Wzeigllugs-BlätttKeu. Nroz XXII. Samstags den-r. Ium. 1804* pslizey-Taxe. kr.jp f. T ft Ochsenfler,ch — — - 10 — auch I — Küh fleisch — -7 8 - auch I — Rindfleisch — — 7 — I — Kalbfleisch — — 6 I — Schweinefleisch— —• ro — I — Hammelfleisch — .— I — Schaaffleisch — — I — Kalbsgelinge — — 6 I — Kalbsleber — —• 6 I — Wurst — — — 8 - I — Bratwurst — — [5- I — Schweinefett — — 20 — I — Rindsfett — —r 18.- ■ Markt - Preise. fr. pf. T ft Hecht — — — 16 — ' I — Karpfen — — — 'I — frische Butter — — 16 — auch 17 — T — geschalte Hirse— — 8 — I — grob geschalteGerste — 4 — I — fleht geschälte Gerste — lOI — polizey - Taxe. kr. Vf- l ft iunlaudische Seife — 20 ***• l — inuläud. Uuschlicht-Lichter 24 — 1 — Span - Sau — — IO -■M 1 Maas Bier so roGrad halt 3 ** — — so 12 Grad hat 4 6 «Ml 1 Maas Milch — - >MMM 1 Maas Frucht - Brandtewein 32 *■* Brodta r c unb G ew ich t. Vor i fr. Schwarzbrot» i; Loth z 1/2 Q» Bor 1 fr. Weck 6 Loth 3 1/4 O.« Vor i kr. Milchbrod 5 ßctb 3 1/4 0.» Vor 1 kr. Butter-Bretzel« 3 Loth 1 5/8 Q- Bor i kr. gemischt Brod oder Taig- scher io Loth 11/2 £k Markt-Preise. kr. Pf- 9 Haudkäse — — — 8 — 5 Ever — — — 4 —- 1 Meste Erbsen — — 40 —• 1 Meste Linsen — — 48 —■ 1 Meste W aizenw eh l — — 90 — 1 Meste Allendvrfer Salz — 48 —— 1 Maas Niddaer Salz —*. 1 10 — Darmstadt Giessen Marburg Wezlar Getraidepreise vom 26. Mai bis den 2. Juni, in Frankfurt. Wahrung denfl. ü 6okr. unddasft.zu zchLoth 2^QuintCölnisches Silbergcw. Städte. G e m ä s. Waizen wiegt j Korn wieg; Gerste!wi egt Hafer wiegt. das Malter. fl. ! kr. ft. 175 fl. fr. 5 7 ft. 157 fl. fr. 4 35 ft. 140 fl. kr. 3 26 ft. 90 das Achtel, auch 9 '3° 9 |2O 200 Ul Ul 1 1 0 18c 5 10 160 4 30 135 das Mött. 7 । 3° 150 4.40 135 4 — 120 2 20 84 Idas Achtel. IO 1 10 206 I6L25 190] 5i— IÖ8 4 20 —* ) s6 c polizcy- Verordnung. Es wird hiedurch die am i^ten Aug. 1802. bereits bekannt gemachte Verordnung der Polizeydeputation erneuert und eingeschärft: „Daß nemlich alles „ Vaden im Freyen, ander, von dem „ Bleicher Schürz gepachteten Wiese und „Bleiche, jenseits der Lahn sowohl, als „diesseits gegenüber, rechts von der „Lahn-Brücke, bei 5Gulden Strafe, „ gänzlich unterbleiben soll. Eben so „wird das Baden im Freyen, bis auf ,, 2ooSchritt von den sämtlichen, in der „ Lahn befindlichen Badehäusern, „hierdurch verboten, und zwar ebenfals „bey 5 Gulden Strafe, für jeden Con- „traventions-Fall. Dabey sind die „ sämtlichen polizeydiener und Feld, „schützen angewiesen worden, auf alle „ Contravenienten genau zu vigilipen, und „sie sofort der L. Polizeydeputation zur „ Bestrafung anzuzeigen. „ Uebrigens bleibt es Jedem unbe- „nommen, sich an andern Orten in der „Lahn zu baden, wo Niemandes Eigen- „ thum dadurch benachtheiliget wird. „ Nur sollen alle diejenigen , welche sich „ im Freyen in der Lahn baden, „ in jedem Fall , sey es beym Ba- „den oder Schwimmen, 200 Schritte „ von jedem Baadehause an der Lahn, „bey 5Gulden Strafe sich entfernt „ halten/ Glessen den Itcn Jun. 1804. Landgrafliche Polizev - Deputation hieselbst. ;