wöchentlich- ' M ®n, uiiö Mchrtchtm Zwey und Vierzigstes Stück. Dienstags dm i6un Oceobr. 1764. Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstadtifcher gnädigsten Erlaubnis. Beschluß der Geschichte des Nszaldak». : Suf einmal erblickte der Caliphe einen prächtigen Pallast, welcher mit den aus Jaspis gearbeiteten BildSaulen seiner Vorfahren ausgeziert war. Die elfenbeinerne Thore desselben, die in goldnen An. geln hiengen, wurden eröfnet, und er sah einen diamantnen Thron, welcher die Rajas *von fünfzig Nationen, und die Gesandten vieler Völker umgaben, die sich durch mannigfaltige Kleidungen und GesichtsFarbm unterschieden. Auf diesem Thron saß Aboram, der beweinte Sohn deck Bozaldab, und an seiner Seite eine Prinzessin, die keiner H-uri ♦* an Schönheit wich. „ Gnädiger Alla! ♦** *** schrie der Caliphe, das ist mein Sohn! - Tt Oer, * Eine Gattung von sehr augeschenen Befehlshabern in den morgenlandischerr Reichen. ** Dis? ist der Nahmeder reizenden Mädchen, deren Gesellschaft der träumende 'Eoi aii den frommen Muselmännern nach diesem Leben verspricht. *** Unter den vielen Göttern, welche die abergläubische Morgenländer verehren bäten sie auch in einigen Laudern eine höchste Gottheit unter dem Nahmen zr8 Grefische wöchentlich- gemeittttötzige Anzeigen ff O erlaube mir, daß ich ihn cm mein Herz drücke! - Es ist nicht mög- ff lich, erwiederte der Engel, du sichst eine unkörpttliche Erscheinung, die „ sich nicht umarmen laßt. Ich zeige dir itzt nur, was dein Sohn für. „ Schicksale gehabt haben würde, wenn er langer auf Erden gelebet „ hätte. „ Und warum, sagte Boznldab, warum durfte er nicht länger hier „Verweilen? Warum war es mir nicht vergönnt, der Zeuge einer so gro- „ sen Glückseligkeit und Gewalt zu seyn? „ Betrachte nur die Folgen, antwortete der, der in dem fünften ff Himmel wohnt. Bozaldab richtete die aufmerksamste Blicke auf die Erscheinung. In dem Angesicht seines Sohns, in welchem er sonst das sanftmüthige Lächeln der Unschuld, und die lebhafte Röche der Gesundheit zu erblicken gewohnt war; in diesem Angesicht sah er itzt bald die gräßlichen Züge der grimmigsten Wut, bald die starren Gebärden der Trunkenheit. Bald belebte es der Unwillen von neuem, bald erblaßte es aus Argwohn, bald schien es von der Macht der Unmäßigkeit zu verwelcken. Seine Hände waren mit Blute befleckt, und er zitterte wechselsweise von Wuth und Schrecken ergriffest. Der Pallast, dessen orientalischer Pomp den prächtigsten Glanz weit um sich her verbreitete, verwandelte sich auf einmal in rin en schrecklichen Kerker, in welchem der Sohn des Caliphen mit ausgerissenen Augen, mit Stricken und Ketten gefesselt, auf dem kalten gepflasterten Boden ausgestreckt läge. Bald darauf tratt die Sultanin, die vorher an Abornms Seite saß, mit einem Giftbecher in sein Gefängniß. Sie zwang ihn zu trinken, und vermählte sich nachher mit einem andern Buhler, den sie zum Sbrongotaer des Hingerichteten Königs machte. „ O wie „ glücklich, sprach Lalsc/ wie glücklich ist dein Sohn, den die Vorsicht „ durch den Engel des Todes arrs den Umarmungen des Lasters hinweg- „ riß; wie.glücklich ist er, dasi sie ihm eine Macht vorenthielte, deren „ Besitz ihn in die fürchterlichsten Tiefen des Elends gestürzt höben ft würde. „ Es ist genug, schrie Bszaldab! Ich bäte die unerforschlichm Ent- ff würfe der Allwissenheit in tiefster Demuth an! Von welchem fürchter- v ■ ' .f. - lichen Ma MM an^ welch« sie-vor den wahren und einigen Schöpfer des Himmels und der Erde halten. Nttd N^chn'chtE. 3M ff lichen Unglück ist mein Sohn durch einen Tod errettet worden, den ich m „ meinen unbedachtsamen Klagen unglücklich und aüzufrühzeitig nannte! „ Sein Tod war ein Tod der Unschuld! und der Ruhe, der sein Anden- „ ken auf Erden gesegnet, und seinen Geist zu den Himmeln erhoben „ hat. „ Wirf ihn weg, sagte der Engel, diesen Dolch, den du mit deinem „ eignen Blute netzen wollest. Verwandle deine Klagen in Stiüschwei- „ gen, und deine Zweifel in Anbätung l Kann ein sterbliches Auge ohne „ schwindelnde Betäubung in den unermeßlichen Abgrund der ewigen „ Weisheit hinabschauen? Kann ein Geist, dessen Gestchtökreis endlich ist, „ aus der unendlichen Menge von Gegenständen, die eine wechselseitige Be- „ Ziehung auf einander haben, einen einzigen völlig begreifen ? können die „ Canäle, die du graben liesest, um die jährlichen Ueberschwemmungen des „ Nils aufzunehmen, die Gewässer des-Oceans fassen? Bedenke, daß „ keiner Creatur eine vollkommene Glückseeligkeit ertheilt werden kann. n Dann eine vollkommene Glückseeligkeit ist eine Eigenschaft, die sich sbm „ so wenig den Geschöpfen nnttheilen läßt, als Allmacht und Ewigkeit. So sprach der Engel, und flog mit ausgebreiteten Schwingen zum Himmel zurück. Das Flattern seiner Flügel war wie das Rauschen einesWas- serFalls, der sich über steile Felsen herunterstürzt. Von der medicittlschett Erziehung der Binder. Schon im 27. und 28sten Stück unsrer Anzeigen flengen wir hilft Anmerkungen an. Der verdorbene Geschmack einiger damaliger Leser, denen diese Materie durchaus nicht gefallen wollte, bewog uns, die Fortsetzung eine Zeitlang aufzchchieben. Neulich aber erinnerten uns einige einsichtsvolle Personen, daß dieser Aufschub lange genug gedauert habe, und daß man nützliche Lehren sinnlichen und kurzsichtigen Geistern auch wider ihren Willen vortragen müsse. Das Ansehen und die Gründe dieser Männer sind wichtig genug uns zur Befolgung ihres Rathes zu bewegen. Wir schreiten deswegen, ohne weitere Umschweife, auf dem verlassenen Wege fort. Die Lebcrrs-rdnurig der Amme, ohngeachtet von ihr die Beschaffenheit der Milch, und folglich der Wachsthum, die Gesundheit und das Tt L Leberr •3P Gr'estfche wöchentlich -genieinnStzige Anzeigen Leben der Kinder abhangen, wird gemeiniglich sehr vernachlässiget. Die Milch wird aus den NahrungsMitteln der Amme zubereitet; je besser also und dem Zustande des Kindes gemäser dieselbe sind, desto besser muß auch die Mrlch seyn. Bey einer guten Nahrung aber kommt es im geringsten richt, wie man sich einbildet, auf die Menge der Nahrungsmittel und sonderlich auf gewürzhaste Speisen an. Diese sind vielmehr, wie der Mein, Liquems, Coffee, Chocolade , und alle andere spirituöse Getränke dis Ursache von Colicken, gichterischen Bewegungen, Schwache und Krastlo- srgkeit und dem Tode bet) vielen Kindern. Die Amme soll daher nicht nur nüchtern und masig seyn; sondern auch feine und anseuchkende Nahrunas- Mrttel geniessen. Wein muß sie sehr wenig tri nken. Des Morgens kan sie einige Glaser voll Trank, der aus Fenchelsaamen, Anis oder Ehrenpreis und ^corzonere, durch Anbrühen mit siedendem Wasser bereitet worden, sinken. Man hat von dieser Infusion angemerkt, daß sie nicht allein der Milch ihre gehörige Flüssigkeit mittheile; sondern auch überaus geschickt sey, den Magen des Kindes zu stärken, und das