Nteßsche wöchentlich- WWW Knzeigcn mb Nachrichten. Dienstags dm 2stm März 1*766» Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstadtischer gnädigsten Erlaubnis. ich mich in dieser Woche mit lauter heiligen Dingen und besonders auch mit Beweisen von der Wahrheit meiner allerheiligsten Reli- gion zu meiner immer größem Ueberzeugung und zur Stärkung meines Glaubens zu beschäftigen pflege; so werden mir meine Leser erlauben, daß ich zu meiner heutigen Betrachtung eine Materie wähle, die dieser Gewohnheit nicht zuwider ist. Ich wünschte sehr, daß alle meine Leser diese Gewohnheit Hütten und es für eine ihrer ersten Pflichten hielten, diese Woche aut eine würdige und einem Christen anständige Art zu ftyern, diese Woche, welche besonders wegen des merkwürdigen Tages, an welchem der Sohn des Allerhöchsten jenes göttliche, unsterbliche Werk zum Heil des ganzen Menschengeschlechts vollendete, einem jeden Christen so sehr heilig seyn sollte. Man feyert ja den Todestag eines geliebten Freundes und erinnert sich an demselben an die grose Liebe, an die unverstellte Treue und an die mannigfaltigen Verdienste desselben um unser Glück; warum sollte man nicht den TodesTag JEsu feyern und sich an demselben an die unendlich gröfere Liebe und Treue, an die unendlich grösere Verdienste desselben um unser Wohl erinnern, als jemals ein irrdischer Freund um das Glück des andern gehabt hat, haben wird, und haben kann? Den Tag erleben, an welchem der Versöhner Gottes, dieser beste und treueste M Freund -e> Gr'estsche wöchenelLch - gemekrinntzige Anzeigen Freund unsrer Seele, gestorben ist , diesen wohlthätigen geseegneten Tag erleben, und ihn nicht feyern, ihn nicht ganz dem Lob und Preise unsers allerheiligsten Mittlers widmen; das ist der allerhöchste Undank, dessen sich ein Erlößter schuldig machen kann. >0! wenn die Menschen wüßten, zu welcher Ehre sie durch den blutvollen Tod des Heylandes waren erhoben worden, und wie viel seelige Einflüsse in ihr Herz zede aufmerksame Betrachtung des leidenden und sterbenden Erlösers am Kreuze mit sich führte; wie heilig würde ihnen dieser Tag scyn, zu welchen frohen Lobgesängen würden sie ihn anwenden, wie sehr würden sie dadurch zur Dankbarkeit gegen ihn und zur Ueberwindung aller Hindernisse angefeuert werden, die sie hienieden von der ewigen Vereinigung mit diesem Liebenswürdigsten unter allen Freunden abhalten wollen l Allein die Menschen wollen meistentheils diese Ehre nicht kennen, die ihnen an diesem Tage wiederfahren ist; daher verschliefen sie auch so gerne ihr Herz für den Eindrücken, die der Anblick des sterbenden Versöhners am Kreuze und die Wahrheit der Religion, die er gelehrt und durch seinen Tod versiegelt hat, auf dasselbe machen könnte. JEsus sähe die grosen Vortheile voraus, die seine Erlößten von der öfteren Erinnerung an seinen schmachvollen Tod haben könnten. Deswegen setzte er, den Tag vor seinem Tode, dasheilige Abendmal ein, damit wir uns durch den Genuß desselben zu allen Zeiten im Jahre an diesen versöhnenden Tod erinnern und der grosen mit der Betrachtung seiner Leiden und seines Todes verbundenen Vortheile weit öftrer und gewisser theil- hastig werden könten, als wenn wir nur einmal im Jahre den Gedächtnis-Tag des Todes JEsu öffentlich hätten feyern können. -Unter andern grosen Vortheilen, die wir bey dem Genuß des heiligen Abendmals erhallen können, ist auch dieser, daß wir die Einsetzung desselben als ein Siegel ansehen können, mit welchem die Wahrheit und Göttlichkeit unsrer Religion ist versiegelt worden. Ich weis meine Leser in dieser