Meslsche wöchentlich- gemmMW MW Mb Nachrichten. Vier und Zwanzigstes Stück. Dienstags den Uten Jutttt 1765. Mtt Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. Empfindungen bey den Reizungen des Landlebens. AkAeizende Stille des einsamen Landes Sey du hienieden mein einziger Lohn! Mich rührt kein Hofstolz, kein Schimmer des Standes, Mich tauscht kein Purpur, mich blendet kein Thron. Glanzender Kronen Pracht, Stolzer Monarchen Macht, Ihr seyd den Wünschen des Weisen zu klein« Muthiger Helden errungne Trophäen, Zu oft vom Blute der Unschuld entstellt, - ; • • Ihr müßt gleich Hütten der Sclaven vergehen, Eh noch der Weltbau in Trümmern zersalltz . Coloffen wünsch' ich nicht. Die Zeit und Sturm zerbricht! Mir winkt die Tugend zu ewigerm Ruhm. Wacht nur auf Seiden, ihr Götter der Erden Und seufzt den Schlummer vergeblich herbeyt A a Mich W GLesisch - wöchentlich gememnützige Anzeigen Mich warme die Wolle vog eigenen Heerden Und ewig bleibt mir mein Schlummer getreu. Mir fallt zu stiller Ruh Mein müdes Auge zu, Wenn euch die Reue der Grausamkeit peitscht. Mich labt der Schatten sanftrauschenher Lauben Mehr als die Wollust im lauten Pallast. Dort girrt die Liebe aus schmachtenden Tauben , Hier seufzt die Amsel am schwankenden Ast. Dort klagt die Nachtigall Ihr Leid dem Wiederhau Und locket Thranen des Mitleids mir ab. Fern vom Getümmel der prächtigen Städte, Fühl' ich den Himmel im lachenden Thal. Gern laß ich Narren die schimmernde Kette Den Spott der Fürsten im lärmenden Saal. Mich fesselt Dämons Blick, Der Erde schönstes Glück, Das Glück, der Freundschaft belohnt mich in ihm. Möcht dort im Schatten vertraulicher Linden, Die oft der Zärtlichen Küsse gehört, Möcht uns der Tod einst umarmet dort finden, Wo üns oft seine Betrachtung gelehrt! Schliefen wir Hand in Hand Dort im verschwiegnen Sand, Nur von den Freunden der Tugend beweint. Kommt dann, ihr iblcn, und zollt uns noch Zähren, Und wünscht euch m.uthig ein ähnliches Grab.' Vielleicht schaun wir dann von seeligern Sphären Auf eure Thräna» zufrieden herab. Sehnt euch nach unserm Glück Und '-wallt mrt heitrem Blick - ’ • Vom stillen Feld der Verwesung zurück. * • i : • • tmb VUdyHdbttn. itv Von der heilsamen Wirkung der SonMtrdleit in dem p-bagra/ in einem Drief von dem Doceor Turnbull aus Smyrna an einen Freund in London/ welcher denselben zum kluyen -es menjchkchrrr Geschlechts bekannt gemacht hat. (Aridem British Magazine.) Ich nehme mir die Freyheit denen Personen, welche mit dem Podar- gra behaftet sind, Nachricht zu geben, daß sie sich von den Fontanellen grosen Nutzen zu versprechen haben. Denn indem durch dieselben die poda» grische Materie welche neue Anfülle verursachen konnte, abgeführet wird, so bleiben diese entweder gar aus, oder sie werden doch wenigstens sehr vermindert. Es ist nun bereits sieben Jahre, seitdem ich angefangen, meinen podagrischen Patienten Fontanellen setzen zu lassen, und ich kann versichern, daß sich alle wohl dabey befunden haben. Einige derselben sind bis itzt von dem Podagra gänzlich ftey geblieben, und geniessen überhaupt eine bessere Gesunyhelt als vorher. Andere haben nur im Winter einen ganz leichten Anfall auszustehen, welcher selten 8. Tage wahret; ohnerach- tet die meisten vorher einige Monate des Jahrs damit geplagt waren. Unter andern hatte ich zween Patienten, welche Knoten von kalkartiger Materie an verschiedenen