■ WWW wöchentlich- WWW Knzelgen mH WOrtchten Acht und Zwanzigstes Stück. Dienstags den i4ten Julii 1767. Mit Hochfürstl. Hessens Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. . «srtlenuri« der Betrachtung über die Freundschaft zwischen Personen unter;chiedenen Geschlechts. r derselbigen noch eine Zeitlang cntF Freundschaft lasterhaft und Dabet) d selbst Gefahr lausten, an verhör- (@!g* kraut kann man ohne Mühe di- Folgen machen, daß Vuhl-rinne» und Stutzer zu einer solchen Freundschaft untauglich sind. Wsl« »«JJ rechtschaffne Mann würde sich -nkschlieffen können, sich mit -i« »er Derson, deren Sitten und Betragen für die Tugend so gefährlich sind, in eine Vertraulichkeit -inzulaffe» ? Würde er nicht in dem mimlichen Au« aenbück aufhüren der rechkschafne Mann zu (epn, Der er bisher g-we-nisi Und mit welchem Auge würde em Mann ttNen Meiischen m Gesell chaft mit seiner Gattin vertragen können/dessen ganze Absichten aufmchrs als auf Eroberungen unter dem schönen Geschlecht ausgchen, und der dabey boshaft oder wenigstens leichtsinnig genug ist/ sich auch solcher Stege iu rühmen, die er niemals davon getragen hat? Hm'st man ftonwm >en Höfen Schein zu vermeiden. Ausserdem ist m beydcn Fallen Die Ge- fabt allrugros. Es kann feyn daß man derselbigen noch eme Zeitlang cntn Lht Aber'lobald der eine Theil der Freundschaft lasterhaft und Dabet) a&i« ist/ so kan allerdings die Tugend selbst Gefahr lausten/ an verhör- Sn Slip«! zu scheitern. Di^Verttgulichkeit, di- unter Md«. P«. rri> Gr'eMsthe wSchemlich ^xemeittttStztze Attzekgm sonen festgesetzt ist, giebt derjenigen die auf Betrug sinnt, die bequemste Mittel an Hand, ihre böse Absichten auszuftchren, und die Tugend in ihren Schwachheiten, von welchen sie in diesem Leben niemal,gantz ftey ist, kahinzuttiffen. Und wofür hat man nöthig sich mit Fleis m Gefahr zu be- geben? DreseS ist nicht zu besorgen, wenn beyde Personen in Ansehung - chrer Grundsätze und Pflichten edel genug gesinnt sind. Die Gelegenheiten zu sündigen werden sich gar selten bey ihnen errignen, weil sie derglei-' chen nicht suchen oder selbst machen, wie etwa Buhler oder Buhlerinnen zu thun pflegen: und sollten sie sich von selbst anbieten, so wird ihr rechtschaffnes Gemüth stchs nicht einmal einfallen lassen , dieselbige zu bemerken. Und da nach dem oben festgesetzten Fall wenigstens eine dritte Person an der Vertraulichkeit einen gleich starcken Antheil hat, so werden auch diese nämliche Gelegenheiten selten genug seyn. Der Mann wird mit seiner Freundin, und die Frau mit ihrem Freund unter tausend Fällen kaum ein rintzigesmahl allein seyn, und man wüste es in der Unverschämtheit und Bosheit schon auf einen sehr hohen Grad gebracht haben, wenn man sich einer solchen Gelegenheit so gleich bey dem ersten Augenblick bedienen könnte, welches jedoch andre äusserliche Umstände und Hindernisse fast immer unmöglich machen werden. Dieses setze-ich nur für diejenige hinzu, welche meine gantze Vorstellung mit dem eintzigen Sprüchwort, Gelegenheit macht Diebe, zu Boden zu schlagen gedencken. Personen welche niederträchtig genug sind, sich in ein verbotnes Liebesverständniß mit einander einzulassen, werden Gelegenheit genug finden, und noch mehr machen. Tugendhafte Gemüther werden bey aller Zärtlichkeit ihrer Freundschaft, (denn diese hat auch ihre Zärtlichkeit, bieder Liebe sehr ähnlich ist, ob sie gleich noch nicht selbst Liebe ist, wovon Leute von groben Begriffen freylich. nicht urtheilen können, ) dergleichen Gelegenheiten nicht einmahl gewahr werden. Sollte nun dieses herrschende Vvrurtheil einigermassen aus der Mode gebracht werden können; so würden die Freundschaften nicht nur häufiger, sondern auch mit weit mehrerer Anmuth verknüpft seyn, wovon der Unterschied des Geschlechts, und die daher