Mb Nachrichten Uesffsche wöchentlich - Sieben und Zwanzigstes Stück. Dienstags den 7ten Ivlü 1767* Mit Hochfürstl. Hessen- Darmstadtischer gnädigsten Erlaubnis. Wir können uns unmöglich enthalten/ unfern Lesern folgende sehr schöne Grabschrift mitzutheilcn, Vie auf den Tod einer Dame ist verfertigt worden, welche sich durch ihre vortresliche und erhabene Tugenden ein so aroseS Recht auf unser beständiges Andenken erworben hat, und welche verdiente, von einem Frauenzimmer unsterblich gepriesen zu werden, daselbst die gerechtesten Ansprüche auf die Unsterblichkeit hat. Wir tragen kein Bedenken, den verehrungswürdigsten Namen der geschickten Verfaß serin dieser Grabfchrift zu nennen. Sie ist die Frau Gemahlin des Herry RcaierungsRath Goebler zu Darmstadt, der gegenwärtig die Ehre genießt, Hochfürstlich Heßischer Subdelegatus bey der R C. G. V tu Wetzlar zu styn. Sur La Mort De MADAME de BURI par Fon Amie. pet not eternal absence sbali divide Tbofe vivtuoits btarts, wbicb gerirous friendsbip ty'd* lf following tbce my feet sbali kam to tread Tbat arduous way> from wbicb yöu »wer ßray'd. by Rowe, Le ' LkL- <*$* Girssistht pSchkNtttch - gemeittnngi'se Anzeigen ) EPITAPHE. Si les feules vertus fönt dignes de i'enrens. Qui mieux que ms B PRI merke un momiment ? • BP RI, qui des vertus fut le pa.rfait- modele, Xjrande d’Elle meme efi fans marbre Immortelle, Au deßus de Ftieros, dönt le fupflme nom Par le tems fe derruit, n’eft grand qu’en opinion. Elle vit apres la mort, fon coeur eft ibn trophee, Son Eloge fon Nom, fa vie fa renommee. A xXmie, Ton nom merite un eternel hommage. Non, parceque fuperieure ä norre fexe, au fage, Plus grande par le coeur, plus grande en (entimens Plus iolide en efprit, plus fublime en talpns: Non - parceque Tu fus parfaire Chrerienne, Ton nom eft immortel - Quelle gloire eft la -tienne! Tu prouve par Ta mort la fainte veritc, Que la religio» foit limmovtalite. G IortsttzvW der G^dattken von den UttgeAründeecn Klagen über den Mangel eines vernünftigen blnigangs. Svrephon ist von einer bittern und mürrischen Gemüthsart. Er glaubt sein Alter berechtige ihn, jedermann Lehren zu geben , timfr sollte es auch nur über Kleinigkeiten des Wohlstands seyn, von welschem er sich einen ihm gantz eignen Begriff gebildet hat. Wer hat Lust beständig bey dem Strephon in der Schule zu seyn ? Soll ich mit dem reichen Crrfpm umgehen und sein ewiges Besprach von Hypotheken, Jn- rereffen und Geldadschlag .anhören ? Mit dem Trafo, dessen Gespräch lediglich in Hauen, Stechen, und Schiessen, Kriegs!- und Werb-Histör- gen besteht? MitdemAmynk> der weiter.Mts als feine, wie .er meynt, sehr witzige Jugend Streiche O rrzehlen Mß? Mit der Lkvns/ deren Witz bloß Auf den Putz WgrschränM ist, und so bald das Gespräch da- i vo» : > rmd V7achrichtm. ny von aufhört, plötzlich verlöscht? Mit dem Apr-tt, dessen gantzes Verdienst eine gute Büchse und ein wohlabgerichteter Jagdhund i|b die er zu rühmen nie aufhört? Ich gestehe es, man kan von den meisten Dinge» dieser Gattung reden: aber ich kann mich nicht überwinden, unaufhörlich davon reden zu hören. 