Giess» WoPeiiklakk. Sechs und Dreisigstes Stück. - Dienstags den 7. Sept. -77z. Mit Hochfürstl. Hessen DarmstäLtischer gnädigster Erlaubnis. .7 Vom L^indertheater. /Mae edle Fttymüthigkeit, ein schicklicher Anstand in den Minin und in iy oer Acrion des Körpers, und eine richtige Deklamation, die zu ei- v nem jeden Worte des Vortrags den rechten Ton findet , sind für uns sehr kräftige Empfehlungen, nach welchen wir nicht selten gleich bey Dem ersten Anblicke von der Wett beurteilet werden. Sie sind ein Werk Der Erziehung. Wenn man in den Jahren der ersten Jugend darinnen verabsäumet worden, so wird man im erwachsenen Alter nicht mehr itti Stande seyn, sich diese Vorzüge zu erwerben , weil sie gröstentheils von einer Geschmeidigkeit der Muskeln und Biegsamkeit der Fiebern abhangen. Obschon der gewöhnliche Umgang mir den Menschen von einer guten Erziehung diese Vorzüge in einem gewissen Maaße hervorbringen kann: so ist er doch nicht vermögend uns in dieser Kunst zu einer gewissen Vollkommenheit zu erheben. Daher muß man andere Mittel hervorsuchen, die theilS würksamer sind, theils der Natur durch gewisse Regeln und eine wiederhohlte Anwendung zu Hülfe kommen. Darunter verdienen vorzüglich die kleinen Familien oder Haustheaker einen Platz , auf welchen man die Kinder Ä einer steymüchigen Unerschrockenheit, zu einer richtigen De- N n klaMion W-chmblart. rrr flamation und ju einet schicklichen Bewegung 6er Glieder ««gewöhnen kann. Ich hoffe, daß wenige unter Yen Lesern sevn werden , die von einem blinden und unversöhnlichen Haß gegen alles, was cheattalisch heißt, em- genommen sind; sonst würde meine £mpfd)luu9 ver kleinen veraeblich seyn. In westen Äuge das Theater überhaupt eine schule des QX V-Äung ist, der würde um desto mehr die ch-attal.. schen Uebungen der Kinder verwerfen, weil nach seiner Meinung dle zarten Herzen von diesem Gifte der Versührung leicht auf eine unheilbar eAZeise könnten angestectet werden. Jedoch dieses^uirgerMe ^orurcheil hat sich unter dem billigern Theile des Publikums so ziemlich verlohren, da wir so Viele vortrefliche-dramatische Stücke haben, die auch die strengste Tugend gewiß mit keinem Worte beleidigen, und da die Zoten und Possen desgru nen Huts in dem grösien Theile von Deutschland die Schaubühne nicht mehr verunreinigen und entehren. Man will keineswegs haoen, daß! c> e . Kinder Schauspieler werden sollen, wenn man ihnen dergleichen dramat^ sche Uebungen empfiehlt, so wenig man aus dem Kmde emen Tanzmeister zu machen Willens ist, wenn man es eine schickliche -Verbeugung oder eine ungezwungene S ellung zu machen deS Körpers lehrt. Die Emwurfe welche man also ge^en diese Kindertheater machen könnte, sind leicht zu heben, und an verschiedenen Orten und in verschiedenen Hausern durch Versuche widerlegt worden. Die äußerlichen Anstalten, die man dabei) zu machen hat, sind den wenigsten Schwierigkeiten unterworfen. Hier sind kerne Dekorationen, keine Maschinerien, keine Guarderobben, die nut Kleidungen aller Natio- rtpn ^elt anaefüllt sind, nothwendig. Eine ^>uhne, die fünf oder ^inDer fjfifn ^nn, gewöhnliche Kleidungen oder höchstens etliche sEuäErbabüe, ^dasIst alles, was man von einem solchen Privat-und Kindertheater zu fordern