und Nachrichten ** '■ i ! . t i ■ f\ M : ' .1 i 11 . >1 ‘*5 » ■ ■ WWW wöchentlich- i isd D <7| Hfcd chiiröch^ h hum ft »fr, r -.4$. < AchtZkhentes Stück. Dienstags ben reen May. 17^ 'N! Mit Hochfürst!. Hessen Darmstädtischer gnädigsten Erlebnis. • er, -.. n - lb • r> '> 8r»ßlv.orckt iih in7/ iKM^ik haben in dem Sten S'ükke unserer Blatter von diesem Jab«, «Wt ciniae ttod) ;u verbessernd« Fehler angezeigr, die bey der d9Sy Erriehnn« der Binder starr finden. Wir haben uns miils nicht auf alle einlaffeN können und auch nickt. wollen Doch hak manun6 eaaeaen vor einigen Tagen in einem roeitlaufngen Schreibewwo» mi wir unsre Leser gerne verschonen wollen, nach vielen nichts zur Sache m nenden Lobe«erhebüngen recht freundschaftlich erinnert, daß wir uns noch über die Strafen der Kinder hätten naher herauSIaffen «. die dabey sooft beaanaenenReblet abmerken, und ihre Verbesserung zeigen sollen. 9Bit Nehnundi-se Ennnerungeurvi, Dankan. Sie sind ein Beweiß, daß man unsre Blätter mit Aufmerksamkeit liest: und wir muffen gestehen , daß wir ei mit vermuthen konnten, daß man dabey ein so grosses Zutrauen zu UN. kern aeringen Einsichten hegen würde, al« man doch wmklntz geaussrt hat. Es werden viele Fehler be» den Strafen der Kinder begangene Die« ist aar nickt m läugnen.: Ste sind auck so schwer nickt zu entdekken: diß ha» bm schon Viele gezeigt. E-ssrägt ssch nur, mW sind sie Eigentlich, und w« kann man fit am besten vermeiden.^, ■3^ ;«vVv-" «4 Gr'essischeAnzeigen Man enthalte sich bontier W eyßung derjenigen, die alle Strafen für sü)äd!ich halten, und siegänzliH verwerfen. Man muß züchtigen, dieß ist eine Regel, die bey der Erziehüng der Kinder fast ohne Ausnahme ist. Man muß sich der rechten Mittet bey den Strafen der m in Der bedienen, und wie Fehr verleben es hierin diejenige^, Die d üG chMe K bk oft^g en, be- ständige' MmunttWüsse -t-öder auch durch unkluge V rMchimgen kciW Kindes mit dem^ndernalleFzu verbessert glauben. .MsumrOs immeezu rechter Zeit, nie ohne Ursache, nie aus böser Laune, und nie’io züchtigen, daß dabey der Körper.beschädigr oder gar hiugerichtet werde. Altes dieses hat der gelehrte Dem Professor Formen m seinep Abhandlung von der moralischen ErHichamg der Linder ♦ änWmrkd: und viele gute Vorschläge gethan, die als ebenso viele Verbesserungen der noch dabey sich findenden Fehler anzusehen sind. Psir ^nrpfchlm pich ^Handlung , alS eine solche, die in ihrer Art wäre Vorzüge hat? Ausserdem giebt der Herr Professor Sulzer folgende Vorschläge. Erstlich wenn soll man strafend Mach' den verschiedenen Neigungen der Kinder gibt es verschiedene.Arten derSttaftn> deren man sich bedienen kann. Es wird voraus gefezt, die Absicht aller Strafen Muß die Besserung seyn. Für ein ehrgeiziges Gemükh ist die Schande eine Strafe, für ein zärtlich liebendes Gemükh die Verachtung und Gleichgültigkeit, für ein lebhaftes Gemükh die UntersaMyg per,EkMjc!MW-> Ruhten und Schläge sind die stärkste und. lezte Art der Strafen. - -Man versuche nach den NeiAungew'emes Kindes irrst die-Mündern , und Dkezt dze stärksten Strafens rüan fange mit Verweisen gn ^ üNd endige mit Leibesstraftn. : Herr Sulzer gibt sodann überhauptzwey Regeln an, wenn man gar nicht strafen soll. :• n) Wenn;man einen Fehler eben so,gut verbessern kann, als durch Strafen, sa muß man keineStraft gebrauchen r) Viele Fehler: sind von'solcher Natur,- daß sie durch Srrgfe yicht können gebcA'tt mer* ven^oder weuigstens mcht so gut,als dmchündr-MtMl, alsdann mstß mast wieder nicht strafen. Kinder,' die von solchen guten Neigungen sind, daß man sie durch Liebe, durch die Empfindungen.der Ehre, der Tugend, des Gehorsams, und durch vernünftige Vorstellungen ziehen kan, müssen nickt cftstraftt werden.". Was sollen dir-Straftn-Hsdie^ keine andrem Absicht als Die Besserung haben, wennihLeigute^ Neigungen sie schon bessern? Kinder, welche Fehles begehen,:Komdenrst.sieryoch nicht wissen; daß eS stj.