Mieflsche wöchentlich- DWWWU WWW MWWW Ein und Vierzigstes Stück. Dienstags dm Leen Octz-br- 1765. Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtifcher gnädigsten Erlaubnis. D^enn die Menschen sich mehr um die Erkenntnis Gottes und seiner unermeslichen Eigenschaften bekümmerten, wenn sie wüßten mit welchen unaussprechlichen Freuden dieselbe jeden Augenblick belohnt, den man ihr widmet; so würden sie schon in dieser Wett den reichsten Stoff zu den allerreinsten und dauerhaftesten Vergnügungen finden So keine Freuden, so keine Entzückungen gi'ebt es mehr, als uns die Erkenntnis Gottes gewährt, wie es dann auch keine edlere erhabnere und see- ligere Beschäftigung giebt, als das Wesen aller Wesen, das in allen seinen Eigenschaften und Werken eben so unendlich als anbetens-würdig ist, kennen zu lernen. Ich bin von dieser Wahrheit durch die unumstöslichsten Beweiße so sehr überzeugt, daß ich mirs zu einem heiligen Gesetze gemacht habe, keine unter allen menschlichen Schriften mit mehrerem Nachdenken und mit einem anhaltendem Eifer zu lesen, als solche, welche mich unmittelbar auf die Erkenntnis meines grosen Schöpfers führen. Unter diese Schriften rechne ich besonders auch diejenige, in welchen die unendliche Macht und Weisheit GOttes aus den Werken der Natur, die dem qröß- ten Theil der Menschm so wenig betrachtungs-würdig scheinen, und die doch so sehr mi Stande sind, jeden aufmerksamen Zuschauer in eine unaussprechliche Verwunderung und in das tiefste Erstaunen zu setzen, bewiesen wird. Um diesen meinen Vorsatz auch bey meinen Lesern zu erre- Ss gch; zrr Giesische wöchentliche gemeinnützige Anzeigen Zen; so habe ich mir vorgenommen ihnen heute ein Buch von dieser Art anzupreifen, dessen erster Band im vorigen Jahre heraus gekommen ist, und unter dem Titel fortgesetzt wird: Andachten m Betrachtungen / Gebeten und Liedern über GOtk/ seine Eigenschaften und Werke von Johann Andreas Cramer. Wie alle Schriften dieses grosen Lehrers der Welt vortrefiich und nur allein zur Ehre und Verherrlichung G-Ottes geschrieben sind; eben so vortrefiich und zu einem eben so erhabenen Endzwecke ist auch gegenwärtiges geschrieben worden. Ich kan mein Urtheil darüber nicht besser rechtfertigen , aber auch meine Leser auf keine angenehmere und nützlichere Weise in dem heutigen Blatte unterhalten, als wenn ich eine Betrachtung aus diesem in unfern Gegenden, leiderallzu unbekannten Buche hier einrücken lasse. -Ob ich gleich vielleicht eine schönere hatte wählen können; so ist doch meine Wahl nicht ganz ohne Ursache auf folgende gefallen: den Absichten im Thierreiche. doch das Vieh, das wird dich es lehren/ und dieVö<- gel unter dem Himmel, die werden dirs sagen/ oder rede mir der Erde/ die wird es dich lehren und die Fische im LNeer werden dir es erzählen. Wer weiß solches nicht/ daß des HErrn Hand das alles gemacht hat; daß in ferner Hand ist die Seele alles deß, das da lebet, und derGeift alles Fleisches eines jeglichen^ Welch eine Schule des Verstandes und der Weisheit! Wie viele Lehrer in dem weit- täustigen Reiche der Thiere, welche alle bestimmt zu seyn scheinen, uns würdige und erhabne Begriffe von der unendlichen Erkenntnis und Kunst ihres Schöpfers und Erhalters beyzubringen! Wer kann auf ihren Unterricht aufmerksam seyn, ohne durch unzählbare Beweise überzeugt zu werden , daß GOtt seine beyden grosen Absichten von der wundervollen Einrichtung der leblosen körperlichen Welt, theils die Offenbarung und Verherrlichung seiner unendlichen Vollkommenheiten, theils die Lust und Wohlfarth seiner zahllosen Lebendigen