hat. Hier versammeln sich die Zuschauer nicht deswegen, um sich durch die Illusion zu täuschen oder um gerührt zu werden, sondern nur Zeugen von der Geschicklichkeit der Kinder abzugeben cte mehr Zuschauer zugegen sind: desto bester ist es. $bcnn d.loß fcnntari der Eltern oder der bekanntesten Freunde geschieht: so wird em Theil des Nutzens dieser Uebungen wegfallen, nemstch die Unerschrocken- Wochenblatt r8r beit und Freymüthigkeit, auch vor einer zahlreichen und unbekannten Versammlung einen lebhaften Vortrag zu machen. Das wichtigste bey der ganzen Sache ist die Wahl eines kleinen und guten dramatischen Stücks, das den Fähigkeiten und Kräften der Kinder angemessen ist. Keine Farce oder kein Poffenspiekdarf man hler rncht wählen, weil diese Stücke theilS den Kindern anstößig werden könnten, theilS auch die in denselbigen zum Grunde liegende Fabel nicht aus der Spähr- der Kinder genommen ist, und die Charaktere dem hnblichen Älter nicht angemessen sind. Eben so wenig schickt sich für Kinder ein Drama , das auf dem Heldencothurn einhergeht; das Kind kann sich weder m die Rolle eines Richards oder einer Pelopia hinein denken, und sich also auch die zu dergleichen Rollen gehörige Action nicht geben. Es würde mir fast eben so anstößig werden, wenn ich einen Knaben von zehn oder zwölf Jahren die Rolle eines Osmanns in der Zaire spielen sähe, als wenn er vor mir in einem kolossalischen Harnisch erschiene. Bey den meisten theatralischen Stücken ist die Liebe der Grund, auf welchem die ganze Fabel gebaut ist. Daher taugen die wenigsten dieser Stücke für ein Kindertheater. Wenn man auch nicht zu befürchten hätte, daß sie dadurch zu frühe mit einer Leidenschaft bekannt gemacht würden, die für das Herz, oder doch wenigsten- für die Ruhe deffelbigen, gar leicht gefährlich werden kann: so werden sie auch nicht im Stande seyn, die Rollen eines solchen Stückes gut zu spielen. weil sie dieselbigen noch nicht verstehen. Wahre und rührende Begebenheiten oder auch erdichtete Fabeln aus dem bürgerlichen Leben verdienen vorzüglicher Weise bey dramatischen Km- verspielen zum Grunde geleget zu werden Kleine Familiengemälde, welche merkwürdige Beyspiele der kindlichen Liebe und Dankbarkeit, einer uneigennützigen Freundschaft und dergleichen enthalten, geben den besten Stoff zu dergleichen dramatischen Stücken ab. Am allerbesten ist eS , wenn sie einzig und allein Kinderrollen enthalten, daß man sich nicht genöthiget sieht, entweder erwachsene Personen mit spielen zu lassen , oder den Kindern die Rollen erwachsener Personen aufzutragen. Möglich ist es, daß man dergleichen Fabeln findet; denn die Kmder haben eben so gut unter sich selbst ihre Begebenheiten, als die Erwachsenen. Und man fordert ja von einem Kinderdrama keineswegs, daß es uns erschüttern, oder durch einen tiefverwi- selten Plan durch unerwartete Situationen intmßiren und überraschen soll. N n r Aber l*4 Wochenblatt. Aber haben wie auch dergleichen dramatische Stücke!, die wir von unfern Kindern sogleich könnten aufführen lassen ? Wir haben dramarr- sche B»rndersprele / die vor etlichen Jahren zu Straßburg erschienen sind; allein sie gehören mehr für Jünglinge, als für Kinder. Die aus dem französischen des Herrn von Morsy