Woche, welche die ganze Christenheit dem feyerlichsten Andenken des Todes JEsu widmet, mit keiner wichtiger» und intereffantern Materie zu unterhalten, als wenn ich sie von diesem grosen Vortheile überzeuge und aus der Einsetzung dieses göttlichen Mahles einen der stärksten Beweise von der Wahrheit der christlichen Religion herleite , den die Kirche der Jünger JEsu in ihrem Schoose nun schon seit Jahren aufbehalten hat. . / Mein i mrö Nachrichten. -r Mein JEsus setzte dieses heilige Mahl als ein Denkmal seines Toder und als eine Urkunde von seiner göttlichen Sendung, und zwar kurz vor feinem Tode, ein» Er befahl seinen Jüngern^ die er nun bald verlassen mußte, daß sie dieses Mahl beständig und zur Erinnerung seines Todes geniesen sollten. Beydes bezeugt die heilige Schrift mit den deutlichsten Worten. Wir wissen auch ganz zuverlässig, daß die Jünger, gleich nach der Auffahrt ihres göttlichen Lehrers zu seinem himmlischen Vater, den Befehl desselben ausgeführt und dieses gesegnete Abendmal sehr oft, ja fast in allen ihren einnutthigen Versamlungen zum Gedächtnis desselben genossen haben, und daß dieser Befehl in der ganzen christlichen Kirche bis auf den heutigen Tag ununterbrochen und unaufhörlich ist befolgt worden. Was folgt hieraus? Nicht allein dieses, daß das heilige Abendmal eben so alt als das Christenthum selbst sey, sondern daß auch vermöge der Einsetzung und beständigen Fortdauer desselben die Wahrheit unsrer Religion ganz unumstöslich gewis seyn müsse. Erstlich beweißt dieses Denkmal der Liebe JEsu daß er wahrhaftig eine göttliche Person müsse gewesen seyn. Denn er hätte sonst, da er noch in völliger Freyheit war, seinen Tod und alle Umstände dieses Todes nicht vorher sehen können. Er hätte auch die gottlosen und abscheulichen Anschläge seiner Feinde wider ihn, und alles, was sie zu seinem Untergang beschlossen hatten, nicht voraus wissen können. Er wußte aber jeden Gedanken ihres Herzens, er wußte die Art und die Stunde seines Todes. Deswegen setzte er das heilige Abendmal ein, damit sich alle, die es empfingen, erinnern möchten, daß er der wahre Versöhner Gottes gewesen sey, der sein Blut zum Heile der Sünden habe vergiesen lassen. Zweitens sieht man aus dieser Stiftung, daß der Tod des Versöhners ein vollkommen freywilliger Tod war. Denn als JEsus mit seinen Jüngern zu Tische saß, und bas Brod nahm und es ihnen gab, damit sie es auch in Zukunft, wenn er sie würde verlassen haben, zu seinem Gedächtnisse essen sollten, und den Kelch ihnen ebenfals reichte, damit sie ihn beständig zu seinem Gedächtnis trinken sollten, war er noch auser aller Gefahr. Er hätte dazumal noch in andre Gegenden fliehen und durch diese Flucht allen Nachstellungen seiner Feinde entgehen könne, wenn er nicht Der wahre von GOtt verheisene Messias und Der eingebohrne geliebte Sohn des Allerhöchsten gewesen wäre. Allein er war wirklich der Gottmensch, der in die Welt hatte kommen sollen. Und als dieser würde es ihm zwar leicht gewesen seyn, alle seine Feinde zu Boden zu werfen. Aber er bedien- M r te 51 Gr'effsiche wöchmtlich- Femei'ttnStztze Att;«igen t« sich sein« Macht nicht, erb.it auch seinen himmlischen Vater nicht, bog er ifem biele Legionen Engel zu seinem Schutze zuschicken möchte. Er setzte sich freiwillig den grausamsten Begegniffen und Der allerschmählichsten To- begart aiA Er gieng seinen Feinden noch entgegen, als sie auf ihn los- ranien. Siehe, sagte er zu seinen schlafvollen Jüngern, siehe, die Stunde ist hie, daß ich in der Sünder Hände überantwortet werde/ Stehet auf, lasset uns