Messtsche wöchentlich- geMMM Wnzeigett M Mchrichten Fünf und Zwanzigstes Stück. Dienstags den nun 3tmn. 1768. Mlt Hochfürstl. Hessen- Darmstadtischer gnädigsten Erlaubnis. Gedanken über die Police?. L^ute Polieey - Ordnungen werden mit Recht für einen Beweiß einer weisen Regierung angesehen; und obgleich dieselbigen an einem Kör oft besser sind als an dem andern, so wird man doch schwerlich Lander finden, wo dieselbigen gantz und gar mangelten. Daß aber demohngeachtet die wenigsten Lander von dergleichen Verordnungen und Anstalten den gehörigen und erwünschten Nutzen haben, ist aus der Erfahrung unleugbar. ES wird daher nicht unnützlich seyn, verschiedne Ursachen anzuführen, in welchen die meiste Zeit über der Grund von diesen Mangeln angetroffen wird. ' Erstlich wird selten über die gemachte Verordnungen gehalten. Man glaubt genug gethan zu haben, wenn man neue löbliche Ordnungen bekannt gemacht hat, und überlaßt die Aussicht über die würckl cke Ausübung derselben Leuten, die meistens wegen vieler andrer Amtsgeschafte nicht jm Stande find hinlänglich darauf zu sehen , und so kommen nach und nach die besten Anordnungen wieder in Abgang: äusser daß sie zuweilen, wenn man etwa Jemand Verdruß machen will , wieder hervorgesucht, lind zum Vorwand und dem Schein des Rechtens gebraucht werden, um B b eine» >>t Giessische wSchenelich # Anzeigen einen Uebertreter derselbigen zu bestrafen, da manlzwantzig andre, die die Verordnung bereits langst überschritten haben, ungestraft har hingehen lassen. „ \ Zweytens sind viele Verordnungen ihrer Natur nach schon so beschaffen, daß auf deren Ausübnng nicht gesehen werden kan., wenn man nicht fast eben so viele Aufseher halten will, als Einwohner in dem Staat sind. - Drittens haben viele Verordnungen den Fehler, daß sie nicht genau genug auf die Beschaffenheit pes Landes paßen. Es ist nicht genug, daß man allerley Poticey--Ordnungen andrer Länder zu Rath zieht, und daraus eine neue macht: sondern man muß ein Land zuvor nach allen seinen kleinen Umständen auf das genaueste kennen, damit man nicht Verordnungen macht, die in einem bestimmten Lande den Einwohnern höchst nachtheilig sind, wenn sie gleich in einem andern Lande bey andern Umständen nützlich ftyn mögen. Höchstens schicken sich dieselbige auf die Hauptstadt des Landes wo sie verfertigt worden, ohne daß man daran denckt, daß andre Theile des Landeseine gantz andre Einrichtung erfordern. Wenn man, damit ich ein Exempel gebe, d:e großen Mahlzeiten verbietet, und etwa die Summe aller Gäste auf zehen Personen setzt, so kann eine solche Verordnung in Ansehung einer Stadt oder reicher Flecken gantz gut seyn: «der auf kleine Dörffer in armen Gegenden schickt sie sich gewiß nicht. Denn in diesen sollten alle Mahlzeiten bey Leichenbegängnissen und Hochzeiten gantz und gar untersagt werden, weil oft in einem gantzen Dorf nicht ein einziger Einwohner befindlich ist, der dergleichen ohne den grösten Nach- theil seines Vermögens halten kan: und wenn einer oder der andre solche Mahlzeiten hält, so wollen die übrigen nicht für geringer angesehen werden, sondern ahmen es nach, und sollte es auch zu ihrem augenscheinlichsten Schaden geschehen. Eben so verhält es sich viertens mit der Beschaffenheit der Zeiten, .worauf selten Rücksicht genommen wird. Es haben sich seit etlichen Jahrhunderten Zeiten, Sttten, und Lebensart so sehr geändert, daß die alte Verordnungen, die man gemeiniglich bloß zu erneuern pfiegt, nicht nur nicht mehr schicklich und hinlänglich sind, sondern auch in Betrachtung