Wiesffsche wöchentlich- WWK WW Wd'MKW« Sieben und Vierzigstes Stück. Dienstags den rreen EUv,,1763. MitHochfürstl. Hessen-Darmstädti^heegnadlgstenErlaubnis» Wir haben von einem unsrer unbekannten Korrespondenten/ der uns scho.n verschiedene artige Ausarbeitungen zugefchW hat, folgenden Hrief ex- ; halten- den wir heute unfern Lesern mittheilen wollen.' f Nullum a labore nie reclinat otium, Urget diem nox, & dies nottem, neque eft Levaüe tenta fpirtnr praecordiä. *- 3'J<" 1 *■ || t L L"a -; <' ' _ . , i«d ffflrfc ■ - ■ - Hochgeehrteste Herren! , - » „• (^^inet von meinen Lieblings Sttibenten unter denMen ist beständig Seneca gewesen. Ich habe feine moralische Schriften iedeneit mit tausendfachem Vergnügen gelesen uudsMchäme michs nickt, zu bekennen, daß ich kitsem vortreslschen Hevdeii, der allein auf einem Blatte mehr gutes sagt ,M W dubsüd unsrer heutigen Philosovben » gantzen Ockavbanven, viele schbne Lehren ju verdanken habe. Vor eini. gen Tagen fiel er mir wieder in die H-inde. Ich war damals gerade in UOWMW '»lein? MM» Bttrachmgeq tlber die Kürz" ■H H H Z74 Greflrsche w-chmtlich -- gemeinttützrge'Attzeigefr des menschlichen Lebens allen andern vorziehen zu müssen glaubte. So oft ich auch schon vorher diese unaussprechlich schöne Betrachtungen gelesen hat- te; so hatten sie doch dießmal eine ganz besonbre Wirkung auf mein Her; und es fehlte nicht viel, so hätte ich, wie Erasmus beym Socrates, ausgerufen: Heiliger Getteca / bitte für uns. Das aber that ich Loch: ich suchte vorne im Buche sein Bildniß auf, und küßte es, so wenig es auch an und vor sich zum Küssen reizt, beynahe mit eben dem Entzücken , womit ich sonst meine Frau allein zu küssen gewohnt bin. ' Ich weis nicht, ob seine Lehren auf mich allein einen so tiefen Eindruck machen, oder ob sie es auch auf andere thun... Ich kann es mir beynahe nicht vorstellen, daß sie ein Mensch ohn< alle Rührung und ohne den festen Entschluß sich zu beffirn und die wenigen Tagen feines Lebens wok anzuwenden, sollte lesen können.: Mich wenigstens hat dieser grosse Philosoph gegen, alleu Müssiggang so aufgebracht, daß ich nunmehrs eben so ängstlich bekümmert bin, wi^ichMn Miner, kurzen.Lebenszeit einen recht vernünftigen und nützlich erkMlwauch machen möge, als es mir ehedem sehr gleichgMMwar, wie ich MM Tage tzinbrachte. 'Ich kann Sie versichern, Meine Herrn, daß ich, seitdem ich mit diesem lehrreichen Schrift- fieller in eine fo genaue.Bekanmschaft gerathen bin, wenige Stunden iin*-? benutzt habe hinflieffen lassen^ Er,hat mich gelehrt, daß ich nur M Gebrauche mein< Aeie alWM'W feyn, sollte,.und däss,MckmMeHben lange genug sey, wM'cÜ nur güt eingerichtet' wüM. ' uäd seitdem ich dieses durch seinen Unterricht habe einsehen teryen , seitdem erfülle ich alle meine Pflichten mit Vergnügen, seitdem ist mein Leben eine beständige Arbeit, seitdem wird mir W Stunde M Marterdie ich m einer unnützen Gesellschaft zubrrngen muß. ' Wer kann eS einem aber yuch übel nehmen / wenn man aufs geizigste mit seinem Leben hauszuhalkiß lucht? Es warmem so viel von seiner Zeit gestohlen, daß es würcklich die größte Thorheit feyn würde , wenn man sich nichtÄü-Mühe von der Welt gäbe, sich wegen dieses Diebstahls schadlos zu halkeu.< Eß vMeht. fast keine Stunde, wo man nicht bald durch diese, bakDdmWn^e DiW.abMkalrMwjrd^ Wen Geschäften . und Pflichten nachMbM... Ba!