Diesflsche wöchentlich- gMtMuW MWtz W Mchrichktll Fünftts Stück. Dienstags den zr een Januar. 17^; Mit HochfürlA. Hessen Darmstadtischer gnadigstm Erlaubnis. Kortstzzung über die Harm-m'e der Religion mit den schönen Wissenschaften/ und den daher fliessenden Vortheü- len für beyde. A^ramig ist düs Gestandniß eines sonst erhabenen Corneille! Ich merke/ spricht er, nicht ohne Reue/ nicht ohne Scham/daß mein Genie so fruchtbar / so reich an Erfindungen ist/ rvenn ich von weltlichen Dingen singe; und so unfruchtbar/ so «rnv wenn GOtt und göttliche Dinge der Gegenstand meiner Lieder se^n sollen ! *3bn begeisterte, wie er sechst bekennt, das Feuer, wodurch Martial/ und Properz entzündet wurden : zwey schönen Augen, die ihn reizten, verdankt er die Schönheiten seiner Verse, rvodmch sie den Beyfaü eines prächtigen Hofes erhielten. 2lber unsre Runstist eitel; unsre Saiten müssen verstummen, wenn nur einzrg und allein Lieder/ die die Liebe erzeugt hat/ gefallen! Dieser Eyfer ed- E let * CerntiUt dnns [an avertiflement für la trnduftion Zuh Poeme Utln für la Vierte, Ges n’eft pas Laos bcaucoup dc confutioo, que je me fens yn espüt fi faond pouc le chofcs aoRdc I & ü ftcrjlc pout oflly d? Dicy, ? W Mefllsche ^öchentbch^gem e 5iL-jjh(^ »IOC Gesezt aber alle diese Beyspiele wären nicht Vermögend jene ffotzm sinter den schönen Geistern, die die Religion Verachten, zu demühtigen, Fdung sey in ihren Augen ein Phantast, und Älopfitö ein gedankm- Wr Schwunggeist. Wenn sie Moses Lieder, Davids Psalmen, Jeremias Klaglieder, Efaias erhabene Gesänge , Salomons hohes Lied-, und die Reden der Propheten als Dichter/ oder ats Redner gelesen W< ten, würden sie alsdann poch unverschämt genug seyn könnm, auch diest heilige Dichter zu verachten, und Redner durchweiche GOtt sprach, gering schäzzen? Würden sie nicht ihre Werde über alles, was sie sonst M Muster gepr^seN haben, weit erhöhen? Würden sie noch zweifeln; - jü würden sie nicht völlig überzeugt seyn; dafi die Religion die Seele der achten Poesie, und das Leben der wahren Beredsamkeit sey? Die grösten unter den Rednern und Dichtern haben da, wo wir M Seligkeit finden, auch Poesie und Beredsamkeit wahrgenommen; deren VöllkoMrmnheit kem menschlicher Verstand erreichen; kein Genre, auch das vorrreflichste nicht vollkommen nachahmen kan. Roussearr und Cramer stimmen Davids Harmonien an; sie singen seine Psalmen wieder ; aber keiner wagt sich ihm nachzuschwingen; Bossuek entdekt ihre Schönheiten, er empfindet sie, er bewundert sie; Racine erstaunt über die Hoheit seine- Originals, wenn er es wagt jenes erhabene Danklied der erlösten von Babel ui feiner Sprache zu singen. Glükliche Dichter, denen es gelungenist, diese Vollkommenheiten, diese Vorzüge zu finden! Routtg, der erhabenste unter Englands Dichtern, würde nie so schäzbar, nie so bewundrungS- würdio geworden seyn; wenn er sich nicht nach diesen Mustern gebildet barte; ohne sie würde Deutschland nicht auf einen RlopstoV stolz seyn können. Za Religionl dir gibührt dieser Ruhm. Dir Wechte dieDicht- kunst die Altäre in ihren Tempeln. Dir brachteH Ihr erstes Opfer. Du bautest ihren Tempel. Du richtest ihre Altäre auf, und die ersten Dichter waren deine Priester. Was kann leichter, was konnte wohl eher M Genie begeistern, als die Vollkommenheiten des Unendlichen l Er offen* barte sie, als er schuf, er verherrlicht sie, indem er erhält; und er wir- sie verklaren , wefin er.einstens Vernichtet? Moses ,waraufmerksack auf die grossen Äattu WtttslBewun-rüng, Zreudt und Dasik nahmen fein E r. ■ v-vj.:h;. Seele rV& Greffische wochPftEch-gemer'NttAtzrge Attzergerr Seele eirrA und diese Empfindungen waren die Quelle feiner Lieder, die Park, wie em Strom von seinen Lippen herab stoffen, weit starker, als ron Pindars Lippen die erhabenste Ode. So einen würdigen Ursprung hatte die Dichtkunst! So vollkommen war sie, schon da fie gebohrm wurde! Wir wüsten Vie Wahrheit der Geschichte auf neue Grundsazze^ bauen; sie wüste sich Nicht auf die höchste Warscheinlichkeit grün- den, wenn em-andrer, als Moses, vielleicht einer aus den Heyden, ais Vater der Dichter verehrt werden solke. Inzwischen, wenn dieses nicht Kchon ausgemacht wäre; sokönteich es jezt unentschieden lassen. Ich könnte mich sogar auf die ältesten heydnischett Dichter beruffen.