Viesffsche * wöchentlich- WWW MM» W Dachrichte» Sechs und Zwanzigstes Stück. Dienstags ten lotetrjimtx 1767» __________________________—-------------- , L* 1 Mit Hochfürst!. Hessen/ Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. r---1 nfi ‘ i 1 . Von dm ungegründecen Llagm über dm Mangel eine» vemünk, etgen Umgangs- " ßT^idnmann ist geneigt di« Schuld seiner. Fehler auf andre |u schieben/ AM unv Leute dievermögeihre« eignen Betragens sich bw allen Vernünf. Vä» kiaen verhaßt machen, klagen nicht selten über den Mangel de« Um. aana«, und der Freundschaft, ob sie gleich sechsten allein schuld daran sind. Wollten ste dasselbe nur ein wenig untersuchen, so würden sie finden, daß vttnünitiae und gesittete keuteso gar Unrecht nicht haben, wenn sie sich ih. rem Umgang auf alle Art entstehen, und ihr« Gesellschaft de» aller Gel«, genbeit bernterben. ejnm(lb( bie ersten Regeln der Höflichkeit: Er iß unaeschliffen, und plumpt bey einet »eben Gelegenheit grob heran« r ©ein« Ausdrücke und Manieren find bäurisch: und wenn er kein galonnirtes Kleid " ^tiae, io würde man ihn für einen Fuhrmann ansehen. Wer die gering. sie Empfindung hat, der kan flch unmöglich überwinden , mit ihm kellschMlU machen, weil er bey andem keuten alle Augenblicke seinetwegen Gamroth werden muß, wenn «rauch gleich M sein« Person alle Grob, »eiten verdauen wollt«. b äfi Meflsthe VvZKMlich - gemrinnSyrge Anzeige« Melinde ist imGrgMtheil viel zü spitzfündig als daß man mit ihr Umgang machen könnte. Ich will so gutftyu und glauben, daß sie nicht aus Bosheit andre Leute bey der germgstin Veranlassung adzusühren »siegt: es ist vielleicht nur ein Fehler der Eichung, ahrL Eltern Haden ßch gefreut, wenn das kleine, Töchterchen einen spitzigen EinftUl gehabt hat: He haben eS bewundert: lrH dieses hat ihm den unfertigen G.danken in den ^öpf gesetzt, daß es ein Beweis dds Verstandes, des Witzes, und der Artigkeit sey, wenn man andern Leute die Worte auffängt und verdreht , und sie lächerlich zu machen sucht. Patin ist wirklich weit schlimmer. Er ist ein Spötter aus Bosheit. Sein erster Versuch,, den er bey Wer Bekanntschaft mit jemand macht, besteht darinnen, daß et W zum besten haben will. Er probirt «S auf alle Art, und findet er, daß sein neuer gekannter ihm in der Geschwindigkeit der Einfälle oder deS Mundwercks nicht gewachsen ist, so kan er gantze Stunden hinbringen, ihn lächerlich, aber auch zugleich ihn zu seinem Feinde zu machen. Auch in Gesellschaft solcher Leute, bey denen rr seine Spöttereyen zurückhalten muß weil sie ihm überlegen sind, kan er Me Bosheiten nicht lassen. Es komt kaum ein dritter hinzu, so macht et Kch an ihn. Er bedenckt nicht, daß es der Gesellschaft, die den neuange- jommnen aus vielen Ursachen werkh hält, eine schlechte Freude ist denselbi- -m vttltzünt und berrtttettMscheN. Er Mcht sich dadurch bey vielen Lcu- ftn aufWmal verhaßt. ^Jedermann weicht ihm aus, wenn en chn von ferse kommen sieht. - Wenn sich Patin nicht ändern will , so sollte er doch wenigstens aufhören, sich über den Mangel des Umgangs zu beklagen: Henn dec Fehler.liegt biss an ihm. Wenn ihm aber dieses nicht ansteht, jo rathe ichihm, daß er mit seinen Spölterchm dieLeute gehn laßt, und sich an die Religion macht. Da ein groser The,l dieses für eine desondre Stär- cke deS Geistes halt, und viele die nicht so viel Wrtz oder Muth haben, AitzüspotteN, sich doch hertzlich über eine jede solcher Spöttereyen