Ml Dienstags dm -7. Jul» ‘77?. Mit Hochfürstl. Hessen Larmstadtifcher gnädigster Erlaubnis. Die GlückselrZkeit derer, die (Sott zu kennen suchen. gyOie hoch sollten wir nicht die Glückseligkeit schätzen, daß wir fähig sind, Gott zu erkennen und zu lieben; daß wir durch die ganze Einrichtung unser Natur gleichsam genöthiget werden , uns nicht , gleich den Thieren bloß auf den Genuß des kurzen sinnlichen Vergnügens emzuschrän- ken; daß es, je langer es genossen wird, immer mehr von seinem Reize verliert; daß wir, je mehr sich unsere höhere Kräfte entwickeln und ausbil- den, immer unzufriedener werden müssen, je weiter wir uns von dem Besitze des Vesten und Vollkommensten entfernt schenk Es ist die erhabenste Beschäftigung des Menschen, Gott zu erkennen, aber was noch mehr ist, auch die seligste. Je naher wir dadurch unsrer wahren Würde kommen, desto naher kommen wir auch durch seine Erkenntniß unsrer einzigen wahren Wohlfahrt. Wenn schon die Wahrheiten, welche uns mit endlichen und eingeschränkten Dingen bekannt machen, eine fast unbeschreibliche Anmuth für unfern Geist haben: können denn wohl diejenigen weniger gewahren, welche das Wesen der Wesen, die Quelle und den Ursprung alles dessen angehen, was unsre Aufmerksamkeit und Betrachtung an sich zieht ? Dieß sind Wahrheiten, die uns nur so lange nicht rühren, solange wir mehr Thiere, als Menschen sind; so lange die Vernunft ihre Stimme vergebens erhebt, weil sie von der Sinnlichkeit übertäubt wird; so G g lange -Z4 Wochenblatt» lange wir das Auge, den Geschmack, das Ohr, und die körperliche Empfindung für die einzigen Wegweiser zum Vergnügen halten, ob sie uns gleich zu keinen andern Freuden führen, als zu solchen, die eben so geschwind verwelken, als sie aufblühen. Wo wir Vollkommenheiten finden, finden wir Freude. BloS ihr Anblick ist genug, die Seele aufzuheitern ; man fangt das Gute schon an zu genießen, wenn man es nur kennt. Woher käme der angenehme Eindruck, welchen die Erzählungen von den großen Eigenschaften und Tugenden längstverstorbener Menschen auf uns machen, bey denen wir auf keine persönlichen Vortheile und Wohlthaten rechnen können ? Es i|t schon genug, zu wissen, daß etwas schön und herrlich sey, um sich darüber zu freuen. Unzählbare Schönheiten können nicht einmal anders genossen werden, als durch Vorstellung dersekbrnr ihre Erkenntniß ist auch Genuß. Wekayn ich den nächtlichen Himmel in feiner Pracht; wiekannichdiemeisten Schönheiten der Natur, wie kann ich die Ordnung, die Uebereinftim- mung und Kunst in allen ihren Werken anders genießen , als daß ich sie betrachte! Welche Glückseligkeit muß eS denn nicht seyn , den Vollkommensten auch nur zu kennen! Die Freudeist die natürliche Frucht des Vollkommenen, und esgiebt keine andere Quelle unsres Verdrusses, alS der Mangel desselben. Was uns angenehm seyn soll, muß uns wenigstens vortrefflich zu seyn scheinen; mit dem Scheine desselben verlchwindet auch feine Anmuth. Die Granzen von der Güte und Schönheit eines Gegenstandes sind die wahren Gränzen unsers Vergnügen- darüber. Nur darum, weil wir diese Gränzen nicht immer sehen, oder sie verkennen, legen wir tausend kleinen und eiteln Vergnügungen einen hühern Werth bey, als sie haben. Je mehr wir an ei$ neM uns angenehmen Gegenstände Vollkommenheiten entdecken ; je vortrefflicher er nicht allein wegen der Menge, sondern auch wegen des hohen