wöchentlich-- Fünftes Stück. Dienstags den zeen Stimmt. 1767. Mit Hochfüriil. Reffen; Sßrnifldbtifd^r gnädigsten Erlaubnis. Krtfttzung der Betrachtung über die Klagen der Menschen wegen der Unbequemlrchkerk ihres Zustandes. nfte meisten Klagen, ja vielleicht alle unsre Klagen entstehen aus der Vergleichung unsers Zustandes mit dem Zustande andrer Menschen. Es wäre immer sehr gut und vernünftig/ wenn wir bey dieser Vergleichung ein wenig vorsichtiger zu Werke giengen/ als es gemeiniglich zu geschehen pflegt. Denn wir vergessen dabey fast allezeit, das nothwendige, das unentbehrliche oder das was zum wahren Wohl unsrer Seele und unsers Körpers ganz eigentlich gehört, von dem zu unterscheiden, was weniger nothwendig, oft entbehrlich, meistentheils überflüssig und zum Endzweck unsers Daseins eben nicht unumgänglich erforderlich ist. Dies ist unstreitig die Urquelle, woraus die vielen strafbaren Klagen der Menschen stiessen. Es ist wahr, wenn ich einen Menschen klagen höre, dem es an Dingen fehlet, die er als Bürger dieser Welt nicht entbehren kann, der nackt gehen, Hunger und Durst leiden muß, dem man den verdienten Namen eines ehrlichen Mannes streitig macht, den man ungerechter Weise unterdrückt rc. rc; wenn ich einen >solchen Menschen klagen höre; so werde ich gerührt. Er ist zu sehr Mensch, als daß er darüber nicht klagen sollte, E und 14 GLesirsche wöchentlich- gemeinnützige Anzeigen und ich bin zu sehr Mensch, als daß ich nicht Mitleid mit ihm haben und seine Klagen entschuldigen sollte. Wenn ich aber einen Menschen, der ge- sund ist, der Nahrung miD Kleider hat, der durch erlaubte Mittel seinen Zustand immer noch verbessern kann, und dessen Ehre von niemand angefochten wird; wenn ich diesen über die Unbequemlichkeit seines ZusiandeS klagen hörte; so würde ich ihm sagen: Mein Freund du übereilst dich. Deine Klagen verrathen Unverstand. Du bist noch sehr weit von der wahren Weisheit entfernt, wozu der Mensch erschaffen ist. Du bist unzufrieden mit der Regierung des Ewigen, du murrest über die Vorsehung, die allein weis, was zu deinem Besten dienet. So ist es in der That! die Klagen solcher Menschen sind die deutlichsten Beweise von ihrem Unverstand und ihrer blinden Uebereilung. Wenn sie allemal wüßten, was zu ihrem wahren Glücke diente; so würden sie gewis viel sparsamer mit ihren Wünschen seyn, und sich nicht über manche Umstande beklagen, die ihnen zwar itzt als unbequem unö unangenehm vorkommen, die aber im ganzen Zusammenhänge zu ihrem wahren Wohl ganz unentbehrlich sind. Aber das wissen sie nicht, und sie'wollen es oft nicht wissen. Deswegen klagen sie zuweilen, von dem auserlichen Scheine verblendet, über den Mangel solcher Dinge, die ihnen, wenn sie sie würckiich besöffen, tausend Sorgen und Bekümmernisse verursachen und ihre Tage in lauter finstre und schwermüthige Nachte verwandeln würden. Sie wünschen sich Dinge, die sie in einiger Entfernungentzucken, wenn sie sie aber in der Nahe betrachten könnten; so würden sie lieh dafür entsetzen, und würden überzeugt werden, daß ihre Ruhe und Glückseelig- keit in dem Besitze derselben einen schnellen Tod würde gefunden haben. Stachus wünscht sich viel angesehener, vornehmerund von einer höhern Geburt zu sevn. Er bildet sich ein, er könne nie glücklicher werden, alS wenn er dereinst die Ehrenbezeugungen empfange, die gegenwärtig sein Landsmann genießt. Diese Einbildung, Stachus, ist thöricht. Du weist ja noch nicht ob die Ehrenbezeugungen, die du dir wünschest, auch für dich ein Glück sind. Du wünschest dir vielleicht etwas, das überhaupt betrachtet ein Gut ist, allein in Rücksicht auf dich selbst, kann es ein groses Unglück seyn. Du würdest vielleicht aufgeblasen und hochmüthig werden, wenn man dir so grose Ehre bezeugte, du würdest vielleicht allerlei; Unheil in der Welt anfangen, wenn du die Gewalt dazu hattest, du würdest vielleicht der Unruhe und dem Verdruß nicht entgehen können, der mit ei# mr grosen Ehre unzertrennlich verbunden ist. Schreibe dirs in dein Herze, - wqS und Nachrichten. 