Giess« NMWWtz Ein und Fünfzigstes Stück. Dienstags den 19. Deeember i77f. Mit Hochfürstl. Hessen Larmstädkischer gnädigster Eriaubniß. Beschluß der Anecdoee von dem Scharfrichter/ der Carl 1- den Lopf absty!ug. ^\er Lord saß voller Verwunderung da und wüste nicht was er von dke- ) fern Auftritt denken softe; bis endlich der Greis wieder auf folgende Art das Wort nahm. „Ihre Standhaftigkeit, Mylord, Ihre Klugheit, der gute Rath den sie aus aufrichtigem Herzen dem König Ihrem Herrn gegeben, und die schlechte Belohnung welche Sie dafür erhalten , dis alles ist mir erzählt worden. Ich erkenne in Ihrer Person eine« würdigen Sohn des Lords ***, und einen Mann, der dieser ganzen Familie Ehre macht. Aber sagen Sie mir, fehlen Ihnen nicht in ihrer Familie einige Papiere und alte Dorumente, die Ihnen zum Beweis gewtffek Gerechtsame und Ihres Adels höchst nothwendig wären?" Allerdings antwortete der Lord.r diese Papiere sind, ich weiß nicht durch was für eine« fatalm Umstand verlohren gegangen. ; Ich habe alle mögliche Nachforschungen deshalb thun lassen; meine Mühe ist aber vergebens gewesen,und ich sehe mich in Ernmrgelung derselben genöthiget, wenigstens den vierten Theil meines Vermögens zur Erhaltung meiner Gerechtsame daran zu wenden. „Gut, versetzte der Alte, dort stehet ein Kästgen; nehmen Sie hier diesen Schlüssel, und £fn$n Sie dasselbe." Ee e Der 404 Wochenblatt. Der Lord öfnete selbiges mit der grösten Begierde, und erstaunt» mcht wenig, als er alle diese Papiere darin fand, wodurch ihm und seiner ganzen Familie so wichtige Dienste geleistet werden könnten. „ Krosmü- thiger Greis, rief er voller Entzückung auS, ich finde mein Glück und den Beweis von den Gerechtsamen meiner Voreltern wieder ’ Wem bin ich dieses Glück schuldig? Entdecken Sie sich mir; ich bitte Sie „ "O mein Sohn! versetzt der Alte, indem er die Arme nach ihm ausstreckte, komm und umarme deinen Aeltervater!,, Meinen Aeltervater? unterbrach ihn der kord. " Ja, rief der Greis, und dieThrÄnen rollten ihm über die Wangen, du stammest von meinem Blut ab. 'Höre mein Sohn , denn vielleicht find die- meine letzten Worte, höre was ich dir zu sagen habe und zittere. Du kennest die Ausschweifungen oder vielmehr die Verbrechen unserer Nation. Ganz England verdammte Carln I. unfern rechtmäßigen König und Herrn; du weißt, daß er sein Leben auf dem Schafot verloren hat< und daß ein maskirter Mensch ihm den Kopf abschlug , dessen Namen noch bis diese Stunde unbekannt ist.,, Kennen Sie diesen Verra- rher? fiel ihm der Lord in die Rede. „-Ob ich ihn kenne? antwortete der Greiss und fieng immer heftiger an zu weinen. Ach ich kenne ihn nur allzu gut! Und auch du solst ihn kennen, mein Sohn. Du solst ihn kennen und verabscheuen. Dieses Ungeheuer, dieser abscheuliche Mensch, der alle Manern, die dst Rache nur erfinden kan, verdienet hat. — Ach ! mein Sohn, der bin ich!,, Der sind Sie, schrie der Lord , und sprang ganz erschrocken vom Stuhl auf. „Ja ich bin es, der seine Hände mit dem Blut seines Königes besudelt hat. Die Rache vermochte mich zu dieser grausamen That. ES ist wahr, der König hatte mich beleidiget; er hat mir Gewalt gethan, und was noch weit empfindlicher für mich war, der Äusserste Verdruß den er mir nur erregen konnte, er hatte meine Tochter verführt. Ich war ganz wüthcnd über diese Gewalttbätigkeit. Ich opferte meiner Rache den Staat, meine Pflichten und alles Gefühl der Menschlichkeit auf. Ich schlug mich ganz zu der Parthey