L II wöchentlich - Ein und Fünfzigstes Stück. Dienstags den 18 tert Deocmbr. »764« Mrt Hochfürstl. Hessen-Darmstadtrscher gnädigsten Erlaubnis. Ntttfettimg der Beiträge zur Historie und Geographie 0 des alten Teutschlands. z) Von der Jrmensäul. Srminius wurde zwar, von seinen selbst-eigenen Leuten, umgebracht. Aber dennoch ward er bald nach seinem Tode, in hohen Ehren gehalten. Jbm zur Ehre wurden nicht nur HeldenLiede? verfertiget und abgesungen, sondern auch eine GedächtnüsSäule errichtet. Sie wird zwar von den dltejkn Scribenten , die Irmensaule genennet. Aber es ist sicher, daß sie ursprünglich die HermanusSäule/ oder Her- mermSaule, geheissen, woraus HirmenSaule und endlich Irmen- Säule gemacht worden. Anfangs wurde sie blos verehret, hernach aber vergöttert. Inzwischen hatten sich, in diesen Gegenden , die Cherusker/ wie anderwärts andere Völker, verlohren. Die Sachsen hingegen hatten sich bis dorthin ausgebreitet. Diese theilcten sich, wie sie am stärksten waren, vornemlich in viererlei Völkerschaften, nemlich in die ^rordSachsen, OstGachsen, Engern und WestSachserr. Die ersteren Hessen, bei den Lateinischen Scribenten; Nord-A/bingi, Nord- Altingi, Trans- Albiani. denn sie wohneten jenseits der Elve, an der •* . * Eee Mn- 4cö Gwsische wochentl! ch - gemeinnützige Anzeigen Mündung dieses Stroms, nach Norden zu. Dis zweiten wurden Oft- pbali genennet; wer! sie, besser aufwärts/ diffeiks der Elbe, nach Osten zu, wohnetcn. Die dritten Hessen oderstogrivarii. Von ihnen insonderheit geschichct noch ehe Erwehnung, als von den Sachsen, überhaupt. Sie wohncken hart an der Weser, und noch jetzo ist, in der Grafschaft Ravensberg, in dem Flecken Engeren/ ihr Name übrig. Die vierten wurden Weßphali genennet, denn ihre Sitze erstrekten sich nach Westen zu. Sie wohneten zwischen der We{cr und dem Rh em , Diß- und jenseits der Lippe. Kaiser Rar!, der Grose, bekriegte diese westGachsen, im Jahr 771. und folgenden Jahren. Er eroberte Ehresbmg, zerstshrete Die daselbst stehende IrmenGaule, und suchte , statt Dieses GötzenDien- stes, die christliche Religion bei den Westphalen, (westphälmgem) suszubreitm. , . Nun fraget sich; i > wie war dieIrmettGäul eigentlich beschaffen? War sie von Holtz • oder von Stein ? oder von Erz ? har sie eincn geharnischten Mann? oder was hat sie sonsten, vorgestellet? z) wo hat sie gestanden? ncmlich, wo ist bas Ercsburg zu suchen. Das der Carolus M. zerstöhret hat. Was die erste Frage betrifft, so stehen viele in den Gedanken sie feie Don Erz gewesen und habe einen gcharnischten Mann vorgestellet, der auf dem Kopf eine SturmHaube mit einem Hahn gezieret, an der Seite einen Degsn, in der rechten Hand eine Fahne, mit dem Zeichen einer rothen Rose, und in der linken Hand eine Waage gehabt habe. Einige halten Diese Meinung vor so richtig, daß man zu Hildesheim so gar Das metallene Postament annoch zeiget, auf welchem Dieser Held gestanden habe, und das von Eresburg nach Hildesheim gebracht worden feie. Aber in dieser Meinung finden sich hauptsächlich drei Umstände, die sie fabelhaft machen. Vors erste ermangelt überall der Beweis, ohne welchen in Der Historie nichts vor eine Gewißheit angenommen werden Darf. Zweitens stim- rnet Diese