neuerer Zeiten nicht selten ins lächerliche fallen. Den Beweiß hiervon kan man unter andern in vielen Kirchen-Ordnungen finden. Wenn nun der Einwohner eine Verordnung vor sich hat, von welcher ihm die gesunde Vernunft selbst lehrt/ paß mle Stücke perselbigen vermög unsrer heutigen Sitte» orrö Nachrr'chkM.' Sitten m Abgang gekommen, und nicht mehr thunlichsind, so wird er, da altes und neues, gutes und schlechtes in der Verordnung durcheinander geworffen ist, gar gerne die gantze Verordnung vor etwas überflüßiget und unbrauchbares anschen , und sich durch diese Einbildung, die natürlicherweise erfolgen muß, von den Beobachtungen auch derjenigen Dinge, die würcklich noch löblich und heilsam sind, loß zu machen suchen. Fünftens werden die Verordnungen denen Leuten, die doch darnach gestraft werden, nicht oft genug bekannt gemacht. Diesem wäre leicht ad- iuhelfen, wenn man dergleichen Verordnungen, zumal wenn sie vielerley Artikel in sich faßen, wenigstens alle Vierteljahre einer jeden Gemeinde publiciren ließe. Sechstens sind oft Verbotte in dergleichen Verordnungen enthalten, die theilS gantz unnöthig sind, und worinnen man einem jeden seine natürliche Freyheit lassen könnte, theils unmöglich zu halten sind. Was hilft es, wenn man zum Exempel einem Dorf das Holzstehlen untersagt, wenn die Leute in dem Dorff so arm sind, daß sie die Bezahlung der Herrschaft, lichen Gelder auf keine andreWeife aufbringen können? Sie bestehlen ihren Herrn, damit sie ihm ihre schuldige Abgaben entrichten können: Sie'werden erwischt, und müssen vor den Frevel Straf-Gelder bezahlen. Siete haben sie eben so wenig als das Geld zu den Abgaben: wo wollen sie dieses anders herbekommen, als daß sie von neuem ihre Zuflucht zu dem Holtzstehlen nehmen? Man fleht hieraus daß die Sache mit Gesetzen und Verordnungen, so löblich sie sonst seyn mögen, auch nicht immer ausgemacht ist: Man muß auch den Leuten die Mittel und Wege zeigen können , wie sie diesen Gesetzen gemäß leben können. Daß das Holtzstehlett nicht erlaubt ist, wüsten alle Bauren in obigem Dorff: allein wie konnten fie sich anders helfen? Endlich giebt es unzahliche Misbrauche, wodurch insonderheit dir Leute verarmen, und worauf doch gar selten in Policey -Verordnungen gesehen wird. Es ist aber kein Wuuder, daß Leute deren beständiger Auffenthalt in Städten ist, und die daher alle kleinen Umstände eines Landes unmöglich wissen können, vieles aus der Acht lassen, worüber sich oft der geringste Mann auf dem Dorfe wundert daß es nicht mit in die Verordnung gekommen :st. Wenn man diese und andere ähnliche Fehler aus dem Grund heben wollte, so müsten diejenige denen die Policey in ix* nein Staat anvertraut ist, wenn sie sonst durch keine andre Beschäftige- Sen gehindert wären, von Zeit zu Zeit genaue und umständliche Berichte B b * von svv Giesfische wöchentlich - gemeittttützr'ge Anzeigen von allen Kleinigkeiten des Landes einziehen, und insonderheit andre Leute, die dergleichen Kenntniße haben, fleißig anhören. Gemeiniglich fordert man nur einen Bericht von dem Landbeamten, ohne zu bedencken, daß dieser ost zwantzig bis dreyßig Dörfer unter sich, und eben dadurch so viele andre Geschäfte hat, daß dieser Sache unmöglich mit gehörigem Flerß abgewar- Ut werden kan. Wenn aber das Policey- Collegium , wofern dicß die Umstände in einem Staat verstärken, sich selbst mit dieser Sache abgeben wollte, so könnte weit mehr Gutes gestiftet werden. Man könnte nicht nur einen jeden Schultheiß eines Dorfes, sondern auch den Pfarrer, der oft mehr