unö Wchrtchkey. Secks und Zwanzigstes Stück. Dienstags den 2 f tert Irmü 1765» Mtt Hochfürstl. Hessen - Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. Beschluß der Rede am EinrveihungsFeste der hiesigen teuvschen Gesellschaft. mangelt uns in diesen erleuchteten Tagen nicht an Hülfs Mitteln, die schönen Wissenschaften solcher Gestalt recht gründlich zu stu- vieren, und den Geist der alten und neuern Schriftsteller, die vor uns gedacht haben, kennen zu lernen. Haben wir nicht die unvergleichlichen Schriften einiger tiefsinnigen Genies, die die Theorie von den schönen Wissenschaften in ein System gebracht haben? Haben wir nicht die vortreflichsten kritischen Werke, die sich so wohl um der Gründlichkeit, als um des reinen und unverbesserlichen Geschmacks willen, der in ihnen herschet, noch den spatesten Zeiten.nachdrücklichst empfehlen werden? Ich würde höchst tadelswürdig und eben so unbillig gegen Ihre grose Kenntnis in der gelehrten Geschichte seyn, wenn ich Ihne«/ vornehme Zuhörer/ die Namen dieser berühmten Gelehrten nennen, wenn ich Ihnen alle ihre nützlichen Werke anpreisen wollte. Wer kennt einen Du Bois/ omen Bat- teux/ einen Arme./ einen Marmontel nicht? Und wer'hat die Brie-- fe, die neueste Lieterarur betreffend/ wer die Bibliothek der schö-- nen Wissenschaften nicht gelesen? Alle diese Namen, alle diese Schriften sind zu bekannt, als daß ich sie Ihnen üoch als Quellen des guten C e - Ges toz Gl'esrsche wöch eurlich -- gemeinnützige Anzeige» Geschmacks und der besten Kritick anzurachen nöthig hätte. Lassen Sie uns, meine Brüder, diese Werke mit einem unermüdetem Fleiße und mit Nachdenken lesen Lassen Sie uns diese Schriftsteller zu unfern Lehrern und zu unfern Richtern erwählen, und wir werden sehen, daß ihr Unterricht uns nicht allein eine deutliche Erkenntnis unsrer Sprache und uberhauptder schonen Wissenschaften beybringen und fähiger zu vollkomnem Ausarbeitungen machen wird; sondern daß uns auch selbst diese Ausarbeitungen des Schutzes unsrer Mäcenen immer würdiger machen werden. Wenn unsre Gesellschaft nach den weisesten Absichten unsers Augusts und unsrer Mäcenen eine Schule der Sitten und der Tugend werden soll; so muffen wir besonders vorsichtig in der Wahl unfrei Mitglieder seyn. Mr muffen eben fo wohl auf die Aufführung, als auf die Wis- senschasten, eben so wohl auf das Herz, als auf den Verstand derjenigen sehen, die an unfern Bemühungen Theil nehmen wollen. Wir dürfen Niemand einen Zutritt ertauben, von dem wir wissen, daß er zanksüchtig/ daß er niederträchtig und überhaupt lasterhaft ist. Wir dürfen nur diejenige zu unfern Mitgliedern annehmen, die friedfertig und edel denken, denen Tugend und Religion keine gleichgültige Namen sind, die alle Thorheiten und jugendliche Ausichweifungen verachten, und sich vor- gefetzt haben, nicht allein ihren Verstand, sondern auch mit jedem Tage ihres Lebens ihr Herz vollkommner und ihre Sitten gefälliger zu machen. Wenn wir dieses nicht zu einem heiligen Gesetze unsrer Gesellschaft machen; so werden wir die Absichten unsrer Gönner eben so wenig,' als die Endzwecke unsrer Gesellschaft erreichen. Lassen Sie es seyn, daß unsre Gesellschaft durch diese sehr nöthige Vorsichtigkeit nicht fo zahlreich wird, als sie vielleicht ohne dieselbe werden könnte; wird sie wohl dadurch etwas verlieren? Ist es grösere Ehre für sie, wenn sie aus vielen Mitgliedern besteht, die aber meistentheils Hochmüthig, Embildisch, Gehässig, Neidisch, Menschenfeindlich und