durch unzählbare vortrefliche und über allen Tadel sich erhebende Mittel vollkommen erreicht habe? Wer ist so blind oder so fühllos, daß er dieses nicht aus der allen Begriff übersteigenden Mannigfaltigkeit der lebendigen Geschöpfe, aus ihren Gestalten, Bildungen und Sinnep, dre nach ihren verschiedenen Bedürfnissen und der, einer jeden Art eignen- Lust und Wohlfarth eingerichtet sind, aus den in dieser Absicht ihnen anerschafnen Trieben und Fertigkeiten, aus ihrer Nahrung / 'Bewegung, Erhaltung und Fortpflanzung mit der vollkommensten av;v Mer- vnd Nachrr'chtttt. z-z .Ueberzeugung erkennen könnte, wenn er auch in der Wissenschaft der Natur noch so sehr ein Fremdling ist, und nm blos seine Augen brauchen will? Die Menge, Mannigfaltigkeit und Verschiedenheit der Lebendigen muß nothwendig einen jeden, der einiges Nachdenkens fähig ist, in das -auserste Erstaunen setzen, und ihm von dem Verstände ihres herrlichen Urhebers einen sehr grosen und erhabnen Begriff verschaffen. Noch kennen wir gewiß nur wenig Arten der Thiere, welche unsern Erdboden bevölkern, und doch rechnen fieisige Beobachter der Natur bloß von bekannten vierfüßigen Thieren über hundert und fünfzig-Gattungen ohne die besondem Arten und Familien derselben mitzuzählen, von den Vögeln über fünfhundert Gattungen, von den Fischen eben so viele, von den Schaalfijchm .auf drey tausend, von den Insekten aber, die noch gesehen worden find, über zwanzig tausend Gattungen. Jede Gattung hat so viele besondere Arten und Familien unter sich, daß ihre Zahl nicht berechnet werden kann; jede ist an einzelnen Thieren, eine mehr, die andere weniger zahlreich und fruchtbar. Welche ungeheure Summen machen sie nicht aus! Wem schwindeln nicht die Gedanken bey ihrer Vorstellung ! Wie ist ei- ue jede Art stufenweise immer vollkommner, als die andre, so daß sie alle von dem kleinsten und unsichtbarsten Wurme an bis zu dem Menschen herauf , durch unzählbare Ordnungen, die sich schwer von einander unterscheiden lassen, zwar in gewissen Werkzeugen und Eigenschaften alle einander ähnlich, aber doch selbst in dem Aehnlichen nach eines jeden Thie- res Art unendlich von einander unterschieden find! Und doch entsteht in dieser unzählbahren Menge und Mannigfaltigkeit der Lebendigen niemals die geringste Verwirrung. Jede Art bleibt ewig von einander unterschieden; jede bleibt mit der andern immer in einem gewissen festgesetztem Verhältnisse ; keine ist noch durch einen schädlichen Ueberfiuß der andern verdrun- gen und aufgerieben worden, sondern sie dauren alle in gebührender Menage , Mannigfaltigkeit und Vollkommenheit fort. Es wimmelt alles im Wasser, in der Luft, auf der Erde und unter der Erde von Lebendigen, von denen jede Gattung und Art nach ihrem eignen Entwürfe gebaut ist, jede nach besondern Regeln genährt, gekleidet, vertheidigt, erhalten und fortgepfianzt wird. -0 wie unendlich muß der Verstand seyn, der alles . dieses erfunden und durch die Macht seines Willens zur Wirklichkeit ge- . bracht hat! Die Mannigfaltigkeit der Thierarten in Absicht aufchen Bau und die Bildung ihres Körpers geht für unsern Verstand ins Unendliche, und vre- Ss» ler i 3M Giesische wöchetttlr'ch - Semeirittützige Attzelgm ler Menschen Lebensalter würde, wenn sie auch gar keine andre Beschäftigung hatten, doch nicht zureichen, blos die Figuren, die ihre organischen Körper haben, anzumerken und zu beschreiben. Wie vielerlei) sind nicht die Gestalten vergehenden, hüpfenden,springenden, fliegenden und kriechenden Thiere» Wie vielerley die Gestalten blos der Fische in den Flüssen, Seen