Wteffsche wöchentlich- geineinlWge ÄUM mb Kchrichte«. Fünftes Stück. Dienstags den 4ten Februar. 1766. Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis» Au Herrn Philander. Von dem Gottesdienst. Lite vacent aures, infanaque protinus abfint Jurgia, difFer opus, liuida lingua, tuum. Ouid. lib. 1. Faß. _ \ K^Ott dienen/ ist eine der edelsten und erhabensten Beschäftigungen KSg) die ein Mensch verrichten kann. Es verlohnt sich also der Mühe, die rechte Art des wahren Gottesdienstes kennen zu lernen, besonders in unfern Zeiten, wo man fast keine unter allen Pflichten mit geringerer Sorgfalt und Genauigkeit und mit einer so gleichgültigen Nachlässigkeit beobachtet als diegrose Pflicht, seinem unendlichen Schöpfer im Geist und in der Wahrheit zu dienen. Man macht sich manchmal solche elende und widersprechende Begriffe davon, daß man sich wundern muß, wie sich viele Leute noch einbilden können, daß sie GOtt, dem allwissenden GOtt, dienen. Arist versäumet selten eine Predigt. Er ist der fleisigste und aufmerksamste Zuhörer der ganzen Gemeinde. Die Stadt giebt ihm das E ' Zeugnis, $4 Giesische wöchemlich- gemeittttütztze Attzetzett Zeugnis, daß niemand öftrer in die Kirche gienge/ als er. Allem Arist sucht ein Verdienst darin. Er glaubt/ wenn er nur oft dem öffenlichen Gottesdienst beywohnte; so erfüllte er alle Pflichten des Christenthums. Die ganze Woche durch könne er mit Saufen und Fressen zu bringe»/ er könne seinen Nebenmenschen vervvrtheiim und verleumden, wenn er nur des Sonntags einige Predigten hörte; so müßte ihn GL)tt seelig machen. GOtt fordere von einem Christen weiter nichts, als ein fieisiges Kirchen - gehen, Arist ist noch sehr weit von dem wahren Dienste Gottes entfernt. Lleon besucht ebenfaks sehr gern die Kirche. Allein sein Kopf ist immer so voll Geschäften und Neuigkeiten, daß er mit seinemeben so geschwätzigen Nachbar die ganze Kirche durch plaudert uud wenn sein vertrauter Nachbar fehlt, so ist er, so lange die Kirche dauret, der unglücklichste Mann von der Welt. Denn des Gesangs und der Predigt wegen kommt er nicht in die Kirche. Er will nur seinen Nachbar um Rath fragen, ob er diesen oder jenen Acker kaufen solle, wie er sich auf die nachdrücklichste Art an Oi-efem oder jenen rachen könne, er will ihm sagen, daß dieser ein rmgerachter und jener ein lüderlicher Mann sey, und vor allen Dingen möchte er gerne ton ihm erfahren, wie es mit dem jetzigen Geldcours aussähe, ob man Hofnung habe, daß es rmnmchro bey dem festgesetzten vier und zwanzig Gulden Fuß werde stehen bleiben. Sein Nachbar macht ihm wenig Hofnung. Cleo» fängt an, über die bösen Zeiten zu klagen, sein Nachbar klagt mit chm und sie haben noch nicht ausgeklagt; so ist die Predigt schon zu Ende. Doch über acht Tagen ist es wieder Sonntag. Dan» werden sie die Klagen wiederhohlen und vielleicht auch die Zeitung mikbrin- gen. Cleon geht aus der Kirche, wie er hinein gegangen ist, den Kopf voll Sorgen der Nahrung. Und Cleon hält sich dennoch für einen frommen Mann, blos deswegen, west er oft üi die Kirche geht. Das heißt er G-Okt dienen. Llan'nde sagt selbst, daß niemand lieber in die Kirche gehen könne, als sie. Sie geht in alle Betstunden, in alle Wochenpredigten. Wenn sie in der Kirche sitzt, so ist ihre Mine