wöchentlich- gemiNiM Mzeigm unö Mchrtchken. Zwey und Vierzigstes Stück. Dienstags dm iftcn (Dctobr. 1765. Mit Hochfürstl. Hissen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. Sort|ci3U)tg der Lramerische« Betrachtung über die Absichren »'m Threrreiche. r kann die mannigfaltigen angebohrnen Triebe und Fertigkeiten der Thiere zur Bewegung, zur Nahrung ihrer selbst7 zur Sorge für die Nahrung ihrer Brut, zum Schlafe im Winter, zur Sammlung des Vorrakhs auf den Wmker, zur Wanderung, zur Ver- theidigung gegen Verfolgung, zur Erhaltung und Forkpfi'anzuna ihres G-schlechtS genug bewundern; Fertigkeiten, welche sich weder aus dein , Bau ihres KSrpers, ob er gleich darnach eingerichtet ist, noch aus ihren Sinnen und Empfindungen hinlänglich erklären lassen; Fertigkeiten, welche sie nicht aus vergangenen Erfahrungen, noch aus Beysvielen, Nachahmung, Unterricht und Uebung haben? Es müßte einer gar nichts von der Natur der Thiere wissen, oder seine Augen und seinen Verstand ver« laugnen, wenn er in ihren Künsten, die ihnen erblich sind, keinen höhem Verstand, keine Absicht und Weisheit, die alles V»mögen de S und selbst -"--W'ff-nschaft der M-nsch-n unendlich üb-rtM,erk-m.-n mchttehen wollte, daß sie bey ihrem Urheber die vollkommenste Erkenntnis 3n weich Erstaunen versetzet eine» aufmerksame» Zuschauer der Na. St tut I Giesische wöchentlich - gemekttnützige Anzeigen tut blos die Fertigkeit der Thiere zu mannigfaltigen Bewegungen und die - dazu bequeme Einrichtung ihres Körpers? Was gehören nicht dazu für Gliedmaßen; welch eme Biegsamkeit und Gelenkigkeit derselben; wie viele Muskeln und Nerven, zu geschweige«, daß alle Knochen und Knorpel des ganzen Körpers darnach angeordnet seyn müssen! Einige bewegm sich langsam, andre geschwind; andre mit zween Füssen ; andre mit mehr Füssen; einige mit Füssen und Flügeln zugleich, andre ohne Füsse und Flügel. Die Geschwindigkeit oder Langsamkeit der Bewegung richtet sich allezeit nach den verschiedenen Bedürfnissen eines jeden Threres. Diejenigen, welche wohl verwahrt und bewafnet sind, und Muth, Witz und Starke genug empfangen' haben, sich gegen ihre Feinde zu vercheidigen, bewegen sich gemeiniglich langsamer, als die, denen es an diesen Waffen fehlet. Der Mensch und das Vieh, deren Umstande einen weiten Raum erfordern, haben eine geschwindere Bewegung mit den dazu nöthigen Werkzeugen; das Gewürme hingegen, welches seine Speise, sein Nest und seinen Aufenthalt nicht weit zu suchen hat, oder sich auch allenthalben einige Zeit ohne Nahrung erhalten kann, braucht weder Füsse noch Flügel und kann sich mit einer krümmenden Bewegung behelfen,. zu welcher aber eine eben so künstliche Einrichtung seines Körpers gehört, als der Bau der Beine und Flügel bey andern Thieren ist. Wer gab den Schlangen und andern Insekten die Kraft, ihren Körper zusammen zu ziehen und auszudeh- nen, sich in Ringe zusammen zu rollen, und sich dann durch einen innem Stoß oder Schwung von einem Ort zum andern zu bewegen, und dadurch die zu ihrer Erhaltung nöthige Beute zu erhaschen? Wer baute die Fische so, daß sie, vermittelst ihrer Blase, nach Belieben in die Höhe und Tiefe fahren können? Wer lehrt die Schnecken ihren Leib zusammen ziehen, und Wasser in sein Gehüus einzulaffcn, wenn sie auf den Boden niedersinken