des Cromwel; Ich bahnte ihm den Weg zum Thron, und zur Dankbarkeit, bat ich mir die einzige Belohnung von ihm aus, daß Carl von meinen Händen sterben möchte. Cromwel verwiüigte mir alles, und was meine Rache noch süsser machte, war dieses, daß Carl es wußte, daß ich es sey, von dem er den tüdtlichen Strich empfangen werde. Ich war sein Henker. - Seit diesem unglücklichen Augenblick zernaget die Reue gleich den Furien meine ganze Seele. Ich hatte keine Ruhe mehr in England. Ich schwärmte r r L ‘ ' übet Wochenblatt: W über 24 Jahr lang tir ganz Europa herum, ohne mich jemand $u erkennen $t| geben. Endlich bin ich in der gröstsn Armuth wieder in mein Vaterland zurückgekommen, und es scheint daß der Himmel meine Lebensjahre bloS deshalb so lange über die gewöhnliche Zeit hinaus verlängert, damit ich mein Elend desto langer fühlen und mein begangenes Verbrechen desto schwerer büßen möchte. Dieses Käsigen ist das einzige, was mir noch übrig ist, lund welches ich jederzeit sorgfältig bewahret habe. Ich habe es, ehe ich sterbe., seinem rechtmäßigen Herrn einhändigen wollen. Eine alte Auf- Wärterin, die mich aber eben so wenig als sonst jemand kennet, hatte ver- muthlich etwas davon unter dem Volke gehöret daß du in Ungnqde gefallen seyst. Sie nannte mir deinen Nahmen und ich erkannte meinen Enkel. Nimm jetzt diese Papiere und entferne dich auf ewig von einem Menschen, den du nicht ohne Verachtung ansehen darfst." Der Lord suchte seinen Aeltervater zu bereden, daß er mit ihm nach Schottland gehen möchte, und nach vieler Bitte erhielt er auch endlich seine Einwilligung. Als er aber des andern Tages ihn abholen wolte, war niemand mehr zu finden. Der Alte hatte noch in der Nacht sein Quartier verändert, und alle Mühe die sich der Lord gegeben, ihn zu erfragen, ist t vergeblich gewesen. Maximen. Ein Mensch/ der kein Herz hat/ und der seinen Haß geschickt: Verbirgt/ ist weit furchtbarer/ als zwey öffentliche Feinde. Da eres nie wagt, jemand ftey anzugreifen, so braucht er List und Verrätherey ; und dies macht feine Streiche desto gefährlicher, weil man sich dieselben nicht versieht, und weil man nicht weiß, woher sie kommen. Die Furcht, welche ihm Gefahren einbildet, wo keine sind , stößt ihm den Vorsatz ein, ihnen zuvor zu kommen, und macht, daß er oft lächerliche Vorbeugungen wider eingebildete Uebel unternimmt. Die Furchtsamkeit, welche von der Schwäche seines Geistes herrührt, macht ihn argwöhnisch , und läßt ihn in einem beständigen Mistrauen dahin leben, so, daß er die meisten Menschen als seine Feinde ansieht, wenn man gleich sehr oft nicht einmal an ihn denkt. Er hat wenig Freunde, oder wohl gar keine: denn da er immer betrogen zu werden fürchtet, so hängt er sich an niemand, und fürchtet sich E e < 2 jemand 4os jemand zudielien, wenn er sich nur der geringsten GefahDbadey aussetzen sagte. Er macht bei) Den geringsten Geschäften so vieleSchwierigkeitcn, daß es unmög, sich ist, etwas mit ihm auszurichten/ wenn man ihm nicht alle Arten von Si-: cherheit giebt- Dies sind einige üble Wirkungen, welche von der Feigheit rmd Furchtsamkeit herrühren; und man kann schon hieraus leicht abneh- rnen, wie wichtig es ist, Den Umgang Dieser Personen zu vermeiden/ web che mit solchen Fehlern gebohren sind, unD ihre Vernunft nicht angewandt haben, dieselben auSzudeffern. L. Der schlechteste Mensch kann sich nicht enthalten z gehen rechtschaffene Leute Achtung zu hegen/ und dasjenige an ihnen zu bewundern, was