Zwey und Fünfzigstes Stuck. 4Lr wöchentlich Dienstags den 30tert De-embr. 1766. ■? MitHochfürstl- Heffen, Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. .. , Iftuc eft fapere, non quod ante pedes modo eft, Videre, fed etiam illa. quae futura funt, Profpiceie. Tcxxnt« itt Adctyb. AFch will meine Leser heute mit einigen Betrachtungen unterhaltenes, jtl rauf mich folgender Brief, der mir vor einigen Tagen auf der Post jst zugeschickt worden, geführt hat. Hier ist der Brief selbst von Wsrt ju Wort: Meine hochgeehrteste Herrn! , CM) erinnere mich, daß Sie in vorigem Jahre geheime NachrWen von glücklichen und unglücklichen Personen in Ihre Blätter einzurückeu anfingen, wodurch Sie Ihren Lesern viele nützliche Lehren gaben. Wenn Sie diese lehrreiche Nachrichten anitzt noch fortsetzen; so werd Ihnen t>ic|ec Brief nicht zur Unzeit kommen. Aber ach! wie schwer fällt es mir, Jh, neu von meinem gegenwärtigen kummervollen Zustande eine vvllkommne Abbildung zu machen. Ich bin einet von den unvernünftigen Menschen di« sich durch ihre eigne Schuld muthwillig in Jammer und Elend stürzen. Jetzt fange ich erst an, zu überlegen, was ich hatte thun sollen, wenn ich dem Unglück, das letzt über meinem Haupte schwebt, hätte ausweichen Ggg wollen. 4Z2. Giesische wöchentlich wollen. Aber nun ist es, zu meiner ewigen Betrübnis/ zu spat. Mein König erzeigte mir die Gnade und machte mich zu einem Rtthnungsbedien- ten vom ersten Range. Er gab mir eine Besoldung/ die mich und meine Familie überflüssig ernähren konnte. Und dennoch war ich gegen diese gro- stund unverdiente Gnade so undankbar/ daß ich meinen König betrogt und durch die allzu verschwenderische Haushaltung, die ich führte, einen Receß von mehr als zehen tausend Thalern machte. Nunmehro sitze ich in den Banden, die mich vielleicht Zeitlebens gefangen halten werden. Und was mich noch am meisten schmerzt, ich habe meme Frau und Kinder mit mir unglücklich gemacht. Meine Hochzuehrende Herrn, alles, was ich durch diesen Brief suchen ist/ Ihr Mitleiden zu erwecken, und alle ihre Leser für der Untreue in Ihren Diensten zu warnen. Ihr Mitleiden wird mir nicht fehlen; - wenn ich Ihnen sage, daß ich mein Verbrechen bereue, mein Beyspiet aber wird jedem zur Warnung dienen, weil ich nunmehro die Folgen der Untreue und des Meineids nur mehr, als zu sehr empfinde. Ich bm mit vieler Hochachtung Dero demüthigsifr Diener. Der Fehler / dessen unangenehme Folgen mein Herr Corrchondent gegenwärtig empfindet / bestehet, wenn ich mich nicht irre, ganz allein darin, dass er unterlassen hat, an die Zukunft zu denken und aus derselben Bewegungsgründe zu pernünftigern und untadelhaftcrn Handlungen zu nehmen. Hätte er die Zukunft, als eine warnende Lehrerin der Weisheit und Vorsichtigkeit/ die selten eine unbesonnene Thar ungestraft läßt, immer vor Augen gehabt; so würde er sich des entsetzlichen Verbrechens des Meineids und der Untreue gegen seinen gnädigen Oberherrn gewis nicht schuldig gemacht und seine Thaten gegenwärtig nicht in Ketten und Banden zu bereuen Ursache haben. Er würde klüger gehandelt und bedacht haben, daß man ihn dereinst doch einmal zur Rechenschaft ziehen werde, es geschehe wenn cs wolle. Man kann sich überhaupt keinen thörichtern und unvernünftigem Menschen vorstellm, als einen Rechnungs- Bedienten, der weis, daß er dereinst Rechenschaft tbun muß, und der dem ohnerachtet seinenHerrn betrügt und in öffentliche Gelder greift, die seinem Gewissen sind anvertraut worden. Wenn er noch eswas dabey gewönne; so liest sich die Thorheit eines solchen Menschen noch einigermastn begreifen. Aber er kann auf keine Weist etwas dabey gewinnen. .Stirbt - ' er. und Nachrichten. 