49 Siebentes Stück. Dienstags dm r«tm Februar. 1766. wöchentlich C /» * Mit Hochfürstl. Hessen - Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. Beispiele von tugendhaften Handlungen. Paulum fepultae diftat inertiae Celata virtus. Non ego Te meis Chartis inornatam filebo, Totve tuos parior labores Impune, Pivtus, carpere liuidas « Obliuioncs. Horat. Carm. lib. IP. od. IX. Linker andern Mitteln, meinen Lesern die Tugend immer angenehmer und liebenswürdiger zu machen, werde ich mich heute und in Zukunft her Beyspiele tugendhafter Personen bedienen, deren Andenken uns die Geschichte verehrungswürdig gemacht hat. Ich hoffe meinen Lesern dadurch nützlicher zu werden, als durch alle moralische und fatyrische Abhandlungen. Denn die Tugend gefällt uns nie besser und hat nie eine grösere Macht über uns, als wenn wir sie in Beyspielen vor uns sehen. Doch diese Wirkungen der Tugend sind zu bekannt, als daß ich noch nöthig hätte, etwas mehr davon zu sagen. Ich werde meinen Lesern nach und nach eine ganze Sammlung von Beyspielen tugendhafter Handlungen bald aus der alten, bald auö der neuern Geschichte mittheilen, die nicht allein ihre Be- G wunderung, fo Gl'esisthe wöchentlich -- gemeittttützlge Anzeigen wunderung, sondern auch vornemlich ihre Nachahmung verdienen werden. Und ich werde sie, sie mögen schon bekannt oder noch unbekannt seyn, anführen , wie sie mir in meiner Lectüre vorkommen. Das heutige Blatt sollen einige Beyspiele aus der neuern Geschichte einnehmen. Beispiel einer edlen Freigebigkeit. E-'n gewisser vornehmer Officier -, man erzehlt dieses von dem framö- sischen Admiral, dem Herrn von Chatillon- wurde auf dem Wege nach der Kirche von einem armen unbekannten Manne um ein Allmosen angesprochen. Er war! nicht gewohnt/ sich lange bitten zu lassen/ sondern geschwind zu geben/ griff also geschwind in die Tasche, aber in die unrechte/ 'darin er lauter Gold hatte/ und gab dem Armen eine gute Anzahl Goldstücke. Der Bettler wunderte sich über diese Freygebigkeit und begriff leicht/ daß es aus Versehen geschehen war. Er wartete also , bis der Officier wieder aus der Kirche kam. Gnädiger Herr/ sagte er, indem er ihn antratt/ sie haben mich sehr reichlich beschenkt/ denn sie haben mir lauter Gold gegeben. Ist es aus Versehen geschehen/ so bin ich bereit / es ihnen wieder zu geben. Der-Officier erstaunte über die seltne Ehrlichkeit des Armen und antwortete: Mein Freund / ich muß gestehen, ich habe euch nur kleine Münze geben wollen, weil ihr mir aber das Geld mit so vieler Ehrlichkeit wieder geben wollt, so habt ihr verdient, daß ihr es behaltet. Beispiel der Ehrlichkeit von einem noch lebenden in der Gegend von Berlin. B ... in Z ... ist ein armer Handwerksmann / der sich den nothdürstigen Unterhalt verdient. Seine Haus-Umstande sind nicht die besten/ er ist aber vergnügt und zufrieden. Man kann von seinem Charakter und seinem Herzen aus folgenden Begebenheiten urtheilen. Er fand einen Beutel mit einer ziemlichen Summe Gelds auf der Landstraße Anstatt darüber erfreuet zu seyn, war er bekümmert/ ob nicht vielleicht der, der ihn verlohren hätte dadurch elend werden könnte. Er gab sich alle Mühe/ den E'genthümer dieses Geldes zu erfahren / und machte'es öffentlich bekannt. Zu seiner Freude meldete sich der rechtmäsige Herr dieses Geldes/ und nachdem ergnugsame Beweise beygebracht hatte/ daß der Beutel