Messlsche wöchentlich- WUW Mzetzen und Nachrichten Dreisigstes Stück. Dienstags den Mten Julü. - Mit HochfürstULcffen Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.^, htr kurzen Anweisüitg zum Anbau der BaumwoUens ^^Ä^? nnd derett Pflege / nebst entern Unterrichte z wie tie reife Wolle zum ^tuzzen der Fabriken ordentlich davon zu gewinnen ist. ihrct Pflege ist also zu bemerken, daß man sie nicht in hohe, fteye unV trockne sündigte Gegenden verpflanze/ wo man Lorchel, davon haben will, und zwar, r »wegenderSturMimSom, k . «nv der Nachtfröste im May, da die Wollzapfen nebst mer und Herbste, unv der ^cacyrsr nöthigen Saftes bei) der dElN ^ube noch c^30g.Qp^n gehörig vergrößern und nicht eintrocknen, Hitze, damit sich kune svröde Wolle bringen, die mehr mS Gru- rÄwSfc-w'S1^5 ä 5 $?© < Giefllsche y)?chemlich--§emeinnZtzige Attzeigen man alle r Jahr ausputzen, um sie in weitern Antagen anzuwenden. Da aber dergleichen Baume endlich zu alt werben, durch den Honig und Mehl, thau zuweilen sehr zurück gehen, und überhaupt zu schlecht werden, so las set man an einigen nach und nach i bis r starke Schosse sichen , und mit aufwachsen; da NM denn mit der Leit dm einen pon den alten und schlG. Een Stammen äbnimmt, unj) auf solche Weise die tragbaren Baume be«. Aandig erueuert. J.v:- . , • Jj , ; Die Bavmwolleriwerde hat wenig Zufalle, die sie mit andern Arten in nassen und schaktichtey Gegenden nicht gemein haben sollte. In gewissen Jahren schadet derHonWhau dem inner» Triebe ungemein, wenn der Regen zu lange aussen blöibet, eben dieses geschichet an den zarten Spitzen der Wollzapftn und ihren Stichlet von den Blattläusen und andern Insekten. Es finden sich alödenn wunderliche Gewächse daran, wodurch dre Zweige und Blatter verkürzet, und in ungrsialte Büschel zusammen gezogen werden. Was den Wachsthum der jungen Baumrvollerizapferr oder Aehren ins besondere betrift, so erfordern diese m den Frühlingsmonaren eine gemäßigte warme Witterung, damit die Blüthzapfen an Zwei- ven fein gleich ausblühen, und hernach die zarten Fruchtknöpfe ausdchnen. Äusser dem werden diese Zapfen nicht groß, sondern bleiben schmäht, obrr fürs, und zuweilen über die Hälfte taub: wie man solches bey anhaltender Hitze/oder in trocknem Boden, an den Spätlingen, und sonst auch bey einigen niedrigen Sträuchern gewahr wird, welche zu sehr ins Holz wachsen. Starke und ausgewachsene Bchme, die natürlichen Standha- hn, bringen bey einer guten'warmen und feuchten Witterung zuweilen Aapfen hervor, welche doppelt so lqng sind, als sie ausserdem gesunde» Mpey. Ob das Propftv und OculM grössere Zapfen , auch längere und Yabey semere Wolle verschaffe, sichet Noch zu versuchen, und zwar das Hstere im März, so früh, es seyn kann ; das letztere aber nach der Mikk- Les Juüi. Man muß dadurch zugleich erfahren, ob die Baume als denn picht weichlich, weniger dauerhaft, uüd mehreren Zufällen ausgesitzet wer- Die Hauptumstände, die die Einsammlung der innlandischen Baum- Stzolle angehen, sind im Vorhergehenden jamwtiich ar-geführet worden. m kann man beyfsigen, daß sie weder durch die Motten, noch durch i EG und Schnee verdorben werde, wie die bey der Verarbeitung gemacht und VUdyctibttfc hi th KöMchttst Proben M dieser Wolle