Zwey uni> Fünfzigstes Stuck. Dienstags bett 24. December 1771» Mit Hochfürstl. Hessen Darmsswrischer gnädigster LNgubnis. Beschluß vom Vergnügen und von der Aufneberrheit. wollen sehen, ob dieser Unvernünftige Recht hat, sich zu bekla- gen; wir wollen vernunftmaßig betrachten, ob die Vorsicht zu rechtfertigen sey, wenn sie ihre Gunst mit ungleichem Maaseaus- theilet. So wird sich offenbaren, daß das Urtheil des Armen sich nur auf Schein gründe, und der Unterscheid in AuStheilung ihrer Gunst bey weiten nicht so groS sey. Siehe du , der du beständig dich über die Vorsicht beklagest, siehe hin auf jenen, den du glücklich preisest, ob er nicht ein ärgeres Loos habe, als du, der du in der Hütten wohnst Wie? wenn dich nun auch die Vorsehung mit großem Reichthume beschenkte, aber Krankheit drückte dabey dein Leben? ist dir deine Gesundheit nicht lieber in Armuth, als Reichthum in Krankheit? du sagst, beydes, Reich- thum und Gesundheit müsse mir die Vorsehung gewahren , alsdann bin ich glücklich, vergnügt und zufrieden ! allein würden bey der Erfüllung des einen Wunsches nicht immer neue Wünsche bey dir entstehen, nach Ehre, nach Hoheit? sodann würdest du von deinen Begierden, wie ein Schiff von den Wellen des Oceans, getrieben, und endlich an eine Klippe geworfen werden und zerscheitern. Dein Auge wird nimmer satt. *) Ueberlege was du wünschest! Du wiist frey seyn von allen Plagen , und beständig daS gröste Glück geniessen; du wisst die Mittelstraße nicht kennen. Wenn du nun alle Reichthümer besitzest , würde nun ein anderer 8 ff nicht *) Prcd. .. / ** » zrr Wochenblatt- nicht weniger haben müssen als du, der doch gleichen Anspruch an die Güte des Himmels mit dir hat? darum verstumme mit deinen Klagen, du unvernünftiger ’ Der Reichthum macht ja nicht allein das Glück unseres Lebens aus - Gesundheit überwiegt aller Welt Gold. Dein Gewissen muß selbst die Vorsehung entschuldigen. Wenn dir die Vorsehung nach deinem Verdienst lohnen sollte, so würde dich ein weit schlimmeres Loos treffen müssen, nemlich wenn Strafen und Versehen gegen einander abgewogen werden sollten. Du must dir so das Urtheil selbst fallen, daß du dich eines weit schlimmern Schicksals würdig gemacht. Bedenke dabey, daß du nicht in dieses Leben eingesührt bist, um nach deiner geringen Einsicht hier glücklich zu seyn, sondern ein Ziel zu erreichen, da wahre Glückseligkeit ausgetheilet wird. Ein erhabenes Ziel! eine Scene, die anjetzt hinter dem Vorhänge des Lebens verborgen steht; ein Plan , der dort geöfnet wird, wenn dieses Leben ein Ende nimt. Da wirst du im Buche des Schicksals diechir jetzt noch verborgenen Ursachen, warum Menschen hier bald seufzen und leiden müssen, bald wieder in Lust und Freude lachen können, herauslesen. Da wirst du lobend bemerken , wenn dein Leben mit weniger Beschwerlichkeit vermengt gewesen wäre, du vom Ziele entfernt geblieben seyst. Können dich Plagen kaum vom Hange zur Welt abhalten, so würde dich ein dauerhafter Wohlstand noch mehr an sie gefesselt, und dich aus dem Becher der Wollüste taumelnd gemacht haben, / daß du vom Ziele der Glückseligkeit abgetaumelt wärest. Da wirst du erkennen, daß Plagen die Bande sind, wodurch Gott uns zur Glückseligkeit hinleitet. Sölten wir wohl klagen dürfen? nein! seine Weisheit hat die besten Mittel gewählt, die unsrer Schwachheit eben nothwendig sind. Und wenn wir tiefer im Sumpfe der Trübsalen baden müssen, so liegt davon die Ursache bey