Bicfftr Wochenblatt. Zwey und Vierzigstes Stück. Dienstags den r-. (Dctob- lTB* Mil Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigster Erlaubnis. Beschluß der Betrachtungen über die Gränzen der Freundschaft. /^err Blödsinnübertritt die Rechte der Freundschaft auf eine andere Art. Vj Er weis, daß man Freunde nicht beleidigen darf. Er glaubet, aU les Unangenehme, was man ihnen sagen könnte, sey überhaupt beleidigend, und er hütet sich so sorgfältig davor, daß er ihnen die wichtigsten Sachen verschweigt, aus Furcht, ihnen mißfällig zu werden. Menon, sein liebster Freund, war neulich an einem vornehmen Orte empfindlich verleumdet worden. Er hatte sich leicht vertheidigen können, wenn ernur die Verleumdung zu rechter Zeit erfahren hätte. Aber Herr Blödsinn, der sie wußte, trug so viel Bedenken, seinen Freund durch verdrüßliche Nachrichten zu beunruhigen. Diese unzeitige Bedenklichkeit machte, daß Me- non mächtige Feinde bekam, die seine Glücksumstände völlig zu Grunde gerichtet haben. • Ich habe bisher soviel von der ungerechten Einschränkung, und auch von der ausschweifenden Ausdehnung der Freundschaft geredet, daß ich es meinen Lesern nicht verdenken kann, wenn sie mich endlich fragen, was ich denn selbst für die wahren Gränzen der Freundschaft halte. Ich will es sagen- So offenbar es ist, daß keine Freundschaft ohne Tugend seyn T t kann; Z-2 tvochenbUtt- kann; eben so gewiß ist es, daß alles Nützliche und Schöne der Freundschaft verloren geht, wenn sie nicht mit der Klugheit verbunden wird. Ich verachte einen Lasterhaften überhaupt: aber gedoppelt verächtlich ist er mir, wenn er sich mit dem Namen eines Freundes schmücken will. Ich muß es zugleich gestehen, daß ich kern vortheilhastes Urtheil von Leuten fällen kann, die mit einem Lasterhaften Freundschaft unterhalten. Es zeiget unfehlbar entweder eine Neigung zum Laster, oder wenigstens einen Mangel der Klugheit an , wenn man einen Menschen seiner Freundschaft würdiget,von dem man einmal überzeuget sevn kann, daß sein Herz böse ist. Wenn man allen denen gleich ihren Abschied gäbe, die sich wirklich lasterhaft bewiesen haben, so würde man nicht so ost über treuloseFreunde klagen Dürfen,unö nicht so oft durch unverschämte Federungen unwürdiger Freunde geplagt werden. Agesilaus hatte Recht, einem seiner Freunde, der etwas unbilliges von ihm verlangte, seine Bitte abzuschlagen. Mir gefällt seine Antwort, als ihn der andere mit Unwillen fragte: Was hilft mir deine Freundschaft, wenn du meine Bitte nicht erfüllen willst? Agesilaus antwortete: und was Hilst mir deine Freundschaft, wenn du verlangest, daß ich dir zu Gefallen die allgemeinen Pflichten der Gerechtigkeit verletzen soll? Man kann es zur Regel setzen, daß alles die Rechte der Freundschaft überschreitet, was den allgemeinen und unveränderlichen Pflichten zuwider ist. Diese Pflichten sind uns in der Vernunft und in der Offenbarung so deutlich vorgeschrieben, daß ich sie nicht erst beschreiben darf. Ich halte es sogar für eine Probe von dem Herzen unserer Freunde, die uns selten betrügen wird , wenn wir ihre Bitten untersuchen. Em Freund, der uns durch seine Bitten verleiten will, wider unsere Pflicht zu handeln, muß in der Ausübung der Tugend schlecht erfahren seyn; öderer ist wob! gar ihr Feind In dem ersten Falle erfoderk unsere Schuldigkeit einen Versuch, ihn zu bessern. In demzweyten Falle befiehlt uns die moralische Klugheit, ihn als einen Verführer zu fliehen. Es ist offenbar, daß diese Grundsätze auch die Bitten bestimmen müssen, die wir gegen unsere Freunde wagen dürfen. Eben so richtig kann unser