-Fehler ? Eine von der Gesellschaft der Wissenschaften jtt Hartem im Jahr 176$. ge, krönte Preißschnft. und Nachrichten. »75 Kehler sind- und nicht Erkentmß genug davon haben, sie zu vermeiden, und also alle Fehler, die aus Mangel des Verstandes , und der Erfahrung Herkommen, können leicht durch Unterricht verbessert werden.- Hier kann die bloße'Strafe nichts helfen, z. E. das Kind greift mit der Hand in die Schüssel, um sich Speise herauszuholen. Dieser Fehler kann ohne Strafe verbessert werden. Er entstehet nur aus Mangel 'des-Vustarr- des und der Erfahrung. Kinder, welche nicht Kraft genug haben einem Fehler zu widerstehen, wenn sie auch gerne wollen, müssen nicht gestraft werden, z. E. Eme böse Gewohnheit kann ein Kind nicht so leicht überwmden , wenn es sich auch dafür hüM-will. Es muß sie nach und nach überwiüden, und durch andre Mittel dazu tüchtig gemacht werden. Fchler, M keinen Emfluß auf das Gemüht haben, und aus Verseh eü geschehen, müssen auch nicht gestraft werden. Man muß sie nur warnen, daß der Fehler nicht oft kommt , und eine Gewohnheit wird. Wie oft werden Kinder gestraft, wenn sie aus Versehen was zerbrechen , oder einen Flek ms Kl rd machen. Die Strafe ist hier sehr unrecht, weil wir einen solchen Fchler auch begehen können. Hieraus werden f. Regeln geleitet, wenn man nicht strafen soll. i. Regst Kein Fchler soll das erstemal gestraft werden, ausgenommea bey ganz kleinen Kindern, wo man die Angewöhnung eines Hauptfehlers, als Eigensinn und- Ungehorsam nicht anders verhindern kan - und wem der Fehler so gkos ist, daß ibn M Kind lercht hätte vermeiden können, und daß man ohne Schaden nicht erwarten kan, daß er noch einmal begangen werde. - 2. Kmder von guter Art soltm gar nicht bestraft werden. Die Besserung kan ohne Dtnfe geschehen,'Mie vorhin gezeigt. Fchler die vom Verstände, und der Schwachheit Herkommen, sollen nicht gestraft werden ,' ausgenommen, wenn man bemerkt, daß ein Kind-etwas nicht' einsehen wlü , .. . 4. Kein Fehler soll eher gestraft werden, als biß man weiß, daß les in des Kindes ÄZillen stehe, ob es ihn lassen wolle, oder nicht. y) Ein Fehler aus Versehen, der ohne Einfluß auf dasGemüthkan begangen werden, soll nicht gestraft werden.. So deutlich wie dieser lezke. berühmte Schriftsteller, so, und noch deutlicher hat der zuerstangestchrte die Fchler bezeichnet, diebey den Strafen der Kinder statt finden. Sli haben beyoe zür Verbesserung derselbigen die <5 - dienlich- r?6 ' GieMche wöchmtlr'ch-gememnutzige Anzeigen dienlichsten Anweisungen gegeben , und wer etwas gewisses, unt? znftPmeO Hangendes davon zu wisse« verlangt, der muß ihre Schriften selbst aufschlagen. In der angenehmsten Schreibart haben sie alles.gesagt., waS man davon nur sagen kann, und ohne das von ihnen gesagte zu entlehnen, und noch einmal zu widerhohlen, würden wir uns der Gefahr ausgesezt haben, etwaö Mvollsiandiges, und minder wichtiges mbrr diesen Punkt mitzükheilen. Sind wir ihn also in unserer Abhandlung übergangen ; so kann uns dieses schon rechtfertigen; wir berufen uns aber auch-Mf die Aufschrift,, dre wir derselbigen gegeben haben, Sie zeigt., daß M nicht von allen, sondern nur von einigen,Fehlern der Erziehung reden.zpolten. Und Überhaupt gehen wir unsre Aufsazze nichtM volständige AWndlungen aus. Diese gehören nicht in eine Wochenschrift, die durch Abwechselung, unh Neuheit Vie