gehen; siehe, er ist da, der mich verräth. Drittens erhellet auch aus der Einsetzung des Abendmahls, daß unser Heyland muff voraus gewußt haben, daß er auch noch immerfort nach seinem -tobe, so schmählich und so verächtlich derselbe auch vor der Welt sepn sollte, treue Jünger und eine Kirche haben werde, die sich dieses Sa- craments als eines ErinnerungsMittels an seinen versöhnenden Tod bedienen würde, und daß diese Kirche bis ans Ende der 26elt fortdauren und beiteten tverbe. aQSic hätte er aber dieses alles vorher wissen kennen, wenn er nicht allwissend und der wahre Messias gewesen wäre? Vis auf unsre Zeitm hat er Jünger und eine Kirche gehabt, und er wird auch am Ende der Welt noch Jünger und eine Kirche finden, zu eurer ewigen Schande und Ungluckjeeligkeit, ihr Verächter und Spötter unsrer göttlichen Religion, die ihr sie nur deswegen verleugnet, weil ihr sie nicht kennen undih- re Lehren nicht ausüben wollt! ; Viertens liegt auch selbst in der Handlung der Einsetzung des heiligen Abendmahls etwas göttlich und majestätisches. Wir sehen hier den Versöhner Gottes in dem allerniedrigsten und allerverächtlichsten Zustande, wir sehen ihn im Begriff, den Tod eines Missethäters zu sterben, und dennoch redet er hier als-em Lehrer und als ein König. Er zeigt der Kirche ihre Pflichten, schreibt ihr Gesetze vor, und setzt den allerfeyerlichsten Gottesdienst der Christen ein, einen Dienst, den sie GOtt bisher noch beständig erwiesen haben, und der so lange fortdauren soll, bis JEsus in seiner göttlichen Herrlichkeit zum allgemeinen Weltgericht kommen wird' Da es nun eine unstreitige Wahrheit ist, daß das heilige Abendmahl rfr eingesetzt worden, daß es von dem Versöhner Gottes, dem wahren und einzigen Heylande der Menschen, der GOtt und Mensch in einer Person war, zur Erinnerung an seinen Tod und zu seiner Erlößten Versicherung von feiner göttlichen Sendung und als das kräftigste Mittel zur Stärkung und Befestigung unsers Glaubens ist eingesetzt, und seit seiner Einsetzung von der ganzen Christenheit ununterbrochen und ohne den geringsten Widerspruch als ein solches Mittel ist angesehen und gebraucht worden; so muß ttttd rtod)Yid)tttt* ' Az es auch eine unstreitige Wahrheit seyn, daß die Religion der Christen keine menschliche Erfindung, sondern ein Werk Gottes fei), vollendet durch JE- fum Christum. Es muß eine unstreitige Wahrheit seyn, daß diese Religion niemals von allen Pforten der Hölle wird überwältigt werden können, wie sich denn auch die Feinde derselben schon seit so vielen Jahrhunderten vergebens bemühet haben, die Wahrheit und Göttlichkeit derselben verdächtig zu machen. Ihre Wahrheit wird feste und unbeweglich stehen, und wenn sich auch ganze Königreiche und ganze Welttheile aufmachen sollten, sie umzustürtzen. Ne pietas fit vilta cupidine ventris Onid. is, Metamorph, Wir haben Gestern noch folgenden Brief erhalten, dessen Jnnhalt zu merkwürdig ist, als daß wir ihn unfern Lesern verhehlen sollten. Meine Herrn! ' • Da Sie sich vorgenommen haben, die Vorurtheile ihrer LandsLeute zu bestreiten und sie zur klugen und vernünftigen Einrichtung aller ihrer Handlungen zurück zu führen; so hoffe ich Vergebung von Ihnen, wenn ich Ihnen zuweilen durch meine Beobachtungen die Ausführung dieses Vorsatzes erleichtern helfe. Ich habe nicht allein in diesem, sondern auch in einigen vorhergehenden Jahren verschiedene Vorurtheile wahrgenommen, die unsre Mitbürger in Ansehung des Fastens ausern. Ich habe am verwiche- nen Sonntage, als unserm allgemeinen Buß - Fast - und Bet-Tag, Leute gesehen, die sich das