Mesffsche * tii. wöchentlich 5 .j.-t 'N) T^iu irm ch(sl: WkltlUM W Mö Mchnchrci Reunzehentes Stuck. Dienstags dm loten May. 1768.' Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Eklantznis. -----------|—fi— Fortsetzung von Belfegors Heyrath. ^Z^achdem er immer durch die Weinberge, nnd das Rohe, wovon das ganze Land voll ist, und welches ihn verhargUdukchgezögen war, so kam er endlich über peretola in eines MeyerS Hause an, der Hans Matteo hieß. Zum Glücke traf er diesen Mann an, welcher Stroh für seine Ochsen heimfuhr, tzr verspricht ihm, wenn er ihn aus den Händen seiner Feinde erretten wWe,.yie ihm nachsetzten mn ihn ins Gefüngniß zu bringen, so wollte er'ihü reich machen, und ehe er noch von ihm weggienge, solche Versicherungen seines Versprechens geben, daß er gar nicht mehr daran zweifeln sollte. Wenn ich nicht halte, was ich die zusage, fügte er hinzu, so wrll ich mir gefallen lassen, daß du mich wieder in die Hande derjenigen überlieferst, die mich aufsuchen. Man muß wissen, daß Hans Matteo, obgleich ein Bauer, doch ein Mann von kurzer Entschliesung^war, und dem es nicht an natürliche^, Verstände felhte. Er sähe wohl, daß er nichts darbey verlöhre, wenn er ihn zu T . . . wett» * s. das vorhergehende Stück. t? A.', l f< *1 ° Giestrsch^w§chentlich - gemeinnützige Anzeigen J V M 1 4 | 1 erretten suchte, und versprach ihm deswegen, eS zu thun. Er verbarg ihn unter einen Misthaufen, der vor seiner Thüre lag, und deckte ihn überdieseS noch mit einer Menge Rohrblatter und anderer Sachen von dieser Art zu, die er zum Brennen zusammengetragen hatte.. Kaum hatte er den Roderich " versteckt K Äs schon seine Verfolger ankamrn. So sehr sie dem Matteo auch drMen, und so viel Schrecken sie ihm einjagten, so konnten sie ihn doch Mt einmal zu dem Geständnisse bringen, daß er ihn gesehen hätte; so daß sie endlich, da sie immer werter giengen und keine Nachricht vom Dom Roderirh erfahren konnten, wieder nach Florenz zurückkehrten so mißvergnügt rtze man sich vorstellen kann. Nachdem nun Matteo sah, daß sich dieser giose kerm gelegt chatte , so holte er ihn aus dem -Ort, wo er ihn versteckt hatte, wieder hervor., und beschwor ihn sein Wort zu halten. Roderich bezeigte sich bey dieser Gelegenheit sehr getreu , und ich kann wohl sagen k daß es noch niemals ein Teufel so sehr war, und so viele. Dankbarkeit und Erkenntlichkeit äußerte, als w. Er gestand, daß er ihm unendlich verbunden wäre, und versprach, daß er sich alle mögliche Mühe geven iwltte, ihn zu frieden zu stellen, und sein gegebenes Wort zu halten. Damit er ihn ganz von dieser Wahrheit überführen und ihm zeigen möchte, das er nicht sagte, daß er nichts auszuführen gedächte, so erzählte er ihm feine ganze Geschichte, so wie wir sie bisher erzählt haben. . Er. unterriMte. ihp hierauf von dem Mittel, durch das er ihn reich ma# chen wMe; Wisse, Mg^er an, daß, so bald man hören wird , daß irgend eine Danü den Teufel im Leibe hat- es kein andrer Teufel ist, als ich. Du känst versichert seyn, daß ich nicht eher herausgehe, als biß du selbst -gekommen bist, und mich diese neue Wohnung zu verlassen gezwungen -hast. Du wirst hernach nicht vergessen dich gehörig bezahlen zu lassen. Werker sagte er nichts, und verschwand in einem Augenblick vor dem Matteo. Nicht lange daraus breitete sich das Gerücht durch die ganze Stadt Ms, daß die Tochter des Herrn von Anredr, welche an den HErrn Bomrjuto verheyrathet war, besessen wäre. Der Vater und die Mutter