Aufmerksamkeit des Lesers erhalt. Mit rznsexer Wochen- schrssk hat eS noch zunechst diese ganz besondre Bewandniß. Wir müssen, wenn wir den grösten Theil unserer Leser vergnügen wollen, immer abwechseln, oufdaS mannigfaltige in unfern Vorstellungen bedacht feyn, und dürfen uns deswegen bey einer Sache nicht gar zu wohl lange aushalten. Man wird daher auch von dem Anfänge dieses Jahrs an gemerkt haben, daß wir unfre Blatter einem Garten ähnlich zu machen suchen, worinn der Le- fer, so viel es möglich ist, -Ordnung und Zierde beobachtet findet: der in verschiedene Felder abgerheüt ist, und wo auf einem jeglichen Felde Blumen von verschiedener Art ausgestreut sind. Wir überlassen sie alle der Wahl. Haben sie das Schiksahk einigen zu missallen; so finden sie vielleicht ihre Liebhaber an andern. .. Einzelne Gedanken Der Weltwerse Ana^ayoras war von vornehmen. Aelkern geboh- M. Sie hmterlieffen rhm ansehnliche Reichthümer, er achtete sie aber so 3mmg, dciß er sie insgesamt seinen'angebolMen Freunden.überlies. Die Wcktweisher't schäzte er über alles; er durchreiste deswegen viele Lander, bloss um die Natur, und die Eigenschaften der vornehMen Dinge kennen zu lernen. Wie er in ehier recht weiten Entfernung von den ©einigen war, und auch da seine Wissbegierde zu befriedigen suchte: ward er von Jemanden auf eine ganz sböttifche Art gefragt; warum er sich doch so wer nig um fein Vaterland bekümmerte, und warum er feine Verbindlichkeit Verkennte, an dem Orte pornemlich gnkeS zn stiften, in welchem er geboh- h ümnb Nachrichten. ' $77 rrn wäre? Er reffe seine Hand aus gegen den Hitimiel, und sprach: Ich gedenke unabkäßig an mein Vaterland. Ich verwende darauf alle meine Zeit, und dahin sind alle meine Gedanken und Bemühungen gerichtet. Eine weise Antwort auf eine thörigte Frage. fi*3h ' ■" Solou / einer von den angegebenen sieben Weisen aus Griechenland kam zu einem seiner Freunde» den er seines ihn betroffenen Unglüks wegen ausserordentlich betrübt vorfand. Er führte ihn mit sich auf einen sehr ho» hen Thurn, und bat ihn, alle umliegende viele Hauser anzusehen. Wie viel Unglük, sprach er, glaubst du wohl daß unter diesen Dächern vormals gewesen; bedenke, wie mannigfaltig es noch jezt da ist, und wie unzälig, und unbeschreiblich es in die Zukunft noch ftyn kan. Vergleiche es mit Dem deinigen, und du wirst aufhören zu klagen. ES ist diß eben der Solon, welcher dafür hielte; wenn alle Einwohner einer Stadt ihr Unglük zusammen an einen Ort brächten, und einem jeden zugestanden würde, sich statt des seinigen, ein andres nach seinem Gutdünken zu wählen, er lieber daS (einige behalten, als aus dem gemeinen Haussen em andres erwehlen würde. Er wolte dadurch lehren; daß ein jeder Ursache habe , mit seinem Schiksale zufrieden zu seyn. 8-rtstzzurig. wie ist ein Capital zum gemeinen Besten, aufdie nutzbarste weist, äusser den gewöhnlichen Stiftungen, de^ ren rühmlichste Absichten gar zu vieler Unsicherheit und LNisbrauch unterworfen sind, anzuwcnden? ♦ ■ • Es wüste aber alles mit der größten Verschwiegenheit geschehen, welche Gotp ohnedem bey guten Werken fordert. Eine recht nüzliche milde Stiftung "soll insonderheit zum Vortheil und .Versorgung der armen Glieder des Staats gereichen. Die Armen sind, in Ansehung ihres Stande-, entweder unadelich oder von Adel. Diese leztern sind um so viel unglükli- cher, da ihr Stand sie zurükke hält, ein nach unfern Sitten demselben unanständiges Gewerbe zu ergreifen. (EJie verdienen daher um soviel mehr von wohlthatigen Herzen in Betrachtung gezogen zu werden, je größerer Nachtheil LM Staat aus der Armuth dieser seiner edelsten Glieder und des S 3 Kems .... .am . *. j . rr . < :*» E-UL ftn * Aus dem Leipziger Znte6igenz-Dlakt, Mi* 178 Gr'essisihe w§chetttzlich--gemevmützl8e Attzeigerr Kerns der Nation erwachset. Den Armen bürgerlichen Standes kann am > besten durch genügsame Gelegenheit/ etwas zu verdienen/ aufgeholfeNwerden; den Armen von Adel hingegen / wie auch den eigentlich sogenannten Dürftigen/ durch nichts anders als durch unmittelbare Anstalten der Versorgung. Es werden also zwey Hauptanstalten erfordert / mit welchen noch einige Nebenanstalten verbunden werden-können. Zur Unkerstüzzung derjenigen bürgerlichen Armen/ welchen es nur M.Gelegenheit zum Arbeiten fehlet, könnte vielleicht keine bequemere Anstalt ersunden werden , alS ein Manufaktur-und Werkhaus. Der Nutzen eines wohl eingerichteten Hauses dieser Art würde aber noch weit größer und allgemeiner seyn/wenn man eine ökonomische, Kunst-und Werkschule und ein Armen -Arbeits- und Werkhaus für eigentlich dürftige und prcßhafte Leute damit verbände. Die adelichen Schüler der erstcrn Nebenonstalk müßten, außer ihren be- sondern Lectionen, zu einer sinnlichen und deutlichen Erkenntnrß von allerhand Produkten der Manuiakturen und Fabriken und ihren rohen Materialien angeführet werden, damit sie dereinst im Kammer-Finanz-Manu- factur.-Commercien. Bergwerks-Forstwesen u s. f. dem Staate nützliche Dienste leisten könnten. Die bürgerlichen hingegen müßten, nxbst denen zu ihrer Absicht dienlichen Lectionen, auch zu wirklicher Arbeit, in derjenigen Manufaktur, wozu sie sich am bestem schikten, angeführet werden , woraus denn eine Beyhülfe für die Manufaktur und eine kleine Revenue tot die Schule entstehen würde, in dein die Handwerker für einen Lehrjungen aus dieser Anstalt gar gern ein gewisses Enkgeld in die S.chulcaffe erlegen würden. Was die zweyte Nebenanstalt, nämlich das Armen - und Werkhaus betrift; so wäre zu wünschen, daß dergleichen Häuser in genügsamer Anzahl hin und wieder im Lande angelegt wurden. Bey ihrer Einrichtung kann man die englischen Werkhäuser zu Mustern erwählen , und solche mit einiger Verandrung anzubriMn suchen. Ueberhaupt kommt es darauf an, daß in einem solchen Häuft wirklich vreßha te Arme., wie auch abgelebte Arme und unmündige'Wayftn nicht allein ihren nothdürskigcn Unterhalt finden, sondern auch durch eine nach ihren Kräften abgemessne Ärbeitdem Müßiggänge und tonen daraus entspringenden Lastern entrissen werden. Der Nuzzen würde sich noch werter oüöbmtcn, w^nn dansst noch ein öf- fentliches Zuchthaus verbunden würde. 'Zu der zweyten H.auptansialt/ wodurch nämlich die Viersorgunä der verarmten adelichen Familietl'HHvlrkr Werden könnte, wäre ein besonders zu errichtendes Aerarium vorzuschlagen. Wenn auch anfänglich nur ein kleiner Fond dazu gestiftet würde, woraus ** cur JbfihV und 179 cur die Nvchbürstigsten eine Beysteuer erhalten könnten; so wäre cs doch ein Anfang. Die reichsten Stiftungen sind nicht gleich anfänglich so groß angelegt wvrdeü. Wenigstens wäre es eine Anstalt, woran die gesammte Ritterschaft Antheil nehmen würde, weil auch der Reichste in den Stand der Armuth gerakhen kann. Jmmittelst würde man so viel möglich auf eine kluge Wrrthschaft mit dem ersten Fond bedacht seyn müssen. Zuförderst müßte das Capital vortkeilhaft und auf die sicherste Art untergchracht, oder durch Ankaufung und Nuzzung eines ansehnlichen und wohlgekegenen Ritterguths, woselbst nach obigem Vorschläge, der Seidenbau nebst dein Manufakturhaufe und dessen Nebenanstallen anzukegen wäre, benuzt werden. Mit der Zeit körMe man das ganze Capital durch stärkere Verlegung der VMüfaktüren, oder auch mittelst eines bey dem ManUftktürhau- se