Gi-ss-r Mochci> vlat <. Neuntes Stück. Dienstags den r. März. 177$. Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigster Erlaubnis. Vom blinden Ungefähr. sind viele Menschen welche die thürigte Meinung hegen , welche JSMTi in einen spöttischen und der Ehre Gottes viel zu nahe trettenden Verstände das blinde Ungefähr an die Stelle der alles regierenden Vorsicht setzen; und mit einer mehr als sträflichen Bosheit, diese anbetungswürdige Gottheit von ihrem erhabnen Throne zu stoßen suchen. Wir wollen einen kleinen Versuch machen : wie wir als vernünftige und rechtschaffene Christen eben diesem, sonst so übel verstandenen Ungefähr dannoch einen großen Einfluß in die Regierung der Welt beymessen, und mithin eine große und fast unumschränkte Macht über uns einräumen. ES ist wahr! die ganze Welt, wir mögen ihren sittlichen Lauf ansehen wenn und wie wir wollen, scheinet durchgängig von lauter ungefähren Zufälligkeiten abzubangen. Die kostbarsten Entwürfe einer wohlbedachtlichen und vorsetzlichcn Ueberlegung werden nicht nur so Vielmahl durch den einfältigsten Zufall unterbrochen, oder wohl gar gänzlich zerstört, sondern auch manchmal ein ganz anderes Vorhaben dadurch veranlaßt. Rathschlüsse, die von ganzen Versammlungen großer und erfahrner Manner abgefaßt, unterschrieben und mit den vortreflichsien Zubereitungen gegründet waren, find oft durch eine sehr geringe zufällige Begebenheit entweder völlig vereitelt , oder zu einem ganz gegentheiligen Ausgang geleitet worden. Große •<£ X&frdöttMatt-; Große Kriegsheeri, die nicht nur nach der Größe ihrer Brauchbarkeit und theuren Unterhaltung, sondern auch nach der beträchtlichen Anzahl chrir Leiber und unsterblichen Seelen , von unschätzbarem Werth sind, werden oft unserer Meinung nach, so liederlicher Weise, durch den ungefähren Zufall einer niederträchtigen Verrätherey an die ^-chlachtbanck geliefert. Prinzen, an deren Leben manchem Lande so unbeschreiblich viel gelegen ist, werden oft durch den ungefähren Zufall einer Krankheit von hinnen ger'.ffen- Die höchstwichtige und mit so viel großen Absichten verknüpfte Reise eines Gesandten oder andern vornehmen Mannes , wird oft durch eine zufällige Begebenheit gänzlich eingestellt. Ein abscheulicher Taugenichts , der eben so dumm dahin lebt, als er auf die Welt gekommen, der den klaren Horizont für einen blauen Bettflathimmel seiner Cloris, und die Erde für einen Heuboden, ansiehet, wird oft durch den ohnge- sthren Zufall des blinden Glückes ein großer Capitalist, dahingegen ein rechtschaffener Burger durch die zufällige Begebenheit eines unvermuthetcn Unglücks auf lebensla'ng in die bitterste Armuth versetzet wird. Zufälli* ger Weise erfindet manchmal ein einfältig geachteter Mann ein Geheumnß, woran sich vorhero viel Gelehrte ganze Jahre die Köpfe vergebens zerstoßen. Zufälliger Weise kriegt manche übelberufene Buhlerin noch beyZeit den besten Mann , und die tugendhafte Doris muß zuweilen in ihrem späten Alter entweder ledig zu Grabe, oder wenns recht wohl geht, mit einem mürrischen Wittwer ihr Leben seufzend zubringen. Durch einen zufälligen Gedanken ist manchmal das berühmteste Werk entstanden ; uftd durch den ungefähren Zufall eines Wetters sind ganze Gegenden verwüstet, Menschen und Vieh getödtet, und die prächtigste Palläste eingeä- schert worden. Kurz! die ganzeWelt ist mit einem Wort, im genauesten Verstam de nichts anders, als ein großer und allgemeiner Schauplatz, worauf das sogenannte Ungefähr bald die schrücklichsten Trauerspiele und bald die erfreulichste Luststücke aufführen