t? üeffsche *7$ wöchentlich- ■ ■■ WMMM UlWlgcn mb Uachrichien. Fünf und Dreißigstes Stück. Dienstags den iiun August 1765. Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer' gnädigsten Erlaubnis. Betrachtungen über die Hmderm'sse und Seltenheit der wahren Freundschaft. ena man die grosen und mannigfaltigen Vortheile erwägt, die eine treue und aufrichtige Freundschaft den Sterblichen gewährt; so sollte man denken, es könne nichts allgemeiner in der Welt feyn, als die wahre Freundschaft. Welch ein unschätzbares Gut ist ein recht- fchafner Freund nicht! Er macht uns mit jedem Tage vollkommner, indem er alle unsre Handlungen beobachtet und uns bessert, so oft wir fehlen. Die menschenfreundlichen Gesinnungen, die er unserm Herzen einfiösset,* lehrt er uns beyjedem Vorfall ausüben. Im Glück iss er uns unentbehrlich, weil wir ohne ihn nicht glücklich seyn können, und weil wir ihn nöthig haben, damit er uns immer an den rechten Gebrauch unsers Glücks erinnere. Im Unglück ist er unser Trost und in Verfolgungen unsre Stütze. Allein aller dieser Vortheile ungeachtet ist nichts seltner in der Welt als die wahre Freundschaft. Woher kommt wohl diese Seltenheit? Warum sind so wenige zu einer dauerhaften Freundschaft fähig? Welche Hindernisse sind es, die Die meisten Menschen abhalttn, edle und grosmüthige Freunde zu werden? . Mm Mtt W 474 Gr'esische wöchentlich gemeinnützige Anzeigen Man darf nicht lange nachdenken, um die Ursachen dieser Seltenheit, und die stärksten Hindernisse zu entdecken, ohne deren Ueberwindung niemand ein wahrer Freund werden kann. Sie liegen in uns selbst, diese Hindernisse. Es sind vornehmlich unsre Leidenschaften, denen wir zu viel Gewalt über unser Herz einraumen. Diese versperren uns den Weg zum Tempel der Freundschaft. Diese halten uns entweder ganz von den Pflichten ab, die wir unfern Freunden schuldig sind, oder sie machen sie uns doch wenigstens sehr schwer. Die Pflichten der Freundschaft erfordern, daß man seines Freundes Ehre zu seiner eignen macht, daß man sich freuet, wenn derselbe von einer Ehrenstufe zur andern empor steigt und von jedermann hochgeschätzt wird, daß man eben so sehr sein Freund im Unglücke als im Glücke bleibt, daß man demüthig, bescheiden, keutseelig und nicht aufgeblasen von seinen Vollkommenheiten ist, daß man sich willig von seinem Freunde bessern laßt, und daß man ihm nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Pflicht Gefälligkeiten erzeigt. Ist aber wohl r zum Exenrpel, ein Hochmütiger, ein Stolzer oder Ehrgeiziger im Stande, diese Pflichten zu erfüllen? Man würde zu viel von ihnen fordern, wenn man ihnen zumuthen wollte, daß sie alsdann noch mit ihrem Freunde umgehen sollten, wenn sich seine Glücksumstände verändern untP wenn er von andern ungerechter Weise entweder verachtet oder verfolget wird. Sie sind nur unsre Freunde, so lang es uns wohl geht Im Unglück verbergen sie sich, weis sie sich unsrer schämen, und weil es ihrer Ehre zuwider seyn würde, ihre Freundschaft gegen einen Mengen fortzuse- zen , der sich nicht so prächtig, als sie, kleiden kann. Allzu sehr von ihren Vorzügen eingenommen, bilden sie sich ein, von allen Fehlern frey zu seyn, und wenn man die wichtigste Pflicht der Freundschaft erfüllen und ihnen ihre Fehler zeigen will, damit sie sie in zukunft vermeiden sollen, so setzt man sich der. Gefahr aus, von ihnen für einfältig, für ungerecht, für raoelfüchtig gehalten zg werden. Ist ihr Freund so glücklich, daß er zu einer Ehrenstelle