versäumten nicht, alle die Mittel anzuwenden, die man gewöhnlich bey einem so verdrüßlichen Zufall zu gebrauchen pflegt. Sie kiesen ihr das Haupt des heiligen Zanobnrs und den Mantel des heiligen Galberts vorhalten; Mein Belfegor lachte nur darüber; es war nun nicht mehr der Dom Roderich von Castillo, es worein vollkommner Teufel. Um jedermann gewiß zu überzeugen, daß das Nebel dieser Jungfer eine wahrhafte Besessen- und Nachrichten. xft Besessenheit sey, und daß sie wirklich den Teuftl im Leihe habe, Einbildung, Krankheit, oder sonsten etwas von der Art sprach HvLa- teinisch besser als die Bücher, disputirte aus der Philosophie, rryd entdeck- te die Sünden vieler gegenwärtigen Personen, die sehr darüber erstaunten/ und nicht gedacht hatten, daß sich der Teufel in so viele Sachen einmischs te. Es war unter andern auch ein Mönch da, welchem RoderÄ einen sehr schlechten Dienst erzeigte. Denn er ließ allen , die-e's nur Höfen wtzll- ten, wissen, daß er schon seit vier Jahren em junges Mdgenin seiner Zelle hielte, die er die Novitiats-Tracht hatte annehmen lassen.. Urtheilet darnach, ob man nun langer an der Besessenheit zweifelte. Indessen war Herr von Amedi wegen dem Unglück seiner Tochter äusserst betrübt ; und da er alle Mittel, welche die Religion und dieArzneykunstdarhieten, w* geblich angewandt hatte, so war er eben in der grösten Anzweiflung, als Harrs Matteo ihn aufzusuchen kam, und ihm versprach, seine. Tochter m befreyen vermittelst 500. Gulden, mit welchen er sich ein Landgut: hey peretola kaufen wollte. Matteo war wirklich ein sehr guter Mann- und würde das Wunderwerk unentgeltlich und aus Galanterie verrichte) haben, aber er hatte itzt Geld nöthig. Herr Amedi nahm den Vorschlag an. Hans Matteo ließ nun gewisse Messen lesen, und ich weiß nicht waS für Ceremonien machen, damit die Sache mit mehr Umständen vor- gehn sollte; und hernach näherte er sich dem Ohre dieser Demoiselle, und sprach: Roderich / ich bin hierher dich zu suchen gekommen , damit du nun dein Wort halten möchtest, das du mir gegeben hast. Ich bin wohl damit zufrieden , antwortete Roderich/ allein ich will noch grosmüthi- ger mit dir handeln. Wisse dann, daß ich dir mehr als einmal Gutes thun will; denn die Gelegenheit, die dich gegenwärtig herbeyführti, ist nicht fähig, dich zu bereichern , und dich nach deinem Wunsche zu befriedigen. Deswegen werde ich, so bald ich diesen Ort verlassen habe, in die Tochter Carls, Königs von Neapel fahren, und laß dir nicht leid seyn, daß- jch jemals herauSgehe, wenn du nicht kömmst und mich bittest. Alsdann wirst du auf einmal ein Mann von Wichtigkeit werden und dich in lauter Seyde kleiden, allein hernach komme mir ja nicht mehr, und laß mich mit Frieden. So bald er dieses gesagt hatte, so verließ er. den Körper dieser Jungfer zur Freude und zum Erstaunen der ganzen Stadt. UebrigenS ermangelte Belfegor nicht, das alles zu thun, was er dem Matteo zuge- fagt hatte. Denn kurz nach dieser Zeit breitete sich durch ganz Italien, da- Gerücht aus, daß die Tochter Carls, Königs in Neapeh besessen wäre- Tr und r fr Gr'eMcye wöchmelich ^gemernnötztze Anzergm Md'besto besser für dett Matteo der |bep dieser Gelegenheit eine reiche Wdte kW Mustek' Alte Mittel, welche die Mönche gebrauchten, wollte'» nichts sagens Sie wandten alles, was sie nm wußten, vergebens an; der-Teufet wollte den Ort nicht anders verlassen, als auf das Wort deS Hans Matteo der Mm vor diesem so gute Dienste erzeigt