- Auch diese waren Priester ihres Volks. Sie suchten unser erdichteten Bildern die Tugend in ihm liebenswürdigen, und das Laster in seiner verhaften Gestalt vorzustellen. Jarrus/ den sie mit zwey Gesichtern mahlten , war das SSilo eines klugen Regenten. In der P'ersohu des rfarctffbs schilderten sie die strafbare Eigenliebe, und im Phaeton den Hochmuht, pro* rneeheus, und die Furien des Oreste waren sinnliche Vorstellungen von den Martern eines bösen Gewissens. Sie unterrichteten die Menschen auch von dem verschiedenen Zustande nach diesem Leben. Diejenigen, die hiev' die.Götter verehrt, und tugendhaft gelebt, und gehandelt hatten, führten sie in die elysaischen Felder, welche sie als eine Wohnung und Auf- enthalt der Freuden beschrieben. Diejenigen aber, die von den unpattheyi- jchen Richtern der Hölle ein schrekliches Urtheil empfingen, wurden von den Furien in einen Abgrund geschleudert , wo Titanen, und Giganten, mitten in Flammen, unter der Last ungeheurer Berge seufzten;' wo ein Tantalus im Ueberfiusft aller Güter von Hunger und Durst gequält, und SisyphuS feiner unerträglichen Last nie entledigt wurde. Die ganze Lehre von den Göttern der Heyden finden wir bev ihren Poeten. Ich könte mich hiev in ein sehr weites Feld einlaffen. Die Geschichte aller Völker lehret uns, daß die Müsen sich immer am liebsten mit der Religion vereinigt haben; daß sie flohen, wo die Religion erkaltete, oder unterdrukt wurde; daß die verfolgte Religion ihnen nacheilte, bey ihnen wohnte, sie segnete , sie blühender machte, und die herrlichsten Früchte von diesem ihren Seegen ge- Nvß. Bey fremden Göttern aber will ich nicht stehen bleiben, vennwerkarr^ rvev will sich lange in den Tempeln der Gözzen »Diener verweilen > Ich gehe in jene Zeiten zurük, da unser Glaube sein Haupt unter den Völker» «mpor hob: und sich allenthalben ausbreitete. Da hör; ich in den stille» MsMltM der ttM Christen einen Lgcknnz mit Clceronischen kippe» - . - ; und Nachrichten yi die Bmdsamkeit lehren; Lhrysostomus ist ihr Demosthen; Attgufkrn redet mit lautem Beyfall vor ihnen, und---nun wage ich es aber kaum weiter forkzugchn. Die folgende Jahrhunderte sind in lauter Finsternisse ringe hüllet. In diesen Finsternissen irre ich herum. Ich suche Christen und ich finde eine ungeheure Menge, Agnoeten ist ihr Nähme denn sie find alle Glieder eines Ordens, den Gregorius zu Ehren der Unwissenheit, und der verderbenden Faulheit gestiftet hat. Die Hörsäle der Redner sind verschlossen, nirgends höret man ihre Stimme, nirgends den Gesang eines Dichters, alles schlaft, alles schweigt, wie die Natur, wenn eine Son- uenfinsterniß das Erdreich bedekket. Hier seufze ich nach dem Lichte, wir ein Wandrer, der in der Mitternacht eine Einöde durchwandert. Vielleicht verschwindet sie nun bald, diese traurige Nacht, vielleicht verkündigt die Stimme, die ich jezzo höre, den gewünschten Tag. O welch ein rek- zenves Lied entzükt mich! petrarcha singt, gleich Philomelen , wenn alles schläft. Nun sind keine Finsternisse mehr: nun verschwindet auch die Dämmerung; der Tag bricht an, und siehe! Mik dem Tage kommt der Held! Der Held, der die Rechte des Glaubens führt. Er verwüstet daS Reich des Aberglaubens. Die Barbarey , die auch m den Tempeln der Christen ihren S'Z aufgeschlagen hatte, fliehet vor ihm. Die