erhoben wird, so beneiden sie ihn, wird er von jemand grös- rer Hochachtung als sie, würdig gehalten; so werden sie eifersüchtig und misvergnügt über ihren Freund und über alle, die sie nicht liebenswürdiger und vollkommener, als denselben ansehen wollen. Zur Verzeihung sind sie gar nicht aufgelegt, man darf ihnen nur die geringste Beleidigung zu- sügenso sind sie schon unsre Todfeinde. Die Gefälligkeiten, die sie ihrem Freund erweisen',' sind gezwungen, geschehen aus der Absicht, um sich AM ihn verdient zu machen, ohne zu bedenken, daß sie nichts als ihre nrj-i < : Pflicht rrrrö NachnchtM. Mi'cht HkMWG. llhD wenn ihnen ihr Freund nicht für jede G falilgt keit tausend Schmeickeleyen sagt, so ist er in ihren "Augen der undankdaiste Mensch. Wer nnD also noch glauben, daß ein Hochmuthrger, em Stolzer oder Ehrgeiziger ein wahrer Freund seyn könne ? Ein wahrer Freund soll ein ehrlicher Mann und eben so standhaft bey seinen Versprechungen, als unveränderlich in seiner Freund'cha»t seyn. Alle Geheimnisse, die ihm sein Freund entdeckt, sollen in seinem Herzen eben so sicher aufgehoben seyn, als in dem Herzen fernes Freundes selbst. Er soll seinen Freund von allen unerlaubten Ergötzlichkeiten abziehen, und ihm nur ein Vergnügen an unschuldigen Freuden beyzubringen suchen. Mein alles dieses erwartet man umsonst von einem Wollüstigen. Dieser sucht sein Glück in Ausschweifungen, in vergifteten Freuden, die seeligen Freuden der Freundschaft sind ihm zu trocken. Er wird che alle feint Freunde verlassen als einem von seinen geliebten Lastern entsagen. Er flieht die stille Einsamkeit, worin die Freundschaft ihre herrlichste Wohnungen hat, liebt dagegen das lärmende Geräusch der Welt, und sucht unS von einer Thorheit zur andern mit sich fortzureisen. Zur Verschwiegenheit ist er eben so wenig geneigt, als zur Beständigkeit. Und wer kann sich auf die Zusagen eines flüchtigen Wollüstlings verlassen? Was er in dieser Stunde verspricht, hat er in der andern schon wieder vergessen. Alles dieses macht den Wollüstigen zu einer vertrauten und aufrichtigen Freundschaft ungeschickt. Unter allen Leidenschaften aber ist keine der wahren Freundschaft mehr zu wider, als die Leidenschaft des Geizes und des Eigennutzes. Wie lelcht können wir in Umstände kommen, worin wir der Hülfe und der Unterstützung unsrer Freunde nöthig haben. Und bei) wem sollen wir in der Noch Zuflucht suchen, wenn wir sie nicht bei) unfern Freunden suchen dürfen? Sind diese aber geizig; so werden sie uns verlassen, so bald wir nut einige kleine Gefälligkeiten von ihnen verlangen,, so bald wir sie mir um einige Goldstücke ersuchen, die wir zur Verbesserung unsers Zustandes nöthig haben. Sie werden den geringsten Aufwand scheuen, wodurch sie ih- Xtn Freunden einiges Vergnügen machen könnten. Sie werden sie lieber weit von sich entfernt, als in der Nähe sehen, .damit sie ihnen keine Unkosten verursachen. Sind, sie eigennützig; so. werden sie nicht ihren Freund, sondern sein Vermögen lieben, und mithin nicht vollkommner, sondern unvottkommner machen» Sie werden ihm jeden" Dienst abschlagerr, der M m r wider »76 Gkesische wkchMtli'ch- gtrntirtttSgige A„zetzm widerihre Vort-eile laust. So lange sie dieses thun, verdienen fie den Nahmen wahrer Freunde nicht. ® Aus diesen kurzen Betrachtungen sieht man, wie sehr die Gesinnungen eines weiten Freundes von der Denkungsart eines Geizigen und E - gennutzlgen, eines Wollüstigen, eines Hochmüthigen und Ehrgeizigen unterschieden, und