Mesflsche wöchentlich- WWW Knzeigen unö Nachrichtm Ein und Vierzigstes Stück Dienstags den nun Octvbr. r?6S. MttHochfürstl. Hessen- Darmstädtisther gnädigsten Erlaubnis. Mein Herr! K^hr letzter Brief war mir sehr angenehm. Die Gedanken von der Kleiderpracht haben mir ausserordentlich gefallen, und ich glaube, jtiäl) nichts so richtiges und schönes darüber gelesen zu haben. Die Kleiderpracht taugt unstreitig im Grunde nichts , ist dem Staate weit mehr schädlich, als zuträglich, und der erste Schritt, den der Luxus in eia ihm vorher unbekanntes Land thut. Es ist gleichfalls schr wahr, daß eS nie bey diesem ersten Schritt bleibt, sondern tausend folgen unaufhaltsam nach. Und wenn einmal dieses erste Bollwerck der alten Einfalt niederge- rissen ist, so öfnec man dem Luxus auch alle übrige Eingänge. Dieses htt alles seine gute Richtigkeit, und die Erfahrung beweist es täglich. Ich unterstehe mich auch im geringsten nicht, Ihnen, mein Herr , zu widersprechen; allein Sre werden mir erlauben, etwas von dieser Materie noch zu sagen, das beynahe wie em Widerspruch für Sie, und wie ein Lob für die Kleiderpracht aussieht/ aber im Grunde es nur halb oder gar mcht ist. SS 34 ; M MefsischeLV§chMtlich - gemtutnusigel Anzeigen Ich glaube, dB die Kleiderpracht an manche -Orte, wo vorher wirk- lich wilde und grobe Sitten geherrscht haben, eine poiirte Lebensart em- aeführthat. Wenn Sie mich (ragen, rperpieft manche -Orte sind, so werde Ich Ihnen gleich sagen : Unsre Universitäten l Aus den meisten herrschte vor dreyssig, und auf erni^nnoch vor wenig Jahren eine solche Nngebundenheik und wahre, pöbelhaste'Gmbhcit, daß Leute Die. sich sonsten um Universitäten im geringen nichts bekümmern, davon zu ixpen, und sich darüber lustig zu machen wußten. Dieses hat sich gegenwärtig auf Den meisten Academien gröstentheils verlohren, undichLlauoe Die Kleiderpracht ist Schuld daran, wenigstens hat sie den Anfang zur Verfeinerung der Sitten gemacht. Jene grobe viehische Lebensart herrschte nur so lange, als die grosen dreyeckigten schwartzcn Fedcrhüte, und die kurzen Röckchen, die beyderseits von keiner Dresse was wußten, noch Mode waren. Und sich so tragen, und nach damaliger Art leben, schien und tpar vielleicht unzertrennlich. Durch Studenten von fremden Academien,, oder durch Edelleute, die von Hause, oder von Hose den Putz auf Die Universität mit- brachten, ist endlrch die ckte Tracht und mit ihr auch die alle Lebensart ab- geschast worden. Denn da ein muthiger Student den galanten Entschluß faßte, seinen vorher wüsten Kopf zu frifiren, und zu pudern, feinen neuen Hut mit weissen Federn zu schmücken, und sein Kleid mit Gold zu besetzen, so gieng auch in seiner Seele eine merkliche Veränderung vor. Er fand, daß sich zu dreser rieueff Tracht die alten Säten gar nicht mehr schickten ; er kam nun, weil man sich vor dem wilden Thier nicht mehr fürchtete, in : andre gute Gesenschasten,1 nach deren Sitten er sich zu bilden anfieng. Er "bekam Nachahmer in dieser Sache, wie man sie in andern gehabt hatte. Die Alten der wüsten Tracht treugebliebene Studenten zogen nach und "nach unwillig ab; die Neuen wüsten es nicht besser, sie machten es mit, wie sie es antraffen; .und so wurde die Galanterie Der herrschende Geschmack. Die Kleiderprachr hat also sreylich den Studenten keine grose Vortheile gebracht, und kann sie auch nicht bringen. Ihr Aufwand -wurde vielmehr ungleich gröser. Allein wenn sie doch Schuld war , daß das-tolle--Leben, und besonders die Schlcigereyen durch sie aufgehört haben, so ziehen sie immer noch Vortheil von ihr. Das