WWW wöchentlich- gmeillnüM WW miö Mchrtchten Dreissigstes Stück. Dienstags dm r6tM Julii. r?6t» ■ •; f. >'--1^ ----- - . ! Mlt Hochfürstl. Hessen-Darmstäbtifcher gnädigsten Erlaubnis. tbl!' - • \'«’{«? ‘ 5 ' 7 tS **" habe tiod) etwa- zudem Briefe de-unglücklichen Frauenzimmers* zu sagen, welches mich um Vevstand gebeten hat. Ihr ganzer uug^ck rührt von der Verlaumdung her. So schwer es aber ist, diese'zum Schweiget zu bringen/ so wenig hoffe O, daß EleHnorebe» ihrer alten Vaase, jemals Ruhe haben wird. Indessen will ich ihr die Mittel sagen, wie man sich noch am ersten von der Verlaumdung losmachen ,an°* Man muß tugendhaft seyn; und sich von allen Verlaumdungerr nichts das geringste vorzuwerftn wissen. So sehr die Tugend zum Leiden bestimmt ist: so kann sie es doch nicht lange seyn; wenn sie wahrend ihrem Unglücke nichts von ihrem Glanze verlohren hat. Man muß gleichgültig seyn .oder sich wenigstens fo gegen die Ver- läumdung anstellen. Dieß benimmt den Verlaumdern allen Duth fort- rufahren, wenn ihr Endzweck war, uns zu kranken. Würden wir und darüber entrüsten, so würden sie erst recht anfangen/ Mii sie nun ebendas hatten, was sie verlangten. .. . -.» G g Mn * Siehe das vorhergehende Stück. . GelehrteAuzotze. das jmBefürdemng der Tugend beyträgk, und uns M imftm Pflichten «ntemchkst, ist ein Buch, das sich ven grösten Zweck eines «• 3$ 8 Gressische wöchentstch»Aememnsstzlge Anzeigen Man muß selbst gegen seine Verläumder grosmüthig senn , und be. sonders diyenige Tugenden gegendstselben ausüben, die sie uns fo boshaft abgesprochen haben. Wenn sie uns für gchig ausgegebcn haben, fo si» man freygeblg gegen sie, und wenn sie uns sirr ungerecht gehalten haben, - tz «kte MM ihnen ihr eigetz Vermögen, 'B«) scher.GflMnbeil,. wo nwt chnen hatte schaden können , suche man ihnen unerwartete Hülse-zu Uv ftctr» ;: ■ Unsre Verleumder müssen schon ausserordentliche Bösewichter seyn, wenn sie dadurch nicht mehr gerührt werden. Ist aber alles umsonst, tvaS man auch, die Verlaumdung zum Schweigen zm bringen, anwendet; so muß man sich nicht nach allem fo genau erkundigen, was man von uns spricht. Und über das was man von uns redt, mich man sied durst» feine Unschuld und gutes GewiVn>stöstsn könn-m ' , Ich sehe daß Eleonore fthr erhitzt ist auf ihre Verläumderinnen; allein so lange Wfien Esti einer Sach-fort. b^ytMibr^imesie.sebenQLM VrrSiuß vemrßichw, .deno.dieß ist ihre Absicht. Jch 'gebe ,hr also den Rath, sich niemals merken ru las. sm, (und sollte sie sich auch Gewalt ankhiin müssen) daß sie über ihrebos« haste ErdichtuMm emvstndlich ist. Sie Wb sich, so viel möglich, nach ihren wunderlichen Anverwandten richten, allenfalls ihren Dubmefo nach der Mode des Städtchens reformiren, und sich hauptsächlich dlekst« he ihres Manns gufallo Art zu befestig-nssuchen- Dennvonihm hanae doch rhr Gluck noch aw meisten ab, weil sie mjt ihm am genauesten verbum den ist, und auch mit ihm wahrscheinlichcrweise lunger, als mit ihren übrs. gen Vekwanök-n rit leben habe» wird. UebrigenS muß sie sich eine Freu». '» VE Städtchen M machen suchm, Key der sie Zuflucht und Trost haben kann, und sich damit aufrichten, daß der Tod bald ihre aste Baase und ihre Magd zum Schweigen bringen wird. Mas ost Bitte atibe» trift,- daß wir, wie sie sagt, den garstigen Dingern die Wahrheit sagen stllen; so wollen wir «ns dasselbe ins nächste Stück Vorbehalten, worin» wir von dem erschrecklichen Laster, das besondre d-S weiblichen Geschlechts kteblmgskaster zu styn scheint, nemkich von der Verlaumdung reden w rden < tmb Xj# eines rechtschaffenen Autors, «Mich