-tf# wöchentlich e /» - Zwanzigstes Stück. Dienstags den roeen May 1766. Mit Hochfürstl. Hessen, Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. SNch muß meinen Lesern wieder einige Beyspiele von schönen und edlen Handlungen mittheilen; denn ich werde täglich mehr überzeugt, daß vH einer der bequemsten W-g- ist, Die Tugend beliebter und allaemeiner tu machen, und man hat mich auch in verschiedenen Briesen Kcht mii dieser Methode sortzufahren, weil sie sich von selbst so sehr emviicle. 'M) will heute einige Beyspiele von treuen, Uneigennützigen und vatriotisch gesinnten Unterkhanen und ein Beyspiel von einem Fürsten, der seine Untertanen glücklich machte, einrücken, das in der Geschichte kaum seines gleichen hat. • - Bepfpicle von einigen treue«, uneigennützige» und patriotisch gesinnten Lluterthanen. Da unwahr ,542. der Herzog, nachmahliger Churfürst von Sachsen, Moritz, dem Kriege wider die Türcken in Ungarn, als,em Freywil« liaer beywohnte; so ritte er einmal des Morgends aus dem Lager, den Feind tu recoqnosciren. Er wurde nur von einem seiner Pagen, dem Herrn von Keibifcb begleitet. Indem sie sich einwenig vom Lager entfernt hakkeii, sahen sie sich mit einemmale von einigen Türken umringt. Es war fast rl4 Giesische wöchentliche gememnütztze Anzekgett kein ander Mittel übrig , als sich gefangen zu geben, oder auf dem Platze zu bleiben. Sie beschlossen aber doch, sich so lange zu wehren, bis ihnen vielleicht jemand aus dem Lager zu Hülfe kommen würde. Der Herzog so wohl als der Herr von serbisch thaten Wunder der Tapferkeit. Dem Herzoge aber wurde das Pferd unter dem Leibe erschossen und er fiele zur Erde nieder. Nun war er in der allergrößten Gefahr, von den Türcken erschlagen oder gefangen zu werden. Ais dieß der Herr von Reibisch sähe, sprang er von seinem Pferde, umarmte den Herzog, bedeckte ihn mit seinem Leibe, und ließ auf sich hauen und siechen, bis endlich eine »Schwadron von ihren Reutern kam und den Herzog rettete. Der Herr von, Reibisch wurde von den dielen Wunden, die er bekommen, halb todt ins Lager getragen wo er bald darauf starb. Ein auserordentliches Beyspiel der Treue.' Man könnte von dem Herrn vom Reibisch mit mehrerem Rechte sagen, was Valerius Msximus von Cat-sagt: daß aus seinen Wunden mehr Ehre und Ruhm als Blut gestossen. Ein andres Beyspiel davon. Schach Abas/ der Grosse, der in dem Anfänge des vorigen Jahrhunderts den Persischen Thron besaß, traff auf der Jagd einen jungen Hirten an, der auf seiner Flöte spielte. Der König ließ sich mit ihm in ein Gespräch ein und that verschiedene Fragen an chn, die der Schäfer sehr fertig und mit vielem Verstand beantwortete. Schach Abas war so zufrieden mit ihm, daß er ihn mit nach Hof nahm, ihn erziehen ließ, und da sich die Gaben seines Geistes alle sehr vortherlhaft entwickelten, ernannte ihn der Schach zu seinem Schatzmeister, und gab ihm den Namen Nlahomed Aly Beg. Er verwaltete sein Amt mit dem größten Fleiße und der größten Treue, sein Leben war ein Beyspiel, er war fteygedig, liebte die Fremdem, half den Armen wider die Reichen und ließ sich nie durch Geschenke blenden. Die Geschichtsschreiber sagen, daß er der einzige ehrliche Mann gewesen, den Persien seit etlichen Jahrhun- derten gehabt hätte. Ein jeder ehrlicher Mann hat Feinde, wie hätten die Hosteute am Hose des Schach Abas ihn nicht zu stürzen suchen sollen? Aber so lange Abas auf dem Throne saß, konnten sie keine Gelegenheit dazu bekommen. Nach dem Tode des Abas, da sein Sohn Schach