Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. meffsche wöchentlich - Vier und zwanzigstes Stück. Dienstags den i7tctt Junir 1766. _ Elngeschickte Sachen. §^§8an hat ein Sprichwort: Jedermann wird so lange für gut gehalten, SpSJK bis das Gegentheil erwiesen ist. Bey den Rechtsgelehrten hat dieses seinen grosen Nutzen, indem man keiner Beschuldigung eher Glauben beymißt, als bis dieselbige gehörig dargethan worden. Die Got- tesgelehrte haben aber in einer andern Absicht auch nicht Unrecht, wenn sie behaupten, daß jederman für, böse gehalten werden müsse, bis man unleugbare Proben für das Gegentheil habe • Wer die Falschheit der Welt und der menschlichen Tugenden nur ein wenig kennt, der wird nicht zwufeln, daß der letzte Satz als eine nützliche Regel der Klugheit gebraucht werden könne. Man muß ihn in der Thal jederzeit für Augen haben , und vermuten, daß alles was andre Leute thun, wenn es auch noch so einen guten Schein hatte, aus einer unlautern und bösen Quelle gestossen sey. Dieses wird uns in vielen Fällen behutsam machen, damit wir uns weder durch die Farbe, womit viele ihre Handlungen anzustreichen pflegen, blenden, noch durch ihre Versicherungen betrügen lassen. Wer seine Absichten nicht unendlich oft verfehlen will, der muß in einem hohen Grade mistrauüch seyn, und sich dabev ein gewißes Ansehen der Leichtgläubigkeit und Einfalt zu geben wissen. A a Man ?18<£ Gresischewöchentlicb ❖ gememttützlge Attzergen Man muß die Mine der Offenherzigkeit avnehmen können, wenn man seine Gedanken verbergen will. Man muß sich so betragen können, daß der andre mit dem man zu thurr hat< uns nicht für scharssichtig hält, sondern glaubt seine Gesinnungen seyen für uns mit einem undurchdringlichen Vor, dang überzogen. Hierdurch macht man ihn sicher, und schläfert ihn em, ohne daß er daraus bedacht ist, unfern Absichten Hindernisse m den Weg zu legen, welches er thun wurde-, sobald ex unser Mlstrauen auf chn gewahr wird. Rosalvo verspricht mit vielen Freundschafts-Bezeugungen mir zu einem Amt zu verhelfen. Wenn ich mich ganz auf ihn allein verlasse, so werde ich vielleicht zurück stehen muffen, weit er einen seiner Anverwandten zu befördern Willens ist. Er bedient sich solcher Ausdrücke gegen mich die in der That viel versprechen : wenn ich aber von dem letztem nur die geringste Vermuthung habe, so bin ich ein Thor, wenn ich ihm glaube, und mich, damit tröste, daß der Mann» nicht die geringste Ursachen gehabt, mir solche gewisse Versprechungen zu geben, wenn er sie nicht zu halten Willens wäre: da er sie vielleicht würcklich aus keinem andern Grund geg.ben hat, als weil er sie nicht halten und mich hintergehen will. Will ich klug Handeln,, so muß ich mich bey dem Rosalvo so anlaffen, als wenn ich fest versichert wäre, daß er mir geneigt sey, und als wenn ich alles seiner Gewo- .genheit allein heimsteüte. Für mich selbst aber muß ich gdnz anderst dcn- cken. Ich muß alle Versprechungen dieser Gattung für Wind halten, wodurch man mich abzulpeisen sucht, muß Mich um alle übrige andre Mittel erkundigen, die zur Erhaltung meines Endzwecks fuhren, und sie heimlich zu gebrauchen suchen. Ihn selbst muß ich nichts mertfen lassen, .damit ich ihn nicht.veranlasse GegenMinen akzulegen. Ich muß, wenn er wächkig genug ist mein Vorhaben zu vereiteln, die Sachen so einzufädeln suchen , daß er wohl gar wider Willen genöthigtwird mir behülslich zu seyn. Es ist dieses in einzelnen Fällen oft ungemein schwer ins Merck zu richten, weil sehr viel von den Umständen abhängt. Aber im allgemeinen muß ich immer die Regel in Betrachtung ziehen, 'daß man Niemand zu viel trauen, sondern einen jeDen für schlimmer halten müsse, als er vielleicht wmcklich ist. Silvio hat sich vorgesetzt eine gewisse