uns. Kein Kind wird ganz ohne Schläge gesittet - und das halsstarrigere wird von einem liebreichen Vater mehr als das andere gezüchtigt. Gottes Wege must du immer anbeten, so wunderlich sie dir auch vorkommen, denn sie sind allzeit gut, er ist so liebreich, wenn er schlägt, als wenn er heilet; er bezähmet deine Lüste, wenn er gleich niederdrücket, damit du nicht ausgelassen von der Bahn des Ledens abirrst. Darum preiset die Vorsehung! Auf einer verderbten Erde ist die gröste Plage weit eher möglich als das allergröste Glück. Traget nicht in eurer Brust euren eigenen Henker. Glaubet nicht aberwitzig: daß alles, was Wochenblatt. 33$- was euch bitter schmekt, diesfalls auch böse fty, und bedenket überhaupt, daß die Glückseligkeit hier nicht bis zu der Höhe steiget, die sie dort erreichen soll. Erwartet sie demüthig. Vernunft und Offenbarung heißt euch am Ende der Unvollkommenheit Vollkommenheit hoffen. Schreibe, Sterblicher, Gott dein Glück nicht für! Glaube, der Himmel wählte, zu deinem Wohl die besten Mittel, tw dir den erwünschtesten Endzweck am Rande drs Lebens gewähren ’ ' Von dem Nutzen der Inftcten. Wir reden hiervon einer Wissenschaft, von welcher die meisten sagen, daß sie unnütze und unnöthig zu wissen sey ; es könne uns daher gleich viel ftyn, ob sie fty oder nicht; - unglückliche Wissenschaft. - Allein diejenigen Leser, welche bisher dieses für einen schlechten Zeitvertreib angesehen haben, wenn sie einige die Arten der Jnsecten haben untersuchen hören - wenn man gefragt, wie sie leben, oder was für Verwandlung sie unterworfen sind, und Versuche darüber angestellc, werden anders denken, wenn sie den Nutzen der Jnsecten kennen lernen. Ich werde mich nur auf einige Arten derselben einschranken, weil es nicht möglich ist , sie alle genau zu kennen, und weil man auch nicht bestimmt genug angeben kann, auf welche Art und in wie fern dieses und jenes Jnsect allerdings einen Nutzen in Absicht auf den Menschen hat. Ich behaupte im Voraus als erwiesen-., die Kanntm'S der Jnsecten hat Nutzen für uns; denn nichts ist in der Natur, das nicht seinen Nutzen hat, ob uns gleich vieles wegen unserer zu sehr eingeschränkten Er- känntniß unnütze scheinet. Ein grosser Vortheil und Nutzen fliesset daraus, wenn man die Jnsecten zu kennen bemühet ist,. so wohl nach ihrer Gestalt, Lebensart Haushaltung, Vermehrung u. d. g. als daß man sich Mühe giebt, dadurch zu lernen, was für mancherley Arten Creatu- ren der vollkommen weise Gott auf unfern Erdboden geschaffen hat, ja was für wunderbare Dinge in solchen kleinen Dingen verborgen liegen, und was man in den grossen Thieren nicht antrift, nämlich , wie wunderbar sie leben und für ihre Speise arbeiten, und was für artiger Mittel und Wege sich viele -erftlben bedienen, um sich ihren Lebensunterhalt t» mlchaff«». . . . 324 Wochenblatt. In diesem Theile der Schöpfung werden wir schon genug Ursache finden, uns über die Werke Gottes zu verwundern, und den S chöpftr für seine grossen Thaten, die er ebenfalls in diesen kleinen Th irren er wiesen hat, zu loben und zu preisen. Wir müssen nicht meynen , daß der Schöpfer Creakuren gemacht habe, um nur seine Weisheit zu zeigen, o h- ne daß sie einen Nutzen für uns haben sollten. - WaS er nach seiner Weisheit hervorgebracht, (und wie kann der vollkommenste andels, als weise handeln,) das muß auch uns einigen Nutzen bringen, cs geschehe nun mittelbar oder unmittelbar: des moralischen Nutzens will ich nicht