'Habe ich mit Leuten dieser Art nur eine kurtze Zeit gesprochen, so kenne ich ihre gantze Sphäre, über welche sie sich nicht hin-- aus wagen können: und ohne einen prophetischen Geist nöchig zu haben, weis ich schon im voraus, was sie in der nachfolgenden Gesellschaft spre-- chcn werden. Wer will mir es verdencken, wenn ich, wofern ich niemand in der Gesellschaft anzutreffen-hoffe, dessen Begriffe und Gespräche von einen; gröfern Bezirck und Umfang sind, zum zweytenma! ihre Gegenwartzu vermeiden suche? ' ' So wie die Fratzengesickter, welche die Mähler oft zum Zeitvertreib und aus Laune in groser Menge mahlen , in einer unbeschreiblichen Mannigfaltigkeit und Abwechselung vorgestellt werden können, eben so kön-. nm die Charactere von. Narren bis ins unendliche vervielfältiget werden. Wer;tüili die Fehler, wodurch sich die Leute bet; andern verhaßt, und also zum Umgang Ungeschickt machen, alle erzählen? Doch dient dasjenige, was wrr gesagt haben, dazu, daß ein jeder, welcher überden Mangel des Umgangs klagt, und oft in einem Ton klagt, der für die Zuhörer beleidigend ist, sich zuvor genau prüfen möge, ob er durch sein Betragen nicht selbst Ursache ist, daß die Leute seiner Gesellschaft schon von weitem her auswei- chen, oder sich vor ihm, wie die Vögel vor einem Scheusaal in einem Garten, sobald sie seiner gewahr werden, entsetzen, und mit der grösten Eilfertigkeit davon fliegen. Wer da wünscht, daß andre Leute mit ihm Umgang halten sollen, der muß sich verständig, vorsichtig, artig, munter und aufgeräumt, aber auch dabey sittsam, bescheiden ünd gegen jederman gefällig betragen. W- F. Q Von der Freundschaft zwischen Personen unterschiedenen Geschlechts. Wenige können sich überwinden zu glauben daß unter zwey Personen von unkcrfchiedncm Geschlecht ein genauer und freundschaftlicher Um- gang, ohne daß die Liebe darunter verborgen sey, statt finden könne. Dieses ist ein Vorurtheil, welches der Gesellschaft überaus schädlich, und dabey so tief eingewurtzelt und so allgemein angenommen worden ist, daß C c r noch 3*4 Mesifcht wSchmE- 8Ekm§Stztze Anzergett noch niemand sich das Hertz genommen hat , dasselbe'zu bestreiten. Man sicht kaum zwey unverheurathcte Personen ein wenig vertrauter mit- einander reden, als es nach unferm steiffen und gedanckenlosen CeremonieL gewöhnlich ist, so schließt man auch ohne weiteren .Beweis, daß dieselbe in einander verliebt sind. Haben diejenige, welche dieses bemerckt haben, nur ein wenig Fähigkeit zu muthmasen, so werden sie noch überdies hundert Gründe entdecken, aus welchen sie eine gantz nahe Heurath provhe- zeyen, und so viel an ihnen ist, auch sogleich ausbreiten. Ist eine Person ledig und die andre verheurathet, oder sind sie, wenn sie beyde verheura- thet sind, nm nicht gerade Mann und Frau, so geht der. Verdacht in einem Augenblick noch viel weiter. Man sagt sich heimlich in das Ohr, daß sich diese Leute sehr wohl mit einander verstehen, und in km-tzer 8eie halten auch diejenige- welche sonst in ihren Urkheiien eben nicht gerad iieb- looß sind, aber durch dieses allgemeine Voturtheil dahin gerissen werden, einen solchen Umgang für die Folge einer verbotnen Neigung. Ist es dann nicht möglich daß zwey Personen von unterfchiednem Geschlecht Freunde seyn können, ohne einander in dem eigentlichen Verstand zu lieben ? Warum sollte ich nicht eine vertraute an einem Frauenzimmer haben können, dessen tugendhafte Gesinnungen, edles und zärtliches Hertz, richtige Einsichten /'feinen und lebhaften Witz ich durch einen langen Umgang Gelegenheit bekommen habe,oft genug zu bewundern? Warum sollte ich mich mit ihr nicht von allerlei) Vorfällen ohne die geringste Zurückhal-.