die Glückseligkeit der Menschen vorletzt; und verdient blos von dieser Seite schon alle Achtung; weil die Absicht wenigstens gut, gros undwohlthatigist. Wenn aber dasselbe Buch auch solche Eigenschaften hat, die die Erreichung seiner Absichten verspricht, wenn eS bey der Wahrheit und Wichtigkeit des Inhalts ,' auch das Verdienstdes guten Vortrags besitzt, so gehörtes unter dieClasse der vornehmsten Bücher, so wunderbar dieses manchem Schulgelehrten Vorkommen mag. Ein Buch, Vas mich von einereinzigen Pflicht unterrichtet, das mir zu einer einzigen Tugend Liebe erweckt, eine einzige gute Handlung bey mirhervor- brmgt, ist schätzbarer, als eins, das mich die erhabenste Wissenschaft lehrt. Wir hoffen gewis dem edlem Theile unsrer Leser ein nicht geringes Vergnügen zu verschaffen, wenn wir sie heute mit einem solchen Buche bekannt machen. Es ist dieses eine zu Breßlau unter dem Titel: Etren- nes pour les Dames oder V^eujahrsgescherrke fürs Frauenzimmer / zu Anfänge dieses Jahrs herausgekommene kleine Schrift, welche mehr vernünftiges und gutes enthalt, als manche dicke Bände. Ob es gleich hauptsächlich für daS schöne Geschlecht geschrieben ist, und ob wir es gleich jedem vernünftigen Frauenzimmer, zu seiner Bildung und Vergnügen bestens empfehlen: so wird es vielen jungen Herrn auch gewiß sehr nützlich und lehrreich seyn. Oder, um es noch galanter zu sagen, es wüd das attigsk Present seyn, daS ein junger Herr einem Frauenzimmer machen kann. Da uns dasselbe von den wichtigsten Scenen unsers Lebens unterrichtet, und sein Inhalt moralisch ist :] so wird ein ° kurzer Auszug auS demselben in einem Blatte, das eben diese Absicht hat, allerdings eine Stelle verdienen. Manchmal werden wir die eignen Motte des AutorS anführen, und einen Begrif von seiner Schreibart zu geben. Die Schrift ist in l V. Abschnitte getheilt. Der I. handelt von der Be- Zierde su gefallen/ der H.von der Freundschaft. Der Hl. von der Liede / und der IV. von der Ehe. In demerstenAbschnitte setzt derAutorden Satz fest, daßderMann unddie Frau für einander geschaffen sind; er, um die Frau zu beschützen , und sie,- um dem Manne zu gefallen. Dieß beweißt er aus der Natur, den Eigenschaften' derselben.- Weit entfernt, daß diese Begierde $ti gefallen ein Lasier seye, so ist sie vielmehr die vortreflichste gesellige Tugend, wenn sie gut gerichtet wird. Diese Richtung besteht darinne, daß die Frauenzimmer tugendhaften Mannspersonen zu gefallen suchen föl- «Z7 Gieffrsche w-chemlich ^gemelttnötzige Attzeige» ten; alsdann gefallen Ke der Tugend und der Vernunft selbst- Siefew «ettdhafte Begierde zv gefallett wird charakterjsirt, nach ihrem Uv* jprung, Endzwecke, und Mitteln. Hierauf zeigt der Autor, daß em lasterhaftes Frauenzimmer selbst einer lasterhaften Mannsperson niemals ganz Sefaüen kann; und schließt endlich so: „Wie schön ist es für sie, (dastu- n gendhafte Weib) wenn sie mit Ueberzeugung von sich sagen kann: Ich 11 bin gebohren, das Glück eines Mannes zu machen , und ich erfülle mei- ii ne Bestimmung nach der Ordnung der Natur und des gesellschaftlichen „ Lebens! Ich gebe ihm an Anmuthund reinem Vergnügen zurück, was- >i ich von ihm an Wohlgewogenheit und Beschützung erhalte. Ich bin ii ihm den Rang schuldig, den er mir in dieser Wett giebt, die Bequem- ii lichkeit des Lebens, die er mir verschaff , die Wohlfarth seiner lieben ii Kinder, dieser kostbaren Pfander unsrer gegenseitigen Liebe, bin ich ihm n schuldig. Er aber hat mir sein Glück zu verdanken, meiner Sorgfalt n und meiner Begierde, ihm in allen Stücken zu gefallen, hat er die