hinreichend bekräftige Ferner daß derjenige Antheil der Wolle, welcher zuerst z bis 4mal von selbst aüsdek reifen Zapfen heraus dringet, und gleichsam unter den Händekr aufquillet- der längste, feinste und beste sey, und mit den Fingern ganz locker abM nommen- werden müsse. Der folgende wird nach und nach etwas schlechter, und dei Rest, welcher aus den Zapfen heraus Mopset werden muß, ist kürzer und spröder, daß man ihn mit Den vorhergehenden nicht vermischen kann. Diejenige Wolle, die aus solchen Zapfen heraus drmgik, als welche gleichsam unter den Händen aufguillet; diese Wolle säge ich, die man aus solchen Zapfen erhält, die eine Nothreift bekommen habenwird MotiDerö verwahret. Bey der nachfolgenden Zubereitung wird dieser Baumwolle ihre Sprödigkeit von kunstverständigen Arbeitern leicht benommen. Die feinste Art der Wolle ist zwar ungemein weiß, fallet aber nach' der ersten Verarbeitung, vor der Bleiche, noch etwas ins Grünlich^ welches sich mindert, und an dem Färben nicht hindert ', wie sie denn'dlH gelbe, blaue, grüne und schwarze Farbe annimmk. ‘V Sönst hak sich die innländische Baumwolle, seit Jahr und TaK in den verschiedenen Vorproben brauchbar erwiesen , daß kein Kunstverständiger daran zweifelt, welcher dasjenige gründlich zu beurtheilen verstehet, was man von einem jeden Materiale, nach dessen NMUWchEigenschaften, verlangen und erwarten kann, wenn man ihm eine schickliche Zu- bereikung gegeben hat. Beym Hmhmacher hat sich die geringe' Woll^ ziemlich im Gemenge verarbeiten lassen, und einen guten feinest leichten Huth gegeben. Beym Papiermachen haben sich Anzeigen daß Man cs damit noch weiter bringen könne. Tsi< ' Was die, laut den neuern Proben, bekannt gewordeneIEektuM dieser Wolle betrifft, so bestehet sie, äusser der Reinigung, öMstm',daß man ihr die nöthige Gelindigkeit giebet. Die Reinigung derselbe^ richtet sich nach der verschiedenen Anwendung bey dvn^Handwerkern^.-und die gemeinste bestehet darinnen, daß sie pon Schuppen, SagmeN'j Blätterns Körnern, Stielchen und Fasern befteyet nmd, welches Hstrch diejenige Maschine sehr bequem geschiehet, Vie die königlich schwedische.Academie zw Stockholm in ibnn Schriften bekannt gemacht hat, pie aber noch einigt Verbesserung verdienet, auch wirklich schon erhalten hat-, daß.man aM im Stande ift, auf einmal eine größere Quantität davon z^ reinigen alS^ sonst. Die Mittel, eine' so'feine und dabey doch etwas sMdf'WÄe D G g r tmdtr L7» Giesilfthe w§chenEch/-8emekttttutzige Arrzeigm rinder zu machen, sind den geschickten Vaumwollenarbeitem von selbst bi kannt, wobey doch überall besondere Vorthclle obwalten. Nach dieser Vorbereitung wird die inländische Baumwolle miftt’ kürzesten Art der levantischen oder einer andern vermischet, und gestrichen. denn weil sie eben so kurz ist, kann sie ohne einen solchen Zusatz, nicht ver arbeitet werden. Zu andern Arten von Wolle hat man sie in der Arbeit am besten und dauerhaftesten gezeiget. Aus etlichen Arten der fremden Baumwolle hat man den Kern geschieden, und dessen Stelle durch die innlandische ersetzet, welches ein recht gutes Gespinnste gegeben Denn ßs ist zu merken, daß die innlandische sowohl feiner als die meisten Baum- wollenartey, und dabey allezeit leichter am