Giesser Wochenblatt. Sieben und Vierzigstes Stück. Dienstags dm rr. Nsvembr. 1774* Mit Hochfürsil. Hessen Darmstädrischer gnädigster Erianbmß. Beschluß der Bemerkungen über die Religion, Sitten und Gebräuche der Lhürestr. den Hochzeiten gehet eS sehr feierlich her. Die Heyrathen ge, fchehen gemeiniglich durch Kuplerinnen. Die Verehlichten werden, ohne vorher Bekanntschaft miteinander gehabt zu haben, zusammen- gebracht, und dieß kommt hauptsächlich daher, weil das Frauenzimmer ausserordentlich eingeschränkt ist. Die Aeltern pflegen die Bedingungen bey Heyratheu vorzuschreiben. Die Braut bringt kein HeyrathSgut mit, sondern der Bräutigam muß der Braut eine gewisse Summe Silber geben. So bald der Eheco-itrakt von beyden Seiten geschloffen, und die Verheyratheten sich einander beschenkt — ohne sich aber vorher gesehen zu haben — so wird die Braut mir vielem Pompe zum Bräutigam in das Haus gebracht. Die Braut wird, wenn sie vornehmen Standes ist, von Bedienten in einem SM, der mit einem Himmel bedeckt ist , herumge- tragen, und von einigen Anverwandten zu Pferde begleitet. Der Sessel ist von allen Seiten feste verwahret, und mit einer verschlossenen Thür versehen. Der Schlüssel zu derselben wird dem Bräutigam, wenn t ie Braut zu ihm gebracht wird, übergeben. Der Bräutigam schließt im Vorhofe, Aaa allein 17» Wochenblatt. «Hein die Thür auf und besieht zum erstenmahl seine Frau. Wenn fit ihm nun gefällt, so führt er sie aus dem Sessel heraus uno danket dem Tven (Himmel) für das Glück. Hernach geht er zu den Aellkn der Braut und macht ihnen vier tiefe Verbeugungen- Eben dieses beobachtet die Braut Wen die Aelkern des Bräutigams. Die Hochzeit dauert nach den! Um* standen der Personen lange. Ist die Hochzeit vorbey, so wird die «rau eingeschloffen, und bekommt niemand aiö, aber nur selten ihren Mann i« sprechen. 1 ; 1,1 Die Chmeser haben die Verordnung gemacht, daß jeder nicht mehr als ein Weib nehmen soll. Dabey aber können sie sich so viel Devicblä- fermnen halten, wie sie wollen. Allein da« rechtmäßige Weib behalt immer den Vorzug vor den Unrechtmäßigen, und diese müssen es sich getal- len assen, von jener regiert zu werden. Die Kinder, welche mit den KebS- weibern erzeugt werden, haben gleiches Recht zu erben. Indessen bleibt dei verheyrakhete Stand der Frauenspersonen allemal ein trauriger Stand Sie werden von ihren Männern, als Sklavinnen behandelt, und können wohl gar in gewissen Fallen samt ihren Kindern verkauft werden. Der Wittwenstand der Frauenspersonen ist ebensfall« beschwerlich. Sie müs. fei, m»k nur -ine lange Trauer beobachten , sondern auch ein höchst eingeschränktes Leben fuhren. - Die Chinesischen Weiber sind fast durchgängig schon , munter und verliebt, und beschäftigen sich mit weiter nichts - als mit ihren Kindern. Die Trauer und das Leichmbegängmß der Chineser ist gleichfalls mit vielen und besondern Cerimonien verbunden Sie haben eine ausserordentliche Hochachtung gegen ihre verstorbenen Freunde. Man trauert dre» Jahre um einen Vater und Mutter. Die Kinder tragen in dem ersten Trauerjahre einen weißen Rock von grober Leinwand und stakt des Gür. tels einen Strick. Völlige hundert Tage muß bas Kind auf bloßen Matten neben dem Sarge,feines Vaters schlafen. Sie dürfen kein Fleisch essen, und muffen sich aller starken Getränke enthalten. Das ganze Jabr hin. dm» müssen sie ganz in der Einsamkeit leben und sich allen Umgangs