ihm gehöre; so gab er ihm denselben zurück. Der Eigenthümer bot ihm eine Anzahl Ducaten zur Erkenntlichkeit an. Mein Herr / sagte der ehrliche B ..., Sie dürfen mir meine Schuldigkeit nicht bezahlen; wenn Sie aber Mtd LTlachrrchtett. p aber ein Geschenk machen wollen; so schicken sie die Ducaten der armen Wittwe U . . , der eö bey vielen Kindern an Brod und Hausmiethe fehlt. Es geschah auch. Ein andermal vertraute ihm ein fremder Handelsmann, der bei) ihm einzukehren pflegte, eine grose Summe Gelds an, ohne Zeugen uydHandlchrift, weil er nur auf ein paar Tage einen Freund, in einem nahgelegenen Flecken besuchen wollte. Der Handelsmann hatte das Unglück, noch ehe er an den Ort kam, mit dem Pferde zu stürzen, und sie' todt nieder. Als der redliche B . . . davon Nachricht erhielt, meldete er es so gleich an die Hinterlassenen des Verstorbenen, und gab ihnen zugleich von dem Gelde Nachricht, was er ihm anvertraut hatte, welches er ihnen auch bald darauf überschickte» Einer seiner Verwandten sagte zu ihm: B . . . , ihr seyd doch ein einfältiger Mensch gewesen, daß ihr das Geld nicht behalten habt, wer würde es denn gewußt haben? GOtt, antwortete er, der alles weiß, und ich/ der ich es mals würde vergessen haben. - Dieses ketzere schöne Beyspiel wird im zweyten Stücke des ersten Bandes der allgemeinen deutschen Bibliotheck vom Iaht 1765. auf der 177(^’11 Seite bestättigt. Ein Beispiel der Grosmuth. Als ehedem die Aliirten Namür belagerten, befand sich unter dein Regiments des Obristen, Friedrich Hamilton, ein Corporal, Namens llmnort/ und ein gemeiner, Namens Valentine. Diese zween Menschen geriethen über einen Liebeshandel in Uneinigkeit, welche nach und nach in einen unversöhnlichen Haß ausschlug. Da Llttnion des Valentine Vorgesetzter war; so ergriff er alle Gelegenheit, seinen Mitbuhler wehe zu thun, und seine Bosheit und Rachbegierde an den Tag zu legen. Der gemeine Soldat litte es, ohne Widerstand, sagte aber öfters, er wollte sterben, oder sich an diesem Tyrannen rächen. Etliche Monate giengen hinda jener diesen beständig beleidigte und dieser sich beständig beklagte. Während dieser wechselsweisen Verbitterung wurden sie beyde zu einem Sturme gegen das Castell commandirt, wobey der Corporal einen Schuß in den Schenkel bekam und zu Boden fiel. Die Franzosen thaten einen Ausfall, er besorgte zertretten zu werden, und sagte zu seinem Feinde: Valenrme/ kannst du mich hier lassen? Valeimne lief so gleich zurück, nahm den Corporal unter dem stärcksten Feuer der Franzosen auf den Rücken und trug ihn durch einen so gefährlichen Weg bis zu der Abtey Sal- sine, wo ihn eine StückKugel an den Kopf traf- Hier fiel er unter sei- G r. nem I fr Gr'esische wöchentlich- tzememnützige Attzetzer» nem Feinde, welchen er noch immer trug, zu Boden. Sogleich vergaß Uttntort seine Wunde, stand auf, riß sich die Haare aus, warf sich auf den blutigen Körper und schkiee: Ach! Valeritme mußt du, dem ich fo übel begegnet bin, meinet wegen sterben ? Ich will dich nicht überleben. Er ließ sich durch nichts von diesem Körper wegbringen. Man trug endlich den Todten in den blutigen Armen des lebendigen hinweg, und alle Soldaten, die sie begleiteten und ihre bisherige Feindschaft wußten, vergossen Thränen darüber. Als man ihn in ein Zelt brachte, mußte man ihn mit Gewalt verbinden. Allein er rief beständig den Namen, Valentine / bejammerte sein Verfahren gegen ihn und starb den andern Tag voller Angst und Betrübnis. - Es isi schwer zu entscheiden, welcher vorr diesen unglücklichen Personen grosmüthiger war? ob es derjenige war, der seinem Feinde zu Liebe das Leben wagte, oder der welcher einen Verstorbenen, dem er so viel Dank schuldig war, nicht über leben wollte? Zweytes Modell von einem tragbaren Schöpfwerke vermittelst dessen in einer Stunde mit der Hand auf 4foo Kannen Wasser oder durch treten an 16200 Kannen 8 Fuß hoch auf eine Wiese gebracht werden können. Zwey Hebeichaufeln 8 Fuß lange, sind so zusammen gerichtet, daß eine niedergehet indem die andere sich erhebet. Jndeme die unterste ausgiesset hat sich die oberste tief gesenket, um es auffangcn zu können, damit sie es weiter giesse und die andere wieder schöpfet. Die oberste wird mit einem Arme regiert. Geschicht dieses mit der Hand; so rechnet man die Krafft auf 20 Pfund, die Bewegung derselben durch r Schuh die Zeit zum heraus und herunterziehen aus 4 Secunden. Soll es durch treten ver-- richtet werden- fo müssen z Schemel angerichtet werden, um eine Bewegung herauf und herunter hervorzubringen. Und hier bat eine Person von iao Pfund jeden Schemel in 2 Secunden 1 und 1 halben Fuß tief zu treten. Academische Neuigkeit. Unter Vorsitz Herrn N.Joh. Christoph Koch, I. ProC ordin. refi'q. vertheidiM den iz Fcbr. Herr Carl Phil. Scheurer aus Wetzten, feine Jnau- rmd Nachrichten. $$ Inaugural - Dissertation: de liberis bered ibus fuis ad probationem ab- ftentionis non obligatis, UM den Gradum Dodoris zu erlangen» 4 Bogen. Wir haben in dem zten Stücke unserer wöchentlichen Anzeigen der Streitschrift erwähnet, die unter dem Vorsitze unfers Herrn D. Müllers gehalten worden. Es verdient ihre Absicht, ihr Jnnhalt, das Wesentliche, wodurch sie sich von andern Schriften dieser Art unterscheidet, genauer be- stiinmet und ausgeführt zu werden. Es ist wahr, Heumanns Erweis hat unter andern auch diese Streitschrift veranlasset. Denn Heumanns Stimme war wirckiich abmahnend: seine Hauptabsicht, die wir ihm nicht zuschreiben, die er selber mit dürren und klaren Worten geausert, war, den Lutheraner zum Rcformirten in der Lehre von dem heiligen Abendmate zu machen. Um ihm also die Kraft zu benehmen, zu zeigen, daß just der Reformirte derjenige nicht fey, wobey der Lutheraner seinen wahren Vorteil finden drüfte; wann er die richtige und wahre Lehre, seinen Glauben von dem Abendmale, verläugnen und verlassen wollte?: erwies der Verfasi ser, was wirklich in dieser SMitschrift erwiesen worden. Und dies war scho« genug, seine Arbeit von den übrigen Schriften, die in dieser Sache herausgekommen, und von dem Verfasser genau beschrieben worden, zu unterscheiden. Aber wann auch Heumann das nicht gethan hatte, was nach seinem Tode offenbar worden: so wäre diese .Schrift nicht überflüssig, nicht unnöthig und entbehrlich gewesen. Denn was ist bekannters, was heutiges Tages gewöhnlichers, als diese laulichte und indifferentische Sprache: daß Lutheraner und Reformirte weit eher, als jene und die Catholrken miteinander zu vereinigen wären: daß wir besonders in dieser Lehre, in dem Articul vom Abendmale, den Reformirte« am ersten nachgeben könnten? Weswegen nicht nur diese Streitschrift des Herrn D. Müllers veranlasset worden; sondern cs hat sich auch derselbe, wie wir aus seiner Vorrede schen, zu mehren