Sechzehendes Stück. Dienstags den ziten April. 1767. 12.1 wöchentlich e /• » MitHöchfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis» Betrachtung eines Jünglings über den Charakter einiger Freigeister, nebst einem unumstößlichen Beweise für die Wahrheit der christlichen Religion, welcher aus dm untrüglichen Richtigkeit des Zeugnisses der Apostel von dm Wundern JEsu hergenommen ist. Seil ich in einem Bezirke von wenigen einfältigen, aber rechtschaf- nen Leuten erzogen worden bin, und die Jahre noch nicht erreicht habe, worin ich die gross Welt mit Nutzen und ohne Gefahr meiner GemüthsRuhe hatte besuchen können; so ist es ganz natürlich, daß mir viele Charaktere der Menschen unbekannt bleiben mußten. Unter andern hatte ich viel von den sogenannten Freygeistern gehört; ich konnte aber nie recht glauben, daß eS dergleichen Leute, so wie sie mir in Büchern sind beschrieben worden, wirklich gebe. Denn nicht allein^ihre Grundsätze in Ansehung der Religion, sondern auch der Charakter ihres Herzens und ihr äuserliches Betragen schien mir wider alle gesunde Vernunft zu laufen. Seit einem halben Jahre bin ich nun völlig überzeugt, daß die Freygeisterey keine Erdichtung der Theologen ist, und daß es wohl unsinnige Leute genug in der Welt geben mag , die ihre unvernünftige Grundsätze annchmm. Es ist noch nicht gar lange, daß ich zu meinem & größten rrL Gresirfthe wöchentlich^ gememnstzige Anzeiger» größten Erstaunen und ich kan wohl sagen,- zu meinem Schrecken, einige Frevdenker habe kennen lernen. Ich rede sonst fehr gerne von meiner göttlichen Religion, und ich weiche nicht leicht einer Gelegenheit aus , wo ich - zu erkennen geben kann, an wen ich glaube. Aber ich will es mir in Zukunft zu einem unverbrüchlichm Gesetze machen, mich in Gesellschaften mit Freygeistern in keinen ReligiouSStreik mehr ein zu lassen, nicht allem, weil die meisten Gesellschaften eine solche Ernsthaftigk >t, als zur Unterredung von ReligionsSachen gehört, nicht vertragen können, und eine oder zwo Stunden noch lange nicht hinlänglich sind, einen Frexgeist von derWahr- heit der christlichen Religion ganz zu überzeugen; sondern weil sie auch zuviel Vorurtheile für ihre Meinungen haben, als daß sie unfctn Beweisen so bald solten Gehör geben. Ach GOtt! wenn alle Freygeister solche Leute sind, wie diejenigen waren, die ich habe kennen lernen, was müssen das für widerspenstige und hartnäckige Leute seyn! Gehen sie denn alle so weit in ihrem Unglauben, daß die rrberzeugendesten Beweise von der Göttlichkeit unsrer Religion nicht den geringsten Eindruck mehr auf ihr Herz machen? Verwerfen sie den Gottesdienst der Christen so blindlings und geben sie sich denn alle so wenig Mühe, ihn recht kennen zu lernen, als diese thaten? Diesen schiene gar nichts darauf anzukommen, ob sie den allmächtigen Schöpfer des Himmeis und der Erden, diesen unendlichen AOtt von Ewigkeit zu Ewigkeit lästerten, oder ob sie ihn auf eine Art verehrten, die mit seinen Eigenschaften am vollkommensten übereinstimmte- Es waren luderliche, niederträchtige, bosbaffte Leute (und woher sollte auch ihre Besserung kommen, da sie keine Christen sind?); es waren Leute, die nicht einmal die Anfangsgründe und die ersten Buchstaben der Religion, die sie bestritten, verstunden, die in allen dazu gehörigen Wissenschaften keine Gründlichkeit befassen, voll Unwissenheit und Vorurtheile * waren, und noch nie die