W wöchentlich- gmemMlge Nnzeigcn unö Mchrichkcii. Zwey und dreißigstes Stl'ick. Dienstags den irren Anglist 1766. MitHochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis, ÄMäeuke, welche eine gute Lebensart haben, oder galante Leute, wie man , sie sonst zu nennen pflegt, sind unter die seltenen Erscheinungen zu * rechnen. Diejenige sind noch nicht galant, die prächtig und nach der Mode gekleidet sind, in ihren Minen und Verbeugungen die gewöhnliche Regeln des Wohlstandes beobachten, und einen Vorrath nichtsbe- deutender Complimente und höflicher aber wenig sagender Ausdrücke bey der Hand haben, und dergleichen bey einer jeden Gelegenheit anbringen. Sondern derjenige der auf diesen Nahmen Anspruch machen will, muß außer diesen Dingen noch eine gewisse Feinigkeit an sich haben, vermöge welcher in einer Gesellschaft einer jeden Person etwas artiges ohne die übrigen zu beleidigen, sagen kann, das, wenn es gleich nicht gerad witzig ist, doch gefällt. Wenn er ein Gespräch aufbringt, so muß es so beschaffen seyn, daß die ganze Gesellschaft mit Vergnügen Antheil daran nimmt: Wenn er erzehlt, so muß er lebhaft und sinnreich erzehlen: wenn er einer Person antwortet, so muß er so viel möglich ist, derselben eine Artigkeit und ein feines Lob sagen: Wenn er andrer Meynung ist, so muß er seine Gedanken mit solchen geschickten Wendungen anbringen können, daß selbst die Person, der er widerspricht, ein Vergnügen daran findet, und glaubt, daß seine Meynung der ihrigen ganz einerley, oder im Grunde doch nicht viel Ji z ver- 'xto Meßsche wöchenrlicl), gtimimiügfge Anzeigen verschieden sey. Wenn er ein Compliment macht, so muß es neu und von der Sache selbst, davon die Rede ist, hergenommen seyn, und nicht in bloßen Memelnen Ausdrücken bestehen, die sich auf all- Falle anwenden bisse». Wll er etwas tadeln oder loben, so muß er sich genau nach der Gemmhsart und Fähigkeit der Leute richten, die er um sich hat: das Lob muß fern -d-nn vernünftige Leut- ärgert -in grobes und üb-rkri-bn-s Lob: der Tadel muß mit Behutsamkeit und Umschweifen angebracht wer, den- und wenn er scherzen wi«, so muß er sich vor allen Bitterkciten, Alech en und pöbelhaften Redensarten, possrlichen und weit hergehohlten Einfällen, bei) denen man mehr über den Urheber als über den darinnen herrschenden Witz lacht, m Acht nehmen. Kurz: all- seine Reben und fern Betragen muß nach der Beschaffenheit der Personen, mit denen er in Gesellschaft ist , so viel es ohne Verletzung der Tugend geschehen kan, ganz genau emgerrchtek und angemessen seyn. ' t gar bald daß hierzu viel Geist und Ä-elt gehört: und weil bevde Stucke nur anzu o^t fehlen, so sind galante Leute so häufig nicht. Wer mcht von der Natur einen aufgeweckten Verstaiw erhalten, oder den- felbigen wenigstens nicht hinlänglich geübt hat, wer die Welt nicht auf al- lerley Art und m ihren mannigfaltigen Gestalten hat kennen lernen, der wird in diesem Stuck wenig leisten. Wenn man die meisten Gesellschaften genau betrachtet, w wirb man finden, daß in d-nselbigen fast burchq-bends sine gewiße Grobheit herrschet- welche den Leuten unvermerkt und ohne Absicht entfahrt. Es giebk noch immer Leute welch- sich bemühen gegen i-derman höflich zu seyn, und alles Unanständige zu vermeiden Aber es gi-bt wenige welche Einsicht genug haben jenem Fehler auszuweichen Diese Art Grobheiten sind s-hr mancherlei), und nicht alle zu bestimmen Es gehören