Grades seiner Vorzüge ist, eine desto größere und lebhastere Freude wird er uns verursachen, wenn wir sie kennen! Was für ein Strom von Entzücken muß sich Denn nicht in unsre freudenbegierigen Seelen ergießen, wenn wir das Wien kennen, welches die ewige unerschöpfliche Fülle aller Vollkommenheit und Schönheit ist? Oder wird man vielleicht aus der Quelle selbst seinen Durst nach Vollkommenheit und Freude löschen können, wenn man sich schon in einem kleinen davon abgeleiteten Bache erquicken kann? Aber Wochenblatt. ms Aber Gott kennen, heißt fteylich nicht einige Wahrheiten von ihm in feiner Kindheit mit Mühe und Verdruß ins Gcdächtniß verwahret zu haben, ohne zu verstehen, welche Schatze man besitze, ohne über sein majestätisches Wesen, über seine unendlichen Eigenschaften und den deutlichen Abdruck derselben in seinen Werken nachzudenken, ohne seine Vorstellungen von ihm zu der Deutlichkeit, Richtigkeit, Gewißheit und Lebhaftigkeit zu bringen, dielsie haben sollen. Ein Vergnügen, das vornämlich den Verstand angeht, kann nicht ohne den gehörigen Gebrauch desselben genossen werden: «och vielweniger kann die Erkenntniß des höchsten und besten Wesens die Seele aufheitern, wenn sie sich selbst ohne Aufhören diesem glanzreichen, wohlthätigen und begeisternden Lichte entzieht. Wir freuen uns über einen weisen und mächtigen Mann, und unsre Freude ist um so viel lebhafter, je edler der Gebrauch seiner Macht ist, und je mehr wir Beweise seines ausnehmenden Verstandes in seinen Werken entdecken, selbst wenn wir in keiner solchen Verbindung mit ihm liehen, daß wir von dem weisen und edlen Gebrauche seiner Macht einigen Nutzen für uns erwarten könnten. Unsre Seele ist so gebildet, daß sie eine Macht, die Vollkommenheit hervorbrmgr oder befördert, und eine Weisheit, die nützliche Entwürfe macht und glücklich ausführt, in allen ihren Unternehmungen nach vortrefflichen Absichten und Regeln handelt, mit Freuden bewundert wird. In welchem Widerspruche mit ihrer eige- neu Sehnsucht nach Vergnügen und mit ihrer ganzen Bestimmung müßte sie nicht stehen, wenn sie gegen die Vorstellung der vollkommensten Macht und den Anblick einer Weisheit, gegen welche die Klugheit aller Erschaffenen in ein unmerkliches Nichts verschwindet, unempfindlich bleiben; wenn sie nicht dadurch zum Gefühle der lebhaftesten Freude erhoben werden könnte? Jedoch alles, was vollkommen und schön ist, verursachet uns um so vielmehr Vergnügen, je mehr es zu unsrer eignen Vollkommenheit beykrägt. Wenn es seine wohlthätigen Wirkungen bis auf mich erstrecket , so sehe ich eö nicht als ein Gut an, sondern als mem Gut. Ich preise ein jedes Volk glücklich, welches einen weisen und gütigen Beherrscher hat. Ich kann mich darüber freuen, wenn ich auch nicht zu seinen Unterthanen gehöre. Aber wenn er mein Beherrscher ist; wenn ich die Früchte seiner vor- trefflichen Anstalten genieße; wenn ich mich als ein Augenmerk seiner vater- G g r lichen LZ 6 rvochmblate. rjchen Sorgfalt betrachten kann; wenn ich durch seine Gesetze und Unternehmungen glücklich werde, wie viel größer ist nicht meine Freude. 