wöchentlich- M Mchrtchttn. Dienstags den i-ten Februar- 1766. Mit Hochfücstl. Hessen - Darmstädtlfcher gnädigsten Erlaubnis» An Herrn von VT- ♦ Gnädiger Herr! w- Gnadenverlangen unsre Vorschläge zu Errichtung einer kleinen Bi- bliotheck für Ihre Fräulein Töchter. Wir können gegen die Ehre, die Sie uns erweisen, nicht dankbarer seyn, als wenn wir diese schöne Forderung befriedigen. Sie zeugt von dem edlen Charakter Ihres Herzens, der so vonrefiich mit dem Adel Ihrer Geburt überein kommt. Und welch ein rechtschaffner und treuer Vatter müssen Sie nicht seynk Wenn es doch mehr dergleichen Vatter unter den Adüchen gäbe, die ihr Vermögen auf eine so vernünftige Weise zum Wohl ihrer Kinder zu ge. brauchen suchten, um sie den wahren und einzigen Endzweck ihres Lebens desto besser kennen zu lernen! Was helfen Ihren Töchtern die prächtige Kleider, wenn die Seelen derselben nicht schön sind? Was hilft sie die Wissenschaft zu leben wenn sie nicht die weit nöthigere Wissenschaft zu ster. den erlernen? Und was nützen ihnen die ererbten Ahnen, wenn sie sich ihrer nicht durch ein wahrhaftig edles und tugendhaftes Leben würdig machen, F wenn • S. den zweiten Brief des dritten Stücks. Giesischt w^chetttlrch^ gemtlttttZtzige Attzetzett wenn sie Nicht lernen, Adliche von Vernunft und Christenthum zu werden? Am Ende des Lebens hilft uns kein Schimmer des Standes, kein Glück der Geburt! In den Augen unsers künftigen Richters sind diese Dinge von gar keinem Werth, Er sieht nur allein unser Herz an, und nach diesem richtet erden Bewohner der Palläste, wie den Bewohner der Hütte. Wenn ich nicht mit einem so vernünftigen Adlichen redete als Ew. Gnaden find; so würde ich an diese vernünftige Anmerkungen nicht gedacht haben. Allein ich weis, daß Sie mir hierin Beyfall geben. - Doch zur Sacheselbst. Wenn die Bibliotheck eines Frauenzimmers nicht allzu weitlaustig, doch aber einigermasen vollständig seyn soll; so muß sie wenigstens aus folgenden sechs Fächern bestehen. Man muß darin antreffen, i) Bücher zur Religion, r) Bücher zum Unterricht des Verstandes, z) Bücher zur Bildung des Herzen, 4) Bücher zur Geschichte, 5) Bücher der schönen Wissenschaften, 6) Bücher zum Geschmack oder zum Vergnügen und Unterricht zugleich. Wir wollen nur die besten und nötigsten von diesen Büchern die den allgemeinen Beyfall der Kenner erhalten haben, hier ansühren. Das erste Fach soll die Bücher zur Religion enthalten. Hier muß vor allen Dmgen die heilige Schrift oben an stehen. Aber ist dies nicht zu pietistisch für ein Fraulein, in der Bibel lesen? Was wird der gnädige Junker sagen, der dem Fraulein zuweilen seine Aufwartung macht, wenn er es über der Bibel antrifft? Diesen Einwurfkönten Sie mirmachen, gnädiger Herr, wenn Sie meinen Vorschlag nach der heutigen Mode deurtheilen wollten. Ich weiß gar wohl, daß unsre meisten Frauenzimmer von ihren Liebhabern lieber über den Romanen als über der Bibel wollen angetroffen seyn, und daß sie sich nicht gerne rühmen, sieisige Bibelleserinnen zu seyn, vermuthlich aus keiner andern Ursache, als um sich nicht der verhaßten Benennung der Betschwestern und dem Spott der Mode- Köpfe aus'zusetzen. Aber fürchten Sie nichts. Ich bin sehr weit davon entfernt, die Fräulein Töchter zu Betschwestern zu machen, wenn ich ihnen änrathe, kein Buch unter allen Büchern fleisiger, aufmerksamer und mit gröserem Vergnügen zu lesen, als die heilige Schrift. Ich gestehe es gerne, gnädiger Herr, daß mein Rath nicht nach der Mode ist. Aber eben deswegen gebe ich diesen Rath. Ich denke, es ist sehr vernünftig, sich in einer so wichtigen