Absicht auszuführen, wozu er meiner Einwilligung nöthig hat Er geht behutsam zu Merck, und läßt mich im Anfang nicht das geringste von seinen Gedancken mercken. Er macht Mir allestey Versprechungen, und trägt sie so wahrscheinlich vor, daß ich ihm - ' ' um wit>. xr^chnchM. ht tim'te mehr glaube, jemehr Eh« und Nutze» ich dadurch $u erhallen Hoffs. Tinten drein kommt er -anz im Vorbeygehn mit einem und Dem andern Dunct, weicher wie es ihm scheint, einen Znsamrnenhang mit der -Hauptsache haben mtgte. Er fragt mich nach vielen Eingängen, ob es» nicht rathfam sev denselben zuvor INS reine zu bringen. Wenn ich nun blinDlingS »ulause, so bin ich bald gefangen. Ich muß wohl iuschen, ob dieser den, Ansehen nach geringe Punct nicht vielleicht die -Hauptabsicht ist , warum Silvio alles, übrige auf die Bahn gebracht hat , und wozu mir stm sonstiges Betragen , und sein gewöhnlicher Character, wenn er mir bekannt ist, Spuren darreichen wird, kaffe ich dieses aus der Acht, so hak er meme Einwilligung erschlichen, und seinen Endzweck auSgefuhrk, ehe iches recht innen werde. Wenn ich aus die Erfüllung der andern Bedingungen dringe, so hat er tausend Entschuldigungen. Zuletzt werde ich gewahr daß er mich wie ein Kind dem man etwas ganz süß vorschwatzt, herumgefuhrt hat. Hätte ich ein wenig mehr MiStrauen gehabt, so würde ich enttpeDer das was er für die Hauptsache ausgegeben, zuvorhahen auSmachen lassen , oder wenigstens mich nicht so tief in die Sache hinein gewagt haben, daß ich nicht wieder chatte zurück gehm können. n,„. Es sind gross und vortreßich in die Augen fallende Thaten und An» ordnungen welche Clandestino vornimmt. Jedermann redet davon und bewundert sie. Aber wenn die Leute die Sache recht wußten, so wurden siechen,: daß eine bloss Privatabsicht, die sich vielleicht erst Jahre herrsch offenbahren wird, die Ursache von allen dieftn Unternehmungen,st. Sie würden in ihrer Bewunderung Maas und Ziel halten , und das Mute das etwa dadurch entsteht, nicht gerat) leugnen , aber doch auch ^gleich ernse- hen, daß es aus einer falschen Queue herruhrt, und nicht das allgemeine Beste, sondern die Befriedigung,gewisser Leidenschaften oder Nebenendzwe» cke die Triebfeder seiner Handlungen gewesen ist. Grose Kriege wodurch ganze Lander verheeret worden, find oft aus kleinen und nichts bedeutenden Ursachen entstanden: Und vornehme Manner haben ihre Herren oft- nur deswegen zu denselbigen angereitzt, damit sie Gelegenheit haben mögtenr, ihr eignes Interesse zu befördern. Man müste in der Geschrchtt sehr uner- ähren seyn, wenn uns nicht viele Beyspiele dieftr Gattung sinfallen solten, welche alle ubsern Satz bestarcken, und den man m einer andern Absicht auch auf die Art ausdrücken könnte: Man muß nicht alles glauben was man sieht. Man muß sich bemühen den Schleyer, womit die Menschen ihre Abfichten zu verdecken wissen, aufzuheben, und ihre 18 8 Gr'esische wZAettetiWgemelttttAtzige Attzer'gets gegebne Tugenden nicht nach dem äußerlichen Schein oder etwa nach dem Ausgang, sondern nach dem Grund bemtheilm, worauf- fu gebaut sind. Auszug ans einem zu Bsmdeaux herausgekommenen Traktav von den Accaeien--Bäumkn. Pfeudo- Accacia ifl ein fremder Baum aus America,, der erst seit hundert Jahren in Frankreich bekannt worden ist. Seine guten Eigenschaften aber sind fast ganz unbekannt geblieben, und dennoch i|i es eirrfthr nützlicher Balun, welcher auch seine Annehmlichkeiten har. Dieser Baum wird sehr hoch; erträgt rm Frühlinge große Sträußer von weißen Blumen welche einen angettehmen Geruch auch in dre Ferne ausbreiten. Auf die Blüthen folgen Schoten, darinnen der Saam ist. Die getrockneten Blüthen, wenn man sie als Tbee trinkt, starken den Ma- Ken und die Nerven, sind auch gut vor dwl Vapeurs. trcV