übersezten Spiele der Klemen Thalia sind schon mehr aus der Spahre der Kinder genommen, und so wohl wegen der Kürze, als wegen der aus dem bürgerlichen Leben entlehnten Ve- aebenheiten dem Alter und den Fähigkeiten der Kinder angemessen. Dee Mangel, den wir an dergleichen dramatischen Kinderspielen haben, mag es also entschuldigen, wenn man sich bey anzustellenden Versuchen grosserer und für das öffentliche Theater bestimmter Stücke bedienen wird- Les- 6n«s Philoeas/ ist schon an verschiedenen Orten von jungen Leuten auf. aefühtt worden, vornemlich deswegen, weil keine Frauenzimmer-Rollen darinnen Vorkommen. Geßners Ernst würde mir fast noch besser gefallen , da die Fabel nicht aus der Helbengeschichte, sondern aus dem bur- «erlichen Leben genommen ist. Vielleicht dürsten wir uns mit der Hof- nuna schmeicheln, daß in unfern Zeiten, wo man fast alle Felder derPoe- üe mit so glücklichem Erfolge zu bearbeiten anfangt, auch diese Dlchtungs- art mit nüzlichen und schönen Stücken werde bereichert werden. Und vielleicht dieses der erste und beste Schritt, den man zur Verbesserung deS deutschen Theaters und zur Ausbreitung einer Liebe zu demselbigen tlM könnte. Ich habe des Nutzens, den man von einem solchen Kindertheaker riehen kann, schon gedacht. Man darf dasselbige auch als eine vortresii- cde Uebung des Gedächtnisses ansehen, die unter dem wörtlichen Mcmon- ren vielleicht den ersten Plaz verdient; weil bas Kind hier sem gelerntes Vensum nicht bloß herlallen darf, sondern eine richtige Deklamation und Mtion damit verbinden soll. Das letztere kann nicht geschehen , wofern es seine Rolle nicht vollkommen versteht. Und so sollte das Memorrren durchgehends geschehen. Ist es nicht auch noch über dieses ein unschuldi- aes Vergnügen für Kinder, daS sie vielen andern unnützen Beschäftigungen und leeren Spielen vorziehen werden ? Auch in das zarte Herz kann dabev mancher gute Saame fallen, der in der Zukunft eine uns erwartete frucht tragt. Ich setze dabey zum voraus , daß in dergleichen dramatt- scken Kinderspielen tugendhafte Charaktere, gute moralische Scntimens und manche Regel der Klugheit für das bürgerliche Lehn enthalten sind. Aver. Wochenblatt. 285 Avertißemcnt. Nachdcme die Sophia Häußerin eines verstorbenen Soldaten hitt- terbliedene leedige Tochter von hier aus Giesen hurtig seit kurzem mit Zurücklassung eines geringen Vermögens hieseidsten ebenfalls nut Tod abge- aangen und bis dato noch niemand sich als hercs zu dieser Erbschaft legi- timirtt hat; so werden alle und jede welche einen rechtlichen Anspruch daraufzuhaben vermeinen, von löbl- Regiments»Gericht - und Rechtswegen hiermit deracstalten peremtorie citiret / daß dieselbige auf Samstag den i^ten Octobr. a. c. dahier zu früher Tageszeit erscheinen und ihr Erbschastü- recht behörig und zu Pachtdeständig deduciren , gegenfaUS und in Entstehung dessen aber damit nicht weiters gehöret, sondern völlig für pracludi- ret erachtet werden sollen. Signatum Gießen den r. Septembr. 