gantz Andacht, und ihr Hertz scheint von nichts als von Gottesfurcht durchdrungen zu seyn. Sie seufzt bey jedem rührenden Ausdruck des Predigers; werm dieser über die Thorheit Der Lasterhaften klagt; so schlägt sie die Hände zusammen, möchte ebenfals in laute Worte aus brechen und ihre Klagen mit den seinigen vereinigen. So hertzlich fromm scheint LLanrrde zu seym Gebt aber einmal ein wenig Leimer rmö Nachricht^ -f genauer auf diese frömme Mine acht. Sie schielt manchmal, wenn sie am andächtigsten zu seyn scheint, auf ihre Nachbarin mit verstohlenen Blicken. Ihre Aufmerksamkeit ist bloss Verstellung und Heucheley. Sie beschäftigt sich während der Predigt mehr mit dem Putze und den verschiedenen Trachten, womit die übrige Frauenzimmer in der-Kirche erscheinen, als mit dem Vortrag des göttlichen Worts. Sie weis den Anzug eines jeden vom Kopf bis auf die Füße an den Fingern her zu erzählen. Selbst die Kleidung einer Viehmagd in der Kirche ist ein Gegenstand ihrer Betrachtung. Sie nahet sich oft dem Tisch des HErrn; allein ich wollte es keinem Frauenzimmer gerathen haben, das, von geringerem Stande, als sie ist, ihr den Vorzug rauben wollte. Sie würde es für das hochmüthigsie und unbelebteste Geschöpf in der Welt halten. Sie ist kaum aus der Kirche in ihre Wohnung gekommen; so fängt sie schon an, sich über jedermann aufzuhalten, alles um sie her ist nicht an seinem rechten Orte, ein Kreuzertopf den die Magd zerbrochen hat, ist vermögend, sie in die größte Wuth zu bringen, der kleinste Fehler, den ihre Kinder begehen, bewegt sie, sie zu verfluchen, sie ist mit sich und allen Menschen unzufrieden, und beweißt den Satz: daß man unter der Larve der Tugend das boshafteste und grausamste Herz verbergen kann. Clarinde sucht dadurch andre zu betrügen, und zu ihrer Strafe betrügt sie sich selbst. Ihr unermüdetes Rennen in die Kirche wird GOtt für keinen Dienst ansehen. Die junge Aman'Uis / Clarindens künftiges Ebenbild, geht selten m die Kirche, und wenn sie hinein geht; so geschieht es blos, um ein neues Kleid zu zeigen, um ihren Liebhaber daselbst anzutreffen, mit ihm die ganze Predigt hindurch zu lachen, mit den Augen zu winken, und überhaupt sich über die Andacht der Einfältigen- hinaus zu setzen. Vielleicht würde sie an diesem heiligen Orte noch schändlichere Dinge begehen, wenn sie versichert wäre, daß es vor den Augen der Welt verborgen bliebe. Sie scheint es, wie eine gewisse Art von Jünglingen, für eine Schande zu halten, in der Kirche sich mit der Betrachtung des allerhöchsten Wesens zu beschäftigen. Wir wünschten, daß Amarillis mit ihren Liebhabern gar nicht mehr den Tempel des Allerheiligsten besuchte; Sie stört andre nur durch ihre ungesittete und leichtsinnige Aufführung in ihrer Aufmerksamkeit. Und auser- dem kann sie keinem Menschen zumuthen, daß er glauben sollte, sie sey in die Kirche gekommen um OOtt zu dienen. Almansor würde vielleicht nie in die Kirche gehen, wenn er sich Nicht vor der Welt schämte. Denn er ist so unwissend in der Religion, E r daß >6 Giesifthe wSchetttlich^ semerttnStztze Anzetzen daß er, wie viele seines gleichen, nicht einmal weiß/ aus welchen Absichten ein vernünftiger Christ eigentlich in die Kirche gehen must. Wie könnte er sonst/ da er eben von dem Ort kommt/ wo