Sepyr zur Regierung gekommen war, versuchten seine Feinde von neuem, chn zu stürzen. Der Schach bekam einmal Lust, die mit Brillanten besetzten Säbel, besonders einen, den sein Vater vom Türkischen Kayser zum Geschenk bekommen, zu sehen. Mah-med Aly Beg hatte diese Sachen m Verwahrung. Aber Schach Abas hatte schon die Steine heraus nehmen mch Nachrichten. L55 nehmen lassen, welchch Schach Sephr nicht wußte. Hier war die Gelegenheit, den Schatzmeister zu stürzen. Seine Feinde machten dem Könige übertriebene Beschreibungen von seinem Reichthum, von der Pracht, mit welcher er lebte, von den Gebäuden, die er aufführen lassen, und liefen ihn errathen: wovon der Schatzmeister sich so bereichert haben könnte. Der Schach ließ ihn rufen; der Schatzmeister bat ihn, selbst die Schatzkammer in Augenschein zu nehmen. Er rhat es, fand alles in der schönsten -Ordnung, und wurde belehrt, wo die Brillanten aus dem Sabel hingekommen wären. Der Schach gieng hierauf selbst nach dem Hause des Schatzmeisters, er sähe aber nichts darinnen, als Armuth, schlechte Tapeten^ und wunderte sich sehr. Am Ende einer Galerie war eine stark verriegelte Thür. Der König sähe sie nicht, die Hofteute aber zeigten sie ihm an, als den Eingang zu dem Schatze, den Mahomed AlyBeg sich von den königlichen Schätzen bey Seite würde gebracht haben. Der König wollte hinein und fragte was hast du unter diesen Riegeln verwahrt?,, Dies, antwortete der Schatzmeister, „ ist eine Kammer, darinnen ich mein lieb- „ stes und mein rechtes Eigenthum verwahret habe. Alles was du im „ Hause gesehen, gehöret dir, was aber in dieser Kammer liegt, ist mein „ eigen, und ich hoffe, du wirst es mir nicht nehmen lassen.,, Der König wurde immer begieriger, diese Kammer zu sehen, sie mußte geöfnet werden; aber er sähe nichts, als vier blose Wände, daran ein Hirkenstab, ein HirtenKlerd, eine Flöte und eine leere Tasche hing. Was soll das bedeuten? rief der Schach. Der Schatzmeister antwortete: „da mich der grs-- n se Schach Abas auf dem Berge antraff, wo ich meine Heerde hütete, n hatte ich nichts, als was du hier stehest. Er ließ mich mein Eigenthum ii behalten, und ich hoffe, du wirst es mir nicht entziehen, sondern erlau- n ben, daß ich fortgehen und es mit mir nehmen kann, um mich im Friede „ aus meine vorige Weise zu nähren , welches ich als die größte Wohlthat „ erkennen werde.,, Dies rührte den König so sehr, daß er sein eignes Kleid auszog und es dem Schatzmeister anlcgte. Kein Mensch durfte sich mehr unterstehen, wider ihn zu reden, und er blieb in seinen Würden und in der größten Hochachtung bis an seinen Tod.- O wie tröstlich ist em gut Gewissen für einen angeklagten RechnungsVedienten! Ein andres hierher gehöriges Beyspiel. Der König von Sardinien, Victor Amadeus, beschloß im Jahr 1730. die Krone m'ederzulegen. Er erüfnete dem Kronprinzen und seinen Räthen diesen Entschluß. Alle riechen ihm davon ab. Der Kronprinz sagte unter andern: Ich bezeuge Ur \ Ew. rxs Giesische wöchentlich- gemeinnützige Anzeigen Ew. Majestät, daß das Verlangen zu regieren, sich noch keinen Augenblick in mir geregt, sondern daß ich mich glücklich genug schätze als der vornehmste Unterthan den übrigen Unterthanen gute Exempel des vollkommensten Gehorsams zu geben. Der König aber blieb bey seinem Entschlüsse, legte die Krone nieder, sprach seine Unterthanen vom Eyde der Treue gegen ihn los, ermahnte sie, seinen Sohn für ihren König anzunehmen und ihm so getreu zu seyn, wie sie dem Vater treu gewesen