lasset. Oder, ein Irrgarten von tausenderlei) Anfälligkeiten, wormnen die menschliche Vernunft ewig keinen AuSgang findet. Unftre meisten und besten Wünsche werden selten , oder gar nie, erfüllet. Dasjenige hingegen, was wir nie zu erleben gewünscht, oder doch als etwas, unferm Verlangen entgegen stehendes, angesehen, wird sich am- gew sseflen und bälvcsten ereignen. Unser.gegründestes Recht, wird das Verhängnch in Unrecht verwandeln; und dir größte UnMecb- G tigkeit Wochenblatt» <7 tigkeit unserer Beleidiger, wird von dem unbegreiflichen Schicksal mit einem erwünschten Ausgang begünstiget. Der reiche Thor wird zufälliger Weise, ein Doktor; und der arme Musenfreund, verschon dreyßig und mehr Jahre auf den freundschaftlichen Besuch eines glücklichen UngejKhrs gewartet, muß zuletzt noch froh seyn, wenn ihn der mürrische Charon nur unentgeltlich überfahret. Doch dieß hat alles nichts zu sagen ! Ein wahrer Verehrer und fleißiger Erforscher der wunderbaren Regierung eines allmächtigen Wesens, wird sich nicht nur über eine so widernatürliche Einrichtung der Welt gar nicht ärgern, sondern vielmehr, mit einer geheimen und ganz entzückenden Freude, die Regierungsform der unerforschlichen Vorsicht alö dem Jnnbegriff aller Gerechtigkeit ansehen. Bey dem Anblick eines reichen Thoren, bedauert er das Unglück derjenigen, die das Schicksal dahin verdammet, ihren Verstand in einem gestrickten Beutel herum zu schleppen. Mit der lArmuth seines Rechtschaffenen hat er zwar ein aufrichtiges Mitleiden, doch frohlocket er heimlich in seinem Herzen, daß der gütige Himmel denselben, durch den Verlust vergänglicher Schätze, des Besitzes der unvergänglichen desto gewisser versichern wollte. Die plötzliche Vereitelung eines wichtigen Entwurfs giebt ihm Gelegenheit da- unfehlbare Daseyn eines einzigen Beherrschers aller Dinge desto mehr einzusehen , und zu glauben. Die blutige Niederlage so vieler tausend Menschen überzeuget ihn, von der unumschränkten Macht eines allgewaltigen Gottes. Die scheinbare Verächtlichkeit deS ungefähren Entstehens einer zufälligen Sache ist ihm eben das Bewunderungswürdigste unter allem. Er bleibet nicht bey den ersten Würkungen zufälliger Begebenheiten stehen, sondern wartet ganz gelassen aus die entscheidenden Stunden ihrer beson- dern und allgemeinen Folgen. Findet er dieselben schröcklich, so legt st ehrfurchtsvoll die Hand auf den Mund, und beugt seine Knie vor der Macht, die auch alle Bewohner dieser Erde, ohne den geringsten Verlust ihrer Vollkommenheit, in die Abgründe deS ewigen Verderbens stürzen könnte. Findet er sie aber herrlich, so betet er mit innigster Entzückung die Gottheit an, die sich deS geringscheinenden Mittels eines ungefähren Zufalls auf eine so herrliche Art zu bedienen weiß. Er bemerket sehr überzeugend, daß das meiste von dem verkehrten Lauf dieser Welt nur in un* fern blödsichtigen Augen so unrecht auSsehe. AuS so vielen unläugbaren Excmpeln, hat er wahrgenommen, daß die göttliche Gerechtigkeit ihre ganz eigne und besondere Stunden habe. AuS dem vortreflichen Zusammenhänge so vieler vorher wiedrig geschienen Dinge, bemerket er die Allge- I * irugsamkeit <8 Wochenblatt- rmgfanrkett eines göttlichen Wesens. Aus der unzähligen Verschiedenheit zufälliger Begebenheiten, welche doch alle zu seiner Zeit ihren bestimmten Endzweck erreichen/ macht er den richtigen Schluß auf die Allwissenheit Gottes. Je mehr / in dem Anwachs seiner Jahre solche Zufälligkeiten bemerket/ die entweder über lang oder kurz / besondere oder allgemeine Folgen nach sich ziehen/ je mehr