^ yWäW Mv'ein schlechterMüschund entzieht'Ms durch em unnützes Geschwätz Aett Theil des Tages.' Bald wird mam zu. einem tzaffmahle eingeläden und gezwungen, ein halbes du- tzend Stunden zu verfressen und zu versaufen. Bald zanks,riWi die.Frau difHhrm'vD undMcht einen dadurch 4» llllen Verrichtungen unfähig. Bald rmd Nachrichtett. - Bafd soll man die sem, baldzemm ftineunterthänige^dckgchorsaMe Assf- rnrtung machen und ihn von unsrer tiffstm Ehrfurcht mitZittern und Beben versichern. Q meine Herren! wie viel Zeit geht uns verlohren, die wir alle anwenden könnten, um besser und weiser, um gesitttter nutz klebenö- würdiger zu werden, und die wahre Absicht unftrs Lebens auf eine würdige. undunfehlbare Art zu erreichen. * Wi /.i • c '• Ich darf niich nicht wundern, daß es noch -'Leute Mt, die sebrv4- schwenoerisch mit den wenigen Stunden-ihres Gebens' umgchen?^Jch bin selbst ehedem sehr verschwenderisch damit umgeg'ängen; und vielleW würtze sch m'e an die Ursache meiner 'strafbaren Gleichgültigkeit in diesem Stücke gedacht haben, wenn nicht Sdrreca mir dieselbe gesagt- hätte. Ihr wdt, sagt er, als wenn ihr versichert wä et, daß ihr nie zu leben aufhören sollet. Niemals fallt euch eure Nichtigkeit und Zerbrechlichkeit ein. Ihr bemerkt es niemals, rbie viel Zeit euch verfließt, gleich als wenn ihr sie aun einem Brunnen schöpftet. Ihr bedenkt nicht, daß der heutige Tag, des ihr vielleicht zu einem sehr elenden Zeitvertreib anwendet, der letzte eures Lebens seyn kann. Alles was ihr habt, besitzt ihr als sterbliche Menschen, und dennoch strebt ihr nach allem, als wenn ihr es ewig besitzen solltet. - Der eine will erst ini fünfzigsten, der andre erst ich 'sechzigsten Jahre ge scheidt werden. Man scheuet sich nicht, die wenigsten Augenblicke seines Lebens für sich selbst anzuwenden und bildet sich ein, man könnte alsdann noch anfangen zu leben, wenn man zu leben aufhören soll. Welch eine narrische Einbildung! Wel-cl) eine unbeschreibliche BlindheitLernt lebens so lang ihr lebt! Lernt sterben-so lang- ihr lebt! Das ist die Pflicht der Sterblichen! Das ist das wichtigste Geschäfte-, das die Sterblichen zu besorgen haben! Jeden Augenblick müssen wir benutzen! Jeden Tag müssen wir als ein ganzes Leben betrachten 1 Jeden Tag müssen wir auch so einzmichken suchen. Doch wenn würde ich strtig'iberden, wenn sch alle die schönen Gedanken auszeichnen wollte, wodurch uns dieser vortreflrche S-tte'nlehrerzuH weisen Anwendung unsrer kurzen LebsnMt Mfwüntert. Ich will Sie, Meine Herren , nur ersuchen, ihre Leser recht pft mit dieser wichtigen Materie in ihren Blättern zu unterhalten,-und sie zur ffeisigen Lectüre dieses schönen und gedanck. »reichen Schriftstellers zu ermahnen. Unterrichten Sie btzsondtts die jungen Leute über diesen Punkt, daß sie sich gewöhnen) spar; samere Qrconomen mit ihrer Zeit-zü werden. ^Sagen Sie deM jungen,- Cleon, daß er die Stunden, die er bey unnützen ZeitperkrWM < - Aaar zur -76 Gr'estrschewöcheMich^emerttt-ützige Attzeigett -ur Verbesserung seines schlechten Herzens und zur Erweiterung der engen Grenzen seines elenden Verstandes' anwenden soll. Sagen Sie der schönen Doris, daß sie die halben Tage/ die sie auf den Putz, und andre Kleinigkeiten verwendet/ zur Verschönerung ihrer Gesinnungen und überhaupt zur Erfüllung ihrer höheren Pflichten brauchen soll. Dem Müßiggänger Philon/ sagen Sie/ daß das tägliche Spielen nnd Spatzicrngehen keine eigentliche Arbeiten