Giesser Wochenblatt. Achtzehendes Stück. Dienstags den 4. Mai 177;. Mit Hochfürstl. Hessen Larmstadtlscher gnädigster Erlaubnis. Eine Nachricht von dem ewigen Feuer in Perfun / den ETep&t* brunnen und andere Merkwürdigkeiten. AM,iesr Nachricht, die wir hier einzurücken gedenken , ist die neueste und zuverlaßigste. Sie rührt von dem Herrn D. Med. und ru# ßischkaiserlichen Kollegienrath Lerch her, der dies Feuer selbst angesehen und untersucht hat. Die Beschreibung nehmen wir aus dem Auszüge aus seinen Reisen, der in dem ; ten Bande des büschingischen Magazins der Historie steht; indem diejenigen, denen unsre Sammlung bestimmt ist, schwerlich Geduld genug haben möchten, in dem Aus- Zuge selbst, der etwas trocken ist, so weit zu lesen , bis sie diese nützliche Nachricht finden; die in dem obgedachten dritten Bande S. rz. f. sicht Em Paar andre zu unsrer Absicht dienende Stellen werden wir uns auch noch anderwärts aus diesen Reisen zu Nutze machen. D. Lerch reifete damals an der westlichen Seite des kaspischen Meers herum, und daselbst ist auch auf einer Landzunge, die sich ins Meer erstreckt, das ewige Feuer. Wir wollen ihn dies mit seinen eignen Worten beschreiben lassen. Den 2?sten Julii (1754) sagt er, kamen wir nachMuflagl/welches der beste Ort von allen ist, die um Baku herum liegen. Da wohnte S der rzr Wochenblatt. der berühmte Varga-Sultan, ein großer ansehnlicher Mann und tapfrer Soldat. - Seine Wohnung ist groß , in-und auswendig mit Figuren von Gyps treflich gezieret. In seinem schönen Garten waren zwcy steinerne Wafferbehältniffe. Er bewirthete uns nach persischer Art fürstlich mit etlichen fünfzig wohl zuqerichteten Speisen ; es sind auch viel andre schöne Hauser daselbst Alle Freytage ist daselbst ein großer Jahrmarkt, welchen Die Kaufleute aus Baku fleißig besuchen. Die zwo steinernen gewölbten Bavstuben für Vie Manns-und Frauensleute, sind sehr reinlich, und werden, weil es an Holz Mangelt, mit schwarzen Nepht ♦) eingeheizet. Den 28sten begaben wir uns nach Balacham, wo der schwarze Nepht aus vielen Brunnen geschöpft wird ; und kamen noch den Abend zurück nach Baku; nachdem wir in den wenigen Tagen vom 24. an, 150 Werste zurück geleget hatten. Schon bey unsrer Hinreise nach MustagL/ besuchten wir das ewige Feuer / welches so merkwürdig ist, daß in der ganzen Welt nicht mehr dergleichen anzutreffen; weil aber unser Aufenthalt damals nur kurz war, und mir dieses nicht anstand, so habe ich es nachher noch zweymal besucht, und kann eine genaue Nachricht davon geben. Den r-ten Julii, nachdem wir nach Baku, wie gesagt, den Abend vorher zurückgekommen waren, ritte ich mit zween Kosaken und meinen Bedienten wieder nach dem ewigen Feuer bin, um alles genauer zu betrachten. Auf dem halben Wege**) sah ich im Felsen eine geräumige Höhle, in welche das Vieh, wegen der Hitze des Mittags getrieben wird. - Den Mittag kam ich zum ewigen Feuer. Vor zwanzig Jahren Ist ein stei- rrernHaus von zwey Flügeln, in Form.eines Winkels nahe beym Feuer erbauet worden, da zuvor nur ein klein Haus da gestanden. Es batte sechs Kammern darinnen sich zwölf Gebers oder alte persische Feuerarbeiter aufhielten, von welchen allemal zwey beständig in Büchern lasen oder beteten. Emervon ihnen war wohl achtzig Jahr alt, und in St. Petersburg gewesen, und verstand ziemlich *) Nepht oder Naphta, ist ein Harz, das aus der Erde quillt und brenn, bar ist, folglich auch ganz natürlich zur Feurung kann gebraucht werden. Der