Seine Wurzeln breitet er auf der Flache des Erdbodens aus, woher es dann kommti daß er leicht schief wachst - wenn mann ihm zu mal nicht dey zeiten anbindet, und ihn gegen die Gewalt des Abendwindeö, der chm sehr nachtheilig ist, zu versichern.. Man muß ihn daher an solche Oerter zu pflanzen suchen, wo er so viel als möglich gegen den Abendwmd bedeckt ist. So lange die jungen Baume noch in der Baumschule stehen, hat es so viel Nicht auf sich. v Die er Baum Dbk ziemlichen Schatten- welcher sich vom Frühling Lis zum August immer vermehret, so, daß die Blätter jeden Monat ein Neues Grün hervorbringen und nach dem May sich stark vermehren. Er wird immer schattichter, je mehr die Hitze zunimmt, anstatt daß bey andern, wenn die Hitze groß wird, weniger Blätter kommen. '' Eme hitzige und leichte Erde ist ihm dis» zuträglichste. Kann derselbe UM nicht in Ansehung der Zierde mit andern Bäumen, als Linden, Ka- sianienbäumen rc in Vergleichung gesetzt werden ', so fehlt es ihm hingegen Nicht an andern Vorzüglichen Eigenschaften, cm deren willen er dem weichen Md weißen Holze vorzuziehen ist. Die Mittagsseite ist ihm nichtMrtheilhaft, weis er stische Lüft haben Mß. Man suche also die MA Hitze durch dis Nordluft, zu' mäßigen. Wenü'er dieses beydes hak, so ist kein Baum, der geschwinder wächst, Hehr Holz-treibt und geschwinder blühtt. Ob er gleich eben so hart ist, als 1 und Nachrichten. l8- als die Eiche, so wachst er doch in einem Jahr mehr, als die Eiche in $ Jahren. Fast jedermann kennet diesen Baum von Ansehen, aber seine sonderbaren Eigenschaften sind den wenigsten bekannt. Daher ist man wenig auf dessen Anpflanzung bedacht gewesen, und nur seit kurzem hat man angefan- gcn sich solchen zuzulegen. Aber niemand hat diese Baume aufgezogen/ um eine jährliche Nutzung davon zu geniesen/ und man hat nie geglaubt, daß ts möglich wäre, sondern sich blos begnüget, ihn ohn alle Besorgung vor sich aufwachsen zu lassen, ja viele haben sie umgehauen, um das Holz davon zu verbrennen. Um nun diö Vortheile, welche man sich von diesen Baumen zu versprechen hat, bekannter zu machen, habe ich für zuträglich erachtet, die Liebhaber von denen Entdeckungen und Anmerkungen, die ich seit mehr denn 40 Jahren gemacht, zu benachrichtigen. Die alten haben diesen Baum nicht gekannt, und geben uns daher keinen Unterricht von ihm. Einige Neuern erwähnen desselben, feit dem er- in Frar kreich bekannt ist.-' Sie baten aber von dessen Nutzung, welche hoch-beträchtlich 'st, nichts gemeldet. Es kommt zwar dieser Baum aus dem Saamen, allein ihn also zu' erziehen, ist langweilig und oft mißlich. Ich habe chn vielmals gesaet, ohne daß er ausgegangen ist. lieber dieses ist es verdrüßlich , gleich eist Jahr Zeit zu verlieren; daher thut man besser, wennn man junge bewurzelte Sprößlinge kaufet, und eine Pflanzschule davon anlegt. Von abgeschnittenen Zweigen laßt er sich nicht ziehen. Durch die Sprößlinge, so aus den Wurzeln ausschlagen, vermehret er sich sehr leicht. Wenn man solche BäuMe anpflanzen will, so kauft man junge Bäume von r Jahren, um sie ins freue zu setzen und von r Jahre in die Baumschule. Die von 2 Jahren wurzeln leichter als die von 3 Jahren, als welche schon zu groß sind. Die zweyjährigen wachsen, wie ich oft erfahren, Viel stärker, und werden in 2 Jahren grösser, als die dreyjährigen. Man findet leichtlich bey einem Guthe ein Stücke Land, welches zu Erzeugung dieser Baume tauglich ist. Ob sie wohl ein hitziges und leichtes EWreich lieben, so kommen sie doch auch in thonichten Boden fort, wenn nur die obere Fläche des Bodens nicht allzu harte und feste ist. In den Thalernj wo d,e Hitze eingeschlossen ist, bekleiden sie schwerlich, sie dürfen aber auch dem Wind nicht ausgesetzt werden. Am besten setzt man sie an einen lustigen Ott, welcher gegen Norden liegt. - Aa z ' Wil! r-o GLesische wöchentlich!