übriges Verhalten gegen Freunde dadurch ausgemacht werden. Zwo Pflichten sind wir unfern Freunden schuldig, ihr wahres Glück zu befördern, und ihr Vergnügen auf alle erlaubte Arten zu unterhalten. Sie haben gleiche Pflichten gegen uns. Auö dieser Betrachtung ist es klar, was die Gefälligkeit gegen Freunde erfooert. Man hat Ursache, ihnen etwas unangenehmes zu verschweigen, wenn ihnen nicht wirklich etwas r;r Wochenblatt. Besondere Bemerkungen über den Gebrauch der Landleure/ ch- ren Lindern erst am zweiten oder dritten Tage nach ihrer Geburt di« Brust ;u reiche». Der sehr gefährliche Gebrauch, «eugebshrneu Kindern nicht zeitig aenug di- Brüst« zu reichen, ist auf dem lande fast astgemein; Und diese Rewbhnheit ist mehr, als man es geglaubt , der guten Verfassung der Menfchenschädlich. D»man über die Entvölkerungklaget,sotedreter 6,teiMn in, «s zu wissen. Man würde unfreundlich handeln, ^n^man Mmn Vergnügen adschlagen wollte, die für beyde Th-il- un. südlich sind. Aber sobald «in Umstand kömmt, der für einen von b-yd«n w«?-n ttcke Kolgen haben kann, so würde in dem ersten Falle d>« Bedenk« «ckkch, und in dem andern die Gefälligkeit zur Ungerechtigkeit werden. Noch ungerechter würde es seyn, wenn man Freunden ihre Sefclet nrcht fßnbetn lieber wfeben tvoflfe, baß ifytc Fehler burcb bic @e* wvbnheit sich immer vergrößerten. Die gemeinschaftliche Besserung der Ären ist eine wesentliche Pflicht der Freundschaft; und d-rz-mg«, Der sei. n.n fCfdwnb hnd siiver Aussührung liebnid) entdecket, verdienet -inarß-esäbW rjenMe der de'mselben die größten Geschenke machet. VLeu-d zeiget sich in bem erhabensten Lichte, wenn er dem andern im Umglücke beysteht. In diesem Falle weis ich keine andere Glanzen, als eineö Uten Herzens, von der Klugheit gelebt. Ich verab- scheue alle eigennützige Zagheit, alle niederträchtige Furcht. Meine Glucks* aüttr? mein Leben ftlbft würden mir nicht zu kostbar seyn, wenndieUm- stände emes würdigen Freundes dieses Opfer nothwendig von-mirfodetten. Mit welchen Augen könnte ich meine Güter ansehen, wenn rch wlffen sollte, daß ich mir dieselben ersparet, und dadurch einen Freund dem Verderben überlassen hatte ? Was könnte mir mein Leben ^Vergnügen geben, wenn ich mich erinnern müßte, daß ich zur Erhaltung memer ^age eln müßiger Zuschauer bey dem Untergange eines Freundes gewesen luare. Aber ich setze es zum voraus, daß mein Freund tugendhaft, daß ferne Sache gerecht sevn muß Alles, was wir eigenthümlich besitzen, alles , was wir nicht schön durch ältere Rechte andern Personen schuldig sind, darf IN «,. nem solchen Falle nicht geschonet werden. Die Granzen der^ Freundschaft erstrecken sich so weit, als die Prüfungen einer leidenden Tugend gehen können, mit welcher wir durch Freundschaft verbunden sind. 332 MHcHettbLaer. Misbrauch, von welchem ich hier rede, wohl der Aufmerksamkeit der Obrigkeit würdig. Die meisten Bauerweiber leiden, wenn sie ihre Kinder zum erstenmale anlegen, fast eben so starke und weit anhaltendere Schmerzen, als bey ihrer Geburt. Es giebt einige, welche sie sechs Wochen hmt urch fast bey jedesmaligenAnlegen erdulden, und welche Eycerbeulen in die Brüste bekommen. Es giebt viele, welche nur auf einer Seite tranken können. Man glaubt, diese Schmerzen waren natürlich, weil sie allgemein sind, und weil man die Ursache nicht suchet. Die Weiber unvernünftiger Thiere erfahren nicht dergleichen Zufalle, weil sie weder Wärterinnen noch Hebammen haben, welche ihnen zu warten rathen, und nicht eher anzulegen für gut halten, bis nach verßoßnen vier und zwanzig Stunden nach der Geburt. Die Zungen der