I such I auch I i 1 i i i i i i 1 9 £O 7 6 9 9 8 l5 20 Getraidepreift vom rz. Oct. bis den 20. Oct.^ in Frankfurt. Währung den fl. 6okr. unddasft.zu Z4ioth 2^ QuintCölnifches Silbergew. 8 9 p-lizey - Taxe, ft. Ochieuflersch — — Kühfleisch — — Rindfleisch — — Kalbfleisch — — Schweine fleisch — — Hammelfleisch — — Schaaffleisch — — Kalbsgelinge — — Kalbsleber — — 5B ttr.fi — — — Bratwurst — — Schweinefett — — Rindsfert — Vrvdtare und Gewicht. Vor 1 kr. Schwarzbrob n Verb 1 3/4 Q. Vor 1 kr. Weck 5 Lors) 3 3/4 ££. Vor i kr. Milchbrvd 4 Lorh Z 3/4 Q« Vor 1 fr. Butter-Bretzeln 2 Loth 37/8Q. Vor 1 kr. gemischt Brod oder Taig- scher 8 Lorh 23/4Q« Polizey- Taxe. r ft ann/äudische Seife — 1 — iuuläud. Uuschlicht-Lichter 1 — Span - Sau — — 1 Maas Vier so 14 Grad hält so l2 Grad halt — 1 Maas MUch — — 1 Maas Frucht - Brandtewein .Giesser Anzeigullgs-Blätttkeo Mo. XXXXIL Samstags den 20, Octobr. 1804* kr.,pf. io — lkk.'pf. I20 I—— 24! — io — 4. — 3 — 6 — 281 — Markt - Preise* ' fr. Pf* Markt-Preise. kr. Pf. I ft Hecht — — — 16 — io Haudkäse — — — 8 I — Karpfen — — — 9 Euer — — — 8 — 1 — frische Butter — — 1 . Darmstadt das Malter. 8 45 175 5 *3 157 4 8 140 3 30 C)O Giessen das Achtel, auch 11 — 200 8 — I8o| 0 160 4 3° 135 Marburg das Mött. 9 — 150 6' — *35 1 4:10 120 2 30 __ Wezlar tdas Achte!. II 40 206 8 — igo4 5.40 168 4 'ä° 84 ) 166 ( Gedanken über den Herbst. Jezt erscheinet die güldene CereS von dem Gefolge ihrer Reichthümer begleitet. Ihr Füllhorn ergieset strömende Schütze auf dre Bewohner der Erde, die Geburten ihrer Felder, die gereiften Früchte, welche Regen, Sturm, Frost und brennende Hitze überstanden, sind auf ge- thürmten Wagen kirrend zur Scheuer hingeschlichen. O! sey uns gegrüset, sey uns gesegnet, milde Jahrszeit! — Und du, all- genugsamer, wohlrhätiger Vater! der du diese Fülle an Nahrungen und Schützen mit weiser Vertheilung unter deine Kinder ausspeudest, sey würdig von denen besungen, welche Vernunft und Offenbarung zu dieser Pflicht auffordcrt. Dir danke der Greis mit reinen Händen, der muntere Jüngling mit zärtlicher Empfindung , und das unmündige Kind in dir gefälligem Lallen. Nicht nur jene von ihrem prächtigen Schmucke abgeschvrne und leer gemachten Fluren erinnern die Dankbegierde, den schuldigen Weihrauch der ewigen Gottheit zu opfern; der Anblick der schwankenden Gipfel und Obstreichen Zweige unterschiedener Bäume in kunstreich angelegten, und ohne Kunst umzäunten Garten, ist nicht minder sinnlich lehrreich für denkende Menschen. Von reichen Saften in Schalen und Hülsen eingefäsert, beugen sich die beschwerten Gipfel und Zweige zur Erde herunter; sie stellendem Hochmuth ein Bild der Demnth vor Augen; sie lehren den Geizigen die Freygebigkeit, den Reichen die grose Pflicht der Dürftigkeit der Brüder abzuhelfen. Der Wanderer, der mit müden Schritten vorübergehet, und den herabrollenden Schweis von seinen Wangen wischet, nimmt, ohne Weigerung uud Verdruß wahrzunehmen, einen Zehnden von der Menge des Vvrraths sprach - und vernnnftloser Gewächse. Wie ‘i sollte denn nicht der König unter sichtbaren Kreaturen, der Mensch, der denket uud redet, Gott 1 deine Allmacht bewundern — deine Güte, die nimmer ermüdet, preisen — und die Absichten erfüllen , die du mit Wohlthaten, mit Ueberfluß und Ge- deyen. verknüpfest? Owie klug ist