40 tt, ehe seine Betrügereien ans Licht kommen; so werden seine Rechnungen doch gewis nach seinem Tode untersucht Und wie unglücklich wird alsdann seine Familie, die sich vielleicht bcy seinen Lebzeiten für reich gehalten hat, weil sie nicht wußte, daß der Verstorbene ein Betrüger war und die Güter, die er besaß, auf Kosten seines Gewissens gestohlen hatte? Der Landesherr, der seine Gnade einem Unwürdigen erwiesen hatte, zieht alsdann nicht allein mit dem völligsten Rechte die Güter wieder an sich, um die man ihn betrogen hatte, sondern er sicht auch die ganze Familie des Verstorbenen alS ganz unwürdig an, ihr irgend eine Gnade zu erzeigen. Wird seine Untreue aber noch bey seinen Lebzeiten offenbar; so läßt man ihm noch überdies die Gerechtigkeit wiederfahren, daß er wie alle andre offenbare Betrüger, an einem stillen und sicheren Orte sehr wohl verwahret wird. Alles was er durch-seinen Meineid erhalt und was ihm hernach noch von seinen Diebstählen übrig bleibt, ist eine höchst unglückliche und beweineswürdige Familie, eine unauslöschliche Schande vor den Menschen ein unruhiges und quälendes Gewissen und die verzweistungsvolle Erinnerung an seine Treulosigkeit, die er entweder Zeitlebens im Gefängnisse bereuen oder mit einer andern noch schimpflichem Strafe büsen muß. Ein untreuer und betrügerischer Rechnungsbedienter ist noch viel blinder und thörichter als ein öffentlicher Dieb und Strasenräuber. Dieser hat doch noch einige Hofnung, daß seine Schandtaten auf dieser Welt werden verborgen bleiben- Jener aber hat nicht einmal den Schein einer hofnung. Seine Betrügereien müssen bekannt werden, er" mag sieh nun durch die Flucht zu retten suchen oder den verdienten Beschimpfungen auf eine andre Art ausweichen wollen. Wie thöricht ist es also von einem solchen Menschen, daß er nicht an die Zukunft denkt, die ihn doch so leicht lehren könnte, daß er sich und die ©einigen unfehlbar un* glücklich mache, wenn er nicht treu in seinem Dienste und aufrichtig und ordentlich in seinen Rechnungen ist! An die Zukunft denken können, ist ein Vorzug, der vernünftige Creaturen über alle andre Geschöpfe erhebt, und ein so unschätzbares Vermögen, daß man sich nicht genung wundern kann, daß nur so wenige Menschen sich dieses Vermögens bedienen, um weise und klug zu werden. Die Quelle dieses Fehlers kommt vielleicht daher, daß sich die Mensches gemeiniglich die Zukunft unter dem Bilde einer gnädigen und verzeihenden Mutter vorstellen, die mit uns Geduld hat, uns unsre Fehler nicht so hoch anrechnet, und uns aller Unvollkommenheiten und alles Ungehorsams ungeachtet dennoch nicht enterbt, sondern uns mit ihren übrigen gehorsa- Ggg 2 men 424 Gieffsche wöchentlich ♦ gemeinnützige Anzeigen mern und würdigem Kindern in gleiche Theile setzt. Der liederlichste Bösewicht träumt sich eine glückliche Zukunft voll Vergnügen und Herrlichkeit und bildet sich ein, seine itzige lockere Lebensart werde dereinst mit lauter Zufriedenheit und Glückseligkeit gekrönet werden. Es ist eine eben so grofe Thorheit, wenn sich der Gottlose mit der- Aleichen Träumen schmeichelt und sich tausend unverdiente Glückseligkeiten von der Zukunft verspricht als es eine unnöthige und überflüssige Bekümmernis seyn würde/ wenn sich der Rechtschaffne, dessen Gewissen rein und frey von allen Vorwürfen ist, wegen der Zukunft quälen und in derselben nichts als Elend und Unglück sehen wollte. Der Rechtschafne, und nur er allein, hat von der Zukunft nichts zu fürchten, aber viel zu hoffen. Wie er sich vornimmt, keine unerlaubte Handlung mit Vorsatz zu begehen; so sicher ist er auch für allen schlimmen Folgen der Ungerechtigkeit. Wie gesagt, an die Zukunft denken können