sie selbst nicht ausüben. Daher werden erkannt- liebe Leute von allen geschätzt selbst von Undankbaren. Die Dan?darkeit ist eine so große Pflicht/ daß sich niemand davon ausfchkießen kann. Ein edles Herz fühlt Die Starke dieses Naturgesetzes und wenn jemand gegen Wohlthaten wahrhaftig empfindlich ist/ so erkennt man allemal seine edle und grosmüthige Seele. Man wende daher alles an , was irgend Er- kanntlichkeit anzeigen kann , sobald man uns Dienste erwiesen hat, Vie man tbm so leicht hätte unterlassen können; und fehlt uns Gelegenheit und Vermögen erkanntlich zu seyN/ so zeige man wenigstens aufrichtig, daß man den besten Willen dazu habe Wenn Die Dankbarkeit gleich keine Pfiichr märe/ so würde ihre Ausübung doch allemal vorteilhaft seyn ; kenn wer die eisten 'Wohlthaten mit Erkänntlichkeit an nimmt, Der erhält bald neue wieder. Man findet zwar Leute, welche für den geringsten Gefallen, Den sie uns erzeigen, die.größten Dienste von uns fodern.. Wenn nun gleich Vies nicht sehr billig ist, so erfodett dennoch Die Edelmuth, alles zu thun, was diejenigen fodern, die uns zuerst verbindlich gemacht haben; dies gründet sich auf die sürtrefliche Maxime, das man in der Erkänntlichkeit nicht zu weit gehen kann. Hat man andre sich selbst verbindlich gemacht, so er- innre man sie niemals daran, und man glaube nie, daß sie uns alles schuldig sind. Wenn es möglich ist, so fodre man nicht das geringste von denen 5 Die uns Verbindlichkeit schuldig sind; und zwingt eine schlechte Lage uns sie um irgend einen Beystand zu ersuchen, so khue man es um so vieler Bescheidenheit und Zurückhaltung, daß es scheint, als wenn man Die Jutta Dienste vergessen hatte. Die man ihnen geleistet hak. Ich tverDe hier Nichts I w-chenblate. 407 nicht- wider die Undankbarkeit sagen. Jeder weis, daß sie so hassens- würdig als die Erkanntlichkeit liebenswürdig ist, und daß Undankbare allemal für Lenke ohne Ehre gehalten werdens r. Der Hauptgrund aller Streitigkeiten muß allemal die Rennte mß der Wahrheit seyn; Man mag sie entweder selbst suchen, oder am dern beybringen wollen, wenn sie schon gefunden ist. Eine streitige Wahrheit ist entweder an sich selbst gleichgültig, oder sie ist den Neigungen her# Migen zuwider, mit denen man sich unterhalt, oder sie ist wohl gar ihren Vorurkheilen entgegen. Ist die Wahrheit gleichgültig, wozu soll das heftige Streiten? und warum will man sich so unnütz erhitzen , um sie dem .Verstand eines andern aufzudringen? Ist hier nicht eine vernünftige Höflichkeit besser, als wenn man durch einen Widerstand misfallt, der nicht den geringsten Nutzen hat. Ist die Wahrheit, die man andern beyzubn'n- gen sucht, ihren Neigungen entgegen, so muß man ihnen dieselbe liebenswürdig zu machen suchen, und wenn man dies will, so muß man sanft und gelassen seyn; Streit und Hitze verdirbt alles. Ist endlich die Wahrheit ihren Vorurtheilen entgegen, so muß man ja nicht ihre Meinung mit Verachtung verwerfen, oder sie selbst lächerlich zu machen, oder mit einer hohen und entscheidenden Mine reden: alles dies empört die Köpfe, und hindert sie, ihre Vernunft zu brauchen. Man muß vlelmehr diese Vorur- kheile geschickt angreifen, durch wichtige Gründe ihre Schwache zeigen und dann ohne Leidenschaft mit aller Bescheidenheit die entgegengesetzte Wahrheit vortragen. So verfahren diejenigen welche zu leben wissen , und den Geist und das Herz des Menschen kennen und nur auf diese Weise sind gekehrte Streitigkeiten nützlich und angenehm. Findt man eigensinnige Leute, die entweder mürrisch oder aufgebracht werden; so ist es unnütz mit ihnen zu streiten, denn dies erbittert sie mir noch mehr. Dann muß man sich begnügen, daß man die Wahrheit kennt, und diejenigen beklagen, welche ihre Augen dem Licht derselben verschließen. 