entspringende Verschiedenheit der Gemüther einen grosen Antheil halsen würde. Jenes werden wohl alle- redlichgeflnnte Leute mit mir wünschen, und es wäre billig auf alle nur mögliche Mittel zu dencken, wodurch wahre Freundschaften, über deren Sel- renheit man noch immer genug zu klagen hat, vermehrt werden könnten. Unter Personen einerley Geschlechts finden sich sehr viele Hindernisse der Freundschaft, die wegfallen würden, wenn Mannspersonen und Frauenzimmer und Nachrichten. m zimmer mehr Freundschaft mit einander machen wollten. Manche Person ist oft in einem so engen Bezirk von Bekanntschaften eingeschloffen, daß sie unter den Personen ihres Geschlechts niemand findet, den sie ihrer Freundschaft würdigen könnte. Vielleicht findet sie dieses.bey dem andern Geschlecht. Aeufferliche Umstande und Verhältnisse nöthigen oft Männet gegen einander zurückhaltend uud auf der Hut zu seyn: und dieses würden sie bey einer Person deS schönen Geschlechts nicht nöthig haben. Denn die' abgedroschne Meynung, daß Frauenzimmer durchaus nicht schweigen können, und also zur Freundschaft ungeschickt seyen, ist wohl gar keiner Widerlegung werth, da sie die Erfahrung ost genug widerlegt hat, und insofern sie wahr ist, die Mannspersonen in gleichem Grade trist. Und über# dieß ist es auch nicht nöthig alle Geheimnisse auszuschwatzen. Denn es ist bekannt genug, daß in diesem Stück selbst gegen wahre Freunde eine gewisse Behutsamkeit zu beobachten ist. Und endlich kan eine gewisse Vertraulichkeit statt finden, wenn dieselbige sich gleich nicht über alle Dinge ohne Ausnahme erstrecken sollte. Eben so wenig sind ost zwey Frauenzimmer gegen einander so zärtlich gesinnt, daß sie eine dauerhafte Freundschaft unterhalten können. Die Eitelkeit und die Eifersucht gegen einander, die durch die gewöhnliche fehlerhafte Erziehung sich oft über alle Kleinigkeiten , darinnen eine vor der andern einen Vorzug haben möchte, auS- breitet, wird selten zugeben, daß zwey Personen zu gleicher Zeit der Tugend in einem solchen hohen Grade nachleben, daß sie beständige Freundinnen von einander seyn können. Sie werden es aber vielleicht werden, wen eine vernünftige und rechtschaffne Mannsperson darzwischen tritt, und durch ihre Hochachtung die er beyden bezeugt, sie unvermerckt angewühnt, über dergleichen Kleinigkeiten, die so oft ihre Ruhe stören, grosmüthig hinauS- zuschauen, und die rühmliche Eigenschaften, an denen sie oft weiter nichts aussetzen können, als daß sie eine Person ihres Geschlechts besitzt, nicht ferner mehr zu verkennen. , ,, „ Welch em vergnügtes Leben würde die menschliche Gesellschaft darbie# ten, wenn mehrere Personen unter einander Freunde würden! Man muß die grossen Annehmlichkeiten der Freundschaft nie geschmeckt haben, weil man nicht das Seinige zur Vermehrung dieses Vergnügens beytragen wollte. Und dieses würde in der That weit reitzender seyn, wenn Personen von bcyderley Geschlecht deswegen näher zusammen treffen wollten. Da das Frauenzimmer gantz andre Neigungen und Beschäftigungen hak, als die Mannspersonen, so würde die Einförmigkeit, tvelche oft der Grund Dd 2 zu tii Mestfche wZchemk'ch - Siimer'ttnStzr'se Anzeigers zu dem Mtsinn zwischen Freunden zu seyn pflegt, um so leichter vermieden werden. Unsre Gespräche würden weit, abwechselnder seyn, und die natürliche Lebhaftigkeit, und der ungekünstelte W-tz, der dem Frauenzimmer vor «ns Mannspersonen überhaupt zu reden eigen ist, würde unfern Gesellschaften den einförmigen verdrießlichen Ton benehmen, den sie gemeiniglich haben, weil nach den gewöhnlichen Höflichkeits- Bezeugungen ein jedes Geschlecht vermöge der gantz unterschiednen Gesprächen, welche geführt werden, eine eigne vorsich bestehende Gesellschaft auszumachen pflegt. Em witziger Schertz und ein guter Einfall