Fasten so sehr zur Pflicht machten, daß sie lieber krank geworden waren, als etwas gegessen oder getrunken hatten, und ich kann Ihnen nicht sagen, wie hart sie alle ihre Speiß- Schränke verschlossen und wie sicher sie die Schlüssel dazu verwahret hatten. Kein Kind, kein Knecht keine Magd, durfte sich den Lieblings Gedanken an das Essen und Trinken vor Nacht einfallen lassen, die vielleicht dem Prediger weit aufmerksamer zugehört hätten wenn sie vorher einige heilende Mittel wider Durst und Hunger eingenommen hatten. Ich erinnere mich, daß vor einem Jahr, die Magd meines Nachbars gegen ein Uhr Nachmittags in Ohnmacht sank, weil ihr Magen um diese Zeit allzusehr an die Einquartirungen der Lebensmittel gewöhnt war, und ihr Herr war so streng in seinem Fasten, daß er ihr, ihrer Ohnmacht ungeachtet, nichts weiter zu sich zu nehmen M; erlaub- 54 Meststhe wöchentlich- gemeinnätzige Anzeigen erlaubte, als einen Schluck Brandewein. Anderes Gesinde in meiner Nachbarschaft machte es gescheider. Es versorgte sich den Tag vorher mit einer hinlänglichen Portion, um sich damit auf den Fast-Tag hinter ihrer allzu strengen Herrschaft her, in einer Ecke wider alle anwandelnde Ohnmächten zu schützen. Verschiedene andre Leute, denen es überhaupt unmöglich zu seyn scheint, einen ganzen Tag zum Lob und Preise ihres Schöpfers anzuwenden, (und deren giebt es, leider! genug unter uns) giengen an diesem feyerlichen Tage zu einem guten Freunde, und liefen sich, weil sie nicht unter den Pöbel gehören wollten, der nach ihrer geringen Meinung nur allein zum Fasten und Beten verbunden wäre/von demsel- ber! mit einem Caffee oder einem Chocolate mitWeisBrodt oder mit einer ' Milchsuppe tractiren. Andre sannen schon vor acht Tagen sehr tiefsinnig daraus, was sie an diesem Tage essen und trinken würden. Einige sind so gar in die Wirthshäuser gegangen, haben mehr gegessen und getrunken, ' als an andern Tagen, und verschwendeten diesen, der Mäßigkeit und Enthaltsamkeit gewidmeten Tag, durch Fressen und Saufen, um nur nicht unter den Pöbel gerechnet zu werden, als wenn sie von einem nüchternen Dienste Gottes ganz frei) wären. Noch eine andre Art legte sich um Mittags-Zeit zu Bette und schlief den halben Tag herum, um den Hunger nicht zu fühlen, und um nicht gezwungen zu werden, den Befehl deraänr- lichen Nüchternheit zu brechen. Ja ich habe so gar einige das Tabackrau- chen anruhmen Horen, als ein Mittel, unüberwindlichen Anfällen des Hungers vorzubeugen, und ich habe sie auch wirklich die ganze Zeit über, da ste . nicht in der Kirche waren, nichts verrichten sehen, als daß sie mit der Pfeife im Munde herum giengen. Bey dem allen aber glauben diese Leute doch noch immer, daß sie GOtt durch ein solches Fasten einen wahren Dienst leisteten. Ich bm ganz andrer Meynung und halte ein solches Fasten für sehr unvernünftig und unsrer heiligen Religion schnür stracks zuwider ^ch bitte Sie daher, meine Herrn, dieses unser« LandsLeuten bekannt zu machen und ihnen einmal zu einer gelegenen Zeit zu sagen, wie sie eigentlich fasten muffen, wenn ihr fasten unserm GOtt angenehm, und nicht ein Greuel seyn soll, :jd) verharre mit besonderer Hochachtung rc. , N. S. Weil man gewohnt ist, sich immer einige Tage vorher un* ter einander zu fragen: ob man Wittens sey, zu fasten, sein unstreitiger B-w-rs, daß das Fasten des größten Thests unsrer Landskeuke gezwungen ist); so bm ich vorige Woche auf den Einfall gerathen, ein Verzeichnis von Personen, di-fasten und nicht fasten, zu verferstgen, und durch die geringe und Nachrichten. 