2ßu viel mehr wird mich nicht alles rühren, was ich von chm höre odxr^sche • O wie selig bin ich denn nicht, daß ich Gott kenne! Er, das Urb ld aller Vollkommenheit und Schönheit, die immer überstreßende Quelle alles Guten, er ist mein Gott! Er ist mcht ein Wesen, das mich etwa mchrs werter angeht, als daß mir der Anblick seiner Herrlichkeit vergönnt ist; er ist ein Gut, das mein Gut, meine Ehre und die immer wirksame Ursache meiÄeu6e und Glückseligkeit,ist; er ist mein Wenn irgend ne Traurigkeit meine Serie übersallt, und ich überwältige die Empfindung d rMn nicht; wenn ich mich beklage, daß ich eme Freude habe, , wu dies- oder jene Wünsche meines Herzens nicht befriediget werden: Dm ich ru bebauten? Habe ich es nicht mir zuzuschreiben, daß meme Ceele finster -»? NZenn sich auch die ganze Welk in eine freudenleere Einöde für Mich «»wandelte; wenn für mich der Himmel keine Pracht, die Sonne kein Lichts die N«ur keine Güter batte! G-ibe es darum kein Vergnügen sur jnid)? Stehet mit nicht immer die reichste Quelle desselben offen. Kenne ich Gott nicht, und ist nicht Gott, das vollkommenste, beste und Herr. lichste Wesen, mein (Sott 2 Hochachtung, Ehrerbietung, Bewunderung, Liebe, Zärtlichkeit, Vertt?uen und Hoffnung sind die angenehmsten Bewegungen , welcher em vernünftiges Wesen fähig ist. Das Vergnügen , welches fiep61 v rteLen, rwar von einer ruhigen und sanften Art, als das Vergnügen Z Süine7ab-r wenn es nicht, wie dieses, berauscht, so verschwindet es auch nicht so schnell, wie die Trunkenheit desselben ; eS ist nur edler und s/iHdrKifh’t1! mei! .eß aeiüiaer ift- Ein Gemüth kann nicht elend sinn, welches sich von diesen Empfindungen begeistert fühlt, wenn nur per Ge- a mtlanb derselben Vorzüge genug hat, sie zu erwecken und zu urüerhalten. ÖST aÄÄe®«? Kann ich etwa-achten, De, tounoern un» lieben, ohne es zu kennen? So bald i* ferne Vorzüge e «, (ehe, sobald empfinde ich Achtung unC. Siebe gegen dasselbe, und alles Vev- -ntiaen, welches aus diesen Bewegungen d-S GemuthS entspringt. Ich Ke mich älso gewiß freuen, wenn ich an Gott Benfe, und Mich m.t der Betrachtung seiner Vortresstichkeit beschäftige. .J't werde mit!) un» auSsptechlich freuen , weil ich unaussprechliche Vorzüge an ibm entdecken werw. Ich werde zu der Werste» Hochachtung, -ur höchsten B-wun- 2Z7 wHchenölate btttthd r zur feurigsten Liebe, zur innigsten Zärtlichkeit gereizt werbetK ‘We Empfindungen werden alle andre Empfindungen verdunkeln; ich werde ganz mit Vertrauen und Zuversicht erfüllt scyn; meme ^sele wwd snch» zu den erhabensten und größten! Hoffnungen erweitern. Kann em wrensch sich in L glücklichem Zustande banden? Kann er als so glücklich zu seyn, so kann es auch keine selige Beschafftigung geben i, als die Erkmntniß Gortes. Wie unruhig ist ein gutgearteter Mensch, wenn er einem Unbekanch ten aroke Wohlthaten schuldig ist! Wie unvollkommen ist die Freude u.cx das GM-, das er ihm zu danken hm! W.e brennt er vor Verlangem.hn kennen au lernen! wie groß ist sein Entzücken nicht, wenn er ihn endlich ouSgesorschk hat! Das Vergnüg-n über Wohlchat-n kann groß s-ym wenn große Bedürfnisse dadurch befriedigt werden; aber größer wird b-y einem ,-den Gemüths, das edler Empfindungen sihig ist , die Freude »der die Wohlkhät-r selbst seyn. O Gott > welche Seligkeit isis-dich zu erkennen ! Wie viel fehlte dem Vergnügen sübcr deine Geschenks, wenn ihm das Entjücken über den Geber fehltet n wie ft,iS bin ich, daß ich den Einzigen kenn«, der ave Vollkommenheiten besitzt, und unter ihnen nicht einen Vorzug- , dessen Kenntmß mir nicht unaussprechlich« Freud« gewährt! Weil id> Gott kenne, so we>S ich, vaß ich kein Werkeines