freuen, so wird er vielleicht bald für einen Mann von Einsichten und Lebensart gelten, oder wenigstens doch nicht so viele Leute, an deren Gunst ihm immer noch mehr, als an einer duncklen und ungewissen Ewigkeit gelegen ist beeidigen. Soilus ist kein Spötter sondern ein sehr ernsthafter und natürlicher Tadler. Allzusehr eingenommen von sich selbst , will er die gantze Welt »ach sich bilden. Alles was ihm vorkommt scheint ihm unschicklich, unrecht und unvemünftlL. Wenn er am Ruder säße, so müste alles anderst ftvnr *■ vnd pTachrzch^ ftyn: seiner Meynung nach, verstehen Istine Obern weder Gerechtlgkekt noch Haushaltung. Das Verderben in allen Ständen hält er für so gro-, daß er keiner einzigen Person schont, von der er glaubt, daß sie das ihrige hierzu beptrage: und wer ist hiervon ausgenommmen als er selbst? Gesetzt Zorlus hatte in den meisten Fallen recht, wer kan eS anhüren, wenn ex jo viele sonst rechtschaffne Leute mit der grösten Bitterkeit herunter macht- Bey einer solchen Aufführung ist sein Fall gewiß nicht weit mehr, und wex wird nicht Bedencken tragen, in denselbigen mit verwickelt zu werdens Em Mittel ist noch übrig, welche- ihn allenfalS vor pem Umsturz erhalten kam vielleicht sind andre Leute, denen sein ärgerliches Geschwätz nicht untrtf kannt ist, so grosmüthig, daß sie ihn eher für einen Narren Als für bofc haft halten. ■ . , Herman Breme, der politische Kannengieffer, hatwurcklich welß Proben abgelegt, daß er ein Narr ist. Dieses ist ein Glück vor ihn. Nun mag er ungestört die Einrichtung deS Staates schimpfen : niemand achtes es. Aber wer will mit dem Gecken Gesellschaft machen ? Wer kan seiq einfältiges Geschwätz über die Verbefferung des gemeinen WesenS, über die Sache der Dissidenten in Pohlen, und über daS Gleichgewicht in Cu* zopa anhören? Percmax ist so eigensinnig in seinem gantzen Betragen, daß man e- nicht lange mit ihm auöhalten kan. Er sieht sich für den Mittelpunct «m, um den sich alle Menschen gleich Planeten um die Sonne drehen wüsten. Auch die geringste Kleinigkeit soll nach seinem Kopf gehen. Er geht mit t setzen , sondern sagt zu dem Hausherrn, ich hatte gehost sie allein zu sprechen, und bückt sich und geht ohne ein Wort weiter zu sagen der Thür Hinaus. Laßt ihn neben , und wünschkpaß er niemal wiederkommen möge I Wer wlll mit • ' Bbr einem üo6 »SchMtvch« B«lttfrtti8gtge »ttjefgefl einem Menschen Umgang hqleen, dem $u gefallen man zuvor f,ch selbst und dergantzen übrigen Welt absterben müsse? Olyne har den Geist des Widerspruchs: redet mit ihm von den gleichgültigsten Dingen, so wird er euch allerlei) Bedencklichkeiten entgegen sttzen, Einwürfe machen, und euch zuletzt in Sachen widersprechen, die ihr entweder nöthwendig besser wissen müsset oder die doch wenigstens nicht Werth sind, im geringsten darüber zu streiten. So verdrieslich es seyn mag, wenn, man bey allen.Kleinigkeiten Zweifel und Widersprüche anhören muß, so wäre mit dem tzlyrrt doch noch einigermasen umzugehen, wenn er sich wie viele beruhigm konnte, so bald man ihm recht läßt. Aber er ist des Widersprechens so gewohnt, dnß ihm auch dieses unmöglich ist. Sobald man ihm nachgiebt, ergreift er geschwind das Gegemheil von demjenigen, was er vorher behauptet hat: und da wir seine Meynung angenommen haben, um seiner los zu werden, so tritt er gleich wieder auf die andre Seite, vertheipigt die Meynung, die wir haben fahren lassen, betrachtet, uns als einen neuen