Ktefstsche wöchentlich - gemeioWge WW «16 Mchkichtt« Vier und Zwanzigstes Stück. Dienstags den i4ten Jun». 1768. MitHochfürstl. Hessen-Darmstädlischer gnädigsten Erlaubnis. Sortfcg»»« der Abhandlung üb« dir Lkid«B Ordnung. ♦ ar fangen aber die Leute mit den KleidernIM, die fle schon wütlk« lieb besitzen, und die ihnen dadurch unbrauchbar werden? Wen« eine Zeit von 4. oder f. Jahren festgesetzt würde, in welchem ei« nem jeden noch erlaubt seyn sollte, seine vorige Kleider in seinem Hause, auf Reisen und andern ähnlichen Gelegenheiten zu kragen, so würde« die. s-ibiae, wenn kein- neue darzu gemacht würden, nach und nach aufgche«. Denn bev allen Sollennitäten, in allen Amts - Geschäften, und in der «iteb« wüste ein jeder sogleich aus beständig in seiner ihm vorgeschriebne« Uniform erscheinen, wenn anders das Gesetz nicht unter all-rley Vorwand aantz vergeblich gemacht werden sollte. Wer Kinder, hak, kau nie vordandne Kleider auch wohl benutzen; wiewohl ich glaube, daß auch du ein gewisses Alter als zum Exempel das vierzehndke Jahr festgesetzt werden wüste, in welchem man anfangen wüste ihnen eine vor sie schick«, che Uniform anzulegen, damit nimand hernach unter dem gememnötzig- Anzeigen Kreyheit, welche ihm in Absicht auf die Kinder überlassen wäre, eine übertriebne Pracht führte, als welches man eben durch dieses Gesetz vermeiden will. Und wer seine vorige Kleider aus diese Art nicht loß werden kann, und nicht nach und nach aufreiben will , der kann sie verkaufen. Der Verfasser dieses Projects erbietet sich hierbey zum Unterhändler, und Höft dadurch sich auch einigermaßen für das künftige zu ernähren. Da fast Jedermann alle Jahre ein neues Kleid, oder doch wenig» penS alltägliche KlcidungS-Stücke, anfchaffen muß, so wird die Ankunft einer neuen Uniform eben nicht gar zu kostbar fallen, zumal wenn dieselbige dem Amt und Stand proportiom'rt ist. Die Einwendung, daß dadurch viele Leute in neue Unkosten gesetzt werden, ist also unerheblich , und trist höchstens nur die erste Uniform, zu einer Zeit, wo man eben gerad keines neuen Kleides nöthig batte. Denn in den folgenden Zeiten ist es immer einerley, ob man eine Uniform, oder ein anders Kleid machen läßt. Neue Ausgaben, die unter zehn Personen, neun doch allemal gewiß und ohnedem machen müssen, können nicht in Betrachtung kommen. Wenn die Sache einmal 4. oder f. Jahre mit Ernst durchgesetzt worden ist, so werden viele die sich anfänglich beschweren , die Wohlthaten, die ihnen durch eine solche Verordnung zustießen, danckbarlich erkennen. Nach und nach wird sich in diesem Stück ein allgemeiner Geist ausbrei, ten, man wirds gewohnt seyn, und zuletzt der Verordnung mit «Vergnügen gehorchen. Geringere und mittelmäßige Leute werden viel ersparen, weil sie nicht in die Nothwendigkeit gesetzt sind, über Vermögen groß zu thun; und vornehmere werdet» das was sie bisher bey aller Pracht vergeblich gesucht haben, erhalten, nemlich einen gewissen Unterschied zwischen sich, und Leuten von geringcrm Stand, welches bisher unmöglich gewesen, da der Secretair ost prächtiger einher gegangen ist , als der Minister. Ausländer, die sich nur einige Zeit im Land aufhalten, als wie Studenten auf Universitäten, müssen an nichts gebunden seyn. Je mehr diese aufwenden, je besser ist es vor den Staat. LandeSkinder müssen allerdings einer gewissen Vorschrift folgen. Sollte dieser Vorschlag wegen des Handels in großen Landen als