» Wteffsche wöchentlich- MWWe Knzctzen Mb Kachrichien. Fünf und Zwanzigstes Stück. Dienstags dm r8em 3»ttn 1765. Mit Hochfürst!. Hessen - Darmstadtischer gnädigsten Erlaubnis. Rede am EirrwcihmMofeste der hiesigen teueschcn Gesellschaft «ehalten von Justus Balchafar N Lüller aus Gießen». Senior der Gesellschaft. Somit soll ich aniezt diese vornehme Versammlung unterhalten, die diesen für unsre Gesellschaft so festlichen Tag durch ihre Gegenwart noch festlicher macht! Womit sott ich Ihnen heute für die gütigen Empfehlungen danken, wodurch Sie, Rector Academiae rNagnifice, verehrungswürdigste Lehrer und Vater dieser hohen Schule, unfern , gnädigsten Fürsten bewogen haben, daß Sie unsre Gesellschaft zu der Ehre einer öffentlichen acadernijchen Geftll- schäft zu erheben, huldreichst geruhet haben? Und mit welchen Empfindungen meines Herzens soll ich sie selber, diese ausnehmende Gnade unserS Durchlauchtigsten Regenten ausdrücken, eines Regenten, verschon über ein halbes Jahrhundert das Glück und der Ruhm seiner Unterthanen und das schönste Veyspiel eines wohlthätigen Regenten gewesen ist? Wenn ich durch das Talent, das ich von der Natur empfangen habe, geschickt wäre, einen so ungemeinen Gegenstand in dem erhabensten Schwung des Redners zu preisen, oder wenn ich alle die feurigen Ausdrücke in meiner Gewalt hätte, die sonsten dem Redner die Empfindungen eines auserst gerührten B b Herzens 394 Giesifthe wöchentlich-- gemeinnützige Anzeigen Herzens gewahren: so würde ich es für meine heiligste Pflicht halMdieFeyer- lichkeiten diesesTages entweder mit dem Ruhm des gütigsten Fürsten oder mit dem tobe Ihrer Gewogenheit, meine Gönner/zu verschönern. Allein das KM Mi^eS Unvermögens und die gewisse Neberzeugm.g, .daß meine stärksten Gedanken noch immer viel zu schwach seyn werden, den Werth Mer Wohlthat zu erheben, den ich starker empfinde, als ich ihn aus zu drucken vermag; dies wird für mich Entschuldigung genug seyn, wenn ich diese meine Pflicht nur zum Theil vollziehe. Ich will diesen feyerlichen, diesen Ehrenvollen Tag vornehmlich dadurch begehen, daß ich Sie, Magm- sicc Domme Rector, verehrungswürdrge Väter dieser Academre von der allervollkommensien Ehrerbietung und von der aufgebrachtesten Dank- geflissenheit versichere, die Ihnen unsre Gesellschaft schuldig ist. Und wie könnte ich Sie wohl auf eine überzeugendere Art davon versichern, als wenn ich heute m fciefem Tempel der Musen die Gesellschaft an die Mittel errnnre/ wodurch sie die Absichten am sichersten erreichen kann, dre ihr Durchlauchtigster Beschützer bey Dero Gnadenbezeugungen gegen Sie, und die Sie bey Ihren allzu günstigen Empfehlungen müssen gehabt habens Ich nehme Sie, hochzu- Verehrende Versammlung/ aniezt im Namen dieser Gesellschaft zu Zeugen des Versprechens, daß der ununterbrochene Gebrauch dieser Mittel hmführo unsre einzige Sorge und unsre liebste Beschäftigung seyn soll. Welch ein Glück wird es für mich seyn, wenn Sie mich bey meinem Vorhaben durch Dero geneigte Aufmerksamkeit unterstützen und der Schwäche meiner Beredsamkeit durch eine nachsichtsvolleVeurtheilung edel- müthigst zu Hülfe kommen werdens Sie aber, meine theuersten Brüder/ Sie werden meine aufrichtige Erinnerungen mit Ihrer gewohnten Freundschaft gegen mich aufnehmen und denselben um so weniger Ihren Veyfall versagen, als Sie sich bis hieher noch immer beeifert haben, des huldreichen Schutzes und der unschätzbaren Gnade des vortreflichsten Fürsten und der Gewogenheit so hoher Gönner würdig zu seyn. Wir würden viel zu stolz auf die Ausarbeitungen ftyn, die wir unö . bisher in unfern Privat-Versammlungen einander vorgelesen haben, wir würden viel zu