Schriften dieser Art entschlossen, durch alle Hauptarkicul um sers christlichen Glaubens zu zeigen, daß der Abfall der Rewrmirten von unserer Lehre weit grösser sey, weit merkwürdiger und bedenklicher bleibe, als dies, worinne der Catholicke von uns und unferm Bekenntnis abweichet. Der Hauptgrund hier in dieser Schrift ist der vor sich schon klare und ohn- kaugbare Gedancke: Je mehr ich in der Lehre des Abendmales von der göttlichen Offenbarung abweiche desto wichtiger ist der Fall, den ich G z auf 54 Giesifthe wocheychch-- gemeittnützige AuzerZett auf diese Weise begehe. Daß aber der Reformirte wirklich mehr, als der Catholicke in der Lehre des Abendmales von der Schrift abgewichen, ist dadurch bewiesen und ausgeführet worden: daß nach den Lutherischen Glaubensbekenntnissen der Reformirte in 14. Puncten, der Catholicke in z Puncten, die das heilige Abendmal betreffen , von der göttlichen -Offen- bahrung abgewichen: daß wohl der Catholicke und dies selbst, wenn er fuam tranfübftandadonem fpecicmque modo unam behauptet, die wirkliche und wahre Gegenwart des Leibes und Blutes Christi; nicht aber der Reformirte in dem heiligen Abendmale behaupte: daß zwar der Refor- mirte murren könne; wann aus mehr als aus einer Stelle, und besonders aus dem Einsetzungsworten und ihrem eigentlichen und buchstäblichen Sinn die Lehre von dem Abendmal erweise; nicht aber auch der Catholicke: daß zwar der Catholicke das Abendmal von andern Zusammenkünften, von ordentlichen und täglichen Mahlzeiten gehörig unterscheiden könne; aber keines Weges der Reformirte: Daß zwar der Catholicke noch etwas lehren und behaupten könne, wodurch sein eigener und des Nächsten Glaube ge* stärket und erhalten werde, nicht aber der Reformirte mit seinen leeren und Hofen Zeichen: Daß'zwar der Reformirte durch seine Lehre vom Abendmale die Mittheilung der göttlichen Eigenschaften der beyden Naturen in Aristo, die persöhnliche Vereinigung derselben und folglich Christi Gottheit untergraben könne; aber nicht der Catholicke: Daß endlich zwar der Catholicke sagen könne, Bekehrte und Unbekehrte, Gläubige und Ungläubige, Würdige und Unwürdige können des Leibes und Blutes Christi wirklich in dem heiligen Abendmale theilhastig werden, und dasselbe wirklich austheilen; aber nicht der Reformirte. Weil aber theils die transfübdan- tiado, theils die fuperftino und klololatria, theils auch der bekannte Vernunftschluß entgegen stände, den der Catholicke liebet, feine Lehre de fpecie una zu behaupten: So ist von dem Verfasser auch darauf hinläng- lig genug geantwortet worden. Ueberhaupt darf sich der Reformirte über den Mangel der nöthigen Bescheidenheit und des theologischen Glimpfes hier nicht beschwehren. Es müßte ihm dann die nackende Wahrheit, die ihm geprediget worden, bitter sürkommen. Noch weniger wird dem Verfasser dieser Vorwurf gemachet werden können, daß er seiner eigenen Lehre, dem Lutherischen Glauben vom Abendmale, etwas vergeben: Da er alle und iede Schritte, die er in dieser schwehren Sache wägete, durch die lutherischen Svmbola bekräftiget. Die Streitschrift selbst ist dem Ministe- rio zu Frankfurth zugeeignet. Nach- mrd Nachrichten. ff Nachricht. Da den ;ten Matt» künftigen Monats die zweyke Claffe der dritten Silber- Flachs und Holländischen Leinewands-Lotterie zu Höchst soll gezogen werden, als werden die reCpeti. Herrn Interessenten, ihre Billets bis zum 13. Febr. mit 1 si. zu renoviren ersucht, nach Verfiiefung dieses Termins sonst der Direction verfallen seyn. Wer sich zu dieser Claffe noch einzukaufen Belieben hat, kan noch Billets bey Ausgebern dieses bekommen. - Eür- und auepaßierende x>otn 9. Febr. bis den i4ten Februar. 