Gewichte gefunden werde, und folglich-inS Gemenge an Masse mehr einbringe, als jene. Das Streichen der innländischen Baumwolle mit der levantischen, Heschiehet mit solchen kleinen Kartätschen, vergleichen man in Berlin an- gefangen , sich bey der Zubereitung der Fldretseche zu bedienen; doch ist eS kesser, sich der gemeinen und gebräuchlichsten dabey zu bedienen. Da aber, wegen Kürze der innländischen Wolle, überall auf ein gleiches und ordentliches Gespinnste gesehen werden muß, so geschehet das Streichen derselben allemal in der Länge, damit Faser an Faser gleich und ordentlich zu fügen komme, und zwar auf dem Knie am besten; anstatt daß man eS sonst, wie bei) Verfertigung der sogenannten Flöden, anders zu thun gewohnt ist. Man hat bey Anfängern gefunden, welche mit Sem Spinnen Vicht-wohl fortkommen können, daß dieses nach dem zweyten Strichen gleich besser gegangen sey. Das Spinnen wird auf denen in Berlin neuerlich eingeführten und verbesserten kleinen Rädern vorgenommen, und man lasset aus dem Pfunde ro bis. Kl Stückenspinnen. Man hat nicht zu befurchten , daß diese Wolle Fcym Spmnen, wenn man nämlich damit ordentlich umzugehen weis, zerstäubet werde und verfliege; wie etwan andere fedrige Saamen- kronen vieler Blumen thun, welche weder eine wahre Baumwolle, noch Baumseide sind. AuS dem Garne sind vor das erste, Strümpfe und Mützen verferti- Ket worden, die man theiis roh gelassen, theils schwarz gefäroer hat. Ferker hat man davon sekr dichte und damrha te Schnupftuchs, auchgestrus- kes i Ellen breites Zeug, mir dem leinen Aufzuge von verschiedenen Mustern gemacht, wozu noch ein guter fester Cattun gekommen ist. Sämmt, Eiche Proben deö Anbaues, der Einjammlung, Zubereitung und Verar. bmung rw*NE'tchrerd*-1 w- »n deitunA, nebff den tifltti Produkten, bekräftigen den Nutzen und hmfti« gen Gebrauch eines guten innlänvischen Materials schon voraus, welches bereits einige Vorurtheile der Widersprechenden üdmvunden hat. Kenner von dergleichen werden die -verschiedenen Gründe und Widersprüche gegen dessen Gebrauch» leicht übersehen und zu heben wissen, und Patrio-l ten gute Gelegenheit finden , den Grund zu einem Nahrungszweige im Lande zu legen, der mit der Zett wichtig genug werden kann , auch beider Unterhaltung weniger Künste und Unkosten erfordert, als viele andere.-,:, • •• Von Beratschlagungen. * Verlieret die großen Verhältnisse, mit denen il)r dem Schöpfer und der Gesellschaft zugethan seyd, sowohl ms das gemeine Beste des Staats, bep keiner Berakdlchlaguug aus ? Trachtet, um wohl und weislich zu rathen, eure Einsichten, eure Klugheit, eure Tugend und eure Beredsamkeit immer zu erhöhen. Bestredet euch, den innerlichen und äußerlichen Zustand des Staat-, dem ihr rächet, in seinem ganzen Umfange zu kennen; und erwäget sorgfältig alle Einflüsse, welche eure Vorschläge und die Ausführung derselben in desselben Wohlfahrt haben könnten. Betrachtet bey jeder Beraehschlagung den Endzweck , die Mittel, -je Hindernisse, die Zett und den Ort. ; . Machet euch von allem, so viel eS immer möglich ist, deutliche Begriffs. * Ueberlget alles reiflich, insbesondere aber vaSrenige, das durch seine Wichtigkeit einen vorzüglichen Fleiß erheischet. Seyd aber zu langsam, als zu geschwind, euch zu entschließen. Erwäget insbesondere Vie Kräfte VeS Staats , vergleichet dieselben Mit den Unternehmungen, die da vorgeschlagen werden, und verschwendet nrchlS davon zu-minder edlen Avstchten, was zu größer» und wurdigcn bes- str angewendet würde. - Hauet zwischen der Verwegenheit und der Furchtsamkeit die Mit- telstraße. Hütet euch hauptlachlich vor den Zchlern eures eigenen Naturells. G g 3 Wenn * Dieses ist aus dem beliebten Leipziger; Intelligenz-Blatt No. 30. 