unterdessen folgend- die man fast täglich sieht, Neber a em« Grobheit , wem, man nicht Acht giebt auf dasjenige was andre um uns herum vorbrmgen oder woh, gar gleichäm als einer der aus einem tie fen Schlaf auswacht darnach fragt: und diese wirb um so viel grösser ie wichtiger die Personen sind, die das Gespräch führen. Es ist ein F bl-r wenn man etwas zur Unzeit sagt, wenn man immer von einerlei, Sa»-» spricht, wenn man sich selbst lobt, oder von andern mchtsbedeutend^ Sachen prahlet, wenn man Sachen oder Personen tadelt, die ein andrer ae. lobt hat, wenn man im Loben oder Tadeln nicht fertig werden kan, wenn man von ernsthaften Sachen , oder andern Dingen, die einer andern Person IN der Gesellschaft angenehm sind, spoteet, Zweyveutigkeiten sagt, die der tind Nacynchtett. aZi der Ehrbarkeit zuwider kaufen, böse und unwillig wird wohl gar flucht oder fonjl in eine Heftigkeit gerat!), und was dergleichen Dinge mehr sind. Wer den Nahmen eines galanten Menschen davon tragen will, der muß sich vornehmlich vor allen diesen und ähnlichen Fehlern hüten. Denn obgleich dasjenige was Fehlerfrei) ist, darum noch nicht gerad schön ist, so wird doch daffelbige immer vorausgesetzt, und ein solcher Mensch wird wo nicht artig doch wenigstens in Gesellschaften erträglich seyn. Hernach muß er sich bemühen seinen Verstand durch das Lesen witziger Schriften aufzu- klären und zu schleifen: und endlich muß ein fortgesetzter Umgang bey dem man alle Behutsamkeit gebrauchen und anfänglich mehr einen Zuschauer als eine Hauptperson abgeben muß, ihn das anständige lehren, damit er aus dem Schatz von guten Kentniffen und Einfällen, den er sich gesammlet hat, dasjenige heraus wählen kann, was sich am besten auf die vorhandne Personen schickt. Hierdurch wird er nach und nach eine Fertigkeit erhalten nichts zu jagen, was nicht wenigstens dem gesittetesten Theil in der Gesellschaft gefallen sollte. A- V. Die Deutschen haben überhaupt betrachtet einen Vorzug für andern Nationen, daß sie in ihren historischen Schriften genau und richtig zu Werck gehen, da die meisten andre Schriftsteller theils die Quellen ihrer Nachrichten gar nicht anführen , theils nicht mit gehöriger Sorgfalt, sondern obenhin und verstümmelt abziehen, theils auch gar aus Vorurrheilen einem oder dem andern insonderheit alten Schriftstellern bald zu viel bald zu wenig beylegen, und keine rechte kritische Erkenntnisse mit hinzubringen, wenn sie in solchen Dingen arbeiten. Man kann zum Beweiß dessen nicht nur die allgemeine Welthistorie, sondern auch den Auszug derselben, davon bereits zwey Theile zum Vorschein gekommen, mit den-Originalien vergleichen , oder auch nur blos die der Uebersetzung beygefügten Anmerckungen zu Rath ziehen. Eben so Verhaltes sich mit Schriften philosophischenJnnhaktS. Die Ausländer haben selten eine hinreichende Belesenheit, und daher kommt es, daß sie ost Sachen aufwärmen, die von den Deutschen unzehlichcmal widerlegt worden, und sich mit dem geringsten gutenGedancken, verschon in hundert Büchern steht, als mit einer neuen Erfindung breit machen. Ein jeder hat sein eigen System, das er allenthalben einfliesen läßt, ohne zu wissen, daß die Unrichtigkeit seiner Grundsätze längstens dargethan worden- Die Deutschen sind zwar auch noch allzusehr Liebhaber der Systemen: J i * Aber s6r GLestsche wöchentlich - gemekttttStzige Anzeigen Aber sie verfahren doch behutsamer. Wenige sind es , die sichs