Gelenken bekommen haben; diese sind nun auch von dieser Unbequemlichkeit frcy. Diese Knoten sind in Eyterung übergegangen, und dadurch ist die kalkartige Materie nach und nach abgeführk worden, so daß sie nun den Gebrauch einiger Gelenke wieder erlangt haben. Dieses scheinet mir ein Beweis zu seyn, daß durch Fontanellen der neue Zufluß der Safte, welche diese Knoten verursacht hatten, verhindert und abgeleitet worden; und es erhellet auch zugleich hieraus, daß man durch Fontanellen dem Podagra zuvorkommen kann, indem dadurch die podagrssche Materie abgeführet wird, welche sich sonst mit der Zeit in ge- gnugsamer Menge sammlen würde, um neue Anfälle zu erregen. Ich habe die Fontanellen immer über dem Knie, unmittelbar über dem Ort, da man die Strumpfbänder anzulegen pflegt, setzen lassen, weil ich gefunden, daß dieser Platz dazu bequemer ist, als wenn man sie unter dem Knie wollte setze» lassen. Ich bin auch durch die Erfahrung überzeugt worden, daß die Fontanellen, wenn sie in den untern Theilen gesetzt werden, noch den besondern Nutzen haben, daß, indem sie die Säfte unterwärts ziehen, sie dadurch verhindern, daß das Podagra nicht zurück kehren, und in dem Kopf, auf der Brust und im Unterleibe gefährliche Zufälle erregen kann. ES ist schon ein groser Trost für Personen, welche An r diese Hi Meflsthe wöchentliche SkmetttttStztze Anzetzett diese Zufälle zu befürchten haben, wenn man fie von dieser Furcht befreyet. Ja, dieser Vortheil schien mir ein hinlänglicher Bewegungsgrund zu sevn, den Gebrauch der Fontanellen anzurathen, und aus eben dieser Ursache verordnete ich dieselben zum erstenmal einem meiner Patienten, welcher wegen dem in den Kopf und auf die Brust zurück getrettenen Podagra in sehr gefährlichen Umstanden war. In diesem Fall leisteten sie eine so augenscheinliche Hülfe, daß ich sie hernach denjenigen von meinen Kranken anriekh, welche am meisten mit dieser Krankheit, beschweret waren. Ich habe gefunden, daß eine einzige Fontanelle hinreichend ist, dieses Uebel zu heben, oder demselben zuvor zu kommen, ausgenommen, wenn die Anfälle lange dauern, oft wi.eder kommen und sehr heftig sind. In diesen Fällen lasse ich immer zwey Fontanellen zugleich eröfnen. Ich glaube, jederman wird sich leicht von der Nothwendigkeit solcher Abführungen in podagrischen Körpern überzeugen lassen, und ich hoffe, daß die Erfahrung einen jeden von dem Nutzen derselben belehren wird. Hier ist der Gebrauch derselben so gemein, daß sich so gar die meisten Lastträger, wegen Ueberbleibseln von Verrenkungen, oder rheumatischen und ischiadi- schen Schmerzen, dergleichen haben setzen lassen, und gross Erleichterung davonMiren. gleich kein Einwurf bekannt ist, der wider den Gebrauch der Fontanellen in dem Podagra gemacht werden könnte, so rathe ich doch, diesen Schritt nicht zu wagen, ohne vorher einen Arzt zu Rathe zu ziehen, welcher die Leibesbeschaffenheit des Kranken am besten kennt; es könnten vielleicht Umstände vorhanden seyn, die den Gebrauch der Fontanellen verbieten. Emge sendete Nachricht von der hiesigen teutschen Gesellschaft. Die hiesige teutsche Gesellschaft hat nunmehr den erwünschten Zeit- puntt erlebt,, worinn der Durchlauchtigste Beschützer unserer Musen durch die ihr gnadigst ertheilte Rechte einer* academischen Gesellschaft, dieselbe in Derd hohen Schutz zu nehmen huldreichst geruhet haben. Vor diese so unschätzbare Gnade