Nepht schwimmet auch oben auf dem Wasser, und hat rm vorzüglj, chen Verstände den Namen Hepht, und von dem ist auch hier die Rede. Herausgeber. ♦») Der Verf. hat vorher gesagt, daß das ewige Feuer von Baku einemOr, U am kaspischen See, 15. Werste, d. i. etwan 2. deutsche Meilen ab ist. ' < -8era»sgeber. Wochenblatt rZ- ziemlich die rußische Sprache. Auf Befragen bekam ich von ihm folgenden Bericht. Vor viel Lausend Jahren habe der Teufel die Menschen sehr geplagt, daß Gott sich endlich erbitten lassen, ihn in die Grube oder Hölle zu werfen, da er denn ein Feuer über ihm angezündet, welches nun vom Fette des Teufels, der sehr groß und dicke gewesen, beständig fortbrenne. Damit er aber durch seine große List sich nicht wieder heraushelfe; so sey ihnen, (den Gebern) anbefolen, feier Wache zu halten , und ohne Unterlaß Tag und Nacht bey diesem Feuer zu beten. Die Indianer/ deren in Persien fast in allen Städten nicht wenige sind, kommen ebenfalls häufig zu diesem Feuer, und thun sehr andächtig. Das ewige Feuer brennet in einer ungleichen länglichten Grube, zwanzig Klaftern lang, welche nicht über anderthalb Klafter tief ist. Der Grund besteht mehr aus Felsen als Erde. Es brennet nicht die ganze Grube überall gleich. Dre größesten Flammen sind nicht über drey Klaftern hoch An einigen Plätzen brennet es gar nicht, oder doch nicht bestan- dig. Es ist zu verwundern, daß von so langer Zeit her die Grube nicht tiefer geworden, und daß das beständige Feuer die Grundsteine nicht mürbe gemacht, da es doch die Kalcksteine über der Erde locker machet, daß sie zerfallen. Auf eben dieselben Stellen setzet man Kalcksteine in drey oder vier Haufen auf; dann nimmt man etwas Stroh, zündet es bey dem großen Feuer an, wirst es an den Steinhaufen, so fahrt aus der Erde die Flamme mit einem Geräusche auf einmal in die Höhe, und eriüllt den ganzen Haufen; den lasset man drey Tage brennen ; so ist der Kalk fertig. Sodann ziehet man die Steine mit eisernen Haken aus einanderauS der Grube, und führt sie nach Baku. Dazu war hier ein Unterofficier und zwölf Soldaten bestellt, welche beständig Kalk brannten. Sie mußten aber auch täglich Acht haben auf die fünf einzigen weißen Mephe- brunnen / welche anderthalb Werste von hier in dem Solaneschack/ das ist, in einem salzigen trockenen Thal befindlich , mit Steinen bedeckt und versiegelt waren , welche man nur alle Monat einmal ausschöpfen konnte, weil sie nicht stark anquollen. Dieser Nephr war doch nicht ganz weiß, sondern fiel ins gelbliche. Er wurde theuer verkauft, und wie man mir versicherte, mit zum Lackfirniß gebraucht, welchen die persier mit Sandarak sehr schön zu machen wissen. Ich komme wieder zum Feuer: es thut ganz wunderbare Wirkung. Ich zweifle gar nicht, daß es nicht seine beständige Nahrung vom Nepht, S 2 ter 140 rVschenL!atk. der hier so nahe quillet und in dem Distrikt weit umher befindlich ist, haben sollte Man bedencke aber den großen Unterschied des Feuers vom weißen sowohl als vom schwarzen Nepht, welche, wenn sie angezündet sind, einen dicken schwarzen Rauch und schweren Geruch geben: dahingegen von dem ewigen Feuer weder Rauch noch geruch zu spüren : Noch vielmehr ist zu bewundern, was ich in den Stuben der Feueranbeter gesehen, welche keine zwey bis drey Klaftern von der Feuergrube sind. Mitten in diesen Stuben ist eine Heine Grube, und um dieselbe sind zwey bis drey Steine herumgelegk, darauf sie einen Kessel setzen, ihre Speise zn kochen. Sie