wie unfähig diese zur wahren Freundschaft sind, so lange sie sich von ihren unvernünftigen Leidenschaften regieren lassen. Wenn man nun bedenkt, wre gros die Anzahl der Geizigen, der Wollüstigen, der Hochmuthrgen unter den Menschen ist; und wenn man zu diesem noch die grose Menge von Eigensinnigen, von Heuchlern, von Menschenfeinden, von Mmrischen, von Zanksüchtigen und Rachgierigen, von Ungestümmen und Unhöflichen rechnet, die ebenfals zu einer wahren und zärtlichen Freund- fcha.k untüchtig sind; so bleibt gewis eine sehr geringe Anzahl von Menschen ubrrq, die den Namen rechtschfner Freunde verdienen. Man sicht ferner hieraus, dasi es eben so gar leicht nicht ist, ein wahrer Freund zu werden, und daß mehr dazu erfordert wird, als man mei- fteiitbei $ glaubt. Es ist zur wahren Freundschaft nicht genug, daß marr einen blos kennt., daß man oft mit ihm umgeht und ihm bisweilen einige geringe Dienste erweißt. Es werden edle Entschliesungen, es werden gross Ueberwmdungen dazu erfordert. Man muß allen Stolz, allen Hochmuth und Ehrgeiz ablegen, man muß allen wollüstigen Gesinnungen, allen niederträchtigen Ausschweifungen entsagen - man darf weder eigennükiq, noch geizig seyn, man darf nicht eingensinnig, nicht mürrisch, nicht zanksüchtig und rachgierig, nicht ungestümm oder unhöflich, kein Heuchler und kein Mmjchenfeind fepn. Alle diese Unarten muß man vorher überwunden, man muß sich die entgegengesetzte Tugenden erworben haben, ehe man einen gerechten Anspruch auf den Namen eines wahren Freundes will machen können. Wie viele und ost wiederhohltt Siege kostet aber dises die Menschen nicht? Und wie schwer sind diese Siege nicht zu erfechten? Wem ist die Macht der Leidenschaften unbekannt'? Wer weis nicht wie viele Mühe es kostet, seinen geliebten Neigungen und tief eingewurzelten Gewohnheiten zu wider zu bandeln? Und wie gros ist der Schaden nicht, den uns diese böse Gewohnheiten und diese mächtige Leidenschaften verursachen können, wenn wir uns ihnen nicht mit aller Gewalt widerfeLen» Denn sie rauben uns das höchste Glück der Erden, die Freundschaft Em sehr wichtiger BewegungsGrund, alle Mittel anzuwenden, wodurch wir diese Feinde unsrer Glückseeligkeit besiegen können. T Die rmd Nachnchtttt. »77 Die bewährtesten Mittel, sich zum Siege über diese Feinde zu stärken, sind die Religion und die schonen Wissenschaften; die schönen Wissenschaften machen uns zärtlich gegen unsre Freunde, sie machen uns angenehm und erträglich im Umgang, sie machen uns lehrreich in unfern Unterredungen, und vermehren das Vergnügen und die Vortheile der Freundschaft selbst. Die Religion thut noch weit mehr. Denn wie sie uns nur allein stark genug machen kann, die ungestümme Macht unsrer Leidenschaften zu überwinden; so kann sie uns auch nur allein wahrhaftig sanftmüthig, demüthig, gedultig und zu treuen Menschenfreunden machen. Muß unser Herz aber nicht mit allen diesen Eigenschaften geschmückt seyn, wenn wir den Namen wahrer Freunde verdienen wollen? Man kan also daraus noch die Folge ziehen, daß man ohne die Liebe zu der Religion und den schöne«; Wissenschaften nie ein wahrer Freund werden, oder wenigstens nicht den höchsten Grad der Freundschaft erreichen könne. Um unser, im zzsten Stück gethanes Versprechen zu erfüllen, wollen wir ietzo die Erdbeschreibung des -OberAmts Giessen, stückweiS, liefern. (Weil irren menschlich ist, wir aber eine pünktliche und völlig zu- verlässige Beschreibung des -Oberamts versprochen haben, so behalten wir uns die Freyheit vor, Zusätze und Verbesserungen diesen Blättern einzuverleiben.) 