Kiestsche wöchentlich- MMW KlMlgen 11116 Nachrichten. ‘ Drittes Stück. Diettstag- dm istttt Januar. 1765. Hochfurstl. Hessen - Darnrstadtischer gnädigsten Erlaubnis. Von einer vornehmen Hand sind uns mitgetheilet worden: Unmasgebliche Vorschläge, zur Errichtung eines Armen-und Arbeits- Hauses, in der Stadt Giesen. S^s ist bei uns eine alte Klage, daß man alltäglich, sowohl in den Hausern, als auf der Strafe, von so vielen Bettlern belästiget werde. Und wie mancher Diebstahl wird, in der Küche oder im unteren Theil des Hauses, von demjenigen begangen, der kommet, um Allmosen zu bitten. Jener alten Klage tritt, in neueren Zeiten, noch eine andere hinzu. Sonst waren die Bettler noch demüthig, und, manche Haus-oder FeldArbeir zu übernehmen, geneigt und willig Jetzo sind sie grob- Vor ein stück Brod oder vor einen Heller erstatten sie kaum eine kalte Danksagung. Bietet man ihnen eine Arbeit an , so entschuldigen sie sich entweder mit einer läppischen Ursache, oder sie verlassen einen, ohne Antwort zu geben. Dergleichen Klagen führete man jüngsthin in einer sehr ansehnlichen Gesellschaft. Unter den Ursachen der Vielheit der Bettler und des Vettelstol- tzes wurde, unter anderen, angegeben, daß die gestiftete Allmosen in Giesen so stark seien, daß sich Leute, die wohl arbeiten und sich mit ihren Hängen ernähren tonten, die aber lieber faullenzeten, auf die Austheilungen C . per x8 Giesilwe wöchentliche gemelttnützige Attzergen der gestifteten ArmenGelder verliefen. In der That, diese Ursache ist nicht ungegründet. Am NeujahrsTag, da die Allmosen Summenweis von der Kanzel verlesen wurden, die im verflossenen Jahr unter die Armen aus- getheiket worden sind, haben wir bemerket, daß die HauptSumme in 970. fl. bestundte. Wir haben uns hierauf genauer erkundiget , und die zuverlässige Nachricht emgezogen, daß hierunter diejenige Allmosen nicht einbegriffen seien, die an Heimlich-Arme ausgetheilet werden, und daß das Kapital der gestifteten Allmosen in zjooo. st. und das Kapital des Hospitals in 1 ycoo. fl. bestehe. Dieses hat einen Patrioten, der aber mit dem Gieser PoliceiWesen Sanz und gar nichts zu thun hat, auf das Nachdenken gebracht, ob mehr/ ohne dem gemeinen XOeftn eine Last aufzubürden/ zur Erlerch, rerung und zur wahren Wohlfahrt desselben ein Armen-Haus errichtet werden könne ? Er hält es für eine Pflicht, seine Gedanken mitzutheilen. Sie können als der erste rohe Entwurf dienen, und anderen Patrioten Gelegenheit geben, weiter nachzudenken, und Einwürfe, die aber mit Gründen unterstützt sein müssen, und heilsame Zusätze öffentlich mitzu- theilen. Vielleicht ist GOttes Hand mit im Spiel. Vielleicht kommen mehrere, reifere, und gegründetere Vorschläge an den Tag ; Vorschläge, Die, in Giesen, zur Ausführung gebracht werden können, und die vielleicht das Herz der hohen-Obrigkeit einnehmen, selbst Hand anzulegen, und die Errichtung eines Armen-und ArbeiteHaufts wirklich zu befördern. Die HauptFrage zergliedert sich in vier 4heile: 1) Ob ein ArmenHaus in Giesen errichtet werden könne ? 