würde uns doppelt.vergnügen, wenn wir ihn aus einem schönen Mund hören würden: und wir können versichert seyn, daß Frauenzimmer, deren Geschmack durch Vorurtheile und Gewohnheit noch nicht gantz verdorben ist, vielleicht die meiste Zeit lieber eine Mannsperson reden hören werden, alS ein Frauenzimmer, wenn sie solches gleich bey unserm eingeführten steifen und gezwungnen Wesen, das noch immer eine tyrannische Herrschaft behauptet, nicht gestehen werden. Die unterschiedne Kenntnisse, welche beyde Geschlechter besitzen , und die Mannigfaltige und einem jeden Geschlecht eigne Wendungen in den Gedanken und Ausdrücken, würden demjenigen, der fein genug ist, den Werth solcher Dinge zu fühlen, nicht nur ein angenehmes Schauspiel darsieüen, sondern ihn auch selbst aufmuntern, diese anmuthsvolle Mannigfaltigkeit, so viel ihm möglich ist, zu vermehren. Denn es ist nichts verdrieslicher als das ewige Einerley, das selbst bey seinem grösten innern Werth zur Last wiM und eS ist ein blosses Vorunheil, wenn man glaubt, daß die Freundschaft zwey Gemüther erforderte, die in allen Stücken gleich gesinnet wären. New, by der Verschiedenheit, davon ich rede, kann das Allgemeine der Freundschaft, eine gewisse Zärtlichkeit gar wohl bestehen und die Freundschaft erhält durch die übrige Abwechselung mehr Skärcke und Anmuth. Der Himmel könnte uns nicht ärger strafen, als wenn er allen Menschen Gesinnungen gcben wollte, die bis auf alle Kleinigkeiten übereinstimmig wären: ünd so wenig ich an dem Geist des Widerspruchs Vergnügen finde, §der selbst dazu geneigt bin; so wenig wünschte ich doch in einem solchen trägen und unthätigen Zustand zu leben. Unser Leben würde in einem Zirkel von einigen Freunden und Freundinnen ein sanfter Vach seyn und der bey aller Langsamkeit, womit er sich durch angenehme Wiesen schlängelt, und bey einem jeden schönen Gegenstand, den er berührt, zu verweilen scheint, sich dennoch bewegt: dahingegen das Leben der meisten Menschen tzje / > Nachrichten» >5 jetzt nichts ass ein stehendes Wasser ist, das in kurtzer Zeit aus Mangel Der Bewegung unrein und stinckend wird. Es ist wahr unsre Mannspersonen werden alsdenn die Kunst der Ge- salligkeit sowohl als manche andre nützliche Dinge zuvor lernen müssen, wenn sie, ich will nicht sagen, Frauenzimmer zulFreundinnen haben, sondern nur in ihren Gesellschaften aushalten wellen. Denn die meisten unter ihnen wissen von nichts als von ihren Lieblings- Wissenschaften, und von ihrem Handwerk, Das sie oft nicht einmahl zur Helfte verstehen, zu reden: und es kan nicht fehlen, daß diese nicht eine erbärmliche Figur bep dem Frauenzimmer machen sollten. Aber eben dieses würde ein groser Vdrtheil seyn, wenn tstanche unter ihnen klüger und bescheidner würden, und das ihrige- zu dem allgemeinen Vergnügen der Gesellschaft beytragen kernten. - Vielleicht aber dürften wir, ohne eitel zu seyn, denn wir haben doch bcy den grosen Vorzügen des Frauenzimmers auch wohl in einigen Stücken wiederum Eigenschaften, die ihm fehlen möchten, vielleicht, sage ich, dürsten wir hoffen, das Frauenzimmer aus Dankbarkeit gegen ihre gute Lehren und Beyspiele, auf einige ihnen nicht so gar gewöhnliche Tugenden zu führen.; Sie würden uns vorsichtig, sittsam, munter und aufgeweckt machen, üttd wir würden sie vielleicht an ein gewisses gesetztes Wesen gewöhnen, daß die kleinen Vorurtheile und Eitelkeiten, die ihrem Geschlecht nur allzuoft anhangen, nach und nach ihren Abschied bekamen. Sie würden den vernünftigen Mann von dem hirnlosen Schwätzer und den Schmeichler, der sie durch die Lobeserhebung ihrer Gestalt nur zu hintergehen sucht, von dem wahren Freund, der sie auf den Werth eines guten Verstandes, und eines grosmüthigen, edlen und zärtlichen Her- ßens, durch seine unverstellte Lobsprüche, die