nehmen etliche Halme Stroh oder trocknen Grases, brennen es draussen an, werfen es unter den Kessel, so brennt es lichterlohe, so groß als die Grube ist, und die Speise wird geschwinder gekocht, als mit Holzfeuer; aber es giebt diese Flamme weder Rauch noch Geruch vom Nepht. Ist die Speise fertig, so setzen sie den Kessel ab, decken einen Filz, (wor- locf) auf das Loch, so ist die Flamme gelöschet. Nehmen sie auch den Filz ab, so wird es doch nicht anbrennen , als bis sie es wieder anzün- Ven. Eben dieser Grube bedienen sie sich des Winters , sich zu erwärmen^ welche sie so lange brennen lassen, als sie wollen. Wie glücklich sind nicht diese elenden Leute noch ferner? Sie haben keine Lichte nüthig; Denn ein jeder von ihnen hat bei seinem Bette in der Erde ein Rohr einer Elle hoch gesteckt, welches oben mit Leim beklebt ist, und auch einen Stöpsel von solchem Leim hat; wenn sie diesen abnehmen, und die Oeffnung mit Stroh anzünden, so brennet das Rohr wie ein Licht, und verbrennt nicht; legen sie den Stöpsel wieder drauf, so ist das Licht ausgelöscht. Sie können mit solchem Rohr eine artige Illumination machen, wenn sie nämlich zwey oder drey in eine Linie setzen, und ein andres Rohr darüber befestigen, auf welchem sie wieder andre ausstellen, so viel sie wollen, die sie denn alle anzünden und brennen lassen, so lange es ihnen gefällt; ich konnte solches ohne das größeste Vergnügen nicht ansehn. Das waren die Merkwürdigkeiten noch nicht alle. Denn am Rande der Grube deS ewigen Feuers sah ich das grüne Gras wachsen , und achtzig Faden einen großen Garten , mit zween Brunnen , woraus Die Leute gutes Wasser schöpften. Als ich mich weiter umsah, fand ich noch mehrere, doch kleinere Gruben, in welchen Vas Feuer brannte, und zwar in einem Raum von ein Paar Wersten, welche sich vielleicht noch was weiter Wochenblatt. 141 weiter erstrecken konnte, so ich doch nicht Zeit hatte zu erforschen; aber in der Nähe, wo ich noch ein Grübchen machte, und es anzündete, da brannte es, aber weiter nicht, und fuhr fort, wenn man eS mit Erde nicht wieder ausiöschte. Ich habe bey den Feueranbetern kein Götzenbild gesehen. Sie halten die Kühe für heilige Thiere, und füttern sie gut. Em Kalb hatte ein Vein gebrochen, dem Hunden sie ein hölzernes an. Diese Leute giengen jetzt nackend, und hatten nur über die Lenden ein Tuch gebunden: etliche hatten lange Gichtelzöpfe, welche sie auf der Erde etliche Ellen nachschkepp- ten; andre hatten solche auf dem Kopf zusammengewickelt. Sie tragen um den Hals hölzerne roch gefärbte Korallen. Ihre Haare sind häßlich, ungekämmet. Ihre Stirne bis oben an der Nase ist mit einem gelben Strich von frischem Kuhmist und Saffran beschmiert, welches auch alle Indianer thun. Die Kühe und Kälber schlachten sie nimmer; die Milch aber essen sie. Der alte obengedachte Mann sagte, daß unter dem Gich- telzögfen Fein falsch Haar wäre, solche entstünden davon, daß man sie frey wachsen ließe. Sie beten, ehe die Sonne aufgegangen , und dann auch nach derselben Untergange. Sie setzten sich bey einem Becken mit Wasser, und nachdem sie sich gewaschen, werfen sie Geld hinein zur Dankbarkeit, daß es sie gereiniget hat. Das Geld geben sie vielleicht den Armen. Das brennende Feld ist meist felsichk und aschfarbicht, darüber liegt etwas Erde, welche grau und etwas salzig ist, wie denn der größte Theil des Erdreichs auf dieser Insel von solcher Beschaffenheit ist, und unzählig viele salzige Sümpfe hat. Es