Thiere bleiben dey ihren Müttern , und saugen beynahe gleich nach ihrer Geburt; die Mutter giebt es ihnen natürlicher Weise zu, und alles geht gut. Will man wissen, woher es kommt, daß Frauen leiden müssen; so darf man nur die Jungen der Thiere, so bald sie gebohren sind, von ihrer Mutter nehmen, und sie ihr erst in vier und zwanzig Stunden darauf wiedergeben; Man wird alsdenn sehen, was der Mutter, und den Jungen daraus entspringen wird. Kinder wollen,'so bald sie gebohren sind, saugen, aber man achtet darauf nichts: Man glaubt, daß man in diesen ersten Augenblicken nicht Milch habe, weil Die Brüste noch nicht angeschwollm sind Man wartet, bis sie sich dergestalt angesammlet, daß sie die Haut ausdehnet. Die Elasti- citat und die Biegsamkeit der Warze vernichtet, welche das Krnd alsdenn nicht mehr ganz in den Mund nehmen kann, um zu saugen. Man wartet so lange, bis sich die Milch zusammen gehäufet, und in der Brust zusammen gelaufen sey, und endlich den langen Aufenthalt daselbst Entzündung gemacht habe: Man wartet endlich bis sie verdorben, dick und gelbe wie Eyter fei), um sie alödenn dem Kinde zu geben. Aus diesem schädlichen Verfahren entstehet es, daß ein Kind, welches nur mit Mühe die Warze ergreifen kann, der Mutter Schmerzen verursachet, wodurch diese alsdenn bewogen wird, es weniger anzuleqen. Die Ursache ihres Nebels nimmt zu, )e weniger sie es anleget: Es entstehen Eykerbeulen, welche zuweilen in Krebs übergehen. Das Kind sauget eine blos verdorbene Milch und Blut aus der Brust, wodurch es eine Nahrung erhalt, welche den Stoff verschiedener Krankheiten . die bald früher bald später sich zeigen, abgiebet. Man beraubet das neugebohrne Kind des gelinden Pur- gier- Wochenblatt 5» giermikk-ls, welches die Wut selbst für dasselbe rubereitek, und welches es wesentlich bedarf nach seiner Geburt, um Die Abführung des Crdkothes ru erleichtern. Man will Dieses gelinde Mittel Durch künstliche Purgier- mittel und Durch Oel ersetzen. Diese Sachen aber reizen und beladen den schwächlichen Magen des Kindes, verursachen ihm Colic, und zuweilen fslbü Den %oD. , , Selbst Kinder, welche stark genug sind, allen ihnen schädlichen Sachen, welche sie eingenommen haben, zu widerstehen, sind gewiß weniger gesund, als sie es gewesen waren, wenn man sie von ihrer Geburt auf die von der Natur selbst angezeigte Art, erzogen hatte. Darf man sich bey einem dergleichen angenommenen schlechten Verhalten wundern, wenn Kinder einer Menge von liebeln unterworfen sind, wovon die Thiere gar nichts wissen, wenn endlich eine so große Menge daran sterben? Was kann die Milch einer solchen Frauen, welche viele Wochen hindurch leidet, weil sie ihre Brüste, ehe dem Kinde zu trinken gegeben, anschwellen lassen, für eine gute Beschaffenheit haben? Man ersetzet die einem Kinde nöthigeNah- rung durch andere ihm schädliche Nahrungsmittel, die es nicht verdauen kann, und man verdirbt die Kräfte seines Magens, weicher doch den Grund ru seiner Gesundheit ausmachen soll. Eine Unbequemlichkeit bringt tausend andere zuwege. Diese Gewohnheit, nicht bald am Tage der Niederkunft selbst noch das Kind anzulegen, ist in ganz Frankreich gemein; sie ist es auch anderwärts; sie ist alt, und kann noch lange im Schwange bleiben, ohne daß man sie verbessert; wenn man nicht Mittel ergreift, um den Verstand der Menschen aufzuklären, und ihnen die Ursachen der grausamen Schmerzen , welche die Mütter ausstehen müssen, vorzustellen. Ist nicht Die Frau schon, um der Beschwerde der Schwangerschaft und der Geburtsschmerzen willen, eines Mitleides würdig, ohne daß erst Wehmütter