Meffsche wöchentlich- WWW Mzeigen unö Nachrichten. Sechs und zwanzigstes Stück. Dienstag» dm iten Jülü 1766. Mit Hochfükstl. Hcssc» - Darmstädtischcr gnädigsten Erlaubnis. , 1 ~ -V ■*<—j i. .—u—i-—:— *■ ' • ‘ *?'" Beschluß des Auszugs aus einem Bdurdeaux herausgekdMS menen Traktat von den AccacAri - Baumen. dieser Baum fast zusehends wachst/ so treibet er Vie! kleine Zweigs Zaj die mit Stacheln bewafnet sind. Solche Zweige müssen 3 oder 4 mal.den Sommer über ausgeschnitten werden/ und man läßt dem Baume nur eme kleine.Krone von 3 Achen / sonst wird der Baum nicht so in die Höhe wachsen,, und die Aeste würden so stark werden, als der Schaft des- Baums. a Es ist nicht genug/ daß man die Erde bloß am Fusse des Baums aufiockere, man muß vielmehr, wie bereits besagt, eine gute Strecke um den Baum herum die Erde der Oberfläche des Jahrs 3 mal auWckem Diese Bearbeitung macht, daß desto mehr Sprößlmge von denen laufenden Wurzeln ausschlagen. - Nur muß man sich hüten, Wurzeln keinen Schaden zu thun. Das ganze Geheimniß dieser VernreMng kommt darf auf an, daß man die untern überfiüßigen Zweige'fleißiss.^beschneide/ Und das Erdreich um die Bäume locker erhalte damit die AAzeln desto leichter darinnen fortlaufen können. . * ■; Ob man wohl die Aecacien- Bäume an einem »Orte nach diesen 3 Methoden behandeln könnte, so ist es dochcheffer, sie mbzu sondern. ^Kln ei- Cc nem 102 Gr'esische wochentlrcb- gemeittnützige Anzeigen nem Orte laßt man sie zu hohen Baumen aufwachsen, um Bauholz und Vreter, oder auch mit Der Zeit Brennholz Davon zu bekommen. Am zweyten pflanzet man diejenigen, welche man köpfen will, um Stangen unD Pfahle Davon zu haben. Am dritten setzt man diejenigen, welche man unten abhauen will, um Stangenholz zu haben, oder junge Baume zu gewinnen. Was man auch für eine Methode erwähle, so muß man doch dieje- Nigen, welche den geradesten und höchsten Stamm bekommen, wachsen lassen, und jährlich alle übeiflüßige Aeste abnehmen, und ihnen nur den Hauptast, der den Stamm rormirf, lassen. Wenn sie 5 bis 6 Jahr alt sind, läßt man sie unten am Stamme abhauen. Man kann das abgehauene Holz zu Reifen brauchen, welche sehr dauerhaft sind. Man macht auch kleine Reifen aus denen Aest.n; jeDDd) muffen sie, so bald siegehauen sind, geipellet werden, sonst werden sie m wenig Tagen so hart, daß sie sich nicht trennen lassen. Uebrigens , wo man auch diese Bäume stehen hat, Dorfman sich nicht dauern lassen, sie zu köpfen und zu stutzen. Sie treiben so geschwinde, daß man es den solgenden Frühling kaum gewahr wird. Sie wachsen besser, die Blätter werden grüner und im Monat August geben sie Schatten. Man siehet leicht, daß dieser Baum, auf was für Art ibn man auch anbauet, von vielem Ertrag sey; jedoch ist die dritte Methode die einträglichste. Es ist sonderbar, daß dieser Baum, wenn er eingehet, vor allen andern Bäumen die Eigenschaft hat , sich von neuem hervor zu bringen. Denn um Den abgestorbenen Stock herum kommen, insonderheit, wenn der pbere Boden locker ist, eine Menge junger Accacien wieder, welche den Verlust des eingegangenen Baums reichlich ersetzen. Die Ursache davon ist, weil sich ferne Wurzeln weit ausbreiten. Diese bckonmen Knoten, welche neue Wurzeln und Sprößlinge treiben, und diese jungen Wurzeln fuhren dem.Bäumchen die Nahrung zu, öhne nöthiq zu haben, solche von den Wurzeln hes alten Baums zu empfangen. Dieses ist ganz anders bey andern Bäumü^. 