wird er überzeugt werden z daß die göttliche W ißheit ihren höchsten Ruhm eben darinne suche/ ihr großes Werk durch lauter solche Mittel zu vollenden/ die in unfern blöden Augen so ge- ringschätz'g aussahen. Ja / ein wahrer Weiser wird endlich glauben, daß nirmalen nichts zufälliger - sondern ewig vorher bestimmter Weife gelcbehen seye. Würde die Vorsicht nach den Regeln unserer Vernunft regieren/ und nach unferm Plan in chrem Regiment verfahren; so würde sie ja keine göttliche sondern nur eine menschliche Weißheit können genannt werden. Aus eben der Unbegreisschkeit/ die wir in ihrer Haushaltung finden/ wird sie dereinst ihr größtes Lob zu ziehen suchen. Mithin kann man mir Recht sagen/ daß das Ungefähr eine große Macht dieser W lt, aber nicht in dem verkehrten Verstände ruchloser Gottesverlaugner / zu nennen seye. Aus der folgenden Begebenheit mögen unsre Leser selbst noch urtheilen/ auf was für eine bewunderungswürdige Weise der ungefähre Zufall ein alltägliches Werkzeug der preißwürdigsten Vorsicht seye. , Einige Freunde/ die sich denen akademischen Studien gewidmet/und schon' eüh geraume Zeit in guter Harmonie beyfammen gewöhnet hatten/ entschlossen sich einst/ sich an der ehrlichen Einfalt eines ihrer Freunde einmal recht zu erlustigen/ Weßhakd sie sich/ indessen Abwesenheit/ miteinander unterredeten ; da ihnen Dann nach vieler Ueberlegung folgender Umstand der bequemste zu fepn schiene. Es befand sich / nemlich / in ihrer Nachbarschaft eine tugendhafte Schöne / welche ihrer sehr eingezogenen Gemüthsart zufolge z denen ausgelassenen Car essen Derer Musen Söhne/ nicht nur niemals das geringste Gehör gab; sondern auch ihre freye und allzulebhafte Complimente mit größter Ernsthaftigkeit von sich wieß: und/ im Fall/ sich einige unterfiengen ihr mit verliebten Billcts beschwerlich zu fallen / so war sie dreuste genug / ihnen solche entweder aus eine höhnische Art zurücke zu schicken/ oder/ wenn sie Dazu aufgelegt war / selbige sehr spöttisch zu beantworten. Unterstund sich aber einer ihr ins Gesichte eine förmliche Liebserklärung zu khun/ so wurde er sehr empfindlich von ihr be- willkommt/ ohne langen Proceß/ abgewiesen: und bey dem fortgehen mit dem Wochenblatt- sh- Nm bittersten Gelächter begleitet. Ein solches Spektäcul hatten diese muthwillige Herren ihrem ehrlichen College» zugedacht; und das um so viel mehr, weil er selbst mit den Schönen nie keinen solchen Umgang hatte, und diese ernsthafte Lukretia noch überdieß, gegen ihn, von viel zu gutem Hause war. Sie giengen aber hierin folgendergestalt zu Werke. Einer von ihnen, der die Handschrift des Herrn S ** * (so hieß dieser aü- zugutmüthige Musen Sohn) am bestem nachzuahmen wußte, schrieb auf Gutheißen der Uebrigen, ein sehr übertriebenes Liebesbriefgen an diese Schöne, unter dem Namen desselben. Als nun der Abend bald herein brach, und der weggegangene Herr S . * * wieder nach Hause gekoH- men, übergaben sie ihm das pitjchirte Schreiben mit dem Ersuchen, er möchte sich gefallen lassen, solches in die Hande der benachbarten Schönen bestens zu überliefern; und ja nicht ohneAntwott^urück kommen, indem sie dieselbe darinn zu ihrem bevorstehenden Abendschmauß eingeladen hat, ten. Dieser gieng auch ganz bereitwillig damit fort: Indessen ihm die andern mit vielem Gelächter zum Fenster hinaus nachsahen , wie eilfertig er mit seinem Briese nach dem Hause dieser Schönen zuwanderte. Allein zu ihrer größten Verwunderung, hatten sie schon einige Stunden in die dunkle Nacht hinein gewartet, und ihr Briefträger war noch nicht wiedergekommen. Ja