3f jener Dichter sagt: Der Ehre Heilrgthum liegt voll falscher r^leye. - Lleon klagt über sein geringes Vermögen. In der Hofnung, seinem Mangel abzuhelfen, legt er in die Lotterie- Er wünscht nichts so sehr, als das vornehmste Loos zu gewinnen und ein Herr von vielen tausend Gulden ru werden. - Cleon.' übereile dich nicht. Es ist vielleicht die größte Wohlthat Gottes, daß er dich diese Summen nicht gewinnen läßt. Das Geld giebt uns Gelegenh.iten zu Ausschweifungen, es macht viel Sorgen und Gedanken. Denn um den GOtt der Schätze schwärmen Sorgen rund herum. - Ja, sagst du, ich würde dieses Geld gewis zu den allerbesten Endzwecken verwenden. Ich würde den Armen viel Gutes erzeigen. Ich würde sie speisen, tranken und kleiden - Das wäre fmlich deine Pflicht. Aber würdest du diese Pflicht auch wirklich in Ausübung bringen ? Die Menschen lasten ihre Vorsätze sehr oft unausgeführt. Doch gesetzt, du erquicktest manchen Armen durch dieses Geld und stiftetest allenthalben Gutes damit, würden denn auch deine Kinder einen eben so schönen Gebrauch davon machen? Dein ältester Junge ist zu Auöschwei- 1 hinge» geneigt, deme älteste Tochter zum Stolz, und wer weis, welche wvrlchte Neigungen noch in deinen übrigen Kindern unentwickelt liegen. ist höchst wahrscheinlich, daß sie die Reichthümer, die du gewinnen willlt, zu Üppigkeiten, zur Befriedigung ihres Hochmuths, zu andern rastern, und mithin zu ihrem zeitlichen und ewigen Unglück verwenden. Wunsche Dir, o Llcon, keine grose Reichthümer, wenn die weise Vor- L "lt Whenden Augen durch die Zukunft schaut, dir dieselben versagt hat eie machen uns (und das kann dich die tägliche Erfahrung lehren ) wahrhaftig nicht immer glücklich. Suche lieber die Zufriedenheit mit dem wenigen, was Du hast. Diese nur allein kann dich glücklich machen; und sie wird dir nicht fehlen, wenn du dich nur willst 'üb-Zuaen lassen, daß der Mensch nicht blos um reich zu seyn, geschaffen ist, und oaß ein Gott, em allwissender, gerechter und unendlich gütiger GOtt die Welt regiert und alle unsre Schicksale lenkt. Suche dich täglich mehr von dieser grosen Wahrheit zu überzeugen; so wirst du in jedem Stand und m jedem Alter glücklich und zufrieden leben. »w ^Die Klagen der Menschen sind aber auch nicht selten eine Lästerung Gottes. Denn sie geben nur allzu oft dadurch zu verste- seiner Haushaltung sehr unzufrieden sind. Der Hoch- meint Wunder, wie ungerecht GOtt gegen ihn verführe, lnss ^r, tllcht eben so reich, eben so angesehen und geehrt werden lasse, als andre neben ihm sind. Aber du hochmüthiger, der Du dieses E * glaubst, zs Gr'essrsche wöchentlich# gemerttnStztze Anzeigen glaubst, beantworte mir doch erst diese Fragen, ehe du dich unterstehest, Die Regierung Gottes Zu tadeln: Kannst du mit Recht mehr fordern, als du bekommen hast? Ist das, was du dir wünschest, Zu deinem wahren Wohl unentbehrlich und sind diejenige die du wegen ihres Reichthums, ihrer Ehre und ihres Ansehens beneidest, auch wirklich glücklicher, als du? Kannst du GOtt Befehle vorschreiben, daß er so und nicht anders mit