kostbarste ^Kleid läßt sich- noch eher anschaffen, als eine Handvoll Finger, die man «n Duell, verlohren hat. - * Ich bln rr. V-tt und Nachricht«». Dott AräutcrsäDtt. Aus den Braunschw. Gelehrten Bevträgen. Da mich meine Beschäftigung, die ich als Arzt habe, täglich durch die Gaffen unserer Stadt und in viele Hauser führt, so habe ich nicht selten Gelegenheit, verschiedenes zu hören , welches mir zu manchen Betrachtungen Anlaß giebk, und nichts ist meinen Ohren vcrnemlicher, als wenn von Krankheiten geredet wird. Ich halte nicht davor, daß ich in diesem Stücke etwas vor andern Aerzten zum voraus habe, sondern glaube vielmehr daß die Worte krank fän eine besondere Tension oder zitternde Bewegung der Gehörnerven aller Aerzte mache. Der Beweis hiervon sollte mir nicht schwer werden. Ich finde unter andern bet) meinen Anmerkungen , die am mehresten gegründet und als eine ewige Wahrheit bestätiget sind, daß es in keiner Wissenschaft mehrere Pfuscher gicbt, als eben in der ArzueygUahttheit, und man wird selten eine Straße gehen, daß man nicht eimge Paar bei) einander antrift, welche ihre kränkliche Umstände sich erzählen, und sich Raths bey einander erholen. Selten wird man finden, daß nicht eine oder Die andere einige Mittel anpreiset, welche dieser Frau Gevatterinn, oder jener Bekanntmn die vortreßichsten Dienste geleistet haben Men. Jetzt geht es über die Krautersafte her, jedermann preiset sie ohne Rücksicht auf die Beschaffenheit des Körpers und des kränklichen Zustandes desselben dem andern an, und wir sind hier viel zu geneigt, alles für eine UmveMarzeney anzunehmen. Auf diese Art kommt eS, daß oft die herrlichsten Mittel die widrigsten Mürkungen bcmrbringen> Da sie unter gehörigen Umstanden, und nach vorhergegangenem Rath eines vernünftigen Arztes nicht anders als heilsam hätten ftyn können. Die m- hreste Zeit wird dieseraber ganz undgar vernachläßiget, undder Arzt Muß sich es oft gefallen lassen, daß eine alte Tante oder Großmama beyUnpaß- lichkeiwn M einsprechm darf, und daß Der Rath der Personen , welche in der Familie wie Orakel verehret werden, mehr gilt, und weit eher befolget werde, als der, den er giebet, und Der Arzt würde schlecht habey fahren, wenn er so unbescheiden wäre, diesen zu widersprechen. Viele befragen den Arzt gar nicht, ob Die Krautersäfte Ihnen zuträglich sind oder nicht, eben so wenig man ihn fragt, ob es nöthig fey sich zur Ader zu lassen, oder ein Laxsirrnittes einzunchmen. Diesen zu Gefallen will rch einig- Regeln geben, von deren Befolgung sich diejenigen, welche sich dieser Lüp bedienen, eine erwünschtere Würküng virsprechen können. Vorher wird man mir aber erlauben^ Daß ich einige AmnerkunW Mache, welche ich nicht gut weglaffen kann. S S Ma» Krr Messlsche w§chttklich--g<;MlMStztzL Attzetzerr Man muß nicht glauben, daß die Cur vermittelst der Kräuterfäste MU, und erst seit einigen Jahren eingeführt fty. Ich hoffe, daß man mir dieses auf mein Wort schon glauben, und mich der Mühe üdechcben werde, emige Dutzend Stellen aus dem -Hippocrates, DioscorideS, Galen, und andern Vätern der Arzeneygelchrtheit anzuführen. Dre Alten bedienten sich ßeißiger dieses Mittels wie wir, weil die Anzahl der Arzencymittel geringer, das Pflanzenreich ihnen aber am bekanntesten war, und weil ßfr angenehmere Mischungen der Arzeneyen zu machen nicht verstunden. Ist es nicht merkwürdig, wenn neuere Aerzte ihre Kranken glauben machen wollen, daß die Krauterfaftkureine neue und von ihnen zuerst bekannt gemachte Cur seye? Wir gebrauchen die Krautersäfte blos als eine Frühlmgskur, selten in ernsthaften