Religion zieht mit ihm triumphircnd in ihre Wol-rmngen ein, und herrschet wieder in ihren heiligen Pallästen. Wir nennen uns stolz auf seine Tbaten, nach seinem Nahmen, Luther ist unsre Ehre. Und er selbst, dieser Held des Glaubens, was für Wunder hat er durch feine Beredsamkeit verrichtet! Wie viele Herzen durch seine Poesie gewonnen. Und sein Mitarbeiter an dem Reiche des Erlösers! - - O wie vieles würde Melanchton nicht noch durch seine erlernten schönen Wissenschaften zur Fortpflanzung des reinen Glaubens ber-getragen haben; wenn erLmhersHerz, und seineStar- ke in höheren Wistenschaften gehabt hätte. Ich wünschte diese Geschichte weiter fortsezzen zu dürfen. Ich wünschte von diesem Zeitpunkte an, biß auf unsre Tage denjgemeinlchaftlichen, den gesegneten Wachsthum der schönen Wissenschaften und der Religion zu schildern. Ich sehe ein sehr fruchtbares, em sehr angenehmes Feld vor mir. Tausend Gegenstände reizen mich in dieser Aussicht; Gegenstände, die auch vielleicht einige meiner Leser mit Vergnügen Unterhalten würden. Jedoch hier sollen meine Grenzen seyn, Andre von meinen Lesern verlay- Ken vielleicht schon längst die Erfüllung meiner Absicht. Sie sind in i> M Errmtuyg deMig, wie ich pieVorwüch der Widersacher Mhm, E i Iw L8 Gicssische wocheNkll'ch^gömeittnZtzrge Anzerssm die das Band , das die Religion und schönen Wiffenschast-n so amott» emigt, mit aller Macht zu zerre,ss-n suchen. 9 Ihr vornehmster Emwurfgcht dahin: hat der Glaube, spachen ^uch die Ungläubigen begeistert, jene Griechen und Römer, die dock nock rmmer die Muster sind, nach welchen sich alle andre bilden, die Queüea woraus alle schöpfen? Behauptet nicht Voltaire mit einigen seiner Sckü- ler, auf die er stolzer ist, als DeutMands Alexander auf seine Eroberungen , behaupten diese nicht unter den schönen Geistern einen vorzüglichen Rang? Aber sindste nicht auch Verachteri sind sie nicht Spötter ter Relrgron? F Dies ist der Hauptangrif, den unsre Gegner wagen. Ick beaean- chnen, ohne mit Unverstand die Alken zu verachten; ohne einem 2statirr/ jßcbafteebiiry / einem Voltaire z und einem Rousscav .dieEhre, dis sie als lchöne Geister erlangt haben , zu rauben. Wäre die Kunst -des Redners, und des Dichters mit der Lehre des Glaubens unzertrennlich verbunden, könten sie in keiner andern Schule gebildet, und allein von dem Gerste der uns fertig macht, begeistert werden; so würden wir wM nie eine Hermade, nie eine Jliade und Odyssee gesehen habet,. Aretins Büßlieder würden die ersten Früchte seines poetischen Geistes g.welen sevn Aber wir preisen die Religion -als eine hülstrtche Freundin Oes Dichters' Mr erheben den Redner, der sich von ihr leiten last, und -lassen andern Ihren Wehrt. Wir streiten nicht um die Krone der Srt-gen , nicht um die Palmen, die einst die gerechten tragen werden. Hier leidet freylich die Regel der weisen, die sich um die Ursachen der Dinge bekümmern, eine Ausnahme. Hier kan allein der Glaube der Christen Thaten thun Dieser allein überwindet; dieser allein krönet. Es kan aber seyn, daß jene auch ohne Religion, ohne Glauben, vorzügliche Redner, gekrönte Dichter geworden sind. Eine Würkung kan verschiedene Ursachen haben. ES kan auch seyn, daß sie eine unvollständige, eine falsche Religion gebildet hat. Auf diesen Gedanken führen uns die Beyjptrte der grösten heldni- schen Dichter. Mit was für einem Eyfer rechtfertigt Homer die Unschuld der Götter an dem Tode-des Egisthus! Er fuhrt uns in ihre Versammlung. Jupiter redet also: die Sterblichen unterstehn sich uns zu lästern / und ihres Unsslüks wessen nnzuklassen; da sie doch ihre tbongten Lcidenschasien in alle die Hebel stürzen, die ihnen die "Gotter nicht bestimmt , hatten. EZisthvs dient allen Ehebro- zum Bcyfpiel. Hatte er nicht von uns die heWmsteir ^athschlässe Vttö