er ihnen zuweilen ertheilen würde, aufmerksam zu machen sucht, unterscheiden Urnen. Und welche glückliche Zeiten würden dieses seyn, und wie weit würde diese Verbeffe- furig beyder Geschlechter ihren gesegneten Einfluß in den Ehestand , in die Erziehung der Kinder, ja so gar bis in das hohe Alter verbreiten! Eme Verbesserung, welche wir blos von der Freundschaft und der größern Vertraulichkeit eines Geschlechts gegen das andre hoffen dürfen 1 Diese Gedancken hatte ich, als ich das Hauß meines FreundesDo- rantens mit einer noch nie empfundenen stillen Freude verlassen hatte. Au- ser seiner liebenswürdigen Gattin hatte ich ein Paar von Dorantens Freundinnen, denn so kann ich sie in der That nennen, daselbst angetroffen. Komm sie/ rief Dorant, dessen Freund zu seyn ich mir schon lange Zeit schmeich- U4 Gr'effische wöchmelich^ A-Mh^rSytze Att-ekgett Len dürste? kommen sie und lernen sie diese Frauenzimmrrem;wenig genau- er kennen: vielleicht werden sie ihr Freund auch werden , so wie ich das Glück habe, ihnen nicht gantz gleichgültig zu seyn. Ich stutzte, da ich die Sprache eines Liebhabers zu hören glaubte, und sähe seine Frau, wie ich glaubte, mit einer vielbedeutenden Mine an. Denn sie sagte zu mir: denken sie nichts böses, werthester Freund, wenn sie meinen Gemahl so reden hören. Es ist nichts a!s Freundschaft wovon sein Hertz überfiiestt: Es ist keine Liebe. Die beyden Frauenzimmer lächelten, und noch ehe ich mich so viel erholen konnte, selbst zu reden, nahm Gelinde das Wort. Wir sind nichts als gute Freunde, sagte sie, und sie müssen sichs nicht befremden lassen, wenn wir ihnen sagen, daß Herr Dorant mit seiner Frau Liebste einen gleichen Antheil an unsrer Vertraulichkeit hat. Wenn sie- un- würcklich, wie unser Freund sagt, genauer kennen werden , so werden sie finden, daß wir uns wechselsweise bemühen, einander das Leben durch eine über die Begriffe gemeiner Seelen weit erhabne Freundschaft zu versüssen. Wollen sie,, rief Doris, welche etwas lebhafter war, mir zu, nicht auch unser Freund feyn? Herr Dorant hat uns schon so viel gutes von ihnen gesägt, daß wir schon etliche .mahl in die Versuchung gerathen sind, ihn zu ersuchen, daß er sie möchte herbitten lassem Denn sie verdienen an unserm Vergnügen Autheil zu nehmen, und ihr Umgang wird uns dasselbe noch abwechselnder und mannigfaltiger machen. Was daS für gute Kinder sind, dachte ich bey mir selbst. Und wüste noch immer nichts zu sagen. Desto tiefer aber bückte ich mich. Keim Complimenken, ries Doris, wir lebeq miteinander als Freunde. Auch keine Schnreicheleyen auf unser Geschlecht, die müssen sie gantz weglassen, wenn sie unsre Hochachtung behalten wollen. Endlich war ich so glücklich wieder Worte zu finden, und der gantzen Gesellschaft meine Danckbarkeit vor ihre gütige Anerbietungen, mit einem ungeheuchelten Lobspruch auf ihre vortrefiiche Gesinnungen zu bezeugen. Ich war aber so bewegt, daß selbst der Ton , womit ich meine Antwort vorbrachte, die innersten Regungen meines Hertzens, und di- plötzliche und unschuldsvolle Freude, die ich empfand, verrieth. Meine Gesellschaft lächelte abermahlen: aber nicht mit der boshaften Mine eines Menschen, welcher sich die Verwirrung eines andern zu nutz macht, son, dern mit der Heiterkeit eines Menschmfreundes, der sich freut, etwas zum Wohl und Vergnügen seines Nebenmenschen beygetragen zu haben. Zu meinem Verdruß kam die Zeit, daß ich diese so ungemein angenehnx Gesellschaft verlassen mußte. Ich nahm Abschied mit den sanftesten Bcwe, gungen Bttb Pk-rchrichtM- » -Mm der Frmndfchast, die mich um desto starker etttgensmmem hatten, je weniger ich bisher geglaubt hatte, daß dieselbe sich auch auf Personen des andern Geschlechts erstrecken könnten, und jegröser die Munterkeit und Abwechselung der