ent# Hulken. Man glaubt sogar, daß sie allen Umgang mit ihren Weibern und Konkubinen bey harter Strafe von beyden Seiten fliehen müssen. , Das Leichenbegängnis der Großen wird mit vieler Pracht begleitet Dielen Aufzug zieren die theuren Bonzen und noch andre Priester mit ihrer Gegen« Wochenblatt. |7t Gegenwart. Der Leichnam des Verstorbenen wird in einen mit weissem Das mast - eine Farbe, welche sich die Chineser bey ihrer Trauer bedienen - gezierten Sarg gelegt. (Diesen Sarg lassen sich die Chineser noch gemeiniglich bey ihren Lebzeiten machen; es ist ohngefahr einen halben Fuß dicke. Zu einigen Sargen pflegt man auch kostbares Holz zu nehmen. Sie werden so starck verpicht und überstrichen, daß kein übler Geruch durchdringe« kann.) Der Körper des Verstorbenen wird alsdann gewaschen , prächtig angekleidet, und auf ein Paradebette gestellt, vor welchem die Freunde und Anverwandten kniend niederfallen. Wenn der Verstorbene begraben wird; so begleiten ihn die Anverwandten. Auf diese folgen die Bonzen. Der Begräbnißort ist 2. bis 3. Meilen von der Stadt auf einer Anhöhe die mit Cypreffen u. f. w. und einer Mauer umgeben ist. Die Gräber sind ungemein groß und kleinen Häusern ähnlich. Die der. Reichen sind prächtig gebauet, ohngefahr 12. Fuß hoch und acht bis zehn im Diameker. Neben denselben befindet sich gewöhnlich ein großer Tisch von weissem Marmor , auf welchem ein Rauchfaß und dergl. steht. Dieser Tisch ist, mit allerhand Schnitzwerken versehen. Die Graber des gemeinen Mannes sind weniger kostbar. Sie errichten über demselben eine Pyramide von Erve. Jeder tobte Körper hat sein eigen Grab, und man würde es für eine unerhörte Grausamkeit halten, wenn man ihn in ein Grab legte, worinn schon andre begraben gewesen wären. Daher kommt es auch, daß sie die Sarge so stark machen, daß sie nicht verfaulen können. - Wenn der Leich, nahm an dem Vegräbnißort angelangt ist: so beschaftigtmansich,während der Leichencerimonien, mit Zubereitung eines Gastmalö für die anwesenden Freunde. Diese Gastmähle pflegen gemeiniglich in besonder» dazu gebaue- ten Häusern, gefeiert zu werden. Die Großen haben verschiedene solcher Säle aufgerichtet und halten sich bey den Begräbnißplätzen einige Monathe auf, um ihre Trauercerimonien bequemer verrichten zu können. - Bey den Begräbnissen der Chineser ist dieses auch noch merkwürdig, daß sie den Leichnam nicht aus der gewöhnlichen Hauskhür tragen lassen , sondern sie lassen zu dieser Absicht an einem andern Orte, wo sonst keine Thür gewesen ist, eine neue machen. Wenn nun der todte Körper aus dem Hause getragen ist; so schließen sie diese Thür wieder zu. - Wenn der Kaiser stirbt so trauert daS ganze Reich. Wie die Mutter des Kaisers Kang - hi starb, wurde die Trauer auf fünfzig Jahr auf daS strengste beobachtet. Alle Staatsangelegenheiten blieben während dieser Zeit liegen. Die Prinzen schliefen im PaUaste ohne ihre Kleider anzuziehen. A a a r Der 372 Wochenblatt- Der Charakter der Chineser ist sehr ernsthaft. Sie erweisen sich unter einander w Umgang viele Höflichketten- die gemeiniglich mir übertriebenen Cerimonien begleitet werden. - In der Art zu grüßen, haben sie eine sonderbare Gewohnheit. Sie legen nämlich die Hände kreuzweise über Vie Brust und neigen sich ein wenig mit dem Kopfe. Dich sind die ge. wöhnlichen Begrüßungen. Allein, wenn man vornehmen Personen feinen Gruß abstattet; so pflegt man die Hände zusammen zu