Nachrichtttf. ^Lahefchtäge und Ermahnungen bekommen / da wir den Mer^ Jur zu ihm sandten. Merkur wurde von ihm nicht gehöre Durch .löttrtt bbmgen Tod hat er leine Schuld bezahlt. Die höchste Gerechtigkeit ist en dlich gerechtftreigt. So müssen alle seine Nachfolger mnkommenl shrichk die kluge Minerva. Wie sehr erhebt er Diejenigen / die die Götter fürchten/ und von ihnen wieder geliebt werden? In der Jliade hören nm aus Dem Munde des stolzen Aga- «emnunS/- der seine Vereidigungen/ die er deru Achilles gethan hatte / bereut/ diese entscheidende Worte Vorbringen r Ein Mensch / den die Götter lieben / iss allein so gut/ als ein ganzes Heer: die erzürne re Gerechtigkeit der Götter straft uns/ mich/ und mein X>o\tr «m diesen beleidigten Held zu rachen. Reden diese Veyspiele nicht Deutlich genug? Drrse Sprache des Dichters solte sie nicht eine Sprache -es Herzens seyn/ daß Ehrfurcht uiid Liebe gegen die- Götter emnimmt? Der Beschluß folgt künftig. Nachricht. Die fte Cla^' der 7ken Chur - Cölinischen Lotterie wird gewiß den 20. Febmarir völlig ausgezogen werden. ES sind in die st» Haupt- Classe Vie ansthnlichste Preiße zu erhalten^ wovon der höchste a60000 ff., 30000. 20000. und andere schöne «Preiße, das geringste ist so. ff. Es sind auch bey Ausgeber dieses lwch Kauslost a 10 ff. zu haben. Biß den iz. Febr. Di^ fes muß die Renovation gewiß geschehen stpn / nach deren Versäumung mau nicht mehr dafür hasten kam '■ ; < Em-undauspaßirendevom 1«.Januar, bis den 2.7. Januar. 1769.. Herr Lieutenant von der Lahr> von den Hessen-Eaffelischen Gensdarmes- kog. im Einhorn. •, ... Herr Regierungsrath von Reineck/ von Walkdeck, Kass durch- Herr Hofrath Usener von Hohensolms/paff, durchs i . Herr GeheiMderrath von Affenburg/, in Dänischen DlMsteN/ p ass durch. Herr Lieutenant von Freudenberg/ von Darmstadts log. im Einhorn/ Herr Capitain von Dritschler> Md Herr Lieutenant von GeispitzhkiM^ M im Einhorn. Hm 4o Gr'efflsche wöchentlich -r getneinnützlge Arrzn'gm Hew Baron von Löwenchnl, Capitam von den Kaiserlichen Truppens paff, durch. Herr Lieutenant Amillong, von den Hessen-Casstlischen Truppen , paff, durch. Hm Graf von Hollstein, Cammerherr in Dänischen Diensten, pass, durch. Extra kogirte. Hm Rittmeister von Schad, von den Kaiserlichen Truppen, log bey Herrn Capitain von Schad. Hm Lieutenant Roll, von der Hessen Caffelischen Garde, log. bey Se. Magmficenz Herrn Rector Koch. Hm Amtmann Reitzel von Affenheim, logiert bey Herrn SmetariuS Wiesener. Hm Obrist von Keller, in Preußischen Diensten, log. bey Herrn Capi- tflin von Schad. Frucht-und andere Preiße am Markttag bei hs :3cm. 1769. Giesser Maas. fi. !0lb. /Pf. alb. Pf. t AchtelKorn 1 1 1 § 1 4 Bockfleisch 4 i! Wurst 4 f 2 - »MaaßFruchtBrandew. 12 alb. l Pf. Bratwurst 5 alb. 1 4 4 Achtel Gerste - Achtel Waitzen Achtel Hafer ; Meste Erbsen Meste Linsen - 4 6 4 4 4 12 12 2 1 1 1 1 2 1 2 2 2 2 2 alb. 6 S 5 3 3 6 6 2 Ochsenfleisch - Kalbfleisch - Rindfleisch - Kühfleisch - Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleifch 3 1 I Pf- 6 6 Gerste - - - i Pfund klein gescheite Gerste - i Kalbsgelüng 1! Kalbs - Leber alb. pf. 19 19 7 2 'e6alb. 1 Pfund Hirse 1 Pfund gesichelte Pfund. fl. IO Rindsfett I lv Hamelsf. , 1 Lichter # 7 Eyer i 5 2 5 Hf. inländische Sei 1 Karpfen 1 Hecht 1 Perskng - 1 Barmen 1 Schteyen 1 j Butter - Becker Preist. A.lLoth - 25 - I 4 Qu. 2 alb.^pf.l Brod. - | 4 ButterBretzelj t | 4 | ft. Lsth. Qu. - 9 1 Weck - - * 17 Teitfcher - alb. - Pf. 4 4 - ■■■ -...........— - ----------------— — Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krid- zer Universikäts Buchhändlern dirselbst, an die Herrn Liebhaber gegen 1 Rchlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 fr. ausgeges den. Man wird auch den Herrn Pra/rumeeanten mit denen schon herausgekom menen Stücken dienen*