die Beschäftigung, schon hier in der Vorbereitungsschule auf die Ewigkeit, in der kurzen Frist des Lebens, die Quelle der höchsten Vollkommenheit und ewig dau- renden reinen Freude kennen zu lernen. In den Werken der Natur Gottes anbetungswürdige Majestät empfinden, ist Weisheit, und die Gröse seiner Liebe in dem Gnadenreiche bewundern, und im Glauben erkennen, das ist Seligkeit. Ein Mensch müste blind und ohne Empfindung seyn» wenn er schweigen, und seinen Mund nicht aufthun wollte, da leblose Dinge gleichsam Herolde von der Gröse des Schöpfers, von seinen Wundern und Thaten sind, und seine Kraft, Weisheit und Güte entzückend besingen^ Unvernünftige Thiere stimmen in tausendfachen harmonischen Concerken ihre Lob - und Danklieder an. Ein Tag sagt dem andern den Ruhm des Selbständigen , der die Welt aus dem Nichts wunderbar hervorrief, wieder. ( Der Verfolg künftig.) Bekanntmachungen. * i) Auf Montag den 2<-ten October d. I. Vormittags um y Uhr wird das Gut des Franenklosters Nazaret zu Störmede unwetl Geseke iin Herzogthum Westphalen gelegen, nnd bestehend in ungefähr 6 Morgen Gärten zioM. ) 16t ( 2ioM Ackerland 4c M. Wiesen und Weiden, e »ebst Wohnung und Oekonomiegebauden unter annehmlichen Bedingungen auf mehrere fahren dem Meistbietenden S. K. verpachtet werden. Störmede am 2lten Sept. IS°4* Von Commissionswegen. D’A 1 q uen. 2) Auf Beseh! Landgraf!. Hess, für daS Obersürstenthum Hessen angeordne- ten Rentcammer, soll das Ausipielcn auf Kirchweihfesten mit einlanoqchem Fayence, Bretzeln rc. von Anfang knnf- tiaeu Jahrs an auf z Jahre lang Ä. K. gedachter Landgraf!. Hess. Renlcammer melstbictend versieigt werden, Va nun dazu Termin auf Samstag den ztenNovembr. a. c. anberaumet worden, als wird solches hiermit össeutlich bekannt gemacht, damit diejenigen, welche darauf zu steigern Lüsten t-aben, gedachten Tag Morgens 9 Uhr sich in dem Amthaus dahier einftu- den, die weitern Bedingungen vernehmen, und mildleten können. Langgöns am lZten Octvr. 1824. . v Landgrafl Hess. Nentey das. C. G v. Zangen. 3) Nachdem Montag den 22ten dieses und die folgende Tage die Mobiliar- Verlassenschaft des verstorbenen Juden Michel Bar dahier, an Silber, Porcellan, Kattun, Weiszeug und Holzwerk meistbietend und gegen gleich baare Bezahlung versteigt werden soll, so wird dieses hiermit bekannt gemacht, damit die- leuigen, welche von den gedachten Effekten etwas zu steigern willens sind, sich dahier einfinben, und dem Verstrich beiwohnen können. Langgöns am rzten Octbr. i8°4* , Lairdgräfl. Hess. Justizamt das. C. G. v. Zange n. 4) In Nro. 27. ist eine meublirte Stube zu vermiethen , welche sogleich bezogen werden kann. 5) Obstverzeichnisse von versezbaren Baumen von 452 Sorten, aus der Rit- ter'scheu Baumschule in Marburg, sind gratis bei dem Universitatsbuchbinder Balser dahier zu haben. 6) Gelbe Rüben und Dickwurzel auf vhngefähr i i)2 Viertel Land, sind zu verkaufen. Bei Ausrufer Stroh erfahrt man das Nähere. 