Mesflsche .* wöchentlich- gemelMW Mktzcn M Vachrtchten Achtjchmtes Stück. Dienstags den rem May. r?6s. Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. Belfegors Herrath; Aus dem Jtaiiänischen ins Franj»sische und aus diesem ms Teutsch« 6betgbr Weiber i dieses klingt nicht fein! Gellere. iMUn alten Chronicken von Florenz ließt man, daß eine Person,' die sehr heilig war, und deren Leben die Bewunderung ihres Jahr, ¥a» hunderts gewesen ist, einstens , dem Geiste entrückt, «ine sehr seltne Erscheinung gehabt habe. Dies- heilige Person bemerkte, daß die Seelen der verdeyratheten Männer, welche Schaarenweise $ut Holle Stengen, beynahe einstimmig sagten, daß sie, wenn sie keine W-iber genommen hätten, niemals ju einem solchen Unglück wären gebracht worden; so daß endlich Minos und Rhadamantus nebst dem ganjen höllischen Senat« sehr erstaunt darüber tu seyn schienen. Sie konnten in der That nicht so« gleich dßse R-den für wahr halten; indessen sahen sie doch , daß di-nem„. chen Klagen sich täglich vermehrten. Diese« zwang sie endlich, d-m pl». t» einen Bericht davon abjuiiatken. Auf diesen Bericht, den mainihm. i4i Giessifch^ wöchentlich ♦ gemeinnützige Anzeigen gemacht hatte, ohne seiner Gemahlin, die diese ganze Woche über krank war, etwas davon wissen zu lassen, kam ein Befehl, daß man die Sache so genau als möglich untersuchen, und alsdann diejenigen Mittel ergreifen sollte, die man für die sichersten hielte, hinter die Wahrheit zu kommen. Zu gleicher Zeit wurden alle hohe Collegia versammelt: die Prinzen, die Herzoge, die Pairs und dir Baronen fanden sich ein. Noch niemals war die Gesellschaft so schön gewesen, aber noch niemals hatte sich auch eine Sache von so groser Wichtigkeit gezeigt. Der gute Heilige, der dieses alles vorgehen sah, sagte, daß piuto folgende Rede an die Versammlung gehalten hätte: ,, Meine Theuerste und Vielgeliebteste! Ich besitze zwar mein Königreich nach dem Decrete des Himmels und des unvermeidlichen Schicksals, welches ehedem die Regierung über dasselbe hatte; und dieses Decket ist zwar unwiederrufiich, Kraft dessen ich weder dem Urtheil der Götter noch der Menschen unterworfen bin; weil aber diejenigen, die sich den Gesetzen unterwerfen können, und ein fremdes Urtheil höher zu schätzen wissen, als ihr eignes, allezeit am klügsten verfahren: so habe-auch ich beschlossen-, eure Meynung zu veröehrjren, damit ich weiß, wie ich mich in einer Sache zu verhalten habe, die unserm Reiche mit der Zeit einen nachtheiligen Ruf verursachen körüite. Alle Seelen der Männer, die in unsren Staaten ankommen, sagen, daß ihre Weiber die Ursachen davon waren. Und da mir dieses unmöglich vorkömmt, so befürchte ich sehr, man möchte, wenn wir ihnen sogleich auf ihre Aussagen glaubten, hernach von uns als von allzu grausamen Göttern reden; und wenn wir ihnen nicht glaubten, so befürchte ich wieder, man möchte überall sagen, daß die Liebe zur Gerechtigkeit dasjenige nicht seye, was uns am meisten rührte. Es ist unstreitig viel Leichtsinn, auf die blose Erzählung dieser Seelen einen Ausspruch zu thun; und auch viel Ungerechtigkeit, die Sache nicht mit Sorgfalt zu untersuchen. Nachdem ich nun dem Uebek, welches entweder die Ueberei- lung, oder die Nachläßigkeit verursachen könnte, zuvor zu kommen gesucht, und kein Mittel, welches dazu leicht genug gewesen wäre, gefunden: so habe ich euch hier versammlen wollen, damit ihr mir mit eurem Rathe bey- pehn möchtet, und damit meine Regierungauch in Zukunft allen Vorwurf vermeide, so wie man bisher wider meine Aufführung nichts einzu- wenden hatte. „ Niemand war zugegen, der nicht gestehen muste, daß die Sache von der äussersten Wichtigkeit wäre, und genau betrachtet zu werden