gu- n te -Ordnung in seinem Hause, und den süssen Frieden zu verdanken, ii den er im Schooße seiner Familie genießt, rc. Der ll. Abschnitt handelt von der Freundschaft- Es wird eine Desondre Erklärung von der Freundschaft festgesetzt. Der Autor nennt sie eine Liebe ohne sinnliche Lust, und redet von dem Unterschiede zwischen ihr, Wd dem, was man gemeiniglich Liebe nennt. Nun redtervon der sinn- stchen Lust, und wie ferne sie statt hat. Alsdenn kömmt erauf die Freundschaft selbst, und zeigt erstlich ihre Voreherle. Nachdem er alle dieselben Durchgegangen ist, schließt er damit : „ Man findet also in der Freundschaft ti die Zuveckäßigkeit des guten Raths, die Nacheiferung des guten Bey- spiels, die Therlnehmung in unfern Schmerzen, den Beystand in un- fern Bedürfnissen , ohne erbeten, ohne.erwartet, oder erkauft zu seyn. „ Hernach schildert er ihren Charakter. Die Tugend ist das vornehmste Verdienst wahrer Freunde. Da der Autor vor der übereilten Wahl der Freunde warnet: so fügt er den Grund hinzu: „ Man muß bedenken, /, daß uns unsre Freunde charakterisiren; man sucht uns in ihnen; sie sind ein ,/,.Gemahlde von uns , das wir öffentlich aussetzen, und ein Bekenntnis ,, vor der Welt von dem, was wir sind. Man würde zittern , wenn if man Betrachtungen über das anstellen wollte, was man wagt, indem !! wan emen für seinen Freund ausgiebt. „ rc. Wahre Freunde müssen Don Leidenschaften frey seyn. „ Die Freundschaft eines Verliebten ist all- 5/ zu kalt, er kann sorgfältig und dienstfertig gegen uns sepn; aber er hat h keine Mb k7»chrLchrm» n letzt Empfindung mehr, die er uns Harbieten könnte. ,> Personen, die von deftigen Leidenschaften zurückgekommen sind, jchicken sich am beste.» zur wahren Freundschaft. - Es müssen auch schickliche Verhältnisse m derselben seyn - Leute, die ihr Schicksabzu glänzendey-Stellen erhöbe» hat, sind nicht sehr zur Freundschaft geschickt ,, Die Könige sind deswe- ,, gen auch dieser süssen Empfindung beraubt.; sie können niemals der Ge- „ wißheit geniessen, daß sie selbst geliebt würdenz allezeit ist es der König, „ und feiten die Person. Um diesen Preiß möchte ich die erste Stelle „ nicht haben. „ Eine aüzugrose Jugend ist auch nicht sehr:dazu geschickt. - Die Eigenschaften des Herzens sind immer die vorzüglichsten bey einem Freunde. - Hierauf wird von den pflichten der Freundschaft gehandelt» wovon wir gar nichts arrfülMtr wollen, Mil wir nicht alles w führen können, wir verweisen unsre Leser aufs Buch selbst.t - Haben wrr noch Pflichten gegen unsre Freunde nach ihrem Tode auszuübeu? Darauf antwortet der Verfasser: „ Einige Personen, welche glauben, daß man „ jenseits des Grabes keine Pflichten mehr zu erfüllen habe, wiffey noch „ nicht recht, Freunde von Verstorbnen zu seyn. Obgleich das prachtrg- „ tigste Leichenbegängnis die Thränen und der Schmerz der Freunde sind, „ und obgleich das herrlichste Begräbnis in euren Herzen ist : .so glaubet „ deswegen doch nicht, daß Thränen, die ihr aus Empfindlichkeit, „ manchmal auch in Rücksicht auf euch selbst vergiesset, euch von allen ,, Pflichten gegen sie lossprechen; ihr seyd chrem Namen, ihrem Ruhme, „ und ihrer Familie schuldig: sie müssen in eurem Herzen durch die Em- „ pfindung leben, in eurem Gedächtnisse durch das Andenken, in eurem ,, Munde durch Lobeserhebungen, und in eurer Aufführung durch die „ Nachahmung ihrer Tugenden. „ Am Ende dieses Abschnitts redt der Auror sehr vernünftig noch von der Freundschaft zwischen Personen von verschiedenem Geschlechte. Der HL Abschnitt handelt von der Liebe. Die Frage: „ Ist es dem Weisen