und Meeren' Bey aller Aehnlichkeit, die sie in dem Bau ihrer Leiber mit einander gemein ha« den, ist doch die Verschiedenheit derselben in der Form, in der Beschaffenheit, Menge undLage ihrer sinnlichen Werkzeuge und Gliedmasen, undin den Be-- wegungen und Verrichtungen, zu Denen sie geschickt sind, unbeschreiblich. Wie aber auch die Figur ihres Körpers beschaffen seyn mag, also ist doch zwischen derselben und der Anordnung aller seiner Theile, nach ihrer besondem Beschaffenheit und nach ihrer eignen Bestimmung das vollkommenste Ebenmaß beobachtet, so daß an einem jeden Thiere ohne den Verlust seines Ledens, seiner Lust und Wohlfarth kein Sinn, kein Glied und Theil anders geordnet seyn könnte. Wie sehr sind nicht die Thiere, die mit den Sinnen des Auges, des Gehörs, des Geruches und Geschmackes begabt sind, durch die Einrichtung, Bildung und Lage derselben von einander unterschieden! Und was leuchtet nicht allein daraus für ein unendlicher Verstand hervor! -Obgleich alle Augen einander in der Figur Darinnen gleichen, daß sie rund sind, so ist doch in Der Rundung derselben eine sehr grose Mannigfaltigkeit wahr- zunehmen. Ihre Stellung im Kopfe, wo sie dem Gehirne, als dem empfindlichsten Theile jedes organischen Körpers am nächsten, auch am sichersten sind, ist nach dem Gebrauche und Der NothDurst der Thiere unendlich von einander unterschieden. Bey Den Menschen und einigen andern Lebendigen ist die Lage so, Daß das Auge gerade vor sich Hinsehen, und fast einen halben Cirke! vor sich erreichen kann. Die Augen Der Vögel hingegen sind so angelegt, Daß sie beynahe einen ganzen Clrkel übersehen, um Desto leichter ihre Speise und die Gefahr, die ihnen drohet, entdecken zu können. Bey einigen stehen sie so, Daß sie leichter hinter sich zurück und auf bcyden Seiten sehen. Sie können sich bey unzählbaren Lebendigen, vermöge der Beweglichkeit des Kopfs aufwärts, niederwärts, vorwärts und rückwärts bewegen, um allenthalben Die Gesichtsstralen leicht und deutlich aufzufassen. Fehlet ja einigen Die Beweglichkeit Der Augen oder des Kopfs, so ist dieser Mangel der Augen durch ihre Menge oder auf eine andere Weise ersetzt. So haben die Spinnen vier, sechs und acht Augen, alle an der Stirne, vom am Kopfe, welcher rund ist und keinen Hals hat, alle hell und durchsichtig, wie ein Armband mit Diamanten besetzt; um die Fliegen, von deren trnd Nachn'chtett. -Ls ren Raube sie sich nähren sollen, überall, und schnell, ohne einige Benw auna des Kopfes wahrzunehmen. Welch eine noch größre Verschiedenhert würden wir nicht unter den Thieren, blos in Absicht auf diesen einzigen Sinn bemerken, wenn wir die innre Bildung derselben und ihren Gebrauch genug kenneten, da schon jedem Menschen bey einer geringen Aufmerksamkeit so viel davon bekannt werden kann, daß immer ein Thier besser im Hellen, ein anders besser im Dunkeln, einige scharfer am Tage, andre schärfer in der Nacht sehen können. Eben so verhält es sich mit dem Sinne des Gehörs. Das Ohr des Menschen schickt sich am besten für seine aufgerichtete Gestalt. Bey den Vögeln hat es eine Bildung, die zum Fliegen am bequemsten ist ; nicht hervorragend, sondern dicht anliegend und verdeckt, damit sie besser durch die Luft hindurch dringen können. Ebenso richtet sich den bey vierfüßigen Thieren die Figur des Ohres nach ihrer be- sondern und eignen Bestimmung. Bey einigen ist es gros, aufgenchtet und offen , daß sie die geringste annähernde Gefahr gleich vernehmen können; bey andern ist es verdeckt, als bey den Thieren, die unter der Erde leben; es ist kurz und liegt