hat mir nachmals der Staabschirur- gus Adami erzählt, daß, wenn er in das ewige Feuer Schießpulver, Salpeter und Schwefel geworfen, solche nicht hätten brennen wollen, sondern sich coagulirt hätten, und langsam verraucht wären ; welcher Bericht mir aber unglaublich geschienen, sonderlich vom Pulver. Ich hätte solches 1747, da dies Feuer nochmals besucht, probiren können, wenn es mir beygefallen wäre. Hier will ich gleich hmzufügen, wie ich dies ewige Feuer in gedachtem Jahre 1747. befunden habe. Der Gesandte Anä§/ kNichaila Michailowitsck) Golizin begab sich den icten Febr. dahin, die meisten -vsficiere folgten ihm, er gieng aber nach einer halben Stunde, schon wiederum zurück, länger durfte sich von der Suite niemand da verweilen Er wollte auch nicht einmal die weißen und schwarzen Nepht- drunnen besehen. Itzt sah es um das ewige Feuer sehr schlecht aus Es S z waren i42 VSschenblare. waren über zwanzig Feueranbeter und Indianer mehr als zuvor, welche das schöne Feuer mit kleinen elenden gewölbten Stuben von Stein und Leimen ganz bebauet hatten, daß nicht mehr als zwey kleine Plätze emes Wagenrades groß übrig geblieben, wo es noch brannte, das übrige, so doch zwanzig Klaftern lang gewesen, war mit Erde verschüttet und sehr unordentlich verbauet, welches mir sehr unangenehm war. Es war damal- noch kalt, aber die Leute saßen warm beym Feuer, welches mitten in ihren Stuben aus der Grube brannte, davon es so heiß als in Badstuber. war, daß sie auch nackend giengen und dabey scheuslich ausfaben, weil sie ihre Gesichter und Leiber mit einer häßlich bleichen Farbe beschmiert hatten. In allen ihren Löchern brannten auch ihre Rohrlichte. Es wunderte mich, daß der Chan zu Baku ihnen so viel gelassen, oder es kann scyn , daß die- blinde Volk dafür gut bezahlen müssen. Ehe ich das ewige Feuer gänzlich verlasse, will ich noch etwas aus dem Gespräche mit dem achtzigjährigen Feueranbeter anführen. Er sagte es sey in ihren Büchern geschrieben, daß das Feuer schon vor hundert tausend Millionen Jahren hierangefangen habe zu brennen. Er sagte ferner, es sey nur ein Gott, aber eS wären viele Religionen, oder Wege zu Gott zu kommen, da dann ein Weg näher als der andre; ja manche führten so weit herum, daß sich die meisten gar verirreten, und den rechten Weg niemals finden könnten. - (Die Fortsetzung folgt.) Academrsche Neuigkeiten. Den 19. April betrat Herr Willhelm Carl Ludwig MorS auS Franckfurth den juristischen Catheder um die Würde eines Dodoris zu erhalten, unter Vorsitz Herrn Geheimdenrath unbProcancell. D. Joh. Christoph Koch, undihandelre: deteftamento permarrimonium velnullo vel rupto ad reformationem Francofurtanam. 6. Bogen. Den zs. April, disputirte Herr Franciscus Siegler von Franckfurth um die Dodor Würde unterlVorsitz Herrn Geheimdenrath und ProcancelL v. Joh- Christoph Koch allhier zu erlangen, die Disputationhandelke: de co quod iuftum eft circa delationem juramenti lins deciforii tarn €e- cundum ius Commune quam fecimdum Statut. Francofartenfia 4to 6. Bogen. Nach- Wochenblatt. *4? Den isten April dich« hat nunmehro die izl- Chur CSllnisch- «i. «t< Houptclasse auSMiehen ongefangen, wovon bereits vie Listen ange, lange, Nachrrche In der zu Hanau errichteten Cartenfabrique werden alle Sorten Spielkarten als: Taroc in Kupferstich fl. 66. 60. 54. dergleichen Holzstich fi. 4L. 36. p. Groff-Entieres Carten in Kupferstich st. 15. dergleichen m Holzstich st x2| iz. 11. io. 9.8| l’ombre Carten in Kupfer fi. ir. dergleichen in Holz io| 10. 