rühmlich von unfern Fähigkeiten urtheiken, wovon wir doch selber fühlen, wie schwach sie noch sind, wenn wir die Empfelungen unsrer Gönner und die heutige Gnade unsers Fürsten für Verdienst und nicht für < ein noch zur Zeit ganz unverdientes Glück ansehen wollten. Ja, sie sind tin unverdientes Glück, vmm Brüder. Denn waren unsre Arbeiten bisher und Nachrichten. r-r bisher,nicht selbst in unfern Augen noch voll, -on Fehlem und UntzovkM- menheiten? Fangen unsre Fähigkeiten nicht, erst an, sich zu entwickeln, und haben wir uns wohl je noch mit der Einbildung geschmeichelt, daß sie keiner Ausbesserungen mehr fähig waren? Wie gering werden denn unsre Bemühungen erst in den Augen ss groser Kenner des Schönen und des Vollkommnen in den Werken des Geschmacks bis hieher gewesen seyn? Nein , diese Fähigkeiten, diese Ausarbeitungen, diese können uns unmög- lich die Gewogenheit so Einsichtsvoller Beförderer, diese können und die Gnade eines so erhabenen Fürsten nicht erworben haben. Sie müssen würdigere Ursachen, Sie müssen die reinsten und edelsten Absichten gehabt haben, jene Mäcmett, daß Sic uns der unschätzbaren Gnade eines so weistrr Augusts empfolen haben. Haben Sie vielleicht den Eifer angesehen, womit wir uns bisher um unser Wachsthum in den schönen Wissenschaften und ihren Beyfall bemühet haben? Haben Sie vielleicht diesen Eifer durch ihre Gewogenheit unterstützen, durch ihren Beystand noch mehr beleben wollen? Haben Sie vielleicht einige schwache Hofnungen von der Verbesserung unsrer Talente und unsers Geschmacks bey uns aufkeimen sehen und uns nur darum dabey Ihres Beystandes gewürdiget, damit wir nicht bey unfern ersten Versuchen ermüdeten, und gleich anfänglich von dem guten Vorhaben, die Sprache unsers Vaterlandes, samt den schönen Wissenschaften überhaupt gründlich zu erlernen, abgeschreckt würden? Haben Sie vielleicht das erhöhete Ansehen unsrer Gesetze als ein Mittel betrachtet, fähigen und Lehrbegierigen Jünglingen eine de- . sto stärkere Ermunterung und bequemere Gelegenheit zu verschaffen, sich in den Werken der Dichtkunst und Beredsamkeit zu üben? Haben Sie sich vielleicht von dieser Gesellschaft die Vorstellung gemacht, daß mit der Zeit aus ihr eine Schule des guten Geschmacks, der Sitten und der Tugend werden könne? Haben Sie vielleicht geglaubt, daß einst in derselben würdige Lehrer für die Kirche, rechtschafne Richter und treue Bürger für dm Staat könnten erzogen werden ? Haben Sie - Ja, alle diese vortref- lichen, alle diese väterlichen Absichten haben Sie bey Ihren günstigen Empfelungen gehabt. Und wenn Sie sie nicht gehabt hatten, würden Sie nicht aufgehört haben, die gütigen Menschenfreunde, die Beförderer der Wissenschaften, würben Sie nicht ausgehört haben, unsre Vater und unsre Lehrer zu seyn? Und würden Sie wohl einen Fürsten, der.nichts billigt, was nicht zum wahren Wohl seiner. Bürger gereicht, der keinen Empfelungen Gehör giebt, wobey kerne rühmliche/ keine nützsicheAMte^ ? ' . Bl)» sind, Gresisthe rvZchenEch - semeittngtzrge Attzetzm find, würden Gie wohl unfern huldreichsten Fürsten ohne diese grose, ohne diese gemeinnützige Endzwecke, zu denjenigen Entschkiesungen haben bewegen können, die heute der Preis unsrer Gesellschaft und der edle Neid unsrer gelehrten Mitbürger sind? Gewis, meine Brüder! wir würden höchst undankbar gegen diese unsre Gönner seyn, und uns Ihrer Gewogenheit ganz unwürdig machen, wenn wir Ihren Empfelungen andre Absichten andichten wollten. Sie sind eben so verehrungswürdig, diese Absichten, eben so weise und vortreflich, als die Gnade des Fürsten gegen uns gros und unverdient ist. Unsre Pflicht ist es nun, daß wir alle Mittel anwen- Den, wodurch