Mesflsche wöchentliche WelNWge Knzcigen mb Nachrichten Siebentes Stück. Dienstags den Uten Februar- 1770. Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtifther gnädigsten Erlaubnis. Ist auser der Sonnen noch eine Ursache der Wärme auf dem Erdboden vorhandene die Sonne eine Ursache der Warme seye, ist auser allem Zwef- Mr) fei; ob sie aber die einzige würkende Ursache ist, ist eine andere ösö Frage, deren Verneinung aber nicht weniger zweifelhaft ist, als die Bejahung der ersten. Man kann aus den Würkungen der Sonne größtentheils die Abwechselungen der Jahrszeiten erklären. Wir wollen uns, um dieses kurz zu berühren, die Veränderungen der Lage der Sonne gegen die Erde, nur so Vorsteven, wie wir solche empfinden, und nicht, wie sie würklich sind. Um den kürzesten Tag beschreibt die Sonne nur einen kleinen Bogen über dem Horizont. So wie sie weiter heraufkommt bis auf den Punkt, wo sie wieder zurückkehret und den längsten Tag macht, beschreibt sie immer einen größern Vogen. Menn dieser Bogen klein ist, und die Sonne nur G nahe fö Gr'eMche rv-chttttlrche gemeinnützige Anzeigen rraheandem Gesichtskreis bleibst, so fallen ihre Stralen auf die Erde schief. Eine schiefe Würküng ist allemal schwach. Je schiefer vieselbigen auffallen, um desto weniger fallen auf einen und eben denselben Raum. »Hieraus laßt sich die kalte Jahrszeit erklären. Man muß aber auch hier eine Betrachtung machen, auf die bringe der Nächte. Die Luft als ein sehr dünner Körper wird schnell kalt. Nach einem Gesetz der Natur gehet die Wärme, aus einem wärmeren Körper, in emen solche« der weniger ivarm ist. über. Die Luft, die ohne Unterlas ihre Wärme verliehret, raubt dem Erdboden die Wärme, welche des Tages von der Sonne ist verursachet worden. Je länger also die Nachte sind, um desto mehr Ursache ist zur Beraubung der Wärme, das ist, der Kälte vorhanden. Dann die Kälte ist nichts anders als eine Beraubung der Wärme. So wie nun die Sonne einen größren Bogen über unserm Gesichtskreis beschreibt, so fallen mehr Stralen auf dieselbe; sie fallen nicht so schief; Vie Tage werden länger; die Ursache der Wärme vermehret sich also, und Vie Ursache der Kälte, das ist die Länge der Nächte, Mmindert sich; und so nimmt die Kälte auf dem Erdboden ab, und die Jahreszeit wird wär- t mer. . Kommt die Sonne über den Aequator, und werden die Tage länger als die Nächte, so überwiegt die Ursache der Wärme, deren Vermin- Verung, und die Jahreszeit wird wärmer. Dieses würde zum wenigsten aus diesen Betrachtungen folgen wenn man nicht auf andere Umstände zu sehen hätte. Es würde daraus folgen, daß die Zeiten, wo die Sonne gleich lange über dem Horizont bleibet, auch gleiche Wärme Haden würde; und also Frühjahr und Herbst, Vor-und Nachwinter von gleicher Wärme und Kälte wären. Es ist aber auf einen andern Umstand zu seben. Im Herbst ist die Erde durch die Sommttwärme erhitzet. Im Frühjahr ist sie es nicht, und den Wmter hindurch von ihrer Wärme beraubet. Wenn also gleich die Täge im Frühling und Herbst gleich find, so ist doch ordentlicherweise die Wärme nicht gleich. Um die Zeit, va die Tage anfangen länger zu werden, ist meistens die vom Sommer überbliebene Wärme verloschen, und die Kälte wird , nämlich nach diesen Gesetzen bet, ächtet, strenger. Nun ist aber zu merken, daß die Natur in einen Zusammenfluß von vielen Dingen handelt, und also aus andern Ursachen, worunter Wind, Erdbeben u. d. gl. gehören, Ausnahmen macht. So hinlänglich dieses zur Erklärung der Wärme und Kälte des Erdbodens scheinen möchte, so gewiß ist es doch, daß noch eine