1775. Fürstl- Hess, priny Gcorgistches Lra^ß Infatttene Regiment dahier. Nach Maasgab höchster Landesordnung d. d. Cassel den 5. Junii 3 pr will erforderlich seyn, daß beydes hohen Teutschen Ritterordens Malley Hessen Gerichtbarkeit zu Goßfelden , -seit dem Jahre 1752. ange- ^Dnete Hypothekenprotocoll ex officio genau zu untersuchen, zu rectifici- ren, und besonders bei) alteren als von eben gedachtem i7zrker Jahre an, ausgestellten Obligationen, in Gefolg dieser ernannten Ordnung das vor- oefrhtiebene, vor Ausgang der darinnen ein für allmahlen fest gesetzten per- emtorischen Frist, annoch schuldigst zu berichtigen; hiervon aber auch durch aeaenwärtige Editiales, vermittelst dieser öffentlichen Zeitung, anforderist das nöthige in das Publicum gewöhnlich zu erlassen. Es geschiehet dahero zu diesem Ende von Amts - und Gerichts wegen, allen und jeden, so bekannten als unbekannten Gläubigeren ohne Unterschied, welche in ersagtes hohen Ordens Gerichtsdorf zu Goßfelden, in ältern-und neueren Zeiten, Gelder auf Grundstücke dahin ausgeliehen und ex hoc Capire an einen oder Den andern daseldstigen hohen OrdenS Ge- richtsEinwohnrr und dessen Erben, eine gegründete Ansprache zu haben gedenken, hiermit wiederholt die endliche Jntimation vor gänzlichem Abfiuß dieser zu Ende eilenden praeiudicial Frist, so gewiß in Zeiten Die in Han« Den habende Obligationes und Pfandverschreibunge, von wtlchtt Qua- r86 wochmblarr. litdt solche nut immer seyn mögen, vor dieser hohen -Ordensgerichtbarkeit allhier ordnungsmäsig zu proouciren, und hierauf sich richterlicher Versü- aung zu gewärtigen, als gewiß widrigenS nach deren völligen Verlauf ge- aen Eingangs angeregte Verordnung, weiterS niemanden gehöret werden sann noch darf, sondern vielmehr gänzlich abgewiesen und für präcludiret nachtet seyn soll und muß. Wie nun hiervon auch diejenige, welche allen unverhosten Falls von ihren Schuldnern ob-& fubreptitiae, in ehe- vorigen und jüngern Zeiten, ratione fori rei fitae, zweydeutig widersprechend und unzuläßige Obligationes zu geschoben seyn möchten, keineSwe» aeS ausgenommen sondern vielmehr ihrer selbst eigenen nöthigm Sicherheit halber, andurch weniger mcht hinreichend und absonderlich gewarntt sind; so Haven ebenwohl alle und jede, welche bezahlte und ohngulrige Obligationes etwan hinter sich ungebührlich behalten, selbige noch vor dem nächsten Beschluß dieser Frist an die Behörde geziemend abzuliesern , widngens sich ersolgenden Falls ohnfehlbar zu gewärtigen, daß sie im Wege Rcch- tenö auf ihre Kosten zu dieser ihrer Schuldigkeit erforderlich ji genöthiget werden/ Signatum Hohen Ordens Land-Commenden bey Marburg den I9ttn August I77b (L> S.) V-tt hohen (Ordens Goßfeldrschen Gerichts wegen. I» XV. Lachenwitz GerichrsVerweftr. XV- C. Scheffer Gerrchtsjchulrheis. In der Kriegerischen Buchhandlung ist zu haben. Schulz I. C- Fr. Bibliothek der englischen Predigten 4ker Th. 8. Gießen i ft. 2) IC- Koch Geheimterrath und Vicecancellarius HalS- voer peinl. Gerichtsordnung Kaiser Karl des Vten und des heil. R Reichs Lte vermehrte Auflage 8- Gießen 1775. 45kr. z) Schreiben des Herrn xeibmevicuS Z * * in H * * an einen seiner Freunde die Unterredung mit Sr. Majestät dem König in Preußen nebst einem Gedicht auf diesen Vorfall von Frau Karschin neue Auflage 8. 8kr. 4) Dietz I. Fr. Abhandlung von den Gränzen der Körper!. Welt. 8 Gießen 177?- rs kr. f) oUt Prüfung der ohnmaßgebl. Vorschläge, Nachtrag zur Prüfung Ge- smnachricht an das Publicum Augult. 