'Denn w nn diese absterben, so sterben ihre Wurzeln mit ab. Der AttMg». Wum aber gebet niemals gänzlich ein. Es mögen ihrer tau end einMm, so werden das folgende Jahr wohl zehn tausend andere hervor sprossen. Allesdieses sind herrliche Vortheile, welche wohl verdienen, daß man diese Bäume wohl anbaue, Mal, da die Eichenwälder so sehr abgenommen und Nachn'chem. men haben. Die Attacken können diesen Abgang am geschwindesten ersetzen, und würden vieles Brennholz geben, wenn sie gemeiner würden. Dieser Baum würde nicht allein das Eichenholz ersetzen, sondern auch eben so schöne Breter geben, als die Jlmen und Nußbaume. Er giebt viel Stangenholz und gute Reifen. „ Ich habe noch eine andere Art sie anzupflanzen entdeckt, wovon man sich viele Annehmlichkeit und auch Nutzen versprechen kann. Man kann sie um die Felder und Weinberge herum pflanzen, um solche einzuschlieffen. Siegeben gute Hecken ab, durch welche kein Vieh kommen kann, wenn sie recht angezogen werden. Denn da die Zweige mit spitzigen Dornen verse- hen sind, so lassen sie keine Deffnung und wachsen so in einander, daß die Thiere nicht durch können. Nur muß man sorge tragen, die untern Zweige wohl auszubreiten, und nur diejenigen, so gerade sind, in die Höhe wachsen zu lassen. Man beschneidet sie alle r Jahre, davon wird die Hecke desto dichter. Wie angenehm ist es nicht, im Frülinge zwischen dergleichen Hecken von blühenden Accacien spaziren zu gehen? Mittel «»'der die Rrebsgeschwüre. r ften Stück der so bekannt als nützlichen Leipziger Intelligenz. Nläkkcr, scheinet uns die Entdeckung eines Mittels wider die Krebsgeschwü« rc, von dem Herzogl- Gothaischen Rath und LeibMedico Dr. Sälzer be. bekannt gemacht, viele Aufmerksamkeit und bey Gelegenheit eine nähere Un. kerluchunq derer Aerzre zu verdienen: Belobter Herr Dr. Salzer findet an denen bisher aus Quecksilber, Spießglas, der Belladonne, und dem Schn, sing bereiteten und gegen dieses fast unheilbare Uebcl angeprießenen Mit« celn kein Genügen: Allerdings verdienen daher diejenige Mikkel, so die un. lcbuldiqste und einfachste, auch von sederman leicht zu haben sind, alle Auf. merklämkeit. Da nun das gegenwärtige von der Beschaffenheit ist, so er. achten wir uns verpflichtet, es zum besten derer Nothleidenden, hierdurch weiter bekannt zu machen. „ , . ■■ . Nehmet frische gelbe Mähren, reibet sie auf einem Reibeißen, drucke den Safft nur mit der Hand au«, Mann wärmet die geriebene Mähren in einem Teller oder Pfanne, und leget- solche als ein Cataplasma auf da« Geschwür, füllet alle Tiefen und HMungen desselben wohl damit aus, st z°4 Giesische wöchentlich'- gemeinnützige Anzeigen daß überall das Fleisch unmittelbar damit berühret werde, bedeckt es hernach mit einer warmen Servieue; alle 12 Stunden erneuert man dieß Cataplasma, und reiniget die Wunden mit einem Decod: von (icuta (cicuta maior foetida mittelst Carpen. Es versichert Herr De. Sälzer hiervon die besten Würkungen, die man bey einem so abscheulichen liebel nur erwarten kan, und mau bat guten Grund lhme biermne: Glauben bei;# zumessen, zu malen bey innerlichen vorsichtigem Gebrauch dienlichen Mitteln, unter welche wohl bie Cicura vorzüglich gerechnet werden tönte, ohn- erachtet Herr Dr. Salzer seine Kranken um die Wurkung des Carap’.sma- ijs desto naher erforschen zu können, nur gelbe Möbren mit Milch gekocht essen lassen. Wir vereinigen unsere Wunsche mit des Herrn Dr, Salzers seinen, daß nemlich andre Medici, die Gelegenheit ergreifen möchten/ diese Versuche zu wiederholen, zu bestärken und zu verbessern. VTdcbrtcbt von einem fruchtbarmachenden Dungfalz. Wer sandrgtt, steinigte und magere Aecker, Gärten, Weinberge oder dürre und mosichte Wiesen besitzt, weiche weit entlegen, oder die er wegen der M nqe feiner Güther nicht alle nach feinem Vorhaben dingen kann; derjenige kann sich nicht besser