andere Ursa- rchAmE und Nachrichtett« Wyche vorhanden ist. Diese ist das Feuer in der Erden, welche von den Naturlehrern, die Grundwarme genennet wird. Es ist die Frage rst solches Feuer würklich vorhanden? Dieses ist durch Mairatt und BoV'le hir^ länglich dargethan worden. Wir wollen die vornehmsten Gründe kürzlich anführen. In den Kellern des Observatorii von Paris, wie Herr von Mairanin seiner Abhandlung von dem Eise anführet, stehet dasganze, Jahr Durch das Warmemaas beynahesich selbsten gleich. Es wird kein merkliches Steigen noch Fallen an ihm beobachtet. Käme die Hitze allem von der Sonne, so müßte es im Sommer mehr steigen. Dieses ist noch nicht genug. Wenn in der Erde Feuer ist, so muß die Warme zunehmen, je tiefer man in die Erde kommt. DaS geschiehst aber würklich. In den Bergwerken bleibt die Wärme von 4 bis 600. Fuß gewöhnlich einerley. Nach diesen nimmt sie mit der Tiefe zu. Käme Die Wärme allein von der Sonnen, so müßte sie mit der Tiefe abnehmen. Aus den Eisgruben siehst man, daß die Kraft der Sonnenstrahlen nicht über ir. Fusstref in dre Erde -dringet. Denn das Eis halt sich in dieser Tiefe. Dränge die Kraft der Sonnenstralen weiter, so müßte es schmelzen. Wasser ist nun zwar lockerer als die Erde, man kann aber seine Maste mehr geringer annehmen als ro mal geringer als die Erde. Wie tief können also me Sonnenstralen in das Wasser würken? Tiefer nicht als 240 Fus. Wonun das Meer tiefer wäre als 240 Fus, da müßte es frieren, wenn alle Warme von den Sonnenstralen herrührete. Die Seefahrer berichten uns aber glaubhaft, daß sie oft noch mehr als tausend Fus Tiefen Haven. Wo, her wäre dieses Wasser flüssig? So bald einem Wasser die Warme entzogen wird ist es Eis. Von den Sonnenstralen kann es Nicht seyn, .es muß also innerhalb der Erden eine Wärme seyn, welche es flüssig erhalt. Noch ein starker Grund ist dieser. Es hat die Erde in Feuersperekiden Bergen nicht allein Ausbrüche von Feuer, sondern auch das Meer. Em Beweis hiervon ist die neue Insel in dem Archipel ago, welche zu Anfang dieses Jahrhunderts mit Rauch und Flammen aus der See hervorgestiegen ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß viele Inseln auf solche Art entstanden. Man findet auf den höchsten Bergen, des von uns bewohnten Erdstrichs/ Dinge welche sich auf dem Grund des^Meers befinden. Will man dieses nicht alles von der Sündflnth herleiten, sollte man es nicht daher begreifen können, wenn man sich vorstellte unsere Haib-Insel seye ehedem der Grund des Meeres gewesen, und auf erwehnte Art erhoben worden? Man würde zum wenigsten besser mit der Zeitrechnung zurecht kom- sr Mesirsche wöchentliche gemeinnützige Anzeigen men, als wenn man mit andern behaupten wollte, das Meer seye langsam mit seinen Ufern fortgerückt, als wozu nach der Analogie eine gar lange Zeit vorausgesetzt werden müßte? Dem seye wie ihm wolle, es bestätiget sich daß in der Erden ein Feuer enthalten seye. Mairan zeigt durch Versuche und Rechnungen, daß wenn am kürzesten Tag die Sonnenwarmer seye, so seye die Grundwärme --z. Es ist also die ganze Wärme unserer Athmosphäre aus einer gedoppelten Ursache vorhanden. Einestheils von der Sonnen und eines theils auf der Erden selbst. Man kann daher diese Folgen leiten. Es ist hieraus zu erklären, warum es auf hohen Gebürgen kälter ist als anderswo, und woher es komme, daß die Gipfel der höchsten Berge mit Schnee bedecket seyen. Sie sind weiter von dem -Ort dieser ei- genthümlichen Wärme der Erden entfernet. Ihre Würkung ist also nicht so stark, und auf der -Oberfläche der Berge so merklich