ist das erhabenste Vorrecht der vernünftigen Geschöpfe und ein Vermögen, das uns von dein-weisen Schöpfer zur Erlernung der Weisheit ist verliehen worden. Aber nur alsdenn gebrauchen wir dieses himmlische Vermögen recht, wenn wir unser Leben her Vernunft und Tugend gemäs einrichten und durch Rechtschaffenheit mw kluges Verhalten bey allen unfern Geschäften und Handlungen jeder unangenehmen Begegnis der Zukunft, zuvor zu kommen suchen. . Und wir wären dazu nicht verbunden, wenn nicht unser gegenwärtiger Zustand einen grosen Einfluß in die Zukunft hatte und wenn nicht unser künftiger Wohlstand in unserm gegenwärtigen Verhalten gegründet wäre. Dies über macht den rechten Gebrauch jenes Vermögens zu einer Pflicht, die wir uns selbst schuldig sind. Die Zukunft kann unser Glück erschüttern, und umsioffen; durch eine kluge und weise Aufführung aber können wir eS befestigen und für den gewalsamsten Stürmen beschützen. Wie nützlich es sey , dieses Vermögen weislich anzuwenden, das haben mich besonders diejenige gelehrt, die nie an die Zukunft denken und ohne Ueberlegung und Aufmerksamkeit auf sich selbst in den Tag hinein leben. Zur Wamung.einiger Leute will ich mit folgenden lehrreichen Characteren meine Arbeit beschliefen. Herr Christophe! wolgemuth / ein Mann von sehr feinem Geschmack in Kleidern und einer delicaten Zunge im Essen und Trinken, lebt alle Tage herrlich und in Freuden , bekümmert sich mehr um die Befriedigung seiner Eitelkeit, als um die Pflichten seines Amts, hat im sechs und breisigsten IrW Wes Alters schon vmMder most Welt gesetzt und acht nrrd Nachrichten. ? 42 f sD Tausmd Thaler Schulden gemacht. Wir Mhen dem Herrn Chri- ftopbd wolgcmuth/ daß er täglich nur einige Stunden an die Zukunft denken möge, daß er sich ost sein fünfzigstes Jahr, das er doch ^cht erleben kann, daß er sich seine Kinder unversorgt,, seine Frau trostlos und sich selbst von dem Amte gesetzt, vorstellen möge. Wenn er diesem ^ath nicht folgt, so wird er ganz unfehlbar unzufrieden und unglücklich tm Alter WerÖ%mi "lacobma Hdchhalsm ist unaussprechlich hochmüthig und verachtet alle Menschen neben sich. Sie hat den besten Mann von der Welt, dessen Gute sie aber zu seinem und ihrem eignen Unglück unverantwortlich misbraucht. Sie hegt nicht allein in Ansehung des Eids icc ewigen Treue, das sie ihrem Manne vor dem Altar geschworen Hat, ganz paradoxe Meinungen, sondern sie muthet ihm auch bey fünfhundert Gulden jährlicher Einkünfte zu, daß er sie beständig in Kutschenfahren und wl.e er- ne Prinzessin kleiden lassen soll, und ihr allzu gütiger, oder welches hier er» nerley ist, blinder Herr Gemahl ist so verliebt in sie, daß er ihr nicht einmal die unvernünftigsten Bitten abschlagen kann. Er häuft lieber Schu.,- den auf Schulden, bis ihm kein Mensch mehr borgt. - O Madg^e, wie nöthig wäre es ihnen, daß sie oft an die Zukunft dächten! Ihr Gemahl kann sterben er kann bald sterben. Sie Haven sich durch ihre Aufführung schon bey jedermann sosehr verhaßt gemacht, daß sich alsdann kein Mensch ihrer annehmen wird. Und wie unglücklich machen sie ihre unschuldigen Kinder durch diesen allzu übertriebenen Aufwand.' Bedenken Sie ja ost Das Ende, Madame! Fastus ein mmmvester Jurist, hat,-seitdem er die Schule verlassen, nicht in der heiligen Schrift gelesen, und es immer für eine grösere Nothwendigkeit gehalten, den Sonntag über Acten zu zu bringen, als dem allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden einige Ehrerbietung zu bezeugen. Er schmeichelt sich, wie viele seines gleichen, wenigstens achtzig Jahr alt zu werden. Vom dreisigsten bis vierzigsten will er die Welt noch recht gewesen. Vom vierzigsten bis fünfzigsten will er