legen und sich mit Dem ganzen Körper bis auf die Erde zu beugen. Grüßt man aber einen Mandarinen, so fällt man auf den Knien und beugt seine Stirne bis zur Erde. (Man sieht es als etwas Unhöfliches an, wenn, man obrigkeitliche Personen öffentlich grüßt.) Bey 2lbstattung eines Besuchs tragen die Chineser mit wenigen Worten die Absicht ihres Besuchs vor, und machen dabey durch Bewegungen des Leibes viele Komplimente. Sie begegnen sich einander mit ungemein großer Ehrerbietigkeit, und reden nie anders, als in der dritten Person. Die erste und gewöhnliche Bewirthung eines Gastes geschieht mit dem Thee, weil er Vas gewöhnlichste Getränke bey den Chinefern ist. BeyUe- berreichung einer jeden Tasse Thee werden unsägliche Höflichkeitsbezeugun- gen und Danksagungskomplimente gemacht. Ja, man treibt diese Kom- plimentensucht bey den Chinesern so weit, daß nunmehr ein eigentliches Studium daraus geworden ist. - Dem Ausländer verzeiht man es einigermaßen, wenn er die gebräuchlichen Komplimente noch nicht recht versteht. Besser aber ksmt er fort, wenn er es darinn zur Fertigkeit gebracht hat. Die Abgesandten von ftemden Höfen werden eine geraume Zeit vorher, ehe sie erscheinen dürfen, durch einen Cerimonienmeister in den gewöhnlichen Formalitäten unterrichtet. Wenn nun der Abgesandte in seinen Komplimenten Fehler macht; so werden diese auf die Rechnung deS Lehrmeisters geschrieben, und er wird dafür gesetzmäßig gestraft. — In einem Lande, das so ungeheuer groß, wie China ist, müssen natürlicherweise die Gestalten, Gesichtsbildung und Gesichtsfarbe sehr von einander verschieden seyn. Die mitternächtlichen Einwohner kann man wegen der Farbe im Gesichte von einem Europäer gar nicht unterscheiden; hingegen sind die mittägigen Einwohner von der Hitze der Sonne sehr verbrannt, daß sie wie die Tangierinen und Maroccos in Africa schwarz md braun auösehen. Die Mannspersonen sind fast durchgängig dick und starck, m tvochenblate. siarck, dabe» Kein. Ihre G-sicht-rsind Mist-n'h-'lsb'e,t,,hreMtt lang, ihre Haare schwarz und ihre Nasen kurz und p att. t® diese Vollkommenheiten in einer Mannsperson, so bal man ®n tut «nm ganz vollkommnen Mann, und er kann em- obrigkeitliche Perjon vor iel- len. - Das Frauenzimmer ist eben nicht groß, aber sehr wohl gestaltet, schlank >md gerade, sie lieben nicht, roie.be» un« hervorragende B-usie, sondern sie suchen nur vom Kopse bis zu den Fußen gleich starck zu s-yn. S'« sehen fast überall gut aus und haben schwarze Haare. Es ist unter ihnen die Mob-eing-riffen, daß sie sich schminken. Dies- Art zu lchmmken, >st von unsrer sehr unterschieden. Denn anstatt, daß u»l-r Frau-n.'mmer ein- Art von rothem Pulver nimmt, bedienet sich das ChimM« «ne« weissen, damit sie krank und blaß ausschen , und dadurch> den> Verdacht der Ausgelassenheit und Frechheit von sich ablehn«». Ihre grösste Schön h-it aber besteht in den kleinen Füßen, die freylich dem Ksrp-rnMange. messen sind. Schon in der zartesten Jugend gewöhnt man die Fuße der Frauenzimmer, und verbindet sie so sehr, daß ihnen radurch alleöWach thum benommen wird. Daher komt es auch, daß das Frauenzimmertim Gehen so leicht stolpert. - Ihre Kleidung 'st s-br sittlam. ^hr vornehm fier Schmuck besteht in Haarflechten, der oftmals nut Gold und Suber dlumen durchwebt sind, und auf den -schultern herunterhangen. jn den nSrdlichen Provinzen tragen sie -inen dünnen Flor , und wenns falt W eine Art