1. Namen. Dieses OberAmt ist der vornehmste Theil von dem OberFürsten- thum Hessen, Darmstädtischen Antheiö; und weil die Stadt Giessen der Sitz des OberAmts ist: so hat es daher seinen Nahmen bekommen. 2. Grenzen. Es grenzet 1) gegen Morgen an den Buseckerthal/ an die Grafschaft Solms-Lich/ und an die Abtey Arnsburg; r) gegen Mittag, an die Solmsische Grafschaft Hungen, an die Heffen-Casseli- sche PfandStadt Gröningen, und an die Heffen-Darmstädtische Aemter Butzbach und Cleeberg; z) gegen Abend, an das Nassau-Weilburgi- scheAmt Atzbach, und an das Heffen-Darmstädtische Amt Königsberg; 4) gegen Mitternacht, an das Hessen-Caffelische Amt Treis, an das Gericht Fronhausen, und an den Hessen-Darmstädtischen Lon- dorfer Grund. Mm z Z. Ber- s7S Giesifche wöchentlich gemeinnützige Anzeigen z Berge. - Das ganze Oberamt ist durchgehends ein ebenes und überall offene- Land. Gebirge sind gar nicht vorhanden; und von Bergen verdienen pur wenige angemerkt zu werden. Diese sind Oder Lollarer-Lops> 2) der Staufenberg/ r) der Schiffenberg/ und fürnemlich 4) der Dinsberg, den die anliegende Bauern den Döngesberg nennen, und der, nach aller Warscheinlichkeit, der ehemals sehr berühmt-gewesene Taunus--Berg ist. Anhöhen giebt es im ganzen Oberamt genug, welche der Aussicht die Entsernung benehmen. 4. Waldungen. Waldungen sind zwar hin und wieder vorhanden. Und da sie, bis auf einige TannenWäldger, blos aus Buchen- und Eichen-Holz bestehen, so hat man zwar sehr gutes Brenn- und Bau- Holz. Aber es ist, für die Vielheit der Einwohner, zu wenig; daher, aus den benachbarten Caffe- tischen , Darmstädtischen, und NaffauWeilburgischen Aemtern, Jahr aus Jahr ein, vieles Holz eingefahren wird, welches in zukunft desto häufiger wird geschehen müssen, da der letztere Engländisch-Französische Krieg die meisten Waldungen lichte gemacht, und etliche ganz und gar verdorben hat. Jedoch könte einer zukünftigen grösern Holztheurung leicht vorgebogen werden, wenn man sich die Mühe geben wolte, an allen Gräben und sonstigen feuchten Gegenden allerlei) weiches/ und an den Landstrasen und in den sonstigen harten oder drockenen Grundboden'allerley hartes Holz zu pflanzen, und mehrere Striche von lichten Waldungen in die Hege zu legen. Die Fortsetzung folgt nächstens. Academifche Nachricht. Am rrten August bestieg Herr Jacobus Theodorus Francis^ cus Rambach, illuftns Paedagogii Gjifleni Collega, unter dem Vorsitz des hiesigen berühmten Herrn Professoris Andreu Boebmii, daS Catheder, um die Würde eines Magiflri Philofophiae zu erlangen. Die Diflertation, die der Herr Magister zu dem Ende ausgeftrtigt hatte, und deren Inhalt wir noch besonders anzeigen wollen, handelt: de fomno vigilantium. An 2z. Aug. wurde dem Herrn Philipp Melchior Sieber, illuüri» Paedagogii Giffenfis Collegae^ der schon vor längstens pro gräduMagiftri mit Beyfal! disputirt hat, und dem gedachten Herrn Rambach/ die höchste Würde in der Weltweisheit ertheilet. Neue ttttb NachrichtM. Neue Bücher. w h. Cramer (U(r.) akademische Reden über die gemeine bürgerliche Rechts- Lehre/ 4. Ulm 1765. z si. zo kr. Morell (Carl) anmuthige Unterweisung in den Erzehlungen der Schutz- geister, aus dem Englischen übersetzt, mit Kupfern, 8. Leipzig 1765 de Senckenberg (Chriftian) Vifiones diverfae de Colleftionibus le- < »um Germanicarum, gr. 8. Leipzig 1765. 