wöchentlich- gmcinnWe WWW mi6 Vachrtchken. Vier und zwanzigftes Stück. Drettstags teit inert 3unü 1764. Mit Hochfürstl. Hessen - Darurstädkischer gnädigsten ErlanLnis. W^chli'ften, welche uns mir demChararter ganzer Nationen sowohl, alt mif Neigungen, die die Triebfedern der Handlungen einzelnen Men- scheu sind, bekannt machen ; welche die Sitten, Gebräuche, Gesetze und Regierungsformen der Völcker mit einem philosophischen Auge betrachte, verdienen eine sehr vorzügliche Achtung. Dem Regent, dem Staatsmanns, dem Moralist und jedem, der die Erkenntniß seiner selbst, und feiner Nebenmenschen eines von seinen ernstlichsten Geschäften seyn laßt, sind sie gleich unentbehrlich. Sie geben ihnen die wichtigsten Grundsätze an Hand, ohne deren Wissenschaft sie das Wohl der Staaken oder ihre Privatglückseligkeit nicht zu erhalten und zu vermehren vermögend sind. Dem Staatsmann lehren sie die Klugheitsregeln, die er mit allem Fleit vor Augen haben muß, wenn er durch Bündnisse oder Verträge von fremden Nationen die Vortheiie zu erhalten sucht, deren sein Volk bedarf; oder wenn er in dem Reiche seines Fürsten nützliche Anstalten zum Beste» des Unterthanen angeben und befördern will. Aus eben diesem Betracht schaffen sie dem Privatmann ungemein grose Vortheile, wenn er mit einer fremden Nation umgehen, und also seine Handlungen ihren Neigungen gemäß einzurichten hat. Dem Moralisten entdecken sie die geheimen Wege, durch die er seinen Lehren den Eingang in das menschliche Herz verschaffen Aa muß, Grefifthe wöchentlich-gememnützige Anzeigen muß, ind'emerdie Erkentniß der Neigungen zu Mitteln brauchen kan, seine Vorschriften zu unterstützen/ und ihnen Beyfall und Nachdruck zu verschaffen. Kommt noch zu diesen Vorzügen der Reitz der Schreibart und des Ausdrucks/ der eine solche Schrift schmückt: so kan man nicht unter# fcffen/ sie bey jeder Gelegenheit allen Arten der Menschen ernstlich anzu# preisen. Dieses sind die Gründe/ welche uns bewegen/ unsre Leser heute mit einen kleinen Werk zu unterhalten/ dem die erzählten Lobsprüche in ihren ganzen Umfange gebühren. Es ist des Hm. D. Johann Georg Zim^ mermanns Abhandlung vom Nationalstolze/ die vor einig« n Ja! ren in der Schweitz zum zweytenmal an das Licht getretten ist. Sie ist nach dem Urtheil der gepr-üftesten Kunstrichter eine der feinsten Ausarbeitungen, die wir im Teutschen haben. Die Beyspiele des Verfassers sind die ausgesuchtesten/ und feine Denkungsart ist edel und philosophisch, der Weitläuf# tigkeit feind, begnügt er sich das wesentliche so zu sagen, daß der Leser das übrige mit Vergnügen hinzudenkt/ und spottet der unermüdeten Schriftsteller die sich mit ihrem Leser nie einlassen, ohne ihm alles zu sagen was fienur wissen. Nachdem er von dem Nationalstolze überhaupt gesprochen hat: so bandelt er von dem Stolze einzelner Menschen; von dem Stolze gamer Nationen; insbesondere von dem Stolze/ der sich bey einer Nation auf eingebildete Vorzüge/ auf das eingebildete Alterthum, auf die falschen Re# kigionen, auf eine eingebildete Freyheit/ Tapferkeit/ Machr und Ansehen bezieht; von dem Stolze der von der Unwissenheit überhaupt/ und von-er Unwissenheit ausländischer Sachen herkommt; von dem Stolze der sich aus wahre Vorzüge/ auf das Andenken der Tapferkeit der Vorfahren, auf den Ruhm in Künsten und Wissenschaften/ auf die Regierungsform gründek. Von dem Stolze der Republikaner/ und dem, der in Monarchien Platz hat. Zuletzt zeigt er die Vortheile und Nachtheile des Nationalstolzes, dessen sowohl, der sich auf wahre, als dessen, der sich auf eingebildete Vortheile beziehet. Wir können fast