Verläumderisch sind, als wenn'sie nur aus sehr wenigen, aber edlen und rechtschafnen Jünglingen, nur aus einigen treuen und aufrichtigen Freunden besteht, die ihre Kenntnisse in den Werken des Witzes zu erweitern, ihre Wissenschaften mit gemeinschaftlichen Kräften zu erhöhen und sich dadurch zum Dienste ihres Vaterlandes geschickter zu machen suchen? So gewis es ist, daß Em redlicher Freund ungleich mehr werth ist, als taufend treulose Veräther: so gewis ist es auch, daß Ein Gesitteter, Ein Lehrbegieriger, Em Edelgesinnter unserer Gesellschaft mehr Ehre bringt, als tausend Lasterhafte. Wirr- und Nachrichten. rvf Würde ich aber nicht den unverzeihlichsten Fehler begehen, wenn ich unsre Gesellschaft an diesem Einweihungs-Feste, an diesem Huldigung^» Tage nicht an das allersicherste Mittel erinnerte, wodurch sie erst zu ihrem eigentlichen Flor und zu ihrer rechten Gröse gelangen kan? Ja ich würde ' - unverzeihlich fehlen, wenn ich Sie heute nicht, wereheste Mitglieder! zur Liebe gegen eine Religion ermuntern wollte, die uns zu der Erfüllung der erhabensten Tugend nur allein stark genug machen kann. Und was sind die größten Wissenschaften ohne sie? Was ist das seltenste Genie, wenn es nicht von ihr erleuchtet wird. Sie, sie ist die getreuste Führerin auf dem Pfade des Lebens, sie ist die einzige Trösterin im furchtbaren Thale des Todes. -O mit welchen mächtigen Ausdrücken soll ich Ihnen die Ausübung dieser göttlichen Religion anpreisen, dieser Religion, die die Zunge des feurigsten Seraphs nicht würdig genug loben kann? Sie, sie ist es, die uns zu allen Pflichten des Lebens stärkt. r Sie ist es, die uns allein zu den edelsten Menschenfreunden, zu den würdigsten Lehrern des menschlichen Geschlechts, zu den rechtschaffensten Richtern und zu den treuesten Unterthanen macht. Und wenn wir dieses nicht sind, meine Brü-- der/ oder wenn wir uns doch wenigstens nicht bestreben, es zu werden, wodurch können wir uns dann des Schutzes und des Beystandes unsrer Gönner, wodurch können wir uns dann der Huld des gnädigsten Fürsten würdig machen? Sind Sie nicht selbst die eifrigsten Verehrer der Gottheit? Suchen Sie nicht selbst Ihre einzige Glückseligkeit in der Ausübung dieser allerheiligsten Religion? Und wir, wir sollten sie nicht eben- fals zur schönsten Zierde unsers Herzens, zum HauptVorwurf unsrer Bewunderung, zum vornehmsten Jnnhalt unsrer Lobgesänge machen? Wir sollten uns durch sie nicht in der Ausübung der wesentlichen Pflichten grosmüthiger Menschenfreunde und treuer Bürger stark zu machen suchen? Nie, nie müsse unsre Gesellschaft dieses vortreflichste Mittel vergessen, das zwar der steilste, aber auch zugleich der sicherste und untrüglichste Weg zu ihrer wahren Ehre ist. Sie, diese göttliche Religion, müsse unsre Herzen stets zu dem demüthigsten Preise der Gottheit entzünden. Sie müsse uns anfeucrn, die erbarmungsvolle Vorsicht unsers Gottes für das kostbarste Leben unserS Durchlauchtigsten Regenten/ für den Seegen unsers Vaterlandes, für das Wohl unsrer Gönner und für den ßlor dieser Academie anzuflehen. Lassen Sie uns durch die Wahrheiten dieser Religion den schönen Wissenschaften erst ihre rechte Starke ertheilm, so wie wir diese benutzen können, um jene noch mehr zu verherr- Cc 2 lichen. "304 Giesifch« wZchctttü'ch-gemeittnützige Anzeige« -lichen. Wen. S,e uns nie in dem Eifer für dieseiben ermüden. Er wirb uns nicht allem die Gunst unsrer Beschützer erwerben, er wird uns auch den andern beliebt machen. Er wird nicht allein die stärkste Triebe zur . Vollkommenheit m uns erwecken, er wird sie auch unterhalten. Er wird ÜÜ5 b,£.