diese Endzwecke auf das sicherste und untrüglichste erhalten und befördert werden können. Das wird der vornehmste Preis seyn, den wir auf die Huld eines Fürsten setzen können, der uns heute wohlthuend seegnet. Das werden die besten und gefälligsten Opfer seyn, die unsre Dankgeflissenheit der groömüthigen Unterstützung unsrer Gönner bringen kann. Wem haben das Glück, die Ehre, den Seegen, womit heute die Gnade eines weisen Fürsten unsre Gesellschaft krönet, wem haben wir diß alles anders, als dem geringen Anfang des Eifers zu verdanken, mit dem wir uns bisher in den schönen Wissenschaften geübt haben? Die Forschung dieses Eifers wird also auser Streit das bewährteste Mittel seyn, unsre Vortheile für die Zukunft immer weiter zu treiben. Und je mehr unsre Fähigkeiten mit jedem Tage wachsen, je mehr sich unsre Einsichten erweitern, je mehr wir uns beeifern werden, die Fehler zu vermeiden, die bis hieher unsre Ausarbeitungen unvollkommen gemacht haben: desto mehr werden wir in unfern Bemühungen Gefallen und uns um die grosmüthigste Unterstützung unsrer Beförderer verdient machen. Und wodurch soll ich Sie zu diesem Eifer ermuntern? Es ist nicht nöthig, daß ich Sie lange mit fremden Bewegungsgründen unterhalte. Die schönen Wissenschaften selbst haben so viel reizendes, soviel liebenswürdiges, so viel nützliches an sich, daß derjenige ohnmöglich gegen sie gleichgültig seyn kann, der wünscht, daß sein Verstand mit mannigfaltigen Kenntnissen bereichert, seine Sitten sanfter gemacht und sein Herz allen edlen und grosmüthigen Empfindungen aufgeschlossen werde. Aber nicht ein jeder erndet diese wohlthätigen Früchte auf den an- muthövollen Fluren der schönen Wissenschaften. Man muß sie auf eine ganz besondere Weise erlernen, wenn sie alle diese grosen Vortheile über unsre Seele ergiesen, wenn sie über unfern ganzen Charakter Rechtschaf- * fenheit und Nachrichten. 197 stnheit und Gefälligkeit ausbreiten sollen. Es ist nicht genug, daß man die Schriften der Alten und Neuern nur ließt, um sie gelesen zu haben, um feine Wissenschaften zu erweitern, und mit einer ausgebreiteten Belesenheit prangen zu können. Es ist nicht genug, daß man die Schönheiten derselben zu entdecken, daß man ihre Gedanken zu beurtheilen weis. Es ist nicht genug, daß man sein Gedächtnis mit schönen und ausgesuchten Redensarten schmückt, dass man alle Oden des Horaz, daß man den ganzen Homer, daß man einen Cicero, oder einen Seneca, daß man einen Klopstock, einen Cramer, einen Gellert oder einen Rabener mit dem blossen Gedächtnisse studiert. Man kann sich Tag und Nacht mit ihnen beschäftigen; man kann sein Gehirne mit dem anmuthig- sien Bildern, mit den schönsten Gedanken angesüllt haben, man kann die Meisterstücke der.alten und neuern Dichter, Redner und Moralisten auswendig wissen und auch ein Geschick besitzen, sie mit Geschmack zu beurtheilen, man kann seinen Verstand durch Nachdenken, durch Ausspähung der Schönheiten, durch Untersuchung des Wahren und deS Falschen, des Edlen und des Unedlen, des Niedrigen und des Erhabnen geschärft haben, und dem ohnerachtet immer noch ungesittet, mürrisch, zanksüchtig, hochmüthig, niederträchtig, man kann immer noch ein Wollüstling, ein Pedant, ein seichter Kopf bleiben. Wie viele Vey- spiele davon findet man nicht allein in der Litteratur, sondern auch im Umgänge l Wie viele, denen man das fähigste Genie und eine ungemein gross Belesenheit in den Werken der alten und neuern Autoren zugestehen muß, haben nicht durch die ärgerlichsten Schriften eine unedle und lasterhafte Denkungsart verrathen? Wie viele, denen man eine weitläuftige Gelehrsamkeit und eine genaue Bekanntschaft mit den