Krankheiten, die eine schleunigere Hülfe erfodern, ob wir uns gleich von dieser Art Mittel, welche alles würksamederjPflanze enthalt, mehr versprechen können, als von den Essenzen und Extratten, welche durch die Zubereitung nicht selten das Beste verlohren haben. Es würde mir schwer werden, meinen Lesern alle die Krankheiten zu nennen, in welcher man sich der Kräutcrsaftökur mit Nutzen bedienenkönnte. Es ist dieses fast unmöglich, da nach der Mannichfaltigkeit der Ursachen, welche einerley Krankheit hervorbringen können, verschiedene Arzeney- mittel erfordert werden, sowie es auch eben so wenig thuulich ist, die Würkungender Kräutersäfte allgemein zu bestimmen, weil die Anzahl der Kräuter, die zu dieser Cur gebraucht werden können, groß; die Beschaffenheit des Körpers und die Krankheiten selbst verschieden sind. Ich muß mich dahero nur blos aufdiejenigen einschränken, die vorzüglich zu der Früh* lingskur gebraucht werden, und diese sind: Wasser.und Gartenkresse (na- ihiriium aquaticum und hortenfe) Löffelkraut (cocblsaria danica) «Sinh* kauften (cichorium ) Löwenzahn (taraxacum ) Fieberklee (trifolium fibri- num) Schafgarbe (miiiefoiium) Wermuth, Gundermann (h:- dera terretiris) Ehrenpreis, Gänseblümchen (bellis minor) Sauerampfer u. s. w. Fast alle diese Pflanzen haben mehr oder weniger die Kraft, Verstopfungen in den Eingeweiden zu heben, den Schleim in dem Magen «nd Gedärmen aufzulösen, diesen Theilen ihre verlohrne Spannkraft wieder zu geben, die Galle sowol als die übrigen Verdauungssäfte und Lymphe zu verbessern und werden dahero in Beschwerlichkeiten, die von übler Verdauung, Verstopfung der Eingeweide, als der Leber und Drüsen des Unterleibes, hypochondrischen und hämorrhoidalischen Zufällen herrühren, Wp Yg, wo sich schärft SW durch mm Ausschlag der Haut ohne ein rnerlk merkliches Fieber offenbaren, wie auch verschleimten Lungen u. derA.vorzügliche Dienste khun, nur kommt es auf eine gute Wahl der Wanze» Sie mir zu den Krauter Wen gebrauchen wollen, selbst an. Für die Krankheiten des Unterleibes schicken sich fürtrcflich Hindlauften oder Cichorien, Löwenzahn oder Kuhblume, Fieberklee, Wermuth, Schafgarbe. Ge«^ meiniglich werden in Den Krankheiten der Säfte die Brunnen-oder Gar- tenkreffe, Löffelkraut, in Brustbeschwerden Gundermann, Gänseblümchen, Ehrenpreis, auch Schafgarbe gelobet, von welchen man nach den verschiedenen Absichten zwey oder drey Pflanzen nehmen kann. Die Art und Weise den Saft aus den Pflanzen zu erhalten ist # einfach, als die Pflanzen bekannt find , welche dazu genommen werben. Man nimmt von dresen eine gehörige Menge, die aber den Tag zuvor frisch gesammlet seyn müssen, welche, nachdem sie sauber abgewaschen find, wie Kohl zerschnitten, und etwas gequetscht, durch ein reines starkes Tuch gedrückt werden, den durchgedrungenen Saft fangt man m einem reinen Gefäße auf. Die Krauter müssen an und vor sich selbst nicht zu jung, und auch nicht zu alt seyn, im ersten Falle wird der Saft zuwäffe- richt, und folglich weniger kräftig; sind sie aber zu alt, und in Stengel aufgeschossen, so sind sie weniger saftreich. Alle Morgen , wenn er getrunken werden soll, bereitet man den Saft frisch, damit er sich nicht scheide. Man thut wohl, wenn man sich zu dieser Cur mit gelinde abführenden Mitteln vorbereitet, welche man am besten einige Zeit vorher einen c^ag um den andern in kleinen Portionen einnehmen kann. Sind Zeichen eines unreinen Magens vorhanden, welches vorzüglich an einer unreinen Zunge, verdorbenen Appetite, Ueblichkeit und Ekel, auch wohl att Brechen und vorhergegangenen