Gegner, fangt dm Streit von vornen an , und beweißt Lins mit viel Geschwätz und desto seichtem Gründen, daß wir unrecht gehabt, oder deutlicher zu reden, einfältig genug gewesen, uns von unserer ersten Meynung so bald abwendig machen zu lassen. Es ist zuweilen angenehm ein Zuschauer von derCömüdie zu seyn, die -Olynt vorsteüt: aber es ist zu allen Zeiten verdrieslich, als eine spielende Person mit aufzutreften. Sophronr'a hat nur den einzigen, aber freylich den wichkigeu Fehler, daß sie allzu gerne plaudert und die Leute durchzieht. Kaum kommt sie in eine andre Gesellschaft, so erzehlt sie alles, was sie den Tag vorher gesprochen hat, aber freylich nicht in ihrem Nahmen , sondern so daß sie es einer anders Person, die der gestrigen Gesellschaft beygewohnt hat., andichtet; . woraus denn üöthwendig viel Geplatze entsteht, und wie man zu reden pflegt, oft Land und Leute zusammen gehängt werden. Cs ist gefährlich iw ihret Gesellschaft zu seyn, wenn man gleich nur eine stumme Person vorstellt. Ich will glauben daß es keine Bosheit ist: aber es ist doch wenlg- / stens ein unverantwortlicher Leichtsinn , unschuldigen so viel Übels nachzu- reden, und dadurch oft den Bruch der siarcksten Freundschaft zu vera.n- laffen. Kluge Leute fliehen .diese Sirene und ihren Gesang, noch glücklich wenn nicht ein sehr groser Theil Mannspersonen eben diese niederträchtige Eigenschaften an sich trügen! Aber es giebt deren nur leyder! allzuviele, die von Haus zu Hause laufen,, was sie an einem -Ort gehört haben, an den andern hintragen, daffelbige mit Zusätzen von ihm Erfindung vermehren »nt NachrLLeen. 227 tttb tinb dadurch Ursache zu unendlichen Zanckereyen und Feindschaften werden. Hütet euch vor ihnen wenn ihr in keine Verdrieslichkeiten miteins geflochten werden wollt: und dieses um so mehr, da man schon Mstchen g-e- nughat, sich vor Leuten in acht zu nehmen, welche noch nicht eigentlich vor Plaudrer bekannt sind, aber doch die Gabe haben, daß sie vonviemanv etwas gutes, von jedermann aber böses reden.? Werin diese auch eine zeix- lang eure Freunde scheinen möchten, so gedenket doch immer davon , daß die Reihe auch an euch kommen werde, und sie vielleicht schon, jetzo euch hin und wieder verleumden; welches ihr entweder gar nicht erfahret oder wegen eures guten GemüthS, nach welchem ihr andre zu beurtheilen pflegt, nicht glauben wollt.H Alcmd-r ist vermöge seines hitzigen Temperaments zur Gesellschaft gantz untauglich. Man mag die Worte, die man spricht, noch so sehr auf die Wagschale legen, so gerath er doch nur aüzuleicht, da er nöch darzu argwöhnisch ist, ins Feuer: und wenn er einmal ein wenig gefangen hat, so brennt alles in einem Augenblick lichterloh. Er gerath in eine Heftig- » reif, in der er weder sich selbst noch die Umstehenden mehr kennt. Er vergißt alle Ehrerbietung und Nachsicht die er seinen Vorgesetzten und seinen Freunden schuldig ist. Wie ein Bock der gleich zustößt, so bald man nur die geringste Bewegung macht, ohne daß er abwartet, ob man mit dem Kopfe nickt und ihn reitzen will, wird er bey der ersten Kleinigkeit empfind- kich, heftig, ausgelassen und wütend. Lesbia ist nichts weniger a!S boshaft und von dieser Veite wäre sie üllerdings zur Gesellschaft zu gebrauchen. Aber sie ist im Gegentheil desto einfältiger: man kan fast eben so wenig mit ihr reden, als mit ihrem Hau- Venstöck. (Sie ist schön, aber so bald sie den Mundaufthut, wünscht man sich aus der