einmal gedenken, der kürzlich dieser seyn würde: daß wir in der Untersuchung würden sehr ausgemuntert und erinnert werden, unsere Pflichten zu erfüllen, weil uns diese kleinen Geschöpfe oft zum Beyspiel dienen. - Ich will nur jetzo davon reden, waS man in der Welt Nutzen und Gewinnst nennet, und also von dem, was eigentlich uns oder unfern Cör- per betrift, was zur Erhaltung unserer Gesundheit zu unseren Lebensunterhalt, zur Haushaltung, zu unserer Kleidung u d. g. dienlich ist. Dies wird keines grossen Beweiffes bedürfen. In viererley Betracht schaffen uns die Jnsecten grossen Nutzen ; sie dienen zum Unterhalt des Lebens, zup Erhaltung unser Gesundheit, zu unserer Kleidung, und haben einen nicht geringen Einfluß in unsere Wirtschaft. Alle Geschöpft, welche ihr Leben auf unfern Erdboden haben, sind nebst ihrer Dauer mit allen nöthigen Mitteln, ihr Leben zu erhalten, versehen worden. Essen und Trinken sind die vornehmsten dieser Mittel - das weis ein jeder; und daß diese beyden Dinge von verschiedener Art sind, das braucht ni cht angemerkt zu werden. Das Thier und Krauterreich sind die beyden Reiche der Natur, die uns müssen Nahrung geben. - Vierfüßige Thiere, Vögel und Fische müssen uns nach der gewöhnlichen Zubereitung täglich zur Speise dienen. Aber sollen wohl die Jnsecten unS auch zur Speise dienlich und nützlich seyn? - Ich höre schon sagen - wer wird denn eine Mahlzeit von Jnsecten bereiten - das sind ja eckelhaste Geschöpfe. Allein, laßt uns die Sache genau erwägen, und das Vorurtheit entfernen; - wir werden alsdenn nicht Ursache haben , diese Cörper für unangenehmer und cckelhafter als alle andere Creakuren auszuschreyen, zum wenigsten viele derselben. Ein Theil Thiere, welche wir doch zu genüffen Wochenblatt- 3M genüffen pflegen, scheinen wohl eben so unangenehm als manche der Jn- ftcten; wir dürfen nur unser Vorurtheil auch über fie verbreiten, so wer* den sie unS eben so eckelhaft Vorkommen, als die andern, wofür wir einen Abscheu bezeugen. Es bestehet also nur blos in der Einbildm g, wozu wir uns niemalen Zeit lasten, sie zu untersuchen. Es deucht mich,dies könnte durch viele Gründe und Beyspiele bewiesen und erläutert, werden. Einige der Jnsecten sind zu unserer Nahrung dienlich, und werden auch dazu genützet. - : } ■? x mnnr Wenn man das ein Jnsect insgemein nennet, was Fühlhörner hat, dessen Leib in viele Glieder oder Gelenke abgetheilt ist , dessen Fleisch mit einer harten Substanz überkleidet ist, zum Unterscheid anderer Thiere, deren Fleisch mit Knochen bedeckt, welche die vornehmsten Kennzeichen eines Jnsects sind: so müssen auch Krebse, Hummern, oder Seekrebse, Taschenkrebse, Krabben, eine sehr kleine Art Krebse, für Jiiseeken angenommen werden; denn fie sind mit den insgemein angenommenen Kennzeichen versehen; und doch werden sie von vielen als Leckerbissen genossen. Ich hatte lange Zeit einen Abscheu vor diesen Creaturen; ich sähe oftmals müßig zu , wenn sie andere aßen : bis ich durch Zureden mein Vorurtheil überwände; vermuthlich kam es daher; weil dergleichen Speisen noch wenig an mich gekommen waren - denn die Convictsver- walter pflegen dergleichen nicht zu speisen, wohl aber selbst zu sich zu nehmen, und das Maul zu wischen, wenn ihre Tischgäste oft hungrig vom Tische gehen. - - Johannes der Täufer pflegte sich nach Anzeige der biblischen neu- testamcrnlichen Geschichte, von Heuschrecken in der Wüste zu nähren; was diese Akrrdes/ denn so