- gemeinnützige Anzeigen Wil! man Baumschulen davon anlegen, muß man die jungen Bäumchen 5. Fuß gegen alle Seiten weit von einander setzen. Setzt man sieinS Freye, müssen sie 1 s Fuß von einander zu stehen kommen. Zu einem Tagewerk werden ohngefehe 100 Stück erfordert. Man muß die untern Zweige abschneiden, damit sie in die Höhe wachsen, und eine schöne Krone und guten Schaft geben. Es ist nöthig, das Erdreich drum herum des Jahres z mal aufzuhacken, jedoch nur die Oberfläche, damit man den kleinen Abschößlingen, die aus den laufenden Wurzeln hervor wachsen, nicht Schaden thue. Es ist nicht genug, das Erdreich unten bey dem Stamme auf- zulockern, sondern man soll auch die andre Erde um den Baum herum leichte bearbeiten. Man wird gar bald den Nutzen davon spüren, und diese Muhe nebst den Kosten sich nicht dauren lassen. Die junge Baume von r Jahren , welche man ins Freye gepflanzet, werden im zten Jahre nicht allein Schatten, sondern auch Nutzen geben. Man muß ihnen alsdenn, viele Zweige benehmen, die sie verhindern, in die Höhe zu wachsen. Man lasse ihnen nur die geraden Aeste, so werden siß einen geraden Wuchs bekommen und hoch werden. Ein Busch von Accacien bepflanzt, giebt in 10 Jahren viel Nutzen und bringt mehr ein, als ein Eichen-Wald in zo. Jahren. In 10 Jahren giebt der Accacien-Wald s mal das Holz zu Weinpfählen und Weingeländer, und man zieht auch noch von denen Absprößlingen, die alle Jahre aufschißen, vielen Vortheil. Wenn man die junge Bäume pflanzt, muß man das Erdreich darum wohl niedertreten, oder stampfen, sonst würde die Luft den Wurzeln schaden, und machen, daß sie verdorrten. Es ist gut, wenn man den Baum sogleich, wenner aus der Erde gezogen ist, wieder verpflanzt, oder wenigstens den andern Tag drauf. Ehe die Bäume zum Versetzen ausgehoben werden, müssen schon die Löcher gemacht und die Erde zubereitet seyn. Im Frühlinge läßt man den Baum unten etwas bloß, wenn man aber die Erde zum erstenmal aushackt, alsdenn wird, was blos geblieben, mit Erde bedeckt. Wenn die Bäume mit gehöriger Besorgung gepflanzt sind, dann Siebtes, wie mich die Erfahrung belehret, dreyerley Methoden, dieselben zu nutzen. Es ist bey dieser Sache nicht viel Schwierigkeit. Der Baum kommt ohne große Besorgung fort, wenn er in einem Erdreiche, das sich für ihn chickt, und in einer rechten Gegend steht. Den Nutzen, welchen er inson. berheit k tinb Nachrichten. 19* betbeit biet zu'Lande giebt, wo viel Weinbau ist, besteht insonderheit darinnen , daß er viel Holz zu Weinpfahlen und Stangen zu Geländern schafft. Die erste Art, diese Bäume zu nutzen, ist die einfältigste und gemeinste. Man pflegt dann und wann die Erde um den Baum aufzuhacken und auszulockern, und läßt sie fort wachsen, um den Schatten und den angenehmen Geruch der Blüthen zu genießen. Nach if bis rv Jahren hat man hohe Stämme Auf diese Art hat man keine jährliche Nutzung davon. Man nutzt ihn erst alsdenn, wenn er so groß ist, daß er Klötzer und Balken geben kann. Das Holz ist so hart als Eichenholz. Ich habe dergleichen Balken schon vor 30 Jahren verbrauchet, und sie sind noch gesund, als ob sie erst vor kurzem gelegt worden. Wenn der Baum dicke, und nicht hoch genug ist, um Balken davon zu bekommen, braucht man ihn zu Pflöckhölzern und Bretern. Diese taugen zu allerband Zimmerarbeit, zu Fußboden, Lamperienrc. Die Drechsler machen schöne Arbeit davon. Je älter die Bäume sind, je härter und tüchtiger werden die Breter daraus, je schönere Adern haben sie. Man macht Tischler - Arbeit davon. DaS Holz wird roth, wenn es alt wird, und sieht dem ausländischen Holze, so aus denen Inseln zu uns gebracht wird