er seine Zunge zum Lobe und Preise seines Schöpfers hatte brauchen solle«/ itzt dieselbe schon zum Fluchen und Schwören brauchen? Wie könnte er sonst den ganzen Sonntag mit unmrtzen Beschäfftigungen und unerlaubten Lustbarkeiten entweihen? Und wie viele giebt es nicht noch/ die auf eine dergleichen unanständige Weise den Tempel des HErrn besuchen und nichts desto weniger dadurch demselben zu dienen sich einbilden? Viele scheinen blos in die Kirche zu gehen/ um die Predigt des Priesters hernach beurtheilen und tadeln zu können. Und noch mehrere gehen blos hinein/ weil sie glauben/ daß man auser der Kirche GOtt nicht dienen könne/ und daß kein Tag als der Sonn- rag zum Dienste' Gottes brauche angewendet zu werden. Sie meinen, wenn sie des Sonntags eine Predigt hörten / hätten sie GOtt genug gedient/ die übrige Stunden des Tages könnten sie ganz wohl zu Uippigkei- ten verwenden. Die allermeisten aber ziehen den äuserlichen Gottesdienst , dem innerlichen vor/ und schmeicheln sich mit der Hofmmg / GOtt werde mit ihrem Dienst zufrieden seyN/ wenn sie nur in der Kirche recht stille und aufmerksam wären und den Jnnhalt der Predigt behielten. An die Ausübung der behaltenen Wahrheiten denken sie nie, diese gehöret nach ihrer Mennung nicht zum Gottesdienst. Alle diese grose Fehler wird derjenige sorgfältig vermeide«/ derGOtt von ganzem Herzen dient und sich bestrebt/ ihn im Geiste und in der Wahrheit anzubeten. So bald er in den Tempel des Allmächtigen eintritt, weiht er seine Seele zu einer stillen Aufmerksamkeit und zu einer feyerlichen Andacht em. Sein äuserliches Betragen ist ganz Ehrfurcht, Bescheidenheit und Sittsamkeit. Bey diesen äuserlichen Zeichen des Gottesdienstes aber läßt fr es nicht bewenden. Er sammelt seine Gedancken und heftet gleichsam seine ganze Seele auf die wichtige Msache, warum er diese heilige Stätte be- tretten hat. Er sitzt sein Hertz in volle Flammen und feuert es zu den edelsten Empfindungen a»/ weil er sich unterwinden will/ mit dem Allerhöchsten zu reden. Alle Schätze der TVelt M ihr« zu geringe/ als daß sie ihn im Gebär störe« sollten. Er hält sich nie für gröser Md reicher-, als wenn er vor dem Allmächtigen im Staube liegt. Sem Mock ist kein gedankenleeres Gezisch, das von dem Munde verrichtet wird, ohne daß däs Herz etwas davon weiß. Sein ganzes Herz begleitet seine Worte. In Demuth betet er die öffentliche Beichte nach, und mit der tröstlichsten Hofnung höret er-die Abso- rmd Nachrichten. > # Absolution an. Kurz, sein einziges Geschäfte in der Kirche ist, den Allgegenwärtigen zu verehren und anzubeten, ihn um Gnade und Vergebung seiner Fehltritte anzustehen, ihn; für die genossene unendliche Wohlthaten zu danken, sich seiner fernem Erbarmung undObhut zu befehlen, und mit andern Gläubigen über die Güte seines Gottes zu frolocken. Auf diese und keine andere Art kann man GOtt in seinem Tempel dienen, auf diese und keine andere Art ist unser Gottesdienst dem HErm angenehm. Wie glücklich ist der Mensch, der ihm so dienet, der ihm so seine Ehrfurcht und Unterwürfigkeit zu erkennen giebtl Allein wie undankbar muß auch derjenige seyn, der sich nicht einmal entschlisen kann, einen Sonntag zum Dank und Preise der Güte seines Schöpfers anzuwenden. Ich will nur noch dieses