dir verfahren soll? Hat er etwa nicht Macht, mit dem seinigen zu thun, was er will? Bist du nicht in den unbequemen Zustand, worüber du klagst, Durch deine eigne'Schuld, durch Thorheiten, durch Müssiggang oder andre Laster gerathen? Du willst vielleicht erndten, und hast nicht geM? Und welches ist, überhaupt davon zu reden, weiser und vernünftiger: ob Du dir durch unnütze Klagen über einige Ungemächlichkeiten dein Leben zur Quelle einer immer währenden Unzufriedenheit machst, und die Vorsicht, die in ihre Regierung Absichten gewebt hak, die dem kurzsichtigen Auge Des Menschen unsichtbar sind, deswegen schiltst, weil sie dich in Purpur und Reichthum verabsäumt; oder, ob du die Güter und Vorzüge, die du wirklich erhalten hast, als Mittel zu deiner Ruhe und Glückieeligkeit gebrauchst und mit allen Schickungen desjenigen, der mit einem Blicke Die ganze Schöpfung übersieht, ohne Ausnahme zufrieden bist? - -O laß hoch die ewige Weisheit walten und lerne mit ihrer Regierung zufrieden seyn Sie, sie weis am besten, welche Umstände für dich oder für das Ganze die vortheilhastesten sind , und welche Rolle du nm geschicktesten wü’kn kannst. Traue deinem blöden Geiste nicht, wenn ci dich zu Klagen verleiten will und nimm ihn unter die Herrschaft des Glaubens gefangen , desjenigen Glaubens, der sich auf Die Güte und Weisheit des Allmächtigen'verlaßt. Vemtheile die Güter , über deren Mangel du klagst, nicht blos nach dem Werkhe, den sie auf dieser W^lt haben, sondern auch nach ihrem Wmhe in der Ewigkeit. Ohne deö angebohrne Verlangen nach einer immer g roser en irrdischen Glückieeligkeit ganz zu unterdrücken, strebe vornehmlich nach den Gütern, die ewig dauern und die ihre Gültigkeit auch jenseits des Grabes nicht verlieren. Strebe nach Tugend und Wahrheit und laß den Besitz derselben stets der Lieblings- Wunsch deines Herzens feyn. Denn „ wenn du dir Güter wünschest, ,, hat Grrcro in seinen angesührten lehrreichen ErfahrunFcn „ die dir die . Güte demes Schöpfers verheissen hat, uNd zu deren Genuß du dich Tu- „ gend, Wahrheit und Religion vorbereiten lässest; so handelst du weder , ausschweifend noch lächerlich; wenn du dein Verlangen, deine Begierde ttttd LTlachnchren- 17 „ nach denselbigen der Weisheit und Vorsorge des Himmels unterwirfst; „ und dieses zu^deinem Tröste und zu deiner Beruhigung in den bangen „ und dunklen Stunden der Widerwärtigkeiten dieses Lebens gebrauchst; fi) „ bist du vor allen Vorwürfen des Undanks gegen G-Ott gesichert: „ Wenn du dir aber Luftschlösser erbauest, das ist: wenn du dir Güter „ wünschest, die entweder nur deiner Einbildung nach zu der Klasse wah- ff reu Güter gehören; oder die für dich keine Güter sind, indem sie deine „ Kräfte weit übersteigen, oder weit größre und dir nörhigere Vorzüge „ verdrängen, wenn du deine Begierde nach erträumten Gütern so sehr ff übertreibst, daß du dein Herz gegen das Vergnügen, das du aus der- ff nein Zustande schöpfen kannst, sühllos machst und betäubest; so verdienst ft du das Gelächter der Vernünftigen, so verdienst du allen den Verdruß, „ alle die Quaal, die du dir, sinnreich zu deinem Schaden, selbst ver- ff ursachst. „ Y)Ott dem Schweigen in GcstUjchafcen. Kein Geschöpf ist in Gesellschaften unerträglicher als die ewigen Schwätzer, welche theiis aus Stolz, und theils aus Glichen Begriffen, die sie sich von Liner guten Lebensart gemacht haben, in einem soi t plaudern. Diejenige welche immer und zur Unzeit schweigen, begehui aber auch einen großen Fehler, und ob sie sich gleich nicht so verhaßt machen als jene; so