tief, damit nichts schädliches hinein kommen möge. Welch eine bewundernswürdige Weisheit! Welch eine Erfindung und Kunst, die aus der Bildung aller dieser Theile hervorleuchtet! . Die Fortsetzung folgt nächstens. Fortsetzung der Erdbeschreibung des Oberamts Giessen. d) wohn/Häuser, so der Herrschaft/ der Kirche, der Um- versttäk oder der Stadt zustehen. Unter den Wohnhäusern überhaupt sind einige herrschaftliche, nemlich: i) das sogenannte Schloß/ (man nennet es: das Schloß; in derThat aber ist es kein Schloß/ sondern nur ein, auf gemeine Art erbauetes,herrschaftliches Hauß, in welchem die Herrschafft, bey durchreisen oder sonstigem kurzen Aufenthalt, wohnet.) In neueren Zeiten giebt man ihm den Namen des Gouvernements/ weil es einem zeitigen Gouverneur der Vestung Giestn zur Wohnung gegeben wird. 2,) Die Aellerey, in welcher der Amtskeller seine Wohnung hat; beide zusammen stehen in einem, auf dem Brand gelegenen Hof; z) dasCommendantemHauß, so ebenfalls auf dem Brand/ dem Universitäts- Collegio gegen über, Met; 4) das Haus des commandirenden Stück-Officiers/ das bey demKanz- - Ss - leybau wohnet. Die Fortsetzung folgt. Aufgaben. i) Kann ein Christ/ er mag dem Stande nach so vornehm ftyn, als er will, mit gutem Gewissen das heilige Abendmal insgeheim uuD nicht zugleich in der öffentlichen Versammlung mit andern Christen empfangen, ohne die höchste Noch? r) Welche Pflichten hat man zu beobachten, wenn man die Pflich- ten eines rechtschafnen Taufpathen erfüllen will? z) Was ist von den Leuten zu halten, die sich so gerne über diejenige aufhalten, welche sich dem geistlichen Stande gewidmet haben ? 4) Kann man einen Duell ausschlagen und doch immer noch ein ehrlicher Mann bleiben? Und wie könnte man einem Menschen, der durch, ein gewisses nichtsbedeutendes Wort ist beschimpft worden , hinlängliche Sarisfattion geben, ohne daß er genöthiget wäre, sich zu duellieren ? t) Wie kann ein Frauenzimmer von Stande den Winter recht angenehm und nützlich zubringen? ft.ex . Diese Aufgaben sind uns zur Beantwortung zugeschrckt worden. . - Wlk Giesische wöchentlich- gemeinnützige Anzeigen levbäu stehet; 5) das HauS des Universitäts - Stallmeisters, welches auf Dem Brand/ ganz oben am Wall, stehet; 6) das Haus des Wachtmeister-Lieutenants, welches aber nicht in der Stadt, sondern am Sel- zersthor, oben auf dem Wall, stehet. Einige Wohnhäuser gehören zu der Kirche; nemlich: 1) die Srrpermtendrrr, neben dem adelichen Burg-Haus derer von Schwalbach; 2) das Pfarr-Haus, so in der Pfarr-Gasse stehet, und in welchem der Archi-Diaconus wohnet; beyde gehören zu der Stadt-Kirche; z) das, zur Burg-Lirche gehörige, Pfarr-Haus, das an der Burg - Rrrche stehet und worinnen der erste Burg-Prediger wohnet. Einige Wohnhäuser gehören der Universität; 1) das pädagogiarchat, stehet, in der Neuenbäu, am Pädagog; L)ein, zum Univerfitätö-Speiger erbauetes., aber auch zur Wohnung eingerichtetes, Hauß, welches am Reit-.Hofstehet; und z) das Haust des Universitäts-Gartners, das, an und in dem Universitäts-Garten, hinter dem Collegio stehet. Zur Stadt gehöret das, an der Stad-Schul stehende Schul-Haus, worinnen der erste Stadt-Schul-Präceptor rmd Nachrichten. W Wir Wn sie aber doch, ehe wir sie auflösen , unfern Lesern bekannt machen wollen, damit diejenige, die sie gründlicher, als wir, erörtern können, sich Die Mühe nehmen möchten, uns ihre Gedanken darüber mit* zutheilen. Avertiflement. SMe »te CbmCLIlnische Lotterie ist bereits am isten dieses zur Zie- Huna der iten Claffe vorgeschritten, und sind wirklich die Listen darab aller ^l-t-n