alö in tieferen Gegenden. Man darf nur auf die Natur acht geben, wenn der Schnee im Frühjahr schmilzet. Er ist oft auf der Oberfläche mit Eis überzogen, und da wo er die Erde berühret, schmilzt er häufiger. Das ist ein Merkmal, daß die Wärme in denseldigen würket, welche aus der Erden kommt. Hier stoßen wir auch auf die Ursache, warum der Schnee den Früchten im Winter nützlich seye. Er verhindert daß die Luft die aus der Erden aufsteigende Wärme nicht so häufig wegnimmt, als geschiehet, wenn die Erde der Lust ausgesetzt ist. Er nimmt zwar auch Wärme an sich , aber als ein lockerer Körper nicht viel, und nicht so viel als die freye Luft. Ist diese gleich noch weniger dichte, so tritt, wenn ein Theil derselben erwas erwärmt ist, beständig ein andrer an seine Stelle, und raubt mehr Wärme. Daher schreibt auch der Landmann dem Schnee aus der Erfahrung zu, daß er warm halte. Wenn nun auf den höheften Bergen der Schnee eine so starke Unterlage von Erden und anderen Materien hat, daß die Grundwärme nicht zu ihm hinaufdringen kann, so sind die Sonnenstralen m'cht vermögend eine beträchtliche Menge desselben zu schmelzen. Die Natur wü»kt aber nicht allein aus einer Ursache. Hier kommen noch mehrere dazu. Die Ursache der Kälte in höheren Gegenden kann in solchen unter der Erden vorhandenen Dingen erhalten seyn, welche die Wärme rauben. Das sind Mineralien Salz u. d. gl. Daher kommt es auch daß an manchen Gegenden, z. E dem Vogelsberg, Orte sind, wo im Herbst oder Frühjahr der Schnee, wenn er fällt oder weggeht, als wie nach einer Schnur Grenzen macht. Hier ist kein andrer »Grund zu vnd Nachrichten. 51 zu gedenken / als ein solcher, welcher in der Erde selbsten ist, als etwa ein Erz u. D. gleichen. Man sollte an solchen Gegenden aufmerksam seyn. Eine andre Ursache kommt noch hinzu. Zn Thälern wird die Luft von den hervorstehenden Anhöhen erwärmt. Man wird also auch nicht, dieses ist eine andere Folge, von der Nahe eines Erdstrichs bey dem Aequator auf dessen Hitze einen Schlus machen können. Daher ist es in einigen Gegenden, welche im sogenannten heißen Erdstrich liegen, kalter, als in einigen, welche unter den kalten sind. .Wtf-r-- v Dieses unterirdische Feuer kann zu einer Zeit einen siärkern Grad haben als zu einer andern, wie man an den Feuerspeienden Bergen gewahr wird; auch bald dieser, bald jener-Oberfläche der Erden näher seyn. Dieses muß ais- denn auch einen beträchtlichen Einfluß in die Witterung haben, so daß mancher Sommer oder Winter mehr heis oder kalt ist. Eben dieses gilt auch von dem Ausbruch desselben durch VulianS , deren ausgeworfene Materie, nach ihrer Beschaffenheit oder Menge gewiß beträchtliche Veränderungen zu würken vermögend ist. Man kann noch mehrere Folgen daraus herleiten. Es läßt sich auch dieses auf die Erklärung der Quellen u. dergl. mehr anwenden. Gedanken über einige Verhinderungen bey ökonomischen Verbesserungen. * Wir leben vermahlen in einem Zeitpunkt , in welchem die Oeko- nomie gleichsam das Lieblingsstudium ist. Ein jeder bemühet sich , besonders bey der Landwirthfchaft, neue Entdeckungen zu machen, oder bereits gemachte Entdeckungen, in derjenigen Gegend, in welcher er wohnet, brauchbar zu machen. Was kann löblicher seyn, als Bemühungen dieser Art; nur Feinde ihres Vaterlandes und ihrer Mitbürger sind anderer Meinung. Wahre Patrioten suchen das Wohl des Landes zu befördern, und sowohl ihrem Landesherrn, als dessen Unterthanen nützlich zu seyn. Wahre Patrioten sind es also, die die Oekonomie eines Landes auf alle Art zu verbessern sich bemühen: Keine Nation ist dem Patriotismo mehr ergeben, als die Engeüänoische, und keine Nation hat sich mehr auf ökonomilche G r Verbeffe- • Dieses ist von einem Fürstliche» Bedienten eingeschickt worden. 