Angelegenheit, als das Bibellesen und überhaupt alle Ueberzeugnng von der Wahrheit und Göttlichkeit der Religion ist, über die Mode hinauszusetzen. Wie gesagt, wenn wir alle Wissenschaften besäßen und rmö Nachn'cheett. M und alle Geschicklichkeit in der Welt hätten; so würden sie uns'am Rände des Grabes ohne die Wissenschaft, seelig in sterben zu- nichts dienen. Diese Wissenschaft lernen wir nur allein aus der Religion, die uns in der heiligen Schrift offenbaret ist. Lassen Sie also vorzüglich das Lesen der heiligen Schrift die erste Beschäftigung Ihrer Fraulein Töchter seyn, trotz der Mode, trotz der verdammten Mode, die das Lesen der heiligen Schrift verachtet. Die Vortheile, die sie davon haben werden, kann ich Ihnen nicht besser beschreiben, als mit den Worten eines neuern Schrfft- stellers, den ich sogleich nennen werde. Er sagt: „Wenn wir frühzeitig „ mit den Vorschriften der Religion bekannt werden und sie recht emsig „ beobachten, so ersparen wir uns auf die Zukunft eine Menge Vorwürfe „ unsers Gewissens, und geniesen in den traurigsten Stunden einen „ Stral der seligen Heiterkeit, der aus der Uiberzeugung von unsrer red* „ lichen Gesinnung entspringt. Eine Gemüthsfaffung, die alles Leiden „ versüffet, und deren Abwesenheit uns erst den Jammer empfindlich und „ bitter macht. Ohne Religion ist das auserlesenste Vergnügen vergänglich. „ Durch die Religion werden Wüsten und Gefängnisse zu Paradiesen. „ Diese ewige Wahrheiten sagt der vortrefiiche Schriftsteller, der vor einem Jahre ein kleines, aber in der that unschätzbares Büchelchen geschrieben hat unter dem Titel: Grundriß der Religion, nach den wichtigsten Angelegenheiten unsrer Zeit, zum Nutzen junger Leute, die mit der Modewelt zu schaffen haben; in Briefen an die Madem. R. rc. Ich kann Ihnen dieses kleine Büchelchen nicht gnug anpreisen. Es wird Sie mehr von der Erhabenheit und Göttlichkeit unsrer Religion überzeugen, alS mancher dicke Foliant. Sie wird darin in ihrer ganzen liebenswürdigen Einfalt, mit allen ihren mannigfaltigen und unwiderstehlichen Reizen vorgetragen, und wider ihre Feinde vertheidigt. Doch wie weitläuftig würde ich seyn müssen, wenn ich bey jedem Buche, das eine Stelle in einer Frauenzimmer Bibliotheck verdient, so viel sagen wollte. Entschuldigen Sie mich, gnädiger Herr, ich habe dies nur gesagt, weil es sehr nöthig war. Nunmehr will ich nur die Titel der Bücher anführen. Zur Widerlegung der Einwürfe und zur Auflösung der Zweifel wider die Göttlichkeit der heiligen Schrift wird Liliemhals gute Sache der Offenbarung unvergleichliche Dienste rhun. Mosheims Sittenlehre der heiligen Schrift und seine heilige Reden. Jerusalems, Cramers / Saurins, werenfels, Tillotsons, Gacks Predigten. Burkitts Erklärungen des neuen Testaments. Cramers Andachten in Betrachtungen über g L GOtt, 44 Gresisthe wZchMich * semekttttötztze AttZörM GOkkf feine Eigenschaften und Werke. Itaac Waats geistliche Schriften. Saurins Catechismus. VUenmnw rechter Gebrauch der Weltbettachtung. In das zweite Fach gehören die Bücher zum Unterrichte des Verstandes. Ich bin nicht willens, gnädiger Herr, die Fräulein Töchter zu grosen Philosophinnen zu machen. Aber etwas von der Philosophie zu wissen, hat in Ansehung des Verstandes seinen grosen Nutzen. Dazu dienen folgende Bücher. Zieglerm Weltweisheit für das Frauenzimmer, und derselben Grundriß einer natürlichen Historie und Naturlehre. Mer-- ers Vernunftlchre und Metaphysick. Sulzers Betrachtungen über die Werke der Natur, und über die Schönheiten der Natur. Herveys Betrachtungen über die Herrlichkeit der