Hranckreich, Engelland, oder den Preußischen Staaten, oder auch eini- MN Handels ♦ Städten, insonderheit Republiken, nicht gantz brauchbar und N'achn'chtM' Bjt seyn, so ist er eS doch in einem mittelmäßigen Fürstenthum tihb schickt sich Meinem Bedüncken nach auch sehr wohl auf unser geliebtes Vaterland. Der wichtigste Einwurf ist noch übrig und betritt das Frauenzim- mer. Hier giebt eS allerdings die grüsten Schwierigkeiten. Gantz ohne Uniform kann man sie nicht lassen, denn sonst werden sie das wieder verschwenden, was die Männer durch diese Verordnung erfparen. Aber yie- jelbige zu seiner Zeit zu bestimmen muß man allerdings Frauenzimmer mjt zu Rath ziehen. Der Grundsatz ist: sie muß nach dem Stand und Cha- racter des Mannes oder der Eltern eingerichtet seyn : wiewohl das ledige Frauenzimmer in dieser Sache nicht zurückhaltend genug seyn kann : weil zum Exempel die Tochter eines Regierungs- Raths , eben nicht gerat) gleich wieder einen Regierungs.Rath zum Mann bekömmt, wie dann der Vater auch vielleicht erst zwantzig Jahre in den untern Klaffen gedient hat, ehe er so hoch gestiegen ist. Da ein lediges Frauenzimmer selten weiß, ob es den Staat den es macht, bey einer Heyrath fortführen tann, oder darf, so ist es am besten daß es vorsichtig und mäßig in Kleidern ist; denn es ist weit schicklicher hernach hinauf-als herab zu steigen. AllB kommt hierbey auf einige der vornehmsten Damen im Staat an. Wen« diese sich gewisse Uniformen (denn es muß fteylich eine Abwechselung einiger Kleider bey diesen weit eher als bey den Mannspersonen statt finden ) # gefallen lassen wollten, so werden die andre nach und nach angereitzt werden, die gegebne Vorschrift mit Vergnügen anzunehmen: zumal wenn sie sehen, daß ihre Manner dieselbige tragen, und auch hierinnen durch ihr Ep- empel lehren. Und mich deucht vornehme Frauenzimmer hätten am meisten Ursache, auf die Ausführung dieses Projects zu'dringen. Denn eben dadurch werden sie in den Stand gesetzt, sich von andern die geringer sind, zu unterscheiden; da man im Gegentheil jetzo das Kammermadgen sehr oft mit der gnädigen Frau verwechselt, und wenn eine Prinzeßin kaum einmal mit einem neuen Stoff in der Comödie erscheint, sogleich in den nächsten acht Tagen, zehen andre, die oft nichts als bloße Kaufmanns Madgen sind, in eben der Tracht angezogen kommen. Vor Herrschaftliche Personen, würde eben dieses ein groser Vorzug seyn, daß sie tragen könnten, was sie wollten, und nicht gleich eine jede neue Mode nachgeäst, und biß zu Her Schuflickers Frau erniedriget würde. Projectshausen den rz. April. 1768 Bartholomäus Vestranus. Aa» Von r-L Mesflscht wSchentlich - semekttnStzige Anzekgm Von den Fabn'quett. Alle Vorschläge, die zur Verbesserung eines Landes abzielen? sind, so geringe sie auch scheinen mögen, der Achtsamkeit der grösten Manner um so mehr würdig, da diejenige, welche die Vorschläge zu thun pflegen, Senremiglich nicht im Stande sind, sie auszusühren. Unter die nützlichsten Vorschläge, die jemals geschehen, gehört derjenige, welchen wir letzthin von der Vermehrung der Fabriquen angeführt haben. Der Vortheil dieser Sache leuchtet von selbst ein, und es ist bekannt genug, daß die meisten deutschen Staaten, die sich vorundern in einem blühenden Zustand befinden, ihre Ausnahme und vielleicht den grösten Theil ihres Flors, der Anlegung und Verbesserung der Fabriquen und des Handels überhaupt zu dancken haben. Hierbey aber müssen folgende