endlich nach Mitternacht, waren sie gar genöthiget sich ohne ihren Herrn schlafen zu legen. Den andern Morgen, wurde ihnen von ihrer Wärterinn, nebst dem gewöhnlichen Frühstücke, ein versiegeltes Schreiben zugestellt, welches, zu ihrer nicht geringen Verwunderung, folgenden Jnnhalrs war. Meßieurs! „ Ihr, mit so viel akademischer Klugheit angefülltes , und durch „ lauter Geschicklichkeit muthwilliger Pursche ausqesonnenes Vriefgen ha- „ be zwar gestern durch Herrn S » ** richtig erhalten: glauben sie aber „ nicht, daß ich ihr bosbaftiges Vorhaben nicht so gleich sollte gemerkt „ haben. Doch, so mißfällig-mir der Jnnhalt ihres kindischen Scbrei- „ ben war, so angenehm war mir hingegen, die bescheidene Aufführung „ des Ueberbringers. Ja ob ich gleich sonsten mich niemal würde haben „ entschließen können, eine fremde Mannsperson, auch nur eine Stunde „ lang, bey mir zu behalten; so war ich doch dißmal dreiste genug , tu ii nem so rechtschaffenen Jüngling , wie ihr verachteter Herr S... ist, 3 3 und lVochmblakk. 'm Mdzwär deswegen Quartier ju geben; damit ich sie .nur deS Triumph- „ ihrer Bosheit verlustig mache. Je mehr ich mit demselben sprach, je „ mehr fand ich aus seinen bedächtlichen Redensarten, daß er zwar nicht „ so viel gelehrten Schulwrtz, wie Siel aber desto mehr wahre Kennmiß „ der Tugend besitze, und dahero der Gegenliebe eine- honetten Zrauen. „ zimmer- weit würdiger seye, als Sie alle! weßwegen ich ihn auf Gut- „ heißen meine-Herrn Bruders zu meiner Muhme in die Kost gethan, „ und ihn dereinst, nach absolvierten Studien nicht nur mit meiner Liebe „ sondern auch mit meinen zeitlichen Gütern glücklich machen werde. „ Ich bin rc. Hochfürstliche Verordnung. L'Zi'iV. . $1' ••• -ü , . • Von Gottes Gnaden Ludwig Landgraf zu Hessen rc. Fügen hiermit zu wissen:- Demnach seit einiger Zeit wider den kla- ttn Jnnhalt der unterm 9ten Jenner r?L6. mit Unfern correspondirenden hohen und löbliche« CraiS^ Mitständen des Chur-und Ober-Rheinischen CrayseS geschloffenm Münz-Convention und deßfalls erlassenen Verru- fungS- Patenten unter andern geringhaltig verrufene ©attungen, insbesondere eine große Menge der altern und unter diesen einenichk geringe Anzahl solcher Kreuzer eingeschlichen , welchen der Lauf wegen ihrem geringhaltigem Werth auch vor Einführung deS ConventionS-FußeS niemalen verstattet worden; Als haben Wir in Landesväterlicher Beherzigung dieses abermals einzureiffen beginnenden gemeinschaftlichen Uebels zu dessen möglichster Abwendung mit heilsamer Einverständniß hochgedachter Unser hohen und löblichen CrayseS Mitständen einen Verruf dergleichen geringhaltig-und un- eonventionSmäßigen Münzen dergestalten vorzunehmen, gnadigst resolviret, daß a Imo nachstkünstigen MonathS Martii die Würtcmberger if Kr. Stücke- die 3 Batzner, alte 6 Kreutzer , Batzen, Groschen und Weiß, pfenmnge, wie auch die Bayrische 4 Groschen - Stücke und Holländische geringhaltige Dueaten also bald gänzlichen auf das schärfste außer rLauf gesetzet und m die Münz-Stätte zur Einbringung und Umschmelzen verwiesen , jedoch denen nicht convemionsmäßigen Kreuzern zu zwey Pfenning bis Ende Julii zwar Der CurS in Handel und Wandel verstattet und solche binnen dicker Zeit in Unserer Münz-Statt zu zwey und einen halben ‘ • Pfen- Wochenblatt. Pfenning, oder die Marck -u Fünf Gulden und so nach Proportion die Lorke angenommen, und daraus gute ConventionSmaßige Kreuzer gemün- zet werden sollen. Gleichwie auch keine mit demuffen nächstkünstiginMar- fit in die Reductien fallende vorhin geringhaltig geprägte