Kiesffsche wöchentlich- e n T « . ({ Ein und Stück. Dürrffagsderr aotett Decemb. 17^8. Mit Hochfürstl. Hessen Darmftadtischer gnadigstm Erlaubnis. tkKNa» muß das menschliche Herz wenig kennen, wenn man nicht wss« fen sollte, daß auch die allerschrecklichsten und traurigsten Bege« teWvJ fienheiten uns einiges Vergnügen erweckten. Es mag nun die« ses auS einem gewissen melancholischen Geiste, oder aus der Sicherheit ent« stehn, die -anan empfindet, wenn man andere leiden , und sich selbst äusser aller Gefahr sieht, jemals ein gleiches Schicksal zu erfahren ; eS nwa unS auch, wenn es erdichtete Sachen'sind, der Gedanke trösten, daß alles nicht wahr ist, und die Vorstellung,: Die sehr natürlich undreitzend ist, aefallk unS alsdtnn nur; oder es mag auch irgend einen, andern Grund in unsrer Seele haben, kurz; wir empfinden ein gewisses trauriges V-rgnü« aen, bey Anhörung einer traurigen G-schichte > iederderauf sich Achtung aiebt, weiß dieses. Dieses traurige Vergnügen, das nach seiner Art unS so gut belustiget, und das wir zu gewissen Zeiten so gut schmecken wolle« al« M« lustige, dieses traurige Vergnügen, und also einen Vortheil seinen kesern -u verschaffen, rechtfertigt schon allein das Vorhaben eines Autor«, seine Leser mit einer betrübten Erzählung zu unterhalten ; und wenn auch sonst aus der Moral deö Stück« keine befondre Regel zu ziehen wäre. E e e Wenn W Giefftsche wocheettlichi--tzemettittttrziFe Attzcrgett Wenn wir nur bet) dein Unglück andrer Menschen empfinden, so haben wir schon die erste Versicherung eines guten Herzens, und wir werden ge- wis, wenn diese menschliche und brüderliche Empfindung bey den Schmerzen unsers Mchsten, nicht nur nicht verhärtet sondern durch öftern Ge- brauch in aller Stärke erhalten wird, alsdenn sage ich, werden wik eben dadurch weit moralisch besser, gütiger, mitleidiger, und überhaupt mensch- ticher. Dieß ist ein etwas groser Eingang zu einer ziemlich kleinen traurigen Geschichte, die sich in Engeland zugetragen haben soll. Ich habe sie durch die Gütigkeit eines Freundes" erhalten, der mir sie zur Gemeinmachung hat leyhen wollen. Philipps pyd Elisabeth; eine wahre Erzählung. Rubere Tvruer war einer der wohlhabendsten Kaufleute in London, rmd einer der besten und glücklichsten Väter in der Welt, dieFreudeund Liebe an seinem einzigen Sohne und die vergnügte Ehe, die er mit seiner Frau führte machten ihn zum glücklichsten Manne, als auf einmal durch einenplötzlichen uMtraurigenZufallfelne Glückftdgkeir unterbrochen tourDe.. Robert berlobr feine, :bc(le Frau, die er so sehr geliebt hatte, Durch etnen frühzeitigen Tod, indem sie erst dreystg Jahr alt war. pbt> ripps verlöhr so viel durch ihren Tod , als fein Vater ; sie hatte ganz und gar die Erziehung des einzigen Sohnes auf sich genommen, und liebte ihn, wie man das überhaupt von Müttern sagen kann, noch mehr als der Vater. Sie war eine gute Wirthinn, und so lange sie lebte, stand es mit den Umstanden ihres Mannes vortrefiich. Robert Turners und seines Sohns Philipps Betrübniß war auch derj Größe ihres Verlusts gleich, Indessen wurden sie in einiger Zeit getröstet, eine andre Leidenschaft nahm dre Stelle ihrer Traurigkeit ein. In der Nachbarschaft wohnte Frau wiub^/ eine Wittwe, die eine einzige Tochter hatte, welche Schönheit und Verstand und ein besseres Herz, als ihre Mutter besaß, wie sich zeigen wird, ob die letzte gleich vor ihr Alter immer recht schön konnte genennt werden. Frau wiüby war eine weitläustige Anverwandte, oder doch eine gute Bekannte von Herr Robert tuntet*/ und seiner verstorbenen Frau gewesen; daher hielt sie und ihre Tochter, Elisabeth, noch immer gute Freundschafft