alten und neuern Meistern in den schönen Wissenschaften nicht absprechen kann, bleiben nicht unerträglich in Gesellschaften, unhöflich und mürrisch im Umgang, bäurisch und ekelhaft in ihren Gesprächen und boshaft und niederträchtig in ihren Gesinnungen ? Wir müssen die Schriften der unsterblichen Genies des Alterthums und unsrer Zeiten auf eine ganz andre Art benützen, meine Brüder/ wenn sie uns die Vortheile einer wahrhaftig edlen und grosen Denkungsart, die aus unfern Bemühungen sichtbar werden muß, gewähren sollen. Wir müssen sie nicht blos lesen, wir müssen sie studieren und uns ganz nach ihnen zu bilden suchen. Wir müssen nicht blos bey der Schönheit ihrer Schreibart stehen bleiben, wir müssen auch die Schönheit ihrer Gedanken Bb, unter- r-s Giesifch -wöchetttlich gemeümützige Anzeigen untersuchen und empfinden. Wir muffen nicht blos ihre nairen und kern- haften Ausdrücke, wir müssen auch ihre edle und erhabne Gesinnungen bewundern und solche uns eigen zu machen suchen. Wir müssen ihre Lehren nicht blos wissen, sondern auch ausüben. Wir müssen die Beyspiele, die sie uns von VerGrosmuth, von der Menschenliebe, von der Freundschaft, von der Zärtlichkeit, von der Liebe zum Vatcrlande,. von der wahren Ehre, von der Dankbarkeit, von der Gefälligkeit und überhaupt von der Tugend geben, nicht blos tief unserm Gedächtnis einpragen, sondern noch viel tiefer in unser Herz eindrücken, daß es Ley jedem vorkommendem Fall ebenso gros mw edel denkt, eben so menschenfreundlich und helden- müthig handelt. Kurz wir müssen nicht blos unfern Verstand, sondern auch unser Herz du»ch die schönen Wissenschaften zu bessern suchen. Mit Viesern Vorsitz, meine rheuerste (Eotnmih'tortenz mit dieser Fassung unsrer Seele studieren wir erst recht die schönen Wissenschaften. Nur auf diesem Weege ist uns der Zugang zu ihren Heiligthümern eröfnet. Nur von dieser Seite betrachtet, verdient der Fleiß und die Sorgfalt, die wir ihrer Eultur widmen, den Veyfall der Kenner und die Huld unters Durchlauchtigsten Beschützers. Und weichen wir von diesen Vorschriften ab ; so werden die Vortheile, die wir von unfern Bemühungen rrnden, sehr geringe, und der heutige Tag wird des Glanzes kaum werth seyn, der ihn auserdem umgiebt und zur Ehre unsrer Gesellschaft herrlich Es würde ein strafbares Mistrauen seyn, das ich, Dsrnehme Zu-- Hörer, in dero erleuchtete Einsichten setzte, wenn ich Ihnen hier umständlich erwehen wollte, daß eine gründliche Einsicht in die Werke des Witzes und der schönen Wissenschaften nach ihrem ganzen Umfange betrachtet, alle diese rühmliche Eigenschaften uns zu verschaffen vermöge. darf Ihnen nur die unsterblichen Schriften der Lehrer unsrer Academie nennen , die mir eben so vieler Gründlichkeit und Deutlichkeit, als Anmuth und Beredsamkeit geschrieben sind, ich darf Sie nur an die Grosmuth und Menschenliebe, an die Gefälligkeit, Dienstfertigkeit und Rechtschaffenheit derselben erinnern. Ich darf Ihuerr nur die Schriften und dre nachahmenswürdige Beyspiele eines erhabenen und begeisterten Klopstocks, eines empfindungsvollen Cramers, eines sanften und lehrreichen Gellerts vorhalten. Ich darf nur die Lobsprüche in Ihr Gedächtnis zurück rufen, die Cicero dielen Wlffenschafttli, aus eigner Erfahrung von ihrem Werth überzeugt, tmt Recht beylegt. „ Sie nähren die Jugend, sagt er, und vergnü- • «ttd ^lachricheett. ff Vergnüget das Alter; sie verschönern das Glück und mildem das Un- ff glück; sie sind ein angenehmer Zeitvertreib auf unfern Zimmern, ohne „ uns ein Hindernis in unfern Geschäften zu seyn; sie übernachten mit uns, ff reisen mit uns, fliehen mit uns vom Geräusche der Stadt zur Stille ff des Landlebens. „ Auf alle diese reizende Beyspiele, auf alle diese verdienten Lobsprüche darf ich Sie/ meine Brüder, nur verweisen, um Sie zu überzeugen, daß der Eifer für die schönen Wissenschaften nie von rechter Art seyn könne, wenn er uns nicht zugleich auf die gross Empfindungen der Tugend führt und das Herz nur für das einnimmt, was edel und wahrhaftig erhaben ist. Der Beschluß folge nächstens. Für die Rrankheit des Gchwemeviehes. Als sich hiesiger Gegenden wieder einige Seuchen bey dem Schweine Vieh cmsern will, hat ein fieisiger Hauswirth angcmerkt, daß diese Krankheit besonders herrühre von einigen Wurzeln so das Vieh zu fressen bekommt, welche alsdann schädlich sind wenn dem SchweineVieh wegen des dürren Wetters die nasse Wühl entgehet, kommt würklich die Braune dazu, so ist nichs beffers : Als man nimmt PferdeMist, macht solchen warm in einem irdenen Topf worinnen zuvor etwas Baumöl gethan, und schlagt es fleisig warm auf. So bald sich eine solche Krankheit oder Seuche zeiget, ist sehr gut wenn man gleich grauen Schwefel mit warmen Bier zujsaufen giebt und stets Zaunriebe ins Spielfaß thut. Auch nehinet Kreite, so nicht gebraucht, Lorbeer eine Messerspitze in ; Schoppen WeinEßig dieses mit stffer Milch zu saufen gegeben. XV46 verlangt wird. Ein vornehmer General verlangt unter sehr annehmlichen Bedingurr- gen einen Candidaten Theol. oder Iuris zu einem Hofmeister für seine junge Herrn, welcher von guter Aufführung und" in humanioribus wohl erfahren, kan er auch in Französischen Unterricht Meilen, wird es desto angenehmer seyn. Da 200 Giesische wöchentlich - gemeinnützige Anzeigen. Da mmmehro mit den Junii das halbe Jahr verstiesset^ als werden die re(pe&ive Herren Liebhaber unserer Blätter geziemend ersucht/ ihre Praenumeration auf künftiges halbe Jahr mit i Rthlr. gütigst einzusenden. Em- und anspaßierende vom 7ten Junii bi$ den i4tm Junii 17 6 n Selrerchor den 7. Junii/ z Cavalliers/ Herr v. Löffelholtz,v. Pü!nitz,v. Bieberstein/ und Ihrs Durchs, der Fürst v. Waldeck/ paß. Ourd;. waUrhor den 9. Herr Baron v. Borne/ paff, von Cassel durch. , ♦ Eod. die Frau Obrifl Kemmerin paff v. Hachenburg durd). - > Eod. Herr R. Rath Stock v. Braunfelß/ paß. v. Marburg durch. # ♦ Eod. Herr Oberforstmeister Clozkamb v. der Amenburg/ paß. durch, wallrh-r den ro. Hr. Obrist v. Rabenau, v. der Darmstädter Garde, lo- gire im Einhorn. Ncuwegerrhor den u. Herr Amtm. Bodenburg von Friedberg, logirt bey Herrn Professor Alefeld. walkhor den n. Hr. Baron v. Nagel, paßirt v. Hannover durch, wallrhor den iz. Herr Hofrath Gersten von Wetzlar, logirt im Einhorn, Herr Lieuten. Frank vom Nagelischen LandBataillon, nebst dessen Sohne, paff, herein. ♦ - Eod. auf dem Caff. Postw. ein Preußischer Capitain Hr. Marck,und ein Regiments Feldscherer Herr Winter, vom Regiment Zeunert, ein Capitan Herr v.Andrä, ein Würtembergischer Capitain von der Artillerie, Hr. Schönovien, und Hr. Hosrath Haas v. Wetzlar, paß. durch, walkhar den i$. Hr Doct. Kreineisen von Wetzlar nebst seiner Familie, paßiren durch. Wallchor den 14. Ein Kayserlicher Lieuten. vom Regiment Dahlberg, Herr v. Schad, und 4 Kaufleute, paß. durd). Gebohren und getauft. Am z. Junii, Joh. Friederich, Joh. Philipp Rohrbachs, Bürgers und Ausrufers atthier, Söhnlein. Am 4. Jun. Catharina Margaretha Philippina, Johann Balthasar Henkels, Bürgersund Schuhmachers aühier, Töchterlein. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krieger, UmversttatsVuchhändlern hiesclbst, an die Herrn Liebhaber gegen i Rthlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 Fr. ansgege- ben. Man wird auch den Herrn Pranumcranten mit denen schon herausgekomme- neu Stücken dienen.