verdiente. Das Resultat der Versammlung war zwar, daß man die Wahrheit durch alle «sinnlichr Mrelmtdeckenmüßte, allem man fand dich und Nachrr'chtM i4t dssse Mittel nicht. Denn einige waren der Meynung, baß man nur Eins gewisse Person auf die Welt schicken sollte, andre glaubten, daß eS derer mehrere seyn müssen, und daß man die Wahrheit der Sache durch die Erfahrung mehrerer Personen besser entdecken könnte r aber noch andre, welche strenger ssntirten, glaubten, daß man alle diese Umstande nicht nöthig hatte, sondern daß man nur zu einer Zeit eine gross Menge auf die Folter bringen dürfte, um durch die Heftigkeit der Schmerzen die Wahrheit her- auszubringen. Endlich fiel aber doch die Mehrheit der Stimmen dahin, daß man eine einzige Person wählen, und dieselbe auf die Welt schicken sollte; die ganze Gesellschaft trat dieser Meynung bey. Allein da sich niemand darbot, der eine solche Verrichtung freywillig auf sich genommen hatte, so wurde befohlen, daß das Loos diese Sache entscheiden sollte. So gleich zog man Zettel, und das Loos traf den Belfegor. Und hier kann man sagen, daß sich das Glück niemals mit dem Verdienste besser vereinigt hat. Denn Belfegor war in der That kein gemeiner Teufel, und wenn man weiß, daß ihn Pluto zum Feld-Marschal seiner Armeen gemacht, so wird man aufhören , an dieser Wahrheit zu zweifeln. Bcy allen dem hatte er gerne eine solche Verrichtung von sich abgelehntr aber der unumschränkte Befehl des Pluto zwang ihn zu gehorchen. Er nahm also die Bedingungen an, die ausdrücklich in dem Befehl bestirmyt waren; nemlich, daß man unverzüglich demjenigen, der die Reise nach der Welt unternehmen würde, hundert tausend Ducaten auszahlen, er selbst aber verbunden seyn sollte, nach Annehmung der menschlichen Gestalt eins Frau zu heyrathen, und wenn es sich thun liesse, zehn Jahre mit ihr zu leben; hernach sollte er sich stellen, als wenn er stürbe, und wieder in die Hölle zurückkehren, durch seine eigne Erfahrung bestättigen, was eigentlich das Glück und das Unglück der Heyrath seye, und der Gesellschaft voy allem einen getreuen Bericht abssatten. Ferner enthielt der Befehl, daß ex während dieser Zeit allen Beschwerden und Mühseligkeiten , denen nur die Menschen unterworfen sind, auch unterworfen seyn soll, ohne selbst das Gefängnis , die Krankheiten und die Armuth davon auszunehmen; wen er sich hingegea durch List und Geschicklichkeit heraus zu wickeln wüste, so solle ihm daö erlaubt seyn, und man wolle sich daran nicht ärgern. Belfegor nahm die Bedingung an, er empfieng die hundert tausend Ducaten, er kam auf Die Welt, unh nachdem er aus seinem Kriegsheer so viel an Pferden und Bedienten ge, nommen, als er nöthig hatte, so kam er mit einem sehr netten Equipage zg Florenz an. Er wählte diese Stadt vor allen andern deswegen/ weil sie S * ihm «44 GieffWe wSchenüLch^semeittttStztze Steigen ihm zu der Absicht/ die er hatte/ die bequemste schien/ nemkich mit seinem Gelds zu gewinnen/ und es auf-Jnteressen auszuleyhen. Er ließ sich Dom Roderich de Castillo nennen / mietete ein sehr schönes HauS in der Vorstadt (dgmsantt / und damit niemand wissen konnte/wer er war/so gab er vor er habe sehr jung Spanien verlassen/ und nachdem er nach Syrien gesegelt sey/ habe er sich zu Aleppo niedergelassen/ wo er alles das Vermögen/ das er belasse / erworben hatte/ nach einigem Aufenthalt in diesem Lande aber wäre er nach Italien gekommen/ in der Absicht/ sich in einem Lande zu verheyrathen, das viel gesitteter wäre / und mit seiner Neigung mehr ubereinkäme/ als andre. Uebrigens war Dom Roderich ein sehr schöner Mann; ungefähr/ wie es schien/ dreysig Jahre alt; und da er in kurzem zu erkennen gegeben hatte/ was er für gross