4. 1 - Wer erdenklich in seiner Aufführung seyn, und den Regeln des Wohlstandes gemas leben will; muß jeden nach seinem Stande und nach feinem Charakter behandeln, Und dies allemal auf eine anständige Art. Er muß Achtung gegen seine «Obern, Gehorsam gegen seinen Herrn , Höflichkeit Ce e z gegen 4°S wochenblarr. seines Gleichen und Wohlwollen gegen Niedrige beobachten. Die ihm zu Gebot sichen, denen muß er mit.Güte und Menschenliebe begegnen, wenn sie ihre Pflicht treu erfüllen, und mit Ernst, wenn sie es nicht thun. Es ist nicht genung sie an ihre Pflicht zu erinnern, wenn sie dieselbe versäumen, und sie zu strafen, wenn sie die Erinnerung verachten, sondern man muß selbst Oie größte Ordnung in allen seinen Handlungen beobachten. Denn würde es wohl vernünftig ftyn, diejcm'gen Fehler nn andern ztr verdammen oder strenge zu bestrafen/ die man selbst zuerst begeht. Ein gutes Beyspiel ist allemal Der sicherste uno leichteste Weg die Menschen zur Ausübung Der Tugend zu lenken. Und wir sind alle verbunden, uns gegenftttige Beyspiele davon zu geben. Diese Verbindlichkeit aber trift vorzüglich die Fürsten und die Großen , weil, da man sich eine Ehre daraus macht, ihnen nachzuahmen, sie die Tugend oder das Laster allgemein herrschend machen können, nachdem ihre Sitten gut oder böse sind. Averiißemenr. Des durchlauchtigsten Fürsten und Herrn Herrn Ludwig Landgraf zu Hessen, Fürst zu Herßfeld, Gras zu Catzenelnbogen, Dietz, Ziegen- hein, Nidda, Hanau, Schaumburg Nienburg und Büdingen rc. Füge hiermit zu wissen: demnach der verstorbene Berg Jnspector Henrich Carl Wilhelm Müller zu Thalitter, so viele vorelterliche und eigene Schulden hinterlassen, daß zu deren T-lgung dessen nachgelassenes Vermögen nicht anreichet, des Endes den ConcurS. Proceß zu eröfnen , und gegenwärtige EdictalCitarion zu erkennen gut gefunden worden; Heische und lade dannenhero in Höchstgedachter Sr. Hochfürst!. Durchlaucht Nahmen, auch von aufhebenden gnädigsten Commißions»und Rechtswegen, hiermit peremtorie, alle und jede Creditores; welche an ersagten Berg Infpe&o- iem Müller, oder dessen Voreltern eine rechtmäßige Forderung zu haben vermeinen, daß vor mir als gnädigst ernannten Commiflario dieselbe auf Montag den islen Januar. 177^ erscheinen, ihre habende Forderungen behörig und zu Recht beständig liquidiren, anbeh auch sich bestimmt erklah- ren sollen, ob sie, da bey denen yorgeweßenen Gürherversteigerungen sich kein annehmlicher Kauffer gemeldet, dieselbe in billigen Pmß übernehmen, ferner adminitriret oder verpachtet haben wollen, sofort der Sache in allen Terminen biß zur richterlichen Crkqnntniß und Ausspruch abwarten, unter w-cherrblatt. 