e |fr. ps» 120 — I auch i auch Rindsfett Pf- 48 — ioi— wiegt. wiegt !Gerfte Ge ma s. Städte. 20 20 150 84 ,! iv i 45 i 2c6 20 Wezlax 1 1 140 160 3 4 16 30 1 i 1 1 i 120 168 7 9 9 8 st- 4 5 15: 18« 175 200 kr. 8 8 4C 48 9° 90 135 8 10 7 6 135! 4 190g 5 Maas Milch — - Maas Frucht - Brandtewein 2'.20 4 30 fr. 13 to polizey - Taxt ft, Ochsen fleisch — 1 — Kühfleisch — 1 — Rindfleisch — Markt-Preise. 10 Handkäse — — 9 Eyer — — 1 Mefte Erbsen — • 1 Mefte Linsen — 1 Mefte Waizenwehl — • 1 Mefte Allendorfer Salz - 1 Maas Niddaer Salz Markt - Preise. 1 w Hecht * — — 1 — Karpfen — 1 — frische Butter — . ar 1 — geschälte Hirse — t — grob qeschalteGerste 1 — klein geschalte Gerste 10 L 3 5 28 polizey - Taxe. i ft inniändische Seife — — i 11 iiland. Unschlicht-Lichter 1 — Span - Sau — — 1 Maas Bier so 14 Grad halt so raGrad hält — 4144 6 — 530 5 '■— 6 25 G-tr«id°pr-ls° »°m i.Auq. M den n. Aug. inLr°nkfur^ Währung , \ 60fr. nnddnsw.ru ^l°th 2^ QuintCLin.sch-S Sübrrgew. 8 - 7 - 6 6 8 - [5 - 2°;- 18 - B r 0 d t a r e u n d G e w ich t. Vor [ kr. Schwarzbrod 14 Loth 5 1/2 O.« Vor lkr. Weck 6 £ b 3 1/4 Vor 1 kr. Milchbrod 5 Loth z 1/4 O_. Vor 1 rr. Butter-Bretzeln 3 Loth 1 5/8 Vor i kr. gemischt Brod oder Taig- r scher 10 Loth z 1/2 O« Waizeniwiegt fl. I kr. Fft.' denfl. ä 60 ft. und das ft. zu Z4Loth2^^... Korn wieg! Darmstadt das Mal-rer. Giessen !das Achtel. I auch Marburg ldas Mött. ldaö Achtel.' N«. XXXII. Samstags bin n. August. i8°4* — Kalbfleisch — __ Schweinefleisch — _ Hammelfleisch — — Schaaffleisch — _ Kalbsgelinge — £ — Kalbsleber — I — Wurst — — 1 — Bratwurst — 1 — Schweinefett — Hafer fl.lkr. kr.zpf. toi — fr. Pf-i — 16 — ■» — , — * —— 17 uch —— — 8 — 4 10 — ) -26 ( Aussichten über die Natur im Grossen. ( Verfolg.) Ein dünnes, durchsichtiges, elastisches Wesen umgiebtbis auf eine gewisse Höhe die ganze Erde; dieses Wesen ist die Atmosphäre, die Wohnung der Winde, der unermeßliche Sammelplatz der Dünste, die bald in dichtern oder dünnen Wolken versammelt, unfern Himmel durch ihre Figuren nnd Farben verschönern, oder uns durch ihr Feuer und Donnern irr Schrecken fetzen; die bald in Thau, Nebel , Regen, Schnee und Hagel aufge- llöset, der Erde das, was sie ausgedün- stet hatte, wieder geben. Der Mond, der unter allen Planeten uns am nächsten ist, ist auch der, den wir am besten kennen. Er istohngefähr 45mal kleiner als unsere Erde, und zeigt uns immer dieselbe Seite, weil er sich um seine Ape genau in derselben Zeit breiter, in der er seinen Umlauf um die Erde, wovon er ein Trabante ist, vollendet. Er zeigt sich in verschiedenen Gestalten, mit eurem allmählichen und periodischen Wachsthum und Abnahme von Licht, nach Maasgabe seiner Lage in Ansehung der Sonne, von der er sein Licht em- pfangt, und der Erde, nach der er die Strahlen der Sonne zurück wirft. Die Mondscheibe theilt sich äusserlich in Helle und dunkle Partien. Die erster» scheinen mit dem festen Lande aufunserer Erde, und die letztcrn mit unfern Meeren Aehnlichkeit zu haben. In den Hellen Partien sieht man Theile, die mehr als die übrigen erleuchtet sind, die zur Seite einen Schatten warfen, den man messen > und seine Bewegung verfolgen kann. Dis sind Berge, die in Proportion der Gröse des Mondes höher als die unsiigen sind. Wir seherr