Meßsche wöchentlich- WUWW Metzen mö Nachrichten. Zwey und Fünfzigstes Stuck. Dienstags den 24km Deeembr. 176;. Mit Hochfürstl. H-lsen-Darmstädtifcher gnädigsten Erlaubnis. «^Frr wollen heute unsre Leser, obgleich auf eine etwas entfernte Wei« se - auf den höchsten und würdigsten Gegenstand unsrer Bekrach« , . tung, auf die Menschwerdung des Heylandes derWelk, führen Nichts in der ganzen Schöpfung verdient unsre Aufmerksamkeit, so febt*. als sie. Es ist doch alles Uebereinliimmung, es ist alles lauter Gnade und Erbarmung, alles lauter unermeslicher Verstand, lauter unendliche Weisheit in diesem göttlichen Werke. So gar diejenige Umstände bey demsel. b(n, welche den meisten Menschen unmerklich und keiner Betrachtung würdig scheinen, sind unumstösliche Beweise von allen diesen erhabensten Eigen- schasten. Wenn man nur zum Beyspil betrachtet, mit welcher Weisheit unser GOtt die Zeit erwählt hat, in welcher er seinen Sohn zum Heil der sündigen Menschen hat gebohren werden lassen ; so setzt uns dieses schon in Verwunderung und Erstaunen. Wir Endlich-, sagt ein bekannter Schriftsteller, dessen Gedanken über die Ursachen, warum GOtt eben diese Seit M Menschwerdung seines Sohnes erwählt hak, wir heute unser» Lesern als eine Vorbereitung zu dem bevorstehenden Feste mitheilen wollen, wer- den niemals alle Ursachen des Unendlichen ergründen; wir werden aber im- ™V°s°r IImL LigL El° @t'bu?t^rte ÄiU tos",Kn' di« Weissagungen von diesem lowuit. tru JEju zu erfüllen; denn da die Niederkunft der Maria so Na-iwtb'b7nack diesen Kayser,ichen Befehl nicht eine Re.se von NaMeto bis nach Bethlehem angetrekten haben. Alles, was zudem Stamme^uda gehörte, war in Bethlehem versammelt. Die Hirten drei» teten die Nachricht, dre sie von Engeln empfangen hatten, in der Stadt aus. Em ganzer Stamm bekam so gleich Gelegenheit, die Nachricht cs5 ^r?c!ft’ncn Nessas zu erhalten und zu prüfen. Ganz teti b^^"ng ^nen angewiesenen Stad- v degnften- und da sie wieder aus emander giengen, und einander viel- /i- • faltig rmd Nachnchten. r gehöriges Licht zu fetzen. Entdeckte hiernächst die vcrfchiedeneBedürfnisse, die sichbey einem theol. Lehrerin Unternehmung feinergrofen und wichtigen Berufsarbeiten ausern, und zeigte sofort, daß er in Ansehung aller dieser Be- dürfüisse, bey niemand einen mächtigem Beystand und eine sichrere Hulse, als eben bey dem finden könne, der da heißt Rath, Krafft, Held, ewig Vater, Frie- deFürst. Es folgten hierauf die feyerlichste Gelübde, die der Redner, wegen der künftighin, in seinem neuerhaktene» Amte, zu erweisenden Treue, zum Himmel trug, und zuletzt wurde die ganze Rede mit den feuerigsten Wünschen für die immer steigende Wohlfarth unsers Durchlauchtigsten SouverainS, des Durchlauchtigsten Herrn ErbPrrnzens und Prinzen Georg Willhelms, des ganzen Hochfürstl. Hessischen Hauses, dec fämmtlicheu hohen Herrn Minister unsers gnädigsten Fürsten, insonderheit aber des grosen Macens und Curgtors dec Akademie, Freyherrn von Riedefel Excellenz, so auch der hiesigen Academie selber, und aller ihrer Väter, und Bürger, nebst einer liebreichen und heilsamen Vermahnung an die letztem, besonders diejenigen, die sich der Gottesgekahrtheit gewidmet, beschlossen. Anzeige. Der gütige Beyfalk, womit unsere Gieffrsche gemeinnützige Anzeigen bisher sind beehret worden, und das besondere Verlangen tim* ger Gönner und Freunde, Haden uns zur Fortsetzung auf künftiges »766stes Jahr aufgemuntert; Wir ersuchen demnach alle Herren Liebhaber die unsere Blatter fernerhin zu leftn willens sind, die Pränumeration 4x6 Giesische wScheMch-semeWStzige Anzeigen ration für das halbe Jahr mit x ft zv kr. noch vor Ende dieses Jahres gütigst einzusenden, damit man sich darnach desto besser in Abdruk- kung der Exemplaren richten könne. Werden Sie unsere Bemühungen auch in Zukunft ihrer Beyträge nicht unwürdig halten, so versichern wir Sie von unserer Dankbarkeit. Allein das müssen wir zum voraus erinnern, daß wir künftiges Jahr keine solche unnütze Kleinigkeiten mehr wie man uns manchmal in diesem Jahr zugeschickt hat, in unsere Blatter werden einrückev lassen. Unser Augenmerk wird nur allein in Zukunft auf die Ausübung der Religion, vergüten Sitten und der Haushaltungs- Kunst > nebst andern hiesigen Neuigkeiten, gerichtet seyn. Wir hoffen nicht ohne Grund, daß wir uns durch dieses Vornehmen noch einen grö- sern Beyfall erwerben werden, weil wir uns.dabey ganz besonders werden angelegen seyn lassen, Nutzen und Vergnügen zu stiften. Wem einige Blätter von vorigen Jahren fehlen, darf sich nur bey Verlegern dieses melden. Cybern die auf bett yken nächstkünftigen Jenner festgestellte zte Ziehung der sten CburCöllnischen Lotterie herannahet, vermeynet die Administration den Emle- aern von der vorherigen Classe etwas angenehmes zu erweisen, wenn sie selbe erm- nert in Zeiten zu dieser zten Classe die Einlage zu verfügen, als wodurch man aller- nra an der 4ten Ziehung ohne Einsatz Theil haben kan, rn welcher so vielen beträchtliche Glücker zufallen werden. ELtt - und avspaßrerende vom i iun Dec^ bis den roten > De^embr. x 7 6 5. wallthor den 16 Dec. Herr Obrisi von Rabenau, von der Darmstädtischen Garde, passirt herein, logirt im Einhorn. rpalltbor den 18. der Herr Graf von der Lippe passrrt von Cassel sogleich durch. Ein Hessischer Lieutenant, Herr Schneider, vom Regiment Knoblauch, log. bey Herrn Secretär Elbert. wallchor den 20. Herr Lieutenant von Cruse, von den Darmstadtischen Dragonern/ logirt im'Einhorn. Gcdohren und gerauft. Am 18 Decembr. Catharina Dorothea Johannetta, Gottfried Christoph Vslsings, Bürgers und Schuhmachers, Töchterlein. Amy. Decembr. Johann Jacob Gernand, Philipp Henrich Stephans, Bürger- und Hutmachers, Söhnlein. Emu Dec. Maria Catharina, Henrich Reinhards, Tochterlein. verstorbene. Am ix Dec. Johann Conrad Becker, Bürger wrt> Eisenhändler allhier.