9f geringe Mühe, die ich darauf verwendet habe, bin ich gewahr worden, daß die Anzahl derer, die nicht fasten , wenigstens nicht vernünftig fasten, um neun Theile gröser ist, als derer, die auf eine der Religion und Vernunft gemase Weise fasten. Wenn Sie diese Verzeichnisse einmal durchgehen wollen; so belieben Sie mir nur Nachricht davon zu geben. Aber es muß unter uns bleiben; dann ich hatte doch nicht gerne, daß mancher die Namen vornehmer Leute, die sich an diesem Tage eben nicht zum besten auf- geführet haben, darauf erblickte. Academrsche CTcutg&te. Unter Vorsitz Herrn Dr. Christoph Koch, Prof. lur. ordin. betrat -en 20 Marz Herr Gerhard Dominicus Mettingk von Franksurft, den Juristischen Catheder, um die Doctor-Würde zu erlangen, und dispu- tirte de mercibus in CommifTioncm datis, von Commissions - WaareN, die Disputation ist auf 2 und einen halben Bogen gedruckt. Beförderung. Krafft eines gnädigsten Decrets vom ?ten Marz, ist der Herr Dr. Mögen zum vierten Profeflbre Iuris Ordinario gnadigst ernennet worden , mit dem gnädigsten Befehl, die Historische Professur noch so lange dabey zu behalten, bis solche einem andern tüchtigen Sub/ect übertragen werden könne. ..j .... / Gelehrte Anzeige. Der gelehrten Streitschrift unsers Herrn P. Bechtolds, deren wir im zsten Stück unserer wöchentlichen Anzeigen vorigen Jahres Erwehnung gethan, ist zu Jena die Ehre wiederfahren, unter der Aufsicht des Herrn Prof. Hennings durch Herrn M. Sixlius in das Teutsche übersetzet zu werden. Die Uebersetzung, die eben die beste nicht ist, ist schon zu Anfang dieses Jahns sehr sauber und fein gedmckt, auf rr Vogen in gros 8, im Cunoisthen Verlag herausgekommen. Zu verlohnen. Es sind etliche Morgen Wiesen vor dem Wallthor am Ganßacker «Wer, auf etliche Jahr an einen Bestander zu verlehnen. Bey Ausgebern dieses kan man weitere Nachricht erhalten. was Giesisthe wöcheuUich-- gemer'ttttötzige Attzeiger; was verlangt wird. Ein vornehmer Herr verlangt ein Subie&um welches eine gute Hans schreibt, treu, verschwiegen, auSrichtsam in Verschickung ist. Er verspricht nebst Logis und freyer Kost ein gutes Salarium. Bey Ausgebern kan man weitern Bescheid erhalten. Ein- und auspaßierende vom r s. März bis den Liren März 1766. Wattchor den 1$ Marz, Herr Hofrath Besserer v. Wetzlar, paß. durch. Lotlem. Herr Hoftath Schatzmann v. Friedberg, log. im Einhorn. Wallchor den 16. Hr. Registrator Kuntz v. Lich, paß. durch. Wattchor den 17» Herr Major von Buseck, von Alten Buseck, vaßirt und repaßirt. T p Eod. auf dem Cass.Postw. 4 Kaufleute und 1 Student, paß. durch. Selzerchor den ,8. Hr.Archlvrath Beneficy v. Darmstadt, paß. durch Eod. ein Dänischer Capitain, Hr. Schröder, paß. durch. Eod. auf dem Frst. Postw. 4 Kaufleute paß. durch. wallrhor den 20. auf dem CassPostw. - Student, 1 Kaufmann u. 3 Tbeibspersonen, paß. durch. Eod Hr. v. Corde, HofJunker zu Darmstadt, log. int Posthaus, wallohor den r-. 2 Kaufleute aus Italien, paß. durch. Gebohrne und getaufte. Sdn l7Marz, Ludwig Peter, Johann Georg Zieglers, Bürgers und Schuhmachers allhier, Söhnlein. , verstorbene Maria Erben, Leonhard Erbin, Gemeinsmanns zu grosen Busttk, hinterlassene eheliche Tochter, gewesene Dienstmaad bepder Frau CammerRathin Reinemerin allhier. 9 Am " Marz, Eberhard Ludwig, Andreas Dietrich Schmidts, Büraers Schuhmachers allhier, hinterlassener Sohn. ' Wr® Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleaer •“ b-elelbst. an NeÄ.Ö ’ÄTÄ' halb,ahrige PranumcraUon geliefert. Einrelue Boaen werben ,vir ,'l, ' „ ' u'en StückendienÄ d^-mmeranten mit denen schon heransgekomme"