wollen; wer lehrt sie ihn wieder ausdehnen, und das Wasser herausspritzen, um leichter zu werden und wieder in die Höhe zu kommen * Wer lehrt sie, wenn sie in der Höhe sind., sich umwenden, den Saum ihres Körpers auf dem Wasser ausbreiten, oder eine Haut, gleich einem Seegel aufspannen, auf beyden Seiten Arme, stqtt der Ruder, ausstre- cken, und so, wie in einem Schiffe fortzuseegeln? Ist es nicht die unendliche Weisheit ihres Schöpfers? Was für eine Kunst offenbaret sie nicht indem Baue der fliegenden Thiere, ihres Körpers, und besonders ihrer Flügel! Wie geschickt ist ihr ganzer Leib dazu! Vorwärts ist er schmal und spitzig/ die Luft zu durchschneiden, hinterwärts wird er immer völliger und . ■ • .? '' dicker. imd Ntichrichtett. bitfcf Die Keder» sind in einer wunderbaren -Ordnung ohne alle Verwir- runa üb-mnand-r, dem Körper zugleich zur Bewegung und zur Bedeckung u dienen, alle geschloffen und doch auch fähig, sich auszubr-tt-n, sich m die Höhe zu sträuben, oder den Körper aufzublasen, nachdem esd.e Be- des oäoaels fordert. Die Flügel, als das vornehmste Werkzeug des Fluges, sind an dem bequemsten Orte des Leibes angebracht, um dem ^ik-in einer ° feinen Atatecke als die Luft ist, das richtige Gleichgewicht zu geben' Wie künstlich ist nicht blos jede Feder desselben gebildet! Der Kiel ist stark und unten hohl, damit er bey seiner Starke auch leicht seyn möge. Das breite Gewebe der Feder ist auf der einen Seite breiter, auf der andern schmäler, damit die Federn in den Flügeln desto feflet jufammen fcblieffen, und der Vogel sich schneller fortbewegen könne, ^^elch em Ebenmaß beobachtet man nicht in der Einsetzung derFedern nach demVer« kiknific ihrer verschiedenen Stärke und Länge! Äoie sorgfältig sind die Haupkfedern durch Oberfedern und Nebenfedern bewahrt! Was für eine Menge von Gelenken an dem beinigken Theile der F'ttige, we sich, auf ^eile öfnen, schliefen und bewegen, um sie im Fluge bald 7usmstttcken, bald an sich zu ziehen! Welch -ine Stärke in deEuskeln •w nLnft bnmit ficb die Vögel flüchtiger fortrudern können! Welch eine Kunst ük dem Baukdes Schwanzes, das Wanken des Leibes und der ^lüacl in dem Auffahren und Niederfahren zu verhindern und lhrm Flug, ku tuÄ’ist die Einrichtung ihrer Beine und Fusse,ztt lbren^übrig'en Bewegungen! Bey einigen sind die Fusse breit und mitHau- ten die sich ausdehnen und zusammen ziehen, versehen, damit sie men können; bey andern spitzig und an den Spitzen emgebogen, damit sie desto fester gehen, sich auf den Aesten setzen, ihren Iraub sangen und anhalten mögen, bey einigen, die im Wasser zu baden haben, sehr lang, bey andern kürzer, nachdem es eines jeden Lebensart und Bedürfnis fodert. ^-ber sieht Bärin den weisesten Verstand ihres Schöpfers und Wohlthaters? ; Der Beschluß folgt nächstens. Fortsetzung der Erdbeschreibung des Oberamts Giessen, e) öffentliche Gebäude in der Stadt. Aufer diesen freien Wohnhäusern sind noch nachfolgende öffentliche bebaue in der Stadt; als: i) die Stadt-Barche des H. pancratn, Mten in der Stadt, (sie ist sehr alt, aber auch sehr ungeschickt gebauet;) Tt r ver 35* Mesische wrchemvchsgemekttHStztz« Attzetzen »er daran stehende Thurm, worinnen ein gutes Geläute hänget, und auswel- ^em derStaEus.cuswohnet, ist vor etwa. oo.Jahren neu erbauet wvrdm, er ist regelmasig eingerichtet, und in aller Absicht bequem. 