versorgen, als mit diesem Dungsalz. Dann dasselbe dünget die Felder so vortrefflich, daß man es zwölf Jahr lang spüret; wann man aber die Güther in einem beständigen und ^vollkommenen guten Stand erhalten will, so darf man nur mit her Halste von die'em Dungsalz in und alle vier Jahren anbalren, und ist wohl zu merken, daß man durchgehends ein Drittheil Saatfrucht wenig r brauchet, als man sonsten gebrauchet hat, und daß die Frucht dannoch viel dichter in einander ficht, als vorher Diese Art die Felder zu düngen, ist viel nützlicher und wohlfeiler, «ls keine andere, und von einem berühmten Leib-und Dos - Medico erfunden , weicher zwey Ursachen anfubreke ,v> . . 1 > Warum das Dungsalz die Felder srucbbar machet, und warum eS zweitens viele Jahre lang ohne anderweitigen Dung die Erde fruchbar erhalte : dann er lagt auf die erste Frage: daß aller Dung, er bestehe aus Mist, ungelöschten Kalch , Schaafpsorchen, Mergeln, ©tbiffdn ec. an und für sich seldsten nicht« zur.Fruchbarkeit bevttaqen, sondern es verrichte dieicS das w besagten G -mmaem nerborgen senende Fixsals » welche« da« Dung- sglz gnsick ziehe, und durch dessen Hulse die Fruchtbarkeit zuwegm brächte Die zweyce Ursache dewelset er damit, weilen das Dungsalz keiner e * Fän- mrd Nachricheett. i°T Häufung unterworfen seye; mithin könne es zwölf Jahr lang ohne Weltern Dung auf Den Feldern liegen bleiben und dieselben fruchtbar erhalten ; bey Dieser Art zu Düngen, wird viel Fuhrlohn und Mühe erspähtet, Die Felder fernerhin zu düngen. , c f Gebraucd dieses edlen fruckbarmach>enden Dungsalzes. Man hat nicht mehr als jo; Pfund von diesem Dungialz nothrg einen Morgen landes oder Ackers zu düngen. Man verstehet aber unter einem Morgen igo. Ruthen, und die Ruthen von u. Schuhen: dann man hat wahrgenommen, Daß oas allzu viel Salz, wegen seiner giosenbesitzenden graft, den Wurzeln der Früchten schädlich gewesen. Dich stt auch die Ursach , warum man solches zuvor klein stosen und durch eur Rattelsiebtreiben muß, damit die gröste Stucker davon nicht gröftr, alsHirich- oder Hanfkörner seyn; man kann es auch nach Belieben mit einem vierten Theil Aschen vermengen, damit es der Sämann mit voller Hand desto richtiger und gewisser ausstreuen könne; und zwar L. Auf dem Ackerfeld muß erstlich bep- der Sommersaat, als Gerste, Haber, Wicken, ufern, Erbsen, Flachs, Hanfund dergleichen, der Acker vor Dem Winter umg.stmzt werden und einen Bau bekommen ; Bey der Wintersaat hingegen thut es sogl ich grose Wirkung. Das Salz muß auch bey jenem, wie bey diesem mit dem Säsaamen selbsten vermengt, ausgesäet und stark uukergeeget werden, übrigens auch auf weiter nichts sehen, Äs daß der Acker vorberchnachdemeer locker oder schwer ist, ein paar mal ge- pfiüget werden, daß nicht nur Die wilden Wurzeln abgestochen, sonder das auch die Erdschollen recht zemalmet werden, Damit das Salzder anzii henden Kraft nicht beraubet wirb. EnDlich bat man nach Dieser Dungan nicht nöthig, Die Felder wie sonsten üblich, alle Drey Jahren einmal brach liegen zu lasten ü. Auf wieftn uEcKrasboden. Das Salz wird, Da die Erde noch Wimerfmchte bat, im Jebruario, Marcko oder Apni ausgesireueti die dükre Wiesen bckommen dadurch eine ungemem zunehmende Krack, Die sumpfichte und'Mosichte desgleichen, weilen dasselbe gleich avigelöft und den Moos, durch, eine verzehrende Krack autzebret- Bey den abhangenden Wiesen aber welche stark gewässert werden können, muß man. acht haben, daß rs nicht zu'vir! geschehe und das Salz dadurch abaeßölet werde. [\[ Auf urrd (A^rkenileruD. Das Eand muß, wie cheykN Ackerfeld, ein' oder 'zwwm.ck gearbeitet ober umgegraben werden; Das Salz