54 Gr'csilsihe wöchentliche gemeirittvtzlge Anzeigen Verbesserungen gelegt, als diese. Wir Teutschen folgen ihnen hierinnen nach» Wir sehen den Nutzen welchen Engelland von einer verbesserten Oe- konomie ziehet, und diesen Nutzen wollen wir ebenfalls unseren.Landsleulcn zuweisen. Ganz Ober-und Niedersachsen, die Pfalz, und noch ver- schiedene andere Gegenden Teutschlands, sind hierinnen schon ziemlichglück- lich gewesen, und wir Hessen hoffen es ebenfalls bald zu ftyn. Selbst unser Landesfürft ist darauf bedacht. Die Oekonomie gründet sich meh- rentheils auf die Erfahrung. Diejenige welche selbige nach der Theorie be- handle» wollen, werden hierbey wenig aüsrichten. Doch ist zu einer vollständig vorzunehmenden ökonomischen Verbesserung, die Theorie derselben, und besonders eine philosophische Kenntniß, ohnumgänglich nöthig. Die Erfahrung eines Menschen ist nicht hinreichend zu einer künftigen Regel, rs müssen die ökonomische Regeln aus den Erfahrungen vieler zusammen- genommen und mit der Theorie verbunden werden. Das Erdreich, das Wasser, die Luft, die Lage; die Ausdünstungen sind fast an jedem Ort anders beschaffen. Es lasten sich also die öko-- nomische Entdeckungen des einen Orts, nicht leicht an einem andern Ort, auf eben die Art, wie an diesem, nachahmen. Das Vorurtheil der meisten Menschen ist so stark, daß auch die allerstärksten Beweise nichts dargegen ausrichten können. Eine hergebrachte Gewohnheit, eine Sache auf diese oder jene Art zu behandle», ist ein ohn- umstößliches Gesetz, und gegen dieses Gesetz , darf man nicht einmahl die augenscheinliche Verbesserungen anführen. Unsere Vorfahren haben es ss gemacht, und diese sind keine Dummköpfe gewesen , sie sind so klug als wir gewesen, und sie haben gewiß die beste Art, eine Sache zu behänd- len, erwehlet, dieses ist gleich die Sprache dieser mit Vorurtheilen eingenommenen Menschen. Ein Kluger laßt sich zwar durch diese Reden nicht abschröcken , er fahrt vielmehr in seinen angefangenen Verbesserungen fort, allein er kann doch seine gemachte Verbesserungen nicht gemeinnütziger machen. Er sichet vielmehr wie sich die Laßheit seiner Nebenmenschen bemühet, diese angefangene Verbesserungen wieder zu vernichten, oder wohl gar, solche Hindernisse in Weg zu legen, welche seine weitere Anstalten gänzlich vereitlen. Ich will hier ein Beyspiel anführen. Es wollte jemand jährlich seine sämtliche Aecker benutzen, und keinen Brach halten. Er wolle auf dem eigentlichen Brachacker solche Früchte und Gewächse zrehen, welche diesem Acker vortheishafter als das Brachliegen seyen, und wodurch einen doppelten Nutzen haben würde. Sogleich gaben die Schäftrey- bestän- Md Nachrichten- ff b-ständer ihren SEem oder die Gemeinde ihren Hirten den Befehl, diese Gewächse und Früchte abzuhüthen. Jener siehet dieses , er will deswegen klagen, allein sogleich erinnert er sich, daß die Schä- ferey herrschaftlich ftye, und die Bestander jährlich einen starke» Pfacht geben müßten, daß die Gemeinde das Recht habe die Brachfelder mit ihrem Vieh zu behüthen, und daß also seine Klage vergeblich seyn würde Er läßt es vor diesesmal dabey bewenden. Das künftige Jahr, laßt er, wie seine Nachbarn, seine Aecker würkiich brach liegen, und entzieht dadurch der Herrschaft den Zehenden, sich aber den gewiß erfolgten großen Verkheil. Wir haben in denen neueren Zeiten viele und gute ökonomische