1769. uw yomeßichen tzehren wegen genommen. W Erefslsche wöcheMich-ffew emr-ntzige Aßtzeigett - 'b WeM Mw ec emek Pstichtm einen Ausschutz ydfr^jnr ModificS- tion Maubcn,. so wahtzt.z« der Cröfnung und zu der- Ausführung -eurer Rathschläge die bequemste Zeit , und richtet euch m Mw Vüttrage derfeL- ben nach der Fähigkeit/ nach der DtnkuBgsark, und nach den VomrthM ft« derjenigen Versammlung-/ welche, dicht Ke gut lzu heißen oder zu verwerp fen hat. - ' . Erwählet zu der. Bewerkstelligung der Entschlüsse allemal die edelsten, gewissesten, sichersten/ und auch in andern Absichten deist gemeinen Bestes vorkheilhastesten Mittel; und gebet allezeit denjenigen den Vorzug,.welche die meisten dieser /Vmrheile miteinander vereinigen. brachtet immer die Ausführung derselben den geschicktesten'/ tugendhaftesten und mit einer besondsrn.Gegenwandes Mistes begabten Perjv- Mn'anzuvertrauen. . . . : - > • <»• = * > Sehet die Bescheidenheit für eins dsr .vornehmsten Tugenden eines weifen Rathgebers an. Höret andrer Gedanken begierig uuö ohue Elnge« vommenheit für eure eigenen. > , Haltet eS euch zur Ehre, in Sachen / welche andere besser verstchm als ihr/ euch nach derselben Einsichten zü-richten. ) . kü j ?• Hütet euckwor den verführerischiti Regungen eurer Leidenschuften- insbesondere der Rachgier / des Eigennutzes/ und, wenn euix Seele tot diese zu edel ist, des Ehrgeitzes und der Eitelkrrt. Auch die erhabensten Seelen haben, ost am meisten Ursache, sich durch alle erstnulrche Mtttckwl- dcr diese Feinde ihrer Ruhe und ihrer Pflicht zu verwahren. < Die allemal gleiche Fürsichtigkeit fetzet euren VorMheilm entgegen; und fliehet als eine Pest, die verführerische Begierde, einen blendendenunv riteln Witz, die Seuche unsrer unseligen Modegelehrsamkeit, zu zeigen. Gebet ebenfalls auf euch selbst acht: daß, ihr euch durch ore Hoheit, durch das Ansehen, durch die Niedrigkeit und durch andre äußerliche Umstande derjenigen, Vie neben euch rathen, zu falschen Urtheilen Nicht ver« leiten lasset. : ;i ■ Schd standhaft, ohne barknäckigt zu feymm Gebt auf alle nur mön-r lichen Folgen eines Ensschlusss, und auf alle Hindernisse , die der Be- werkstelligung desselben im WegÄ stellen-können, sÄMlt^ AchtUng. Verlanget niemals,. waö durch dieselben nschäich öder sittlich urr,' möglich ist. Das letztere, was nämlich den Gesetzen zuwider ist, ,oll euch.' mmöglich scheinen, als das, was einen Widerspruch mit sich üidrtt. DV Beschluss iMMchttgü - - ' Avertifc mtfinriC SWHrtcht«» X7J *' w’VAveftiflem. 4 ‘ • ?