Schöpfung. Schauplatz der Natur. Istlms philosophische Träume. Abt vom Verdienste. Clavüle vom wahren Verdienste. Darf ich voraus setzen, daß die Fräulein Töchter auch Französisch verstehen; so gehöret noch bterfoer Magazin des adoles- centes par Beaumont und die Cnäi’a&eres de Theophrafte par Bruyere, Letztere haben wir auch im Deutschen. Das dritte Fach werden die moralischen und zur Bildung des Herzens gehörige Bücher einnehmen. Folglich Meiers philosophische Moral. Millers moralische Schilderungen. Garasa Sunfl stets frölich zu seyn, von Windheim. Moralische Briefe zur Bildung des Herzens. taigne Versuche. Der Frau Rowe Briefe der Verstorbenen an die Lebendigen. Margaretha l&lopfiocF hmterlassene Schriften. Erinnerungen an ein junges Frauenzimmer für alle Auftritte des Lebens von Wilkes. Der Zuschauer. Der Fremde. Der Bienenstock. Der Greis. In dem vierten Fach stchen die historische Bücher. Bossuers Einleitung in die Geschichte der Welt, von Cramern fortgesetzt. Gattcrers Universal - Historie, iSßnnu deutsche Reichshistorie und Mascovs Ge-. schichte der Deutschen. Bäschmgs Geographie, pluearchs Leben gro- fer Helden. Holbergs Leben der Helden und Heldinnen. Addisons Reifen nach Italien. Das fünfte Fach werden die Bücher der schönen Wissenschaften schmücken. Sulzers Anfangsgründe aller Wissenschaften. Home Grundsätze der Kritick und Ramlers Uebersetzung von Batteux Einleitung in die schönen Wissenschaften, sind unentbehrliche Bücher in den schönen Wissenschaften. Sie erfordern aber auch einen guten Leser. Briefe über die neueste Litteratur, Vibsiotheck der schönen Wissenschaften. Allgemeine ’ deut-' Mrd Nachrichten. ' 4? deutsche Bibliothek. Kölhrt maniere d’enfeigner & d'etudier les helles lettres sind i7f*. vom Herrn M. Schwabe ins deutsche übersetzt wor- den. Unsre unsterblichen Dichter. Opitz/ Loga»/ Lamy/ Haller/ Hagedorn, Gelleres sämmtliche Schriften. Lichewere und Lessings Fabeln, Rlopstocks Messias und desselben geistliche Oden und Lieder. Kleists Gedichte. Cramers Psalmen. Salomon Geßners fämmt- liche Schriften. Creuz, Dusch/ Schlegel/ Zacbariä Gedichte. Die Kriegslieder eines preussischen Grenadiers wird ein Frauenzimmer, das keine Heldin ist, doch mit Vergnügen lesen. Utz und Gleim sind gross Dichter. Ich weis aber nicht, ob sie eben in einer Frauenzimmer Bibliotbeck unumgänglich nöthig sind. Sollten sie nicht hin und wieder keusche Ohren beleidigen? Die Dichter aus andern Sprachen. Sophokles und Aeschylus Trauerspiele, Thomsons Trauerspiele und Jahrszeiten. Youngs Werke, übersetzt und mit Anmerkungen von Ebcrr. Pope, Übersetzt von Dusch. Oeuvres de Boilau, Corneille, Racine, Fontaine, Moberg, Deßoucbes. Versuch über die Italienischen Dichter von Mlem-S hardv. Ein sehr vortrefliches Werk, wodurch er sich, wie einer von meinen Freunden sagt, seiner Unsterblichkeit eben so gut, als durch die Ueber- fetzung des Home versichert hat. Das sechste Fach zieren die Bücher zum Geschmack oder zum Vergnügen und Unterricht zugleich. Hier werden stehen müssen Rabeners ■ sstyrische Schriften. Swifts Satyren. Rlimms unkerirrdifche Reifen. Lo^er moralische Kleinigkeiten. Telemach von Fenelorr. Foritenel- le Gespräche von mehr als einer Welt und desselben Todtengespräche. Sechzig freundschaftliche Briefe von G. und L. Bremische Beyträge. Vermischte Schriften von den Verfassern der Bremischen Beyträge. Bacons Versuche. Zimmermann vom Nationalstolz und desselben Betrachtungen über die Einsamkeit. Abr vom Tode fürs Vaterland. Richardsons Grandison. Dies sind ohngefähr die Bücher, die man zu einer Frauenzimmer Vi- bliotheck