wären, und reifete hierauf mit der Marquisin von St. Sebastian, mit welcher er sich nach dem Tode seiner ersten Gemahlin vermählt hatte nach Chamberi. Kaum war er hier einen Monath gewesen, so reuete ihn sein Entschluß und er wollte die Krone wiedernehmen. Die Marquisin lag ihm auch deswegen beständig an. ' Victor wendete sich an die Dfficiere der Armee, die ihm ihre Beförderung zu danken hatten und schrieb besonders an den Feldmarschall Von Rebinder fo schmeichelhaft und auf eine solche Art, daß er einen weniger rechtschafnen Mann gewis zur Untreue würde verleitet haben. Re- binder war unbeweglich. Er antwortete voller Ehrerbietung, aber auch mit der Freymüthigkeit eines Mannes, der keinen andern Vortheil kennet, als welcher seinen Pflichten bestehen kann.,, Ew. Majestät, schrieb er, „ haben mich allem zu dem gemacht, was ich bin, und ich habe deswegen „ gegen den König, ihren Sohn keine, gegen Ew. Majestät aber alle „ Verbindlichkeit. Doch unter allen diesen Wohlthaten schätze ich keine so „ hoch, als die gute Meynung, womit Sie mich beehrt haben. Ew. „ Majestät erlauben, daß ich ein Kleinod welches ich mit meinem Blute „ in ihren Diensten erworben, auch mit mir ins Grab nehmen Darf. Ich „ würde aber diese Ehre verlieren, wenn ich so unglücklich seyn , und die- „ fern Könige, welchen mir Ew. Majestät selbst gegeben haben, meineydig „ werden sollte. Nein, ich werde ihm eben so getreu seyn, als Ihnen, „ und mit meinem Blute ihn auf seinem Throne beschützen.,, Dieser nachdruckvolle Brief war bey dem alten König ohne Kräfte. Er schrieb zum zweitenmale an Rebmdern, als ein Herr, der seinem Un- terthan befiehlt. Nun hielt es der General für seine Schuldigkeit, diese Briefe dem jungen Könige Lar! zu zeigen. Carl sagte: Was soll ich thun? es ist mein Vater, und erklärte sich in einem zusammen berufenen Staatsrathe: Ich verlasse mich auf eure Treue und unterwerfe mich übrigens der göttlichen Schickung. Alle Bemühungen, die der junge König anwandte , den alten Herrn auf andre Gedanken zu bringen, alle Versuche bey der Marquisin, alle Anerbietungen, daß er ihm eine ganze Pro- vinz lmd Nachn'chtett. tf7 bitij, welä-e er verlangt, abtretten wollte, waren fruchtlos. Man riech ihm, seinen Vater gefangen nehmen zu lassen, welchem Rach er aber ffr lange widerstrebte, bis er es um der öffentlichen Ruhe willen thun mußte. - Dieses Vevfpiel kann meine Mitbürger die Treue im Dienste, als ihre wesentliche Pflicht lehren. Beispiel eures Surften / der seine Untertanen glücklich machte. Der verstorbene Marggraf von Bayreuth, Georg Friedrich Carl/ ein Fürst, der es verdient Hütte zu seyn, wenn er auch keiner gewesen wäre, und dessen Name in der Geschichte unter den wenigen, die das Vergnügen des menschlichen Geschlechts gewesen, ewig stehen wird, legte einen Beweis von der Liebe zu seinen Unterthanen ab, der eines ewigen Andenkens würdig ist. Als er zur Regierung kam, fand er die Schatzkammer erschöpft, und viel Schulden. Er mußte 460000. Gulden bezahlen, um einen gewissen Anspruch auf die Marggrafschast abzukaufen. Er war es mcht im Stande. Man rieth ihm, er sollte diese Summe von seinen Unterthanen beytreiben. Allein weil diese durch die Auflagen der vorigen Regierung entkräftet waren, so entschlößet sich auf eine grosmüthige Art, das Geld unter schweren Zinsen lieber aufzunehmen, als seine Unterthanen unglücklich ru machen. Hierauf gieng seine vornehmste Sorge dahin, alle Schulden abzutragen, ohne seine Unterthanen zu beschweren. Damit