wöchentlich- gemcinnWe Knzeigen Wachrtchten. Dienstags de» i4te» Januar. 1766. Mit Hochfürstl. s«ffen - DarmstLdtischer gnädigsten Erlaubnis. Betrachtung über dre Lectüre der Frauenzimmer. ir sehen mit grofcm Vergnügen, daß die Begierde, Bücher zu lesen, besonders unter dem schönen Geschlechte in unsrer Stadt ' von Tag zu Tag wachst. Wir müssen aber zugleich aufrichtig bekennen, daß wir uns sehr oft ins g-h-in betrübt haben, wenn wir über den Endzweck, warum unser Frauenzimmer meistentheils liegt, über Die <2ßaM der Bücher, die es ließt, und über die Art und Weile, wie es ließt, nachgedacht haben. Und wir glauben fast, daß diese Begierde bisher bey vielen mehr Schaden als Nutzen gestiftet hat. Aus dieser und verschiedenen andern Ursachen haben wir uns für verbunden gehalten, unsre Gedan« ken über die Lectüre der hiesigen Frauenzimmer in unsre Blatter einzurücken. Es sey ferne von uns, daß wir dadurchsihre Begierde zum Lesen unterdrücken sollten. Nein, unsre Absicht ist, sie noch mehr zu vergrüsern, aber auch zugleich (vergeben sie dem Ausdruck, holde Schönen, wir reden itzt mit ih- neti, wie wir mit unfern Freunden zu reden gewohnt sind) vernünftiger ru machen Warum sollten wir das Bücherlesen misbilligen, das eine der edelsten und nützlichsten Beschäftigungen ist, die nicht allein em Frauen« zimmer, sondern ein jeder Mensch verrichten kann. Es kommt nur alles K i© Giesisihe wöchentlich- gemerttttStzige Anzeigm Darauf an, daß man weiß, warum man lesen, was man lesen und wie man lesen soll. Der öftere Umgang mit den hiesigen Frauenzimmern, dessen wir uns zu unsrer grosen Ehre rühmen können, hat uns gelehrt, daß der Endzweck, den sie mit Der Lectüre verknüpfen, nicht immer der beste und edelste und fthr selten der wahre und einzige Endzweck seyn müsse, den sie eigentlich dabey haben sollten. Denn wir haben nur bey sehr wenigen die Früchte gesehen, die mit einer wohl geordneten Lectüre unzertrennlich verbunden sind. Einige unter ihnen haben uns blos zu lesen geschienen, um sagen zu können, daß sie gelesen hatten. Urfter diese rechnen wir die unerträglichen Gesellschaffterinnen, welche so gern von den vielen Büchern reden, die sie schon gelesen haben, und welche über Bücher, die sie nicht verstehen, mit einem entscheidenden Tone urtheilen. Eine solche Lectüre macht stoltz, ist unnütz und erweckt Verachtung bey andern. Andre lesen, um einige Mode-Complimenten, einige verliebte Ausdrücke zu erlernen, womit sie ihre Liebhaber todt kützcln wollen. Die RomancnHcldtnncn sind in unfern Gegenden so gar selten eben nicht. Durch den Umgang lernt man Frauenzimmer kennen, die in ihren Gedanken, in ihren Reden und in ihren .Handlungen ganz romanisch sind. Noch andre nehmen aus verdrüßlicher Langeweile ihre Zuflucht zum Lesen, weil sie entweder ihre Zeit mit keinen angenehmen und nützlichen FrauenzimmerArbeiten hinzubringen wissen, oder weil es ihnen zu niedrig vorkommt, sich mit häuslichen Geschäften viel abzugeben. Diese Absichten bey der Lectüre müssen freylich sehr schlimme Folgen haben und wir verdenken es die Mütter nicht, daß sie ihren Töchtern die Bücher aus der Hand reisen, wenn sie merken, daß sie durch das Bücherlesen hochmüthig und eitel, verliebt und izur geschickten und klugen Führung einer Haushaltung untüchtig werden. Doch wir erstaunen nicht so wohl über den schädlichen Endzweck, 'varum unsre Frauenzimmer meistentheils lesen, als vielmehr über, die Bücher, die sie zum Lesen wählen. O dürften wir sie nicht nennen, diese schändlichen Bücher, wodurch so oft die