Gesellschaft: denn sie erzählt erbärmlich, urtheilt abgeschmackt, tzricht pöbelhaft, ohne den geringsten Witz, ohne - gesunde Vernunft, und ohne Lebhaftigkeit. Wer will mir zumuthen daß ich die Gesellschaft der Lesbia suchen soll, um bey ihr Langeweile zu haben, oder gegen chr überein- . jufdMen ■ . Dorimene halt alle Zeit für verlohren, die sie nicht am Spieltisch zubnngt. Gerath sie in eine Gesellschaft, worinnen nicht gespielt wird, so ist es ihr allenthalben nicht recht: sie weis nicht zu bleiben, und eilt unter ? deck, nichtigsten Vorwand davon. Wer mit ihr Umgang haben will, der muß es so einrichken, daß sie immer eine Gesellschaft zum Spiel findet r dieses kan ich aber nicht immer: ich habe auch nicht immer Lust die schöne V b i Zeit 108 Giesilsthe wöchentliche semeknnStzkge Anzeigen Zeit die mit einem vernünftigen und witzigen Gespräch oft recht wohl fcte «offen werden könnte, mit dem Spiel zu verschleudern r um deswillen gehe, ich lieber gar nicht mit ihr um, welches mir doch ein Vergnügen ftyn wurde, wenn sie nur zuweilen spielte, weil sie nicht nur schön, sondern auchim Stand ist, eine sehr angenehme Person in Gesellschaft vorzustellen. Ciu ist einer von denen Narren, die sich sehr klug düncken, und um eben dieser Ursache willen, die Rolle eines Narren annehmen. Till schwätzt in der Geschwindigkeit so viel unsinniges Zeug hinter einander drem , daß UNS Hören und Sehen vergeht. Nüchterne Einfälle, die er schon tausend» mahl vorgebracht hat, weither geholte Schertze, widersinnische Ausdrücke, und ein mit sonderbaren Gebärden verknüpftes Lachen sind dieTngenden, mit denen er der Gesellschaft angenehm zu werden sucht. Ich gestehe eS, man muß lachen , wenn man den Till zum erstenmal reden hört: aber sreylich weiter über nichts, als über die auserordentlichen Ungereimtheiten, die er vorbringt, und miteinander verbindet.. Aber ich, der ich den Till nur allzuoft in Gesellschaften angetroffen habe, bin seiner schon lange mü* Oe; denn er stellt meines Erachtens nicht bloS einen Narren znm Zeitver^ treib vor, sondern er ist durch die Hebung in dem einmahl angenommenen Character ein würcklicher Narr geworden. Bramarbas ist der gröste Prahler seiner Zeiten: er kennt nichts als seine Verdienste, die er aber freylich mit einem VergröserungS Glas betrachtet. Er untekhält die Geftllschast bloS hiermit, redet in einem fort, ohne sich darum zu bekümmern , ob diese!bige gähnt, oder ärgerlich wird. Genug er hat einmahl angefangen, man muß ihn aushören. Eine GroS- sprecherey folgt auf die andere, und wenn er nichts mehr weis, so besinnt - er sich auf Kleinigkeiten, denn auch diese weiß er in seinerlErzehlung so zu senken, daß daS Ende davon allemahl eine Lobrede auf ihn selbst ist. Jedermann sucht ihm bei) der ersten Gelegenheit zu entwischen. Denn wen« man in Gesellschaft geht, so hat man allerdings die Absicht mit zu reden: und eS ist nichts vcrdrieölicher als wenn man niemals zum Wort kommen kan. Gargil i|i gerade das Gegentheil. Er spricht fast gar nichts, sorr- pern lauret bloS auf dasjenige, was gesprochen wird, um sich hernach in einem Zirkel von ein paar Bekannten über das gehörte lustig zu machen. Wenn auch Gargil nicht den mindesten bösen Gebrauch macht von dem was er gehört hat, so ist er doch auch nicht zum Umgang geschaffen. Wer wO immer allein reden?. Und wer will alle Wörtgen abwicgen? Die Fortsetzung folgt nächstens. Gürn* Gtrö pschchrichem. ES- Sinngedichte. Die ungewöhnliche Rechnung. Die alte Chloe schwört M ihrer alten Seele, Daß sie nicht mehr als siebzehn Jahre zahle, Uno Geeneor schreyt, das glaub ich nie, Man sieht iS, daß sie" lügt, gar wohl an ihren Haaren! 