mit Herr Content/ und stand ihm öfters in Hausgeschäften bey. Sie war nicht Vermögend. Allein von der verstorbenen Iran Tvrner hatte sie viele Vor- - - wnb VUdycxMttt» . D W theile genossen, unt> tfor hatte sie es zu danken, tcfcs noch so ZttW um sie stand- Sie hatte ihr da sie noch bey Leben war, oft ihre übermässige Verschwendung verwiesen, ihre Tochter selbst bat sie sich zu ändern,, allein dieses Laster und die Eitelkeit, die gemeiniglich damit verbunden ist, warm Laster deren sie zu sehr gewohnt war um sie abzulegen. Indessen besaß sie wie es schien auch viele gute Eigenschaften, und hatte besonders viel Einnehmendes an sich. Robert wurde von den Reitzrmgen der Frau will- by so gefesselt/ daß er fiel), ein Jahr nach dem Tode seiner vortrechchen ersten Frau, entschließt, diese zu seiner zweyten Frau zu nehmen. Philipps war da, mals ungefehr r8. Jahre alt, und hatte schon lange gegen die sittsame und tugendhafte Elisabeth z so wie sein Vater.gegen deren Mut. ter eine Empfindung genährt, die nichts anders als die.siebe selbst, und zwar eine dauerhafte und wie es sich gezeigt hat beständige Liebe wax. Philipps that alles mögliche, sich der Heyrath seines Vaters mit Frau XVt'Uby zu widersetzen, blos aus dem Grunde, weil er glaubte, daß dadurch eine künstigeHeyrath zwischen ihm und sein er Elisabeth unmöglich würde. Ihre Liebe war ein Geheimnis , welches sie keinem Menschen offenbarten, sondern so sehr, als möglich, zu verstecken, für rathsam hielten. Frau XXh'Uby / die also nicht von der wahren Ursache der Widerspenstigkeit de- Philipps unterrichtet war, glaubte es geschähe aus besonderem Hasst gegen sie, und fieng deswegen auch auf ihrer Seite an , ihren Stiefsohn (Denn die Heyrath wurde doch vollzogen) von gantzem Herzen zu hassen und zu verfolgen. Frau willby mochte wohl Herr Turner auch lieben, allein ü)r vornehmstes Augenmerck, das sie bey dieserHeyrath hatte, mochte doch wohl sein Vermögen gewesen seyn, welches ihr, bey ihrer grosen Neigung zur Verschwendung und Pracht, sehr willkommen seyn mußte. Sie brauchte auch dasselbe wirklich dazu, ihre tolleNeigung zu befriedigen. Herr Robert Türner ließ sich aus Liebe zu seiner Frau alles gefallen; er war ein Mann, den man so leicht zur Tugend, "als zum Laster .bewegen konnte, der im Grunde aber wohl- ein.gutes Herz mag besessen haben. Philipps allein unterstand sich, wider die ausserordentliche Pracht uny dm grosen Aufwand, der itzt im Hause herrschte, Einwendungen zu machen unD üble Folgen daraus zu prophezeyhn. Dieses fehlte noch, den Haß feiner Stiefmutter gegen ihn vollkommen zu machen. Sie verfolgte ihn auf alle mögliche Art, sie brachte so gar den Vater selbst auf ihre Seite um wider seinen eignenSohn zu seyn, weiches ihr-durch die grofe,Liehe biewju ihr hatte, sehr lficht wurde. Sie würde ihre Tochter seMge- %ög <§ressrschewöchetttlich--Nemeittttützige Attzcigert Haßt und verfolgt haben/wenn sie sich jemals ihres Philipps anzuneh- Men unterstanden hatte, allein in ihrem Herzen liebte sie ihn mehr, als ihre rachsüchtige Mutter. Robert Turner mußte sich allen Zwang anthun, Kegen leinen Sohn härter zu seyn, als ihm sein gutes Herz eigentlich erlaubte; denn seine Frau, die er so thöricht liebte, wollte es haben. Nunmehr war Philipps von allen verlassen, und verfolgt, nichts blieb ihm übrig, als die traurige Liebe gegen Elisabeth/ die er niemanden offenbarte. Endlich gerieth er über seinen unverdienten unglücklichen Zustand in Verzweiflung und nahm sich in derselben vor, seines Vaters Haus und wenn es möglich wäre, auch seine Elisabeth auf ewig zu verlassen, ohne irgend jemanden wissen zu- lassen, wo er hin roave, Er hatte sich