ftyen / die sich für einen unsterblichen Geist schickten. Reden Sie recht oft mit Beaten von Sittsamkeit und Keuschheit/ von Wohlansiandigkeit und von der wahren Schönheit des Frauen- timnrers/ und lehren Sie die müßigen Ehemänner hübsch zu Hause blei- den und für das Wohl ihrer Kinder sorgen. Ich bin mit aller Hochachtung '“v. •: Dero ergebenster Freund uud Diener Ehrcnfned Lebrechd» , \ , Emzeltte Gedanken. Ich habe längs nicht begreiffen können/ warum Elmire ihre schöne Tochter/ die doch so viel Vernunft hat/ daß sie sich füglich allein regieren kan/ so genau zu hüten pflegt/ daß sie sie / auch bey der dringendsten Noth- Wendigkeit/ nicht zehen Schritte allein gehen läßt/ nachdem mir aber ein Mer Bekannter erzehlt hat / daß Elmire in ihrer Jugend manchen jungen Herrn/ bey der Ankunft ihrer Mutter / in einen Kleiderschranck versteckt Habs / so begreiffe ich es. Kinder sind vernünftigen Eltern billig das liebste/ so sie auf der Welt haben. Es ist daher nicht zu tadlen, wenn sie aus Vorsorge / ihnen eine ggte Miehungzu geben, sie,mit in-Gesellschaften dringen. Aber es jist lächerlich, wenn sie, oder andre, sich beständig allein mir ihnen aufhalten Und wohl gar mir ihnen nach'Art-der Kinder herumspringen und ler- men. Es ist eine Beleidigung vor alle erwachsne Leute in der Gesell- chast, wenn man ihrer über den Kindern vergißt. Glaubt manjsich szu erniedrigen / oder traut man ihnen nicht soviel Verstand zu , daß man sich mit ihnen einige Zeit über unterhalten könnte? Oder hat man Mst nicht so viel Witz, Mtyqn ei» vernünftiges Gespräch gesetzter Leu- tLMdquWkan? Ich und Nachrichten. 377 ‘ Ich komme niemals von einem Frauenzimmer, das ich an Frauenzimmerarbeit angetroffen bade, zurück, ohne mich hertzlich über die heutige Moden zu betrüben. Die Veränderlichkeit derselben, und die große Menge von Flitterstaat, die deswegen aufkommt, und davon vieles nicht einmal biß zum Waschen hält, und das eben aus dieser Ursache weit kostbarer wird, "als die prächtigsten aber dabey dauerhafte Kleidungsstücke unsrer Großmütter, wird endlich noch viele Männer nöthigen in leinenen und höchstens gefärbten Kütteln einherzugehn, wenn sie anderst Frau und Tochter noch ferner mit Anstand in der Gesellschaft erscheinen lassen wollen. O daß wir doch endlich einmal so viel Geist bekämen, daß wir uns über die Kleinigkeit, es andern in der Kleidung nachzuthun, hinausletzen, und unsery Vorzug in Gesellschaften nicht durch fremde Zierrathen , sondern durch unser» eignen Verstand, Witz, Rechtschaffenheit und Artigkeit suchen möchten! Florinde ist mit allen möglichen Kostbarkeiten so beschwert, daß sie sich Zwang anthun muß, sich herum zu drehen, oder zu setzen. Und dennoch vergesse ich sie sogleich, so bald Chlorig, deren gan- tzer Anzug vielleicht nicht so viel werth ist , als Florindens Kopfaufsatz, in die Gesellschaft tritt. Warum? Florinde ist nur geputzt,; aber ChloriS hat Verstand. Leute die gesellig und galant heissen wollen , wüsten viel Selbstverleugnung haben. Wer sich selbst als den Mittelpunkt der gantzen Welt ansieht, der taugt nicht zur Gesellschaft. Man muß nicht nur seine eigne Veränderung in den Gesellschaften suchen, sondern auch in eben dem Grad bereit seyn, zur Veränderung andrer Leute das selnige beyzutragen. Man muß andern zu Gefallen manches Gespräch aushalten, und an manchen Lustbarkeiten Tb.eil nehmen, an welchen man vor sich selbst