wöchentlich- gnneinltüW Metzen unö Machrichten. Sieben und Vierzigstes Stück. Drenstchgs den tottn EToxtembr. 1764* Mit Hochfürstl. Hesscn-Dal-mstadtischer gnädigsten Erlaubnis. F-rrsetzuttg der LobRede 4uf Hrm P Baumgarten. f^in so verdienstvoller Jüngling muste natürlicherweise die Aufmerk- samkeit der Maeenaten auf sich ziehen. Er selbst fühlte das rühm- licke Verlangen in sich, seine erworbenen Kenntnisse zum Vortheil der Welt bekannt zu machen. Der Beifall, den er sich durch einen geheimen Unterricht in der Philosophie bei einigen MusenSöhnen erworben harte, verschafte ihm bald die Stelle eines auserordenttichen Lehrers der Weltweisheit Nichts ist gewöhnlicher als die Meinung, daß Gelehrsamkeit und Geschicklichkeit zum academischen Vortrag unzertrennliche Eigenschaften seyen. Baumgarten sah diese Meinung so oft durch die Erfahrung widerlegt, daß er sich lang vor seiner Beförderung mit vieler Sorgfalt im aelehrten Vortrag übte. Diese kluge Vorbereitung hatte die angenehme Würkung, daß er kaum den academischen Lehrstul bestieg, als er sich schon Liebe, Hochachtung und Vertrauen erwarb. Kurz nach dem Antritt feinet LebrAmts endigte sich die Verfolgung der Wölfischen Philosophie, und die Hallischen Musen wurden auf einmal wieder von der Selaverey im Denken befreyt, durch welche sie seit einigen Jahren so sehr waren geschändet worden. Baumgarten war der erste, der die Lehre des berühmten Verfolgten wieder in Schwang brachte. Jrrthum, Wahn und Vorur- Aaa Heile, Gr'esische wöchentlich - gemeinnützige Anzeigen Heile, diese Tirannen der Hallischen MusenSöhnen zitterten vor seinem Unterncht, und entflohen von der Starke seiner Beweise überwunden. Sern Vor trag war |o anlockend, daß in kurzer Zeit der Umfang seines ^i.u!es iur die Menge der Jünglinge zu klein wurde, die nach Vernunft und Weistzell fragten. Ich weiß zwar wohl, daß der Schluß von der Menge der Schuler aus den Werth des Lehrers sehr trügend ist. Die Gabe, unverschämt zu prahlen, der unglückliche Witz, den die ersten Lehren der Weisheit durch unfiäthige, unkeusche und pöbelhafte Spässe einen Eingarm zu verschaffen suchte, die freche Kühnheit, die Verdienste unsterblicher Manner zu verkleinern, die verfluchenswürdige Nachsicht bey den thönchten Ausschweifungen der Jugend zieht oft Schaaren von Zuhörern in die Hörsale solcher Manner, die die Natur mehr zu theatralischen Lustia- machern, als zu Priestern der Wahrheit bestimmt zu haben scheint. Baumgarten verachtete diese niedrige Künste, sich Ansehen und Beyfall zu erwerben. Er hatte lieber das traurige Loos, vergessen zu seyn, gewählt, als daß er der Hofnung auf taufend Schüler nur einen einzigen Scherz wi- der die Religion oder die guten Sitten aufgeopfert, und dadurch die Würde des Wehen, die fein Leben schmückte, entehret hätte. Aber er bedurfte auch dieser kleinen bejchimpfenden Mittel zu seiner edlen Absicht nicht. Das seltne Talent, das er besaß, die tiefsinnigste Wahrheiten begreiflich zu machen; lein systematischer Kopf, der das verwirrteste Chaos der Meinungen zur vollkommensten Ordnung umschaffen konte; sein lebhafter Witz, mit dem er den trockensten Sätzen Saft, und dem Gerippe seiner Lehrbücher Fleisch zu geben wußte; seine filmende Beredsamkeit, durch die er den :er- fireukesten Schuler zur Aufmerksamkeit zwang; die genaueste Richtigkeit im Erklären., Gründlichkeit und Stärke im Beweisen, die zu seinem unter# scheidenden Charatter gehörte; seine uneigennützige Treue, sein unaussprechlicher F.eis, em Eifer m der Erfüllung seiner Pflichten, der ihm niemals, so siech und abgemattet auch