emfallen lassen, ein eignes Gebäude aufzubauen: sondern die meisten gründen sich auf die Gedancken andrer, dabey sie aber auch von den Schriften, die von Verfassern eines gegenseitigen Systems herrühren, Gebrauch machen. Sie sind gemeiniglich Sectirer ehe sie Eclectiker werden. Hierdurch gewöhnen sie sich ganze Systemen in ihrer Ordnung zu überdenke», worauf es nicht so gar schwer mehr ist, das Mangelhafte aus andern Schriften zu ersetzen, und ein System durch das andre zu ergänzen und zu verbessern. Die Gewohnheit der meisten Ausländer aber besteht darinnen, daß sie hie und da ein Buch lesen, ohne ein einziges System recht in der Reihe zu überden- cken, und die Sätze die nach ihrem Geschmack sind, heraus nehmen. Wenn sie dann eine gute Anzahl Lieblings Gedancken, bey denen oft der Witz die Stelle der Wahrheit vertritt, gesammlet haben, so fangen sie an ein System aufzurichten. Auf diese Art kommen viele widersprechende Sätze zusammen , die durch einige wenige eigne Gedancken, und etwa ein bisgen Witz mit einander gepaart werden, die einem nachdenckenden Kopf aber gar bald als unrichtig oder unzulänglich scheinen, und der sogleich das Lanze System verwirft, aus eignem Kopf zu dencken anfängt, nichts mehr nachließt , und selbst ein System aufführt, das noch weit schlechter ist als das andre, mit dem er unzufrieden war: Da im Gegentheil, wenn ein Deutscher über so etwas kommt, derselbe das Gute behält, und blos das Fehlerhafte verbessert. Es ist eine löbliche Bemühung der Deutschen, worinnen sie auch einen Vorzug für den Ausländern haben, welche gemeiniglich nichts als ein paar Schriften ihrer Nation lesen, daß sie die Wercke andrer Völcker in ihre Sprache übersetzen. Nichts davon zu reden, daß viele die fremde Sprachen nicht verstehen, die Bücher auf diese Art gemeiniglich wohlfeiler werden, und die -Originalen, sonderlich im Englischen und Italienischen nicht allenthalben zu haben sind, so haben selbst diejenige, welche der Sprache kundig sind, den Vortherl davon, daß die unrichtige oder unverdaute Gedanken der Verfasser gemeiniglich durch die Anmerckungen deS Übersetzers, wenn das Buch sonst in die rechte Hände geräth, verbessert und die gehörige Zusätze gemacht werden, so daß alsdenn die Übersetzung vollständiger und brauchbarer wird, als das Original selbst. So sotten billig alle Uebersetzungen wenigstens von wichtigen Wercken beschaffen seyn: Und es wäre zu wünschen, daß viele Buchhandlungen nicht alles schlechtweg ssgleich ms BeMsche bringen ließen, sondern die Uebersetzungen jeder. zeit und Nachrichten. r6j leit geschickten Leuten austtügen, welche die Hauptfehler die theils in der Geschichte, thciis in dem Urtheilen in dem -Original gemacht worden sind, anmerckten und ganz kurz verbesserten, damit nicht das Gift, wie es so oft geschieht mit sammt dem Guten cingesogen würde. Wer das Di&ionaire Encyclopedique auch nur von Erzehlungen andrer kennt, der wird den Wunsch äuffern, daß dieses Werck dessen Anlage sehr gut ist, das aber durch unzehliche Fehler und falsche Schlüffe verunstaltet wird, ins Deutsche übersetzet und gleich denen obenangeführten Werken berichtiget, und also zum gemeinen Gebrauch umgeschmolzen würde. Es rst aber dieses keine Arbeit vor einen Mann, sondern vor eine ganze Gesellschaft von Gelehrten, davon ein jeder die Artickel, die in sein ßad) gehören , wühlen, und in derjenigen Wissenschaft arbeiten könnte, darinnen er