unweisen und blinden Zufalls bin Schweis, daß ich mein Dastyn, meine ganze Natur, alle ihre Kreiste, alle meist« - Zähigkeiten einer unendlichen Güke zu danken habe; baß meme Bestimmung keine andere, als die Bestimmung glücklich zu seyn , und immer a ücklicher zu werden sey; daß VaS beste Wesen mich nicht zum Elende'er- schassen haben könne. Weil ich Gott kenne, so wuS ,ch, daß die weisest« und gütigste Vorsehung, alles regirl; daß ich zwar kaum den Anfang ihrer cmerf, «erihbe, aber doch schon.veutlich genug einseke, daß, wenn der Anfang desselben so- herrlich ist , der Fortgang desselben noch herrlicher kenn müsse. Weil ich Gott kenne, so weis ich, daß er, wie David sagt, überall eine Hand über mich hält. Wer kann mir schaden, wenn er mir nicht schaden will ? Der Herr ist mein Licht und mein Hess, für wemfollee fthntkb fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft., für wem sollte mit «rauen? Was kann ich nicht von dem Besten erwartest? Was kann ich nicht von dem Unendlichen hoffen? Giebl eS wohl noch angenehmere Ge, (Sg ? danken *j8 Wochenblatt. danken, Vorstellungen, die mehr Kraft hatten, als sie, die Seele zu beglücken? Und entspringen sie nicht aus der Erkenntniß meines Gottes? Keine Freude ist göttlicher, als die aus seiner Erkenntniß entspringt; denn keine ist der Seligkeit, die er selbst empfindet, ähnlicher, als sie. Woraus entspringet seine Seligkeit, als aus dem vollkommnen Bewußtsein , das er ewig von seinen majestätischen und unendlichen Vollkommenheiten hat; daß er nichts will, und nichts thun kann, als was ihnen und der Hoheit seines Wesens anständig ist; daß niemand, als er selbst, sein unendliches Wohlgefallen verdient? Darum ist er vollkommen; darum ist er ewig selig. Ich nehme also Theil an seiner Seligkeit, wenn ich ihn kennen lerne; ungeachtet meiner Endlichkeit und Einschränkung genieße ich eine göttliche Freude, und je vollkommener meine Erkenntniß meines Gottes wird, desto seliger muß ich werden; denn bey ihm ist die lebendige Quelle/ und in seinem Lichte sehen wir das Licht- Heißt deswegen nicht die Erkenntniß Gottes in seinem Worte das ewige Leben ? Versichert es nicht der, der die Wahrheit selbst ist: Das ist das ewige Leben / daß sie dich / der du allein wahrer (Sott biß/ und den du gesandt hast, Iesum Christum erkennen. Was ist das ewige Leben, als die ewige Seligkeit? Wenn ich ihn nicht kenne, was für wahre Freude kann ich denn hier hoffen und dort genießen - Der Mangel seiner Erkenntniß ist der ewige Tod ; wenn ich sie entbehre, so entbehre ich den Himmel. Wenn ich sie verliere, so verliere ich ein Leben voll rmmervauernder Freuden. Die Erkenntniß Gottes hier im Spiegel seiner Werke ist der Anfang, und die Erkenntnißdort von AngesichtzuAn- Mcht ist die Vollendung unsrer Seligkeit: Das ist/ Vater/ dasewi- ge Leben/ daß wir dich/ der du allein wahrer Gott bist/ urür den du gestand hast, Iestum Christum erkennen. Hochfürstliche Verordnung. Von Gottes Gnaden Ludwig Landgraf zu Hessen rc. 1 A , Edler, sodannVest und Hochgelehrte Räche, Liebe Getreue I Wir Win brshero verschiedentlich wahrgenommen , was maßen im Fall ein; oder du andere Vrehseuche an verschiedenen Orten Unserer Landen graßiret und alSdann von Unfern Fürstlichen Collegiis die Vorkehr genommen worden, Wochenblatt. den, daß das kr-pirt« Vieh ohnabg-deckt b-graben, von denen Wasen» meister sich aber daran nicht