7) Neue achte Holländische Häringe und Hanauer Lichter, sind zu haben bei Jvh. Martin Bücking, auf dem Neuenweg. Anzeige. Donnerstag den 25U11 Oct. a. e. Nachmittags 2 Uhr , wird der bisher zuruckge- schobene Verstrich des Gartens, des Hrn R. R. und Prof. Dr. Crome allhier, in des Hrn. Rathsschöffs Busch Behausung vollzogen, und besagter Garten unter den vorzulegendeu Bedingungen ohne weitere Ratification, dem Meistbietenden sofort zugeschlagen werden. Sodann wird Freytag den a6tcn Oct. Nachmittags um 1. Uhr inderCromi- schon Behausung allerlei Hausrarh und Meubeln von der besten Art, schöne große Spiegel, drei Sopha's, mehrere Commoden, Comtvirs u. andere Schranke, Stüle, Tische, ein schönes, treflich aus- gespielres Blavier von Hrn Obxrndor- ser ( 8Karvlins im Ankäufe), einschö* ner und großer Dronleuchter, Porzelan, Glaser, *— ) .l6§ \ «*• Släftr, Küchrngeschirr, Schrechschraitte und Putte, ein Katheder und Bänke, Vett- gestellen,, Bade- und Waschwannen, Bouteillen und Krüge.», d. g. — sodann einige 2v Achtel Rartoffel, mehrere 100. Häupter Weißkraut und Würftng, und anderes GarteugewÄchs, Obst, gedörrte Zwetschen rc. -- ferner einige 40 Achtel Born, (so auf dem Kellerei- und Pä- dagogbvden zu fassen seyn wird^ ) uebst Hader , Gerste und Warzen; — sodann Zwey gemästete Schweine und ein fünft lahrigeo. Zugerittenes Reitpferd, von brauner Farbe, schöner Taille und durchaus Fehlerfrei, mit Sattel und Zeug, öffentlich an die Meistbietenden, gegen gleich baan Bezahlung, verstrichen werden. Zugleich wird hiedurch angezeigt, daß Sonnabend den 2yren Oct. "Morgens um 9llbr eine Parthie historischer tu; rtstrfcher, philologischer Sucher und Journale, in des Hrn. Neg. Raths und Professors Dr. Crome Behausung, an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung sollen verstrichen werden. Aufforderung. Alle und Jede, welche an mich noch etwas zu fordern haben, ersuche ich, in dem Lauf der folgenden Woche vom 2neu bis 28ten October a. c, Nachmittags von 2Uhr au, sich bey mir zu melden, und die Bezahlung jeder rechtmässigen Anforderung zu gewärtigen. Giessen den 18U11 Ocr. 1804. Dt. Creme. Gottesdienst am 21. Ocrbr. In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Superintendent Bechtold. Nachmittags Hr. Snperintend. Müller. In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Su- perintendem Schulz. r, .borgen den 2 t. Octbr., Ww das Frischbacken, die Vccker.neister: Kammerer, auf dem Markt, und 5M„ in der Lowengasse. Ein - und Auspassirte. Am 12. Oct. Hr. vau der Hvye d'Os- sten, von Munster, log. im Einhorn. Evd. Die Hin. Kaufleute, Müller, von Hochheim, Huber, von Höchst, Pcrz, aus Welschkyrol, log. im Rippen. . ^Evd. Hr. v. Lehr-, von Wezlar, log. mi Adler. Bopulirte bei der Stadrkrrche. Am r8 Der. Georg Batth. Schmall, Burger und Seifensieder, weiland Heinrich Schmalls, Burgers und Huima» cherö allhier, nachgelassener ehel. Sohn, und Marie Katharine, weiland Konrad Steins, Burgers und Kramers allhier, nachgelassene ehe!. Tochter. Getaufte bei der Stadtkirche. Am l l. Oct. Dem Bürger u. Gold- schmid, Ioh. Ludwig Mannberger, eine Tochter, Namens JohannerteClifabethe. Am 12. Oct. Dem Burgern. Schuhmacher , Georg Matthäus Pfeil, em Sohn, Namens Georg Daniel. Am 27.Ocr. Dem Burger u. Fuhrs mann, Jost Peter Lindenstruth, eine ' Tochter, Namens Marie Juliane Dorothee. Eod. Dem Burger und Rothgerber, Johann Balthasar Vctzberger, ein Sohn, Namens Friedrich Wilhelm. Beerdigte bei der Stadtkircke. Am 14. Oct. Christ ne Marie, Ioh. Georg Ohlers, Bürgers und Brand- wrinbrenners, Ehefrau, alt 37 3. Am 16. Oct. Christine, des Bürgers und Mezgers, Moriz Mehls Ehefrau, altZ^Iahr, 9M011«