anmerken. Wenn Herr phLlarrder ein wahrer Verehrer der Gottheit werden will; so muß er sich vornehmlich vor der gewöhnlichen Meynung hüten, als wenn der rechte Gottesdienst blos in der Anhörung einer Predigt oder im Besuche des Gotteshauses bestünde. Die Predigten sind eigentlich nur eine Anweisung zum Dienste Gottes, wie der Besuch des Gotteshauses nur eine Handlung ist, wodurch wir uns zum wahren Dienste Gottes geschickt machen wollen. Denn der eigentliche und rechte Gottesdienst, wornach alle Vernünftige trachten sollten, besteht darin, daß man GOtt täglich mehr zu erkennen und seine wohlthatigen Befehle auszuüben sucht. „ Wahrheit und Tugend, „ sagt der grose Abt Jerusalem, sind die Leyden einzigen MM, wo- „ durch wir zu einer wahren Vollkommenheit gelangen können, und in „ der Bestrebung nach diesen beyden Eigenschaften, bestehet folglich auch . „ Mein der Dienst, womit wir GOtt verehren und ihm gefallen könnest.,, Hieraus folgt, daß man jeden Augenblick und an allen Orten GOtt dienen kann, wenn man nur will. Denn wir können jeden Augenblick und an allen Orten tugendhaft seyn. Academische Neuigkeit. Den i zten Jan. 1766. bestieg Herr Johann Gotthard Hert von Wetzlar den Cakheder, um die hohe Würde eines Dofloris zu erlangen, tinE) defendirte einige Thefes ohne Vorsitz unter folgendem Titul: de im- munitatc ab operis, ab obligatione reparationis viarutn publicarum 4J0Ü excufanie. E 1 zS Giesische wöchentü'ch-Lemer'ttttötzrgeAnzeige» Frankfurter Mütttz--Verordnung. Nachdem Ein Hoch-Edlttund Hochweiser Rath dieser des Heil. Röm. Reichs Freyen Stadt Frankfurt am Mayn, aus bewegenden Ursachen, für gut findet, von Samstag den rften dieses an, den vier und zwanzig Gulden- Fuß in dem gemeinen Handel und Wandel, jedoch lediglich Znlassungs- rveise, anwiederum nachzusehen, sofort dabey, nachstehenden öffentlichen Lauf derer Gelder zu gestatten, als: Gold-Sorten. Chur-Cöllnische, Bayerische und Pfälzische, denn Hochfürstl. An- fl. kr. pf. spachische, Heuoglich-Würtembergische, Hochfürstlich, Heßijche, und Fuldaische Carolinen ----- II Halbe dctto - - - - - 5 50 Viertels detto - ♦ ♦ - r 45 Königlich - Französische Schild-Louis d'Or • - 10 Z6 Halbe detto - - - - - - 5 18 Viertels detto - - - - L ZA Königlich-Französische Sonnen-Louis d'Or - - IO Z5 Detto alte Lours d L)r - - - - - - 8 fo Königlich-Spanische Doppien - - - 8 45 Doppelte detto - - - - - - - i? Zv Detto Quadrupeln r - - - - - )5 Königl. Preussische Friedrichs d'Or von 176z. - - 8 45 Herzoglich-Braunschweigische Louis d'Or - - 8 45 Chur - Bayerische Max d'Or - - - 7 20 Halbe detto - - - - - Z 40 Vollwichtige Kaiserliche Reichs-Ducaten - - - ■ 5 Kaiserlich - Königliche Cremnizer detto - - - - 5 1 Pabstliche detto - - - - - - 4 58 Königlich-Preußische detto - - - - 5 Kaiserlich-Russische detto * ♦ - - 4 55 Zürcher detto - . - - $ - 5 — Holländische detto - - - - - 4 58 Souverains - - - - # 14 44 Halbe detto - - - 7 rr Reichs Gesatzmäsige Gold ♦ Gulden - - ♦ r 40 eiu 5 » 6 I 2 I - £ ♦ ♦ L I 2 I Detto Güldener Halbe Güldener Kopfstücke ♦ 4r zi! 40 .20 4° 24- 12 - Z6 - 24 - 12 - geprägte halbe detto - - - - Alle von diesen Münz.Städten gleichermasenvermünzte Viertels detto, oder i Heller - Stücke - - - Alte Kaiserliche und vormals gerechte Reichs-Speckes Thaler Halbe detto - - - - Viertels detto, wenn solche durch die Feile genau justiret, und mit der Waag Stück vor Stück aufgezogen, des Endes auch zur Käntms, wenigstens auf einer Seite mit einem die Aufschrift oder den Zug einschlieseuden Quare oder sogenannten Stubweck versehen, annebst mit denen Worten: Iustirv . 