•-• Auf MontW den ziten gegenwärtigen Monats und denen folgenden tzagen, jederzeit des Nachmittags von r. bis r. Uhr, sollen allhier in den Neuen - Baum ip dLsHmn AfleObris Rapsen Behausung, verschiedene Guwelen,'Gold-und Sllb'rr-Geschmeide, Galanterie, Mannsund Weibs-Kleidung zum tfoil mit Gold und Silber bordirt, ferner Weiszeug, Btttwerk, Porcellain, Spiegel, Glaser, Zinn, Kupfer und anderes Küchen-Geschirr/ auch Schränke, beschlagene Sessel und drrglei- 8en Hausrath, wir weniger nicht einige Klafter in Scheiter gehauenen Kermholzes r§. an die Meistbietende gegen baare Bezahlung versteigert werden, und werden dahero diejenige, so dergleichen Sachen zu stteichen Meychaben ytzchD., ach die bestimmte Zeit eingeladen. Giessen den »rten 'J'ulii 1769. HM 4. Ul (,“*•'*< ””"i * '* ' "'«*111 ■.» "" JO 1 • £>! Demnach von Hochfürstlicher Regierung allhier mir in Schuldfa- chen des Herrn Erbmarschalleu von Riedesel contra des Herrn Professor Gernnnds hintzrlüffene. Töchter, Frau Hofrach Höpfnerin und Frau Amts- > verwestr Buttem special Commißion zu Verkaufung des Gernandischen Zehendenö zu Albach ertheiler worvm., und dann zu Vieser fubhaftation terminus auf den Uten August anberaumet worden ist: als wird dieses zu-dem Eud4>kMnt gemocht-, dass dieMige,- welche auf diesen Zchenden zu streichen lüsten haben, sich auf dem Rathhaus vMr Nachmittags um y llhr mdb M ihr Mort Mn können. Giessen den i-ten Iulii 17^ yi Specialis Commiffionis^ L. w. Me^cr. Von der Hochgrastich Isenburg. Meerholtzischen Monatlichen Lotterie sind die Ziehungslisten für den Monarh Julius angelangr, es können die Herrn Interessenten dieselbe zur Einsicht Haden , diejenigen Herrn so auf den August zu renovi'ren haben, werden ersucht vor dem 24 Julii nebst Den Billet um die Renovation aufnotiren zu können, gütigst einzusenden. Wenn es aber nicht gefällig zu contmuiren, bittet mau sich dennoch die Bil- MMükkeaus. r?6 GreMche wScheNtlich^gemeieWStztze Attzetzerr Ertt-uttd auspaMende vom rf.Iulübrs den rr.Iulü 176-. Hm von Node aus Engeland, und Hm Baron von Schulenbur- paßiren durch. Herr Lieutenant Zloto, in Holländischen Diensten, paff, durch. Herr Graf von Erbach, paßiret durch. Herr Hoftatl) Dippel, von Chur-Maintz, paßiret durch. Herr Capitata Zurnidel, in Chur-Pfälzischen Diensten, und Herr Föhns drich Stoll, in Hessen Caffelischen Diensten, pass, durch. Herr von Boos, Domherr von Hildesheim, Herr t Obristlieutenant Bolentz, und Herr Capitain Schröder, von Chur - Sachsen, paßt- ren durch. Herr Kanzler von Frech, in Diensten beym Fürsten von Corvey, paßirst durch. •' Herr Lieutenant Malochicky und Herr LieutenM von Bauz in Preußi» schen Diensten, paff, durch. Extra logirte. Herr Amtmann Verdries von Battenberg, log. bey der Frau Superin- denk Liebknechtin. . Herr Lieutenant Hofmann, in Anspachischen Diensten, log. bey Herrn Obristlieutenant Müller. Herr Amtsvogt Scholl, vom Graf Bender Bornburg, log. bey Herr» Lieutenant Scholl. w Gebohren und Getauft. Am 25. Junii Johannetta Maria, Johann Daniel Planck, Bürgeröund Weisgerbers, Töchterlein. Am r.Jul. Philipp Christian, Johann Willhelm Hedderichs, Bürgers und Bekkermeisters, Söhnlein. Am s/Jul- Anna Susanna, Justuö Melchior Frantz, Bürgers und Schuhmachers, Töchterlein. Verstorbene. Am 2.9. Junii des Schreinermeister Fröhlichs eheliche Hausfrau. Am 4. Jul. Catharina Justins Elisabeths, Johann Balthasar Noss, Bürgers und Cramers auch GasthalterH zum goldnen Ritter, Töchs ' ierlein.