Stücke in Betrachtung gezogen werden. Man muß die nöthigen Materialien in gehöriger Menge, Güte, und soviel möglich in dem Lande selbst, und in der Nahe haben können , damit die Kosten mit dem Aufrauffen und dem Transport nicht zu hoch laufen. Wenn man bev einem Eisenwerck die Eisensteine oder das Hotz zuvor viele Meilen weit herholen, oder bey einer Tuchfabrik die Wolle erst aus drey oder vier Herren Landern sammlen muß, was kommt da heraus Man sieht also daß hierbey auf die Beschaffenheit und Größe des Landes \ und die Lage der Fabrik weit mehr ankommt, als man gemeiniglich glaubt. Zum andern muß man Arbeiter haben können, die nicht nur die Sachen hinlänglich verstehen, sondern auch um einen billigen Preiß arbeiten , damit die Waaren in gehöriger Menge, als welches den Profit erst giebt, verfertigt werden können. Hierzu könnte man sich der meisten starcken Bettler bedienen, die vom Müßiggang oder Raub leben , und das Land unsicher machen. Aber hierzu gehören Arbeitshäuser, Aufseher und andre Anstalten, die freylich nicht ohne Kosten abgehen. Wenn der Staat sich der Sache selbst annimmt, oder die Entreprenneurs gehörig unterstützt, so ist dieses wohl noch zu thun. Doch ist es begreiflich, daß auch in diesem Stück Projette, die auf das Detail gehen , verfertigt werden müssen, wobey auf alle Umstande des Landes überhaupt, und insbesondre die Gegend, wo die Fabrik angelegt werden soll, Rücksicht zu nehmen ist. In Absicht auf die Entreprenneurs ist zu bemerken, daß man nicht jeden ver- lausnen Kerl sondern wo möglich Leute die ohnedem schon in dem Lande emgeseßen sind, annehmen muß. Jene haben gemeiniglich keine weitere Absicht, als sich eine Summe Geldes zusammen zu machen, und damit tu vM ru&ttibttn; zu gekegner Zeit davon zu kaufen. Aber ich wiü ihnen mehr Redlichkeit zu trauen. Demohngeachret ist es doch ungewiß, ob diese Leute, die fremd sind, die Landesart hinlänglich verstehen. Nicht alles was man in Engel- land, Franckreich, oder den Preußischen Landen gesehen hat, ist in einem andern Staat, zumahl wenn sein Umfang nicht gar gros ist, thunlich und rathsam. Drittens muß man auf einen hinlänglichen Abgang oder Debit bedacht seyn, und auch hier kommt die Größe und Lage des Landes in Betrachtung. Es ist billig, daß die Waaren, die im Lande verfertiget werden, auch zuerst darinnen verbraucht werden, und nur der Ueberschuß ausgeführt werde. Aber alsdenn müssen dieselbige den Unrerthanen in der gehörigen Güte, und wo möglich etwas wohlfeiler geliefert werden können, als diejenige die sie sonst auswärts hergeholt haben. Fehlt eins von diesen deyden Stücken, so ist es unbillig, daß man das Land zum Vortheil einiger weniger Fabrikanten nöthiget, ihnen ihre Waaren abzunehmen und sie reich zu machen- Auch hierzu gehören Niederlagen, und andre Anstalten, damit man die Sachen an allen «Orten, wenigstens Städten des Landes haben kann. Wenn die Leute weit darnach reisen sollen, so gehn sie ost lieber in einen auswärtigen Ort, der ihnen näher gelegen ist, als die Fabrik. Hat dieses einmal seine Richtigkeit, (o muß man freylich keine fremde Waaren von der Art mehr ins Land lassen, wodurch viel Geld im Land zurückbleibt. Aber man muß auch Waaren ausführen können, um Geld in das Land zu ziehen, und hierzu sind keine bessere Mittel, als daß die Sachen in vorzüglicher Güte, und um einen geringem Preiß geliefert werden: wobey denn wieder viel auf die Lage ankommt, indem