etwas ernsthafter werden. Vom fünfzigsten bis sechzigsten will er sammeln. Vom sechzigsten bis siebzigsten will er durch List und Betrug Schätze auf Schatze häufen. Vom siebzigsten bis an das Ende seines Lebens Wil! - er * den Schäden und Lüsten der Welt - ganzentsagen und endlich als ein -- ehrlicher Mann, ja als ein - busfertiger und frommer Christ - erblassen. So denkt Fasttts an die Zukunft! Ein schöner Plan! Haben Sie sich viel- Gggz leicht 4r6 GiesischewSchetttttch * gemeittttStzige Attzetzm leicht auch vorgenommen, Herr Fastus, die Vorsehung zu zwingen , daß sie Die wirklich achtzig Jahr alt werden laßt, damit Sie Ihren Plan ausführen können? Ader noch ein Wort, Herr Fastuo! Wenn sich nun die Vorsehung nicht zwingen liefe und - ihren Plan zerriß? Glauben Sie wohl, daß dies geschehen könnte? Sie thun in der That am besten, wenn Sie jetzt schon anfangen, rechtschaffen zu leben und ein wahrer Christ zu werden. Denn bedenken Sie es einmal selbst, es ist nicht allein höchst ungewis, ob Sie so lange leben werden, als Sie sich schmeicheln, sondern wenn Sie auch nun durch lauter Thorheiten in das Alter übergehen; so muß es ja nothwendig eine Quelle der Unzufriedenheit für Sie werden. Gewis, Ihr Plan würde viel schöner und vernünftiger aussehen, wenn Sie ihn nach meiner vorhergehenden Zeichnung, nach meinen Gedanken über das Vermögen, an die Zukunft denken zu können, entwerfen tooü* ten. Ich kann, Ihnen diese Gedanken als sehr lehrreich anpreisen, ohne in den Verdacht der Eigenliebe zu fallen. Ich wünsche Ihnen die Ausführung dieses vernünftigeren Plans zum Neuen Jahre. Welch eine Menge von Thoren, die alle den Fehler begehen, daß sie picht an die Zukunft denken, könnte ich hier noch schildern, wenn mich nicht der Mangel des Raums daran hinderte. Es gehörten noch hierher die Richter, die Rechr in Unrecht verkehren , mit der Gerechtigkeit ein Gewerbe treiben, die die Unschuld unterdrücken, Wittwen und Waisen nicht schützen und den Verklagten kein Gehör geben. Ihr Gut kommt nicht an den dritten Erben und ohne höllische Pein werden sie nicht aus dieser Welt gehen. Es gehörten hierher die Trunkenbolde und Wollüstige, die die besten Säfte ihres Körpers verschwenden und auf welche die schmerzhaftesten Krankheiten im Alter warten. Es gehörten hierher die Bürgersmädchen, die ohne Männer alt werden, weil sie in ihrer Jugend mit Junkern einen sehr vertrauten Umgang gehabt haben. Es gehörten hierher die Eltern die ungehorsame Kinder erziehen, die ihnen noch im Alter das Leben bitterund zu einer Hölle machen. Es gehörten hierher die Söhne, die in der Jugend ihren Eltern durch Ungehorsam viele Sorgen und Bekümmernisse ver- ursacht haben; und dereinst im Alter von ihren Söhnen wieder werden gequält werden. Es gehörten hierher die Studirmde, die auf die Universitäten zu gehen scheinen, mehr um ihre Gurgeln zu einem viehischen Lärmen auf den Strafen herzugeben und ihre, Degen auf unschuldigen Steinen zu wetzen, als um sich Verstand und Weisheit zu erkaufen.' Wie viele von Liesen lustigen Herrn bilden sich im achtzehenden Jahre noch nicht ein, daß und Nachrichten. 4^7 sie im drekfigsten eine Musquete auf dem Rücken tragen! Diese alle und viele andre müßten hier noch geschildert werden, wenn ich weitlauftiger seyn könnte. Doch meine Leser mögen dasjenige selbst ergänzen und weiter ausführen/ was ich unvollendet und unvollkommen lassen muß. So viel ist übrigens richtig, daß wir aus der Thorheic andrer Leute viel Weisheit lernen können. . x, ' Nachricht. / Die bisherige Aufnahme unserer Wochenschrift hat uns aufgemun- tert, dieselbe auf künftiges Jahr noch sortzusetzen; wir bitten dahero die re(pe£tive Herrn Gönner mit dero gütigen Bey trag Ulis ferner zu beehren. Die Herrn Liebhaber unsrer WochenSchrifft aber belieben die Pränumeration auf künftiges halbe Jahr mit i Rthlr. zeitigst einzusenden, um mit der Auflage des Drucks sich desto besser darnach richten zu können. Sollten sich Liebhaber finden so die vorigen Jahre »764. 