völlig fertig gemacht, dieses Vorhaben auszuführen, und sich hinlänglich versehen, eine -rose Reise zu thun. Er brachte noch einen Abend sehr zärtlich bey seiner tugendhaften und schönen Elisabeth zu, welches bey ihm der Abschied war, ob er ihr gleich nicht merken ließ, daß sie ihn-nun ewig nicht wieder sehen sollte. Den andern Morgen sehr früh verließ er das Haus, worinn er gebohre» und erzogen war, und noch mehr, er verließ seine Geliebte, in dem Vorsatze, beydeS niemals wieder zu sehen. Als seine Flucht offenbar ward, so gerieth derVater M in Verzweiflung, machte seiner Frau die bittersten Vorwürfe, und gab sich alle Mühe, ihn auszuforschen, allein umsonst; Elisabeth verbarg ihren Kummer vor ihrer Mutter, allein wenn sie allein war, so konnte sie den Ausbrüchen ihres betrübten Herzens nicht widerstehen; nur Frau Willby war Mit der Abwesenheit des Philipps sehr zufrieden. l Nun war niemand mehr, der sich ihren Ausschweifungen und ihrer Verschwendung entgegensetzte. Ihren Mann hatte sie bald beruhigt,' uns das Andenken an seinen unglücklichen Sohn einzuschläfern gesucht; und nun lebte sie so, daß die Prophezeyhungen ihres Stiefsohns erfüllet zu werden schienen. Man wußte lange nichts vom Philipps. Endlich unterbrach die i Liebe seinen strengen Vorsatz; und er schickte seiner Elisabeth einen Brief, rvorinn er ihr meldete, daß er mit einem Schiffe nach Westindien gegangen, wo sich ein Kaufmann in Philadelphia, ein Anverwandte seiner verstorbenen Mutter, feiner sehr angenommen, daß er seinen eignen Handel hätte- wo* Durch er schon ein beträchtliches gewonnen, er wünschte nichts, als daS Glück, sie wieder einmal zu sehen; ob dieses gleich unmöglich zu seyn schiene, Sitw tt OEff l'W AW- HW 'tzplq ( M fit Such Ihr . Matts» vnb Nachrichten- 'W Vaterland nicht verlassen würde, fo bittet er sie doch um Beständigkeit m ihrer Liebe, uud versichert sie seiner ewigen Treue. AusFurcht, uian-moch- te ihr heimliches Liebesverständnis errathen, getraucte sich Elisabeth nicht, ly- ren Eltern etwas von Philipps Aufenthalt und Glücke zu sagen, uberdieses hatte es auch ihr Geliebter ausdrücklich in fernem Briefe verboten. Sie antwortete ihm wieder, und so oft es die weite Entfernung zuließ, unterliessen sie nicht, in Briefen ihre zärtliche Liebefortzusetzen. PHÜlppswmde täglich reicher, und sein Vater täglich ärmer. Nachdem nicht nur Frau willbv vielt JMr hindurch eine rolle Wirchschaft geführt, sondern Herr Robert auch durch besonderes Unglück sein Vermögen verlohr, so wachte er einen Banquerout, und fieng in einem Gast -Hause eine Witthschaft an, wobey er noch mehr verlohr, als gewann. .Er gmeth endlich m solche Schulden, daß ihm seine Gläubiger vroheten, ihn m Verhaft nehmen zu lassen. Er war nun in der äussersten Verlegenheit, und glaubte, daß dieses die Straft des Himmels für die Heftigkeit gegen seinen Sohn wäre, den er nun ost zurück wünschte; Er machte ferner Frau alle Vorwurfe, ob er sie aleich immer noch liebte. Diesen traurigen Zustand feiner Eltern schrieb Elisabeth ihrem Philipps; und er, den nichts von lemem'Vorsätze abbringen konnte, läßt sich dadurch bewegen, wieder nach Haus zu kommen; indem er feinem Vater wieder aufzuhelftn und auch vielleicht seine Elisabeth desto eher zu erhalten gedachte. Er schrieb ihr, daß Er komme,' bestimmt ihr den Tag seiner Ankunft , bittet sie aber immer noch alles geheim zu halten. Endlich kommt Phrbpps an einem Abend wirklich an, nachdem er 6. Jahre weg gewesen war. Er mmmt seine Wohnung als ein fremder Reisende in seines Vaters Wirthshause, wo er sich diesen Abend niemanden äusser seiner Geliebten, entdeckt, um den andern Tag eine desto gröftre