heissen sie im Griechischen, eigentlich sind, will Herr Hastlqmst in a& Holm. 8. »7fr. entscheiden; er behauptet, daß es würcklich Heuschrecken wären; er beruft sich dabey auf seine eigene Erfahrung, indem er mit Augen gesehen, daß in den Ländern, wo Johannes gelebet, die Heuschrecken noch jetzt eine Speise sind. Sie würden nicht nur bey einfallenden Kvrnmangel gebraucht, da sie alsdenn Brod daraus machten, sondern auch eine Fricassee davon bereiteten, und nachdem sie in Wasser wohl gekocht, würden sie mit Appetit gegessen; die Art welche insgemein gebraucht wird , heißt bey dem Herrn Linriäus in Syftem. Nat. Tom. I. Gryllus criftatüs. Fff 3 S» zr6 Wochenblatt« Sl> essen wir mit gutem Appetit Austern, Muscheln, Schnecken u. d- m. Sind aber das nicht Würmer - sehen sie nicht unappetitlich aus?- Wir essen sie doch , und ihr gemäßigter Genuß bekommt uns wohl. - Das sind Jnsecten. Und ich glaube, es können noch viele dergleichen Thiere gefunden werden, welche uns so nützlich zu unserer Nahrung seyn würden, wenn man nur Versuche und Fleis anwenden wollte; vielleicht hätten unsere Wasser und unsere Landereyen noch äusser denen Schnecken Thierarten, welche jener Stelle entsetzten, und nicht nöthig hätten Austern und Muscheln aus erfernten Gegenden für vieles Geld beybringen zu lassen; wir haben eine Art Muscheln in unfern Gewässern, die uns an jener statt dienen würden, wenn wir uns nur vom Vorurtheil entledigen wollten. Andere Arten Jnsecten dünken uns zwar zur Speise nicht gut zu seyn; aber sie haben einen andern Nutzen; sie liefern solche Materien, die uns in anderer Absicht sehr angenehm sind. Einem jeden ist bekannt, was unS dis Biene mit ihrem Honig und Wachs für Vortheile verschaffet; man ist zu unserer Zeit sehr bemüht, eine genaue Erkanntniß von ihrer Lebensart, Haußhaltung u. d. g. zu bekommen. Diese Arten kennen wir, und wissen auch ihren Nutzen. Auch dies ist unS nicht unbekannt, daß wir von manchen Insec- ten sehr gute Heilungsmittel zubereiten. Die Canthano, welche wir spanische Fliegen nennen, und in manchen Jahren häufig bey und ein kehren , und gesammlet werden können, verschaffen uns grossen Nutzen in mancherley Krankheiten. Die Cochenille giebt uns eine schöne rothe Farbe, und wird auch in der Medicin gebraucht, und ist sehr treibend. Afellus onifcus (Rellerstlchen, oder Holzwendel) ein Jnsect mit vielen Füssen, grau oder eselfärbigt, der sich an feuchten Orten unter den Steinen oder Holz, auch in steinern Gebäuden aufhält, wird trocken und pulverisirt gebraucht, die Augen damit zu curiren; man sagt auch , daß sie im Podagra, in der Gicht und bey Steinschmerzen wohl zu gebrauchen wären , weil sie viel Salz enthalten. - Die Gelbsucht zu curiren, sollen, wie ich oft gehört habe, die Läuse gute Dienste thun, wenn sie innerlich gebraucht werden; nur das Vorurtheil will diese Cur bey vielen verhindern. - Und wer kennt nicht den Nutzen der Ameisen; man wüßte sonst nichts vom Ameisenbade und Spiritus gehöret haben, der ein stärkendes Mittel der Nerven ist. Aus Skorpionen/ einem Jnsect, das und gefährlich scheint, wird ein Oei bereitet, das Skorpionenöl, welches, wenn Wochenblatt. Z27 es auf gefährliche und vergiftete Stiche, den uns dieses Jnftct mit seinem krummen Stachel, den es am äussersten Ende des Schwanzes hat, bey- bringet, geleget wird, so heilet und vertreibet es alles Uebel, jaöftersden schon nahen Tod, den diese Wunden zu verursachen pflegen. Wir wünschen