Einsichten hat, als die Bauren eines gantzen Dorfes, anweisen, daß ein jeder jährlich einmahl oder zweymal berichtete, was er in seine» .Gegenden zur Verbesserung und Aufnahme des Landes wahrgenommen, was er vor Misbräuche und Unordnungen bemerckt hätte, und was er vor Mittel am dienlichsten erachtete, dieselbige abzustellen , als worauf mehr als auf das bloße Verbott ankommt. Wenn dieses m einem gan- tzen Land einige Jahre über fortgesetzt worden , so würde das Policey-Col- tegium eine recht ausgebreikete Kentniß des Landes bekommen, neue sich auf jede Gegend schickende Verordnungen machen,, und in der Folge der Zeit, nachdem sich etwa die Umstände änderten, auch Aenderungsn in den Verordnungen treffen können, und zu einer jeden Zeit auf das genaueste von allen Kleinigkeiten des Landes, davon viele oft sehr große Folgen haben, benachrichtigt seyn. ES ist nicht zu leugnen, daß das Collegmm nuf diese Art manche abgeschmackte Aufsätze, unverdaute Einfälle, und chimärische Projekten zu lesen bekommen würde. Allein unter der Menge derselbigen würde doch auch manches Gute seyn , das man herausnehmen und einsühren könnte. Auf diese Art könnte ein Land auch in vielen andern Stücken zur Aufnahme gebracht, insonderheit das Cameralwesen verbessert werd en. Es fehlt Gottlob l an Leuten die redliche Absichten haben, und alles gern gut sehen möchten, noch nicht so sehr, als sich manche schwepnrck thige einbilden. Es fehlt auch nicht an Leuten die Einsichten und Verstand genug zur Einrichtung eines Staats im allgemeinen haben. Allein es fehlt gemeiniglich an einer genauen Kentniß aller kleinen Umstände des Landes, welche Leute, deren Geschäfte sie allzusehr in der Studirstube halten , auf keine sichrere und leichtere Art erhalten können, als wenn man andrer Leute Nachrichten, die sie aus der Quelle, bey der sie gegenwärtig sind, selbst schöpfen können, sich vorlegen läßt, und dieselbige so gut als Möglich ist, benutzet, Mn steht ost die Notwendigkeit einer Verbesserung, vnd Nachrichten, ' r > rung, oder eines abzustellenden Misbrauchs auf das deutlichste ein , und quält sich eine lange Zeit die gehörige Mittel dazu zu finden , und schlagt nach langem Nachdenken doch wohl eins ein, das entweder die gehörige Wmckung nicht thut, oder gar das Gegentheil hervorbringt, / welches man nicht nöthig gehabt Hütte, wenn man Leute Hütte .fragen wollen, die genau genug von der Sache und den Umstünden unterrichtet sind, und denen ihre Erfahrung ein bewahrtes Mittel ohne Mühe an die Hand giebt, das der Gelehrte ost mit dem schärfsten Nachdenken nicht httausbringtk Fragment von der Geschichte des Zadrg, aus dem Französischen. Aadig/ ein junger Babylonischer Philosoph, gieng an den UferndeS Euphrats und klagte, voll Verzweifilüng, die Vorsehung, die ihn stetS verfolgt-, heimlich an. Indem begegne« ihm ein Einsiedler, dessen weif- ser und ehrwürdiger Bart bis auf den Gürtel herabhieng. Er hielt eia Buch in der Hand, worinn er sehr aufmerksam las. Zadig blieb stehen, und machte ihm eine riefe Verbeugung. Der Einsiedler grüßte ihn mit einer so edlen und sanften Miene, daß Zadig begierig wurde, sich mit ihm zu unterhalten. Er fragte ihn, was er für ein Buch lest ? Das Buch veö Schicksals, antwortete der Einsiedler; wollt ihr auch etwas darinnen lesen? Er gab das Buch Zadigen in die Hande, welcher, so erfahren er auch in vielen Sprachen war, reinen einzigen Buchstaben in demselben er- rathen konnte. Dieß vergröfferte noch seine Neugierde. Ihr kommt mit fthr verdrüßlich vor, sagte der gute