unumstöslichen Beweise für die Wahrheit derselben, weder gelesen, noch geprüft, noch widerlegt hakten. Es waren Leute, die andern nur die Einwürfe darwider nachplauderten, und sich damit brüsteten, wie der Rabe mit den aufgelesenen Pfaufedern. Sie hatten eine gewisse Anzahl von Einwürfen , die sie auskrameten, und als sie damit fertig waren, so entstund eine grose Stille bev ihnen. Ich glaube fast, daß diese Herren verschiedene malen mit Leuten in Gesellschaft gewesen sind, die ihre Religion nicht genug verstanden haben, um ihre Einwürfe dawider hinlänglich beantworten zu können. Vielleicht haben sie sich deswegen bisher für unüberwindlH gehalten, gerade, als wenn es nun keine Leute mehr rmd NaHrrchten. Wehr gebe, die sie widerlegen könnten weil sie Hon diesen wenigen nicht sind widerlegt worden. Allem in den Gesellschaften, worinn ich sie anrraff, kamen sie immer schlecht weg. Sie wagten sich hier an Geister, die zwar noch nicht stark genug gewesen sind, das Wort Gottes, wie sie, für falsch Lu halten , die aber doch stack mW geschickt genug waren, sie bald in ihrer völligen Biöse darzustellen und chre Einwürfe, ihre schwachen Einwürfe, die nur deswegen einigen Schein haben , weil sie aus dem Zusammenhang nnsrer Religion herausgerissin sind, gänzlich zu zernichten. Was wirkten aber diese Widerlegungen bey ihnen? Weiter nichts, als daß sie darüber in H-tze und Grobheit geriethen, ansingen zu schimpfen, nicht mehr wußten, wie sie sich helfen sollten, hey den stärcksten Beweisen ungläubig blieben und sollte es auch nur aus Rache gegen diejenige geschehen seyn, von denen sie widerlegt wurden. So wenig waren dieseLeute Freunde von der Wahrheit so ungern liefen sie sich belehren und so wenig begierig waren sie, sich immer mehr von dem überzeugen zu lassen, was sie glaubenodernichtglauben sollten! Ich mußte nur lachen, als jüngsthin ein witziger Kopf einen Freygeist, auch bey dem Ende eines Religions Streites mit einer ganz trockenen Mine fragte: Mein, sagen Sie mir doch einmal , Herr R., woher kommt eS wohl, daß die berühmtesten unter ihrer Sette immer auf dem Tod-Bette noch so ängstlich nach den Predigern gefragt und in dm letzten Minuten ihres Lebens noch diejenige Region haben annehmen wollen, Die sie so lange verleugnet hatten und daß fast alle übrige geschworne Feinde der christlichen Religion, die ihre steydenkerische Meinungen vor ihrem Tode nicht haben ablegen wollen, in der größten Verzweisiung dahin gestorben sind? Der elende Freygeist aber verstummte bey dieser Frage und konnte nicht einmal diesen leichten Einwurf gegen seine Grillen widerlegen. O! dachte ich, wenn diese Leute den Namen starker Geister verdienen; somöchte ich einmal wissen, welche man mit dem Namen schwacher Geister belegen sollte. Es kommt doch, wie mir deucht, ein wenig mehr auf die Wahrheit der christlichen Religion an, als daß man sie mit einem so unverantwortlichen Leichtsinn in Zweifel zieht und daß man sie, ohne sie recht zu- kennen und zu prüfen, von sich stößt. Wisst ihr dann so gewis, ihr Herrn Freygei- ster, daß die Menschen von Natur allzu geschickt sind, nach Wahrheit und Tugend zu streben, als daß sie noch nöthig hätten, diejenige Mittel jur Tugend, die uns andre höchst glaubwürdige Leute auf Befehl Gottes ausgezeichnet zu haben vorgeben, nicht einmal einer ernsthaften Betrachtung u würdigen? Ich für mein Theil wüßte nicht, warum ich in dieser Welt