fein Körp r war, seine LehrStunden auszusetzen erlaubte; alle diese vortrefiichen Mittel machten den Philosophen zu dem nachahmungswürdigsten Muster des vollkommensten Lehrers. Seine Be- Aeidenheit, Leutseeligkeit, und sein ganzer Reichthum von gesclsschaftlichen Tugenden erwarb sich nicht nur die Herzen seiner Schüler, sondern siegte elbst über tue '2bndlk des Nüds, der sonst ein so unzertrennlicher Begleiter verdienstvoller Manner ist. Durch diese schöne Eigenschaften machte sich Baumgarten nicht nur der Achtung, sondern der vertrautesten Freundschaft strncö Königs wmrdig. Dieser Monarch, der sich die erhabensten Begriffe - von und V7achn'chtttt. -6- von einem Philosophen macht/ unterhielt einen beständigen Briefwechsel mit diesem würdigen Mann, und ertheilte ihm bei; vielen Gelegenheiten den Titel eines wahren Weltweiftn, mit dem er sonst eben so karg ist, alS mit dem Titel eines vollkommnen FeldHerrn. Er konnte diese grose Meinung, die er von ihm hatte, nicht deutlicher entdecken, als daß er ihn, um den gedrohten Verfall der Franksurtischen Academie zu verhindern, zum ordentlichen Lehrer der Weltweisheit daselbst ernennte. Er erhielt seine Abstchte vollkommen. Baumgarten lehrte kaum einige Monathe zu Frank- furth, als schon dieser MuftnSitz mit einer beträchtlichen Anzahl von Jünglingen prangte, die der gl oft Ruhm dieses Weifen allein dahin gc- locket hatte. Der Beschluß folgt künftig. Unterricht von dem pflanzen der hochstämmigen ObstBäume. Wer des Nubens halber hochstämmige Obsibäume pflanzet, dessen Absicht ist ohne Zweifel, daß sie lange viel und gutes Obst tragen. Hierzu aber wird vornemlich ein für sie dienliches Erreich erfordert, und dabey ist nöthig, daß sie der Sonne, Luft und Feuchtigkeiten ungehindert geniessen können, daß man gute Bäume zu gehöriger Zeit und recht setze,un» $rev einem fetten Boden, guten Leimen und wohlgemischten Erdreiche kommen, wenn sonst nichts fehlet, die Obstbäume glücklich fort. Eine solche Erde darf jedoch nicht nur oben liegen; sondern muß zu Pflaumen- und Kirschbäumen über zwey Schube, und zu Apfel - und Birnbäumen wenigstens drey und einen halben Schuh t,f seyn, wenn dieselben gesund und lange leben sollen. Wie tief deren Wurzeln gehen, das zeiget sich bey dem Ausgraben derselben. Es können aber in einem zu feuchten, oder zu trocknen und zu magern Boden, wieder bloftSand ist, ihre Wurzeln nicht gedeyen, noch den Bäumen die nöthige Nahrung verschaffen; und in e nem zu harten Grunde, als in einem ganz thonigen und zu steinigen, ist es den Wurzeln zu schwer oder unmöglich, durch zu dringen und sich auszudchnen Der* gleichen schlimmer Boden, der unter der obern Erde lieget, ist an c en meisten Krankheiten und dem kurzen Leben der Obstbäume hauptsächlich schuld. ' Aaa r v Sie 17o Gieftscho wöchentlich-- gemeinnötzige Anzeigen Sie sind also in denselben nicht zu pflanzen. Das Verbessern eines solchen Grundes für sie , wovon manche Gartenbücher Vorschriften geben, ist meh- rentheils zu kostbar, und hilft oft wenig und nur auf eine kurze Zeit. Es läßt sich übrigens daraus- wie es mit den Obstbäumcn, oder gewissen andern Bäumen, die eine gute Erde verlangen, in gleicher Lage da- herum^ wo man die Obst bäume setzen wiü, aussiehet, insgemein schliessen, ob sich der Boden für sie schick- oder nicht, welches man auch erken- techchm tTetiU man grabet , um die Beschaffenheit desselben zuun- In obgedachtem guten Erdreiche das tief genug iss, fthlagen zwar Äuerley Obstbäume an: Ein solches ist aber nicht immer anzukreffen; und man muß jich nach dem richten, das man haben