Religion in Aberglauben, die guten Sitten in eine hochmüthige und verschwenderische Lebensart, der reine Geschmack in eine ekelhafte und unatürliche Denkungsart und die sanften und süssen Empfindungen der Zärtlichkeit und der wahren Liebe in Neigungen zu abentheuerlichen Liebesgeschichten und verliebten Verzweiflungen verwandelt wird. Allein wir wollen sie nur nennen, nicht um unsre Schönen zu beschämen, sondern um sie in der Wahl der Bücher, die sie le- Uttd Nachrichten. n fenz in Zukunft vorsichtiger zu machen und sie für dergleichen unnützen und schädlichen Schriften abzuschrecken. Es sind die abgeschmackten Romanen, die albernen Feenmarchen, die pöbelhaften Comödien, die wir gern von den Nachttischen unsrer Schönen verbannen möchten. Diese sind fast .durchgängig, nur eine ganz kleine Anzahl davon ausgenommen, so erbärmlich geschrieben, und aus einer solchen erhitzten Einbildungskraft hergeflossen, daß nichts geschickter ist, als sie, unsern Geschmack zu verderben, unfern Verstand zu verführen und unser Herz durch ihre allzu wollüstigen Bilder und allzu lebhafte Schilderungen unvermerkt zu erweichen und zu entkräften. Wer dergleichen Schriften oft gelesen hat, wird unser Urtheil gegründet finden und gestehen müssen, daß jede Minute, in welcher man sie ließt, übel angewendet wird. Demohnerachtet sind sie so zur Mode geworden , daß man in unsern Frauenzimmer-Gesellschaften fast von keinen Schriften als von Romanen oder Comödien reden hört, und daß ein jeder, der aus diesem Capitel nicht mit reden kan, für einen sehr unbelesenen Menschen und schlechten Gesellschafter angesehen wird. Wer muß sich richt wundern, daß bey so vielen vortreflichen und unvergleichlichen Schriften, womit die grosen Geister unsrer Zeiten, die Welt beschenkt haben, uoch solche elende Bücher gelesen und manchmal bewundert werden? Die Art und Weise, mit welcher unsre Schönen bey ihrem Lesen zu Werke gehen, scheint uns ebenfals nicht die allerbeste zu seyn. Sie lesen alles, was ihnen vorkommt, ohne Unterschied. Sie lesen zu geschwind und denken über das Gelesene nicht genug nach. Sie verweilen sich nicht bey dem, was sie schön finden, und untersuchen niemals, warum es schön ist. Auf diese Art kann der Nutzen der Lectüre nicht gar gros seyn. Doch wir sind geneigt zu glauben, daß dieser Fehler nicht von unfern Schönen herrührt/ sondern von den Büchern, die sie lesen. Diese enthalten entweder gar keine,, oder doch sehr wenige Schönheiten, die theils von ungeübten Augen nicht bemerkt werden, theils auch so geringe sind, daß sie nicht einmal einige Betrachtung verdienen. Vielleicht aber ist die vornehmste Ursache dieses Fehlers der Mangel des Umgangs mit Leuten, welche wissen, wie man Bücher, die das Frauenzimmer lesen muß, mit Geschmack lesen und beurtheilen soll. Ueber diesen Mangel dürste wohl unser Frauenzimmer mit höchstem Rechte klagen. Denn es wird wohl niemand daran zweifeln, daß die Liebhaber der schönen Wissenschaften und die wahren Kenner des gutenGeschmacks unter uns sehr selten sind. Sollte dieses nicht auch B 2 ein 13, Gresisike wöchentlich- gemeinnützr'Le Anzeigen ein Grund seyn, warum es so wenige angenehme Gesellschaften unter UNS Siebe? Doch wir wollen nicht außschweifen. Wir vermuthen, daß unsre Leserinnen nunmehro auch zu wissen verlangen, wie sie eigentlich leftn müssen , wenn sie Nutzen und Vergnügen von ihrer Lectüre erwarten sollen. Und hierüber wollen wir ihnen noch ganz kürzlich unsre Gedanken mit» Heilem Wenn das Lesen einem Frauenzimmer Nutzen und Vergnügen bringen