Reichthümer besitze; auch täglich durch seine Freygebigkeit zeigte/ daß er den Gebrauch derselben !gut verstünde; so fanden sich viele an Töchtern reichlich gesegnete, aber an Geld sehr arme Edelleute zu Florenz / die ihm zu verstehn gaben / daß sie ihn von Herzen gerne in ihre Familie einnehmen würden. Dom Roderich/ welcher die Wahl unter seinen Geliebten hatte, zog eine darunter allen übrigen vor; (es war aber auch ein sehr schönes Frauenzimmer) die Geschichte sagt/ daß sie Honesta hieß / und die Tochter des AmerrcoDo- narr war/ der ihrer noch drey andre zu verheyrathen hatte/ wie auch drey Söhne/ welche zwanzig bis fünf und zwanzig Jahr alt waren. Allein obgleich der Herr von Amerr'co aus einer der vornehmsten adelichen Familien zu Florenz gewesen ist/ so kann man deswegen doch sagen/ daß er sehr arm war/weil er viele Kinder hatte/und daß sein Adel ihm sehr beschwerlich fiel. Doch Dom Roderich half diesem allen ab; denn er nahm die Unkosten die seine Heyrath verursachten > allein auf sich / und es gieng da- bey so glänzend und prächtig zu / daß nichts vergessen war/ was man bey solchen Gelegenheiten nur wünschen kann. Unter andern Bedingungen/ die dem Herrn Belfegor vorgeschrieben wurden/ war/ wie wir schon gesagt/ auch diese/ daß er/ so bald er die Hölle verlassen hätte/ allen menschlichen Leidenschaften unterworfen feyn sollte. Sogleich fiengeralsoan/anden Ehrenbezeugungen und der Pracht der Welt Vergnügen zu finden; und so sehr er auch Teufel war / so bekam er doch einen Geschmack an dem Lobe und den Schmeicheleyen der Menschen; er fand/ daß dicß eine ganz artige Sache wäre/ aber was ihm so angenehm vorkam/ kostete ihn auch viel Geld- Nun kam noch mehr hinzu: denn er hatte die Honesta nicht W* als er ganz rchnd in Pt MM wurde; erfand, ich weiß nicht was und Nachricht^ an ihr i das ihn so erhitzte, daß ihm dergleichen noch niemalöbiWnet war So bald er sie traurig sähe, oder nur das geringste Mißvergnügen an ihr bemerkte: so verfluchte er gleich die Commißion die er auf sich genommen hatte; und schwur laut, daß er ein unglückseliges Leben führe« Ich darf hier nicht übergehn/ daß Honesta bey ihrer Heyrath Adel und Schönheit dem Roders mit brachte/ aber auch ihren gewöhnlichen Stolz und Herrschsucht nicht vergaß: zwey Eigenschaften/ die so merklich an ihr waren/ daß Roderich, der doch den Stolz des Lucifers'gut kannte , und ihn mefr als einmal erfahren hatte/ doch verstcherte, daß der Stolz seiner Frau deS Lucifers seinen noch weit überträfe. Diese Herrschsucht aber wurde noch weit gröser, als sie die brennende Liebe gewahr wurde, die ihr Mann zü ihr hatte. Nun glaubte sie ihn unumschränkt beherrschen zu können, und ihn herumzuführen/ wie sichS gehörte/ und deswegen regierte sie über ihn alS souveraine Küniginn , sie verfuhr ohne Mitleiden und ohne Hochachtung gegen ihn; und wenn er ihr etwas versagte/ so ermangelte sie nicht, ihm zu zeigen, daß sie sich aufs Schimpfen und Schmähen eben so gut verstünde/ als andre Personen von ihrer Art. Urtheilet darnach von dem Leidwesen und den Trübsalendes Dom Roderich von Castillo! Die Betrachtug indessen über seinen Schwiegervater, über die Brüder seiner Frau, und deren Ar- much und über die Heiligkeit der Ehe;, vor allen andern aber die Liebe und die Zärtlichkeit / die er gegen seine Frau hatte, machten, daß er diese schlechte Begegnung gedultig ertrug. Ich will hier gar nichts von den ausserordentlichen Ausgaben reden/ die er zu prächtigen Kleidern verwenden muste, indem seine Frau / nach dem gewöhnlichen Geschmacke der Florentinischen Damen/ alle Wochen die Mode änderte; sondern noch eine andre Sache fiel ihm sehr beschwerlich ; er war nemkich gezwungen, wenn er Friede haben