suchte dem preißwnrdrgsten Regenten die Soeietat den 8ten Jun. Nachmittags um r. Uhr ihre"Ehrfurchtsvolleste Dankbegierde in dem solennen Hörsal auf dem Collegio öffentlich in Gegenwart der Universität und Regierung zu bezeigen. In i.u' dieser vnd Nächrrchten. , dieser Absicht trat der Senior der Gesellschaft, Herr Justus Balchastr rNüller, aus Gießen, der Gottesgelahrtheit Candidat, auf, um HoMtr- ,, denselben in einer Rede, wonnn die Mittel, durch welche die Ge- ,, sellschatt die Absichten am sichersten erreichen kann, die chre Mace- ,, neu bet) der Bestätigung der Gesetze der Gesellschaft und bet) der gnädig« ,, sten Versicherung ihres Schutzes gehabt, haben müssen, gezeigetwer- Z den, „ den demüthigsten Dank abzustatten. Zu dieser Feyerlichkett hatte der hochberühmte Professor der Dichtkunst und Beredsamkeit, Herr Ioh. (georct Bechrold als Aufseher der teutschen Gesellschafft, m ernem bindern Programma, „ welches von einigen Haupthindernissen der geistlichen ,, Beredsamkeit in unfern Tagen handelt, „ die Freunde und Beförderer der Sch. W. eingeladen» Wir enthalten uns diese eben so nützlich - als aründliche Abhandlung weder anzupreisen, noch einen Auszug daraus zu machen; da die Aufschrift den lehrbegierigen Lesern sattsam anzeiget, was man darinnen zu suchen hat, und der Nähme des Herrn Verfassers uns statt aller Empfehlung ist. Wie glücklich wurde die Kirche, wie glücklich würden selbst diejenigen seyn, welche sich zum Dienste derselben bestimmt Haden; wenn sie der Vorschrift des gelehrten Herrn Verf. zu folget)^sich nach derselben als einem Muster zu prüfen und zu bilden suchM! Wir würden weniger über geistliche Schwätzer, weniger über das Wtstmasige Geschrey auf der Kanzel, zu klagen haben, und an dessen Stelle so viele vortrefiiche Redner auftretten sehen, welche, wie Augustin dem Ambrosius das Zeugnis giebt, durch die Stärke ihrer Gedanken, durch den Reitz des Ausdrucks und durch den Anmuth ihres Vortrags die göttliche Wahrhelten durch den Verstand in unser Herz zu bringen wüsten. Neue Verordnung. Wir Fürstl. Darmstädtische Präsident, Canzlar nnd geheunde Ra- tbe, fügen hiermit nachachtlich an: Ob gleich der Durchlauchtigste Fürst und Herr, Herr Ludwig/ Landgraf zu Hessen rc. rc. Unser gnädigster Mrst und Herr, vor wie nach gewillet bleiben, es bet) den Einhalt, der mit einigen benachbarten Churfürsten und Stauden getroffenen Verabre- duna, nach Maasgabe des bereits unterm 4. c. bekannt gemachten Patents, unabwendig zu lassen, so fthen Höchst Dieselben sich dennoch aenöthiget, da der bisherige MünzMeister, wegen feiner widn- «en GesundheitsUmstande, sein Amt niedergeleget hat, und so bald kein anders tüchtiges Subjedum ausfindig gemacht, noch mit den Aa ) ' -E- k-a Giesifche wcch endlich - gemeinnützige Anzeigen Ausmünzen binnen der gehörigen Zeit angefangm, mithin auch das Lanv vor Ablauf des Devalvation-Termins, mit keiner hinlänglichen Con. yena°ns_sp?uw versehen werden mögen, damit die Unterthanen immittelst bey Ermanglung eines Surrogat! in Bezahlung derer Herrschafftlichcn Abgaben und sonsten m ihrem Gewerbe nicht gar zu sehr gehindert werden, gnadkgst verordnen , daß die mit dem i Junii a. c. äusser Cours gefetzte MunzSorten, bey denen Herrschafftlichen Lassen und sonsten annoch eme Zeitlang angenommen werden sollen, jedoch nicht anders, als in der , den dem Augspurgischen Münz -Probations-Tag