soll, so muß es aus keinem andern Endzweck lesen, als um dadurch seinen Verstand, sein Herz und seinen Geschmack zu verbessern. Seinen Verstand muß es durch das Lesen mit wichtigen Wahrheiten und nützlichen Erkenntnissen zu bereichern und zum Nachdenken und vernünftigen urtheilen zu gewöhnen suchen, und vor allen Dingen muß es denselben zu deutlichen und lebhaften Begriffen von G-Ott, von der Religion und von seiner eignen Bestimmung auf dieser Welt zu erheben sich angelegen seyn lasten. Sein Herz muß es durch die Lectüre immer reiner und schöner, und immer starker zur Tugend zu machen sich bemühen, damit es mit desto größer Macht allen niederträchtigen Verführungen unverschämter Liebhaber widerstchen könne. Es muß dadurch seine Sitten immer sanfter und gefälliger und sich selbst im Umgang beliebter und nützlicher zu machen suchen. Es muß sich bestreben, seine Empfindung des Schönen und Wahren immer mehr zu erhöhen, damit es endlich an nichts ein Vergnügen sinde, als was wahrhaftig schön und gut ist. Wenn sich ein Frauenzimmer aus andern Absichten mit der Lectüre beschäftigt; fi> verdirbt es die Zeit und hat wenig Nutzen davon. Die andre Frage, welche,Bücher nämlich ein Frauenzimmer eigentlich leien müsse, läßt sich nunmehro leicht beantworten. Dies müssen mit einem Worte solche Bücher seyn, denen der Stempel des guten Geschmacks schon das Siegel aufgedruckt und die Tugend gebilligt bat. Ich wette, wenn unsere Frauenzimmer lauter solche Bücher lasen, sie würden gewiS keinen Gefallen mehr an elenden Romanen und an abgeschmackten Comü- dien haben, sie würden ganz anders denken, ganz anders reden und ganz anders leben lernen. Doch es ist noch nicht genug, daß man schöne Bücher ließt; man muß auch wissen, wie man sie lesen soll, wenn sie zu unstrm Vergnügen etwas beytragen sollen. Lassen Sw sichs gefallen, hochgeschätzteste Frau- enzmr- rmd Nachrichten. -Z enzimmer, daß wir ihnen anitzt einige Regeln geben," Ivomach Sie ihre Lettüre in Zukunft einrichten können. Die erste Regel. Sie müssen auf alles, was Sre lesen, aufmerksam seyn, und sich von keinen fremden Gedanken stören lassen. Diese Aufmerksamkeit ist zur deutlichen Einsicht in dasjenige, was Sie lesen, nothwen- big. Je deutlicher Sie etwas eingesehen, desto tiefer wird es sich Ihrem Gedächtnis eindrücken. Lesen Sie aber nicht mit der gehörigen Aufmerksamkeit; so werden Ihre Begriffe nicht allein dunkel und verwirrt bleiben, sondern Sie werden auch das Gelesene bald wieder vergessen. Daraus stießt # Die rrveyee Regel. Sie müssen langsam lesen und nicht eher werter fortfahren, bis Sie das vorgehergende recht eingesehen haben, ^enn Sie zu geschwind lesen; so wird Ihnen im ganzen vieles unverständlich bleiben, Sre werden viele Schönheiten übersehen und der Eindruck der Sachen selbst wird in Ihnen nicht lebhaft genug werden. Schöne Bücher gleichen einem ergötzenden und anmuthsvollen Lustgarten, wer über die Blumen und Früchte dreies reizenden Gartens schnell hinweg lauft, der empfindet die süssen und erquickenden Gerüche der Blumen nicht, der genießt die herrlichen Früchte dieses Gartens nicht in dem vollen Maase, worin er sie geniessen könnte, wenn er sich bey jeder Blume, bey jeder Frucht verweilte. Die dritte Regel. Wenn Sie moralische Bücher lesen, muffe« Sie bei) einer jeden Tugend, die Ihnen angepriesen wird, stehen bleiben und sich selbst fragen: besitze ich auch diese Tugend? Sie müssen bey jedem Laster, wofür Sie einen Abscheu bekommen sollen, stehen bleiben Md sich selbst fragen: bin ich auch mit