Schriften erhalten. Demohnerachtet ist es nicht gut, wenn diejenige die noch keine völlige, ökonomische Kenntniß haben , deren viele lesen. Die Meinungen sind öfters gar zu sehr unterschieden und derjenige., welcher nicht genügsame eigene Erfahrung hat, kann eben sowohl die falsche als richtige Meinung annehmen. Ueberhaupt sind sie me-stentheils nur auf gewisse Gegenden und auf die Erfahrung einzelner Menschen, oder auf solche Versuche, die nur im kleinen gemacht sind , gegründet. Ich raths vielmehr denjenigen welche sich wirklich eine vollständige ökonomische Kenntmß erwerl.cn / h,n Zustand ihrer Mitbürger durch eine besser einzurichtende Oekonomie verbessern wollten, ökonomische Gesellschaften nnd Zusammenkünfte an dem Ort wo sie sich aufhalten , zu errichten In diese Gesellschaft aber müssen Leute von oU^n Ständen angenommen wachen, Beamte, Geistliche, Medici, Forstbedienren, von denen Vorstehern oder ältesten eines Orts, in den Städten Rathsherrn, alte und junge Männer, Handwerksleuce, Ackerleute, Taglöhner, alle diese müßen in einer solchen Gesellschaft seyn, und einem jeden müste erlaubt seyn eine Gedanken Vorschläge und Meinungen frey heraus zu sagen. Hierdurch würde am ersten der Zweck ökonomische Entdeckungen bekannt und gemeinnütziger zu machen erreicht werden. Der gemeine Mann würde alsdenn diese ökonomische Verbefferungsvorschläge viel lieber annehmen und gewiß eher nachmachen, als wenn er durch Zwang darzu sollte angehalten werden, besonders wenn denjenigen so jährlich die beste Proben lieferten, gewiße Preiße zur Aufmunterung ausgesetzt werden könnten , und wenn die herrschaftliche Gütherbeständer durch leyhmäßige Verbindlichkeiten schuldig seyen dergleichen ökonomische Verbesserungen vorzüglich vorzunehmen. Nach- s6 Gl'esilsthe wöchentliche gemeinnützige Anzeigen Nachricht. Der Buchhändler Joh. Rud. Imhof und Sohn in Basel macht hierdurch bekannt daß der ite Theil von der vor einigen Jahren angezeigten und durch Pränumeration bekannt gemachten D. Jac- Christ. Befischen Real und Verbal Concordanz in Fol. die Presse verlassen, und den 2ten und letzten Theil davon künftige Ostermesse 1770. g. G. ohnfehlbar auch liefern werde. Diejenigen Freunde die also nochdazu Lust haben, können dieses schöne Werk, das man bishero mitgrosem Verlangen erwartet hat, annoch um den damahls bestimmten Pränumerationspreiß a 6. Rth. oder 9 ft hiesige Mehrung bey dem Universitätsbuchhändler Johann Philipp Krieger in Giessen länger nicht als bis Ende dieses Monaths Fe- bruarius dafür haben, nachher wird es nicht anders als 8. Rthlr. erlassen werden. Da der auf den i rten Merz a. c festgesetzte Ziehungstermin erster Claffe der sehr considerablen neunten Chur Cöllnischen Lotterie unverändert vor sich gehet, so können die Liebhaber annoch bis Ende Februarii bey dem Universitatsbuchhandler Krieger allhier mit Loosen versehen werden, auch den Plan zur Einsicht haben. Verstorbene. Am 8. Jannuar. Barbara Margaretha, weiland Johann Conrad Steinbergers , Bürgers und Beckermelsters, Tochter. Am 14. Jannuar. Philippina Christiana Louysa Henkelin, JohannAn- dreaS Henckels, Bürgers und Schuhmach-rs, eheliche Hausfrau. Am <8. Jannuar. Maria Catharina, Friederich Willhelm Weigelö, Bürgers und Schuhmachers, eheliche Hausfrau. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krieger Univerfitats Buchhändlern hieselbst, an die Herrn Liebhaber gegen einen Rthlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4. kr. ausgegeben. Man kann auch den Herren Liebhabern mit, denen schon herausgekommenen Stücken dienen.