409 Verwarnung, daß, welcher alsdann nicht erscheinet, mit seiner Forderung präcludiret, und nicht werter gehöret werden solle. Urkundlich des hierunter gedruckten Hochfürstl. Regierungö Cantzley JnsiegelS. So geschehen Gießenden rzten Nov. 1775» . Ex fpeciah Commimone L- Heß, Hochfürstl. Heßischer RegierungSrath und in dieser Sache gnadigst ernannter CommiffariuS. Des durchlauchtigsten Fürsten und Herrn Herrn Ludwig Landgraf zu Hessen, Fürst zu Herßfeld, Graf zuCatzenelnbogen, Dietz, Zlegenhem, Nldoa, Hanau, Schaumburg, Mnburg und Büdmgcn rc. Füge hiermit zu wissen: demnach der Forstsecretanus Johann Gottfried Wuhelm Günst zu DorfJtter, so viele eigene und ererbte Schuwen auf sich hat, daß dessen besitzende Vermögen zu deren Tilgung nicht reichet, sofort den Concursprocefs ju eröfnen, und gegenwärtige Cdictalcltation zu erkennen, die Nothdurft erfordert. Heische und lade dannenhero m höchst» gedachter Sr. Hochfürstl. Durchlaucht Nahmen, auch von aufhadenden gnädigsten Commißions-und Rechtswegen hiermit percmtone alle undje- de Creditores, welche an ersagten gorfbSecretanum Gunst oder deffeu Voreltern eine rechtmäßige Forderung zu haben glauben, baß vor mir als eigends gnäoigst ernannten Fmstl. Commiflario dieselbe auf Montag den r rten Januar 177^. erscheinen, ihre habende Forderung behörrg und zu recht beständig liquidiren, anbey auch sich bestimmt declariren sollen, obsrs die von ersagtem Forstftcretario zu Abfindung sämtlicher Creditorum offe- lirtg ffoo g annehmen: oder eine pro Mafia vortheilhastere Auskunft vorzuschlagen vermögen, sofort der Sache in allen Terminen biß zur richterlichen Erkanntniß und Ausspruch abwarthen, unter der Verwarnung, daß, welcher alSdaNn nicht erscheinet, mit seiner Forderung präcludiret, und mcht weiter gehöret werden feil. Urkundlich des hierunter gedruckten Hochfürstl. Regierungs Cantzley JnsiegelS. So geschehen Gießen den rz Novembr. *77^* Ex fpeciali Commißione $L. Heß, Fürstlich Heßischer Regierungsrath und in dieser Sache gnadigst ernannter Eommiffarius. Darm- 4io / Mvcheriblate. Darmstadt den iften December »775. Die erste Ziehung der von Sn Hochsürstl. Durchlaucht des regierenden Herrn Landgrafen zu Hessen Darmstadt gnädigst privilegirten und mit fünfzig raufend Gulden garantierten neuen Zahl-enlotterie ist heute mit alter Liccurateffe und gewöhnlichen Formalitäten vollzogen worden; die gezogene Nummern sind folgender 44, z6. 90. 6i. 39. Die rte Ziehung bleibt aufden sten Januar. 1776. festgesetzt und die übrige von 3. zu z. Wochen , diejenige Personen welche sich mit Einsätzen intereßiren belieben, können sich an alle authorisirre Herrn ColleeteurS wenden, besonders abex an das Hauplcomtor in Gießen bey Herrn Simon Levi, auch wer gesonnen ist eine Collecte zu übernehmen , beliebe sich ebenfals in gedachtem Haupteomror zu melden, alwo denenselben mit aller Aufrichtigkeit und promten Bedienung wird an Händen gegangen werden. General Drrectiott der Hochfürstl. Hessen Darmstadtischen gnädigst privilegirten und garantirten neuen Zahlenlotterie. ^Frucht-und andere Prciße am Marktag den 16. Dec. 177s. Gießer Maas. Pf/ pf'.tK. 1 1 2 1 Gerste f ♦ 1 1 H Eyer 4 6 alb. 1 1 1 3 7 4 4 -alb S 6 6 Achtel Korn a 189 Pf. Achtel Gerste - Achtel Weitzen Achtel Hafer - Meste Erbsen > Meste Linsen ♦ 2' 3 2 2 alb. 2 2 2 2 2 alb. 10 25 Pf. 6 r 10 14 ’4 2 Pfund klein geschälte Gerste _ fi. 4 2 6 Ochsenfleisch - Kühfleisch , Rindfleisch i Kalbfleisch - Schweinefleisch Hammelfieisch Schaffielsch » Bo.ckfleisch ♦ Wurst , f Kalbsgelüng Kalbs-Leber 1 Karpfen 1 Hecht • 1 Persing f 1 Brascm s 1 Schleyen 1 Butter i Pfunds loRindsfett 1 loHainelssi 1 1 Vielter • 1 Pfund Hirse 1 Pfund geschält 1 . 1 1 1 alb. psi «5 iS 7 2 1 Maast Frucht Brandew. 12alb. iPf. Bratwurst salb. 1 Pf. mnläudischeSeift ' " , 1 Meste Saltz 20 alb. Becker-Preiß» L.lLoth. / I 18 • 1 4 Qu.! Brod, f ; jButter Bretzel alb. pf. * 4 ». 4 - Loth. lQu. 9 I 2 I) I 3 Weck / , Tauscher - alb. pf. f 4