der Transport auf einem Schifreichen Fluß zum Exempel nicht den zehndten Theil so viel kostet, als auf der Achse. Endlich muß man sich nicht in den Kopf setzen, alles selbst im Lande verfertigen zu wollen. Bey den meisten deutschen Staaten würde man sich lächerlich machen, wenn man alle Einfuhr fremder Waaren verbieten wollte. Man muß die Produtte eines Landes wohl zu benutzen suchen, um mit den eignen Schätzen des Landes dasje- nige, was man auswärts herholen muß, zu bestreiten, wenn auch allen* fals beyde Stücke einander aufhüben. Denn es ist schon an bieten Orten Profit genug, wenn nicht mehr so viel Geld hinausgeht, atS ehemals, wenn man auch gleich nicht alles darinnen behalten kann. STndk# 5-4 GLespsche wSchentlich- gemekttnStzige Auzergm Einzelne Gedanken. Wie kommt eS daß Amynt, der doch ehemals so gern, und so hoch gespielt hat, jetzt so übel auf daS Spiel zu Drechen ist ? Er hat sein gan- tzes Vermögen dabey eingebüßt und nun hält er Spielen überhaupt vor Sünde. Hierinnen irrt er sich zwar wieder: aber hätte er diesen Jrrthum vor zehn Jahren gehabt, so wäre er glücklich. Seine Freunde zu erhalten braucht man, wie Carl der fünfte gesagt haben soll, jährlich drey Stücke, einen neuen Hut, um sie oft und freundlich zu grüßen, wenn sie uns begegnen, ein Faß Wein, um ihnen zu trinken zu gehen, wenn siir uns besuchen, und hinlängliches Papier, um ihre Briefe zu beantworten, die sie an uns schreiben. Den Hut und das Papier kann man wohl noch auftreiben: aber das Faß Wein? Freylich ist das nicht jedermanns Sache, und daher kein Wunder, daß so viele Freundschaften von so kurtzer Dauer sind. Es würde bey der großen Verderbniß des menschlichen Geschlechts tin Unglück seyn, wenn der Mensch fliegen könnte. Niemand würde mehr sicher seyn, und die Luft würde eben sowohl wie das Wasser, ein Schauplatz des Krieges werden. Wenn aber einige wenige dieses Kunststück wüßten, so ist es kein Zweifel, daß es denselbigen viele Vortheile bringen könnnte, die aber sogleich aufhören, so bald es allgemein seyn würde. Eben so würde das gantze menschliche Geschlecht elend seyn, wenn jedermann reich wäre. Denn niemand würde alsdenn in der That reich, sondern vielmehr arm und hülfloS seyn. Sicheres und vielfältig bewährtes Mittel gegen den rollen Hunds-Biß. Ein solches wird in dem Hannöverischen Magazin Nro zg. dieses Jahres bekannt gemacht, welches sowohl bey Menschen als Vieh vielfältig ' angewandt und allezeit probat und von erwünschter Würckung gefunden worden, wovon viele Exempel angeführt werden , die hier einzurücken zu weitläustig seyn wurde. Man tragt also kein Bedenken dieses gemeinnutz- - liche Mittel jederman bekannt zu machen. Es ist dieses nemlich die Wurzel von der Belladonna, Tollblatt oder Marienkraut, diese Pfiantze liebt ein fettes und mürbes Erdreich so mehr feucht als trocken ist, der Saame davon wird in der Mitte deö April Mo- nathr vrrd Nachricheett. m naths gesaet, die Wurzel wird zu Ende Junii oder Anfang Julii ausgehoben und getrocknet, und davon etwas klein geschnitten, alsdann zu Pulver gestoßen; einem erwachsenen Menschen 14 bis 15 Gran, einem Kutz de von 4 Jahren z bis 3 i Gran des Morgens, mit Wasser oder etwas warm Bier eingegeben. Die Effecte nach dem Einnehmen sind zwar W fe: der Pa.tiem bekommt eine Trockenheit im Hal,e, wird duselrch oder dumuch im Kopf und kommt wohl zum Phantastren; es schießt ihm vor die Augen, so daß er in der Nähe nichts