ihre Spitzen von der Sonne erleuchtet, wenn der Mond in den Viertheilen ist; allmählig steiget das Licht von der Spitze zu dem Fusse der Berge herunter, bis wir sie endlich ganz erleuchtet sehen. Einige sind einzeln, andre machen seht lange Ketten aus. Hin und wieder siehet man in den Hellen Theilen Arten von Brunnen, die ganz finster sind. Der Grund dieser Brunnen scheint bisweilen wieder erleuchtet zu seyu. Die dunkeln Theile des Mondes scheinen überhaupt ziemlich gratt zu seyn, und ohngesahr so, wie unsere Meere vom Monde betrachtet, aussehen würden. Man entdeckt aber doch Ungleichyeiten, Stellen, die weniger dunkel sind, und die man für Inseln oder schlechte Derrer halten mögte. Aber wir wollen diese Vergleichung nicht weiter ausdehnen; wenn der Urheber der Natur hiemeden die geringsten Geschöpfe so sehr von einander verschieden gemacht hat, welche Veränderung wird er in den Zügen angebracht haben, wodurch eine Welt sich von der andern unterscheidet? Venus bat, wieder Mond ihre Pha- ses, ihre Flecken, ihre Gebirge. Eben diesen Gebirgen, die höher und zahlreicher, als die im Monde, und sehr ge- schickt sind, daS Licht zurück zu werfen, ist die Venus ihren so starken Glanz schuldige ' Das Telescop entdeckt uns auch im Mars und Jupiter Flecken. Im Jupi, ter sehen wir breite Streifen, die sehr veränderlich sind; als wenn etwa der Dcean das feste Land überschwemmen würde, und es hernach wieder verliesse. Mercurius und Saturnus sind uns wenig bekannt, der erste, weil er zu nahe bei — ) VI bei der Sonne, und ber andere^ weil er ju weit von il)v entfernt i|i. (Der Verfolg künftig.) Bekanntmachungen. 7) Das Wohnhaus der Wittwe Jim- inermann dahier, in der Hundsgasse zwischen dem Schneidermeister Koch undPe- rukenmacher Hessich gelegen, soll Montag den lZten dieses, früh um io. Uhr in des Hrn. Rathsschöff Busch Behausung, öffentlich versteigert werden, welches denen Kauflievhabern zur Wissenschaft hierdurch bekannt gemacht wird. Giesen den Uten August 1804. Von Garnisonsgerichts wegen. 2) Sieben WollentuchWebstühle, ein Leinentuch - Webstuhl und eine Handschrotmühle nebst einer Parthie Eschen - und Birkenholz-Samen , werden bei dem Kaufmann Wilhelm Wenck in Oarmstadt zum Verkauf aus der Hand Angeboten* 3) Zwei Stuben, zwei Kammern, Küche, Keller und Holzboden , sind in einer schönen Lage der Stadt zu vermie» theu, und können sogleich bezogen werden. Ausgeber dieses sagt wo? 4) Ein englischer Hünerhund von mittlerer Gröse, mit weissen zottigen Haaren, braunem Kopf, weisser durchgehender Plesse und einer grosen fahnenartigen Ruthe, ist gestern Vormittags entlaufen. Wer denselben seinem Eigenthämer wiederverschafft , oder zum wenigsten sichere Nachricht von demselben geben kann, bat sich ein gutes Douceur zu versprechen. 'Nähere Auskunft ist bei Ausgebern dieses zu erhalten. Giesen den Uten August 1804* An die verehrten Bücherfreunde. Da die Anzahl der täglich neu er- scheineudet, Bücher fast in ein sichtbares Misverhaltnis gegen die Bücherkaufer gekommen ist, da ferner ein großer Theil des Publikums seine Wahl erst aus den Receusionen bestimmt, und überdies alle gelehrte und politische Journale dem Publikum zum Ueberdruß die literarischen Erscheinungen posttäglich wiederholen: so hat mich das