er dieses thun könnte, fieng er an, seinen Hofstaat einzuschränken; er behielte nur eine Wine Anzabl Räthe und Edelleute im Dienste, richtete seine Tafel aufs genaueste ein und vermied alle Pracht. Einige Zeit hernach nahm er die zweite Abdankung vor, und behielt niemanden, als einige Unterbediente, und damit er des Aufwands überhoben seyn möchte, dazu ihn der Rang eines regierenden ReichsFürsten wider seinen Witten verband, entschloß er sich sein Land zu verlassen. Er setzte ein Collegium nieder, übertrug die Regierung wenigen Rathen, und begab sich mit seinem Erbprinzen nach Genev, wo er sich in der Stille und unbekannt, als eine Privat, Person so lange auchielte, bis seine Schulden bezahlt waren. Diese vortrefiiche Handlung machte ihm um so viel mehr Ehre, weil sie freywillig geschähe, und er nicht verbunden war, die Schulden feines Vorfahren zu bezahlen, da sie nicht als LandesSchulden zu betrachten waren. Er nahm sie aber über sich und beraubte sich lieber der Ersetzlichkeiten und der Vergnügungen des Hofs, als daß er seine Unterthanen seufzen machen und denen, die Ur redlich 11*8 Gresisthe wöchentlich - gemeittttätzige Anzeigen redlich und im Vertrauen das Ihrige seinem Vater gegeben, um dasselbe gebracht sehen wollte. Academrsche Nachricht. Am 15 dieses Monats betrat Herr M. Joh. Georg Gottlob Schwarz, Stadt und Burg-Prediger allhier, den Catheder, um üic facukatem docendi & praefidendi zu erhalten. Seine Difputation handelt: de ha- bitu hominis ad religionem fpeciatim reuelatam, und ist eigentlich ethe Fortsetzung von derjenigen, die der Herr Magister schon vor einigen Iah» ren auf hiesiger Universität gehalten hat. Sie ist f und einen halben Vogen stark. Weil sie mit einem allgemeinen Beyfall ist ausgenommen worden, so halten wir es für unsre Pflicht, ihren Jnnhalt mit nächstem unserm Lesern bekannt zu machen. Nachricht. ES sind wieder neue Plans und Villets zu Loosen, von einer vierten Silber- Flachs und holländischen LeinewandsLotterie angelangt, welche zu Höchst an der Nitter in der Wetterau gezogen wird. Sie bestehet aus 10000. Loosen und ist in 7 Elasten eingetheilt, zur ersten ist if kr. die Einlage und wird den 8 Junii dieses Jahrs gezogen. Zur rten Elaste 20 kr. und ist den 29 Julii fällig. Die dritte Elaste 2$ kr. und ist die Ziehung den 19 August. Die vierte Elaste 50 kr. und wird den 9 Sept, gezogen. Dieste Elaste 40 kr. und ist die Ziehung den 30 Sept. In die Lte Elaste wnd so kr. bezahlt, und gehet die Ziehung den zi Octobr. vor sich. Die?te Elaste ist ganz frey, und spielen alle Herren Interessenten mit, darinnen sind 100 Preiße von Augfpurger Silberwerck, goldne Uhren , Holländische Leinewand rc. wie auch höhere Flachsgewinnste befindlich. Die Eintheilung dieser 7 Elasten ist so eingerichtet, daß die ganze Lottens vor medio Decembris dieses lösten Jahres ihre Endschafft erreicht. Bey Ausgebern dieses kan man Plans und Loose bekommen. Die vierte Elaste der zweyten Hochgräst. Neuwieder Lotterie wird den 5 Iunn ausgezogen werden. Die Herrn Interessenten werden hiermit erinnert ihre Lo^e zu dieser Classe bis den r6. May zu renoviren, nach diesem solche der Dlrection zufallen. Wer Lust hat sich noch in diese sehr favo- rable LEne emzukaufen, kan Ausgeber dieses noch mit einigen Loosen dienen. Dre darinnen vorkommende Preiße sind sehr cqnfiderable. Die rmd Nachncheett. 15- Die rte Ziehung von der -ten ChurCöllnlschen Lotterie wird den 2Lten dieses vor sich gehen, wie ein solches durch den Plan und andere hiervorherige Nachrichten zur Gnüge angedeutet ist, wornach die Herrn Gönner sich zu richten belieben werden. neue Bücher. Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldseck, wie auch derer Reichs- Herrschafften hohen Geroldseck, Lahr und Mahlberg in Schwaben, mit 213. Urkunden und einigen Kupfern, 4- Frf. 766. z fi. Stein (Joh.Fr.) Theologisches Kranckenbuch oder schristmäsiger und gründlicher Unterricht für krancke und sterbende, 8- Carlsruh 1763. 1 st. Reinhard (Joh. Jac.) vermischte Schrifften, 6 Theile, 8. Francks. 1765. r fi. 30 kr. Carlsruhische Bey träge -er Band, 8. Carlsruh 7^* 1 fl. 12 kr. Steebs (Joh. Gottl.) Beschreibung von dem Zustand der ungesitteten und gesitteten Völcker nach ihrer moralischen und physicalischen Beschaffenheit, 8. Carlsruh 766. za kr. de Schmidt (Fr. Sam.) Opufcula quibus res antiquae praecipue aegy- ptiacae explanantur, 8. Carlsruh. 1765. r fi. Medicus (Fr. Casim.) Geschichte Periodischer Kranckheiten, 2 Theile, 8. Carlsruh 17^4. 1 fi. Sind in der Kriegerischen Buchhandlung zu haben. Ein- und auspaßierende vom 10 Ma? bis de» icten May 1*766» Wattthor den 10 May, Herr Baron von Wrede aus Westphalen, paf- sirt durch. Gelzerthsr den 10. Hr. Hofrath Helfrich v. Wetzlar, paß. durch. eod. Hr. geheimder R. Rath v. Breidenbach v. Darmstadt, log im Posthaus. Selzerchor den n. ein Asenburgischer -Oberforstmeister, Herr von Düngen , paßirt von Wetzlar durch. vVallrhor den n. auf dem Cass. Postw. ein Kayser!. Lieuten. Herr Koch, vom Infanterie Regim. Poniatowsky, log. im Einhorn, und r Studenten paß. durch. i6o Giestsche wöchentlich- gemeinnützige Anzeigen Wattchor den 12 May, Herr Hofrath Heß von Blanckenstein, logirt mi Posthaus. Nleustädterchor den iz Herr Amtmann Teuthorn von Biedenkopf, logirt in den 3 Kronen. wallrhor den 14. Hr. Jägermeister v Drechsel, v. Battenberg, paß. durch, edd. auf dem Caff. Postw. ein HessenCaffelischer Lieutenant von der rtcn Garde, Hr. v. Wrede, und 5 Kaufleute, paß durch Neuwegerthor den < 4. Hr. CammerSecretar. Reeh v. Lich, log. im Löwen. Gelzerchor den rf Hr.LegationsRath Schwenßelvon Gedern, paß. durch, eod. Herr Parle von Paris, paß. durch. Extra logirt. Herr R. Rath Reich von Büdingen, log. bey Herrn Hofrath Mögen. Ein HessenCaffelischer Lieuten. Hr. Münch, log. bey seinem Hrn. Vatter. Frau geheimde Räthin Grolmännin aus Westphalen, logirt bey der Frau ConsistorialRäthin Grolmännin. (Eopultrte. AM 8 May, Johann Georg Vach, Bürger und Schneidermeister allhier, Herrn Johannes Vach, Bürgers und herrschaftlichen Zöllners in Al- lendorf an der Lumbda, hinterlassener Sohn, und Catharina Johan- netta Christina, weil. Johann Andreas Stielers, Bürgers und Schneiders allhier, hinterlassene eheliche Tochter. A Gebohr,re und getaufte. Am 6 May, Maria Sophia, Joh. Daniel Planck, Töchterlein. Am 8 May, Joh. Ludwig Georg, Joh. Hartmann Völckers, Söhnlein Am ro May, Maria Catharina, Johannetta, Philipps Christian Hükels. Burgers und Kirschners, Töchterlein. ' Verstorbene. Am 9 May, Maria Elisabeths, Hrn. Joh. Conrad Hoß, Bürgers u. Schreinermeisters, wie auch -Opfermanns bey der StadtKirche, Tochter Am 10 May, Johannetta Margaretha, Philipps Henrich Catharein, Bürgers und Knopfmachers, Töchterlein. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Pbilivv skrie, ger, UnwersttätsBuchhÄndlern hieselbst, an bk halbjährige yranumeratron geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 kr. ausqiäe, MN ten HE PrMmm-ra.ttm mit dmm schon hkrausL«k»äme,