6f. und 66. complet anzuschaffen gesonnen, wird man ihnen das Jahr g r fi. überlassen. Soll- ten auch einigen einzelne Vogen mangeln, um selbe vollständig zu machen, wird man nach Verlanget? auch dienen. Diejenigen Herrn aber so mit der Pränumeration vom vorigen Jahr zurück geblieben, werden höflichst ersucht ihren Rückstand einzusenden. A y er ti (Temen r. Es ist uns eine vorläufige Anzeige zugesandt worden, solche durch unsere Blätter bekannt zu machen, davon der Tuul: Herbornischer vermischter Beyträge, in welchen von gelehrten und andern Sachen gehandelt, auch zugleich von den Nassauischen besonders den neuesten wichtigsten Begebenheiten und von den Gelehrten Nachricht ertheilt wird, in 8vo aus der Regeleinischen Buchdruckerey Herborn 1766 Alle 14 Tage soll ein Bogen davon ausgegeben werden, und wird quartaliter 15 kr voraus bezahlt. Wer dazu Belieben hat, kan sich bey Ausgebern dieses melden. Zu Verkäufers. Nathanael Lardners, Glaubwürdigkeit der Evangelischen Geschichte, 2 Theile aus dem Englischen übersetzt, mit einer Vorrede Sigmund Jacob Baumgartens 8v. Bremen 1750. in 5, Banden, sucht einen Liehaber 2 s fl. zo kr. Eitt-e 418. Grcsische wöchentlich , gemrinnützig« AttjtiM Ein» und nuspaßirend« vom ro Lec. bis den x<. Dec. 1*766. Herr OberÄmtmann von Falckenstem und Herr Lieutenant von Drechsel von den Hannövrischen Truppen, logiren im Einhorn. Herr CammerJuncker von Reineck, paff, durch. Herr Hofrath von Zwirlein von Wetzlar, pass, durch. Herr v. Rotenhof, HofJunker von Fulda, log. im Einhorn. Extra logirt. Frau gcheimde Rathin Grolmannin, aus Westphalen, log. in der ©rolmönnk scheu Behausung. Ein HessenCasselischer Lieutenant, Herr Oswald, log. bey seinem Herrn Bruder. Frau Amtmännin Bodenburg, von Friedberg, leg. bey Hrn.Prof.Alefeld. Herr Reuthmeister Wittich von Allendorff an der Lumda, log. bey der Frau Rath Wittich in._________________________•____________________________________________ (fopulirte Am 22. Decembr. Ioh. Jacob Koch, welland Dörrges Koch, Einwohners zu Ronshausen Amrs Blanckenstein, hinterlassener Sohn, und Elisabetha Burs ckin, weiland Jost Burct,lErnwohners zu Gladenbach, hinterlasseneTochter. Gebohren und geraufte. Am H Dec. Georg Melchior, Ioh. Willhelm Schwan, Bürgers und Fuhrmanns Söhnlein. Am 17 Dec. Elisabetha Catharina, Johann Henrich Noll, Bürgers und Fuhrs manns, Töchtcrleur. Losem. Katharina Louysa, Johann Philipp Ockels, Bürgers und Weißgerbers, Töchterlein. verstorb«»e. Ain 14 Decembr. Frau Anna Margaretha, weiland Herrn Christoph Maximilian Pronncrs, Kunstmahlers bey hiesiger löblicher Universität, hinterlassene WM we, gebohrne Pratoriin. Am, 17 Dec. Jöhaunetta Catharina, Ioh.Andreas Ramspeck,Beysass. Töchterlein. Am iR Dec. Elisabetha Catharinn, Ioh. Henrich Nolls, Bürgers unvFuhrmanns Löchttlleiu. Kodcm. Margaretha Johannetta Catharina, Ioh. Leonhard Neuffen, Bürgers und Schuhmachers, Töchterlein. Am Dec. Maria Elisabetha, Herrn Ioh. Wennemar Lasch, KirchenSenioris allhier, Töchterlein. Am so. Dec. Elrsabetha Catharina Christina, Johannes Steinbergers, Bürgers und Beckers,.Töchterlein. Lod. Anna Maria, Daniel Vogts, Bürgers u. Metzgers, Töchterlein. Eod. Joh-Henrich/Johamies Simons, Bürgers u.Rothgerbers, Söhnlein« Am rg Dec. Conrad Lorentz, Bürger und Wollspinner allhier. Lod. Magdalena Juliana,Wilhelm Muftnlus, Bürgers u. Weißgerbers Töchterleini