diesem Laster besteckt? Dies ist noch nicht genug. ' Beschreibt man Ihnen z E. das kleine und unvernünftige m der Eitelkeit, im Kleiderpracht, im Hochmuth und dergleichen; so müssen Sie sich so gleich fest entschiiesen, nicht eitel, nicht üppig und hochmüthig ni seyn. Lobt man Ihnen z. E. die Arbeitsamkeit, die Demuth und überhaupt eine Tugend; so muß es Ihre erste Sorge seyn, diese Tugend auszuüben und sie zur Zierde ihres Herzens zu machen. Wenn Sie diese Regel immer anwenden; so wird Ihnen die Lectüre von einem unoufr sprechlichen Nutzen seyn. , Die vierte Regel- Denken Sie über alles nach, was Sre lesen und ziehen Sie zur Verbesserung Ihres Herzens Folgen daraus. Sie können sich überhaupt das Leben Md die Handlungen andrer, wovon Sie lesen, nicht besser zu Nutze machen, als wenn Sie ihre Gedanken über dieselben mederschreiben, wenn Sie Nachdenken, wwirm das Gute oder das T , * B r Fehlerhaft 14 Gl'esrsche wöchentlich MMeLttttötzige Anzeigen fehlerhafte dieser oder jener Handlmigbesicht; wie Sie es noch zu einer erdfern Stufe der Vollkommenheit hatten bringen können und dergleichen. Dies wird Ihnen unbeschreibliche Vortheile gewahren. Gre werden dadurch Ihren Verstand mit den wahren und richtigen Begriffen von Tugend^ Ehre und Billigkeit schmücken und ihn immer sicherer vor dem Jrr- 'khum machen. ' <: ' Die fünfte Regel: Diejenige, Stellen, dre vorzüglich schön sind, Müssen Sie oft wiederholen und wenn cs möglich ist, auswendig lernen, damit Sie sich ihrer bey jedem vorkommenden Fall wieder erinnern können. Dies gehört zugleich zum Vergnügen, das uns die Lectüre schenkt. Wir erinnern uns nie ohne Freude an eine schöne Stelle, die wir irgendwo gelesen haben. Die sechste Regel. Sie müssen nur alsdenn lesen, wenn Sie Ihre wichtigere und nöthigere Geschäfte schon verrichtet haben, Sie dürfen z. E. die Geschäfte der Haushaltung nicht durch das Lesen versäumen, Sie sind sonst in Gefahr, schädliche Haushälterinnen und schlechte Mütter zu werden. So wie sich ein Frauenzimmer durch ein gemäsigtes lesen in müssigen Stunden geschickt machen kann, das Glück und das Vergnügen eines "Mannes zu werden; so unglücklich kann es ihn machen, wenn es die Stunden, die es dem Wohl der Haushaltung widmen sollte, dem Bücherlesen aufopfert. Die Frauenzimmer sind nicht geschaffen um wie die Mannspersonen zu studiren; sie wissen gnug, wenn sie nur ihre Pflichten kennen nnd ausüben. Haben sie wohl zur Erlernung dieser Wissenschaft nöthig, ganze Tage auf das Lesen zu verwenden? Kurz wenn sich die Gelehrsamkeit der Frauenzimmer weiter erstreckt, als auf die Untersuchung solcher Wahrheiten, die sie in ihren Pflichten befestigen und mit ihren Nebenmenschen bekannter machen; so halten wir sie für mehr schädlich als nützlich. So sehr wir zum Besten der ganzen menschlichen Gesellschaft wünschen, daß unsre Schönen bey ihrer Lectüre immer diese Regeln vor Augen Huben möchtenso sehr wünschen wir auch, daß ihre Lectüre ohne die Anwendung derselben unterbleiben möchte. Denn wir können nicht begreifen, wie das Lesen auf eine andre Art als eine nützliche und erlaubte Beschäftigung könne angesehen werden» ETaebriebt. Nachdem OM zu Giessen, äusser der Sperr am Wallthor, auch :.1 eine Md Nachrichten. i$ eins Sperr am Selzetthor, angeordnet worden, welche mit Anfang dieses Jahres angegangen; So wird solches dem Publico hiermit bekannt gemacht, damit die Reisenden sich derselben bedienen können, und forthin nicht nöthig haben bis an das Wallthor die Schoor zu paffiren. Dieser Einlaß wird offen gehalten; vom Januar bis Ende Februar bis 8 Uhr des Abends. Vom i Marz bis Ende April bis 9 Uhr. Im May bis io. Vom r Junius bis Ende August bis n Uhr. Im Septembr. bi6|io. tm October bis 9. Vom 1 Novembr. bis Ende Decembr. bis 8 Uhr. Glessen den 8 Januar. 