2) Ob solches, ohne dem gemeinen Wesen eine Last aufzubürden, geschehen könne? z) Ob das einmahl errichtete ArmenHaus immerfort erhalten werden könne? und endlich 4) -Ob es, zur Erleichterung und zur Wohlfahrt des gemeinen Wesens, gereichen werde? Die Beantwortung der ersten Frage ist wohl gar keiner Schwürig- keit unterworfen. An BauMaterialien fehlt es nicht. Auch haben wir keinen Mangel an Männern, die im Stande sind, einen wohleingerichte- ten Bau aufzuführen. Platz, wo er aufgeführet werden könnte, ist gnug Vorhanden. Auf dem Gelzervweg sind einige NebenStrasen, z. E. die sogenannte GckinderGasse / die ohnedem der Stadt zur Uuzierde gerei- chm. Man konnte von den dortigen Häusern, die sehr wohlfeil sind, einige erkaufen, vtt-Nachrichten. 19 erkaufen/ sodenn abbrechen, und den Bau an ihren Platz aufführen. Die sogenannte Schlagmühle und der dabei befindliche Raum war auch nicht unschicklich. Selbst das Hospital könnte sehr vergrösert und zum Armen- Haus, das es ohnedem ist/ genommen werden. Die zwote Frage beantworten wir auch mit Ja. Obbemelte beide Kapitalien betragen zusammen 38000. fl. Gölte man von dieser grosen Summe nicht ein ArmenHauß erbauen könne»/ so, daß dennoch ein groseS Kapital übrig bliebe? Gölte es etwa gegen die Stiftungen streiten, Geld, das nach dem Willen der Stifter unter die Armen ausgetheilet werden loll, darzu zu verwenden, daß die Armen eine Wohnung, ein besseres NachtEager, das tägliche Brod, die nöthige Kleidung, und, zur Winterszeit, die behörige Erwärmung, mit einem Wort, daß die Armen alles bekommen, was zur LeibesNahrung und Nothdurft gehöret? Wir meinen, der Zweck der Stiftungen werde, durch ein ArmenHauß, weit besser erfüllet, als durch die Austheilung des Geldes, das oft (wir wissen es sicher) vor Brandewein und Kaffe, ja so gar vor Rosinen und Mandeln und vor Konfekt und vor Honigkuchen, verschwendet wird. Man wird uns den Einwurf machen: das Andenken der Stifter muß erhalten werden. Gut; man erhalte es. Man verlese, wie bisher, die Stiftungen ferner von der Kanzel; nur mit dem Unterschied, daß diese Stiftungen, an das, von GOtt gesegnete, ArmenHaus verwendet worden. Gölte nicht, zum Exempel, das Andenken des seel. D. Klipps eben so gut erhalten werden, wenn an dem ArmenHaus eine, in Stein gehauene, Uiberschrift stünde, daß dieser Gdttgeheiligte Bau von seiner Stiftung errichtet worden feie. Man könnte doch darneben die Stiftung alljährlich von der Kanzel verkündigen, und am LudwigsTag dem seel. D. Kupp zu Ehren , im ArmenHaus eine GedächtnüsAndacht halten. Die Bejahung der dritten Frage kommt uns noch leichter vor. Aber gute Anstalten müssen getroffen werden. Gesetzt, die Errichtung des Ar- meNHauses hätte das ganze Ruppische Kapital hinweggenommen, so bliebe dennoch ein Kapital von 280o0.fi. übrig. Man rechne!;» dessen jährlichen Zinsen , die 1400. fl. betragen, dasjenige, was das Hospital bisher gekostet hat, was die zum Hospital gehörige Fekdgüter ertragen, und was die Verwaltungen der jetzigen Kapitalien alljährlich kosten. Man gebe einem jeglichen, der im ArmenHaus ist, seine tägliche Arbeit, so viel, als man in Ansehung seiner Kräfte oder seines Alters, von ihm fordern kann. Es ist nicht leicht ein Mensch so schwach, weder Kränklichkeit- noch Alters C r ' wegen? so GLesische wöchemlich -- gemeimrützige Anzeigen wesen, daß er nicht täglich einige Geschäfte verrichten könnte. Es giebe Arbeiten/ die auch von den schwächesten Personen/ ja die von Kindern/ ge- than werden können. Das Spinnen/ das MollZupftn rc. erfordert wenige Kräfte. Uiberdas sind viele/ uny man kann fast sagen/ die mehreste Armen sind gesunde starke Leute. Nicht am Vermögen/ sondern am Willen zu arbeiten/fehlet es ihnen. Und eben diß ist bei den meisten die Ursache der Armuth. wer feinen Acker bauet/ wird Brods gnug haben; wer aber Müssiggang nachgehet / wird Armuchs guug haben: spricht Salomo/ in den GprüchwörterN/ 28, i-. Zeisige Hand wird herrschen/ die aber lässig ist/ wird zinsen. Einem lässigen gerärh sein Handel mehr; aber ein fleisiger Mensch wird reich. Cap. 12, 24. 