1766. wallthsr den 10 Febr. Der Herr Graf von Laubach, pass, durch. ♦ - Eodem auf dem Caff. Postwagen ein CanzlepBottvon State und eine Frau, pass, durch. ♦ - eod. Sr Durchl. der Fürst von Waldeck passirt in der Sperr von Marburg durch. Selzertöor den u. ein Nassauischer Lieutenant, Herr Sames, und ein Secretar, Herr Kirchberg, kommen von Wetzlar, log. im Einhorn. - ♦ eod. auf dem Frfter Postw. ein Hessischer Lieutenant von der rten Garde, Herr v. Nagel, ein Würzburgischer DragonerLieuten. Hr. Giltz, r Kaufleute und eine Frau, paffiren durch. Selzerrhor den 12. 2 Do&ores Iuris, Herr Binder und Herr Buch- Holtz, paff, und repaffiren. - ♦ eod, in der Sperr herein, Herr Reg. Rath Minheim v. Solms, log. beym Herrn Advocat Krug. wallthor den 13. Hr. Assessor Kreis von Marburg, pass, durch. Sclzerchsr den i z. Herr Hofrath Scheurer von Wetzlar, pass, herein, logirt im Elnhorn. Selzerrhor den 14. ein HessenCaffesischer Capitain, Herr von Mohr, pass, durch. - - eod. auf dem Frfter Postw. Herr Secretarius Ammel, vom Prinz Ferdinand, ; Kaufleute und 2 Frauenspersonen, paff, durch. ♦ ♦ eod. Herr CammerDiener Müller vom Herrn General von Wutt- genau, paff, durch- Copw Gksisch« wöchentlich- get»«'ftitügige AnreiM Copulirte. M 28. Januar. Georg Conrad Verdrieß, Burger und SchreinerMeister allhrer, weiland Jol). Conrad Verdrieß, Bürgers und Schreiner- Meisters alldier, hinterlassener eheleiblicher Sohn, und Maria Eb- sabetha, Joh, Melchior Lentz, Einwohners und Germmsmauns m Linnes, hinterlassene eheliche Tochter. Gebohrne und getaufte. Am 27 Jan. Johann Christian Ludwig, Johann Eberhard Busch, Bürgers und Küfers, Sühnlein. Am 28. Jan. Johannetta Susanna, Johann Willhelm Ferbers, Burgers und Beckermeistcrs, Tüchterlein. t - - eod. Johann Jost, Ludwig Daniel Wagners, Burgers und Fuhrmanns, Söhnlein. Frucht- und andere Preiße am Marktag den 15 Febr. 1766. Weset Maas. fl. jalb.ips. ft. , ulb. pf.' 1 Achtel Korn - 3 17 4 1 Ochsenfleisch r 2 6 1 Achtel Gerste - 2 15 - 1 Kalbflechch - 2 1 Achtel Wattzen 5 - 1 Rindfleisch - 2 1 Achtel Hafer - 2 - - r Kühfleisch -22 1 Meste Erbsen - 14 - 1 Schweinefleisch 2 4 1 MesteLinsen - # 14 # 1 Hammelfleisch 2 1 Pfund Hirsche # 2 # 1 Schaffieisch 2 1 Pfund gescheite 1 Bockfieisch -- 2 Gerste - - - - 1 4 1 ’ Wurst --34 1 Pfund klein ge- i, Kalbögcküng 2 schelte Gerste - ! - 2 - 1 Kalbs - Leber 2 1 Maaß FruchtBrandew. 24fr, 1 Pf. inländische Seife 5 alb. ft. 1 1 i 1 1 1 Karpfen Hecht i Perflng - Barmen Schienen Butter 1 1 alb. 6 6 6 3 3 7 vf. 4 Pfund. fi. ii Rindsfett 1 11 Hameisf. j t Lichter - 5 Eyer 1 Pf. Bratwur alb. 15 15 6 2 st;c Pf. >lb. Becker Preist. ft Loch 21 O_u. 2 Brod. - olb.' pf.l | 4 ft. Loch. IO Qu. 3 Weck - - alb. Pf. 4 $ 5 2 ButterBretzel d 4 1 V 16 1 Teitscher - S 4 Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krieger, UniversitütsBuchhändlern hiesclbst, an dre Herrn Liebhaber gegen 1 Rthlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Dogen werden für 4 fr. ausgegeben. Man wird auch den Herrn Prämlmeranlen mit denen schon herausgekvmme, nen Stücken dienen.