anznlegenden Leihbank, gewinnen lassen. Ueberhaupt aber würde aller Überschieffender Prosit von dem Manufakturhause in die Casse zurükfiiessen. Zu der klugen Wirthschaft mit diesem Aerario gehört weiter die gerechte und vorsichtige Anwendung der Interessen. Arme alte und stechhafte Personen verdienen vor ällch andern den Vorzug. Jüngere und gesunde Personen würden zwar nicht äuszuschlieffen seyn; sie müßten abek hinlänglich erweisen, daß sie nicht allein nicht ihr notdürftiges Auskommen hätten, sondern auch, aller angewandten Mühe ungeachtet, kerne ^anständige Mittel und Wege/ sich und die ihrigen zu ernähren, ausfindig machen könnten. Mit der Zeit wäre zu hoffen, daß durch Hülfe dieses Aerarii der Pensionistenekak. um ein Großes erleichtert werden könnte. Die Gerechtigkeit erfordert ferner, daß man bey der Vertheilung eme genaue Proportion beobachte, wie viel einem jeden nach seinen Umständen zufliessen müsse. Die Kinder und zwar zuförderst die Söhne, wenn sie gewisse Jahre erreichet, waren nicht allein in das vorgeschlagene aöehcbe Seminariiim frey aufzunehmen, sondern auch wohl, wenn sie Lust und Fähigkeit zum Stu- diren blikken liessen, mit Stipendiis auf Universitäten zu versehen. Die Fräulein hingegen wären aus dem Aerario zu dotiren. Endlich erhalten überhaupt öffentliche Wohltharen oder milde Stiftungen ihren eigentlichen Werth, nicht sowohl von ihrer Größe und Wichtigkeit, als vielmehr von ihrer Bestimmung Die allgemeinste Bestimmung ist die beste. Mithin find unstreitig dL.'jemgmStiftungen die aller^üzichsten , welche zugleich zum Vortheik des Landesherrn, des ganzen Staats überhaupt, und stinelk Dürftigen Glieder insonderheit gereichen» - a ■ ? V ’ /-/ ■ I t ■ u i ■ ■ ! I; » ■ • fSUM * 8o Giessisihe wöchentlich♦ gemeinnützige Anzeigen 5 Em-«und auspaßirende vom rr. Aprü bis dm L-. April 176-. Herr von Eptor Capitain in Holländischen Diensten , paff, durch- Herr Capitain von Wismar in Preußischen Diensten, paff, durch« > Herr von Rugberg, komt von Weztar, paff, durch. .x 3 Herr von Schulowoky von Leipzig, paff, durch. ■ . Herr von Honek, Capitain in Hannöverischen Diensten , und Herr VOh Bülow Capitain in Holländischen Diensten, paff, durch. Herr von Schenk von Elberoth, pass, durch. Herr Capitain Fuchs, in Caffelischen Diensten, paff, durch. Herr Major von Milchling von Lembach, log. im Hirsch. ; Herr Rittmeister von Bretlach, von Echzel, zog. im Emhory. a —______________UU____________[__________1------1 Gebohren und Getauft Am rv. Merz Jacob Gottfried, Henrich Conrad Reibers, Bürgers und Maurermeisters, wie auch Todtengrabers allhier, Söhnlein.' Am 5. April Maria Sophia, Johann Philipp Roth, Bürgers uud Bierbrauers allhier, Töchterlein. Verstorbene- Am rr. April Herr Keil des XV1. Raths Mitglied allhier. pf- /pf. 5 4 1 4 1 4 7 schälte Gerste 's 2 s n Eyer 2 rMaaßFruchtBrandew. i2alV. rPf. Bratwurst z^älb^ 1 Pf. inländische SorfeL aib« ib iLoth Q». jfllb. pf. Brod, f $ 1 s » ButterBretzel 9 4 ♦ 6 6 4 6 4 Weck - , Teitscher 1 alb 2 2 2 2 2 pf- 6 6 9 i? 1 I 1 1 1 3 1 i 25 4 1 Achtel Korn - I Achtel Gerste # 12 12 2 Ochsenfleisch s- Kalbfieisch $ Rindfleisch s Kühfieisch - Schweinefleisch Achtel Wachen Achtel Hafer s Meste Erbsen MesteLinsen $ Pfund Hirse Pfund geschälte -Becker Preifi. w- köty.Äli. fl- 2 6 2 1 Karpfen 1 Hecht , i P^rflug # 1 Barnen 1! E chleycn n Butter - Pfund. fi. loRindsfctt r lo HaruelSf. j 1 Llchter s Gerste s s s 1 Pfund klein ge. alb. pf. 4 1 Hammelfleisch 1 Schafflelsch 1 Bockfieifch s r! Wurst - $ ijKalbsgelüng r Kalbs-Leber alb. 6 5 5 3 3 4 alb.! 15 Frucht-und andere Preiße am Markttag den 29. April. 1769. Giesser Maas, albii 4 Pf-