Freude zu haben. Er schieiieben zu rechter Zeit gekommen zu seyn, denn den andern Tag sollte fein Vater und jeme SOJutter Schulden wegen in Verhaft genommen werden. Sem Vam ist diesen Mend in der äussersten B-trübniß und ruft tamendma! seinem Sohöe, dM er doch so nahe hat. Frau wiuby ist in der schrecklichsten Verzweifiung , lveil morgen ihre Ehre sosehr soll beleidigt, und ihre Eitelkeit gecemuthigt werden Elisäbeeh tröstet sie beyde mit Gottes naher Hulse, und ist H Trost7s !ben so gcwis, als verzweifelt ihre Mutter ist- Nun bricht -er Tag an, den Robert und Frau willb? für so schrecklich und Elisabeth für so glückselig hielt. Als Elisabeth mit gröstem Entzücken m iTÄ tritt, um Ihnmdie erfreulichste Nachricht pon der Welt zubnn- 4iö Gieflrfche wöchentlich -- FMtefWutzl'ge Anzetzett gen: so sicht sie ihre Mutter in der schrecklichsten Gestalt dastehn, mit zerstreuten Haaren, und einen blutigen Dolch in der Hand. Was will da- bedeuten, schrie ihnen Elisabeth ganz erstaunt entgegen? - Ach Elisabeth/ schrie ihre Mutter, ich habe einen Mord begangen, umuns vom Verderben zu retten - Aber ich habe mich in ein weit grösseres gestürtzt, ich habe unfern Gast umgebracht, und ihm sein Geld abgenommen - aber das Gewissen - hier liegt alles das verdammte Gold' - ich will nicht befreyt seyn - ich will als eineMörderinn sterben - Wahrend der Zeit stand Robert ganz betäubt, und wie vom Schlage gerührt da, und sprach kein Wort. Als aber Elisabeth sagte, daß sie ihren Sohn ermordet hätte, daß dieß das Geld wäre, womit er sie hätte befreyen wollen, daß es ihr Liebhaber wäre, daß sie verlohren wäre - so stieß sich die Mutter den blutigen Dolch selbst ins Herz. Herr Robert schrie, wie unsinnig , tief in die Stube, wo sein Sohn in seinem Blute lag, und starb auf seinem Leichnam. Elisabeth/ die unglückliche Elisabeth .hat nur wenige Tage ihre unglückliche Familie überlebt, und verdient von jedem, der ihr Schicksal erfährt, eine mitleidige Thräne. Anzeige Demnach weyland Herrn Hofgerichtsrath und Herrn David Hertch Erben zu Giessen und Niedercleen wle auch Frau Rath Draudtin zu Lich nachstehende Stücke, als r) Die Helft sodann M aus einem ,6theil an der sogenannten Pabst oder Bauren-Mühle zu Grosenlinden, die in z. Mahlgängen, Haus, Scheuer Stallung und Hof bestehet, und so wohl in der Stadt Grosenlinden, als auch im Fürst!. Hessen Darmstädtischen als Fürstlich Nassau Weilburgischen Hüttenberg fteyes Mahlwerck hat, und welch« Mühl gantz jährlich an Wafferpfacht r. Achtel Korn in die Fürstliche Kel- ierey zu Giessen, und 4. Achtel Korn nach Schiffenberg entrichtet, sonsten aber nach dem alten ieyhmäsigen Canpne nach Abzug aller vorbesagten und anderen Beschwerden, 13 Achtel Messen Korn jährlich Bestand von der Helft unpf auS^khei! an die Herrn Verkäuffer abliefert. 2) Das darbey liegende contribnale Lutherisch a 57. Ruthen f. Schuh, welches an denen Leunischen und Fabricischen Erben angräntzet, und wovon alle Jahr i. Achtel Waitzen Pfacht gegeben wird. z) Ferner ritt- n^d)n‘d)tetf. 4x1 Zu verkaufen. Der Frucht, Kraut, und Flachs Zehnde zu Mach im Buseckirthal soll verkaufft werden, wer Wen darzu hat, kan sich bey dem Notarius Voigt mewen, welcher desfals Lommülivn hat, und weitere Nachricht davon geben wird. .. ttnchncht 2) Firner die dabey befindlichen 214, Ruthen r.^Scbuh haltenden «rosen Obst-Garten imgleichen Die Ruthen vor der Mühlthür an der Vach liegen, wovon jährlich 7 ft an Geld anbenebst 4 Obst wann det Müller den Garten innen gehabt gegeben worden, auf welchen Stunden aber 3 Mesten Kornpfacht, so in den Gieser Kasten alle Jahr geliefert werden müssen, haften. Sodann '' . 