Vater. Ach! riefZadrg, ich habe Ursache dazu. Wenn ihr mir erlaubet, daß ich euch begleite, erwiederte der Alte, so werde ich euch vielleicht nützlich seyn. Ich habe schon oft in den Seelen der Unglücklichen Empfindungen des Trostes ausgebreittL. Zadrg empfand in sich gegen das Ansehen, gegen den Bart, und das Buch des Einsiedlers viele Ehrerbietung. Er fand in seinem Umgang e, daß er erhabene Einsichten hatte. Der Einsiedler sprach vom Schicksale, von der Gerechtigkeit, von der Moral, von dem höchsten Gute, von der menschlichen Schwachheit, von den Tugenden und den Lastern m'vt einer lebhaften und einnehmenden Beredsamkeit, daß sich Zadig dur O einen Unwiderstehlichen Reitz gegen ihn hingerissen fühlte. Er bat ihn instan- B b - digst, r-L Sieffrsthe wöchentliche semelttnützige Anzeigen digst, er möchte ihn nicht verlassen, biß sie wieder zurück nach Babyton gekommen waren. Ich ersuche euch, selbst um diese Gefälligkeit, sagte Der Alte; schwöret mir, daß ihr euch binnen etlichen Tagen nicht von mir trennen wollt, ich mag thun, was ich will- Sadrg schwur, und sie reihten mit einander fort. Die beyden Reisenden kamen den Abend auf einem prächtigen Schlosse an. Der Einsiedler bat um Bewirthung für ihn unü Den jungen Menschen, der ihn begleitete. Der Thürhüter, den man für einen gros- ftn Herrn hatte ansehn könven, führte sie mit einer Art von verachtender Gütigkeit ein. Man brachte sie zu einem der vornehmsten Bedienten, der ihnen die prächtigen Zimmer seines Herrn zeigte. Sie wurden ganz unten an die Tafel gesetzt, ohne daß sie der Herr des Schlosses nur mit einem Blick beehrt hätte; sie wurden aber, wie die anDern, niedlich und verschwenderisch tractirt. Hierauf mußten sie sich in einem goldnen Becken waschen, das mit Schmaragden und Rubinen besetzt war. Man führte sie in ein schönes Schlafzimmer, und den andern Morgen frühe brachte ein Bedienter jedem ein Stück Gold, und alödann wurden sie beurlaubet. Der Herr des Hauses, sagte Zadig unter Weges, scheint mir ein grosmüthiger, obgleich etwas stolzer Mann zu seyn. Er übt die Gastfreundschaft auf eine sehr edle Art aus; indem er dieses sagte, wurde er einer Art von weiter Tasche gewahr, welche Der Einsiedler trug, und die sehr ange- spanntuNd aufgeschwollenwahr; ersähe dasgoldneund mitEdelgesteinenbesetzte Becken dämme, welches jener gestohlen hatte. Er getraute sich nichtgleich etwas davon merken zu lassen; allein er war äusserst bestürzt Darüber. Gegen Mittag gieng der Einsiedler nach Der Thüre eines sehr kleinen Hauses, worin ein reicher GeitzhalS wohnte; er bat um Bewirthung für -einige Stunden. Ein alter schlecht gekleideter Bediente empfieng ihn mit einem harten Ton, und ließ den Einsiedler und Fadig in den Stall gehen, wo man ihnen einige faule Oliven, schlechtes Brodt und saures Bier gab. Der Einsiedler aß und trank mit einer eben so vergnügten Mine, als den Tag zuvor. Hierauf wandte er sich zu den alten Bedienten, der sie alle beyde beobachtete, ob sie nichts stehlen möchten, und der sie beständig nöthigte, wieder fortzureisen; er gab ihm die zwey Goldstücke, welche er den Morgen erhalten, und dankte ihm wegen seiner Aufmerksamkeit. Ich bitte euch, fügte er hinzu, läßt mich mit eurem Herrn sprechen. Der erstaunte Bediente führte die beyden Reisenden hinein. Grosmüthiger Herr, sagte und Nachrichten- roz sagte der Einsiedler, ich kann nicht umhin, euch- wegen der edlen Art» mit der ihr uns bewirthet habt, meinen unterthänigsten Dank abzustatten. Würdigt uns, dieses goldne Becken als ein geringes Pfand unsrer