- tung besprechen, und ihre Gesellschaft mit eben der Begierde und dem Vergnügen suchen dürfen, mit welchem ich in die Arme eines getreuen gram» des eile? Was fordert man mehr von einem Freunde? Und wenn ich alle diese Eigenschaften bey einem Frauenzimmer finde, warum sollte ich mir nicht Mühe geben, daß sie mich würdigte, meine Freundin zu werden? Ich sehe nicht was der Unterschied des Geschlechts hier vor eine Hindernis sinn könnte. Aber es könnte doch leicht aus einer solchen Freundschaft eine eigentliche und wahre Liebe entstehen? Der Schritt von einer solchen Freundschaft zur Liebe ist so gar gros nicht. Und wie? wenn beyde Personen noch ledig wären ?- Aber wäre es denn ein Unglück, wenn aus dem Freund ein Liebhaber würde? Könnten nicht tausend unglückliche Ehcn vermieden werden, wenn man, ehe man lieben wollte, zuvor einen Versuch mit der Freundschaft machte? Eine wahre und vernünftige Liebe ist nichts anders als eine Lreundschast in einem hohen Grade: und wie können zwey Personen sich dauerhaft kmd ETncbricfctett; iiy dauerhaft sieben , die noch nicht einmal Freunde gewesen sind? Eine solche riebe. Die auf eine lange Erfahrung und eine genaue Kentniß desHertzenS und andrer rühmlichen Eigenschaften ihres Gegenstandes gegründet ist, würde ohne Zweifel viel beständiger seyn, als die plötzlichen Einfälle junger Leute, welche sich einander zu heurathen entschliessen, weil sie sich, den äusserlichen Umständen nach zu urtheilen, denn ihre Einsichten gehn nicht leicht weiter, für einander zu schicken scheinen. Leute dieser Gattung bilden sich ein, in einander verliebt zu seyn: aber sie sind in der That oft nicht- weniger. Und wenn sie es auch sind, so wären doch nichts als Kleinigkeiten, ein rundes und blühendes Gesicht, ein paar lebhafte Augen, eins volle und weiche Hand, ein kleiner netter Fuß, die Quelle ihrer Entschließungen. Allein alle diese Vorzüge, die ihren Augen anfänglich wichtig geschienen haben, verlithren ihren Werth nach und nach durch die Gewohnheit einander zu besitzen. Beyde Verliebte werden, weil sie sich auS Mangel M Geistes und eines Herzens, das zu seinen Empfindungen gewöhnt ist, nicht mehr unterhalten können, einander müde, hierauf kaltsinnig, und endlich im höchsten Grade misvergnügt. Ihre Liebe ist tMJReuer einer Luster- scheinung, welche plötzlich entsteht, die Zuschauer in Verwunderung setzt, aber in einer unglaublichen Geschwindigkeit durch den Horizont streicht, zerplatzt und vergeht. Wenn die eine von beyden Personen verheurathet ist, so wird man sich die Gefahr noch viel gröser einbilden. Es ist nicht gantz unmöglich, daß eine solche Freundschaft nicht nach und nach in eine strafbare Neigung ausarten könte. Aber wenn es ausgemacht ist, daß keine wahre Freundschaft anderst als unter Tugendhaften statt haben kann, was ist denn gefährliches zu besorgen? Die edle Gesinnungen welche in dem Herzen beyder Personen herrschen, werden Den ersten verbotenen Gedancken jederzeit sogleich in der Asche ersticken. Vielleicht möchte wohl zuweilen eine Bewegung des Ge- müths entstehen, die, wenn man ihr weiter nachgehen wollte, zu gefährlichen Ausbrüchen verleiten könnte: denn wir bleiben auch mitten unter nn- fcrn tugendhaften Handlungen noch immer Menschen. Allein die Fertigkeit welche der Tugendhafte besitzt, dergleichen Regungen, die ihm auch in Absicht auf viele andre Gegenstände