Q r ein 124 Gr'estsche wöchentlich - gemer'ttttötzr'ge Attzetgm ein ehrlicher und tugendhafter Mann seyn sollte, ich wüßte nicht, womit ich mich in den Trühsalen dieses Lebens trösten, ich wüßte nicht , womit ich dis Schrecken des immer naher kommenden Todes überwinden sollte, wenn ich nicht ein Christ wäre, wenn mich nicht meine Religion ein ewiges Leben hoffen tiefe, wo Tugend und Rechtschaffenheit die ersten Grundgesetze ftyn werden, ja ich wüßte nicht, was in der Welt Wahrheit seyn sollte, wenn Die christliche Religion nicht wahr wäre. Es ist so gar schwer nicht, zu beweisen, daß nichts ist der Welk.wahk seyn und keine Handlung oder Begebenheit bewiesen werden'könne, wenn die Wahrheit der christlichen Religion nicht bewiesen werden kann. Es kommt nähmlich alles darauf an : obJEsus wirklich die Wunder verrichtet habe, wovon uns die Apostel Nachricht geben, und ob das Zeugnis der Apostel von dem Leben und den Thäten unsers Erlösers nicht in Zweifel könne gezogen' werden. Wenn die Richtigkeit dieses Zeugnisses Vargethan werden kann; so muß die christliche Religion wahr seyn. Gegen diesen Schluß wird kein vernünftiger etwas einzuwenden haben. Ich will also das Zeugnis der Apostel von JEsu und seinen Wundern vornehmen und es nach Der allerstrengsten Regel, die in allen Ewigkeiten kann ausge- dacht werden, ganz kurz beurtheilen. Die Folge wird alsdann von selbst daraus fliessen, daß kein Zeugnis von irgend krmt Wegeben Helt-in der Welt für gültig kann gehalten werden, wenn man das Zeugnis der Apostel von den Thaken JEsu und mithin.von der Wahrheit ihrer Lehre nicht für un- rrmstöskich will gelten lassen. Ja, es wird daraus folgen, daß unter vielen Millionen Begebenheiten feine einzige so strenge kann bewiesen werden, als die Geschichte von dem Ersöser'des menschlichen Geschlechts. Wie mancher Jurist, per. mit dem Beweis, daß die christliche Religion falsch sey, bald fertig ist, wurde stutzen, ^venn er W Zeugnis einer jeden Begebenheit nicht eher für richtig, halten solke, als bis eS alle Stücke Der R gek an sich hätte, wornach dH Zeugnis von den Wundern JEsu kann abgemessen werden. Ich will' jed.es Stück Vieser Regel ganz kurz hierhersetzen und eine weit läuft iöstre Betrachtung darüber, so wie.dieAnwen, Dung derlekben auf Vke Zeugen der evangelischen Geschichte meinen Lesern überlassen. i) In den menschlichen Gerichten ist man schon zufrieden wenn Mn dr-y big vier Zeugen von einet Begebenheit .hat. Wir können ungleich mehr ZeugenMü den Wundern ünftrs Versöhners ausweisem Ihre Anzahl Meckc sich wenigstens auf einige hundert- 4 ....... r) Die und Nachrichten rrs r) Die^Zeugen von JElul-aben alle Zeit Uhb Gelegenheit genug gehabt , die Sache, deren Nichtigkeit sie bestättigen, genau zu untersuchen. Das wird weder in der Rechtsgelehrsamkeit noch bey andern historischen Sätzen zur Gültigkeit eines Zeugnisses erfordert.-. )) Diesen Zeugen war selbst sehr viel daran gelegen daß die Sache Wahr oder falsch fty und gehörig untersucht würde. Auch darnach fragen wir bey dem Zeugnis andrer Begebenheiten nicht. 4 Diese Zeugen waren von ungleicher Gemüthsart und verschiedenen Temperamenten. Es waren nicht blos Sanguinei, die leicht hätten betrogen werden können; sondern auch cholerici utib melancholici. Es waten verschiedene darunter, die gewis nicht leichtgläubig waren. Wieder eirie Eigenschaft, die man von andern Zeugen nicht fordert! In weltlichen Gerichten denkt man daran nicht, einmal, s) Diese Zeugen lebten alle zu einer Zeit. Bey welchem Zeugnis von irgend einer Geschichte in der Welt wird man diese Bedingung annehmen können? 