nicht mit uns selbst einig werden, wenn wir aus dieser durchaus lesenswürdigen Schrift Stellen ausziehen sollen. Doch hier sind einige/ die uns zuerst in die Augen fallen. „Ncht- ist gemeiner als der Stolz. Von dem Throne bis in die Bauernhütte/ von dem König bis zu dem Bettler glaubt der Mensch er habe Vorzüge, die ■ ihm vor allen andern Menschen eigen ftyen; er erhebt sich auf Unkosten seines Nachbars, und dünkk sich gros, wenn er jemand kennt, der ihm kleiner scheint. Alle Nationen sind in gleichem Falle. Von den Chinefern, Am merkwürdigsten Volke von Asien, bis auf die Bewohner der kleinsten, yn- Nnchrichtett. »Sf sten, und unwichtigsten Insel, hat jede Nation ihren besondern Stolz, der eine Erhebung des Gemüthes, wegen der besondern Vorzügen ist, die sich eme Nation vor der andern eigen glaubt Entweder sind die Vorzüge, dje man sich selbst beymißt, eingebildet, oder sie sind wahrhaft. Der Stolz der sich darauf bezieht, ist lächerlich, wenn sie eingebildet sind, er scheint erträglich, wenn sie wahrhaft sind.--Jeder Mensch gibt seinem Kent- niß den höchsten Preis, und meynt man sey zu allen Arten von Kentniß unfähig, wenn man zu dem seinen unfähig ist. Der Sternkundiger glaubt, man werde in jenem Leben mit Riesenschritten von einem Planeten zum andern reisen; der Scheidekünstler zweifelt nicht, man werde den Paracelsus lesen. Le Sack, ein berühmter Tanzmeister in Londen, fragte einen Freund ob es wahr sey, daß Harley, Graf von Orford un- Großschatzmeister von England geworden sey? Man sagte ihm ja. Mich wundert, gab der Franzose zur Antwort, was die Königin an diesem Harley sehen konte; zwey Jahr gingen mir mit diesem Klotze hin, unfr niemals konte er tanzen lernen. Die Narrheit ist die Königin der Welt: sehr gross Geister haben es gesagt. Jeder will für das gehalten seyn, was er nicht ist, und verachtet jeden, der nicht deakt wie er. Ein alter Eyniker sprach: ich lache eines jeden, der meiner Lacht. Gut, gab ihm ein Philosoph zur Antwort, so macht sich niemand lustiger als Du.. - - Die Menschen nennen gut und schön, was ihnen ähnlich ist, sie verachten, was mit ihren Begriffen von dem guten und schönen nicht übereinkömmt. Die Indianischen Fabeldichter erzählen, es finde sich in Indien ein Ort, wo alle Leute Buckel haben. Em schöner, wohlgemachter, und artiger Fr.mdling kam an diesen Ort. Die gebuckelte Bürgerschaft versammelte sich, die ausserordentliche Gestalt dieses Fremdlings zu sehen; ihre Gesichter, ihr Gelächter, ihre Beschimpfungen, und ihre Buckel zeigten ihre Verwunderung an. Zum gröstcn Glücke des Fremdlings, sagte ein Weiser aus dieser Bürgerschaft, der vielleicht auch ungebuckelte Menschen gesehen hatte, was thut ihr meine Freunde? Laßt uns diesen Unglücklichen nicht beschimpfen, hat der Himmel uns schön geschaffen, hat er unsre Rücken mit einem steischigten Gebürge öefeeligt, so laßt uns in der Fülle unsers Glückes nach dem Tempel gehen, den Unsterblichen dafür zu danken. Wer also m einer moralisch gebuckelten Stadt, oder in einem moralisch gebuckelten Lande nicht verachtet seyn will, der muß seiner Vernunft absagen, er muß seinen Geist einschränken, er muß die Mängel dieser Stadt oder dieses Landes grirrchwen, er muß den allgemeinen Buckel mit machen. - - Der Adel Aar wird rSL Giesische wöchentlich-, gemeinnützige Anzeigen wird für einen groftn Vorzug angesehen. Es ist nicht zu käugnen, daß her Adel etwas groses in sich hat, wenn er sich entweder auf eigene Verdienste, oder auf ausnehmende Verdienste der Voreltern gründet; aber der Stolz, den auch ein wahrer Adel einflößt, ist lächerlich, wenn man, wie es