darr man aber nicht mit Asche vermischen, sondern es wird entweder gleich mit Dem Saanun oder nach dem Saamen ausgestreuet und zwar nach der v C c 5 Grose ros Giesische wöchentlich 4 gemeknnütztze Anzeigen Gröse des Landes oder Beets, nachdem es klein oder gros ist, zwey oder drey Handvoll und mit einander untergerechnet. Wann man aber einige Pflanzen als Tabac, Kohl, Zellery rc. versetzen will, so darf man nur so viel Salz nehmen, als man zwischen drey Finger fassen kann und auf den Platz legen, wo die Pflanze gesetzt werden soll, ein Loch mit dem Finger oder Stecken machen, demit ein Theil des Salzes in das Loch, der andere Theil aber auf die Erde bleibe und die Pflanz wie gewöhnlich hinein setzen, so wird man in wenigen Tagen die wunderbare Wirkung des Salzes gewahr werden. IV. In Weinbergen. Der Stock muß im Frühjahr zum aller- sorderst wohl ausgeraumet werden, damit er von allem Unkraut befreyet seye; hernachgehends nimmt man ungefehr drey Loth von dem Salz, welche man um den Rebstok herum! streuet, und hackt selbigen wieder zu, so wird derselbe vielmehr Holz und Früchte treiben, als gewöhnlich. V. Bey dem Baumwerk. Wann ein kleiner oder groser Baum, er mag gesund oder krank oder nicht tragen wollen, so darf man ihn im Spathjahr nur um die Wurzel herum graben, daß sie fast ganz blos liegen, sodann nimmt man höchstens ein halb Pfund von dem Dungsalz, welches man rings um den Baum auf die Wurzeln herum streuet, last ihn hernach ohngefähr drey Wochen lang offen stehen; hernachgehends thut man ein wenig andere Erde drauf und last ihn den Winter über also, bis man im Frühjahr Die umliegende Erde darauf ziehet. Ein solcher Baum wird mit Verwunderung zunehmen, einen dicken Wald und viele Früchten bringen. Will man aber junge Baume versetzen , so muß man nur von dem Dungsalz auf die Erde streuen und eingraben, so werden sie gleich anwachsen, ausschlagen und bald Früchte bringen. 1 ' VI. Blumenscherben oder Gewächsen. Die Blume oder Ges wächs mag Namen haben, wie es will; so grabt man im Frühjahr das Erdreich darum auf und streuet ein Loch von dem Dungsalz drein und vermengt es noch ein wenig, aber nicht zu tief, mit der Erde ; so muß auch die Scherb nicht zu voll seyn, damit das Wasser nicht überlaufe, wann das Gewächs begossen wird. Die Blumen bekommen einen stärkeren natürlichen Geruch und werden gröser als gewöhnlich. VII. Auf Vlchwayden. Diejenigen Städte oder Dörfer, welche schlechte, rauhe und magere Wayden haben, dörfen nur von dem Dungsalz, entweder allein oder mit Heublumen oder Kleesaamen vermischt, darauf streuens lassen, so wird man das schönste Gras und in solcher Menge erhalten, daß ihnen ihre Mühe und Unkosten gar nicht gereuen werden. -i rin, «auf Mrd Nachrichten. 207 VIII; Auf Blaichen. Man kann dieses Dungsalz sowohl auf grosen als kleinen Blaichen mit grofcm Nutzen gebrauchen; wann man nämlich auf ein Sun/ meni Aschen nur ein Handvoll drauf khur, sowird man einesolcheaufiösendeLauche bekommen, daß eine Bauche mehr rhut als sonsten zwey oder drey. Es ist auch bey allen andern Waschen mit Nutzen zu gebrauchen; weilen die Wäsche gar nicht Noch leider und man vieliZeit, Seife und Holz ersparet. Dieses Oungsvlz ist allein in Teurschland zu Frankfurt amMayn in der Hollgassen No. 20;. Lit. M. bey Herrn Lhristooh -Heinrich Güntzer, Bürger und Haudelsmauii, Jahr aus und ein, aufrichtig zu haben. Das Pfund kostet 20. kr. sollte man aber eine ansehnliche starke Quantität gebrauchen, so wird sich derselbe billig und rarsonable finden lassen: Briefe aber und Geld müssen franco eingeschickt werden. Da nunmehro mit dem Julio das halbe Jahr augetretten, so