6) Sie waren deswegen nicht blosse -Ohrenzeugen, sondern Augen- Zeugen, die die Wunder JEsu selbst hakten thun sehen. 7) Diese Zeugen hatten alle Kennzeichen eines gesunden Verstandest Sie waren gewiS nicht thöricht und wahnwitzig, und hatten Zähigkeiten genug, über etwas nachzudenken. k ) Alle diese Zeugen haben die allerstärksten Beweise von ihrer Aufrichtigkeit und Redlichkeit abgelegt. Wir behaupten also., daß sie nicht allein einen gesunden Menschen Verstand, sondern auch ein gutes Herz gehabt haben, daß sie weder haben betrogen werden können, noch selbst haben betrügen wollen. 9) Diese Zeugen stimmen alle in der Hauptsache und in dem Wesentlichen der Begebenheit mit einander überein. io) Diese Zeugen sind alle auf mancherley Weise bald durch Drohungen, bald durch Verheissungen versucht worden, ihre Aussage zu ändern und zurückzunehmen. ii) Von diesen Zeugen kann man beweisen, daß sie die größten Vorkbeike würden ei halten haben ? wenn sie sich zur Aenderung ihres Zeugnisses verstanden hätten, und daß sie lieber alles Unglück, alle Strafen und Martern über sich haben ergehen lassen, als daß sie ihr Zeugmß zmückgenommen hätten. Qz rr) Diese *x6 Giesische wöchentlich- gemeiunStzige Anzeigen i x) Diese Zeugen haben unter tausend Veränderungen und Plagen ihr Zeugnis beständig behauptet. M) Diese Zeugen sind alle auf ihr Zeugnis gestorben und haben die Wahrheit desselben mit ihrem Tode versiegelt. - Wer kann noch an der Wahrheit einer Begebenheit zweifeln, die Durch Zeugen, Die alle Diese Kennzeichen der Glaubwürdigkeit an sich haben , .ist bchättigt worden? Wenn das Zeugnis solcher Zeugen nicht wahr ist, was soll Dann wahr seyn? M. Anzeige. - Bey dem Buchhändler Joh. Philipp Krieger ist ein Tractat von einer von den Gelehrten noch nicht abgchandelten Materie unter folgendem Titel zum Vorschein gekommen^ Parochus non iurans quatenus in fola. aegrotantium cura fpirituali fuit occupatus, inftrudtionis pa floral is fchediafma audio re lobanne Chri< ftiano Dietz, Definitore & paftore etc H. GifTae 1767. 12. kr. lTlerngkeit. Zu Nidda verstarb Herr Johannes Faber, Rathsverwandter und Kirchenaltester den roten April dieses, in eben Der Stunde und an eben dem Tag als er gebohren in seinem 91. Jahr, hatte vier Söhne gezeugt 19. Enckel und 45« Uhrenckel erlebt. Avertiflement. Auf Hochfürstlichen Regierungs-Befehl, sollen in der und gnädigst «nvertrauten Herrschaft Itter neue richtige Wehr--Pfand und Hyporhe- cken Bücher errichtet werden, damit keine Güther - Stücke doppelt verpfändet , somit die Creditores völlig sicher gestellet, und der allgemeine Crcdit aufrecht erhalten werde. Nachdeme nun zu diesem Entzweck nö- thig seyn will, alle sowohl alte als neue Obligationes, Pfand-Briese und andere dergleichen Inilrumenta, worinnen Herrschaft-Ikterische Güther verschrieben sind, vorher einzusehen, und Die darin enthaltene Unterpfänder in die zu verfertigende Hypothecken- Bücher einzutragen; Als werden alle und jede ausländische Creditores, wer und wo die auch seyn mögen, welche in die Herrschaft Itter Geld auf Güther geliehen, oder sonst ein und Nachrichten. r2? ein Pfand-Recht auf gewisse Stücke iudicialitef aequiriret baden, hiermit von Amtswegen vorgeladen