diese schädlichen und vergifteten Thiere in unfern) Vaterlande nicht lebendig zu sehen. Die Fortsetzung folgt. Nachricht. Da mit Ende dieses Monaths die Pränumeration dieses Wochenblatts zu Ende gehet, und der Verleger entschlossen solches kommendes Jahr g. G. unter der Dircction eines geschickten Mannes wieder fortzusetzen, so werden die respective Herrn Liebhaber höflich gebeten, die Pränumerationsgelderzeitlich einzusenden, und diejenige so seit z. und mehr Jahren den Vorschuß noch restiren, werden sich auch einmahl zu bequemen belieben ihre Schuldigkeit abzuführen, an sonsten man aufhären wird sich mit weitern übersenden des Wochenblatts vergeblich zn beschweren; diejenigen Herrn und Gönner aber, so etwa unsere Blätter mit einigen Veyträgen beehren, oder etwas bekannt machen wollen , werden geziemend gebeten, nur solche an den Verleger dieses jedesmal einzusenden. Ioh. Philipp Krieger. tleue Bücher. Bösen (Jobst) verbesserte Hebmaschine so Peter Sommer in der Schweitz ,759. erfunden, nebst Anweisung wie eine Säugpumpe von Bley zu verfertigen 8. Göttingen f??1- 24 kr. Fricke (D. Ioh. Heinr.) Grundsätze des Rechts der Handwerker «.Göttingen <771. 24Fr. Deutsche Schriften von der königl. Societat in Göttingen rter Band 8. Gött. 1771. 1 fl rs kr. Patriotische Gedancken über die sogenannte Gesellschaft der Wohlthätig- keit, eigenmächtige Verlegung nach Friedberg wie viel von dererDau- erhasrigkeit hinführo zu halten, und was man sich von derselben in Zukunft vor Sicherheit zu versprechen habe. 8. 1771 20 kr. Auch sind auf künftiges Neuejahr allerhand schöne auserlesene Neujahrwünsche von verschiedener Gattung, zu haben- Eitts zrS Wochenblatt. Ern-und auspaßirende vom n. December bis den zi. December i??1* Herr Rath Müller von Friedberg, log. im Posthaus. Herr Cammerrath Usener von Solms, paff, durch. Herr Obristlieutenant von Bodeck, vom Oberrheinischen Crayß, log. bey Herrn Capitain von Schad. Herr Major Krauter von Churmayntz, pass, durch. Herr Lieutenant Schell in Hessen Casselischen Diensten, paff, durch. Herr Baron von BabeS kommt von Wetzlar paff durch. Herr Hofrath Bader von Darmstadt, paff durch. Copulirte. ' - Am iften December Johann Friederich Völcker, Bürger und Schuhmacher allhier, und Maria Catharina , weiland Johann NicolauS Müllers, Bürgers und Haarbleichers allhier, hinterlassene eheleib- liebe Tochter. Am r gten December Herr M. Erich Christian Klevesahl, Profeflbr hi- ftor. ordinär, bey hiesiger löblicher Universität, und Fräulein Christiana Elisabeiha Charlotta, Herrn Obrist von Krug, Tochter. Am 19. December Tobias Schneider, Bürger allhier, weiland Johann Balthasar Schneiders, Bürgers und Caminfegers allhier, hinter- laffener eheleiblicher Sohn, und Christina Elisabetha, Christoph Ludwig Löbers, Bürgers und Küfers allhier, ehekeiblicheTochter. Am roten December Johannes Juchard , Bürger und Becker allhier, und Maria Catharina, weiland Georg Philipp BrodreichS, Bürgers und Beckers allhier, hinterlassene eheleibliche Tochter. Beerdigte. Am "17'December Frau Christian von Leipziger , gebohrne von Heun, weiland Friedrich Adolph von Leipziger, Cammerjunkcrs und Capi- tains bey dem Herzog von Sachsenweissenfelß, hinterlassene Frau Wittib. Ihres Alters 88 Jahr. Eodem Conrad Hüner, Bürger und Sattlermeister allhier, seines Alters sz Jahr. AM l-' December Johann Jacob Rinn, Kuhhirt allhier, Johann . Hennrich Rinnen allhier, Sohn. - Seines Alters 27 Jahr.