2) Die Burg.Kircke d>e ehemals ein herrschaftliches Ballhaus gewesen, neben dem Amtsgatten ae- ’(ft ? UniMtfiffltfcCollegium, auf dem Brand, welches ein prächki« ges Gebäude ist, worinnen vier geräumliche Hörsäle für die vierKacultäten. «IN fünfter Horsal für Ne.Doflores und Ma^iftros, /zwei) Säle für die Uni« - Bibliotheken, ein Sal für die Versammlungen des akademischen ^^"^/..^"^.^lllstratur-Stube, eine Instrumenten »Kammer, das ÄÄ*' und zwo geräumliche Wohnungen für diejween -x ^>3 das pä-agogmm in der Neuenbäu; -Schule, ohnfern des Schwa,buch,schen Hauses an der 1)Reit-Haus, 7) der Herr,chaffkliche Marstall, 8) die 91 6 "Hauptmacht, alle drei) mitten auf dem Brand; 10) der Kanzlemau^der vor alters ein Herrschaftliches Schloß war, her« na* wurde dieses Schloß die Wohnung des adelichen Anitmanns, und darneben wurde die Kanzl-y und das Coiisistorium drinnen gehalten, wel- ches, b,ö retzo, noch geschiehet, anb-y ist den zweenKanzlep-Dstnemih. re Wohnung darinnen angewiesen worden; ri) das grose und fchr sebens- Dbcn au‘ bem Brand sichet; il) das tm anderes Magazin, am S-lzersthor; z4) der Liebstburm oder Xi« Neuner--Thurm/ der am Kanzleybnu siebet; rr) die Ptt-ab#-✓ rtfXv*-/ Neullän/e^h ^Ebadt von der innern absonderk; rs) die Pfotte'am acrt ein nnh^L m , 5 L pulverhaus/ an tbm diesem Tbor; i ) m anderes Pulverhaus, nber dem Wattthor, oben auf dem Wall; 31) ■ . S. ' Jfj onb Nachrrchte». I V*Ud)ricbt von dem Aühaudisthen Pulver an alle Aerzve. <2ß:>r hätte denken sollen daß in unfern Gegenden, wo ohnehin schon mehr als zu viel Pfuscher vorhanden, die mit allcrley Mitteln wider alle Krankheiten wuchern und viele Kranken in schlimme und gefährliche Um- Üänve versetzen, noch einer aus der ferne sich hier ausposaunen zu lassen die Verwegenheit Haden würde; Es ist diß der D. und Rath Sr. Allerchristlichsten Majestät Johann Aühaud zu Air in Provence: BerettS M ^ahr 1751. hat der berühmte Herr Dr. Gchwencke sich die Muhe genommen diesem verwegenen und Geldsüchtigen Mann den Staar zu stechen, die Blindheit seines Verstandes aufzudecken und durch vernünftige Gründe sein ausgehecktes Hirngespenst zu bestreiten, zugleich auch den Schaden seines PurgierPulvers aus vielen Erfahrungen zu erweisen, und hierzu nahm dieser rechtschaffne Arzt Gelegenheit, als des Rath Aühauds seine Schrift, womit er denen Unwissenden die Augen blenden und sie rum dar «SicM&atto/ ebenfalls auf dem Wall, zwischen dem Wallchor und Neustadter Thor; das Laboratorium, »uf dm'Wall, am <®Wiersthor; q». ?f. ;6i die vier Wacht-Hauser, auf dem Wall, an dm vier Thoren; ;?• ?s. ??. 4°) die vier Wacht-Hauser, inner» halb der Ravelinen > 41) das Lirockhaus, mit dem darzu gehörigen Wacht - Gebäude auftrhalb der Stade. Auserkalb der Stadt, der Lahn hinunter, liegen die Mühlen, und »war- -i die Walk-Mühle, »s die hinderste Mühle, 1) die vorderste Mühle, 4> die Pulver-Mühle, f) die Neu-Mühle, »nd üsdieSchneid» Mükle, oder die kleine Mühle. Zunächst an der vordersten Muhle ist ein Zi gelhütte und -in Brenn-Äsen Jenseits der Lahn, an emem. Labn^Arm, lieget die !oh-Mühle, nebst dem Stampf-und Dürr-Haus, wdmtt die -bengedachke Pulver-Mühle, und vier Bleicher-Hausger. Bor dem Neuenwegerthor ist die Todtenkirche, nebst dein