1 fl- 4f kr. Spalting, Gedanken über den Wehrt der Gefühle im Christenthum,gr.8. Richttr'^Friedr?) Anfang von einer neuen Methode unter Hasser zu , ; bauen ohne Fangedamme zu machen, sol. Berlin 1765. mit vielen Kupfern. Avertiflement. ; , 133011 der dritten Silber. Flachs, und Hollmdischer - L-inwandLotterie, sind neue Plans angetoigr, sie besteht aus drey Claffen, di« erste 0# J den i?. ^an. 1766. gezogen werden, und wird bezahlt fo h. zur rr Classi di-den ;ten M-rj 17^. gezogen wird, zahlt man . ff M drttkm C affe so den 21. Avril ausgeket, wird bejnit 1 fl iotr. Summa sm all« drei Claffen 1 ff In der ersten Claffe ist der höchste Preis > r-> Pf. Flachs, sind die 2 ersten Looß so darin»« heraus kommen, gewinnen »«des ein Stuck siin holländisch Tuch a 6° Ehlen, und die 2 letzten Loose dieser Claffe^eben so viel, sodann 4 Loose jedes ein Kalb Dutzend silberne Löffel und 1 Dorl-g- J6ffe Die "tt Claffe 2°° tt. Flachs, und an Silber und Lemwand hS- here Preche, also auch ist bey der ;ken Claffe per höchste Preis 40° ft» Alachs ui>d 8 Preiße von Silber und Holländischer Leinwand. UeberKaupt H k-i» einziger Fehler. Bey Ausgebern dieses sind Plans und Loose zu haben. iogirt im Posthaus. wall- Ein-und auspaßierend« vom 17teil August bis den 2;reu v \ . August 1765. Yöitlltbor den 17. August, ein Franzos, Herr Douse, Bedienter von der Prinzeff. Soubist, paßrrtvvn Marburg sogleich durch. - - Y»aUtb6r 6cn 18. Herr von Mommelschuh paßirt von Corbach herem, und H-rr Hofrath Mester von Wetzlar, kommt von Marburg, L So (Aresisthe wöchentliche Aemeittnützige Anzeigen waUthsr dm 18. auf dem Caffelischen Postw. Herr OberFörster Kst> stein von Battenberg, und em Student von Marburg, paßirm hierdurch nach Darmstadt. Walkhdr den i-. ein CammerHerr, Herr von Spiegel, kommt aus Westphalen, paßirt durch. Walkhsr den 20. eine Waldeckische HofDame, Frau von Schwengs- feid paßirt durch. Selzerrhsr den 20. die Frau Assessoren von Clausbruch, von Wetzlar, log- im Einhorn, und ein Büchsenspanner von Cassel, Herr Cours, paßirt par Courier durch. plenwegerthor den 20. Herr Capitam Gelbfus vom LandVataillon, (o# girt im Löwen, und ein Vsenburgischer Lieutenant, Herr von Lesch, paßirt durch. Wallrhor den 21. Herr Amtmann Schwenzel v. Lauterbach, paß. durch. p ♦ eod. auf dem Cassel. Postw. ein Braunschweigischer Lreuten. Herr Raabe, ein Jud und 2 Weibspersonen, paß. durch. walkhor den 22. ein Preußischer Capitain, Herr Frischknecht, vom Regiment Gent, Herr Obrist Werner, und der Herr geheimda Rath Heß von Darmstadt, paß durch. Gelzerrhor den 22. Fraulein von Holl, paß. von Frankfurt durch. Mallrhor den 22. ein Heßischtt Lieutenant, Herr Kalckhofen, vom Re- giment Giltz, paß. durch. Herr Graf von Austage, von Venedig, paß. von Marburg durch. Ein HofFourier Herr Bernaud v Laubach, nebst 2 Pagen, Herr v. Westphal und Herr von Berchgan logiren im Posthaus. , # eod. auf dem Cassel. Postwag. ein Preußischer Wachtmeister Herr Scherff, nebst r Huffaren und z Kaufleuten, paß. durch. , f. eod. in der Sperr, ein Holländischer Obristl. vom Regim. Löwen, Herr v. Lingelsheim, kömmt v. Utff, log. im Posthaus. Gebühren. Am 17 August, Georg Friederich, Herrn Johann Friederich Schlosser-, Fürstlichen PostSecretarii, Söhnlein. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Kries aer, UniversitatsBuchhändlern hieselbst, an die Herrn Liebhaber gegen , Rkhkr. halbjährige Pränumeration gelreferk. Einzelne Bogen werden für 4 Fr. ausgeges den. Man wirb auch den Herrn Pränumeranten mit denen schon herausgekonmreF vcn Stufen dienen,