kan. Kömmt nun darin 'Sine gewisse Gattung Obstbäume merklich besser fort, als eine andere, zum Exempel Kirsch- oder Pflaumenbaume besser, als Birn- oder Apfelbäume; so ist es vorkräglich, diejenige vor andern dahin zu pflanzen, welche da am Vesten g^rüth, das man allenfalls an den in derselben Gegend befindliche» verschiedenen Obstbäumen sehen kann. Sonst pflegen die Apfelbäume in einem fetten, die Birnbäume in einem gut gemischten, nicht gar schweren und etwas trocknen, und die Pflaumen - und Kirschbäume in emem guten und etwas feuchten Boden am .liebsten zu wachsen. Den Boden dürfen aber die Wurzeln der Obstbäume von eben derselben Art Nicht ausgefogen haben: denn die Erfahrung lehret es, daß da, wo vorderem Apfelbaum stund, kein Apfelbaum fortEömnrt, und so weiter ; es sey dann , daß der Boden gar lange geruhet und sich wird recht erhöhtet habe, oder däß die abgenutzte Erde herausgegraben und frische genug dahin geschaft worden. Auch von einem Pfiaumenbaume wieder in Den Anmukhigkeiten des Landlebens behauptet, daß er entweder schleunig oder allmählig ausgehe, wenn man ihn an die Stelle sehe, wo sich ein, Firnbaum befunden hat. Es wachsen jedoch sonst noch Obstbäume an den Orten, wo andere von verschiedener Art gestanden haben; wiewohl niemal fb gut, als in frischen Erdreiche? dem nämlich -feine Kraft durch starke Wurzeln entzogen worden. L) Ncbst dem Grunde und Boden kömmt bev den Obsibäumen sehr viel auf die Sonne an : denn ihre Wärme befördert den Wachsthum und die Fruchtbarkeit derselben, und macht, daß das Obst «ff, vollkommen, KMo und gut wird; und.je uie.hr bepde von ihr beschienen werden, desto nütz- LM- Nachrichrm. V1 mHlicher ist chnen. Die Baume sind also vornemlich MtN Slwost m Ahe», als wo sie die Sonne am meisten haben, wenn dieselbe durch sonst riichts^abgch^intime, der Verbesserer der Gartenwiffenschaft, halt vor das beste , einen Obstgarten gegen Südosi an einem nicht stark abhangigm Berg oder allmahlig erhabenen Ort, wo sich eine gute Erde tief genug befindet, anzulegen, wofern man die Gelegenheit dazu haben konnte^ In der That ist eine solche Lage die vortheilhastesie, indem darauf die Sonnenstrahlen, welche auf die schief in die Höhe liegende Flache senkrecht faven, die stärkste Wirkung thun, und die kalten Dünsten die manchmal in ein« ebnen und niedrigen Gegend, wo die Sonne nicht so wirren kann , sich aufhalten und Schaden bringen, seicht vertreiben; und weil über das dir Bäume, davon die Hintern Reihen allemal höher stehen, den Schattta nicht so aufeinander werfen können und mehr Lust haben , als auf eineiB stachen Boden. Hätte ein solcher Ort zugleich von einemBerge oder Hügel , oder von hochgewachsenen Bäumen vor den rauhesten und Heftigstes Winden Schutz; so würde es noch besser seyn. ■ Es ist aber nicht genug, daß die Obstbäume gegen die Sonne stehen; sondern sie sind so weit von einander zu setzen, daß wenn sie groß ge# worden sind, ein jeder nebst derselben auch der Lust und Feuchtigkeiten, die iu dessen Erhaltung und Besten zugleich nicht wenig beytragen, ungehindert geniessen. , Da dieses bey den an den meisten Orten zu dicht aneinander gefettete Obstbäumen nicht geschehen kan, und haben eine Wurzel her andern die - Nahrung entziehet; so findet man auch, daß sie leicht ungesund, vor der Zeit an den Arsten hier und da dürr, und zu bald abgängig werden, und daß sie, äusser denen, die vorn gegen die Sonne stehen, nicht allem schlechtes Obst in Ansehung der Farbe, des Geschmacks und her Dauer tragen- sondern auch wenig. Und durch dieses letzte wird die Absicht, welche