Gesellschaft und je neüek mir dieser reizende Austritt wirklich gewesen war. M , Avertiflement. tzrachdeme auf ergangenen Hochfürstlichen 3?egierungs Befehl z» Erhaltung des Landes-Credits, -Ordnung uny Richtigkeit, die Hypothe- quen-BÜckkr.jn der,Mir gmdigst anvertrauten Stadt und Amt genau epa- miniret, allenfalö cörrigiret und erneuert , und zu dem Ende alle Credi- toreS Dii in hiesiger Stadt und Amt Geld ausgeliehen haben , ,auf einen o,wissen zy bestimmenden Termin den Verlust ihres habenden iur>8 praela- . tioms zu Vorzeigung ihrer Obligationen öffentlich citiret werden sollen: AlL wepdet! Kraft hochlaudirftn Hochfürstlichm Regierungs- Befehls alle und jLde EreditoreS W Verlust ihres gedachten Vorzugs - Rechts auf Montag den ?rtn August ä. c. und Dienstag den 6ten eiusdem sich bey dem hiesigen Stadt» und-GerichtSchreiber Lyncker ohnfehlbar zu sistiren,und ihre in HändM habende Obfiga.tiones bey demselben zu produciren, hiedurch vomeladen. Homburg an der Ohm den ryten Jun. 1767. Fürftl. Heßisches Amr d^stlbsten. ' ^stachdnne von Hochfürsilicher Regierung zu Giessen, anbefohftn iporden, daß zu Auftechthaltung des Credits und Sicherheit derer Credi- torum neue Pfand- und Hypothequen - Bücher ausgerichtek werden sollen; Als werden alle diejenige, welche Venen hießigen Amts -Unterthanen, Geld auf Güter dargestehen haben, hiermit citiret und erfordert ihre ha- btüde Obligationen r cisco binnen einem Vierteljahr so gewiß in Original: dahier zu produciren, und solche eintragen zu lassen , als gewiß sie nach dessen Ablauf ihres juris prsehtionis verlustig erkläret, und weiter nicht damit gehöret werden sollen. Blanckenstein den 6ten Julii 1767. ü ;■ Fürstl. HeßrfchesAmr hreselbst Ludwig Heß' El'tt^und auspaßirende vom 4. 3ulü* 1767- bis den i?ten Iuln 170. Herr Ober-Lieutenant From ,.von ChupMainz, passiret durch. Herr v. Wegmann, und Herr Hamedvn, v. Franckfurt paff, durch: Herr rr§ Mesische wZchemlich- semeittySyrge Auzergeeß Herr Ingenieur- Cavitain Kellerman», von den HessenCaffelisches Truppen, paffret durch. Herr Herrmann, Ober-Lieutenant vom Kaiser!- Jnfant. Regiment von Herrn Erbprintz von Hessen Darmstadt, log. im Postkaus. Herr Lieutenant v. Botsheim, v. den Preußischen Trupps, pass, durch. Herr v Brühl, GeheimderRath vom König v. Dannemarck, paff, durch. Herr Major Aschleben, v der Braunschweig. Garde Corps, paff durch. Herr Lieutenant von Burghagen, und Herr Lieutenant von Chlebowsky, und Herr Lieutenant von Ziethen , von den Preuffschen Truppen, paffren durch. ' ' ./• ’ Vv-; Herr Hofrath Sipmann, und Herr Hofrüth Witt> von Wetzlar, paffren durch. Herr Baron von Creutz, von Homburg an der Höhe, pass, durch. Herr Rittmeister von Spctz, und Herr Lieutenant von Plotz, in Königs, Preuffschen Diensten, paff, durch. Herr Fahnderich von Heydwolff, in Hessen Casselis. Diensten paff, durch. Herr Oberjägermeister und Ingenieur von Mofengeul von Chur Pfaltz, logirt im Posthaus. Herr Capitain Berge von den Französische» Truppen pass, durch. Herr Lieutenant Siegers von den Preussen log. im Posthaus. (To^ulirte. Am r-. Junii Joh. Eberhard Rupperöbrrger, BürMund Schreinermei- ster, Alexander Ruppersbürgers, Bürgers u. Schreinermeisters all- hier, ehelicher Sohn, und Margaretha Johannetca Francisca,.weiland Henrich Lotzen Tochter. Gebohren und geraufte. Am 26. Junii Attna Christina, Johann Adam Linnenstruts, Bürger- U. Fuhrmanns allhier, Töchterlein. Am z.Julii Johannetta Catharina, Philipp Balthasar Best, Bürger- und Schumachers allhier, Töchterlein Am 4- Iulii Jost Christian Balthasar, Johann Jost Kellers, Bürger- und Leinwebers allhier Söhnlein. ... t-v - Verftorben. . , .-rüD AM r8. Junii Elisabetha Christina, Friederich Melchior Stroh, Bürgersund Wollen- Tuchmachers., wie auch Walckmüüers allhier, Tochter.