aufsteigen können , sogleich zu unterdrücken, wird ihn für aller Gefahr sicher fetzen. Man muffe aus der Welt gehen, wenn man alle Reitzungen und Gelegenheiten zu bösen Gedancken vermeiden wollte: ja es ist fein Zweifel, da unser eignes Hertz die meiste Zeit unser Verführer ist, daß uns diese selbst bis in die abgelegenste Emo* C c, dr 111 Mestsche wSchElich - gemeinnützige Attzetzm de begleiten würden. Man muß seinen Feinden getrost ins Angesicht sehen, und je öfterer man sich an ihren Anblick gewöhnt hat, je weniger werden sie uns furchtbar werden. Dergleichen Besorgnisse würden gegründet seyn, wenn man forderte, daß alle Leute auf die nemliche Art mir einander umgehen sollten. Aber so wie die wahren Freunde unter Personen ejnerley Geschlechts sehr selten sind, und nur wenige liebreiche und zugleich redliche Gemüther sich hierzu schicken, eben so wird auch fteylich nur eine kleine Anzahl Frauenzimmer und Mannspersonen mit einander auf diesen Fuß Freundschaft haben können. Nur wenig edeldenkende Seelen , die ihrer Neigungen Meister sind, und wovon niederträchtige Leute keine Begriffe haben, werden mit einander vertraut werden können, ohne jemahis die Schranken der Ehre und der Tugend auch in ihren kleinsten Handlungen zu überschreiten. Diejenige die hierzu nicht fähig sind, sind überhaupt auch nicht einmal zur Freundschaft mit Leuten ihres Geschlechts geschickt. Sie werden ihre Pflichten bey jeder Gelegenheit aus den Augen setzen, obgleich ihre Vergehungen von einer andern Art seyn werden. Sie werden nicht in den Fehler verfallen, den man bey dem Umgang zweyer Personen von ver-. schiednem Geschleckt besorgt: aber sie werden andre begehen, die vielleicht oben so gros seyn können. Also vorausgesetzt, daß eine solche Freundschaft nur unter Tugendhaften möglich sey, so werden beyde Theile auch solche Maasregelrr nehmen, daß sie sich von dem Pfade der Tugend nicht entfernen. Der Mann wird keine genaue Frrundschaft mit einem Frauenzimmer suchen , das nicht zugleich eine Freundin von feiner Frau ift, ober doch bey der ersten nähern Bekanntschaft werden kann. Eben so wenig wird die Frau eine Vertraulichkeit mit Mannspersonen anfangen, von denen sie nur vermuthen könnte, daß ihr Gemahl nicht die besten Gesinnungen von ihnen hatte. ES ist also nickt genug, daß die zwey Personen, welche eine Freundschaft unterhalten, Leute von einer rechtschafnen Gemükhsart sind; sondern die dritte oder vierte Person, die allenfals mit in das Spiel kommen könnte, 'wüste ebenfals einen solchen edlen nnd zärtlichen Character haben. Denn ich bin versichert, daß ein rechtschafner Mann, der das Unglück hätte, und wie viele haben cs nicht > eine argwöhnische und niederträchtige Frau zu haben viel lieber den Umgang einer Freundin, wenn sie auck noch so liebenswürdig wäre, gänzlich vermeiden würde, als daß er sick denen obgleich ungerechten Vorwürfen seiner Frau, und andern darausfließenden Verdrres- lichkeiten aussetzen sollte. So sehr ist ein Tugendhafter Herr über, sich selbst: vnd Niübrkchrerr. und so bereit ist er, sich auch das unschuldigste Vergnügen zu entziehen, wenn er stehet, daß solches, wiewohl ohne alle seine Schuld , emer Person Verdruß macht, die ihn so nahe angeht,und gegen welche er semePflich- ten behcilt, wenn dieselbige ihn durch ihr liebloses Verfahren auch noch so oft in die Versuchung setzte, dieselbige nicht mehr