einer bey dem Pfianzen haben mag, von mehr Bäumen beysammen desto mehr Obst zu erhalten, gewiß nicht erreicht. , Man stehet hingegen, daß einzeln und steystehende Bäume schön, groß und alt werden, daß ihr Obst vollkommen ist , und daß einer dergleichen ost mehr Fruchte bringet, als drey und mehr zu nahe aneinander gepflanzt- Bäume. Zum Beyspiele fönte, was das Obst betrifft, ein solcher hier bekannter Baum dienen, an hem in einem nicht sonderlich guten Boden di- schönste schwarze Magd- oder Kohläpfel wachsen, und davon alle Früh- . ' Aaa z Jahn 37» Gr'estsche wöchentlich * gemeinnützige Anzeigen Vahre eine Mengs Pftsetteiser zu dem Ende genommen wird, daß man ebendie Art bekomme. Dieses möchte .auch wohl geschehen, wofern die Reiser nur immer auf Stamme, die eben so frey stünden, gepsroft würden Der berühmte Englische Gärtner M-tter, welcher in seinem Gärtner- Lexicon bet) dem Worte Apfelbaum das Engezusammensetzen der Obstbäume sehr mißbirL-get, lobet im Artickel Baungarten die Art und Weise, deren sich einige Engländer mit lehr gutem Nutzen bedienet, daß man die Reihen der Aplelbäume achtzig oder hundert Schuhe weit von einander mache; die Bäume aber in den Reihen sechzig Schuhe weit voneinander fetze, und den Boden zwischen ihnen ackere und mit Getraide besäe; indem solchergestalt man eine gute Ernte, äusser unter den erwachsenen Bäumen selbst, erhalte, und die Bäume stärker und gesunder würden, langer dauerten und bessere Fauchte trügen. Er schlägt weiter vor, auf eine solche Art em Feld mit einer oder zwey Reihen von Apfelbäumen zu bepfianzcn. Dergleichen Verfahren verdienet von denen, die das Feld dazu haben, nach- geahmet zu werden» Diejenigen aber, welche in Obstgärten die Bäume gern näher setzen wollen, haben bei) Bestimmung der Weite auf die verschiedene Gattungen und Arten der Obstbäume und auf die Beschaffenheit des Erdreichs zu sehen : denn man weis, daß die Apfel-und Biernbäume von starkem Ge- wachse in einem guten Boden so gros werden, daß, wenn sie dreysia Schuhe von einander stehen, ihre Aeste und Wurzeln, die unter einander ein gleiches Verhältmß zu haben pflegen, einander erreichen. Es ist also nicht rathsam , einen von dem andern weniger , als vierzig Schuhe zu pflanzen. Ist der Boden schlechter und leichter; so bleiben die Bäume kleiner darin, und können daher an dieser Weite fünf bis zehen Schuhe ab* gehen. Einen solchen Raum von 40. oder wenigstens von 30. Schuhen zwischen den Obstbäumen zu lassen, hat schon der alte lateinische Schriftsteller Columella verlangt. Da aber die Pflaumenbäume , wozu die Zwetschkenbaume gehören, sich ungefehr halb so weit ansbreiten, als jene, und dse meisten Kirschbäume etwas grösser werden, als diese; so wären sie, nachdem der Boden ist, sechzehn bis zwanzig und mehr Schuhe voneinander zu pflanzeu. Der Ordnung, Zierde und des Nutzens halber sotten in Obstgärten de Bäume allerdings nach der Schnüre und reihenweise stehen. In die Reihen werden sie entweder gerade, oder schief hintereinander gesetzt. . In W ersten Falle, wofern ein Baum vom andern vierzig Schuhe entfernt sepn und Nachrichten. z-r seyn soll, macht man eben so weit von einander nach der Schnüre in die Länge die Linien zu den Reihen, zeichnet auf der untersten Linie allemal vierzig Schuhe ab , und ziehet von da nach dem Winckelmaase die Schnur in die Quere gerade durch die gemachte Linien so, daß cs zwischen denselben lauter gleiche Quadrate giebt, in deren Ecken oder dahin, wo sich die Linie» durchschneiden, Pfahle gesteckt und die Bäume gepstanzet werden. Im andern Fälle ziehet man zu