27. Im Psalm 128, 2. heisset es: du wirst dich nähren deiner Hände Arbeit; wohl dir/ du hast es gut. Viele stürzen sich ins Armuth durch ihre Verschwendung, wer gern in Wohl-- !ust lebet/ wird mangeln/ i schreibet Salomo/ Sprw. 21., 17.20.) und wer Wein und Oelc liebt/ wird nicht reich. Im Hause des weisen ist ein lieblich'r Schatz / und Oclt/ aber ein VXaxr ver, schlemmers Andere kommen, durch Gottlosigkeit und Unsegen, um ihr Vermögen. Der Gegen des HErrn machet reich ohne Mühe. Spr. Salom. io, 12. Die den HErrn fürchten haben keinen Mangel. Die Reichen müssen darben und hungern; aber die den HErrn suchen, haben keinen Mangel an irgend einem Gute Ps. 34,10. n.Mo kön^ neu sich alle Menschen selber emähren, wenn sie nur wollen, und wenn sie nur Anleitung bekommen; die zarten Kinder und die Krippe! ausgenommen. Der Republick ist an der Arbeitsamkeit ihrer Bürger ungemein viel gelegen. Man nehme also die Faullenzer, die sich, bei gesunden Tagen, nicht schämen zu betteln. Man übergebe sie dem Armen-Haus. Aber man setze einen rechtschaffenen Mann, über selbiges, zum Aufseher. Dieser Aufseher gehe des Tages, zu unbestimmter Zeit, drei bis vier mahl im Armenhaus herum, und sehe nach, ob ein jeder seine Schuldigkeit thue. Jeden Abends stelle er eine Untersuchung an, ob ein jeder die, des morgends, oder abends vorher, ihm aufgegebene Arbeit verrichtet habe. Man übertrage die Ober-Aufsicht einigen Bedinsteten, aber gewissenhaften, Männern, die etwa alle Monat, oder wenigstens alle Quartal, eine Untersuchung anstcllm/ die aber diese Mühe nicht um Geld/ sondern um Gottes Willen thun ; denn die Untersuchungen, die mit Diäten bezahlt werden, geschehen gemcimglich der Diäten wrllen. Es ist kein Zweifel, wenn eine Awiffenhaftt Md MM Aussicht beobachtet wird, daß sich das Armen- ' ‘ und und Nachrichten. Ll und Arbeitshaus selber werde ernähren können; wo nicht gänzlich, doch wenigstens mit Zuschuß der Zinsen von.obbesagtem Kapital. Am leichtesten ist die Beantwortung der vierten Frage: Ob/ nem# iich, em solches Armen - und Arbeitshaus dem gemeinen Wesen zur Erleichterung und zur Wohlfahrt Lienen werde? Allerdings, beides, zur Erleichterung und zur Wohlfahrt. Die Republik wird von der Last befreiet/ eine Menge Müssiggänger zu ernähren. Die Einwoner der Stadt Giessen wonen / in ihren Häusern / sicherer und ruhiger z und werden auf der Strafe und in den Fenstern nicht mehr von Bettlern ange- fallen. Die Fremden klagen nicht mrhr, daß dre Stadt Giessen entweder sehr arm, oder mit keiner guten Policei versehen sein muffe. Wenn alle diejenige, die sich unterstehen, öffentlich zu betteln, sofort ins Armenhaus gethan werden: so wird man in kurzer Zeit, in Giesen, keinen einigen Bettler mehr sehen. Wir geben zu überlegen, ob nicht in diesem Armen- unb ArbeitsHauS eine Fabrick errichtet werden könne? Und vielleicht nicht blos eine, sondern mehrere Fabricken? Eine LeinenFabrick. Denn Leinen- Garn können alle W.ibsleute