vorzüglich starck und nicht blos mittelmäßig bewandert wäre. Ich hglte es für unnöthig den Nutzen eines solchen allgemeinen Schatzes aller menschlichen Erkenntnis, wie dieses Buch bey der gehörigen Verbesserung, und ich sage es frey, nur unter den Händen der Deutschen werden könnte, umständlich zu beweisen- Ich wünsche nur, daß mein Vorschlag ausgeführt, und das Werck nicht, wejl doch wohl noch einstens eine Uebersez- zung veranstaltet werden dürfte, Stümpern in die Hande fallen mögte. Zum Vergnügen unsrer Leser wollen wir den noch übrigen engen Raum mit folgender Stelle aus dem Hypochondristett, einer Holl- steinischen Wochenschrift, anfüllen. Balanz der Ehrlichkeit nach dem Camera! s Stil und nach dem moralischen Stil. Rameral - Stil. wahre Bedeutung. Mit dem Kerl ist nichts anzusangen. Ein wahrhaftig ehrlicher Mann. Ein gefährlicher Mann. Er leidet durchaus keine Schelm- stücke. Ein ehrlicher Mann. Er stiehlt nicht, aber er läßt auch fünfe gerad seyn. Ein guter ehrlicher Mann» ' Ein Dummkopf. Ein kluger Mann. Er kennt feinen Vorthei!. Er ist blind. Erlauben Sie, daß ich Madam mir einer geringen Tabatiere aufwarten darf. 3 i Z Er 2<4 Giesisthe wöchentliche gemeittttötzige Anzeiger» Er versteht den Handel. Ein ehrlicher Kerl. Ein braver Kerl. Ein feiner Kopf. Ein verzweifelter Kerl. Ein groser Mann. Ein Betrüger. Er kann schweigen. Im Nothfall bricht er ein. Er versteht sich auf Ränke. Wird er betroffen, so wird er ge* hangen. Gute Nacht, Justitz. neue Bücher. Obfervariones lur. Publ. de Civitatum imperii juribus Ecclefiafticis & Politicis, 8. Francof. 17^6. jo fr. Agricola (Chridian) DiCpuratio de Claufula Articuli Ulf. pacis Ryfvi- cenfis 1766 4c. 40 kr. Les Avantages de la Religion ou Inftrudtions d’un homme de aualire a Con fils par Mr. F.** D** S** 1766. 30 kr. Starck (Frieds- güldenes Schatzkästlem frommer Christen, u. Stutt- gard 1766. 36 kr. Gekrönte Wahrheit bey Erörterung der Frage, wann, wie und auf was - Art ist Arnolf der Sohn Lmpolds zum Herzogthum Bayern gekom-^ men rc. 1766. kr. Decret an den Kayserl. ReichsHofrath dd. Wien den sten April 1766? Wien 17^6. 8 kr. Bekanntmachung. Nachdem Jhro Hochfürstlliche Hessische. Regierung allhier mir befohlen haben, den meines Curanden des Herrn Hauptmann Car! Diedrich von Milchlings zu Treysa an der Lumbda, binnen einer gewissen Frist ein- zulieftrn, als haben sämtliche gedachten meines Curanden Credltores in dem auf den lyten August beltimindn Termin ihre Liquidation in meinen bey dem Wein- Wirth Ziegler habenden Logis zu bewirken. Marburg den 21. Iulii 1766. ~ _ rLc- 3<>b- Georg Mucke,' Curator des Herrn Hauptm. Carl Friedrich v. Milchlings zu Treysa an der Lumbda. Nachricht. Es wird nunmehro ein Plan der 4h?n ChurCöllnischen Lotterie, welche zu Bonn in der Churfürstl. Residenz gezogen wird, bekannt gemacht, sie - beste- und V7achrichten. bestehet auS 24000, Loosen ä z6 fl. und wird in v Claffen emgekheisek, davon die Ziehung die iste den 18 Sept, die ite den 6 Novembr. die dritte den >8 Decembr. die 4te den 2- Decemb. 1766. gsschiehet. Die Gewmn- ste sind sehr ansehnlich, besonders kommen in den drey erjlen Claffen sehe considerable Chance Preiße vor, und spielen durch alle Claffen mit. In der 4ten Classe ist der Hauptgewinn 45000. fl. 2.4000, 6000 fl. und andere ansehnliche Preiße. Bey Ausgebern dieses kan man Plan und BllletS zu ganzen, halben auch ViertelsLosen bekommen. Die r te Claffe der Höchster vierten Flachs - Silber und holländischen LeinewandsLotterre ist gezogen, und sind die Listen davon angelangt, welche nach Gefallen können eingesehen werden Die Renovation zur zten Claffe geschiehet mit 2.