abgewürdigten in nachste- henden Verzelchmß bemerkten Geltung, bis daß solche nach und nach bey Unserer Münze um diesen Preis gegen Zurückgebung guter Conventions- Munze emgervechftlt und umgeprägt werden können. Urkundlich des hierunter gedruckten Fürst!. Heßischen geheimen Jnsiegels. Darmstadt dm -o. May »76s. Nota., Weilen die Specification derer Münzsorten in unser» Blät- tern elnzurucken zu weitlauftig fallen will, so hat man sie hier weg lassen muffen, rndem sie schon s parc gedruckt zu haben ist. Averti dement. Indem die dritte Ziehung der Ersten ChurLöllnistben Lotterie am iztenMay angefangen, den rite» vollendet, fort die grose Ziehung deren Wartloosen den r-rten dito vorgenomrnen worden, mithin diese Erste Lotterie nach dem Plan zum Vergnügen so vieler dadurch glücklich gewordener, und sonstiger Gönnern gänzlich vollbracht ist: Als sind bereits dre Listen darabm Wetzlar bey dem Kayserlich immatriculirten Notario Aerrn Jacob Marian Bach und aller Orten Collectoren unentgeltlich zu haben, und zugleich die in deren Collecte gefallene Gewinnste gegen Rückgabe des gewinnenden Billets auf den Fuß, wie bey den vorherigen zween Ziehungen nämlich jeder Flor, zu fo. Sols de france, oder jede 12. Flor, m dem Mehrt von 5 Cron Thlr. baar zu erheben: sintemalen allenthal- M, wo em Abgang gewesen, ein hinlängliches ist übermachet worden. Dre Herrn Collecteurs sind auch bereits mit Plans und Billettern von der nachftkunftlgen Zweyren LhurLöllmsthen Lotterie versehen, welche so viel als möglich gewesen, nach dem allgemeinen Geschmack abgeändert- und eingerichtet ist: Selbe besteht aus 25000. Billetern und theilet in 4. Dehungen ix;oo. Gewinnste, und in jeder deren ersten Ziehungen 2/0 Chan- und Nachrichten. CkÄnces, oder Vergröffemngs^Pi eisen aus. Die ganze Einlage ist i r. Flor. 4U fo. Sols de France, oder 7;Cronthlr., welche auf einmal, oder nach Belieben 8 Tage vor jedweder deren r ersten Ziehungen mit £. der- gleichen Florins: das ist mit dem Wehrt von f kleinen Thalern entrichtet werden können: Zur vierten Classe geschieht keine fernere Einlage. Alle Numern spielen durch alle 4. Claffen mit, folglich wird Mancher 4. Ge- winnste erhalten. Die Gewinnste werden ohne einigen Abzug, und ohne Vergeringerung auszahlt; masen der ganze Vortheil, welchen die Lotterie ünhoffen kan, einzig von dem Ausfall Oer Chances, oder Nebenpreisen abhanget, deren Zahl dermalen so weit vergrösert ist, daß selbe leicht sich mit grosen Gewinnsten treffen, und also der Lotterie selbst den grüsten Verlust erwecken können. Die Herren Einlegere bleiben auch auf solchem Fall dannoch ihrer Gewinnster ganz sicher durch das Depofitum bey Herrn I. M- Franz / Banquiern in Cölln. Der Plan wird das weitere belehren. Wo kein Collector zur Hand ist, kan ein jeder an die Churfurstk. LdttcrieAdmimstratidu in Bonn schreiben, und von selber den Plan unentgeltlich, Billeter aber gegen die Einlage gewiß erwarten; Man wird Plan und Billeter ebenfalls bei; Ausgebern dieses bekommen können. Den 8. Julii wird die ?te Classe der Flachs und Silber-Lotterie zu Höchst wieder gezogen, diejenigen Herren so Loose darinnen haben, werden ersucht ihre Killers mit 40 fr zu renoviren, bis den 24. Junii muß solches geschehen seyn, hernach man sonst nicht dafür stehen kan, und ist der Direktion verfallen. Nachricht. Bey Ausgebern dieses Wochenblatts, sind nunmehro auch zu haben: die