4) Ein Antheil Zehenden zu Heuchelheim OberamtS Giessen, das. Krey adelich ist, und wovon nach der letztem Leyhe z fi. 22 Alb. 4 M- vach der vorherigen aber 4fi. zs Alb. jährlicher Bestand gezahlt worden. 5) Ein Antheil an der Frey Glichen Mühle zu Troh so jährlich 1 Achtel 2 Mesten Korn Giesser Maaß eintrag, und wovon alle 10 Jahr SN Holtzgeld 7Alb. 4Pf. auf i Achtel 2 Mesten entrichtet wird. , 6) Ein Antheil an einem Frey adelichen Hofzu Mayntzler so alljahr- sich an Pfacht 1 Mött 2 Mesten Korn uud eben so viel Hafer nebst x. Hahn erträget, und n , ' 7) an Leibeigenen 2. Männer und r. Weiber zu Leyhgestern und rwür jedes Stück von No. 4. biß 7. besonders an den meistbietenden offent sich auf dem dahiesigm Giesser Rathhauß zu verstreichen willens sind, woztt- Terminus auf Donnerstag den 19. Januaril des zukünftigen Jahres und zwar Morgens von 9. biß 12. Uhr anberaumt worden; als em solches allen und jeden Herrn Liebhaber hierzu des endes zeitigst wird bekannt gemacht, damit dieselbe sich alsdann auf obbemeldeten Termin beliebigeinfinden mögen, mit dem annexodaßdie Helfte des licirati vier Wochen nach öem Tag des Verstrichs,' die andere Helfte aber | Jahr hernach baar in Franckfurte« Mehrung an die Herrn Verkäufer bezahlt werden solle: wo- bey sich diese das Eigenthum biß zur Auszahlung des letzten Hellers Vorbehalten, die Gefahr aber dem Käufer überlassen. Signatum Giessen den izttn Decemb. -768. Weyland des Hofgerrchtsrath und Herrn David Herten hinterlassene Erben und Frau Rath Draudtin zu Lich. 4kr Eiestrfchö w5chMstch^8ömerchtStzk-t Attzetzen V7nchricbt wegen Fortsetzung unsrer Blätter. Es kan uns nicht anders als zum wahren Vergnügen gereichen) daß das Publicum unsere zum besten anderer abzielende Bemühungen noch immer so qufnimt; als wir es wünschen. Auch dieses würde uns schon Haden bewegen können, dieselbige mit dem bevorstehenden neuen Jahr wieder fort# Lusetzen. Da uns aber überdem noch einige von unsern Gönnern ihr besonn dereS Verlangen sowohl schrifftlich als mündlich bezeigen, und dieses ihr Verlangen uns so schätzbar ist; so werden wir auch alle unsre Kräfte aufbieten, dasselbe aufs beste zu befriedigen. Ausgesuchte Abhandlungen sollen unsere Blätter anfüllen: und wenn wir suchen, nützlich zu werden, so wollen wir uns auch eben so sehr bemühen es auf die angenehmste Art seyn zu können. Zur Abwechslung werden wir gerne bisweilen die gelehrtö Arbeiten anderer und auswärtiger Freunde unfern Lesern hiittMtn,’ Sie werden es uns verdancken und wir es allemahl denjenigen noch mehr, die dadurch zur Aufnahme unsrer Blätter das ihrige beytragen wollen. Unsere Leser wissen schon den festgesetzten Preiß, es wird derselbige bleiben, nur werden Sie bestens ersucht ihre praenumerationes nicht zu verzögern; damit man sich bey dem Abdruck der Blätter darnach richten und für ihre Bestellung besorgt seyn kann. Auch werden diejenige Herren geziemend gebeten, so bis daher mit ihrer Bezahlung saumselig gewesen , sich ihrer Schuldigkeit zu errinnern. Eltt-undauspaßlrende vom lo.Decemb.brs den 17. December 17^8. Herr Capitain Nolhac, in Braunschweigischen Diensten paß.durch. Herr -Oberamtmann von Falckenstein von Battenberg log. im PosihauS. Herr Regierungsadvocat Aulbeer, von Buschweiler, log. im Einhorn. Herr Capitain Gebhard, in Würtenbergischen Diensten gestanden log. im Hirsch. Herr Major von Milchling von Lembach, log. im Hirsch. Herr Capitain von Spiegel, in Chur-Cöllmschen Diensten, paß. durch. Gebohren und Getauft. - Am r. Decemb. Christina Margaretha Johannctta, Philipps Daniel Vetz- bergers, Bürgers und Rothgerbers, Töchterlein Verstorbenes Amr-. Novemb. Der Fuhrmann Musculus allhier. in'. “ t