Gerinnen der Milch, die Darmgichter und Convulsionen zu verhindern. Das AnisOel wenn'es die Amme zuweilen einnimmt, wird ebemalw keine andere als heilsame Wirkun- gen bey dem Kinde herfürbringen. Den Tag über kan das gewöhnliche Getränk, gemeines Wasser, oder solches worin» man Brod gethan, oder auch Kofent seyn. Ferner muß die Amme alle scharfe, salzigte zusammen- zichende, und vornemlich saure Speisen vermeiden; als: Zwiebeln, Rettig, Knoblauch, Pöckelfleisch, Speck, Käse, rohe Früchte u. d. g. Sehr fette und süse Speisen erwecken gemeiniglich sowohl bey der Amme.als bey Dem Säuglinge Blähungen. Auch Kuchen, frisches Brods, alles Gebackenes, das mit Hefen eingerühret worden, und insonderheit solcher Speisen, vor denen die Eltern des Kindes einen Abscheu haben, muß sich die Säugende enthalten. Gtdrch im i. Theil der AlnderArankheltctt S. ; z s. und Lndlls Adhandl. von dem Verhalten der Gäunen- den, in dessen vermischten Anmerkungen 4. St. sind hievon weiter rmchzusehen. Es ist eine üble Gewohnheit der Ammen, daß sie die Kinder fast alle Sttuwen des Tages, und zuviel saugen lassen. Sie bilden sich ein, daß Vas Schreyen des Kindes ein gewisses Zeichen sey, daß es Nahrung haben wolle: o.-eje Meynuig ist sehr ungegründet. Die Thränen, welche ein Kind vergießt sind bloß dem Gefühl einer Beschwehrlichkeit zuzuschreiben, die rheils pon dem gllzu engen Wickeln, odek weil es pon den Falten des Wickel- und Nachrichten. z-r Wickeszeugs gedrückt wird, theils von einer Nadel die es sticht, oder von der Scharfe seines Unfiaths, oder weil es ihm zu warm, oder zu kalt ist; öfters auch davon, weil es zuviel gegessen hat, herkommt. Wie oft man übrigens den Kindern die Brust geben muffe, läßt sich überhaupt nicht bestimmen. Die Amme muß sich hierin» nach der Gesundheit des Kindes, nach dessen Stärke und Appetit richten. Befindet sich selbiges wohl: so kan sie ihm vier- oder fünfmal des Tags, aber allemal nur masig,die Brust geben. Nur muß sie auf diese Ordnung so genau nicht halten, wie einige thun, daß sie, so bald die Stunde da ist, den Säugling aus dem tiefsten Schlaf aufwrcken. Diese Gewohnheit hat sehr viele der schlimmsten Wirkungen. Wenn das Kind wirklich hungrig ist, |o wird es sein Verlangen durch mancherlei) Zeichen zu erkennen geben, die nm» aus der Erfahrung leicht lernen kan, wohin aber das Weinen, wie schon gesagt worden ist, nur selten gerechnet werden kan. Die Amme muß wenigstens bereits vor drei) oder vier Stunden ge- geffcn haben, wenn sie das Kind saugen will. Vorher hat die Milch ihre rechte Vollkommenheit noch nicht. Wenn sie in langer Zeit z E- innerhalb vierzehen oder mehr Stunden nichts gegessen, indessen aber starke Bewegung gehabt hätte: so wird ihre Milch gelb, wäffericht und unrein; sie erregt Darmgichten, Erbreche» und Convulsionen. Diese Folgen zu verhindern kann die Amme einigemal abgekocht Gersten - und FenchelWasser trinken. Dieses Getränk wird ihr noch vor Verlauf einer halben Stunde eine sehr süsse und überfiüffge Milch machen. Sollte sie etwa von jenen gefährlichen NahrungsMitteln, Sallat, Wein,Coffee u.d gl. zu sich genommen haben: so darf sie das Kino nicht eher, als fünf Stunden nachher anlegen. Zu der Zeit, wenn sie krank ist, das Fieber hat, oder von einer Leidenschaft beunruhiget wird, muß sie nie das Kind stillen. In diesen Fällen kan man entweder von einer ander» Amme das Kmd säugen lassen, oder es mit ThierMilch, welche