Leipziger Intelligenz--Blätter in Frag- und Anzeigen/ vor Stadt-- und LandWirthe, zum Besten des Nahrungsstandes. Es wäre überflüßig diese Intelligenz-Blätter viel anzupreisen, weil sie sich besonders wegen ihrer gründlichen und nützlichen Ausarbeitungen der zum Vesten des Policeywesens, des Nahrungsstandes g hörigen Materien, so wohl denen Lesern und Liebhabern guter Wirthschafft, von fclbsten angenehm und nützlich machen, als auch denen Gelehrten wegen der Anzeige und Recenfion neuer Bücher dienen. Sollten sich Liebhaber finden diese Intelligenz-Blatter, die man wöchentlich allhier haben kan, mit zu hatten; wird Der Ausgeber dieses, mehrere Nachricht, auch wegen des Prei- fts geben. Den i u ' Giesische wöchemüch - gEilMötzige Attzetzm Da nunmchro mir den Junn das halbe Jahr verstiesset/ als werden die refpe&ive Herren Liebhaber unserer Blatter geziemend ersucht/ ihre Praenumeration auf künftiges halbe Jahr mit i Rthlr. gütigst einzusendeNch Am 7ten Iunii wurde die Iustitz an einem verruchten Missethater mit dem Strang vollzogen. Er hiese Johannes Gies, vulgo Lcyerhanns, auch der röche Hanns, und wäre aus Burckhards, Catholischcr Religion. Auser vielen andern des. Todeswürdigen Missethaten verübte er An. 1760. den SkrassenRaub bey Grünberg, an Herrn von Gündcrodt. Ob er gleich auf das stärkste überwiesen ward, ja selbst durch seine Mutter und Schwester, so langnete er doch feine Schuld bis an den letzten Augenblick. Dieses zeiget daß alle Bemühungen der Geistlichen fruchtlos gewesen, ob er gleich zu einer ernstlichen Bekehrung, indem er unterwiesen zu werden verlanget, auch vieles Begierig angenommen, zuweilen Hofnung gezeiget, welche aber durch sein hartnäckiges Läugnen, und Lästern auf die Obrigkeit zuletzt ganz vereitelt wurde. Konten ihn nun die Geistlichen nicht trösten, so wußte er sich doch selbst auf den Weg nach dem Gericht mit diesen Worten zu unterhalten: Er hielte itzo seinen HochzeitsGang mit des Seilers Tochter, und habe die Braut schon an der Hand rc. Ein- und Lirspaßirende vom reen Iunii bis den 6ten Iunii 1765. Wa'lthor den 2,Iunii, Zween Herrn». Schenken zu Schweinsberg,pafidurchs Selzerchor den 3. Zween Freyherru von Lindenburg und von Larose, paßiren so gleich durch. k^euvoegerthor den ;. Hr. Lieuten. Schönwalt, paß. herein, logirt im Löwen, wallthor den 4. Hr. Fahndrich v. Buri paß. herein zu hiesigem Regiment, waltrhor den 6. Hr. Baron v. Dörnberg, paß. von Cassel herein. Gebohren und gerauft. Am jo. May, Christoph David, Johann Balthas. Serth, Mahlmüllers in der kleinen Mühle, Söhnlein. Verstorben. Am 26. May, Sabina Johannetta Hermina, weiland Herrn Joh. Carl Voigt, voÄ.und Prof. Medicin prim, bey Hochlöbl. Universität allhier, Töchter!. Am 27. May, Margaretha Catharina Johannetta, Georg Philipp Frech, Bürgers und Metzgers allhier, Töchterlein. Am 7. Junii, der Hochwohlgebohrne Freyherr, Herr Georg Christophs. Drechsel, Sr.Hochfürstl. Durch!, des regierenden Hrn. Landgrafen zu HessenDarmstadt bestellter KammerJunker, GeneralMajor von der Infanterie uud Commcndant . der Stadt und Vestung Giessen. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krieger, UmversitätsBuchhandlern hieseldst, an die Herrn Liebhaber gegen 1 Rthlr. halbjährig« Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 kr. ausgeges den. Man wird auch den Herrn Prännmeranten Mit denen schon heransgekovime- nen Stucken dienen,