sind sie doch auch in ihrer Art unausstehlich, weil sie ganz und gar nichts zu dem Vergnü* gen, und zu dem eigentlich^ Endzweck der Zusammenkünften beytragen. Unverstand, Blödigkeit, Ueberkiugheit, Stoltz und ein boshaftes Hertz sind die gewöhnlichste Ursachen, welche bald diesen bald jenen, einen jeden in seiner Art, und auf eine unterschiedne Weise bewegen, ein verdrießliches Stillschweigen in Gesellschaften anzunebmen. Es zeigt Einfalt, Unverstand und Unwissenheit an, wenn man' gar nichts zu reden weis. Man kann von einem Frauenzimmer mit recht verlangen, daß sie! von bäußlichen Geschäften, und andern dem Frauenzimmer anständigen Beschäftigungen und Künsten mit# sprechen könne: Eben so wie man es von einem Gelehrten fordern kann, daß er nicht nur in seiner Hauptwiffenschaft, welche er stu- dirt zu haben vorgiebt, sondern nud) in allen andern damit verwandten Stücken, insonderheit aber in Sachen, welche jederman zu wissen pflegt nicht unerfahren sey, Mas soll ich von dem Lupin dencken, der nachdem E 1 ich 18 Messische wZchentlrcb- Zcmeittttützrge Auzetzen ich zehn Materien vergeblch auf die Bahn gebracht habe, nicht einmal em Gespräch von Zeitungsangelegenheiten aushalten kann? Und von der Do- rinde, die nicht einmal von den allgemeinsten Stucken der Haushaltung, wenigstens mit andern Frauenzimmern reden kann? Wenn das Stillschweigen aus einer blosen Blödigkeit herrührt, und die übrigen guten Eigenschaften sonst vorhanden sind, so ist dieser Fehler leicht zu verbessern. Ein öfterer Umgang mit verständigen und gesitteten Leuten ist hierzu das beste, aber auch eintzige Mittel. Viele düncken sich besonders klug zu ftyn wenn sie wenig reden. Hieher gehören die Geheim'nißvolle und Argwöhnische, welche aus den al- lergleichgultigsten Sachen, die die ganze Welt weis, eine Heimlichkeit machen, oder sich so gleich zu verreden fürchten, wenn sie ein paar Worte zu dem Gespräch mit betragen sollen Ich frage den Bisbiü was für Wetter draujen sey. Er sieht mich mit einer lächelnden und vielsagcnwol- lenden Mine an, zuckt die Achseln und sagt gar nichts. Bisbill hat von Jugend auf der Gnade anderer Leute leben müssen, und ist dadurch an die Verschwiegenheit gewöhnt worden. Er hat aber nicht Verstand genug die Fälle zu unterscheiden, und schweigt wo es gar nicht nöthig ist. Clarine ist im Gegentheil zu stoltz mit zu reden. Führt sie in Gesellschaften von lauter vornehmen Leuten, so wird ihr das Mäulgen aufgehen. Zum Unglück aber kommt sie selten dabin: und uns kleine Geister würdiget sie nicht, sich mit uns einzulaffen. Sie ist also wider die Natur ihres Geschlechts die meiste Zeit über gantz stumm. Strephon, so ein groser Plauderer er ist, so wenig kann er es vertragen, wenn von andern Leuten gutes geredet wird. Wollt ihr ihn stumm haben, so fangt nur an, verdienstvolle Personen zu loben. Den Augenblick sitzt er da als wenn ihm jemand auf den Mund geschlagen hätte. Hertz- haftigkeit hat er nicht zu widersprechen, und mit zu reden, und Beyfall zu geben, ist er zu boshast. Es ist eine Klugheit zu schweigen, wenn man von Sachen, denen man nicht gewachsen ist, lieber gar nicht mit redet, als daß man seine Unwissenheit an den Tag legt. Aber diese Kunst ist sehr selten. Je weniger die Leute verstehn, je mehr wollen sie reden, da doch ein Narr wenn er schwiege, auch für Weise gehalten würde. Die Kunst ist aber noch grö- ser wenn man eine Fertigkeit besitzt, sich in der Geschwindigkeit durch das Gespräch andrer einigen Begriff von der sonst unbekanten Sache zu machen, und alsdenn mitzureden, oder