man mit Gerstenwasser verdünnt hat, erhalten. Daß man dem Kinde Einhalt thun müsse, wenn es zu gieng saugt, ist klar genug. Es können sonst leicht einige Tropfen Milch in die Luft- Röhre satten, welche ein starkes Husten erregen können. Diesen Husten zu erleichtern brauchen die Ammen das gefährliche Mittel dem Kinde mit der flachen Hand in den Rücken zu schlagen. Man sollte li her seinen Kopf etwas schief halten und es auf diese Art husten lassen ; so würde cs weit ge- schwindtt davon kommen. Ein bey dem Verhalte» der Ammen wMigev T t z Umstand z z L Mesische wöcherwllch / gemeinttAtzl'ge Anzeigen Umstand, dessen aber weder Herr von Essarz noch Herr Vakle^serb Erwähnung thun, betrifft das Wachen und Schlafen. Billig soll man den Ammen ihre gehörige Ruhe gönnen, und wenn sie etwa eine Nacht mit unruhigen Kindern hätten wachen müssen, soll man ihnen hernach gegen Morgen eine Wärterin zu Hülfe geben, damit sie ausruhen können, weil durch vieles Wachen die Milch nicht allein verschwindet; sondern auch hitzig wird. Im übrigen dürfen Ammen auch nicht verschlafen seyn, weil es leicht geschehen kan, daß'sie ihre Säuglinge mit den Brüsten ersticken, oder sie wohl gar erdrücken. Dieser Gefahr vorzukommen hat man zu Florenz eine besondere Maschine erfunden, darunter die säugende Kinder gelegt, und also gestillet werden müssen: und darf bey Strafe des Kirchenbannes, keine Amme ihr Kind anderst säugen. Es ist eine besondere Art von Sprügeln über die Wiegen-, und wird Avucao gemimt. In den übersetzten Ab^ ^andümgctt der K. Schwedischen Acad. der Wissens. N. B- S. m. f. ist sie mit einer Beschreibung in Kupfer zu sehen. Wann das Kind in langer Zeit nicht an der Brust gewesen ist, muß man eben so behutsam seyn in Ansehung des Maases der Milch, so man ihm auf einmal zu nehmen erlaubt, als man bey einem erwachsenen Menschen ist, welcher einen ganzen Tag, oder auch wohl mehrere ohne Essen zuge- brachtbat. Nach der Meynung der Ammen ist es ein Merkmal von der Gesund- h-eit des Kindes, wenn es die eben zu sich genommene Milch ganz leicht und ohne viele Umstände wieder wegbricht. Diese Einbildung ist sehr irrig. Es ist gewiß, daß ein Kind sich um keiner Ursache willen bricht, als weil es sich mcht wohl befindet, und nicht verdauen kan. Man muß ihm also nicht gleich wieder die Brust geben; sondern so lang warten, bis ihre Unpäßlichkeit, es mag nun selbige von einer Art seyn, wie sie wolle, vorüber ist, und der Magen seine Kräfte und Einrichtung, so er von Natur haben muß, wieder bekommen hat. Hieraus ist ebenfalls leicht zu schliessen, daß man einem Kinde, zu der Zeit, wenn es die Zahnschmerzen zu empfinden anfängt, oder, wenn es sonst von einer Krankheit befallen ist, gar mäsiglich und vorsichtig die Brust zu geben habe. In den ersten Tagen muß man den Kindern schlechterdings keinen Brey geben. Man hat viele Epempet., daß Kinder mit Bauchgrimmen und Krampfzuckungen befallen worden sind, blos deswegen weil sieden ersten Tag an einer fremden Amme gesogen haben. Wann nun die Milch der Amme solche schlimme Folgen nach sich zieht, was soll man von einer lC' ■ . ft rmh Nachrr'chtttt. zZs so Flebticbten Nahrung, als der Brey ist, erwarten. Hätte ja das Kind einiger Nahrung vonnöthen, so wäre es gewiß nicht der Brey, den man ihm geben müßte; sondern entweder Muttermilch, oder eine andere, ebenfalls dünne und flüssige Milch. Vor den ersten sieben oder acht Monaten muß man also den