hatte. Der König erfuhr unterdessen , was in Florenz zugegangen war, und ließ deu' MüSttö an Höf koinmen, welcher auch die Princeßin glücklich cu* tfrtty nachdeln er zuvor einige kleine Umstände beobachtet, und erliche Ce- remonien gemacht hatte, blos um das Geheimniß zu verbergen. Dom Roderich aber hielt ihm noch vorher, ehe er herausgieng, folgende Rede, so wie die alte Chronik erzählt: Du siehst wohl, Matteo, daß ich dir Wort gehaltenbist in Zukunft ein reicher Mann; du kaust nun nach demem Gefallen lebe»< und deswegen glaube ich auch, wenn ich nicht irre, daß ich nun meine Schuld abgetragen habe. Hüte dich nun ja künftighin Nicht mehr bör mich zu kommen, denn ich will dir sonsten hernach eben so viel Uebels anthun als ich dir vorher Gutes gethan habe: zweifle gar nicht daran. Matteo, der sehr reich nach Florenz zurückgekehrt war (denn er hatte Mehr als fünfzig tausend Ducaten vom König in Neapel bekommen) fflnn nün darauf,-wie er seine Reichthümer recht ruhig geniessen wollte, und dachte nicht, daß ihm Roderich noch Verdrüßlichkeiten machen sollte. Allein die Neuigkeiten, die man aus Frankreich erhielt, baß eine von den Töchtem Ludwigs des VII. besessen wäre, vereitelten alle seine Absichten. Dieses war auch fähig genug, einen Matteo in Schrecken zu setzen, dem die Gewalt eines so grosen Prinzen nicht unbekannt war, und der sich zugleich an die letzten Worte des Roderichs genau errinnerte. Da der König nun kein Mittel für einen so seltnen Zufall fand, und erfahren hatte, wie viel Matteo vermochte, so schickte er gleich einen Courier an ihn ab, und ließ ihn bitten, nach Paris zu kommen. Aber Matteo schützte ich weis nicht was für Ursachen vor, die ihm das Mittel benähmen, bey die- ftr Gelegenheit Jhro Majestät seine Dienste zu bezeigen; der König war also gezwungen, an seine Herrschaft zu schreiben, die ihn zwang, nach Paris zu reisen. Als er daselbst sehr bekümmert angekommen war, und noch voller Ungewißheit, wie er das verrichten sollte, was man von ihm ver- kangte, so sagte er zum König, daß es wohl seine Richtigkeit hätte, daß er ehedem einige Besessene geheilt , aber deswegen dürfte man nicht glauben, daß er alle Biftssene emiren könnte, die ihm nur vorkämen; zumal dy es manchmal Teufel gäbe, die- von einet so böse» GelyüthSart wären, 'daß im& Nnchrichtett. fff daß sie sich weder aus den Drohungen ndch aus ReWons-Gebräuchen etwas im geringsten nur machten. Uebrigens sage er Vas nicht deswegen, weil er es nichts gerne thäte, was man von ihm verlangte, sondern damit Jhro Majestät ihm verzechen möchten, falls ihm feine Sache nicht gelin- gen würde. Der König der diese Reden angehört hatte, schien- sehr beunruhigt zu seyn, und sein Zorn war sogrvs, daß sr^dem Mattel drohte, er wollte ihn hangen lassen, wenn er nicht den Teufel aus dem Leibe derPrinzeßin jagte, und übrigens wäre es eben so leicht zu Paris Wunder zu thun, als zu Florenz und Neapel. Diese Worte verursachten eine seltsame Bewegung in dem Hans Matteo; denn er glaubte nicht, daß es ein Vergnügen wäre, zu Paris gehangen zu werden, und sähe doch auch wohl ein, daß gar nichts zweydeutiges in den Reden des Königs war. Der Beschluß folgt künftig. Akademische Neuigkeft. Am 16. April wurde der höchste Geburtstag unsers durchlauchtig- I sten Fürsten und Herrn von der hiesigen Academie der Wissenschaften öffentlich gefeyert. Morgends um r o.Uhrversammleten sich sämtliche Mitglieder in derCon- sistorial * Stube des Collegien * Gebäudes. Der Herr Vice - Canzler Äortbolt eröfnete der Versammlmg im Anfänge in einer vortreflichen lateinischen Rede den Endzweck der heutigen feyerlichen Zusammenkunft und führte zugleich, um die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer noch mehr zu erhöhen, den überaus rührenden Umstand dabey an, daß heute der Tag eines Fürsten gefeyert würde, der unter allen Fürsten , die gegenwärtig Deutschland beherrschen, der älteste wäre. Im Fortgänge dieser Rede erzählten Seine Magnificenz eine kurze Lebensgeschichte unsers durchlauchtigsten Herrn Landgrafen, worin Sie unter andern die richtige Anmerkung machten, daß die Liebe zu den Künsten und Wissenschaften unter die eignen und angebohrnen Tugenden der Landgrafen von Hessen-Darmstadt gerechnet werden müßte. Diese schöne Rede endigte sich mit dm treuesten Wünschen, daß es dem Allmächtigen gefallen möchte, das Leben unsers besten Fürsten, das so voll von Ruhm und Gnade ist, noch sehr weit zu verlängern und diesen freudenvollen Tag, der jedem Patrioten so T 5 merk- *54 Messisch«»rchentlich, gemeitindgige Mdgtn wttktvürdig ist, noch sehr ost rum Glücke des ganzen hochsürstlichen Hau, stö und aller Unterthanen erscheinen zu lassen. Der Herr Rath Adam hielte hierauf eine französische Lobrede auf' unsern gnadigsten Fürsten und Herrn, welche ebenfalls mit den eifrigste» Wunschm fur tue noch langre Erhaltung des theuersten Lebens unsers huld. reichsten Fürsten und für den ununkerbrochnen Flor d-S ganzen durchlauchtigsten Hauses beschlossen wurde. *w; . Der Herr Sekretair Müller las sodann verschieden« Antwortfchrei- die ihm von einigen neuerwählten Mitgliedern aus die «haltenen Diplomata waren zugeschickt worden. Unter diesen wa- ttn:das,Antwortlchreiben Seiner Hochfürstlichen Durchlaucht von Ho- 'Ingelfingen, als hohen Ehren«Mitgliedes; des Herrn geheimen Raths von Zwierlein, des,üngern, zu Wetzlar, und des Herrn Professor Rumpels zu Erfurt, als ordentlicher Mitglieder. Darauf tbeilte Ks/r O. Nebel die Antwortschreiben von dem Herrn Hofgerichtsrath v! Strack zu Maynz und von dem Herrn Leibmedicus O. Kempf zu Hom- -• «i. bl<^n unterhielt Herr Superintendent D. Bechtold die So« kietät mit einer Abhandlung : de genuina furoris pogtici notione & qnando fit e»n»p« Auch diese Abhandlung wurde von Seiner Hoch« "uwen m,t den frömmsten Wünschen für di« «och längt« Fortvau» des unschätzbaren Lebens unserS durchlauchtigsten Fürsten und Herrn be- |Cvio||etL .x Der Herr Bergrath v. Baumer endigte die aame Heimlichkeit Mt eurer Abhandlung: von den Bestandtheilen und heilsamen Kräften des Carbischen Sauerbrunnens, und versprach, von demnützlichen Gebrauche dAlben in besondern Krankheiten nächstens einen weiteren Vortrag zu - , ' ‘ \ Avertiflement. Weil man immer noch in unfern Gegenden diejenigen Eltern für Tür« ken und Heyden anzusehn pflegt, d,e ihren Kindern die Blattern ineculiren fSSci-A1? iu 6le'tr uner&örten Operation dahingeben, so wird es seht säncklich seyn, von diesem Vorurtheile sie zu bekehren, wenn wir Etemvel avfubW"-daß eS schon in unsetn benachbarten Gegenden Leute, Me auch güt« Ehnsteg und zärtliche Eltern sind, kein .Bedenken getragen haben, ihren mrd Nachrichten ijf ihren Kindern diesen Vortheil (und das ist die JnseuMon) zu erzeigen. BloS die Seltenheit macht solche Sachen fürchterlich, und unsere Enkel werden sich emmal wundern, daß wir bey einer so augenscheinlich vorthest- hasten Sache noch so vielen Scrupel haben äusser« können. Herr