wenigstens solche allgemeine Ausdrücke bey der Hand hat, wodurch der andre veranlaßt wird, zu glauben, daß wir die und Nachrichten. » 39 die Sache verstünden, oder wenigstens doch nicht schliessen kan, daß wik sie nicht verstehen. -Es ist eine Klugheit zu schweigen, wenn man sieht, daß andre keinen Geschmack oder Gefallen an unfern) Gespräch haben, oder man vermuthen kan, daß man sich entweder selbst verhaßt macht, oder andre beleidigen und beschädigen werde. Hierzu aber gehört viel Kentniß der Welt, und eingrosse Gegenwart des Geistes. P. Wir sind im Stand unfern Lesern die Wetterbeobachtungen eines auswärtigen Gelehrten mitzutheilen, wovon wir versichern können, daß solche mit den accuratesten Instrumenten gemacht, und dahero zuverlässig sind. Stand des Thermometers unb pe Barometers V0M i Jan. bis auf § den I7ten 1767. Barom. c Paris Zoll.lin.opunaumO. 1 Jan . Schnee - $ Ostwllld 26 2 Jan heiter x x 26 3 dito Ostwind, klein Gewölck 4 26 4 dit<> heftiger und schüfe»- Wind • 0 r - ft 26 c dito desglerch. mit etwas Schnee • 6 dito scharfer N. O. Wind. f 26 7 dito heiter und stille f f 27 9 # wölckig • f X • IO X desgleichen f f 26 II » heiter und stille Luft X • 12 f desgleichen, etwas duftig • 13 f eben also f x X • 14 - Schnecgewölcke x X 26 IS f trübe f 4 X 16 f Heller Himmel . x X - 1 Abends 9 Uhr. 4 X - 17 X desgleichen. f X 27 8t il 9 I 10 U 9 8 7 9 10 ü r 8 it; 1 2 3 4 7 8 9 Io 11 12 13 14 *5 16 17 it 19 20 21 22 2; *4 25 - 32 Congelationis 32. -1 f f x isien Jan. - 30 • x x den ztenIan. -25 x x 4. dito • 1 f f f f f. dito -ff f 2lt.il Jan. * -20 - t t i den 10 Jan. •tif den 15 Jan. • iS - den II diro den 14 dito • 10 den 16. • f den 9 Jan. - f den6ten Jan. * 5 • o - den 16. Abends io Uhr • 5 • f den i2ten - 10 - X den 7. Jan. den 9. dito • 1 den 17. Morgens • - den 13. Jan. ' 15 • - den8tenIan. ? 20 Akad-s 4» Giefflsche wöchentlich- ganetttnSgige Akizetzen Akademische Neuigkeit. Den L-. Jan. bestieg Herr Johann Thomas Mathiowitz aus Metzlar , den Juristischen Catheder, um die Würde eines Licentiati beyder Rechten zu erlangen, ohne Vorsitz. Der Titul dieser Deputation ifh Schediafma iuridicum inaugurale de Fundamente praeiudiciorum, r und einen halben Vogen. Em- und auspaßirende vom 14 Ian. 17^7. bis den zveen Ian. 1767. Herr Obrist von Molberg von den Kaiserlichen, vom Regiment WormS, paff, durch. Herr geheimder Rath von Rabenau, logirt. im Einhorn. Herr Capitain v. Rotzmann, von den Braunschweigischen Dragonern, l-o- girt im Hirsch. Extra logirt. Frau geheimde Rathin Grolmännin, aus Westphalen, log. in derGrol- mannischen Behausung. Ein HessenCaffelischer Lieutenant, Herr Oswald, log. bey seinem Herrn Bruder. Herr geheimder Rath von Meyer, in Bayreuthischen Diensten, wgirt bcy Herrn Lieutenant von Keller. Gebohren und gekaufte. Am xi Januar. Conrad Christoph, Joh. Reinhard Frantz, Reit- Schmidts bey dem Fürstlichen Marstall allhier, Söhnlein. Am xz. Jan. Christina Catharina, Herrn Johannes Mannbergers, Zollbereiters allhier, Töchterlein. Verstorbne. Am 18. Januar. Anna Margaretha, weilandJoh.Friederich Noll, Bürgers und Fuhrmanns hinterlassene Wittib. Eodem Sophia Margaretha, Georg Philipp Frech, Bürgers und Metzgers, Töchterlein. Am 19. Januar Henrich Melchior Stoß, Bürger u. Taglöhner allhier. Am 2x. Januar Jungfer Anna Christina Catharina, weiland Herrn Matthias Nicolaus Korthold Prof, eloqu. & Poefeos bey hiesiger löblicher Universität, hinterlassene Jungfer Tochter. Am xz. Januar Johann Peter Theodor, Christian Kuhn, Bürgers u. Schumachers Söhnlein.