erlaubt, verliebt zu seyn? „ wird sehr schön und richtig beantwortet. Alsdann schildert der Verfasser die wahre Liebe und zeigt ihren Unterschied von der gewöhnlichen Liebe. So kurz diese Abhandlung ist, so viel Vergnügen und Vortheile können sich zärtliche Leser und Leserinnen davon versprechen. Der IV. Abschnitt handelt von der Ehe, und ist sowohl wegen der Wichtigkeit der Sache, als wegen der Vorkreflichkkit der Ausführüng, rielleicht der schönste, und lehrreichste. Gleich Anfangs redt der Verf. M* Gtefsische wSchenclrch« g-weittnötzlg« Ai,zeig«, von den verschiedenen Wegen, durch di-uns die sinnreiche te iu Lisiew Zwecke nehmlich zur Ehe hak führen können. „ Em Mädgen von fünfzehn rz Jahren erklärt sich dafür, um d-S Brautschmucks und der Hochzeitfe« rz st- willen. Wenn sie ihre Mck« bis auf die Kinder wirst, dis sie be» n kommen kann, so sieht sie sie beynahe wie ihre Puppen an. Die Liebs rz i«m Vergnügen, die Neugierde, die Lust zu herrschen, der Ueberdrriß» rz einem Vater und einer Mutter zu gehorchen, sind noch sehr starke Be« n wegungsgründe für junge Leute, welche mehr nach Geschmack und blin# rz der Neigung, als nach wohlüberlegten Grundsätzen handeln. „ Unter Leuten von einem gesetzt«» Alter betrachtet man die Heyrakh als em wichtiges Merck, wodurch man seine GlückSumstande verbessern will. Die Philosophen sehen sie als ein Wicht an, zu der die Mensche» wegen des all« Semernen Nutzens verbunden sind. - Welch ein Unterschied zwischen diesen Bewegungsgründen l - Jeder Mensch ist zur Ehe verbunden; dieses wird au« verschiedenen Gründen bewiesen. Einige aber sind von dieser Verbindlichkeit ausgenommen; diese werden angeführt. Nun wird von der Wahl des Gegenstandes geredet, und wie man dabey zu Werke gehn muß. Man muß selbst alle zur Ehe erforderlich- Eigenschaften besitzen. Man muß tin gesetztes Alker haben. „ Kann eine Verbindung, welche das Glück, rz oder das Unglück des ganzen Lebens ausmachen soll, mit einiger Klug« fz h-it inder ersten Jugend geschloffen werden, in «nein Alter, wo di- Ge« Zz setz-s-lbst die Verwaltung über weit minderwichtige Sachen noch nicht ,, gestatten? „ Allein man muß auch nicht aufder entgegengcscr-ken Seit« fehlen, und zu lange warte», weil man eben so viel Nachtheil davon zu befürchte» hat. Bey der Wahl seines Gegenstandes mciß man di- Person, die Familie und die Glücksumstände in Betrachtung zieh». Unter die per« sönlichen Eigenschaften gehört die Gesundheit, eine gute Gestalt, der gute Charakter und der gute Verstand, welcher von dem schönen Geist unter« schieden wird, der zum Glückder Ehe nicht nökhia, und wohl gar schädlich ist. ES muß einiger Umgang vor der Heyrath vorhergegangen seyn, um von den persönlichen Eigenschaften recht zu urchrilen, weil man sich darinn aufblo« s« Nachrichten nicht verlassen darf. Das Alker muß auch in Betrachtung gezogen werden, worum zwischen dem Manne und der Frau ein gehöriges Verhältnis seyn muß. - Nun kamt der Verf. auf das Vermögen. Diese« wird leider h-üt zwTage allzusehr für den wichtigsten Umstand in der Ehe gehalten, „ Seit dem ist es nicht mehr nöthig, sich zu kennen;' ■ ■ v. ' , - . k?-:- . ', „ man tiait# undauspaßircnde vom iS.