weder Ge, schmack noch Vergnügen findet. Alsdenn giebt cs auch wiederum Leute welche sich ein Vergnügeü daraus machen, sich unsrer Neigung zuweilen' zu bequemen. Weil viele nicht so gefällig sind, sich zu andern herabzulassen, so finden sie in den besten Gesellschaften Langeweile, und sie haben es niemand als sich sechsten zuzufchreiben, wenn man sie vor finstre und eigensinnige Köpfe halt. .... Es ist ein Vorurtheil lunger Leute, welche Witz haben, und die Welt noch nicht kennen, daß sie glauben, dre'Artigkeit und die Kunst zu leben bestehe in einer beständigen Spötterey. Es ist wahr, dieses ist die Aaa - leichteste $78 Giesststhe w§chetttlich--ALmeittnützlge Anzeigen leichteste Gelegenheit Witz zu zeigen, aber auch die gefährlichste. Maa haßt diejenige, welche uns alle Worte auffangen, dieselbige herumdrehen und daraus Gelegenheit nehmen entweder zu disputiren, oder uns damit eine Weile herumzuzerren. Hochmüthige, deren gantze Absicht ist, entweder durch ihr großes Wort, das sie führen, oder durch ihren prächtigen Anzug mGeselltchaf- ten bemerckt zu werden, können nicht befer gedemüthigt, und wenn sie anderst Verstand haben, nicht leichter gebessert werben, als wenn man chut als bemerckte man sie gar nicht. Wer in seinem Umgang-und sogar in seinen Eraötzlichkeiten beständig die Rangordnung im Kopf hat, der mag es sich selbst beymeffen, wenn er in Gesellschaften diejenige Veränderung nicht findet, die er " gesucht hat. Ob uns gleich die Stelle, die wir in der bürgerlichen Gesellschaft einnehmen, nicht immer erlaubt, mit Jedermann umzugehen, so muß man doch in dem Umgang nicht so pünktlich auf den Rang sehen. Wer nur mit seines gleichen umgehen will, der muß nvthwendig des Vergnügens des Umgangs sehr oft entbehren. Das schlimmste i|l, daß Leute, die oft nur ein paar Linien , wenn ich mich so ausdrücken mag, über andre erhaben sind, sich einen unermeßlichen Abstand zwischen sich und andern einbilden, und gleich glauben, sie erniedrigten sich, trenn sie sich mit diesen in Gesellschaft rinlieW. Die Begierde vornehmen'Leuten aufzuwarten ist heutiges Tages so groß, daß viele, wenn sie an einen Ort kommen, mit ihren Aufwartungen gleichsam hausirm gehn. Ich lasse es gelten,, trenn man würcklich Geschäfte hat, es sey nun entweder den Ausgang derselbigen zn betreiben'< oder sich vor das zukünftige zu empfehlen, welches jedoch sehr sparsamgeschehenmuß. Glauben aber dergleichen Leute , daß vornehmere weiter Nichts zu thun haben, als Besuche, und zwar meistens Besuche ohne alle erhebliche Ursachen und Absichten anzunehmen. Ober ist dieses ihre Absicht, daß sie hernach gegen andre sich rühmen können : Ich habe die Ehre oder Gnade gehabt diesem und jenem vornehmen und berühmten Mann aufzuwarken. Er ist Mir ungemein höflich begegnet, Er hat mich an btt Treppe oder gar an die Thüre begleitet. Ist dieses wohl der Muhr rmd ^achrrchten. Z7- h- Werth andre an wichtigen Geschäften zu stören , und sich selbst Gewalt und Zwang anzulhun? Bey vornehmen und starckbeschäftigten Leuten muß man bey seinem Eintritt nicht lange Umschweiffe machen, sondern gleich sagen, warum man gekommen ist, und so bald man seine Sachen so kurtz als möglich vorgetragen und die Antwort abgewartet hat, seinen Rückzug nehmen. Sobald der andre anfängt das Gespräch zu ärrdern, oder allerlev gleichgültige Fragen an uns zu thun, die nicht zu unsrer Sache gehören, so ist es,, wenn