werden die rcQ>. Herren Liebhaber unsrer Blätter geziemend ersucht, die Pränumeration aufs künftige nut 1 rthlr. gütigst einzusenden; sotten auch die vorigen Jahre und Blatter verlangt werden, so wird man um billigen Preiß dienen. Oie auswärtigen Herrn Liebhaber können sich auf ihren löblichen Postämtern meiden, und wegen des Pono stch vergleichen, so weit aber die Hessischen Posten gehen wird man sie franco zusenden. Anzeige. Tum Schluß der zten ChurCöllnischen Lotterie werden die Herrn Gönner erinnert", daß die ;te Ziehung den 4ttn Julii festgestellt ist, mithin nach dem 1 fielt dito allenthalben die Collecren geschlossen werden, weshalben man sich in Zeiten mit BiUettern zu versehen belieben wird. Die große Ziehung der Wartloosen wird gleich hernach am loten dito erfolgen, und die Liste von diesen bcyden Ziehungen, zugleich, samt dem Plan und neuen BiUettern von der 4ten Lotterie unverzüglich herausgegeben werden. Bey dem Fürst!. RegierungsBuchdrucker, Joh. Christoph Schröder, allhier, ist von Ehrich Christian Clevesahl, herausgekommcn und zu haben: Die Geburt und der Tod JEsu, in 2 Predigten, 4t 1766. 10 kr. Ein- und auspaßirende vom Liren bis den 27ten Jun. 1766. «ehertbor den rr Inn. Hr. geh.R. Rath v. Breidenbach, v. Darmstadt,pass, durch. waUrhor den 22. der Herr Obrist v. Donop, undHerr Capit. Boisi,von der ersten HessenCasselischen Garde, pass durch. t^euroegerchor den 22 der Herr Graf Dona pass, durch. wallrhor den 2;. ein HessenCassel.Capitain vom Regiment Rothen, Herrv.Malz- burg, logirt im Einhorn. -- Se? z.08 Giesische wöchsntlich- gemeinnützige Anzekgen Selzerthor den 23. Herr Hofrath Siepmann von Wetzlar, pass. durch. wallrhor den 24. Hr. Lieut. v. Wrede, von der HessenCassel.Gardezu Fusspass. durchs Selzerchor den 14. ein HessenCasseüscher Major vom Prrnj Carlischeu Regiment Herr v. Löwenstein, pass, durch. eod. Herr Hofrath von Postell von Wetzlar, pass, und repaßirt. Wallchor den 25. Hr. CammergerichtsAssessor, Hr. v. Bürgel, v. Wetzlar, pass durch. Selzerchor den 25. ein Marggräfl. Bayreuthifcher geheimder Rach, Herr von Mayer, logirt im Posthaus. Neuwegerchor den 25. ein HessenCasselifcher Lieutenant, vomRegim. Wuttgenau pass, durch. Wallchorden 26. Hr. Baron v. Schenck, von Schweinsberg, logirt im Posthaus. Selzerthor den 27. Hr. Rath Brühl v. Niederklee, logirt im Einhorn. Extra logirt. Ein Hessen-Darmstadtifcher DragonerLieutenank, Herr von Kruste, logirt bey dem Herrn Commendant v. Rothberg. Herr Amtmaun Verdries von Battenberg, log. bey Herrn Tasche. Gebohren und getaufte Am 16. Jun. Christiana PhiUppina, Johann Henrich Vogels, Bürgers und Glasnermeisters, Töchterlein. verstorben. Am 27 Jun. Joh. Peter, Ferdinand Ockels, Bürgers und Weisgerbers, Söhnlein. Frucht- und andere Preiße am Marktag den zi May 1766. Giefer Maas. alb. 1 Achtel Korn 1 4 1 2 g 1 . alb. pf. L 2 ButterBretzeli - 5 f 1 MaaßFruchtBrandew.24fr. i'Pf. jM rlb. i Pf. Bratwurst 5 alb. 4 4 1 1 1 1 4 4 10 25 20 M 14 2 fl. 4 3 5 2 pecr < $ .ertfcher - Ochsenfleisch - Kalbfleisch - Rlndfieisch - Kühfieifch - Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleisch Bockfleifch - Würst - - Kalbsgelüng Kalbs - Leber- Achtel Gerste - Achtel Waitzen Achtel Hafer - Meße Erbsen Meste Linsen - salb. pf. Brod. ®" K« Loth Qu. . 21 1 Pfund Hirsche 1 Pfund geschehe Gerste - - - i Pfund klein gefchelte Gerste - I Becker Preist. . . " L. Loch. Qu. alb. vf. W.l alb. [Pf. . 3 : . ij Kar p seit 6 2 l!Hecht 5 4 2 2 1! Persing - 5 4 2 4 r | Barmen 3 2 6 1 j Echleyen 3 3 1 'Butter t 5 2 2. 2 . Pfund.. fl. alb. nf. 2 yRindsfett 1 15 VT* 3 4 9 Hamelsf. j 15 2 1 Lichter - 6 2 8 Eyer 2