gegen ste zu beobachten! Die Fortsetzung folgt nächstens. AvertifTement. Nachdem« auf ergangenen Hochfürstlichen Regierungs Befehl ZU Erhaltung des Landes-Crebits, Ordnung und Richtigkeit, die Hypothe- guen-Bücher in der mir gnadigft anvertrauten Stadt und Amt genau exa- miniret, allenfals corrigiret und erneuert, und zudem Ende alle Credi- tores die in hiesiger Stadt und Amt Geld ausgeliehen haben , auf einen gewissen zu bestimmenden Termin bey Verlust ihres habenden iuris praela- tionis zu Vorzeigung ihrer Obligationen öffentlich citiret werben sollen: Al- werden Kraft Hochlaubirten Hochfürstlichen Regierungs- Befehls alle und jede Creditores bey Verlust ihres gedachten Vorzugs-Rechts auf Montag den ftcn August a. c. und Dienstag den 6ten eiusdem sich bey dem hiesigen Stadt' und GerichtSchreiber Lyncker ohnfehlbar zu sistiren, und ihre in Händen habende Obügationes bey demselben zu probueiren, hiedurch vorgeladen. Homburg an der Ohm den i9ken Jun. 1767. Fürst!. Hessisches Amt dastlbsteir. Anzeige. Die rte Claffe zter ChurCöllnischen Lotterie ist ntti Uten und i2tcn Monats Junii gezogen worden: die Listen darab sind bereits bey allen Colleetoren zu haben, wie nicht weniger die Zettel zur zten Claffe, zu deren Ziehung unfehlbar nächstens am roten Julii vorgeschritten wird. Die Billetter müssen längstens acht Tage vorher genahret ftyn. Wenn jemand erstlich zur zten Claffe einstehen will, oder einen Zettel verlangte, mit welchem er in Den vorherigen Claffen nicht intereßiret gewesen, selber zahlt für jedes dergleichen Biller 9. fl. Bey Ausgeber dieses sind auch Noch Bittet zu verkaufen. ai8 Gl'essisttze wöchentlich ^gemeittttSytze Anzeige» Ein-und auspabirendev-m 27. Iuny 17^7. bis den w _ reen Julü 1767. Hm Baron Boos de Waldeck Marchall von Chur Trier, logirt im Posthaus/ Herr Major von Milchling, passret durch Zween Herrn von Schenck, kommen von Weilburg, paff, durch Herr GcheimderRath von Worm, Gesandter von Chur-Sachfen, und Herr von Goldhagen, Gesandter von Bayern, Herr v. Mayer, Gesandter von Bayreuth, und Herr RegierungsRath Göbler, Gesandter von HeffenDarmstadt, pafften durch. Herr Hofrath von Hesler, und Herr Hofgerichts Assessor Gove, au« Braunschweig, logüren im PosthauS. Herr Ober-Forstmeister von Toungem, vom Fürsten vou Dsenburg, pafftet durch. Herr Lieutenant Knobel, von den Kayserlicben Truppen, pass, durch. Herr von Schwaab, Hofrath bey Herrn EammerRichter von Wetzlar, pafftet durch Herr Jagermeister von Drechsel, von Battenberg, pafftet durch. Herr Candidat Boden, von Göttingen, logirt im PosthauS. Extra logirt. Frau geheimde Rathin Grolmannin, aus Westphalen, log. in der Grol- mannischen Behausung. Herr Lieutenant Schneider, von den Hessen Casselischen Truppen, logirt bey Herrn Secretarius Elwert. Herr Capitain Langsdorf, v. den Würtenbergern, log. bey Herrn Seereka- rius Langsdorf. Gebohren und getaufte. Am r6. Junik Catharina Susanna, Johann Willhelm Juncker-, Bürgers und Fuhrmanns Töchterlein. Verdorben. Am 22. Junii Georg Balthasar, Herrn Johann Melchior Stohr, de« XVI. EXaths Mitglieds, Söhnlein. Dreft wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie, M Universitaks Buchhändlern hieselbft, an die Herrn Liebhaber gegen r Rtktr. halblabrtge Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 kr. ausgege, Herrn Prärrumewnien mit Venen schon herausgekomm« nm tzvtucken dleurrr«