nur zu oft geschieht, entweder bloserdings auf seine Titel und Wappen, oder io sehr auf die Verdienste seiner Voreltern stolz ist, dcH man für überflüssig hält, selbst Verdienste zu erwerben. Die Franzosen sagen darum, wenn m der Geburt durch em starkes Ziehen der Kopf dem Kinde von dem Leibe gerissen wird, und der Cörper in der Mutter stecken bleibt: man habe einen Edelmann aus dem Kmbe gemacht. Dieser Ausspruch ist zu unbillig und zu allgemein. — Der eingebildete Adel pflanzt den Spaniern eine lächerliche Gröfe in die Seele. Ein Spanischer Schuster wurde auf dem Sterbe- bette von feinem Sobne gefragt, ob er ihm noch einige Lehren zu geben habe? Ja sagte der Vatter, daß du dich zu der Majestät die deines Hauses würdig ist, herauf schwingst. - - Die meisten Menschen scheuen und verdammen sich, wenn der eine nicht durch den Weg zum Himmel gehen will, der dem andern gefällt. Wird man in dem einen Lande verdammt, so ist man selig, wenn man in ein anderes übergeht. So unterstehen sich Creaturen von Staube ihre Blicke in den Rath des Allerhöchsten zu werfen, und seine furchtbare Urtheile nach dem ^ange ihrer Leidenlchasten und ihrer Priester zu biegen. - - Die Engclländer haken in Jrrland und Mmorca breite und gerade Landsirasen angelegt; die Jrrländer und die Minorcaner wollten ihrer eingebildeten Freyheit zu lieb, sich niemals bereden lassen, diese weit bequemere Landsirasen zu gebrauchen, zu störrisch etwas neues gut zu finden wandelten sie immer auf ihren alten, krummen und unbrauchbaren Wegen fort. - - Man hält gemeiniglich Den Stolz ohne Ausnahme für ein Laster. Die Moralisten sind selbst an dieser Verwirrung schuld; die meisten wissen von der sebr grosen Verschiedenheit des Stolzes nichts; und in vielen Sprachen findet man kein Wort, das den dem Bewußtseyn seines wahren Werths einen Nahmen gibt. Das Bewußtseyn seines wahren Werths ist bey einzelen Menschen, das Gefühl der Würdigkeit ihrer Seele, das bey dem Pythagoras für den grösten Reitz zur Tugend gehalten wurde, und in unserm Gemüthe allerdings den edelsten Eindruck behaupten soll. Ev ist eine Wache, die der Urb-.ber der Natur in uns gelcget hat, die alles, was klein, was niedrig und der Grö- se unsrer Seele unwürdig ist, verbringet. Kein gemeiner, kein schädlicher, kein böjer Gedanke wird in uns aufsieigen können, sobald wir nach ihrer An- und Nachrichten. ,87 Anleitung unsre Triebe vor dem Richterstuhle der Vernunft bemtheilen, und der Lehre des Pythagoras zu folge uns am meisten vor uns selbst scheuen. Bacon hat gesagt, die Ehrerbietung gegen sich selbst scy em Zaum für alle Laster. - - Ich begreift wie eine Art von Stolz bei) einem Menschen entstehen kan, der durch seine Einsichten andere übermag; aber ich begreift auch, wie gefährlich dieser Stolz ist, wenn ihm die stärkste Vernunft, und die strengste Tugend nicht zur Seite geht. Die Wissenschaften öfnen den Geist, sie dähnen seine Kräfte aus, und machen sie m einem weiten Umfang thätig; die allgemeinen Jrrthümer der Nationen, die Vorurtheile, die allen Geschlechtern eigen sind, liegen vor einem aufgeklärten Geiste offen; er allein weiß, was gut, was schön, was wahr ist. Er sieht gleich einem Wesen, das vom Himmel uns betrachtete, auf die Menschen, die noch in der Dunkelheit wandeln, herab. Kein Vergnügen, sagt in' seiner erhabenen Sprache Baeoit/ einer der grösten Geister unter den Menschen, reicht an das Vergnügen, welches derjenige fühlet, der durch die Kentniß der Wahrheit erhoben, wie von einer Hellen Höhe auf die Irr-» thümer und die Ausschweifungen der Sterblichen, auf die trüben Gewit» ter in den Thalern