ähnlich. Wenn der ^ccge-en-Baum in einem Rechten Boden steht, so wächst er oft so geschwinde, daß man in io Jahren Breter, so-biS »oZoll breit sind, davon haben kann. Ich kann theuer versichern, daß ich A. 1730 ein Dutzend dieser Bäume gepflanzet, welche so stark wurden, daß ich sie ,740 umhauen und mir daraus allerley Meublen machen ließ Eben diese Bäume schlagen hernach so stark wieder aus, und treiben dergestalt, daß ich sie r 7 so wieder schlagen ließ, und eben dergleichen Nutzung davon erhielt. Sie sind auch jetzo wieder so groß, daß sie eben also zu brauchen sind. Es ist fast kein Holz, welches dauerhafter ist, und ich behaupte, daß es in diesem Stück dem Eicken und Nußbaumholze nichts nachgiebt. ES sind schon 20 Jahre , daß ich Sckränke und Stühle davon habe machen lassen, und sie sind jetzo schöner, als da sie neu waren. Man muß sich nur. von den HandweikSleuten nicht betrügen lassen, welche öfters die gu- te»i Breter für sich behalten und die Stühle aus den Aesten machen, welche sm-lich nicht lange halten, sondern leicht zerbrechen. Die Fortsetzung folgt. Akadt, m Giesische w§chmtkich> gemeinnStzkg« Anzeigen Akademische Neuigkeit. De lufta revifionis fentcntiarum cameralium reftri&ione.dUf 4 230^11, brspUtlktt Hr. Wilhelm Christian Rotberg aus Wetzlar, auf den juristischen Catheder und ver- tehidigre dieselbe den io Jun. 1766. ohne Vorsitz, um die Doctor Würde zu erlangen. Diejenige Herrn Pranumeranten welche diese unsere Blatter fortzusetzen gedoncken und deren PränumerationsZert mit dem Jun. zu Ende gehet, werden ersucht,die fernere Pränumeration auf künftiges halbe Jahr von Jul. bis Ende Dec. mit 1 Rthlr. gütigst einzusenden. Sölten auch dieJahre-von 1764. bis jetzo verlangt werden, wird man um billigen Preis dienen, man kan sich auch auf hiesigen löblichen Postamt melr den; so wert die Heßifchen Posten gehen, wird man es franco einsenden. Ein- und auspaßirende vom 7ten bis den rgten 31m. 1766. Wallchor den 7 Jun. ein HessenCasselifcher Cornet, von den Gendermes, Herr Vondelar, pass, durch. eod. zween Inspectores aus dem Laubachischeu, passiren durch, Wallchor den 8. Hr.Arstenius, HessenCassel. Postmeister inFcanckfurt,pass. durch. eod. auf dem Cass.Postw. ein Bedienter vom Prurtz Max Frau Gemahrn, und 2 Bürger aus Cassel, pass, durch. Selzerchor den 9. ein ChurPfalzisch. geheimder Rath, Grafv. Stirum, pass, durch. Neustädterchor den 9. Hr. Hofrath Heß von Blanckenstein, log. in den 3 Crouen. Velzerrhor denn, ein geheimder Rath von ChurTrler, Herr Baron Boos de Waldeck, pass, durch. eod. Herr Hofrath Brack und Herr Hofrath Wolffv. Wetzlar, pass, durch, tod. Herr Doctor Rotberg von Wetzlar und Frau v. Brant v. Wetzlar,pass, durch, wallthor den 11 einAsenburgBirstein.Obcrforstm. Herrv. Toungern pass, durch, eod. auf dem Cass. Postw. 1 Kaufmann v. Berlin und 1 Jud, pass, durch. Wallchor den >2. z Kaufleute v.Franckf.an der Oder, pass. nach Franckf. durch, eod. Herr Graf vou Heinschotte, kommt von Hamburg, log. im Einhorn. Wallchor den i z. ein ChurHaunövrischer ObristLieuteuant vom Regiment Wangenheim, Hr von Corcir, pass, durch. eod. auf dem Cass. Postw. 1 Kauffmann, 1 Bedienter und 2 Juden, pass, durch Selzerchor den 13. ein DomHerr vou Hettersdorff, nebst 3 Nonnen von Wetzlar, pass, durch. - ' Extra logirt. Herr geheimder Rath Grolmaun aus Westphalen, nebst dessen Familie, loairen in der Grolmannischen Behausung. Gebohren und getaufte Am 9. Jun. Herrn RathsSchoffen Kohlermauus atzhier, Töchterlein. '2 Ium Chrlstma Maria Johaunetta, Herrn Johann Balthasar Seippen, des XXI. Raths Mitgliedes alihicr, Töchterlein. Derstorbe»!. ' Am 8 Jim. firnii Sophia kouysa SchiMrm, weil. Herrn ^ol>. Cbrillovb Scliükler« Mür!i^HcOnD»rmstädk. Reg. Aachs al,hier, hmiirlB^Frlu LK