Gottesacker, und nahe darnebm ist das Schics-Haus, nebst dem Sch-es-Platz. g) Garren. ' Die rings um die Stadt liegende Gärten sind, nicht zum Staat und. rur Pracht, sondern zum Nutzen ang-l-g-k. Jedoch sind der Langsdorf- Wiktichische, und der Drechselische Garten allerdings sehenswurdig. Der ^ortboltische Garten, und der Thomische, sind auch vorzüglich schöne. Die Fortsetzung folgt. GLesische wöchettelich- ffeMrttttutzrge Attzergm Kauf seiner schädlichen Pulver bereden wolte, von einem so wie er, Geld-- huttgerigen Burschen aus dem Französischen im I» i7fo. zu Dreßden, ins Teutsche übersetzt wurde, worinnen er mit vielen Histörchen den Nutzen seines Pulvers zu erweisen, und zugleich zu seinem Vortheil alle Grundsätze der Medicin zerstöhren, und eine erzdumme Theorie und Cur aller Krankheiten bekannt zu machen die Verwegenheit hat. Wann er schon in der Vorrede die Medicin eine dunkele und ungewisse Wissenschaft nennet, so haben seiner Meinung nach bisher alle Aerzte geirret, indem sie das wunderbare Werk der Natur aus der bestimmten Ordnung gestöhret, denn nach seinem Begriff irret die Natur niemals, niemals ist das Blut Krankheiten unterworfen, die Vollblütigkeit bestehet nur in der Einbildung, also ist auch das Aderlässen überall untauglich, ja schädlich. Gewiß ein seltsamer Fran- zoß! Alle hitzige Fieber, Seitenstechen, Entzündungen, Schlag rc. haben ihre Ursache nicht im Blut, sondern in den verderbten Säften zu suchen. Gleichwie nun ein verdorbener Wein niemals seine Güte wieder erlangt, wann man auch noch so viel abzapft, also helfen auch alle Verminderungen der Safte und Aderlässen nichts, sondern hier muß eine ganz besondere Ärz- ney gebraucht werden, welche denen Pöbelhastdenkenden Liebhabern um so angenehmer sein muß, weil man keine besondere Diät dabey zu beobachten nüthig hat. Diß kostbare Mittel ist nun das Ailhaudische Laxir - Pulver, es führet ab und stärket, es hemmet den Abfluß des Geblüts und befördert ihn auch rc. Wer aber diesen Machtsprüchen nur ein wenig nach- • ■ denken mag, wird sogleich einsehen, daß der dreuste Pfuscher keiner Wider- legung'wnth seye, und ganz ohne Vernunft redet. Dann wer nur die geringste Kentniß vom menschlichen Cörper hat, der weiß, daß eine jede Krankheit ihre eigene Ursachen hat, daß eine Krankheit von mehr als einer Ursache herkommt, und daß so verschieden die Ursachen sind, so verschieden auch die Heilungsart sein muß. Tummheit und Verwegenheit legt Aühaud noch mehr an Tag, wenn er in Schlagflüssen seinem Pulver 8 bis io Gran Tartarus Emeticus beyzumischen rathet; ein Apothecker und Barbier r Junge würden diß Brechmittel in so starker Dofi zu geben Anstand nehmen, als wodurch es ein wirkliches Gift und bey dem gesundesten Menschen der Schlag zuwege gebracht werden kann. So verwegen aber Aühaud ist, so ein Erzbetrüger und Lügner ist er, wann er sein Laxir- Pulver als das sicherste Mittel in allen Krankheiten ausgiebt, und zugleich keine Diät von dem Kranken verlanget; wem ist nicht bekannt daß sehr viele Krankheiten durchaus keine purgirende Mittel vertragen, sondern die Krank- Nttv Nachrichten. - Krankheit verschlimmern, und nicht selten den Tod verursachen. Das thö- - richte des andern falt eben so bald jedem in die Augen, der nur denken kann, daß der gesundeste Mensch