der Welt hinabsieht: dieses Hinabschauen fordert ein mitleidiges Herz, nicht einen aufgeblasenen Geist; und so geniessen wir den Himmel auf der Erde, wenn die Seele tM Menschenliebe erfüllet, ruhig auf den Wegen der Vorsehung, die weite Ausdähnung der Wahrheit umfängt. - - Die Kentniß unsrer Fähigkeiten ist Die Quelle einer Zuversicht, ohne welche Der Mensch nichts groses unternimmt. Der Geist versinket muthlos in eine träge Demuth, in eine anhaltende Unthätigkeit, wenn diese Zuversicht ihm mangelt; er hat den Hang nicht sich empor zu schwingen, und der Absicht des Schöpfers zu folgen; er sorget, den Thieren des Felds gleich, für Den heutigen Tag: Der Gedanke der Zukunft ist ihm be» schwehrlich, weil ihm Der Gedanke des heutigen Tages beschwerlich ist. Er gelanget zu nichts, weil er nichts wagt; er wagt nichts, weil er an seinen Fähigkeiten zweifelt. Der Schaden Den unsre Leidenschaften so ost uns zusü- gen, kommt von Den allzukleinen Begriffen von sich selbst her; Der Mensch siehet, daß er Leidenschaften hat, er wird ihr Sckave, weil er die Kräfte nicht kennt, die diesen Leidenschaften widerstehen. Mehr Zuversicht in seine Kräfte lehrt ihn , daß man seine Leidenschaften mildern kan, und daß die wiederhohlte Milderung eine Uiberwindung ist. Mit diesen Begriffen hätten Die Asceten nicht nöthig gehabt sich zu entmannen. Der Mensch, der von seinem Glücke groß denckt/ rettet sich durch diesen Gedancken in den Aa z Ge- SrefisthewöehMtl«H - Anzeigen Mahren; er richtet ihn auf und hilft ihm durch, weil er ihn Ausrichter. Das stolze Betragen des jungen Casars unter den Seeräubern, und der Muth, den er einige Zeit vor der Pharsalischen Schlacht in einem Schiffchen bezeigte, da er, in einem Sclavenkleive verborgen, der Flotte des Antonius entgegen fuhr, bey einem gefährlichen Sturme plötzlich ausstund, und dem bebenden Steuermann sagte, fürchte dich nicht , du jührch den Casar und fern Glück, sind Beweise meines Satzes. Man sagt von vielen Menschen, sie seyen zum Unglücke, von andern, sie seyen zum Glücke geboh- re» : wer das erste glaubt, ist gewiß unglücklich, weil er, immer unentschlossen nichts wagt; wer das letztere glaubt, ist glücklich, weil er wagt, was man vernünftig wagen kann. Die Zuversicht in sich selbst und sein Glück zeugt in dem Menschen ein anhaltendes Bestreben sich selbst zu übertreffen, durch künftige Thaten die vergangnen zu verdunckekn, und alles, was sein wahres Glück befördern kann, nicht unversucht zu versäumen. — Der Raum verstärket uns nicht noch mehrere von den angenehmsten und scharfsinnigsten Anmerckungen, die dich Schrift auf allen Blattern enthält hierher zu setzen. Wir glauben aber daß diese wenige hinreichend seyy werden unser Urtheil von derselben vollkommen zu rechtfertigen. ' Mittel wider die Ameisen in Gärten. ^ EinMr Garten Liebhaber wird durch seine Erfahrung gespürt haben, daß dreie Thiere in den Garten , sonderlich an den Baumen mannigfaltigen Schaden verursachen, und man hoffet also dieselben sich destomehr durch Bekanntmachung dieses Mttels zu verbinden.- Man nehme von gemeinen Schwefel zwey Theile und Herbae Origani Vulgaris wutsch Wohlgemuth oder braunen Dosten, so in allen Apothecken zu haben, einen Theil. Das Kraut wird bey gelinder Warme so trocken gemacht, daß es sich zu Pulver reiben lasset, und der Schwefel wird besonders gestossen, hernach aber mit -dem Pulver des Krauts wohl vermischt. Der Gebrauch davon ist dieser r Man macht um die Wurzel des Baums so weit man Ameisen spürt, die Erde etwas los, streuet das Pulver darauf, und rühret es unter die Erde, da man dann die Würckung an