Meinung gar nicht mit Der Einfältigkeit überein, die wir, in den ersten Jähchunderten nach Christi Gebürt, in Teutschland annoch antreffen. Drittens ist es der Natur der teutschen Sprache zuwider, einen metallenen KriegsMann eine Gäule zu nennen. Daß die IrmenZäule von Stein gewesen sein solle, davon finden sich auch keine Spuren. Viel glaubhafter ist sie von Holtz , entweder ein nur gestümpster, und in eine gewisse Figur gebrachter .Elch) Baum, oder auch ein figurirtts, aufrecht in die Erde "Tß- ' ■ ' ■ L H geslekl- «mb Nachrichten 401 gestelltes, stück Holtz gewesen. Diefts klappet mit den damahligen Zeiten heffer, und ihm ist auch Der Name Sau! eigen. Gtruv in corpore hi- horiae Germanicae, Di IT, 2. §, 1 z. hat diese Meinung, aus dem Adam* ärcmwßi sehr wahrscheinlich tzmgetragen. Was die andere Frage betrjsst: wo die Irmertsaule gestanden habe ? so halten einige das heutige Merseburg/ andere das heutige Driburg/ (sonst Iburg) im Paderbornischen, andere das heutige Stadt-» berg/ im SW Paderborn gelegen, aber dem Abt von Corvey zuständig, andere Hertzberg im Herzogthum Westphalen, und noch andere die obgedachte Armmruoburg vor das ehemahlige Eresburg. Die erste Meinung gründet sich blos auf die Verwandschafft der Heiden Namen. Die aber allein beweiset in der Historie nichts. Hingegen die zwote dritte und vierte Meinungen gründen sich auf die Lage der Oerter und auf die Uebereinstimmung anderer Umstanden. Vor Driburg und SeadtberH streitet insonderheit der ZugAarlsdes Grose«/ denn, nach den anna- libus Berrinianis, denen Mecenfibus und nach dein Eginharde, istLxark der Grose erst nach Eresburg, hernach an den Ursprung der Lippe gekommen. Wer also die fünfte Meinung behaupten will, der muß beweisen, daß jener Monarch einen Umweg genommen, und die WestSach-k fett, von hinten her überfallen habe; oder er muß darthun, chaß die Muthmaffung, die der Herr Hofrath Geip, in seiner Beschreibung vom pyrmorttcr Brunnen / vorgetragen hat, als ob die IrnMsäule ursprünglich auf der Armimusburg gestanden, und hernach in den Teutoburger Forst bei den Bolderbrunn (Bullerborn) versetzt jworden feie, mit den alten Zeugnüssen übereinstimme. Und dennoch würde, in die« sem letzteren Fall, Driburg das alte Eresburg sein. Wegen seiner tage ist es auch bas schicklichste. Der Ursprung der Lippe ist nur eine kleine Stunde davon abgelegen. Ernst Casimir Wasserbach und Henrich Meibom, haben von ldieser Säule besonders geschrieben, jener: deßatu$ Anninii, dieser: de Irmenfuia. Nota. Die, in vorstehenden Beitrügen, hin und wieder zerstreute Anecdo- fen sind völlig zuverlässig. Sie sind mir von zween braven Männern mitgethcriet worden, die beide in der Grafschaft Pyrmont wohnen , und von welchen die daselbst aus dem Alterthum noch vorhandene Ueberbleibsel in selbst eigenen Augenschein genommen werdest sind. Ein Hochgeehrter Freund im Waldeckischen hat sie mir gü- t'gst verschaffet. D. M°M. Sff « 401 Or'esische wschrnelich -- gemeittnSMe Anzeigen FHrefttzuttg des Utttereichrs vom pfUn^tn der h-chstäm- migett GbstBäume- Diese Ordnung, welche schon bey verschiedenen alten Völkern beliebt gewesen, und bey den Römern Quincunx nach dem Lateinischen Fünft geneünet wurde, ist die