man nicht ausdrücklich genöthigt wird, da zu bleiben, hohe Zeit aufzubrechen. Mancher verdirbt feine gute Sache , die er erhalten haben würde, bloß dadurch, daß er nicht aufzuhören weiß. VTccbricbt. Unter Hochfürstl. Durchs. Sachsen Coburg Salfeldischen Garantie ist. zu Coburg rin Jkaliänisches Lotto nach Art der Manheimer und Würtz- durger errichtet -worden, davon der Unterricht bey Ausgeber Dieses gratis zu haben, woraus mau das mehrere ersehen kann, wie diese Spielart ein- geljchttt, > - - ' n'iWVlf $ 1 . i .k. ’ i Denen Herrn Lotterie-Liebhabern wird bekannt gemacht, daß zur zwölften GrästlchlErbach-Schönbergischen aus fünf Claffen bestehenden Lot-1 terie, gantze, halbe und Viertels Billets, und die Plans gratis bei dem Notar. Vöigt zu bekommen sind, die erste Claß wird den ir. Dec. gezogen, in dieser ist das Beste»ooo. fl. in der rten rooo.st.inder ztenzovoss. * in der ^ten 4000. st. und in der tten 10000 ft ' Uuch sind bei demselben Billets und Plans zur Gräflich Wachtersba* chischen Lotterie zu bekommen, welche dergestalt eingerichtet ist, daß darin lauter Treffer, und keine Fehler sind, darinnen ist allerhand Silbergeschirr, und das Beste a 100. Spec. Ducaten zu gewinnen. Em- und auspaßirende vom n. VTov* bis den 19. Hovembr. 1768- Herr Cavitaln von Sckad, Herr Lieutenant von Brandenstein, und Herr rimenam Saul, von den H-ffm CMischm Dupprn paß. cur». Herr 3 8o Gresssche wochmlich^emeittttötzr'ge Attzeigttt Herr Lieutenant von Botze im , und Herr Lieutenant von Rabenau , in Preußischen Diensten, log- im Einhorn. Herr Obrist-Wachtmeister von Rod, in Sardinischen Diensten pass, durch. Herr Geheimder^Regierungsrath von Malöbmg von Hessen Cassel, paßi- ret durch. Herr Lieutenant Camscus, von den Kaiser!, log. im Posthaus. Herr Graf Cyme aus Arabien log. im Posthaus. Herr Baron von Cramm aus Braunschweig, Herr Rath Sames und Herr Lieutenant Sames von Wetzlar, log. im Einhorn. Herr Baron von Holstein, log. im Posthaus. Drey Fräulein von Rotzmann , von Kirchhain, paß. durch. Herr von Spitznas und dessen Fräulein log. im Einhorn. Herr von Horn Ossicier, log. im Einhorn. Herr Renthmeister Hoffmann von Oberroßbach, log. im Einhorn. Frucht -und andere Preiße am Markttag den 19. Nov. 1 fl. '.cdb.ipf, ft. alb. pf. t Achtel Korn - ; 1 Ochsenfleisch - 2 6 1 Achtel Gerste ,25-» Kalbfleisch - 3 , Achtel Wachen 5 <5 ' »Rindfleisch - 2 1 Achtel Hafer - 1 27 1 Kühfleisch - 2 4 1 Meste Erbsen -12-1 Schweinefleisch z r Mcste Linsen - - 12 - i Hammelfleisch 2 r Pfund Hirse - 2 - r!^chafflersch 2 1 Pfund gescheite 1 Bockflelsch - 1 4 Gerste f ; t f 1 4 Wurst - - 3 1 Pfund klein ge- 1 stalbsgelüng 1 4 schelte Gerste - ! - I 2 - i 'Kalbs-Leber 1 4 »MaaßFruchtBrandew. 12alb. iPf.Bratwurst5 alb. iPf. 768. Giesser Ä ft-! 1 Karpfen 11 Hecht f ' Pcrsing - 1! Barmen 1! Schienen 1 Butter - ?a'as alb. 6 5 5 3 3 7 pf. 4 4' Pfund. fi. ro Rindsfett 1 roHamelsf. 1 i Lichter 1 6 Eyer inländische Sei alb. 15 15 7 2 x6c pf. lb. Becker Preist. Loch Du. 25 4 I - alb? pf. Brod. - 1 4 DutterBretzel - ! 4 ft. Lsth. 9 i? Qu. i l Weck - Teitscher - alb. pf. * 4 ♦ 4 Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie, ger Universitäts Buchhändlern hieselbst, an die Herrn Liebhaber gegen , Rlhlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 kr. ausgege- den. Man wird auch den Herrn Prannmeranten mit denen schon heransgekoyrtne- ne» Stücken dienen, v - ;