spinnen, und LemenTuch zu weben ist eine gar geringe Kunst. Eine StrumpsFabricke , da so wohl Leinene, als Wollene Strümpe geweben werden. Eine TeppigFabrick. Und warum nicht auch eine TuchFabrick? Kann kein feines Tuch gemacht werden, so webe man grobes. Alsdenn könnten sich die Armen ihre Kleidung, ihre Strümpfe und ihre SchlafTeppige selber verfertigen. Ja es könnten noch so viele übrige Strümpfe und Teppige und BallenTuch versilbert werden, daß man das Brod und das KleinVier davor erkaufen könnte. Vielleicht könnte man auch das ArmenHaus mit so vielen Feldgütern versehen, daß es ein Joch Ochsen erhalten , das Feld selber ausstellen, und die, zum Brod und Getränk nöthige, Frucht selber ziehen könnte. Weil des Menschen HauptGesetz ist : Bete rmd arbeite/ und weil die Gottesfurcht die Arbeit segnen muß, so müßte auf selbige, vor allen Dingen gesehen werden. Das Fluchen und Schwören muß nie un- gestrafet hingehen. Das TischGebet, das Morgends- und AbendsGebet, muß ordentlich, und, von einem, laut geschehen. Man könte MorgendS und Abends auch einen Gesang hinzufügen. Sonntags, und auch etwa Mittwochs und Donnerstags, insonderheit aber am monatlichen Vettag, müßten sämtliche Armen, m guter Ordnung, in die StadtKirche geführet werden, um dem öffentlichen Gottesdienst beizuwohnen. Wenn dieses alles recht beobachtet.wird; so wird GOtt, nicht blos C - das Acadennjche Y7Ud)rid)t* Die -hiesigen Herrn Studierende wünschten' unferm neuen'Herrn Rc&o- ri Magnifico Herrn Hofrath und Professor Koch vorgestern als am lzten dieses Monats zu seiner Würde durch eine Nachtmußck und ein Gedicht Glück. Die ganze Sollennität tw sehr schön und ordentlich eingerichtet. * 5 - Bey iz Giesische wöchetttlr ch-gememnützrge Anzetzett das ArmenHaus, sondern, um dieses Hauses willen, die ganze Stadt reichlich segnen: Dahingegen die, bei den Armen herrschende, Gottlosia- keit und das abscheuliche Fluchen und Schwören uns manchen Göttlichen Seegen ohnfehlbar entziehet. Zween Einwürfe "fallen uns noch bei. Einer: wo sollen die Allmosett Herkommen, die den Heimlich-Armen zu geben sind? Der andere: wKd Giessen ohne Bettler sein, wenn die Einwohner nicht mehr bettle» werdend Kommen nicht fremde Bettler in die Stadt? Beide Einwürfe können wir heben. Den ersten, durch die ArmenBüchse ; den andern,- durch die Fürstliche Verordnungen. Sölten nicht Giessens Bewohner weit reichlicher in die ArmenBüchse geben, wenn sie versichert waren, von Bettlern mcht mehr- angelaufen zu-werden? Wer jetzo, zum Exempel, alljährlich stchs Gulden giebt, der wird alsdenn gern zwölf geben. Alsdenn ist die ArmenBüchse vermögend, den Heimlich-Armen die nöthigen Allmofen zu reichen. Die fremden Bettler sind entweder innkandisch, oder ausländisch. Jene müssen, Krafft emer Fürstlichen Verordnung, von der Gemeine, in welche sie gehören, erhalten werden. Diesen hingegen sind dieStadtTho- re verschlossen. Ihr Vatterkand mag sie erhalten. Die aber, die untersuchte, richtige, öffentliche Patente haben, werden eingelassen, und keiü guter Christ wird ihnen eine Beisteuer versagen. Noch eins fallt uns bei. Aus obigen erhellet, daß auch Kinder, ohne das ArmenHaus sehr zu belästigen, ausgenommen werden können. Mithin könnte es, gewisser massen , auch die Dienste eines waysenHausee thun. Die Wartung der Kinder könnte den rechtschaffensten unter den ar- men