gekehrek, sonderndem ohngeachret von selb» gen solches abgedeckt worden. Nachdem aber hierdurch da« Uebel weiters ausgebreitet und an an» dern Orten solches mit mehrerer Heftigkeit als vorher» gewesen, emreitzm rdnnte; und Wir daher» zu Vvrkomm - und Abwendung dergleichen un* Heils hiermit gneidigst verordnet haben, daß in Zukunft, wenn wider Aer» hoffen an ein-oder dem andern Ort sich ein solches ereignen solte, alSven» gleich in ander» Staaken g-schiehel, ein dergleichen an einer ansteckenden Seuche krevirendes Vieh, von jedem Bauer mit der Haut selbst begraben werden solle; so befehlen Wir Euch hiermit gnädigst , daß Ihr sothane Unsere Verordnung denen Euch untergebenen Aemtern bekannt machet, und selbige anweiset solch- Unser» Unterihanen dehörig zu publiciren. Verse, hen« Uns, und seynd Euch mit Gnaden wohl gewogen. Darmlladt, ven si. Jun. i77i- Ad fpeciale Mandatum Sereniifimi. Fürsil. Hessische Präsident, Lanzlar und Geheimde • Räche daselbsten. F.L.Frh.v-Moser. A.P. Hesse. Miltenberg. Llipstein- Schulz AvertiHement. Eine gewisse etliche Poststationen von hier befindliche Gräfliche Familie verlanget einen Hausverwalter, so die Oeconomie, Rechnen und Schreiben verstehet, muß schriftliche Judicial-Caution prastiren. Bekomt rv fi zu Lohn jährlich, speiset an der gräflichen Tafel, und hat alles übrige stey. Wer hierzu Lüsten hat, muß sich längstens binnen 14. Tagen bey Ausgebern dieses melden, allwo mehrere Nachricht zu bekommen. Die erste Classe i4ter Churcöllnischen Lotterie ist am raten und rzten dieses gezogen worden, und die Liste davon wirklich bey allen Collectorm samt den Erneuerungsloosen fort noch etlichen Kaustoosen zur rten Classe zu haben, deren Ziehung auf den rzten Aug. festgestellet ist. Bey Ausgeber dieses sind noch Kauflose zu haben. L4V Wochenblatt Die s4Zte Ziehung Chmpfalzischer Zahlenlotterie in Mannheim ist den rrten Julii. mit aller Accurateffe gezogen worden, und sind folgende Nummern aus dem Glücksrad gezogen worden. ;r. 61. ZL. 2. 55. Die i44te Ziehung bleibt auf den irren August festgesetzt. Eiri--rmdauspaßr'rende vom 17. Juli bis den 24- Juli 177). ' ' Monfieur Chevalier de la Riviere in franz. Diensten, logl im Einhorn« Herr Regierungsrath Gärtner von Marburg, pass, durch. Herr Bergrath und Cammerherrvon Callenberg, in ChursächsischenDiensten > paßiret durch. Herr Secretarius Fleischhauer, und Herr Pfarrer Ruppersberger von Marburg, log. im Posthaus. Lopulr'rte. Am 4ten Jul. Johann Matthäus Burckhard, Bürger und Fuhrmann, weiland Philipp Dieterich Burkhards , Bürgers und Fuhrmanns allhier, eheleiblicher Sohn, und Maria Dorothea, weiland Johann - Conrad Schreiners, Bürgers und Fuhrmanns, eheleibliche Töchter. Gebohreu und Getaufte. Am 4* Jul. Georg Ludwig Friederich, Friederich Balthasar Fabers, Bürgers und Goldschmidts, Söhnlein. Am 11. Jul. Willhelm Conrad, Johann Jost Simons, Bürgers und- Fuhrmanns, Söhnlein. Am m? Jul. Susanna Elisabeth«, Alexander Peter Petri, Bürgers und Weißbinders, Töchterlein. Am it. Jul. Elisabeth« Maria Christiana, Johann Balthasar Franz, Bürgers und Schuhmachers, Töchterlein« Beerdigte. Am zv. Jun. Anna Elisabeth« Nollin, Philipp Balthasar Noll, Bür- ’ gers und Fuhrmanns, eheliche Hausfrau, gebohrne Schäferin. Am 14. Jul. Johann Elias Sack, Bürger und Metzgermeister allhier., Eodem Johann Philipp Jacob, Johannes Koch, Taglöhners allhier, Söhnlein.