der ersten Reihe die Linie, macht aus dieselbe ein gleichseitiges Dreyeck an das andere, an denen eine jede Linie vierzig Schuhe lang ist, und stecket Pfähle in die Ecken derselbm, da man dann die Stellen der Bäume zu zwey Reihen hat. Hernach füget man oben an die Spitzen der gezeichneten Dreyecke nach ihren Seitenlinien eben solche Dreyecke dergestalt, daß Xe daraus werden, und stecket oben die Ende der Kreuze ab, wohin die Bäume der dritten Re-He kommen» Will man mehr Reihe haben, so ziehet man die Dreyecke oder Kreuze in bestimmter Weite fort, und hillt sich, und richtig abzustecken, durch das visiren. Die Fortsetzung folgt. Einige Nachrichten. Dm i?. dieses Monats murde eine Kindermörderin allhier mit dem Schwerdt vom Le ^en zum Tode gebracht. Den rühmlichen und fleißigen Bemühungen der hiesigen Herrn Geistlichen hatte sie die besondere Stand- Hastigkeit zu danken, mit der sie ihrem Ende entgegen gieng. Das Cada- ver ist in die Anatomie gebracht worden, und die Herrn Studirende lernen daran, durch die geschickte Demonstrationen unsers Herrn Prof. AlefeldS den Bau des menschlichen Cörpers kennen. Von der sehr vortheilhasten sechsten Gederischen Lotterie können Plane bey dem hiesigen Collecteur, dem Verleger dieses, und des Kaufmann» Eckstein jun. seel. Wittwe bekommen. Sie besteht aus fünf Elasten und icoo. Loosen. In der ersten Elaste ist die Einlage 48. fr. der höchste Preis igoo. fi. In der zweyten Elaste die Einlage i. fi. j6.fr. der höchste Preis i fo?. fi. In der dritten Elaste die Einlage r. fl. 2,4. fr. der höchste Preis 2000. fl. In der vierten Elaste r. fl. 24. fr. der höchste Preis 4000. fl. In der fünften Elaste 6. ß. 14. kl. der höchst- Preis IlOOO. fl. Er'w §74 Ol'esisthe woch^ntli ch -Zsmeittnßtzige Arrzergm Ein »rrb auspasswende vom 9 uh VTovemhr. bis dett 16. t'lO'Winbn 1764. plerrstätterchor den ro. Nov. Herr Amtmann Teuthom, nebst dessen- Hrn. Sohn sind von Biedenkop herein paßirt. wallrhor den ix. Auf dem Cassler Postw. ein Französischer Capitain, Herr Don Wrede, Herr Rath Gienau von Maynz, und ein Post- Secret. Herr Hellmsld aus Cassel, paß. durch. Selzerehor den rx. Herr Lieutenant Schönewald von den Darmstadter Husaren, paßirt herein log. im Löwen. Gtlzerch-r den 1 j. Se. Durch!. Prinz Carl von Braunfels paß. herein. Eod. Herr von Wreden, Capitain vom LandBataill. paß. herein. Gelzerrhor den 15. Ein Rittmeister von den Hessisch. Huffaren Hr.Draudt kommt von Maynz, paßirt durch. Mallrhor den if. Ein Advocat Herr Rüben, Studenten und ein Kaufmann, paßiren auf dem Caßler Postwagen hierdurch. 1) Verehü'chte. Am ! f- Nov, Johann Conrad Schneider, Burger und Crahmer aklhier, und Anna Margaretha Christina Mohrin , weiland Christoph Heh- trich $)W f Burgers und Beckers allhier, eheliche Tochter. Gebshrerr und geeaufr. Am 6. Nov. Elisabetha Maria, Johann Balthasar Ferbers, Burgers und Metzgers allhier, Töchterlein. Am 7. Nov. Elisabetha Catharina, Henrich Wilhelm Krälings, Burgers und Fuhrmanns allhier, Töchterlein. Am 8- Nov. Margaretha Dorothea Philippina, Johann Philipp Eckhardts, Burgers und SeiffenSieders allhier, Töchterleiu. Verstorbene. Am s. Johann Adolph, Ludwig Henrich Lony, Burgers und Metzgers allhier, Söhnlein. Am 8. Anna Catharina, des Pförtners Fischers hinterlassenes Töchterl, Dieft wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie- «er, UniverfitälsBuchhändlern hieftlbst, an die Herrn Liebhaber gegen 1 Rthlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 fr. ausgegeben. Man rvirdtmch den Herrn Prgnnmeranken mit denen schon herausgekomme/ »en Stücken dienen,