Kindern der Regel nach niemals Brey geben. Das allzu« frühe Einstopfen des Breyes pflegt äusser den Würmern auch sonderlich dik- ke Hälse und Kröpfe hersürzubringen. Indessen gibt es doch Fälle, wo man den Brey, in den ersten Monaten, den Kindern nicht vorenthalten darf. Wenn sich nemlich das Kind unruhig bezeigt, und keine andere Ursache solcher Unruhe offenbar ist, als etwa der Verdacht einer gar -zu dünnen und scharfen Milch, wovon die Kinder gemeiniglich Durchfälle zu bekommen pflegen; alsdann kan man ihnen, neben der dünnen Milch etwas Speise bieten, damit'die Schärfe dadurch gelindert und die Milch nahrhafter gemacht werde. Es kan alsdann ein dünngekochter Brey von Mehl oder Semmel mit Wasser, oder auch nach Befinden mit Kühmilch, oder eine Suppe, ein Gersten oder Haberschleim dienlich seyn: da aber die erste Mrlch nicht so gar lange flüssig und scharf zu seyn pflegt: so muß man auch, so bald man merkt, daß sie von guter Consistenz, und hinlänglicher Nah- rung iss, mit Darreichung dergleichen Nebenspeüen wieder aufhören. S. Storch im ersten Band der weiberkrankh. S. 34f* Im ersten B. der Lmderkrankh», S. 194* und im vierten Band derselben, S-zor. neue Bücher. Ladvocat (Herrn Abts) historisches HandWörterbuch, 4 Theile, gros 8. Ulm 1763. 10 fl. Onomatologia oeconomica practica oder öt0N0M. Wörterbuch Mit einet Vorrede Hm. Gottlieb v. Justi, ; Theile, Ulm 76z. 7 fl. Martini (ChriÜoph) Thefourus dißerrarionum Tom. I. p. 1. No- rimberg. 1764 Kunst ( die )"gute Sonnenuhren zu machen mitKupf.Ulm 17^2.1 st. ro kl. Koenig, Seiest« lur. Pubhci, 46ter Theil, Franks. 1764. 30 fr. Gerichtliche (£t tritt 01t. Nachdeme über des Johannes Leun zu Langgönß Vermögen einCon- euifus Creditorum entstanden, und dasselbe zu deren Befriedigung nicht anrei- > - 4 Giesische rvöchettchch'-gemer'ttttätzige Attzeigett anreichend, mithin der Concurfus und die Edi&alCitation erkannt Wörden ist; Als werden alle und jede, welche an besagten Johannes Leun etwas m fordern haben, hiermit peremtorie cih'ref, Donnerstags den 8ten November g. c. vor allhiesig Fürstlichen OberAmts Morgens Glock 9. m erscheinen. Greffen den i7fcn Septembr. 17^4. Lürstl. Hessisches OberAmt daselbst. Em Hitb auspajssrende vom ttcn Octobr. bis btn uten Dctobr. 1764. Wattchor den ?ten Octobr. Herr Baron v. Stein und Herr Secretar. Oberlach, paffiren von Wetzlar durch. Selzerchor den 9. auf dem Franks. Post- und Beywagen, 7 Kaufleute, z Geistliche und 3 Frauen pass durch. Vlcuwegcrrhor den 9. em Hessischer Lieutenant, vom Rcgim. Greffen- dorss, Herr Hofmann, logirt im Löwen. Wattchor den 10. eine Prinzessn von Waldeck,; kommt von Waldeck, u»d Fräulein von Zerbst, log. im Posthaus. wattchor den n. auf dem Caff. Postwagen, 2 Goldarbeiter, ein Sergeant und eine Weibsperson, paff, durch. - - Eod. Herr geheimder Rath von Moser, pass, von Cassel durch. Selzerchor den u. Frau von Nolding, kommt von Fauerbach, loaitt rm Adler. ” wallrhor den 12. Herr Major von Rabenau und dessen 2 Herrn Brüder paff, herein, logiren im Einhorn. Gebohrerr und getauft. Am 6 Octobr. Catharina Philippina Johannetta, Johann Anton Müllers, Burgers allhier, Töchterlein. Diese wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philivv ffritt jer, UmverNtatsBuchhändlern hiefelbst, an die Herrn Lkedhaber gegen rRlblr )alb;ahrlge Pränumeration geliefert. Einzelne Dogen werden für 4 kr. ausaeae^ be" ■&cn" Pr-numermikn mit dkn.n sch.n 6«