wollte, seinem Schwiegervater mit Gelde beyzustehn, damit er seine übrigen Töchter verheyrathen könnte; zu welchemBehuf er eine sehr beträchtliche Summe hergeben muste. Er mußte noch mehr thun, um das gute Verständniß zu erhalten, und wenn alles ruhig zugehn sollte; er mußte nemlich einen von seinen Schwagern mit einer grosen Menge wollner Zeuge in die Levante, und den andern mit seidnen Stoffen nach Frankreich und Spanien schicken, dem dritten mußte er auch aushelfen, indem er ihm so viel geben mußte, daß er eine Eoidschlagersbude zu Florenz errichten konnte, S i -DM *46 M«ssische «?che«tlich ♦ MmekmStztz« Anretzen Dieses alles, wie ihr seht, zusammen genommen; war schon hinläng» lich genug, einen armen Teufel zu incoinodiren. Und doch wieder ei» neues Elend! ES ist keine Stadt in Italien, die zur CarnevalS Zeit, und auf St. Johannes mehr verschwendet, als Florenz; und eben Key dieser Gelegenheit wollte auch Honesta schlechterdings, daß ihr Roderich durch die Kostbarkeit der Gastereyen, derBälle, und anderer Lustbarkeiten, die wahrend dieser Tage etwas gewöhnliches sind, alle Personen von Stande übertreffen sollte. Demungeachtet ertrug er dieses alles aus den nemlichen Gründen, di« ihn das übrige hatten ertragen lassen; und vielleicht hakten ihm alle diese Beschwerden, ob sie gleich äusserst »erdrüßlich und hart waren , noch erträglich und süsse geschienen, wenn er nur für seine Gedult wenigstens Ruhe in seinem -Hause hätte haben, und den fatalen Zeirpunckt seines Ruins in Friede erwarten können. Allein Dom Roderich von Lastillo erfuhr ganz das Gegentheil; äusser den Unkosten, die man ihm verursacht hatte, t»g ihm die Hersch sucht seiner Frau tausend andre Verdrüßlichkeiten zu r denn endlich fanden sich keine Bediente, noch Arbeiksleuke mehr, die nur drey Tage hinter einander in seinem Dienste aushalten konnten. Dieses machte ihm ausserordentlichen Verdruß, indem et sähe, daß es ihm nicht möglich wäre, Leute, die sich seiner Sachen mit Eifer annahmen, in seinem Hause zu behalten. Freylich, wie konnten die Menschen da bleiben, da die Teufel selbst, Cie et mit sich gebracht hatte, lieber wieder in die Hölle zurückekehren, und sich die Fußsohlen wollten verbrennen lassen, al« aus dieser Welt unter der Herrschaft einer solchen unausstehlichen Frau leben? Roderich/ der auf diese Art ein Leben voll Unruhe und Elend führte, ÜberdieftS alles, was ihm an Geld« übrig geblieben war, ausgegeben harte, fieng nun an auf die Hofnung des Profits zu leben , den er durch die Schiffe zu machen gedachte, welche et in den Orient und Occident ausgeschickt. Weil er nun noch in der Stadt Credit hakte, und doch gerne fich immer noch in gutem Zustand erhalten wollke, so borgte er Geld von den- senigen, die eS zu verleyhen pflegen. Wie nun Leute von dieser Profeßion in ihren Angelegenheiten nicht leicht verschlafen, so bemerkten sie wohl, daß er sich eben nicht sehr bekümmerte, sie zur bestimmten Zeit zu bezahlen. Seine Börse war itzt depnahe ganz leer, und seine Umstände aufs äusserst« gebracht, als er auf einmal zwey so traurige Nachrichten erfuhr, als er sie nur erfahren konnte. Die erste war, daß einer von den Brüdern der ' • '' 2 . V Honest» - vnd Nachrichten. Honesta alles, waS ihm Roderich unter Händen gegeben hakt, iiuMür- stln verspielt hätte. Die zweyre war nicht mehr werth, al- die erste, M dem sie ihn davon unterrichtete, daß sein andrer Schwager auf dem 9$ücfc tpege nach Italien nebst allen seinen Waren umgekommen wäre. Die Sache war kaum zu Florenz bekannt worden , al-- sich schort die Gläubiger des Rodnchs insgesamt versammelten. Sie glaubten, daß er unwiederbringlich verlohren wäre; weil sie sich aber, indem der Zah- lungs* * Termin