schönste, und auch deswegen der ersten vorzuz>ehen, weil sie nickt so viel Raum erfordert: Denn wofern drey Baume in drey Reihen gerade hintereinander, und zwar einer vom andern 40. Schuhe gesetzt werden; so stehet der erste vom dritten 80. Schuhe ab. Pflanzet man aber dieselben cckemchl 40. Schuhe schief hintereinander; so sind es, wenn Wan vom ersten Baum der ersten Reihe zum ersten in der dritten Reihe gerade misset,, nur 6z>. Schuhe und 8. Linien; und dabei) benebmen sich die Bäume die Sonne, Luft und Feuchtigkeit, und die Wurzeln sich die Nahrung eben so wenig, -als bey der ersten Einrichtung. Das beste ist demnach, daß man nach der letzten Art in guter Erde die Apfelbäume 40. Schube voneinander setzet. In einem mittelmäßigen Boden gehe? es gar wohl an, daß man diese Bäume nach einem Dreyecke-, dessen Grundlinie 4«. und eine jede Seitenlinie 3© Schuhe lang ist, pflanze. Dümler giebt in seinem vor hundert Jahren hcrausgekvmmenen erneuerten und vermehrten Bäumend Obst- Tarten ein solches Maas bey der schiefen Ordnung überhaupt an, und meinet hernach, matt solle wechselweise allemal einen Apfel« und BirnBaum setzen", weil in einem guten Boden jene sich mit ihren Aesten nur ausbreite- «en, hergsgen diese in die Höhe wüchsen. Hierbey ist aber zu betrachten, daß die Höhe der Birnbäume auch Schatten genug macht, und daß verschiedene, die grose Birne tragen, sich so weit, als starke Apfelbäume ausbreiten, und folglich diese Bäume, wenn man sie in einem guten Erdreiche wechselweise nur zo. Schuhe von 4mer Reihe zur andern von Ender setzet , sich dermaleins auf flacher Erde Mt ihren Aesten gewiß berühren -; ferner daß die Birnbäume insgemein, um fruchtbar zu seyn, die Sonne nötbiger haben, und den Schatten noch -weniger vertragen können- als Apfelbäume. Cs ist deshalben verträglich, wenn man die Birnbäume in eine einzelne Reihe, worin sie alsdann eher ,0 Schuhe voneinander -stehen können , gegen die Sonne besonders, und Hie Apfelbaume beysammen allein in das Baumsiück setzen fann; zumal in man des grösser« Nutzens halber mehr Apfel - als Bmrbäume zu ziehen ^e^Will nm jedoch die Vorschläge des Dümlers bey mem gmen Bo- und Nachrichten. 40 > so tbut man wohl, wenn man auf einer Ebene die erste Reche qeqen Süd ost mit Baumen, die am wenigstes in die Breite und wMenI bep-anze, als unter den Apfelbäumen mit Der kleinen fleU ben Reinette, dem rothen Fenchelapfel, Goldpippm und Agathenapscl „nd den Birnbäumen mit Der Augustnuskate, kleinen grauen Butter- uud u^'r ven^mouutt.eu ant)ern Reibe können die von mittelmäßigem Gewächse stehen, als der rothe Wmtercalvil, groft Api, fth'ife rivvichte Calvil und Borsdörfer; und von Birnbäumen die SS,ruük 3u*cferbirn , ^ba|Tcrt> und W.nteralanrbirn. In der dritten Reihe waren die grossen Reinetten, Magd - und Sußapfel » die n^Len^uckerbime, die Saint Germain und Kochbirne tu setzen. Man fnnn haben Die Bäume so ziehen, daß ihre untersten Aeste an den Stam- * wn in be vordersten Reihe 6, Schube, in der mittelsten 7. und m der hintersten 8 Schuhe von der Erde abstehen, damit der Obstgarten noch mebr^ di BeiclMi'.heit habe, als wäre er an einem abhängigen Ortt angeleget. h^ S SUno StWMume können eher etwas von der Soniie ent» ’ uSSbaher