deutlich erkennen kan; dieses aber vergehet so wie Sobald die Trockenheit im Halse sich emfindet, muß der Patient fleißig kalt Wasser trinken, darzu auch oft gereitzet, vom Schlafen abgehalten und überdem auf ihn wohl acht gegeben werden. Nach dem Gebrauch bleibt bey einigen auch wohl einige Mattigkeit in den Gliedern nach; solche dau- ret aber nur einige Tage und vergehet, wie solches schon durch viele Erfahrungen bestätigt worden. u » Bey dem Vieh verfährt man so, das von der Wurzel if btS 17 Gran gegeben werden; dieses muß aber alsdann eingesperret und ihm m x> Stunden weder Fressen noch Sauffen gegeben werden. tis zu haben. Eüts Avettifiement. Weil mit Ende dieses Monaths das halbe Jahr zu Ende gehet; als werden Vie Respective Herrn Liebhaber unserer Blätter geziemend ersucht, die Pranumerationes gütigst vor Verlauf dieses einzusenden, auch diejem- aen so saumselig gewesen, das verfloßne rückständige zu entrichten gebeten, ,n dessen Entstehung man dieselbe nicht mehr zuschicken wird. Nachdeme der Herrschaftliche Hof Dernbach, FreytagS den r4ten Junii Vormittags in loco Dernbach; sodann das hiesige Münch-Hofs- Gut Samstags den r ften dito allhier zu Gladenbach, auf einen 9. jährigen Bestand, an den Meistbietenden, 5slva rarikegrione verliehen werden soll; als wird es hierdurch bekannt gemacht, damit diejenige, so dazu Lüsten haben, sich einfinden können. Gladenbach den 20. May 17^8» Bey Verleger uud Ausgeber dieses ist ein neuer Catalogus von neuen Büchern aus der Francksmter und Leipziger Oster-Messe 1768. gra- 19« GksiW- wöchemlich-gemeittnützige.' Anzetze« Nachnche. Die Ziehungs-Listen von der rten Classe der Hessen-Homburgischea Lotterie sind angekommen, und können von denen so bey mir eingelegetnach Belieben eingefthen werden. Da auch die rte Classe auf den 4tenJulii Unfehlbar wird gezogen werden,ßals müssen die liegen gebliebene Loose vor gedachtem Tage, und zwar jedes mit i bey Verlust renovirt werden. Georg Andreas Tasche Landstandischer Ober,Einnehmer und Rathschöff. EittB und auspaßr'rende vom 4. Jutth'. brs den Uten Jumi »768. Herr Capitain Dennemann, von den Würtzburgern> paß. durch. Herr Vice Cantzlar Homberg von Hanau, Herr -Obrist von Lingelsheim, Herr Lieutenant TrygophoruS von den Holländern, Herr Baron von Reichenbach, und Herr Professor Lösche von Cassel, paff, durch. Se. Durchlaucht Fürst von Fürstenberg, paßiren von Wetzlar hier vorbey. Frau Cammerrichterin Gräfin von Spauer, Herr Graf von Kirchberg Cammer-Präsident, und Herr Graf von Neuberg, KayserlicherGesandter, von Wetzlar paß. vorbey. Herr Jagermeister von Drechsel, paß. und repaßirt. Herr Assessor von Berge!, von Wetzlar, und HerrRenno Cammer-Mu- sicus in Rußland, paß. durch. Herr von Bellersheim Major von den Hollandern, vom Regiment Waldeck, paß. durch. Herr Lieutenant Hauch, Herr Lieutenant Schmitt, Herr Fahnderich Nietzen, und Herr Brencke, von den Hannöverischen Truppen, paßiren durch. ______________________________________________________ Frucht,und andere Preiße am Markttag denn. Junii. 1768. Giesser Maas, ist von voriger Woche gleich und ohnveränderr. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann PhilippKrieZ ger Umversttats Buchhändlern hiesclbst, an die Herrn Liebhaber gegen 1 Rthlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Vogen werden für 4 Fr. anSgeg^ den. Man wird auch den Herrn Pranumeranten mit denen schon herausgekomme- neu Stücken dienen,