-JuInbisdeitrz.'AuIli 1763. Str von Hamnberg, Glheimvcrrach von Hannover/ paß. durch. rr von Worm, Gesandter von Chur/Sachse»/ paß. durch. Hm e/eüLMpLrMKerm ' - M* AMMMs sich vechWktthA^WOWzu'sehen; auch aus einM Wde „ ins asd^ Man WäWM ^iüe Hraü? Ungefähr, wie einem'Wechsel- h briesi-- Der Handlüngsgeift, - welcher alles aufs Geld, " als düs höchste „ Gutzmückbringt, hat unstreitig Viesen Gebrauch eingeKlKet-, welcher „ dem gesunden Verstände--' M -Mr -MlKhkeir der.MMnsiunz suchr- ,, der ist. „ Es istVhnH M«fs! schr-wichti^ aber man muff doch'keM wirkliche UnöollkomweGeiten deswegen Mrschn. Dieses wird schöttbvO- Sesüyrt. - .Wenn die Keb^'blöffe Leidenschaft wr, so verliert HS-sich norhwendig nach der Heyrath - Awey Gatten müssen sich alles Mander vertrauen - Jedes -muß Wit'des anfrerfr Schwachheiten Gedult häben.^- Die Kinder verstärken durchw'eueBandedie eheliche Liebel Das Vergnügen liegt in der Liede zuKW dern> das-vefm ehrtdie Liebe zü derjenigen wir diese Kmder, 'md dieses'Vergnügen zu verdanken haben. DerN'aum läßt es nicht zu, hier eine Stelle abzufchreiben , die allen zärtlichen Ehe» reuten empfindlich seyn muß. - Hieräufhaüdelt der Verf. von der MW falt der Eltern bey der Erziehung derKinder, die sie niemals andernLeuten anvertiauen sollen, wenn sie selbstdazü fahig-sind. - -EsgiebtMrUn- gtüLmderEhe; allein jM_iffLasselbe am leichtsten zu ertragen. - Sehr richtig istdas, was denen zum Tröste gesagt wird, die eine schlechte Wahl getroffen haben. Ein wichttger-Mstand in der Erziehung, schließt der Autor-- ift diefts, daß die Eltern flyre Kmder früh über den Punkt der Ehe ver- Künftig denken lehren. So werden schlechte Ehen am sichersten verhütet. Lsteß ist'ein sehr. kuM Auszug einer schönen und lehrreichen Schrift, Vie vor vielen andernEEhrewerdiente, übersetzt zu werden; und wir können unfern Lesen; diLNachiWerkheikm, daß eine deutsche Uebersetzung davon auch wirklich vor einigen Tagen die Presse verlassen hat, unter dem Titel: GesiHenke für Frauenzimmer. Diese Uebersetzung hat nod) daS Verdienst, daß sie die manchmal etwas dunkeln Stellen des Originals »ekstckMch Wachts lmd doch getreu ffk. Sie ist hier bey Schrödern gedruckt, und das Exemplar vor 24 kr. zu haben. Das Aeufferliche derselben ist so beschaffen, daß man sich eben nicht schämen darf, den Frauen- zimmem ein Present dam^ zu machen. *44 Mes flstht »Scheiitlich, g-mtittstütztze Aitzekgen Herr von Hopfgarten Geheimderrath und.Domprchst, und Herr Stadt« v^gt und Doctor Hildebrand, von Napmbvrg- paß. durch. Herr Capltam von Zehmen, ehedem in SMschenDiensten, paß. durch. Zwey Herrn von Hatzfeld, paß. durch. Herr Hofrath Paula, von Cölln, paß. hMch. Herr Cammeraffeffor Hilche» von Cassel-, paß. durchs - » > -,i Hau vpn Esch nebst ihrer Familie, vonCchlenz log.- . . jlL Herr Regierungsrach Lehr von Berlenbnrg, log. im Einhorn. - i: v...• Herr von Hangen Cammerherr von Chur-Maintz, paß. durch. Herr Capitain Borweck, von den Hessen Caffelischen Truppen paß. durch. Herr Baron von Dernberg, von Hanau, und Herr von Mühl Chur- Hannöver. Leg. Secretair ju Wien, paß. durch. , n:- Hm Uantzlar Reimann, vom Herrn Graf.von der Lipp paß. durch. — --------—'4---------5------------:------1 — ■ Copulirte. Am ZT. Jul. Johann Justus Melchior Frantz , Bürger und Schuma, .ichermeister, Herrn Johann Philipp Frantz, Bürgers und Schum« ,i iichermMers, rvl.e auch des XVI. Rachs Mitgliedes /Ehelicher Sohn, . und. Jungfer Sujanna Elstabekha Faderwi-Mecro Ludwig Dietench v: Fabers, Burgers und StadtbrauineiWs^.-Md des XVI. Raths .77 Mitgliedes, hinterlassene eheliche Tochter. •..«» i-t: . .Gebohren und Gerauft. A»I rr-Jul. Catharina Margaretha, Eberhard Vogt, Bürgers und MeMMelst-rs, Töchterlein. Verstorben. Am i?. Jul. Johanne«« Christina, Johann Daniel Ebels, Bürgers und Beckermeisterö, Töchterlein. ---------- -------r———:----------7----—' ■■ ' i... Betz Johann Philipp Nicol. Krach gllhier, sind frische Haring w kommen, das Stück s kr. V;'-. - ' z