^B'ffenfWten angenehm, er wird sie uns auch zu un- ftrm G ucke unentbehrlich machen. ©r wird uns nicht allein gute Sitten und die Liebe zum Wohlstand einslosen; er wird uns auch geschickter ma« chen , unserm Mbenmenschen und unferm Vaterlande zu dienen. Er tvuc uns nicht allein zur Einigkeit unter uns selbst antreiben, sondern such zur r)ne^ftttlgkelt gegen andre gewöhnen. Er wird uns nicht allein ^ur Menschenliebe und zur Grosmuth gegen andre ermuntern, er wird uns auch zu einer treuen und zärtlichen Freundschaft unter uns selbst anfeuern. ~oi'’ nothig ist es demnach nicht, dielen Elfer zu unterhalten und ihn i'm- !rt uns brennend zu machen. Ohne ihn kann unsre Geselllchast mcht bestehen, ohne ihn kaiin sie nicht in Aufnahme'kommen. ^8:rd wohl der Nutzen von untern Bemühuiigen sehr gros seyn, wenn wrr mcht aufrichtige und redliche Freunde sind, wenn nicht die liebenswür- dlge Emrgkelt m unsrer Gesellschaft herrscht, wenn wir uns nicht mit ge- melNjChastli hen Kräften zu verheffern suchen und seden bescheidenen Tadel des andern nut Sanftmuth aufnehmen? Wem wird es zu einer beson- dern Ehre gereichen, ein Mitglied unsrer Gesellschaft zu seyn, wenn wir mcht eben so sehr durch Sitten als durch Wissenschaften zu gefallen suchen, wenn wir mcht allen Umgang vermeiden, der keinem vernünftigen und edel- denkenden Menschen anständig ist, wenn wir nicht bey der Wahl unsrer Mitglieder mehr auf die Gesinnungen des Herzens, als auf die Fähigkeiten des Verstandes sehen? 1 0 ; y Sch bleibe, Vornehme Zuhörer/ um nicht Ihre Geduld zu ermü- den, bey diesen wenigen Mitteln stehen. Die Zukunft wird es @tc, rheurette Mitglreder dieser Gesellschaft, die Zukunft wird es Sie lehren, daß sie vollkommen hinreichend sind, unsre Absichten zu erreichen mid uns der Ehre immer würdiger zu machen, welche sich heute vom 'Throne eines Fürsten, der ein Kenner der Wissenschaften und ein Liebling der Religion und Tugend ist, übet uns ausbreitet. Wenn ich Sie auch anrtzt durch die Gnade, die unser wohlthätigster Beschirmer ge- §^Ä^Ezufttzen geruhen wird, wenn ich Sie durch den Glanz und das Ansehen, daß wir uns hinführo von der Gewogenheit unsrer Gönner Ianz sicher versprechen können, oder durch die gewisse Erweiterung Ihrer eignen ac; ttftb L"T.td)nd)teit. eianen Kenntnisse und Vollkommenheiten nicht gewonnen, wenn ich S,e durch alle diese grose und mannigfaltig- Vortheile nicht bewegt hatte, die anqezeigten Mittel getreulich zu gebrauchen; so wurde ich doch des Sieges bey meinem jetzigen Vortrage gewis seyn und nichts weniger furchten, als meine Absicht dabey verfehlt zu haben. Ihr cdelmuthiges, Ihr dankerfülltes Herz ist mir der sicherste Bürge meiner Hofnung, mit der ich mir zum voraus schmeichle, daß Ihnen in der Folge, bet> bet OBet» befferunq Ihres Geschmacks in den schönen Wissenschaften, nichts so hei- lig, als die Erweiterung der Religion, die Verschönerung Ihrer Sitten und die Verbesserung Ihres Herzens fei,'n werde. L) gluck iche Hofnung, mit der ich um so freudiger meine Rede endige, als ich sie bereits im Geiste, so gut, als erfüllt sehe. Besondere Stiftung. . , u „ Wir theilen heute unfern Lesern eine Stelle aus dem siebenden Ban- de des Bremischen Magazins mit, die sie, wie wirhoffen sosehr vergnügen wird, als sie uns vergnügt hat. fünften Stucke ueses siebenden Bandes wird eine sonderbare alte Gewohnheit zu Dummow , m