$ Fr. dann selbe schon den 19. Aug. gezogen wird, und muß den 12. dieses geschehen seyn. Bey Ausgebern dieses kan man sich melden. Em- und auspaßirende vom r Aug- bis den 8. c , Aug. 1766. SeUerthor den 2 Aug. der Herr geheimde Rath von Cannengieffer von Cassel, und ein HessenCaffelischer Lieutenant, Herr von Cannengieffer, von der Garde, paff, durch. Wattrhor den Herr Secretar Müller von Göttingen, log im Löwen, eod. Herr Cancellist Drevers von Detmold, log im Einhorn. Sel-crehor den z. Herr Registrator Kuhntz, von Braunfels, logirt beym Herr Apothecker Braun. WaUehor den 4. Herr Capitain Plapert von Frft, log. im Emhom. , , den s. Herr geh. Reg. Rarh von Malburg, v. Marburg, paff, durch. e0d. ein ChurMainz. Reg. Rath Herr Bodtmann, paff, durch. Selzerehor den 5. ein HessenCaffelischer GeneralMajor, Herr v. Haller, pass durch. €Od. Herr von Steinfels paßirt von Franks, durch. waUehor den 6. Hr. v Lahrbusch von Daubringen, paff, und repaßirt. eod. Herr Notarius Rüssel von Oßnabrück, paff, durch. Neuwegerrhor den 6. Herr Hofmeister von Schütz von Lich, paff, durch. Gelzerchor den 6. zween Herrn Barone von Willwart aus Schwaben, paff, durch. . , eod. Herr Rentmeister Bender von Ebcrstadt, log. im Emhom. Walkhor den 7. Hr.Reg. Assessor v.Vulde, von Marburg, paff, durch. r66 Gr'esische wöchentlich-gemeittnützigeAnzeige» WßUtbor den 7. Herr Reg. Rath Schultz und Herr CammerRath Musculus von Darmstadt, pass, durch. Selzerchor den 7. ern Brauilschweigischer Lieutenant von den leichten Dragonern, pass, durch. eo6. Herr Cauzler Homberg von Hanau, pass, durch. Wallrhorden 8. ein Hanövrifcher RegimentsQuartiermeister, vom Reg im- Ro^ den, Herr Trage, pass, durch. ev6. Herr Advocat Eberhard von Marburg, pass, und repaßirt. Extra logirt. Frau geheimde Rathin Grolmünnin aus Westphalen, nebst dcro Familie, logirt in der Grolmannischcn Behausung. Herr'Amtmann Verdries, von Battenberg, log. beym Hr. Tasche. Gebohrne nnb getauft. Am 2 Ang. Maria Catharina, Johann Philipp Kellers, Bürgers und Waldför, siers, Töchterlein. Am 5 Aug. Henrich Gerhard, Johannes Keits, Bürgers und Schneidermeisters, Söhnlein. Am 6. Aug. Iohannetta Elisabetha, Ludwig Balthasar Schneiders, Bürgers und Mahlknechts allhier, Töchterlein. Verstorben. Am ;o Jul. des Bürgers und Strumpfwebers Stübers, Sohn. Frucht- und andere Preiße am Marktag den zr May 1766. Gieser Maas. Ifl. 3 Pf. ib. Pf. Pf* # 1 1 4 1 2 i 7 Eycr i.MaaßFruchtBrandew. 24fr. 1 Pf. Bratwurst 5 alb. 1 Pf. inländische Sei 'ezalb. ib . Loch Qu. tb. Loch. Qu> Brod. - 2 9 3 2 ButterBretzel J5 »i Teitscher f # 4 I 4 1 1 4 4 2 2 2 2 1 1 1 alb. 3 Karpfen Hecht # Persing - Barmen Echleyen Butter - 3 5 2 JO 16 16 2 alb. 15 1 Achtel Korn - 1 Achtel Gerste 1 Achtel Wachen 1 Achtel Hafer - 1 Meste Erbsen L 3 2 2 21 5 2 4 4 6 4 2 4 4 4 4 MesteLinfen - Pfund Hirsche Pfund gescheite Gerste - - - Pfund klein gescheite Gerste - Ochsenfleisch i Kalbfleisch - Rindfleisch i Kuh fleisch t Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleisch Bockficisch - Wurst - - Kalbsgelüng Kalbs - Leber Becker Preist alb.'pf. H' Weck - - Pfund. fi. loRindssett i JoHamelsf. j 1 Lichter - 6 Pp K1I6. 6 5 5 3 3 S alb. «5 iS 6 2 alb. pf. * 4