und bedeutet, ihre in Händen habende sowohl alte als neue Obhganones, Pfand - Briefe ode^ andere eine fpecial Hypo- theck in sich haltende Documenta auf Freytags den i ?ten Junii a. c. bey guter Tages, Zett vor fürstlichem Amt allhier entweder persönlich oder per mandatarium in original! ohnfehlbar zu produciren, oder sich gewis zu gewärtigen, dass, wann sie solches in eben anberaumten Termin nicht befolgen, und die ihnen gmchtllch verschriebene Unterpfänder entweder all- schon an andere Creditores verpfändet wären oder in Zukunft annoch verpfändet werden, sie sich alsdann auf das ihnen gegen diese nachherige Creditores ex hypotheca anteriore sonsten rechtlich zukommende jusprae- lationis in concurfu niemalen cum effedtu berufen können / sondern dessen auf immer verlustig gehen müssen , wornach sich also zu achten. Voehl m der Herrschaft Itter am z6ten Marku 1767.. Fürstlich Hessisches Amr daselbstett- P. H. Krebs. M. A. Eigenbrodt. Llkttmarm. Amtschuitheis. Nachdeme die Hypotheken-Bücher dadurch, daß Die Creditores so wohl als Dubitores die gerichtlid)e Verschreibungen zu alt werden, und wohl bis ausKindeS minder erbenlassen, ineinM Confufion gerathen und deswegen verordnet ist, daß jeder Credttor» erfey wer er wolle, wenn er aus dem hiesigen Amt eine gerichtlich confirmirte Verschreibung hak, solche binnen 6. Wochen a dato bey Verlust des hierauf habenden iuris praela- tionis bierber ans Amt einsenden sollen als wird solches hierdurch zu eines jeden Nachricht und Nachachtung bekannt gemacht. Bingenheim Den 6. April. 1767- __Fürstlich HesicnDarmstädtisches Amt dastlbster^ Eür-und aubpaßirende vom n. April 1767. bis teil 17terr April »767. ‘•"" . Herr Capitain von Adelsheim, Herr Capitain von Bautzen, Herr Lieutenant v Rabenau, v. den Würkenbergischen Truppen paff, durch. Herr Lieutenant Helwig, von den Preussen, paff, durch Herr von Dimar, Commandeur zu Griffstätt,und Herr -Obrist v. Rabenau von Appemborn, logiren im Emhorn. Herr Assessor Essen, und Herr Amtschultheis Dussin v. Ward. paff, durch. Zwey rrF Giesststhe wSchMtlich gemeittMtzige Anzeiger» Zwey Herrn v Berling, Studenten v. Göttingen, pafltren durch. Herr Doctor Morgenbeffer, t>. Breßlau, log. im Pojthaus. Dcr Regierende Herr Graf von Hohen Solms, paff, durch. Herr von Sternberg, Cavalier vom Herrn CammerRichter von Wetzlar, logirt inr Einhorn. Herr Professor Kuhlenkamp, von Göttingen log. im Einhorn. Herr Professor Robert, von Marburg pass, durch. Herr Lieutenant Pape, und Herr Fähnderich von Nitzen, von den Hannöverischen Truppen passiren durch.; Herr Hof-und CammerGerichts Rath Culemann, von Berlin, passirt durch. ' Extra loglrt. Frau Generalin von Lehrbach, logirt bey Herrn Brigadier und Commen- danten von Rotberg. Frau geheimde Rathin Grolmännin, aus Westphalen, log. in derGrol- mannischen Behausung. Herr von Rothenhof Jagd-Juncker von Fulda, logirt in dem Rothenho- fischen Haus. (Copultrte. Am i6. April Willhelm Daniel Gotthard, Dienstknecht im Gasthaus zum Einhorn allhier, und Christina, Tobias SchombertS, Einwohners zu Beuern, eheliche Tochter. Gebohren und getaufte. Am iz. April Philipp Gerhard, Joh. Philipps Seipp, Bürgers». Beckermeisters, Söhnlein- Am 14. April Johann Georg Valentin, Johann Caspar Löbers, Bürgers und Beckers, Söhnlein. Verstorbne. Am 10. April Maria Margaretha, weiland Nicolaus Höpfners, Kaufund Handelsmanns allhier, hinterlassene Wittwe.