den den Herrn Coileckoren zu haben, auch wird die Chmfurstliche Lotterie-Administration auf Begehren jedwedem deren unentgeltlich zuferti- aen Mittels einer leichten Ausrechnung ist aus besagter L-lie zu erfahren, dali' die' Nebenloose oder Chances nicht, wie verschiedene es beymessm wollen, alleinig zum Vorkheil der Lotterie ausschlagen , gestalten selbe ohne aus die siarckesten Gewmnster gefallen zu scyn, eine solche Summe hinweg aenommcn haben, daß der Ueberrest nicht einmal zenem Vortheil gleich-, welche andre Lotterien durch Abzug io ad i» pro Cento fufc i» eignen ; besonders wann man annebenst erwägen will > daß diese Lotterie jedesmahl Gefahr laufe durch die Chances ein beträchtliches emzubußen, und sich dannoch kein Aufgeld auf den Billetkern, weder einiges Agio auf den Geldt-Sorten zumeffe, sondern alle Gewmnster ohne Abzug auszahle, und Kosten alle selbst trage, in Ansehung wessen dann außer aller Wieder, rede keine einzige Lotterie an Vortheilen für das Publicum, weder an An. nehmlicbfeit des Spiels beykommen kan, als weiches so manche glückliche Veränderung erwecket. Die Ziehung der iten Claffe bleibt ebenfalls auf den ilten Novemd. unverrücklich fest gestellt; deshalben werden die Herrn Einleacre von der iten Claffe gewarnet acht Tag vor dem Ziehungs« Tage ihre Billetter zu nähren, und sich mit den gehörigen Coupons zu versehen. • Diejenige welche zur iten Classe nicht interessiert gewesen sind, und zur rten einzutretten belieben, zahlen einen Cronenthaler über die gewöhnliche Einlage, mithin für jedes Billet drey und ein halben Cronenthaler; Zur zten Claffe aber demnächst nur zwey und ein halben Cronenthaler, und spielen also unentgeltlich mit in der 4ten Ziehung der großen Claffe, welche nur vier Fehler gegen einen Treffer zehlet, und so viele große Gewmnster ertheilet. x Elli- ZL3 Giesische wöchmtlrch - gemeümützrge Anzeigen Ein- und auspaßiermde vom 2 8tm Sept, bis den 4teit Oct. 17 f. ^uchor den r.8ten Sept. Her Cammer-Assessor von Bergel, paßirt von Cassel hierdurch. Selzerthor Den 28. Herr Assessor Zmmmman von Cassel, paßirt von Krankt, sogleich durch. walirbdr den 1. Octobr. ein ChurPfalzischer Lieutenant, Herr v. Bu- seck, ein Cavalier, Herr von Lcßwitz, ein AmtsVoigt aus dem Kloster Hayna, paß. durch. Und ein Obrist und OberAmtmann, Herr von Falckenstein, kommt von Battenberg, log. im PosthcnlL, rfanwambor den 1. der Herr Graf von Ysenburg, paßirt durch. Ein Braunschweigischer Lieutenant, vom Grenad. Regiment, Herr Gebhard, logirt im Löwen. u wallthdr den 3. Herr Hagenber aus Cassel, Obrist von der ersten Garde, paßirt durch. f . Selzerthor den 4. 2 Heßische Lieutenants vom Regim. Knobeloch und Kniphausen, Herr Schneider und Herr Kalckoff» v wallthdr den 4. ein Würtembergischer CammerHerr, Herr v. Pölmtz und Baron von Duhn, kommen von Marb. logiren im Posthaus. Gebohren und getauft. Am if. Sept. Mana Juliana, Johann Philipp Braun, Bürgers und Weißgerbers, Töchterlein. Am 22. Sept. Johannetta Magdalena Louyse Christina, Herrn Ludwig Gottfried Mögen, J. V. D. Profeflbris hutor. bey hiesiger hochlöbl. Universität, und Hofraths, Töchterlein. . Am 24. Sept. Johann Daniel, Johann Conrad Schneiders, Burgers und Cramers allhier, Söhnlein. verstorbene. Am 2i. Sept, des Schuhmacher Besten Kind. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie, ger, UniversitatöBuchhändlern hieselbsi, an dre Herrn Liebhaber gegen r Rthlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 kr. ansgege- den. Man wird auch den Herrn Pranumeranten mit denen schon herausgekomme, uen Stücken dienen,