noch nicht gekommen war, auf keine andre Akt herauslaffen konnten: so beschlossen sie alle, daß man ein wachsames Auge auf ihn Ha- Haben müßte, aus Furcht, er möchte sich heimlich fortschleichen, und sie hintergehn. Dom Roderich auf der andern Seite sähe wohl ein, daß sein Unglück nicht mehr abzuwenden wak, wußte auch wohl, wozu ihr dahöllische Gesetz verbände, deswegen fiel er darauf, ein Pferd zu nehmen, und ohne lange zu überlegen, sich davon zu machen, diesesgieng auch dests leichter von statten, weil er hart an dem Thor del Prato wohnte. So bald er nur abgereißt war, so breitete sich der Lerm unter seinen Gläubigem aus- Sie nahmen ihre Zuflucht zur Obrigkeit, und liefen ihn nicht nur durch CourierS und Gerichtsdiener verfolgen, sondern machten sich noch dazu alle mit einander auf den Weg, um entweder eher Nachricht von ihryl einzuholen, oder weil sic vielleicht befürchteten, daß Leute von dieser Gattung , die in Italien nicht mehr werth sind, als andrer Orten, ihn um etliche Dukaten loß lassen möchten. Unterdessen hatte Dom Rode, n'cbr der nicht dumm war, und der es auch bey diesen Umständen nicht seyn durfte, wohl daran gedacht, was sich zuttagen könnte; nachdem er also im Galop eine halbe Merle ungefähr zurück gelegt hatte, so entschloß er sich, die Landstraße zu verlassen, welches er auch that. Allem in diesem Falle mußte er sein Pferd im Stiche lassen; denn da das Land von einer Menge Gräben durchschnitten war, so setzte ihn dieses in die Nothwendigkeit, sich zu Fuße aus dem Staube zu machen, welches ihm recht gut glückte. ' • i Der Beschluß folgt nächstens. 7 .. Avertißement. • - Ein junger Mensch, der eine gute Hand schreibt und einen lateinischen Terminum versteht, sucht bey einem Amtmann oder einer andern obrigkeit, lieben Person Dienste als Schreiber und verspricht überdiefeS ein halbes Jahr umsonst zu dienen. Wer seine Dienste verlangt, kann pch bey Verlegern dieses melden. W Meftrsch- wSchemlich - semeitmStzlge AttzeiM Die rte Claffe der Freyherrlichen Forstmeisterischen Ducaten-Flachs- undpretieusen Lotterie zu Auffenau, ist gezogen worden,, und Die Listen sinh davon eingelangt, eS können die Herrn Interessenten dieselbe einsehen ob ihre Loose getroffen, die dritte und letzte Classe wird mit i p.io kr. renovirt wiD wird den i6. May völlig ausgezogen.. Em-und auspaßirende vom rz. April. 176s. his dm r-em April. 1768. Herr von Forstmeister, komt von Cassel, paß. durch. Herr Baron von Hortug, und Herr Baron von Scharck, vom Fürst von Fürstenberg, paß. durch. Herr Ober-Jager Müller von Wildungen, paß. durch. Herr Lieutenant Taube, von den Braunschweigischen Truppen, logirtlim Hirsch. Herr von Benckendorf, Geheimder-Rath und Oberstallmeister von Gotha paßiret durch. Herr Hosrarh Fleischmann, vom Fürst von Schwartzenberg, paß. durch. Herr Regierungsrath Böhmer, vom Chursächsischen Hof, paß. durch. Herr Hosrath Usner, von Lich, paß. durch. Herr Lieutenant Ascherschlim, vom Prinz von Preussen, paß. durch. Herr Graf Gerstdorf, aus Sachsen/ paß. durch. Herr Oberamtmann Zalckner, und Herr Gerns, von Cberach, log. im Posthaus. * Hm von Nolding, und sein Hofmeister, log. im Löwen. Herr Regierungsrath von Breitenbach, von Darmstadt, paß. dnrch. Hm Ingenieur - Capitain Kellermann, von den Hessen Caffelischen Truppen, paß. durch. Herr Baton von Groodt, von Hannover, paß, durch. Herk Doctor Starck, und Herr Doctor Müller, von Frankfurt, paß durch. r Herr Amtmann Algeir, von Bingenheim, log. im Einhorn. Extra logirr. Herr Lieutenant von Linsdow, von den Preussen, log. bep der Frau Majorin vowLinsdow. Hrncht,und andere Preiße am Markttag den 30. April. 1768. Gieser Maas, ist von voriger Lösche gleich ünb ohnvetandert,