Reichs. Münz- Garrung nun und jemals bet; Confiscation und anbenebst schwerer Leibes- Strafe, wer es auch seye, außer Reichs, so auch nicht in jtne GHenden des Reichs, wo kundbarlich Conventionsmäßig nicht ausgemünzet wird, verführet werden sollen; Also soll auch alles wucherliche Auf-und AuS- wechseln der Conventions - und anperer Geld - durchaus eingestellt und Unterlasten, von Niemanden, so Christen als Juden, und stlbsten nicht von denen Gold-und Silber-Arbeitern einiges vermünzte Metall zum Privat. Tigel gebracht und eingeschmolzen, sondern dieses Einschmelzen und Antreiben lediglich denen des Ends ausgestellten verpflichteten Wa- radeinS überlassen werden. Befehlen demnach Unfern Collegiis und Beamten, diese durch den Druck erlassene Verordnung durch vorherige Pub- lication und'Anheftung solcher an den gehörigen Orten , zu Jedermanns Wissenschaft nicht nur zu bringen, sondern auch darauf genau zu halten und die Contravenienten jedesmahlen zur gebührenden Strafe zu ziehen. Urkundlich Unserer Eigenhändigen Unterschrift und ber-gedruckten Fürstlichen Geheimen JnsiegelS. . . . . :. - Darmstadt, den ra. Fcdr. 177?- Ludwig Landgraf zu Hessel (L. 8.) SerenUUmi Hochfmstl Durchlaucht haben geruhet, durch ein gnäs digstes Rescript vom Sten Februar den zweyten Lehrer des hiesigen Fürst!. Paoagogs, Herrn M. Rambach, eine Defimtorstelle zu übertragen. Ein und auspaßirende vom 20. Febr. bis den ? r7. Februar »77Z. H^rr Gcheimterrach von Breidenbach, log. im PosthauS. Herr Oor'st von Boden in Preussischen Diensten, log. im PosthauS. Herr von W.rkher Cammerherr von Chur - Sachsen, paff, durch. H.rr Baron von Nnnplch, log. im PosthauS. Hckk Hofrath Helfrich von Wetzlar, paßiret durch. z CopiM V* wdcheublittt. Cop ultrte. M rr. Febr. Johann Eberhard Schiesser Bürger und Beckermrister allhier, weiland Johann Caspar Schiefers , Bürgers und Becker- meisterS allhier, hinterlassener eheleiblicher Sohn , und Johannetta Elisabeths Johannes Willen, Bürgers und StadtmüllerS allhier, eheleibliche Tochter, Eodem Philipps Jacob Koch, Bürger und Schneidermeister allhier, weiland Philipps Balser Koch, Bürgers und Schreinermeisters all- hier, hinterlassener ehelicher Sohn, und Susanns Johannetta Margaretha, Hermann Jacob Gotthards, Burgers und SchneidermeiF stets allhier, eheliche Tochter. Geb-Hren und Getaufte. AM 2i. Febr. Maria Catharina Elisabetha, Georg Dieterich Müllers, Bürgers und Fuhrmanns allhier, Töchterlein. Eodem Charlotta Dorothea, Augustus Christian MagnuS Bürgers und Küfers allhier, Töchterlein. Eodem Anna Christina Elisabetha, Johann Georg Sauerbiers, Bürgers und Beckermeisters, Töchterlein. Frucht-und andere Prciße am Markttag den 27. Febr. 1773. Giesser Maas. fl. alb. pf. Pf 15 I 6 I 3 < 's - 'Bratwurst 6 alb. 1 Pf. inländische Seift7alb Becker - Prciss alb.pf.! tb. ft.i koth Qu. Brod. ♦ f\ 12 2 Brod. Mi' r 'ButterBretzel , 1 4 - - 3 8 1 r Pf. 4 1 1 1 4 2 2 4 4 6 alb. 5 6 6 alb 3 2 r 3 4 3 L 7 6 IO 4 Weck t t Genscher - alb. pf iS iS 9 2 Loth.Qu 7 •v 9 ; Ochftnfleifch - Kalbfleisch - Rindfleisch - Kühfieisch - Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleisch Bbckfleisch Vv4 Wurst - - Kalbsgelüng Kalbs? Leber »Achtel Korn » Achtel Gerste - 1 Achtel Wachen - » Achtel Hafer , 1 Meste Erbsen f 1 Meste Linsen , »^Ipfund Hirse 1 Pfund geschälte Gerste - - - 1 Pfund klein geschalte Gerste alb.'vf. ♦ 4 ♦ ' 4 »MaaßFrüchtBrandew. tZalb. iP « Meste Saltz 20 alb. ib; r Karpfen i Hecht - 1 Persing - r! Barmen r Schleyen -'Butter - Pfund. fi. 7 Riudsfett j 7 HarMlsf. j 1 Lichter - 4 Eher 28 28 3