1766. Verändemrrgerr eines löblichen Magistrats allhier. Sereniffimi Hochfürstl. Durchl. haben den RathSchöffen Herrn Johann Friedrich Steinberger, als OberBurgemeister an die Stelle des abgebenden -OberBurgermeisters Herrn Georg Andreas Tasche, auf gewöhnliche Präsentation des löblichen XVIner Collegii auf itzlges Jahr gna- digst ernennet. Sodenn lsind von gedachtem löbl. College nachstehende Herrn RathsSchöffen zu nachgesetzten Aemtern vorgeschlagen, und von Kiesigem Hochfürstl. OberAmt confirmiret worden, als: Herr Joh. Daniel Aßmus zum BauAmt, Herr Georg Andreas Tasche zum WemAmt, Herr Joh.Peter Pistor zum VeedAmt, Herr Joh. Jost Schiesser zum Fleisch- SchatzerAmt, und Herr Joh. Conrad Flett zum MärkerAmt. Avertiflcmenr. Nachdeme das frey adclich Rodenhausische RitterGuth zu Daubringen, Oberamts Giesen, bestehend in einer grossen adelichenWohnung, HofHaus, g Scheuern, 2 Pferd-und zwey Ochsen-und Küh-Ställen, Schaaf- und Schwein-Ställen, Brau-und BackHaus, sodann n8 Morgen 1 Viertl. 68 Ruth. Ackerland, zo borgen Wiesenwachs, und gegen 4 Morgen Obst - und GemnßGarren, nebst der Schäferei) und nöthigem Brennholz, ferner auf 6. Y. oder 12. Jahre, von Petrr Laa dieses i766sten Jahrs anfangend, verlehnt werden soll; So wird dieses zu dem Ende jedermänniglich bekannt gemacht, damit wer zu diesem Bestand Lüsten bat, auf Donnerstag den 2Zten Januarii gedachten 1766(01 Jahrs , in der adeligen Wohnung zu Daubringen sich alsdann einfinden, und dre nothlge und erforderliche Conditiones abwarten könne und möge. Signat. Giessen den aittn De, rrmbr. 1765* Geboh, '6 Gksische wöchentlich--gemeinnötzige Anzeigen Gebohren unb getauft. Am i Januar. 1766. Ludwig Melchior, Johann Ludwig Herbert, Bürgers und ZimmerMeisters Söhnlein. Am 3 Jan. Elisabeth« Johannetta Catharina, Johann Willhelm Klingelhöffers, Bürgers und Fuhrmanns, Töchterlein. Am 4 Jan. Anna Christina, Herrn Walther Müllers, KirchenSenieris, Töch- terleiu. Verstorbene. Am 2g Dec. 176$. Anna Margaretha, Andreas Stohrs, Bürgers und Tuchma- chers, Töchterlein. Am 30 Dec. Joh. Christoph Höß, Bürger und Fuhrmann allhier. Am 3 Januar. 1766. Maria Elisabeth«, Joh. Caspar Buschen, Bürgers undKü- fers, Töchterlein. Frucht- und andere Preiße am Marktag den n Jan. 1766. Gieser Maas. ff. alb Pf. Pf* 1 1 4 Pf. 1 4 f 4 gc-, - 2 Preist ft. Loth Q». alb. pf. $ 4 ButterBretzel 16 2 2 1 1 1 20 15 1 Lichter 5 Eyer Gerste - - Pfund klein schelte Gerste 14 14 2 alb. 2 2 2 2 2 2 2 2 3 2 2 21 5 3 2 5 2 Pf- 6 Achtel Korn - Achtel Gerste > Achtel Waitzen Achtel Hafer - Meste Erbsen Meste Linsen t Pfund Hrrsche Pfund gescheite Ochsenfleisch - Kalbfleisch - Rindfleisch - Kühfleisch - Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleisch 11 Karpfen 11 Hecht - 1 Perflng - 1 Barmen l ^Schleyen 1 Butter - Pfund. 11 Rindsfett 1 11 Hamelsf. 1 1 Bockfleisch - i! Wurst - - 1[ Kalbsgelüng 1: Kalbs - Leber Brod. - alb. 6 6 6 3 3 10 alb. iS 15 6 2 Becker alb. pf. ft. Loth. Qu. I 3 i Weck - 1 J Teitscher Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie, ger, UnlverfttatsBuchhandlern hieselbst, an die Herrn Liebhaber gegen iRtblr halbja!>rige Pränumeration gelrefert. Einzelne Bogen werden für 4 Fr. ausaeae! den. Man wird auch den Herrn Pranumeranten mit denen schon herauSaekomme, nen Stucken dlenen. ’