auswählen könnte. Es schien mir überflüssig, noch mehrere aus- zusuchen. Denn ein Frauenzimmer wird vollkommen gnug zu lesen haben, wenn es mit der gehörigen Art* diese Bücher alle lesen will. Es wird sie so gar mit Vergnügen einigemal durchlesen können, weil sie fast alle in ihrer Art Meisterstücke sind, und nur wenige haben, die ihnen an die Seite gesetzt werden können. Glauben Sie nicht auch, daß ein Frauenzimmer F z gelehrt * S. das zweite Stück unsrer Anzeigen von diesem Jahr. 46 Giesische wöchmvlich-gemeinnützige Anzeigen gelehrt genug sey, wenn es weiß, was in diesen Büchern sieht, und daß es eine weitläuftigere Lectüre gar wohl entbehren könne? Aber werden sich Ew. Gnaden nicht wundern, daß ich mit den Romanen in keinem guten Verständnis stehe, daß ich nur den einzigen Gran, dijon anführe? Ich bekenne es Ihnen aufrichtig, daß ich mir nicht getraue, noch einige andre anzupreisen. Sie erreichen selten den Endzweck, das Herz zu bessern oder den Verstand mit nützlichen Erkenntnissen zu bereichern. Sie schildern mei'stentheils Personen, die durch ihre Laster und Ausschweifungen in Unglück gerathen. Es ist wahr, man sucht dadurch andern eine Furcht einzujagen. Aber ich weis nicht, ob diese Furcht immer erweckt wird. Es deucht mir, wir empfinden eher Mitleiden mit der unglücklich gewordenen Person, als Furcht für den Lastern, wodurch sie sich unglücklich gemacht hat. Und eben dieses Mitleiden ist uns sehr gefährlich , besonders einem Menschen der ein wenig romanhaft denkt und noch nicht fest genug in seinen Entschliesungen ist. Wir werden bey vorkommenden Fällen ohne langes Bedenken eben die Laster begehen, in Hof- nung, man werde ebenfals Mitleiden mit unsrer Schwachheit haben. Und auserdem wimmeln sie voll von Mordgeschichten, von Beyspielen der Grausamkeit, der Untreue, der Ungerechtigkeit des Neides, der Religions- spötterey u. s. w., daß man, wenn man sie ost ließt, in Gefahr geräth, diesen Beyspielen ähnlich zu werden. Das Sprüchwort sagt: wer nichts Gutes sieht, der thut auch nichts Guces. Was aber das schlimmste ist; so wird und darin die Tugend nicht in ihrer gefälligen und einnehmenden Schönheit vorgestellt; z.E.die Liebe wird uns abgemahlt wieeine verzweiflungsvolle Person, die jeden Augenblick im Stande ist, sich zu ermorden, wenn es nicht nach ihren Wünschen geht. Und wie viel könnte ich nicht noch wider die Romanen sagen, wenn ich die Grenzen dieses Blatts überschreiten wollte, und wenn ich nicht befürchten müßte, die Geduld Ew. Gnaden zu ermüden. Lassen Sie sich also diesen kurzen, und wie ich glaube, vernünftigen Vorschlag zu Errichtung einer Bibliokheck für Ihre Fräulein Töchter gefallen. Sie haben Hofnung ein glücklicher Vater zu werden, wenn Sie Pen Endzweck erreichen, den Sie von der Lectüre Ihrer Fräulein Töchter erwarten können. Fahren Sie fort, solche angenehme Dienste von uns zu fordern, und hören Sie nie auf, gewogen zu seyn dem Verfasser. Mode« vrid Nachrichten. 47 Modell von einem tragbaren Schöpfwerk Dieses Modell schreibt sich von Herrn Mathematico Forstmann ui Soest aus Westphalen her, es ist ein Modell von einem tragbaren Schöpfe werck womit eine Person in einer Stunde bei) iz Tausend Kannen Wasser 7 bis 8 Fuß hoch auf eine Wiese heben kan. Dieses bestehet aus einer leichten Hebeschaufel von i f und einer von 5 Fuß. Erstere ist bey dem roten Fuße, die andere aber mit dem Ende an eine Welle befestiget. Aus der Welle der grosen Hebeschaufel gehen zwei- Arme in die Höhe, von welcher jwey Seile nach dem Hintern breiten Theile und zwei) andere nach dem vordem Ende der Hebeschaufel