an i£e &ibcn ober Seiten, wo sie etwas weniger hm- scheine/, ohne viel Nachtheil besonders zu stehen kommen. Es gehet aber auch an , nachdem als der Platz ist, daß man sie zwilchen andere O.stbau- ttv in aeböriaer Weite VON einander und nach einer guten Ordnung si zt. ^enn auch b!y Obstbäumen können vernünftige Einrichtungen verschieden seyn. §wan loll nur gute Baume, oder solche, die wohl geruthm urw Ua* «0 autes Obst tragen können, pfianzen. Daß man dergleichen vortBaum- händl-'rn nach Wunsch erlangen werde, dessen kan man sich gar man auch gleich jungeBaume von entsernten undb^-uhmtm jr\rh'n fßnimen liesse. Zuweilen gediehet es, daß die Wurzeln der Stämme ? wenn diese von weitem hergebracht worden, vertrocknct sind, SMÄ ; oder daß die Baume der Verkäufer in einem fjtren oder feuchten Erdreiche gezogen worden, welche hernach, wenn man s h e °n g N -der trockenes sitzet, mcht woh, sortkammen ; oder aß d e be in einem magern Boden gestanden, worm st-wenig Kraft «um Wachsthum, und oft einen Ansatz zu einer Krankheit erhalten Huben, v» ub’i sie nicht selten abstehen. Manchmal pfropfen die Baumgartner auf unaefunbe und einige auf unrechte Stämme, als Apfel »oder Bkrnreger arss-Weißdorn, womit es gar nicht lange gut tbut, oder Biimeiser aus Quittenstamme, welche zu hochstämmigen Baumen mcht taugen, und mcht L l° »ck mwen, ais Birnstamme,^woraus Blrmchr gesitz. «»den. 404 Gresische wöchentlich - gemeümützige Anzeigen Oesters nehme» sie zu Pftopfstämmen die Ausschläge aus ben Wurzeln Der Obstbäume, welche aber insgemein nicht ß> gute Wurzeln habe», und keine so tüchtige und dauerhafte Bäume geben, als die Stämme, die aus Kernen und Steinen gewachsen sind. Von den Baumhändlern werden bisweilen aus Versehen, meistentheils aber mit Fleis vor diejenigen Arten -Obstbäume, die man begehret, andere und schlechtere Arten ausgegeben und verkauft. Solcher verdrießlichen Dinge und Betriegercyen, die man Key dem Kaufen der Stämme erlebet, überhoben zu seyn, und um gute junge Baume nach Verlangen zu haben, ist kein besserer Rath, als'daß man sie selbst ziehe, oder welches eben so viel ist, eine eigene Baumschule habe, woraus man so wohl einen Obstgarten bepflanzen, als auch den Abgang in demselben füglich ersetzen kann. Von der Baumschule ist also das nöthige vorzubringen. Zu derselben, worunter das Saatbeet und die Pflanzschule begriffen sind, ist ein Ort zu erwählen , dahin Luft und Sonne frey kommen können, wo sich eine zu Obstbäumen dienliche und frische Erde befindet, und welcher m dem Baumgarten selbst, in den die Bäume gepflanzet werden sollen, oder doch in einer Gegend, in welcher von dem Boden desselben das Erdreich nicht gar merklich unterschieden ist, lieget: denn je gleicher der Boden, worin die junge Stämme gezogen werden, demjenigen ist, in welchen man sie fetzen will, desto besser gcrathen sie in diesem. Der zum Saatbette bestimmte Ort wird im Sommer anderthalb Schuhe tief gegraben, und zwar so, daß die oberste Erde untenhin komme, und die Schollen wohl zertheilet werden. Ihn drey Schuhe tief zu rigolen , ist für junge Bäume die versetzt werden und nicht tief wurzeln sollen, zu viel. Zu "Anfang des Herbstes grabet man den Platz nochmals spaten- titt