Leibmedicus Reusch, der in aller vabey gehörigen-WW- schast erfahren ist, hat nach der Suttonischen Methode 7. Kindern in Weilburg mit dem besten Erfolg die Blattern eingeimpft , wovon wirklich schon v glücklich genesen, und die übrigen auch in kurzem hergestellt seyn werden. Auch bey denjenigen Kindern, die die natürliche Blättern haben, hat man die Diät, die man bey der Jnvculation zu beobachten pflegt., für weit besser, als die gewöhnliche gefunden. Wir hoffen, daß man auch in unferm Lande bald ein VorrrttheiM* legen wird, das man durch die tägliche glückliche Erfahrung so sehr hesta- tigt sieht, daß es so wohl eine Schande als ein wirklicher Nachtheil für uns ist, es länger bey zu behalten. auspaßrrende vom zc>. Aprü. 1768. vis dm May. 1768. Herr Regierungsrath Mildeberger, Herr Amtmann Katz, und Herr Rech- nungs-Probator Müller, von Darmstadt, log. im Einhorn. Herr von Klingraff, ehedem Capitain in Dänischen Diensten, paßiret durch. Herr Obrist von Cranfelt, von den Sachsen Gothaifchen Truppen, paßi- ret durch. Herr Graf Gertz von Schlitz, komt von Wetzlar, log. im PosthauS. Herr von Güldencron Kammerherr vom König in Dennemarck, paßiret durch. Herr Graf Esterhazy Obrist, und Herr Baron von Kleinenberg Major, in französischen Diensten, paß. durch. Herr Baron von Dalberg , Burggraf zu Friedberg, paß. durch. Herr von Ziethen, Obrist in Sardinischen Diensten, paß. durch. Herr von Saldern, Geheimder LegationS-Rath in Rußischen Diensten j paß. durch. Herr Graf Lüwengell aus Schweden, komt aus Franckreich, paß.dmch. Herr Baron von Gemmingen Assessor von Wetzlar, paß. durch. Hm 10 Siesfisthe wSchentlich - gemekttnStztze AuzeigeH Herr von Ludwigen, Major von den Preussen, paß. durch. Herr -Oberamtmann Falckner von Eberach, log. im Posthaus. Gebohren und Getauft. Am is. April Maria Margaretha Johannetta, Johann Morltz Rinn, Bürgers und Fuhrmanns allhier, Töchterlein. Am r-. April. Georg Daniel. Johann Adam Keil, Bürgersund Schu- ZU machers Söhnlein. . r.M.rz. April. Friederich Jacob, Georg Caspar Rinns, Bürgers und ns:' Fuhrmanns, Söhnlein. Verstorben. r Am n. April. Emmerich, Johann Matthias Georg Lierß, Bürgers und Schloffermeisters, Söhnlein. AM iz. April. Philipps Henrich Stohr, Bürgers und Handelsmanns, Söhnlein. Eod. Anna Maria Zinserin, Johann Conrad Zinsers, Bürgers wie auch Schwartz-und Schönfärbers, eheliche Hausfrau. Am 20. April Christoph Ludwig, Herrn Friederich Lucas von Hert, Hochfürstlich Heßischen RegierungS - und Consistoml • Raths allhier, Söhnlein. Frucht-und andere Prcißc am Markttag den ,7. May. 1 । fl. alb. pf. tb. alb. pf. 1 Achtel Korn - 2 20 1 Ochscnfleisch # 2 6 r Achtel Gerste # 2 15 ; 1 Kalbfleisch -- 1 6 t Achtel Waitzen 5 10 » 1 Rindfleisch ; 2 1 Achtel Hafer $ 2 1 Kühfteisch - 2 4 1 Meste Erbsen / 14 t i jSchiveineflcisch 3 1 MesteLinsen $ ♦ 14 $ r!Hammelflersch 2 4 1 Pfund Hirse - 2 - r jSchaffieisch 2 r Pfund gesichelte r Bockfieisch - 1 4 Gerste ---,14 Wurst - z 1 Pfund klein ge- i!Kalbögclüng 1 4 schelte Gerste -1 2 - r! Kalbs -Leber 1 4 iMaaßFruchtBrandew. i2alb. lPs. Bratwurst 5 alb. rPf. Becker Preist. 768. Gieser £0 tb.f 1' Karpfen 1 j Hecht > 1' Persing - r Barmen 1' Schleyen 1! Butter - ?aas alb. 6 5 5 3 3 4 Vf. 4 4 4 Pfund. fi. lo Rindsfett j loHamelsf. 1 1 Lichter 1 . 10 Eyer inländische Sei alb. iS iS 7 2 fe6c Pf. tlb. $ r Loth Qu. 25 5 3 alb.ipf. Brod, f I 4 ButterBretzelj # i 4 LsthaQu. 11 18 3 1 Weck - Teitscher t 1 alb. pf. i 4 ♦ 4