der Grafschaft EM beschrieben. _ Die Sache bestund eigentlich darum. ß:g tont ehedem ein Closter an diefem -Ort, welches ein vor ne hm es §rnu* gestiftet. Wenn jemand aus England dahm kam, und auf 2. Steinen an der Kirchthüre vor dem Pnor medeiknicte, so fönte er einen Schinken oder Speckseite fordern; er mußte aber vorher auf eine feyerliche Art nachstehenden Eyd abschwüren: „ Ihr sollt nach de» „ Gewohnheit unsrer Bekenntnis schwüren, daß ihr niemals euren Ehe- . ii Hund übertretten, es sei) SDhinn oder Frau, so lang ihr veiheyrathet seyd; weder durch Zank, Streit, und Widerstreben, oder auf eine andere Art, weder im Bette, noch bey Tische; daß lyr euch weder Mit „ Worten noch mit der That einander beleidiget; oder daß, seitdem der ' Priester über euch das Amen ausgesprochen, ihr beyde gewünscht habt, niemals verheyrathet zu seyn; oder daß ihr in zwölf Monathen und eu \ nein Tage auf keine Weise in Gedanken darüber Reue empfunden ; ' sondern daß ihr einander treu geblieben und euch lieb und werth gehalten, als da ihr euch einander auf dem heiligen Chor die Hande gege- . ben. Wenn ihr auf dreie Bedingungen ohne alle Furcht^ nach eurem eignen Belieben, stey schwören wollt, so sollt ihr einen Schinken em« „ »fangen/ und denselben mit Liebe und guter EdcmbmS entnehmen. ,, T VC J riUlV* Giesisch-wöchentlich gememnötzige Anzeigen Dieser Eyd ward mit vielen Umstanden und feyerlichen Sinaen über di« Person, vollbracht. Darauf setzte man ihn auf die Schultern andrer Swr/ÄÄ,lrr e er um den Kirchhof der Priorey, und nachher durch die Stadt begleitet, und in Geiellievait aller sTMnrhi* r-uk-, mit frolockendem Geschieh, und mst dem Sdstnkm voran Ä getragen. ;n dem Register des Closterö hat man doch forey fXlänncr/ aber keine Frau ausgezeichnet gefunden, die den Schinken erhalkem Eint neue Entdeckung zum Nutzen der Lohgerberey (the London Chro- mde UmverfalLvenmg polt) vom zi. dis Den 2f. Fehr. 176s. Es hateinarmer Lohgerber zu Battle in Sussex eine neue der fefiner. betey sehr nützliche Entdeckung gemacht, wofür ihm die L"^5.MÄchaste.i ein Geschenk ion rc=. Pf SterMmsNannt ^)stfe Entdeckung bestehet darinne, daß der SögenStaub vonEidis Holz völlig so gut zu Gerbung und Bereitung des Kd std rs cu aekr u. ZL.K rWe bld. baber °-»i" g-brauchte EiciMrinde oder S Entdeckung Nicht mir der Lohgerberey insonderheit lebr nüaiirh ift; jmfcera zugleich auch dazu dienen wird, eine g offe M nge von E bbau- men für dem sonstigen Ruin zu bewahren, welche man sonst ost M a be. schaeigte ooei gar niederhieb, blos um die Borken von fofdien m n^nm u"?111 b" Lohgerberey zu gebrauchen. Man besch/sttzet ss» bere ts ^"lchiedene Mühlen zu erbauen, um zu obigen Zwecke, die EichenSrabue ' Eichenholz darauf mahlen zu können und in Faub'zu verkaufen. lob. Adlzreuter & Brunnen annales Bocae Genris, Frf 17 rO in PergamentBand. ' n* 17101 m GrWc fi1; 7n2al hefaurus an^,,itamm & hifloriarum Italiae, - Tomi 1704. ,n 3 Pergam. Banden. 5 ™ “ernÄt USge(& Guöavi Adol^hi R-S«ec.Frf.7of w2XnK(e:br'fi0;,) Speirische Chronick, Frf. i7n n agen (Io. Aug.) de rebus pubJicis Hanfcaticis, Frf, 162.9 Hun- rmö LTsachrrchtM. *07 Hundii (WiguL) Bayrischer Stammbaum, Jngolst. is-8 Bonfini Hiftoria Pannoniae c. app.Sambuci Col. 1690. 