Weibern, die Zucht aber der Aufseherin, aufgetragen werden. Wo Fabricken find, da können sich die Kinder, wenn sie Anweisung haben, selber ernähren. Diß ist unser roher Entwurf, der durch einiges Nachdenken entstanden ist. Die Auspolirung desselben liegt unseren Pflichten nicht ob. Wir haben andere Geschafften, auf die wir beeidiget sind. t nnd L^achrichtett. »3 Bey Mo Hochsürsilchen Durchlarrcht Prinz George Regiment hat sich verstossenes Jahr unter oen Herrn Offieiers folgende Veränderung zu getragen. i) Mhnvrich Johann Gottfried Scho«, ist vom r. Jan. zum Lieutt- nant avancitt. z) Ludwig G.org Heinrich von Rddenhaufm vom 8.Jan. zum Fähndrich. z) Sergeant Christoph Hofmann ist den i. May zum Fchnbrich. 4) Cadet Ludwig von Zangen, den 20. May zum Fähndrich. 5) Fähndrich von Geusau den 16. May jum Lieutenant. 6) Cadet Lud- wig Hofmann den n. Julii zum Fähndrich. 7) Fähndrich Georg Friederich von Köller den rz.Nov. zum Lieutenant. 8) Sergeant Friederich Lyncker den n. Nov. tum Fähndrich avancirt. LTlachrichr. Vor einigen Tagen ist einem hierdurch reisenden Passagier in der Stadt ein schwartz Englisch Hündgen mit 4 weißen Pfoten verlohren gegangen, wer allenfalls Nachricht davon hat, beliebe es gegen ein Recom- penfe bey Ausgebern dieses ju melden. Em l vnd avspaffirende vom s. Januar. bis den t irren Januar. e wattthor den ften Jan. Zwern Grafen von der Lipp * Westerfeld, pass siren von Marburg hierdurch. Gclzcrrhor den 5. die Frau Gräfin von Löwerwey, paß. durch. - 1 wallrhor dm 7. auf dem Cassel. Postwagen, 2 Kaufleute von Hannover paff, durch. Selzcrchor den 7. ein CammerHerr vom Marggraf von Bayreuth, Hm von Lindenfels, paff, herein, log. titi Posthaus. 1 Selzrrtbor den 8. auf dem Frankfurter Postwagen, drey Kaufleute paffren durch. Wallrhor den 8. zween Barone Herren von Gasbe, paffren von Cassel in der Sperr herein, log. im Posth.und reifen nach Wetzlar. Neuwegerehor den 9. Herr Lieutenant Schönwaldvon den Darmstadtj- schen Hufaren pass, herein. tTleuwegerthor den 10. Der Herr Graf von Gverz, paßirt durch. wällthor den n. der regierende Herr Graf von Wittgenstein, paßirt ; nebst Dero Frau Gemahlin von Marburg hierdurch. 2 4 Giesische wöchentlich - gcmcixuü-zige Anzüge» Srl^thsr den i ,. Im. AufdemFrmkftt Posiw. Jan. Anna Maria Franckin, weiland Johann Balthasar Franck, Burgers allhrer, hinterlassene Wittib. Frucht- und andere Preisse am Markttag den 21 Dec. 1*764. Gieser Maas. Fl. Alb. ji Achtel Korn - 4 20 1 Achtel Gerste ♦ 2 20 1 Achtel Waitzen 6 10 1 Achtel Hafer - r ■1 ft. geschelte Hirsche - 2 1 ft. geschelte Gerste - 1 x frL klein geschelte Gerste 2 1 Meste Erbsen - 16 1 Meste Linsen - 16 x ft. -Ochse» Fleisch 3 auch - 2 Pf. 4 2 6 1 Alb. xft. Kuh Fleisch i 2 1 ft. Rind Fleisch 2 ' ft. KaibFleisch ? 1 tt. SchweineFleisch 3 1 ft. HammelFleisch z 1 ft. Schaaf,Fleisch L 1 ft Wurst - - 4 1 KalbsKopff 7 1 ft. frische Butter 7 5 E.per - 2 Pf. I 6 4 4 2 4 Becker Preis. 4 Pf. Loth Brod * < 4» Loch ButterBretzel IL ■■■ ■_____ __ 4 W Dreft wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie- Zer, UmverfttatsBuchhandlern hieselbst, an d-e Herrn Liebhaber gegen , Rtb r ha'lblahrrge Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 kr. aiisaea-I Man wird auch den Herrn Pränumeranleri mir denen schon herausackomme, mn stucken dienen, iuviw/ 4 Pf. 8* Loch Weck 4 Pf. 14 Loth Teitscher