Erkenntlichkeit anzunehmen. Der Geitzige wollte in «Ohnmacht fallen. Dev Einsiedler ließ ihm nicht Zeit, sich von seinem Erstaunen zu erholen, sondern, gteng mit seinem jungen Reisegefährten auf das geschwindste davon. Die Fortsetzung folgt künftig. Avertifiement. , Weil mit Ende dieses Monarhs das halbe Jahr zu Ende gehet; als werden die Respektive Herrn Liebhaber unserer Blätter geziemend ersucht» die PränumerationeS gütigst vor Verlauf dieses einzusenden, auch diejenigen so saumselig gewesen, das verfioßne rückständige zu entrichten gebeten, in dessen Entstehung man dieselbe nicht mehr zuschicken wird. Den respective Liebhabern wird hiermit bekannt gemacht , daß Herr Christian Ernst Hanselmann, Fürst!. Hohenlohischer Hof-Regierungsund Lehn-Rarh em Werk unter folgendem Titel in Druck geben wird: Beweiß, wie weit der Römer Macht, in den tcutschen Kriegen , auch in die nunmehrige Ostfränkische, fonderl. Hohenlohische Lande gedrungen, dargestellt auS denen in solchen Landen noch vorhandnen, bisher noch nicht bekannt gewesenen Römischen Antiquitäten, nebst einer historischen Le, schrerbung der unterschiedlichen teutschen Völker, als ehemaligen Einwohner in gedachter Lande-lMit XVI. Kupfern und einemReal-Register in foL Es wird gedruckt und verlegt bey Johann Christ. Messerer, privilegirten Buchdrucker zu Schwäbisch Hall; und binnen ein paarMonathen wirklich herauskommen. Während dieser Zeit nun soll Subfcriprion darauf genommen werden a 4 si. 6 kr nach diesem aber dasselbe a 7. fl. gelassen wird-. Biß Frankfurt werden die Exemplare Franco geschickt, und bey Ausgebern dieses wird Pränumeration angenommen. Ein- und auspaßirende vom 11. Ivnü. bis den i8ten Iunü 1768. Der Regierende Herr Graf von Laubach, paßiret durch. Freyherr von Baroltingen, von Hüdesheim, paß. durch. Frau rvx Siefflscht rv?cheMLchFjMeittnStzr'ge Mzetzm Frau Professor Rießin von Marburg, paß. durchs Herr Geheimderrath von Breitenstein , und Herr Geheimderrath vonBrei- tenbach; log. im PosthauS. Herr Baron von Hammerstein, paß. durch. Herr Lieutenant Dietrich, von den Würtenberger Truppen, paß. durch. Herr Graf Brock, und Herr Graf Wolsdorff aus dem Hollsteimschen, paß. durch. Hm Graf von Bernsdorff, von Hannover, paß. durch. Herr von Sternberg, paß. durch. Herr von Pappenheim Oberamtmann zu Schmalkalden, paß. durch. Her Geheimderrath WeiH von Eschen, von Hessen Cassel, paß. durch. Herr Capitain von Lasch, von den Hannöverischen Truppen, paß. durch. Ldpuliree. AM ». Sun« Johann Gottfried Weisgerber, Bürger und Weisgerber, Herrn Georg Daniel Weisgerberö, Bürgers und Weisgerbers, wie auch deS XVI. Raths Mitglieds, ehelicher Sohn, und Jungfer Maria Christina. weiland Herrn Georg Melchior Löbers, RathS- Schöffen und Kirchen-Aeltesten, hinterlassene eheliche Tochter. Gebühren und Getauft-. Am LZ. May Georg Philipp Gottlob, Herrn August Johann Reinhard Clermont, Procuratoris und Advocati Regim. ord. Söhnlein. Am p, May. Susanns Margaretha, Johann Henrich Königs, Bürgers allhier, Töchterlein. Am 5. Jun. Maria Louisa Henrietta, Johann Henrich Thor, Herrschaftlichen Scheuerknechts, Töchterlein. Am 4. Jun. Johann Melchior, Herrn Johann Melchior Stohrs, Bürgersund Tuchmachers und XVI. Raths Mitgliedes, Söhnlein. Verstorben. Am 24. May Anna Margaretha, Peter Haasen, Stockhausverwalters Töchterlein. Am zo. May Johann Conrad Werber, Johann Conrad Ferbers, Bürgers und Kupferschmidts, Sohn. Frucht Ed andere Preiße am Markttag den 18. Iunu. 1768. Giesser Maas. , ist von voriger Woche gleich und ohnverändert.