1775 20 kr. Die 487 Wochenblatt Ein und auspaßirende vom * *8. Ang bis den 4. Sept' »77?. Herr C-mm-raffeffor von Wimming ttn Wetzlar, pass durch. Herr General Richard in Kaiserlichen Diensten, paff, durch. L» MrMM-?G'-b°ra7in-KnzLstsch-n Diensten, pass, durch. Lieutenant Düpff-r in Braunschweigischen Diensten, paff, durch. *8 ” J,X(h Weichenbahn von Wetzlar, log. im Einhorn. . I«! If und Bergrath W-ichenhahn von Hilbburghaußen, logi« IM Herr Prchat auS den Kloster Arnspurg, dass, durch. « CÄ Ä «Äw ... w«, ft pels-dm». Herr Präsident von Kruße von Wisbaden, log. «n Einhorn. Die,4tteZiehung Churpfälzischer Zahlenlotterie in Mannheim ist den iten Sept. mit aller Accuratesie gezogen worden, und sind folgende Kummer!, aus dein Glücksrad gezogen worden. 54. »- 1O- Die i4«te Ziehung bleibt auf den rzten Sept festgesetzt. Nachdem- auf des hohen teutschen RidderordenS zur hochlöbi. Com« a KLriaen Tlk-ihof, Neuhof, eine alte zu r. Tennen ein» ^ne bil einem alten Stall gegen baare Bezahlung aufdea n.kk^ '^A^rvn Meistbietenden öffentlich verkauft werben soll; und ruderen WSeptembr. anberaumt ist; Als wird s^i»s ?u dem Ende hierdurch bekannt gemacht, damit diejenige , welche da« so.ch- $ jivu jn pvaefixo termino Vormittags um Uhr auf be- sa item Neuhof einsinden die Gebäude in Augenschein nehmen und mit bic« ffitanm. Sigiimm Comrnede Schiffenderg den ».Sept. .77r- 3. w. Bott des hohen reursthen Ordensverwalrer daselbst. r88 W-chmbUtt- Gebühren und Getaufte. Am io. August Johanna Christiana, Herrn D Earl Friederich Bahrd, SS. Theolog. Profefl*. ordin. wie auch Vesperpredigers allhier, Töchterlein. Am 24. August, Anna Sophia, Johann Georg Linnestruth, Bürgers und Fuhrmanns, Töchterlein. Am 27- August, Johann Adam , Johannes Welckers , Bürgers und Fuhrmanns allhier, Söhnlein. Am z. August , Susann« Johannetta , Johann Conrad Schneiders, Bürgers und Handelsmanns, Töchterlein. Am is.August, Johann Balthasar, Johann Valentin Flett, Vüi-grs und CisenhandlerS, Söhnlein. Beerdigte. Am ro. August, Conrad Fried "ich Henkels, Bürgers und Schuhmachers Sohn. Am 24. August, Herr Vincenz Runkel, lur. vtriusqueLicentiatus, und Aduocatus illuftris Regim. Ordinarius. Alt 8 r. Jahr. Eodem Anna Catharina Pekriin, Jost Peter Petri, Bürgers und Weis- binders, ledige Tochter. Frucht-und andere Prciße am Markttag den 4. Sept. 1773. Giesser Maas. alb. Pf. i Achtel Korn 1 4 4 4 4 Pf- 2 1 4 7 8 5 6 Eyer 2 xMaaßFruchtBrandew. r6alb. iPf.Bratwurst6alb. 1 Pf. inländische Seife6alb. 24 24 2 4 3 3 1 1 X I fi- 5 3 7 r 1 1 2 3 4 3 3 alb. 3 Pf- 4 1 1 alb. 5 6 6 1 3 6 Ochsenfleisch - Kalbfleisch - Rindfleisch - Kühfleisch i Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleisch Bockflcisch - Wurst - - Kalbsgelüng Kalbs-Leber r Karpfen i,Hecht - »Persing - »Barmen r^Schleyen Achtel Gerste 8 Achtel Weltzen - Achtel Hafer - Messe Erbsen- Messe Linsen - Pfund Hirse Pfund geschälte Gerste - - - Pfund klein geschälte Gerste - 1 1 Messe Saltz 20 alb. Becker-Preist. Korn zu 5 fl. Weitzen zu 7 fi. »I Butter Pfund. fi. alb. 9 Rindsfett 1 15 9 Hamelsf. j 15 1 Lichter ft l Loth ♦ I 16 *1 4 Qu. 1 ' alb; pf. Brod. 8 4 BMker Bretzel - | 4 ft. 8 Loch. Qu. 8 2 lr 2 Weck 8 8 Tejtscher - W. * I 4 1 I 4