Kopfschmerzen entdeckt wird, so schadet hi* vesweges ein gelindes Brechmittel, ehe man den Anfang mit Der Cur fclbfl macht, so wie es auch während der Cur nach Befinden der Umstande zuträglich, ja nokhwendig seyn kann, auch wird eine Aderlaß bey Vollblütigen ungemein zuträglich seyn. Nach einer solchen Vorbereitung fängt man die Cm selbst an, und zwar am besten so, daß man im Anfang wenig nimmt, und die folgen* den Tige mit der Dosis ^steigt. Im Anfang wird einehalbe Taffe voll außgepreßter Saft hinreichend schn, welche Portion in der Folge auf eine, anderthalb, ja zwey mittelmäßige Taffen vermehrt werden kann. Man thut nicht unrecht, wenn man zuletzt die Dosis eben jd wieder vermindert, wie man gestiegen ist. Nach, genommenen Kräutersästen trinkt man folglich Ssr iwey, (yo Gr'Msche wöchentlich-gemeittnötzige Anzeigen zwey, drey bis vier Taffen voü Molken, oder ein paar Glaser voll Setzer-oder ein anderes mineralisches Wasser, um sie desto mehr zu verdünnen, und ihre Würkungzu erhöhen. Diejenigen/ deren Magen besonders schwach und empfindlich ist, bekommen leicht Ueblichkeiten, Brechen tiuD DurchMe nach genommenem Safte von Kräutern. Diese haben es vor-' züglich nöthig, daß sie mit kleinen Portionen anfangen, allenfalls kann man etwaö von Hofmanns balsamischen visceral Elixir, oder sogenannten schmerzstillenden Spiritus beymischen. Hypochondrischen Persone«, und denen, welche mit Hamorrhoidalzufällen beschweret sind, oder verstopfte Eingeweide haben, dient es, die Krautersäste mit dem in Eßig aufgelösten hlatterichten Weinsteinsalz (liquore terrae foliafae tartan) zu NchMM Hysterische Frauenzimmer können, äusser den besondernMitteln, den Saft der ausgepreßten Gartenraute ihren Kräutersästen beymischen. Sind die Kräutersäste verzehret, so wird eine gelinde Bewegung des Körpers vorgenommen; die zu starke , welche den Schweiß heraustreibt, muß hingegen vermieden werden. Alle warme und erschlaffende Geiränke in-^u großer Quantität genommen schaden zu allen Zeiten, vorzüglich aber bey triefet Cur, bey welcher man sich ausserdem vor Fehlern in der Diät,' und Ge- Müthsbewegungen hüten muß. Wie lange mit der Cur fortzufchren, müssen die Umstände an die Hand geben. Gewöhnlich wird man , nachdem man viehrzehn Tage oder drey Wochen sich derselben 'bedienet, den Beschluß machen können. . > Gelehrte Wad)xid)t. Unsere Academie hat dieser Tagen einen Dosen Verlust erlitten, durch den Tod Herrn D. Reinhard Heinrich Rolls/ ersten öffentlichen LehrerS der'Gottesgelahttheit, Seniors des geistlichen' Görfi torn, wie auch Su- pmntendenk'en deö Marburger und Alsfelder Dlstricts. Cr ward zu Unna in der Grafschaft Mark i68z. am rsten November gebohren, allwo sein Herr Vater , ^Vl. Georg Andreas Roll, zuerst Rtttor an der Stadtschule und herNUchtklaB Prediger M der HaupM'che gswestn wan Nachdem er ^u Hautz Nest btstm Unterricht thriiS von skinckr Herrn-Vattr selbsten, Miks voü< anderstwürdigen Lehrern gmoffen, so-kam er 1700. auf das beMmte GymbasiüM zu Lippstadt- wo er einen'sehr guten Fortgang In seinen Studien machte. Im Jahr 1705 begab-er sich auf die Universität Mostock, Rwo er Oil berühmtesten und gelehrtesten Lehrer in allen Theilea - h * L der rmd Nachrichten- o j£X -er Theologie und- andern Wiffenschasteq hörte, besonders aber heslstr- tern'chtS, der weisen Führung und väterlrchen Vorsorge deös berühmten Herrn l). Fechten genoß, der ihn wie seinen Söhn liebte, und rnsterstützte. Qin Jahr 1704. reißte er nach Greifswalde, wohnte daselbst verschiedenen Disputationen bey, und hatte Gelegenheit derr damals berühmten Dietmer