von Mönchskappe auf dem Kopfe. Das vornehmeFrauenjim» nKr tragt eine Art von geflochtener Kron-, welche mit feinet Seide durch« wirkt, und reichlich mit Diamanten besetzt ist. Ihre Kleidung ist lang, sie geht bis auf die Füße, und ist in de, Mitte mit einem Gurke, iufam* menaefaßk Das junge Frauenzimmer tragt sich immer galant, und liebt hauptsächlich Ä- roch-, grüne und blaue Farbe. Di- alten Mutttrhm, gegen wählen die schwarze. Sie entblößen niemals ihren Hals oder Brust«; ihre Kleidung ist hierzu auch sehr bequem. - Die Kleidung der Mannspersonen hat viele Aehnlichkeik mit der der Frauenzimmer. Sie bescheren ihr- Köpft und laff-nnur hinten un macken einen Zopf. - Di- Kleider gehen bis auf die Fuße herunter und sind lehr w-itläustig. Die Erme! am Kleide gehen bis auf die ginget. Des Sommers gehen sie mit entblößtem Halse: im Baintet aber decken si- ihn mit Pelzwerk. - Ueb-r ihren Gürtel Haden sie einen Beutel, worin ihre Pfeifen und TabackSgeräthschaften befindlich sind. Wenn ße reisen; 1 A«a r f» 374 Wochenblatt. so versehen sie sich mit vielen Röcken und bestreichen diese mit einer Art von Oehi. Die Vornehmen tragen im Winter Pelze; die Geringern aber behelfen sich mit andern Arten von Hauten, oder gefiltzter Baumwolle. der Mandarin tragt an seinem Kleide ein Zeichen seiner Würde Die obrigkeitlichen Personen kann man gemeiniglich an dem Vogel, den sie an der Mütze tragen, erkennen. - Ich habe bereits im Vorhergehenden einige Nachrichten von den Schwelgereyen bey den Gastereyen beygebracht. Itzt will ich von den gewöhnlichen Gastmahlern, und der Art zu speisen, überhaupt das Wichtigste erzählen — Bey großen Gastereyen haben die Chineser alles in lieber» stuß: wenn aber diese vorbcy sind; so leben sie sehr sparsam. Sie essen nicht nur alle Arten von Speisen, die bey uns gewöhnlich, sondern sie essen noch überdem Pferde. und Hundefleisch, sie mögen vor Alter oder an einer Krankheit gestorben seyn. Diese zwo Arten von Fleisch sind ihre grüßte Delikatesse Ihre ordentliche Nahrung besteht in Reis, Erbsen, Hirse, Rüben und andern Gartengewächsen, wie es die Jahrszeit mit sich bringt. Katzen, Ratten, Schlangen und ander Ungeziefer findet man auf allen Märkten. Die Reichen pflegen mit Schweinefleisch, Austern, Vogelnestern und Bärenklauen zu serviren. - Die Chineser brauchen bey Tische weder Löffel noch Gabel; sie bedienen sich kleiner Stäbe von Elfenbein, die ihnen eben die Dienste thun. Gemeiniglich sitzen sie - wider al. le Gewohnheit Der Morgenländer — auf Stühlen. Ein jeder hat einen kleinen japanischen Tisch vor sich stehen, auf welchem die bestimmten Speisen gesetzt sind. - Das Brod wird aus Reiö gebacken. Kuchen haben sie gar nicht oder doch selten, wenn es ihnen gleich nicht an Waitzen, Der in verschiedenen Provinzen reichlich wachst , fehlt. - Der gewöhnliche Trank bei) Den Mahlzeiten ist Der Thce, den sie warm ttinken ; sie essen kalt und ttinken warm: eine Gewohnheit, Die Der unsrigen gerade entgegen ist! Der Wein wird nicht aus Trauben gemacht, sondern aus Reis. Noah, den man gemeiniglich als den Stifter des Weinbaues in Chma ansieht, soll Den Gebrauch desselben — weil er sich einmal im Weine betrunken hatte - untersagt haben. Die Chineser haben sich auch dieses Traubensafts bis zur letzten Eroberung durch Die Tatarn sehr strenge enthalten. Allein sie haben an dessen statt ein anders Getränks eingesührt, das schädlicher ist, als