140. arrf dü ferne Mark, auf dem Gepräg besonders bezeichnet sind - - - - Alle von Chur-Maynz, Chur - Trier, Chur-Pfalz, Hessen-Darm- stadt, und der hiesigen Reichs-Stadt Conventionsmäsig ausgeprägte, mit den Wappen und der Jahrzahl versehene i Kreutzer-Stücke * * * Alle von obcrwehnten Münz-Städten Conventionsmäsig aus- MdNachn'chtett. Silbers Sorten. Neue in Schrot und Korn gerechte Conventions-Thaler Halbe detts . ...... ....... Als wird solches mit dem Anhang hierdurch bekannt gemacht daß sowohl alle in denen zeitherigen Verordnungen vmuffene, als auch die hieroben nicht angemerckte Geld-Sorten- äusser allen Cours gelassen und gehalten werden sollen, wie Denn nächster Tagen das weitere durch' ein besonderes Edikt verfüget werden wird. Wornach sich zu achten. Geschlossen hey Rach/ den 2* IeNtM 17«; Halbe detto oder Gulden * * * Viertels detto c * * * Diese dreyerley Sorten dörsen nicht beschnitten seyn, sondern der Thaler muß 2 Loth, der Gulden 1 Loth, der halbe, Gulden ein halbes Lorh Cöllnischen Gewichts scharf haben-, auser deme , wenn solche zu leicht, sind sie nicht gültig, und verbleiben auser allem Lauf. * * Königlich - Französische Laub - Thaler - - 40 Mestsche w§chmrlich gemeittttStzrge Attzeigen Eitt- und auspMerende vom 26. Ian. bis den iten Februar. 1766. Selzerchsr den 26. Jan. Herr Hofrach Besser uud Herr Hofrach Si'p- mann von Wetzlar, pass, nnd repassren. walkhor den 27. Hr. Secretar. Hetmond von Cassel, paff, durch. Gelzerthor den 28. aufdemFrft.Postw^Kaufieuthe pass, durch. wallehor den r?. Herr Overamtmann von Zwingenberg, Herr von Vulte, paff, durch. Selzerchor r-. Hr. Capit. v. Wrede, log. beyderFrau Majorin v.Wrede. walkhor den 50. auf dem Caff. Postw. em Fürst!. Rothenburgischer Cammerdiener, Herr Beck, paff, durch. walkhsr den z i. ein Hessischer General-Maj.Herr V.Zeiß, paß. durch. Selzerehor den zi. auf dem Frft. Postw. 5 Kaufleuthe und 2 Studenten paff, durch. Gebohreu und cfctanfu Am 21 Januar. Johannetta Christina, Johann Maximilian Manch Bürgers und Schuhmacher Töchterlein. Eodem. Friederich Henning, Friederich Balthasar Fabers, Bürgersund Goldschmids, Söhnlein. Am 23. Jan. Catharina Clisabetha Jacobina, Johannes Stephans,Bürgers und Schneidermeisters, Töchterlein. verstorbene. Am 26 Jan. Georg Melchior, Georg Ludwig Schmidts, Bürgers und Beckermeisters Söhnlein. Am 27. Jan. Frau Maria Clara Grollmannin, weil. Herrn Melchior Dettmar Grollmanns Beeder Rechten Doctoris, Hochfürst!. Hessischen wirklichen geheimen Raths, Canzlars und Profeilbris Iuris primarii bey Hochlöblicher Universität allhier hinterlassene Frau Wittib, gebohrne Mollenbeckin. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krieger, UniversitätsBuchhandlern hieselbst, an die Herrn Liebhaber gegen r Rthlr. halbjährige Pränumeration gelreftrt. Einzelne Bogen werden fu- 4 Fr. ausgege- den. Man wird auch den Herrn Pranumeranken mit denen schon herausgekommenen Stücken dienen.