9. 8. Piquer in Kupfer • * • 10. dergleichen in Holz 8- 7l 7. 6. f. 4s. des Grossvon ir Dutzend die Qualität der Carren gibt denen feinsten Münchner Bruder Carten nichts nach, und alle diejenige so der Fabrique ihren Zuspruch gönnen, werden mit der genauesten Sorgfalt bedienet werden. In Franckfurt ist außerhalb und auch wahrender Messe ein beständiges Sortiment dey Herrn Johannes Eberhard auf dem Markt in der Reuß auch in der Messe bey tfaac de Ir Harpe & Jafiby von Hanau logirenv bey dem Beckermeister Herrn Wasner in der Schnurgasse, und dahier in Hanau bey ebmdemftlbrn. Nachdem- mit Michaeli Tag h. s. nachstehende herrschaftliche Sckä- sereyen, welche mit der beygesetzten Anzahl betrieben werden können Nemlich zu Kohden ä zoo Stück. Unterschmitten ä ZOo Stück Oberfchmitten ä ifo Stück. Eigelsvors i afo Stück. MiäÄnau ä xoo Stück. Fauerbach L zfo Stück. Ober^yß L rooSück Glaßhutten ä 200 Stück. Bellmuth 390 Stück, im Oberarm Nidda wiederum leyhfällig werden, und auf höheren gnädigsten Befehl, anderweit auf drey Jahre verstrichen werden sollen; So wird dieses hiermit bekannt gemacht, damit die dazu Lust habende auf Mittwoch den roten Sunil, als den zum Verstrich angesetzten Termin, sich dahier melden, Con- ditionen anhüren und mitbieten können, wobei) sich jedoch Auswarnae wegen ihres Vermögens Umstanden durch amtliche Attellata zu legitimsten oder wegen einem jährigen Bestandgeld annehmliche Caution zu stellen baden. Signatum Nidda den Z4tcn April 1775. 9 Fürstlich Heßische Rencherey daselbst. *3* E. (Lämmerer. 144 Wochenblatt- langt, und biß zu Ende emlaulen werden, sind zur Einsicht zu Diensten. Es wird auch ein neuer Plan von der ,4ten Churcüllmschen Clas- senlotterie bekannt gemacht, welche in drey Classen bestehet, und die erste den 12.. Iulii dieses gezogen wird. Zur ersten Classe kostet das Los 4 fl. zur 2ten 8 st. und zur zten 8 st. der Plan wird das mehrere ergeben. Loose und Plan sind bey Ausgebern dieses zu haben. Ein - und auspaßr'rende vom 24. April bis den 1. Mai 177z. Herr Obristlieutenant von Noding» logirt im Hirsch. Herr Consistorialrath Herder von Bückenburg, paff, durch. Herr Lieutenant Geyert in Französischen Diensten, pass durch. Herr Graf von Blankenburg und Herr Obristlieutenant von Charloue, in Braunschweigischen Diensten, pass, durch Herr Regierungsrath Stockhausen, und Herr Regierungsjustrficator Müller, beyde von Darmstadt, log. im Posthaus. Herr Amtökeller Grümmel vom Kloster Kronach, log im Einhorn. ^rucht-und andere Preiße nm Markttag den r. Mai. 1 " fi. alb. pf. ft. alb.kpf. , mchcelKorn 7 20! 1 Ochsenfleisch - 4 Achtel Gerste # 6 1 Kalbfleisch - 2 4 i Achtel Wachen; 9 *5 1 Rindfleisch - 3 1 Achtel Hafer - 4 » Knhfleisch - 3 4 1 Meste Erbsen - 28 - r Schweinefleisch 4 4 । MesteLinsen - 23-1 Hammelfleisch 3 4 77 ft. 1 r 1 1 1 ______J) 3. Giesser D Karpfen Hecht t Per sing - Barmen Schlcyen Butter - kaas alb 5 6 6 1 3 6 Pf. 4 w Pfund Hirse 2 4 I Lichasfielich 1 Pfund geschälte r Bockfleisch Gerste - - - 2 1 Wurst - - . Pfund klein ge- 1 Kalbsgelüng schalte Gerste - - 5 - r Kalbs-Leber rMaaßFruchtBrandew. rüalb. iPf.Bratwurst6 1 Meste Saltz 20 alb. Becker - Preist A. Lotb Qu. ' alb. pf. ft. - 12 2 Brod. - 1 4 f f 3 2 Butter Bretzel f \ 4 - 1 4 2 2 alb. Lots). 7 9 6 2 2 1 Pf. Qn.i ; j Pfund. fi. 7 Rindsfett 1 7 Hamelöf. 1 1 Lichter t 7 Eyer uländrsche Sei Meck t - Teitscher t alb. iS iS 9 2 *67 n alb. - - pf. 16. pf. 4 4