durch ihren Rath ihr noch Zufälle verursachen, welche sie verhindern, sich wieder von der Geburtsarbeit zu erholen? welche sie verhindern ihren Pflichten obzuliegen, in Rude das Vergnügen über ihr Kind zu genießen; welche endlich ohnfehlbar auch die Gesundheit des Kindes verändern. ' Die Zufälle, welche das Glück und die Gesundheit der größten, und vielleicht Der unnützlichsten Anzahl Menschen einer Nation wankend machen, verdienen wohl Die Aufmerksamkeit menschlichgesinnter Personen. Die xandleute sind schon um ihrer höchst schweren Arbeit willen zu beklagen, da si- noch dazu Derer Sachen entbehren müssen, welche ihre Mühe ihnen versüssen könnten; ohne daß sie erst noch Schlachtopfer einer Menge von T t 3 Jmhü- z Z4 Wochenblatt. Jrrchümern und Vorurteilen seyn dürfen- welche ihr Leiden vermehren, und sie verhindern können so nützlich zu seyn, als sie es seyn könnten. Wie soll man es aber anfangen, um einen so schädlichen Jrrthum vom Lande zu verbannen? Wie wird man eine blos nach der Gewohnheit lebende Bauermn anhaiten können, eS anders zu machen, als Nachbarinn, und gegen den Rath ihrer Wehemütter zu handeln? Man würde ost die Zeit unnütz mit ihnen verplaudern: Man würde auch zu viel zu thun haben, wenn man allen Bauerinnen besonders vorpredigen wollte. Ich sehe also kein anderes Mrtttbübrig als dieses, daß diejenigen, die dieses Nebel aus Unwissenheit verursacht haben, es ms künftige verhüten. Fm-lich aber werden sie sich ohne obrigkeitlichen Befehl, welcher sie nöthigte, Frauen, welchen sie in ihrer Geburtsarbeit beystehen, bald nach ihrer Entbindung ihr Kind anzulegen, nicht dazu bereit finden lasftn. Wenn man einer jeden Amme einen Unterricht in die Hände gäbe, in welchen man ihr ihren Fehler, und die Nothwendigkeit ihn zu verlassen, zeigte; so wäre es rathsam, denen Aerzten, ja auch denen Wundärzten der umliegenden Gegenden, eines jedweden-Ortes aufzutragen, über Die Ausführung des denen Hebammen aufgetragenen Unterrichtes, und Befehls zu wachen, und der Obrigkeit des Ortes davon Rechenschaft ab- zuiegen. Auch könnten die Pfarrer zu Vernichtung dieses Jrrthums vieles beytragen, wenn sie eine dergleichen Instruction ihren Pfarrkindern öffentlich voriäsen. Wenn aufgeklärte, und zu beobachten fähige Perso. nen, welche einen Theil des Jahres auf dem Lande zubringen, auch ihre Musse dazu anwenden wollten, die Bäuerinnen zu besuchen; so würden sie dadurch Gelegenheit finden, ihnen nützlich zu seyn, indem sie sich bemühten, sie von einer Menge von Jrrchümern, welche ihr Glück und ihre Gesundheit verschlimmern , zu befteyen. Hier folget eine dergleichen Nachricht, welche denen Hebammen und Pfarrern zum Unterricht gesendet werden könnte: VAachricht an die Hebammen aufbem Lande. Es ist klar dargethan, daß der Gebrauch der Frauen, ihre Kinder Mcht gleich in den ersten Stunden nach ihrer Entbindung anzulegen, die Ursache der Schmerzen sey, welche sie leiden, wenn sie alsdenn zu trinken geben; ja, daß die Kinder ebenfalls dadurch leiden, weil die Milch, welche zwey Tage hindurch in den Brüsten, ohne ausgesogen zu werden, geblichen, eine üble Beschaffenheit erlanget: Da im Gegencheil die Milch, welche ^ocbcilblettt. welche in dm Brüsten bald, noch der Enkbindung sich befindet,, dasv°n Der Natur zubereitete Purgiermitttl für baö^uaebol) in dm Es ist gewist, daß die Frauen bald nach ihrer Nlederk f * auSac* Brüsten haben, obgleich diese n ocbn(on ge! aufenhr£i) Mafien die macht, daß die Ansammlung der Milch binnen zwey ode ) 3.