bestimmt, jährlich nur Einen Meßkatalog drukken zu lassen, welcher regelmäsig im November erscheinen soll. Dies zur Beantwortung auf vielfältige Anfragen Aber den Ostermeßkatalog. Meine Freunde können übrigens überzeugt bleiben, daß man bei mir immer ein vollständiges Lager aller in Deutschland erscheinenden Werke antrifft, wenn ich sie gleich nicht posttäglich anzeige; und daß man solche auch um die- selbigen Preise bekommen kann , wie man sie in den rechtlichen Buchhandlungen zn Frankfurt und anderwärts angezeigt findet. G. F. Hever, im Namen meiner Buchhandlung zu Giessen und Darmstadt. Gottesdienst am 12. August. In der St. PancratiuSkirche. Morgens Herr . Superintendent Bechtold. Nachmittags Herr Superintend. Müller. In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Superintendent Schulz. Morgen den 12. August, haben das Frischbacken, die Beckermeisier: Bcrn- bek, in der Neustadt, und Kempf, auf dem Selzersweg. Ein f und Auspasstrte. Am 1. Ang. Hr. Kaufmann Ioverts, von Hamburg, log. in der Post. Evd. **■ ) 128 ( Eodem. Hr. Kammerrath Dappmg, von Dillenburg. Frau Obervvrsteherin v. Schenck, von Kestrich. Hr. D. Borns- Hofer , von Brilon. Die Hrn. Kaufleute, Siebert, Blum und Gart-enberger, von Hamburg, log. im Einhorn. Eoo. Hr. Postverwalter Schützmann, von Friedberg, log. bei Hrn. Postve^wal- ter Gravelius. Eob. Hr. Pfarrer Römheld, von Li>'feld, log. bei Hrn. Magister Römheld. Am 3. Aug. Hr. Forstrath v. Gall, von Darmstadt, log. im Adler. Eod. Hr. Cammerrath v. Lersner, von Darmstadt. Baron v. Dutill, von Braunfels, log. im Einhorn. Eod. Frau Lieutent. Düringer, von Darmstadt. Hr. Kaufmann Brandes, von Hannover, log. im Rappen. Süii 4. Aug. Hr. Konzertmeister Champmelle, nebst seiner Tochter^ von Paris. Die Hrn. Kaufleute, Brandt, Kenti, Leve, Lüdarö, von Hamburg, log. in der Post. Eod. Hr. Cammerrath Moter und Hr. Secretair Schober, von Darmstadt, log, im Einhorn. Eod. Hr. v.Sack, von Wezlar, log. im Adler. Am 5. Aug. Hr. Oberförster Meyer, in Landgraf!. Hess. Diensten, log. im Einhorn. Eod. Hr. Lieutent. Kuhlmann, m Landgräst. Hess. Diensten, log. im Adler. Getaufte bei der Sradtkirche. Am 5. Aug. Dem Grast. Benthei- mischen Stallmeister, Hrn. Schott, eine Tochter, Namens Iohaunetre Mane. Eod. Dem Burger und Schneider, Ivh. Philipp ^immermaun, ein Sohn, Namens Karl Ludwig. Beerdigte bei der Stadtkirche. Am 6. Aug. Christoph Laudon, Bur» ger und Schuhmacher, alt goIahr^ 4 Monat, 2b Tag. Bopulirte bei der Burgkirche. Am 9. Aug. Valentin Graulich, Musketier bk! des Hrn. Generalmajor v. Lin- dan Compagnie, des ersten Bataillons Leibregiment, mit Susanne Großin, deS Gemeindsmann Nicolaus Groß aus Mansbach, ehel. Tochter. Getaufte bei der Burgkirche. Am y. Aug. Ein unehelicher,Sohn, Namens Ludwig Christian Matthäus. Beerdigte bei der Burgkirche. «Am z.Aug. Elifabethe, des Invaliden, Henrich Huhns, Ehefrau, aft 52 Jahr. 1 Bier so in dieser Woche taprt worden, Namen der Brauherren. ist tarirt worden, hat gewogen Grade. Ta r e. fr. Geschmack und Klarheit. NathSfchöff Frech . . 4» Ang. 12 3 gut. Conrad Frechen Wittwe 7. 13 3 1/2 gut. Friedrich Thomas . « 8. — 13 ' 3 nicht Helle. Andreas Conrad Sack . . 10. 13 3 item. Jacob Reiber . ... rod. 14 4 item. Heinr. Christ» Magnus. eod. I3I/3 f 3 item.