7 -O Stenror, schimpfe nicht! Vielleicht berechnet sie Ihr Alter nach Saturnus Jahren. Seltsame Versichernyg. Ich soll dem Junker Fritz dreyhundert Gulden leihn. Mein lieber Junker, wird mein Geld auch sicher seyn? So fragt ich ihn; gleich schwur er mir bey seiner Ehre Daß er vorzügljch im Bezahlen püncklich wäre. /, Nun das ist viel! doch daß ich desto sichrer sey ; „ So schwöre mir der Herr bey seiner Schelmerey. Unmögliches Epigramm. Ich soll ein Epigramm auf phaxens Verse machen? Neinlieber g^und, daS geht nicht an. Worüber man nur weinen kann, Darüber-kann man ja nicht lachen. 1----------7—----------------------!■------------------------- Anzeige. Da mit Ende dieses MonathS das halbe Jahr sich schlresset, alS werden die Herrn und Gönner unserer Wochen • Blatter geziemend ersucht die Pränumeration auf künftiges halbe Jahr mit i. Rthlr. gütigst einzu- fenden, damit man sich mit pem Abdruck darnach richten könne. Auch werdeü diejenige Herren, die mit der Zahlung von vorigem hawett Jahr und noch länger zurück geblieben, sreundlichst'erinnert, den Rückstand SleichfalS einzuschicken, sonst man mit Übersendung der Blätter nicht mehr dienen wird. . Bey Verlegern dieses ist eine ganz neue und an vielen Otten verbesserte Edition von Hemfccai Eiemenris Iuris Civilis fecundum ordinem In* ftimrionum cum animadverftonibus J G-Eftoris. 8. 1767. aus der Presse gekommen, und wird für $z kr. verkauft. Auch wich ein neuer EataloguS von verstossener Lerpziger und Franckfutter Messe gratis ausgegeben. Ern- *io Giessischi wöchentlich- gemekttttStzige Anzeigen Ein-und auepabl'rende vom 20. 31mV 17^7. bis den r6ren Iuttv »767. Herr Amtmann Schneider, von Schafheim, logirt im Löwen. Herr Fahnderich v Gilfen, von den Würtzbürger Dragonern, pass durch. Herr Baron von Nassquis, kommt von Cassel, passiret durch. Herr Rath Tabor, und Herr Rath Schatzmann, und.deffen Herr Bruder von Friedberg , passiren durch. Hm Graf von Wittgenstein, Fahnderich von den Hessen Caffelischen Truppen, paff, durch. Hm kieutenantDon Heng, von den Kaiserlichen Truppen pass durchs Hm Lieutenant Zenger, von den Preussischen Truppen, paff, purch. Herr Eandidar Boden, von Göttingen, Logirt im Posthau-. " ' Extra logirt. Frau gedeimde Rathm Grolmännin, aus Westphalen, log. in der Grol- männischen Behausung. , . .. . j:v 1 - ' Copulr'rte. Am 14 Junii Matthias Friederich Ott, Bürger und -ragelschmidt allhier, Joh. Melchior Otts, Bürgers u. NagelschmidtS in Güntzenhaüsen, hinterlassener eheleiblicher Sohn, und Margaretha Gertraud, weiland Conrad Hartmanns, Bürgers u. BeckermeisterS allhier^Wterlaffenr eheleibliche Tochter. . Gebohrett und getaufte. Am r z Junis Jeremias Lorentz, Henrich Willhelm KraplingS, Bürgers und Fuhrmanns, Söhnlein. Eodem Eleonora Catharina Johannettq, JohanpeS HittÄelS, Bürgers und Schumachers, Töchterlein. Verstorben. Am ix Junii Catharina Elisabetha, Joh. Andreas BernbeckS, Bürgers uni) ^ckrtoeifkrti, tbdicbe •ÖQUtffrflu. .... AM 16 Junii Elisabetha, Johann Daniel PlanckenS, Bürgers u. Weis-, gerbers, Töchterlein. Am 10 Junii Frau Johanna Sophia Dorothea, Herrn Siermont/ Advoc.* ord- und Assessor bey dem peinliche» Gerichk, wie auch FürstüchFuldai» Dm Rach», Lm« Ehelichste.