durch Vernachläßigung der Diät krank werden, ein würklich Kranker aber davon viel schlimmer und kranker werden muß. Gewiß ein alt Weib- raisonniret oft besser als der Rath haud in seinen angeführten Cxempeln, wie er sein Laxir-Pulver Iaht und Tag zu brauchen rächet, in welchem Falk mancher Wunsch wohl über hundert Pulver verschlucken muß, , ehe er gefünd zu werden denken darf. Wir können zwar nicht glauben daß bei) uns viele seyn werden, welche zur Unterstützung eines gefährlichen Unterfangens die Hande bieten (ölten, weil wir aber nicht in Preußischen Staaten leben, alwo der Einkauf dieses gefährlichen Pulvers bey hoher Strafe untersagt ist, so werden wir, fals es wieder Vermuthen geschehen solte, solches in diesen Blättern anzuzeigen w'cht unterlassen. . f J" —-------- --------—-.....-.....- — .. .............. .........——— Acadcmische Nachricht. Am 8ten dieses Monats bestieg Hm' Joh. Andreas Schreiber, Phy- sicus zu Mengeringhausen, unter dem Vorsitz des Herrn Prof. D. Georg Ludwig Alefeid, das Catheder, um die DoctorWürde in der Mediem zu erhalten. Er disputirte: de epiiepfia febrium intermirtentium co- mite. In eben dieser Absicht vertheidigte am loten dieses Herr Johann Felix Sebastian Müller aus Itter, unter dem Vorsitz des Herrn Prof. D. Joh. Will). Baumer, seine Difputation: de Glandulis & Vatis Lym- phaticis. Neue Bücher. Oests (Johann Heinrich) Versuch einer kritischen Prosodie oder Anmerkungen und Regeln über das Si)lbenmaaß der Alten, -8. Frankfurt 1765. 40 Fr. Köster (Martin Gottfried) Gedanken von den m'edern und hohen Schulen, 8. Franks. 176s. 20 Fr, Har- zz6 Gr'esische wöchentliche gemeinnützige Anzeigen * Heumann, OelVlatt des Friedens, rter Theil,^8. Frft. 1765. rr kr. Riibel (Frider.) Nouum Syltema medicum & Chirurgicum, Li*p- fiae 8- 17^5- ?o kk. r Gmelin (Phil. Frid.) Otia Botanica. Reddidit Prodromus Florae Leydenfis Adriani van Rogen, 8- Tubingae > 1760. 40 kr. Bericht über die Erfindung einer neuen Dresch-Maschine, mit Kupff. 8. Franks. 1765. 12 h. Ein- und auspaßrerende vom 6een Oct. bis den ioeen Oct. 176s. Gelzerthor den £. Octobr. ein Heßischer Rittmeister von den Gensd'armeS Herr Rauch, paßirt durch. Wauchor den 7. auf dem Cassel. Postwag. 4 Kaufleuthe und ein Hof- Fourier von Laubach, paß. durch. Eodem 4 Studenten von Jena, paßiren durch. wallrhorden 8. ein Kayserlicher CammerHerr, Herr Graf von Kaunitz, paß. von Marburg durch. wallrhor den 9. der Herr Graf von Neuwied paßirt von Marburg hierdurch. wallthor den 10. aufdem Caff. Postwagen ein ChmCöllnischer Capi- tam Herr von Spiegel, vom Regiment Schollheim, und 4 Kauf- lcuthe, paßiren durch. * Verstorbtte. Am 4- Octobr. Frau Sophia Catharina Fingen», weiland Herrn Georg Willhelm Fingers, gewesenen Cancellisten bey hiesiger Hochft'rrstlichek Regierung, hinterlassene Wittib, geb. Wenkin. Am 7. Oct. Susanna Magdalena, Herrn Ludwig Oswalds, Universt» tatsSecrekarii allhier, Töchterlein. Eodem Anton Henning, Anton Müllers Söhnlein. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dein Verleger Johann Philipp Krieger, UniverfitätsBuchhandlern hieselbst, an.die Herrn Liebhaber gegen i Rihlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 kr. auögeges. den. Man wird auch den Herrn Pranumeranten mit denen schon hercmsgekommes «en Stucken dienem