D. Friedrich Mayer näher kennen zu lewen. Hierauf kehrte er nach Rostock wieder zurück, hielte mit grösem WyW einme Pisputatiomst. urrd nahm 1-708'. Den Gradum Magiitri an/' Um dieselbe Wt that st arrch eine Reise nach Berlin, wo er mit vielen! Gelehrten bekannr wurde. Pt nahm hierauf einen Rus in seine Vaterstadt als Rector an, welchem Anp te er mit ausserordentlicher Treue und Glücke vorstand. Im Jahr i?u.t ward er nach Dortmund als Prorcctor des Archigymnasii, und ProFeüor Phil. & linguax. Lcr. berufen. Im Jahr 1720. nabm er den Gi-achittDo!- ftoris Theol. auf der Unrversität Rmteln an, und bald hernach bekam er die erledigte Profedionem Theoiogiae. 17p. wurde er von Jhro, Hochfürstlichen Durchlaucht dem Herrn Landgrafen zu Hessen Darmstadt Ernst Ludwig, hochscligen Gedächtnisses zum Profeflbr Theol. renio auf hiesiger Universität, .wie auch zum Superintendenten-ches Alsfeldüchen Dr- stricts gnadigsi ernannt, und hier stieg er endlich zur ersten Theokög'.schen Profeßion, und die Marburger Superintendur wurde ihm noch mitBey- behaltung der Alsfeldischen anvertraut. Er starb den rten Oct. in feinem rtten Jahre. Die gelehrten und wackern Männer, die er der Kirche, der Accdemie und der Schule gezogen, und seine Schriften zeigen von seiner * mosen Gelehrsamkeit, und besondrrn Fähigkeiten. Die Treue, mit deren Er sein Amt verwaltete, und sein edler' christlicher Charakter werden ihn auf unsrer Acaöemie unvergeßlich machen , so wie die gelehrte Welt in ihm allezeit einen grosm Gottesgelehrten verehren wird. ffacbricbt. Zu Würtzburg sind in der von Jhro Hochfürsil. Gnaden, Bischoffen zu Bamberg und Wurtzburg autorisirten Lotto di Genova 24(6 Ziehung so den 4. -Octobr. geschehen, folgende Nummern aus dem Glücksrad gezogen worden als: ir. 14. 27. Z). 28. ** Die 2 ste Ziehung wird den r ften Octobr. dieses vor sich gehen, werBelie- Hn hat sein Glück varinne zu versuchen, kann sich allhier bey Herrn Johann . . Henrich i)i Gieksische w?cheut!Lch^gemcrnnutzrge Anzeigen Henrich Bauer, Not. pubL in Herrn Vormundsrath Reppen Behau« snug wohnhaft, melden, und aufrichtige Bedienung gewärtig seyn. Ein - wnb avspassrrende vom r. Oct-br« bis den 8. Octobr. 1768. Herr Capitain von Bvßwerth, in Preußischen Diensten paß. durch. Herr Cammerrakh Fischer von Hessen Cassel, paß. -urch. Herr von Gall, Oberjchenk von Hanau, paß. durch. Herr Baron von Löw, von Sternfort paß. durch. Frau Gräfin von Friedhof, kommt von Marburg paß. gurch. Herr von Klebowsky , aus Berlin, paß. durch. " Herr Graf von Wallersheim, Obristlieutenant vom Dragoner Regiment a France paß. durch. Herr Mellor, Schwartzburgischer Hofprediger, paß. durch. Herr Hofgerichtsrath von Schiembach, und Herr Lieutenant Buchnau- vom Regiment Waldeck, paß. durch. Herr von Hartenberg, Obermarschall von Sachsen Gotha, paß. durch. Herr von Verlipsch, und Herr von Humbrach, von Göttingen paßireri durch. Herr Amtmann Koch aus Mecklenburg, paß. durch. Herr Obrist von Hachenberg, von der Hessen Casselischen ersten Guard-, paß. durch. Herr Secret. Stoltz Zeingraf von Krechwalter, paß. durch. Frau JügerMeisterin von Äimtsch von Darmstadt, paß. durch. Gebohrerr und Getauft. Am r. Octobr. Johann Melchior, Johann Conrad Schneiders, Bürgers und Cramers Söhnlein., Verstorbene. Am r. Octobr. der Hochwürdige und Hochgelahrke Herr Reinhard Henrich Roll, der heil. Schrift D. der heil» Gottesgelahrheit erster öf- fentilcher Lehrer, des geistl. .ConfiÜorii Senior, wie auch hochbetrau« ter Superint. des Alsfelder und Marburger Dlstricts. Seines Ruhmvollen Alters d4. Jahr, 10. Monat, s.Tage.