laufen, damit dieselbe sich nicht biege. An dem Hintern Endbrete der kleinen Hebschaufel ist eine etwa 8 Zoll lange Cylinderische Rolle mit einem zweymal gebogenen Elsen, so befestiget, daß dieselbe etwa 6 Zoll über diesem Erdboden lieget. Wann das Instrument gebraucht werden soll; so wird an dem schrägen Ufer, wo dasselbe über der Mitte einen Absatz hat, die grosse Hebeschauftl mit den Zapfen der Welle zwischen eingeschlagene Pßöcke geleget. Die kleine Hebeschaufel leget man auf eben diese Art oben an das Ufer, so daß der Schnabel der grossen Hebeschauftl unter die Rolle der kleinen greift; so wird die grosse Hebeschaufel wenn sie hinten in die Höhe gehet, das geschöpfte Master in die kleine Schaufel giesen, welche sodann wenn die grosse hinten wieder nieder gehet, vermittelst des Schnabels in die Höhe gehoben wird, daß sie das' Wasser über das Ufer ausgieffet. Dieses leicht zu verrichten, wird der Schnabel der grossen Hebschaufel mit einem Tretschemel m'edergetreten. Eine Person von 100 Pfund tritt den Schemel anderthalb Fuß herunter: so werden dadurch ivKannen $ Fuß hoch gehoben und in Die kleine Hebichau- fcl gegossen, welche es noch 2 und einen halben Fuss hoch hebt indem die grosse Hebeschaufel niedersincket um abermahls zu schöpfen. Man rechnet 3 Secunden auf einen Tritt. Academische Heuic^cit. Unter Vorsitz Herrn Andreas Böhm, Logices, Metaph. & Ma: thefeos Prof. Ord. betrat den 6 dieses Herr Ludw. Alex. Krebs von Fellingshausen, den philosophischen Catheder, um die Würde eines Magiftri Philofophiae ju erhalten; der Titel der Disputation ist: Differtatio in- auguralis Philofophica Tra&ationem quaeftionis illius controverfae, Deine glorificatio creationis fit finis primarius ultimufque an rerum creatarum beatitas? in compendio exhibens. z Vogen. Ein, 43 Mesische wöchentlich- gemeinnützige Anzeigen Ein- und auspabierende vom n. Febr. bis den 7ten Februar. 1766. wallchor den r. Febr. zwey Fraulein v. Gameckel, paß. von Cassel durch. Wallchor den z. Herr von Milchling v. GroftnBuseck, pass, und repaff. Eod. auf dem Lass. Postw. Herr v. Monesky aus Pohlen, pass, durch. Gelzerchor den z. ein Practicant, Herr Abilius, logirt im Löwen. wallchor den 4. ein Gräfi. Widischer Hofrath von Wetzlar, Herr Beckmann, paß. von Marburg hierdurch. # - Eod. ein Hannövrischer GeneralMajor, Herr von Wallwu, pas- sirt durch. Selzerchor den 4. ein Hessischer HusarenLieuten. Herr Runckel, ein Hessischer Fahndrich von der Garde, Herr Wurm, und 3 Kaufleuthe pass, auf dem Cass Postw. durch. wallchor den 6. ein Dänischer Lieuten. vom LeibRegiment, Herr Kaltenborn , pass, durch. Neuwegerchor den 6. der Herr Graf von Laubach, pass, durch. Gelzerchor den 6. Herr Hofrath Schatzmann v. Friedberg, paff, durch. Selzerchor den 7. auf dem Cass. Postw. 3 Kaufieuthe, 1 Student und eine Weibsperson, pass, durch. Copulirte. Am r6 Jan. Johannes Welcker, Bürger und Fuhrmann, weil. Bernhard Weickers, Bürgers und Fuhrmanns hinterlassener ehelicher Sohn, und Anna Gertraud, weiland Helfrich Kriegers, Bürgers in Hatzfcld, hinterlassene eheleibliche Tochter. Gebohnre und getaufte. Am rf Jan. Cahtarina Margaretha, Herrn Johannes Brauns, deS XVI RathS Mitglieds allhier, Töchterlein. Eodem Jacob Daniel, Johann Chnstoph Ritters, Bürgers und Weiß- gerbers, Söhnlein. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie, zrr, UniversitatsBnchhandlern hieselbst, an die Herrn Liebhaber gegen 1 Rthlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 Fr. ausgege, >en, Man wird auch den Herrn Pränumerartten mit denen schon hcrausgekomme- neu Stucken dienen.