um , macht den Boden ganz fein und locker, und reiniget ihn von allen Wurzeln des Grases und Unkrautes. Bey einer solchen Zubereitung einer wichen Erde ist das Düngen, welches verschiedene Gartenbücher bey Anlegung der Saatbeete erfordern , nicht allein weht nötbig, sondern auch wegen der Fettigkeit, der Würmer und des Unkrautes, die es verursachen wurde, in einer Baumschule überhaupt schädlich. In dem November und December werden gute Kerne und Steine, dre man m eben demselben Jahre gesammelt, und in trockenem Sande auf- vehalten hat, in zwey bis drey Zoll tiefe, und acht Zoll von einander entfernte Gräbchen, nämlich eine jede Gattung in besondere, mit dem San- dr dumr gestreuet, und nur einen Zoll hoch mit leichter, lockerer und Anzeige. -Verschiedene ®inner und Freunde Met «Ito baben W?-SsMSEL'?L ^s^s-MWZTL ks£»*m«*"'3« w-»S™ä in einem höhern Grttde erreichen. Eirs mrd Nachrichten. 4-5 und fruchtbarer Erde bedecket, damit sie im Frühjahre desto le'chter aufge- hen können, welches nicht geschiehet, wenn man sie tiefei unu erst im H *ÄSÄfe wenn die VMer MM-W j?n*s E^nn funqen B^ume in die Pflanzschule, we.cht, eben so, ti u rwey Schuhe weit von emander, um s darin nack' einigen Jahren t» psrovsen und zu«äugeln, ihnen vorher die Herzwurzel beschatten h. ,- kfflaltn B^ume schien der Seikemvurjeln,^-ich- - brffe en 8° -knm - S KÄS" *" “ «-S Ä 8SSTÄ»« **|'W 2 ääBS'ä sessx ”S:äm wsä'SS sB dsr-wWiB werden. m 4vs Gicsische wöchentlich gemeinnützige Anzeigen Ein und attspafsirende vom 8ten Decembr. bis den 14. Decembr. 1764. wallthor den 10. Dec. Auf dem Caßler Postwagen 1. Kaufmann/ 1. Juv und eine Weibsperson, paßiren durch. Wallrhor den n. Der Herr ObristLieut. von Buseck/ vom LaudVattail- lion, paffirt herein , kehrt ein im Einhorn. Malkhor den n. Der Herr Obrist von Rabenau von der Darmstadter Garde, kehrt ein im Einhorn. NOallehor den 13. Ein Kaufmann aus Frankfurt/ kommt von Cassel/ paßirt hierdurch. Eod. Auf dem Caßler Postwagen ein Do&or Medicinae Hr Loch- ner/ kommt von Berlin, r. Kaufmann aus Cassel/ r. Juden aus Ziegenhain und 2. Weibspersonen, paßiren durch. tVallehor den 14. Ein Major von den Braunschweigern Hr. Daubenheimer , paß. durch. Gelzerehsr Ein Capirain von den Dahnen Hr. Laß, und ein Lieutenant Hr. von Beer / logiren im Posthaus. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krie- ger, UniversitatsBuchhandlern hrefelbsi, an dre Herrn Liebhaber gegen, Rthlr. halbjährige Pränumeration geliefert. Einzelne Bogen werden für 4 Fr. ausgege, 1 v‘* l?ÜU# den Herrn Prammrerarittn mit denen schon herausgekvmme/ AM E?tncren dienen, 1) Verehlichte. Am rz- Dec. Johann Wilhelm Müller, Burger und Fuhrmann allhier, Johann -Matthias Müllers Burgers und Fuhrmanns allhier, eheleiblicher Sohw, und Elksabetha Catharina, Ich. Daniel Marx, Burgers und Fuhrmanns allhier, eheliche Tochter. ' Gcbohrett unb getauft. Am 3. Dec. Christina Mana Johannetta, Joh. Balthasar Schmidts, Töchterlein» Am 4-Dec° Maria Wilhelmina, Joh. Martin Lony, Burgers und Metzgers all/ hier, Töchterlein. Versterben. Am 5. Dec. Johann Melchior, Henrich Michael Einlofs, Burgers und Schub/ machers allhier, Söhnlein. Am 6. Dec. Maria Gertraud, Helfrich Kriegers, eheliche Tochter.