2,) AretiniHi» ftoria Florentina, Arg. 1610 Londorpii (Cafp.) ada publica ij. vol. mit dem Register in gut Pergament. Die übrigen Theile find sattsam einzeln zu bekommen. Speneri ( Phil. lac.) Opus Heraldicum pars generalis & fpecialis, c. fig. Frf. 1690 v Freheri (Marq.)Theatrum Virorum eruditione clarorum, c. fig. Nor. 6§ g Spangenberg (Cyr.) Sächsische Chronick, Frf. if8f Man kan in der Kriegerischen Buchhandlung allhier von allen Bescheid erhalten. A v e r t i fle m e n t. Von der rten Chur -Cüllnischen gnädigst privilegirten Lotterie, davon den 16. Septembr. 1765. die erste Claffe gezogen wird, sind Billets angelangt, man zahlt für dasLooß 18 fi. durch alle Claffen, und spielen durch alle Claffen mit. Es find sehr ansehnliche Preiße zu gewinnen, als 2.4000. 6000. zooo. iäoo. u. s. f. Bey Ausgebern dieses find Plans und Loose zu haben. ... Zu der in -Offenbach errichteten Geld - und Bücher-Lotterie, find Plans und Loose angckommen. Diese Lotterie bestehet aus fooo. Loosen und fooo. Treffern, halt eine Claffe, daß also kein einziger Fehler darinnen, wer also nichts gewinnet, bekommt vor sein Geld ein schön geistreich Buch in 8v. von so. Bogen. Das Looß kostet 1 fl. und wird den 4ten Novembr. auf einmal ausgezogen. Plans und Loose sind bey dem Fürstl. CanzleyBuchdrucker Joh. Christoph Schröder allhier, zu haben. Da nunmehro mit dem Junius das halbe Jahr verfliesset, als werden die refpedive Herren Liebhaber unserer Blatter geziemend ersucht, ihre Praenumeration auf künftiges halbe Jahr mit I Rthlr. gütigst einzusenden. Em- und auspaßrerende x>om i6(m Junii bis den i4tert Jun» 176s. Geherchor den 16 Jun. der Herr von Baldin von Constanz, paßirt herein, logirt im Posthaus. - - Eod, Herr Baron von Baas, paßirt von Trier hierdurch. Wan- ros? Giesistye wöchentlich» gemeinnützige Anzeigen walltbsr den i8 Inn. ein Holländischer Dbrist Herr von Graß, paß. herein, logitt im Posthaus. Selzerrhor den ig. ein DünischerlRakhtHerr von Hespeng, paßütvou Hanau hierdurch. Wallrh-rden r-. ein Dänischer Lieutenant Herr von Mink, paß. von Marburg hierdurch. Selzerchor den 19. Herr Amtschultheis Hoffmann von Homburg an der Ohm, paßirt durch. XXtoUtbor eod. auf dem Cassel. Postwagen ein PreußischerLieuten. Herr v. Wartend.rg, vom Wrrkenbergis. Dragoner Regirn. und Hr. Lieut." ' Kugler vom Graf Lottumschen JnftnterieRegiment, paß durch. • wattrhor den w. ein Preußischer -Obrist von der Garde, Hr. Billerbeck kommt von Potzdam, logirt im Posthaus. p7euwegerthor den ro. ein Baron aus England, Herr von Löw, log. im Posthaus. Verehlichre. Am 13. Jun. Herr Christian Moritz Diehl, Fürstlicher Regierungs- und ConsistorialRegistrator allhier, und Jungfer Anna Dorothea Ber- chelmannin, weiland Herrn DberHofprediger und Superintendenten Berchelmannö zu Darmstadt, hinterlassene eheliche Jungfer Tochter. Verstorben. Am 11 Jun. Juliana Skosin, Henri. Mclch.Stosen, Bürgers anhier, Tocht Am rz.Jun. Johannetta Susanna, Herrn Philipp Moritz Schiefers,^ wesenen StadlCapitams allhier, hinterlassene Wittib, gcb.Löbern. Im nächst vorhergehenden Blatt sind ans Versehen verschiedene Druckfehler eingeschlichen , bic unsre Leser verbessern wollen. Sette 193« Zer le 3. statt ! sitze ? Seite 193 Zeile 10. statt . setze , Seite 194 Zeile 17. statt des ersteren Sie, setze sie, ( denn dieses geht auf die Gesellschaft) Seite 196. Zeile 28* statt Gefallen, setze gefallen Seite 198. Zeile 1. statt narren setze naiven. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie- UniversitätsBuchhändlern hieselbst, an die Herrn Liebhaber gogen r Nthlr, halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 Fr. ausgegeben- Man wird auch den Herrn Pranumeramen mit denen schon herauöackomme- nen Stucken drenen,