der Wein. Dieses Getränke wird aus Getreyde gemacht, und sieht dem Vrandtewem sehr ähnlich. Hiedurch wird nun eine Wochenblatt S75 eine erstaunende Menge Korn verbraucht, welches nicht selten zu den erschrecklichen HungerSnöthen - die in China nichts seltenes sind - Anlaß giebt. Es sind zwar verschiedene harte Gesetze wider daS Re,S - und Brandteweinbrennen gegeben, und einem jeden Gebiete eine gewisse Quantität Korn bestimmt; allein die Mandarinen, die sich bestechen lassen, und umsonst soviel trinken können wie sie wollen, halten dieses Verbot mcht genau, und sehen den Brandteweinbrennern durch die Finger. Dieß sind nun die vornehmsten Züge, welche den Charakter, Sit- ten und Gebrauche der Chineser bestimmen. - AvertiHement. Die hierunter notrfieirte Deductionen sind in Kriegerischen Buchladen zu haben. Deduftio in Sachen Baden contra Frauenalb , das in der Grafschaft Eberstein belegene, dem Zustande des Entscheidjahres entgegen im Jahre i6$i. wieder eingeführte Gotteshaus Frauenalb betreffend mit Urkunden Nro. i biß 590. Fo! nebst einer Supplique pro Mand. de Reftiru- endo & Evacuando Monafterium Fvauenalb nebst Anlagen Nro. 1. biß 50. Carlsruh Fol. a zfi. Fernere weitere veduHio oder Replicad in Sachen Baden contra Frauenalb Mandat! de Reftituendo etc. goL mit Anlage Nro zi biß 90 Fol. ä ifl. 30 fr. Auf der in hiesiger Stadt gelegenen Hauptstraße sind in einem Hauße räumliche Zimmer mit den kostbarsten Meubles an allhier Studierende doch gegen billige Zinße halbjährig zu vermiethcn; Liebhaber können den Ausleiher beym Verleger vernehmen. Ern-und auspaßirendevom i r. November bi-dm 19. November 1774» Herr von Palm, aus Schweden, logirt im Posthaus. Herr vbrist von Gras, paßiret durch. Herr Wochenblatt Z76 Herr Baron von Zeffau, Capitain in Römisch Kaiserlichen Diensten, paßiret vurch. Herr-Oberkammerhrrr Baron von Löw, in Königlich Englischen Diensten, nebst dero Gemahlin, paff, vurch. Lopulr'rte. Am io. November Friederich Helfrich Kempf, Burger und Beckermek- ster, werlanv Herrn Johannes Kempf, Pfarrers zu Beuern im Buseckerthal, ehrlicher Sohn, und Jungfer Maria Magdalena, weiland Herrn Johann Henrich Müllers, BurgerS und Beckermersiers, wie auch Gasthalters in den z Schwedischen Cronen, und Steinsetzers allhier, eheliche Tochter. Gebühren und Getaufte. Am 8. November Henrich Jaeob, Henrich Caspar Kanns, Burgers und Maurers, Söhnlein. Am if. November Jacob Melchior, Johann Friederich ReiberS, Burgers und Maurermeisters, Söhnlein. Frucht-und andere Preiße amMarktag den rr.Novembr. 1774* (Sieger Maas «alb. alb.pf. Pf. Pf. alb. x X I 10 4 4 Pfund. fl.alb. Pf. 1 4 Gerste 1 Lichter 5 Eyer 4 alb. i Pf. Bratwurst;ald. 1 Pf.jnländjscheSeife6alb. albipf. alb. pf. flS. I Loch. lQu. Brod, f 9 ' 4 Butter Bretzel # 4 f 3 8 16 16 2 1 1 Achte! Korn , a!89 Pf» Achtel Gerste - Achtel Weitzcu Achtel Hafer - Meste Erbsen $ 4 4 7 2 Ainostelsch - Kalbfleisch ♦ Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleisch Bockflersch » Wurst - t Kalbsgelüng Kalbs-Leber 5 6 6 6 2 4 2 I 1 1 1 2 2 2 2 2 roRindsfett i 15 kOHamelsf. i 15 2 fl- 3 Weck f f Taigscher, 1 Pfund klein geschalte Gerste - 1 Karpfen 1 Hca.t > 1 Persing f 1 Brascm / 1 Schleycn 1 Butter t 1 MaaßFrnchtBrandew.12 1 Meste Saltz 20 alb. fc.' ijOchsenfleisch # Meste Linsen # . Pfund Hirse - 1 Pfund geschälte Becker-Preiß. Kornau z fl. r5alb. Weitzen zu 6 fl. roalb. " ” 1 tb. LothlHu. 2 2 4 I 1