^ Haut ausdehnet/ die Schmerzen der Harzen und® trdnfen ursacht, mit welcher Kinder saugen muffen,^wenn man » welche- anfängt Es ist bewiesen, baß die Purganzen, und belond (Toüc t>er* man denen Kindern statt der Milchtn den ersten ^agen Z^be ,hnenL^ Ursache» und den Magen verderbe: Daß die Helder Der L) ^tuN- Tränken leiden, weilste ihre Jungen gleich, so viel , ammen an ^jefe$ den nach der Geburt wollen, trinken lassen. SoUten H andern weib- Wahrheit zweifeln, so dürfen sie nur einer lieben Lhiere die Jungen wegnehmen, es «Met als nach Verlauf von vier und zwanzig oder breyßig C vie zuführen; jo werden sie finden, daß das L,hier eben das le d Frau leiden muß, wenn sie erst amzweyten oder^am dn -e wahr befun- Entvrndun.3 das Kind zum erstenmale anleget. ^cr^^i(r «»tbunben, dir denen Beobachtungen, sind die Hebammen nach G IT ~ jktc^ üblen Zufälle, von denen hier die Rede ist, allen , Kin. * [en5 au»D,M fo oftaliesdieKinderverlangen, wiederholen. Die Hälfte an dem ReichSfreyadelichen Gut, k'e MMlbmg gmann^ zu Bellersheim in der Grafschaft Hungen 96^6/' J,n? ?Umie auch 17» fsuim Aecker und Wiesen, em Viertel am Schaafpferch wie auey /T mr^rck ^olnunasaerechtigkeit nebst denen nothwendigen G-bauden bche ffn^sML mchr-re JaLr- zukünftig- ad Cathedram M i774ften JahreS anfangend, aus ft-y-r Hand gegen Cauk'on vetptaaiut Eden- Lufttrag-nd- rinnen sich diesertwegen «nkweder aus dem »vgedach. len Gut oder bey dem Herrn Müller im Einhorn dahier melden und vaS fernere vernehmen. Nachdem- die i4te Churcillnische Claff-nlotteriezu Bonn Migaus- gejoaen, und die Ziehungslisten davon -ingelangr, als stehen Selbe P«* ZZ6 Wochenblatt. Zllk Ditllstm. Auch ift zu dtk iftcn 5othtU em ntUtk Plan angekundiget, und stehetdenen Herrn Liebhabern zu Diensten, sie besteht wieder aus drcy Claffen, zur ersten Classe 4 fl. zur rten 8 fl. und zur dritten wieder 8 st. zusammen mit 20 st. eingekauft. In der -ten ist das höchste 6000 fl. nebst andern ansehnlichen Preißen, in der2ten Classe das höchste l2ooO fl. und m der zten 24000 fl. nebst andern schönen Gewinsten zu gewarten , die erste Classe wird den ^7. Jan. die zweite den 28 Febr. die dritte und letzte Classe den 11. April 1774. gezogen werden. Ern--und auspaßrrende vom 8. Octobr- bis den 16. Dcrobr^ 177^. Herr Gesandter Grün von Wetzlar, pass, durch. Herr von Roftnherr Cainmerherr in Dänischen Diensten, log. im PosthauS Zwey Herrn Baron von Stein, pass, durch. ' Herr Obristlieutenant von Dnheim von Naffauustngm, paff, durch Herr von Busch, und Herr Hofmeister Höpfner von Göttingen, iM im Einhorn. " Herr Lieutenant von röwenhaupk, und Herr Fahndrich von köwenbauvt, paßiren durch. '¥ ’ Herr von Löw, vbercammerherr von Hannover, pass, durch. I 6 1 l Frucht-und andere Preiße am Markttag den 16 Octob. 1773. Giesser Maas. !fl- alb. pf. ft. alb. pf. ft. alb.r Achtel Korn 4 3 '.inländische Seife6alb. ' 1 1 r 1 1 1 20 20 2 1 1 1 1 1 1 3 ; 2 3 4 3 2 2 4 3 5 3 7 2 Kalbsgelüng Kalbs - Leber Ochsenfleifch - Kalbfleisch - Achtel Gerste - Achtel Weitzen- Achtel Hafer - Meste Erbsen - MesteLinsen - Pfund Hirse Pfund geschälte Gerste - - - Pfund klein geschalte Gerste - Rindfleisch - Kühfleisch - Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleisch Bockfleisch - Wurst - - »MaaßFrucht Brandew. »Halb. LPf. Bratwurst 6alb 1 Meste Saltz 20 alb. Pf- ft. alb. pf. 4 1 Karpfen 5 4 1 Hecht - 6 6 r Persing - 6 ^Barmen 1 4 i Schleyen 3 i, Butter - 6 4 6 Pfuud. fl. alb. pf. 6 9 Rindsfett 1 15 9 Hamelsf. j 15 4 1 Lichter - 7 4 4 6 Eyer 2 ft 9 i- Loth 18 4 Qu. 1 Becker-Preist. ! Brod, x Butter Bretzel alb f Korn zu 5 fl. . Pf. ft. I 4 ! 4 - Weißen zu 7 fl. Loch. Qu. 8 i) 2 1 Weck 9 - Teitscher x alb.'pf. f i 4 ♦s 4