denen Ameiftn mit Vergnügen sehen wird. Da das Pulver nicht kostbar ist, muß man eben nicht sparsam damit ümge- hen. Es kann auch bey widrigem Wetter mit Wasser etwas angefeuchtet, unfr Nttb Nachrichten. ttz- Und wenn sich die Ameisen zum erstenmahl nicht gäntzlich vertieren fokken, erd bis zweymal wiederholt werden, dä es dann ohnfehlbar wircken wird. Weil aber alle Oerter, wo sich Ameisen befinden den Gebrauch dichs Puh vers nicht zulasten, so kan man ihnen mit folgendem Masset begegnen: Man nimmt ein Pfund Potasche und ein halb Pfund ungelöschten Kalck? thut es in einen eisernen Topf und gieset zwey Kannen Wasser darauf, lasset es etwa eine halbe Stunde gelinde kochen, dann nimmt man es vom Feuer und laßt es stehen, bis es klar wird; das Klare wird hernach abge- gossm, das Dicke aber so im Topfe geblieben, kann Mik etwas frisches Wasser noch emmahi aufgekocht, wieder aufgeklart und gebraucht werden. Das abgeklärte thut man wieder in den eisernen vorl-er gereinigten Topf und dazu gestossenen gemeinen Schwefe! ein halb Pfund, lasset es r. bis 34. Stunden gelinde kochen und mit einem eisernen Löffel zuweilen umgeruhret, so wird sich der Schwefel g; östentheis auflösen; zuletzt thut man von dem braunen DostenKraut ein Viertelpfund oder etwas mehr dazu, lasset es M wenig aufkochen, und gießet es durch einen Sieb oder groben Leinwand; man muß aber kein Zinn oder Kupfer Geschirr dazu brauchen, weil es solche sehr verdirbt, auch dafür sorgen, daß es nicht zu nahe an Silber kommt, welches schwartz davon wird. Dieses Wasser, so die Ameisen gäntzlich vertreibt, kann hernach an die-Oerter wo es nöthig, gegossen, oder sonst auf eine bequeme Weise gebraucht werden. ,, a cb r i cb fr. Weil das halbe Jahr mit dem Junius zu Ende gehet, werden die Herrn Liebhaber unserer Blätter geziemend ersucht, auf das künftige halbe Jahr mit Anfang Julii die Vorauszahlung mit einem Reichsthaler gütigst Franco einzusenden. Man kann auch nach Verlangen mit denen bereits von Anfang dieses Jahres herausgekommenen Stücken dienen, welche man denen Herren Pranumeranten für i. fi. lassen wird. Ein und auopasirrende xun Iunii bis den sren Inini 1764. M -• Mancher den r. Junii, Ein ReichsMarfthall von ChmSE^e vön Rex, kommt von Wrburg, passrrt durch. •*’ Sei- i>o Giesische wöchentlich- gemettrnützige Anzetzett Seherrhor den r. Ein General von den Kayseri. Herr von Baumbach, passrt von Franckfurt hierdurch. Wallchor den Zwey Studenten auf dem Casselischen Postwagen, pas- siren durch. Selzerehor den 4. Drey Herren Officiers von den Würtembergischm Trouppen, kehren ein im Hirsch. Em Beambter aus Mayntz, Herr Kostgart, paflirt durch. • Nlerrwegerchor den 4. Ihrs HochwürdiZe Gnaden Herr Prälat aut dem Clsster Arnsspurg, passirt herein, kehret ein bey dem Herrn General Major von Drechsel. Gelzerchor den 5. Zwey Lientenant von den Hessen, Herren v. Wrede, passiren herein, kehren ein bey Herr Major von Wrede. wallthor den 6. Ein Lieutenant von den Schweden, Herr von Bock, passrt durch. Getzerchor den 6. Ein Cavalier Herr von Russenau, logirt im Posth. r) Gebohrrre «nd getausto. Am 6. Junii, Johannes, Johann Heinrich Weichards, Burgers und Schuhmachers allhier, Söhnlein. Am 7. Junii, Catharina Margaretha, Johann Balthasar Planck, Bur- > * gerö und Weißgerbers allhier, Töchterlein. Am 8» Junii, Christina Maria Philippina, Joh.Wilhelm Kanns, Burgers und Maurers allhier, Töchterlein. Sk r) Verstorbene. 4. Junss, der Clausin Kind, still beerdiget. /W) 7. Junii, Elisabeth« Schieferm, weiland Johann Daniel Schiefers, Schuhmachers allhier, Tochter. Armuthshalber still beerdigrt.